Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Funtensee

Funtensee und Grünstein im Fernsehen

 von Sepp

Heute 2 mal Berchtesgaden im Fernsehen

Gleich zwei Beiträge aus dem Berchtesgadener Land sind heute im Fernsehen zu sehen. Einmal eine Bericht vom Deutschlands Kältepol am Funtensee in der Sendung Galileo auf ProSieben und ein Bericht im SWR über die Klettersteigtour einer Familie am Grünstein.

 

Auf ProSieben: Der Funtensee – Deutschlands Kältepol

Um 19:10 Uhr beginnt auf ProSieben Galileo. Im Verlauf dieser Sendung kommt unter dem Titel „Deutschland deine extremsten Orte“ der Beitrag vom Funtensee.

Der Funtensee im Winter

Der Funtensee im Winter

Details zur Sendung gab es bereits im  Blogbeitrag Deutschland – Deine extremsten Orte

 

Auf SWR: Mit der Familie im Grünstein Klettersteig

Wie schon angekündigt sendet auch der SWR am heutigen Mittwoch um 22:00 Uhr einen Beitrag aus dem Berchtesgadener Land, nämlich die Tour eine Familie durch den Klettersteig am Grünstein.weiterlesen

Deutschland – Deine extremsten Orte

 von Sepp
Kalter Dreh bei minus 9°

Kalter Dreh bei minus 9° am Funtensee

ProSieben drehte am Funtensee für Galileo

Der Funtensee im Nationalpark Berchtesgaden ist ja berüchtigt für seine extremen Temperaturen im Winter, sogar Jörg Kachelmann erwähnte ihn öfter als kältesten Ort Deutschlands. Jetzt war auch ProSieben vor Ort, um für das Wissensmagazin Galileo Deutschlands extremste Orte zu filmen

Deutschlands Kältepol

Auf Initiative Jörg Kachelmanns wurde am Funtensee eine Wetterstation errichtet. Und an Weihnachten 2001 wurde die mit -45,9° Celsius tiefste je in Deutschland registrierte Temperatur gemessen. Erklärt werden die extremen Temperaturen mit der besonderen Topographie des Sees: Umgeben von Bergen liegt der See in einem Becken, in das kaum Sonnenstrahlen eindringen können. Bei Inversionswetterlagen staut sich dann die kalte Luft in diesem Becken. Bereits einige Meter höher kann die Temperatur um einen zweistelligen Gradbetrag höher liegen.weiterlesen

Video vom Königssee Felssturz

 von Sepp

Ich habe ja bereits über den Felssturz am Königssee am 14. August und auch über die Aufräumarbeiten berichtet. Dennoch will ich euch diese Video, das ich entdeckt habe, nicht vorenthalten:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=nCOd9Bb2CxQ[/youtube]

 

Sehr deutlich sieht man die – trotz des geringen Ausmasses des eigentlichen Felssturzes –  beträchtliche Staubentwicklung! Wir müssen wirklich froh sein, dass bei diesem Vorfall niemand zu Schaden kam!

 

Euer Sepp BGLT

Auf den Spuren der Pilger durch das Steinerne Meer

Die traditionelle Wanderung mit Kindern und Jugendlichen durch das Steinerne Meer feierte im August ihr 30. Jubiläum. Der Einladung des Nationalparks Berchtesgaden und des Amtes für Kinder, Jugend und Familien im Berchtesgadener Land waren 29 wander- und naturbegeisterten Kinder zwischen zehn und 14 Jahren gefolgt. Nach dem letztjährigen Erfolg stand auch in diesem Jahr die Durchquerung des Steinernen Meeres auf einer anspruchsvollen Route auf dem Programm.

Kinderwanderung des Nationalparks durchs Steinerne Meer

Kinderwanderung des Nationalparks durchs Steinerne Meer

Bei strahlendem Sonnenschein brachen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Nationalpark-Infostelle Hintersee zur dreitägigen Wanderung durch den Nationalpark Berchtesgaden auf. Zunächst ging es mit dem Alm-Erlebnisbus über den Hirschbichl-Pass nach Saalfelden in Österreich, dem Ausgangspunkt der ersten Etappe. weiterlesen

Almer Wallfahrt

 von Sepp

Jedes Jahr in der Woche um den „Bartholomä“ Tag (24. August), über dessen besondere Bedeutung ich euch gestern schon etwas erzählt habe, findet die Almer Wallfahrt über das Steinerne Meer statt. Diese grenzüberschreitende Wallfahrt, organisiert von der Musikkapelle Maria Alm, lockt bis zu 3.000 Pilger an, die bei jeder Wetterlage die beschwerliche Strecke auf sich nehmen.

Die Pilger der Almer Wallfahrt vor Funtensee und Kärlingerhaus

Die Pilger der Almer Wallfahrt vor Funtensee und Kärlingerhaus

Um 3Uhr morgens starten die Zubringerbusse am Königssee mit dem Ziel Maria Alm. Erste Station der Wallfahrt ist das Riemannhaus auf 2177m. Hier wird aber nicht bloß gerastet, immerhin handelt es sich nicht um eine herkömmliche Bergtour: eine Bergmesse versetzt die Pilger in die rechte Stimmung.

 

Hinter einem Vorgeher marschieren Pfarrer, die Musikkapelle Maria Alm und danach die Wallfahrer weiter über das Steinerne Meer bis zur Staatsgrenze.Hier werden  sie von der bayerischen Polizei empfangen und bitten offiziell um Einlass. Dieser Brauch stammt aus früherer Zeit, als noch Zöllner an der Grenze stationiert waren. Oberhalb des Funtensees wird der Almsegen gespendet, bevor die Schlange der Gläubigen weiter zieht am Funtensee vorbei bis hin zum Kärlingerhaus.

 

Vom Kärlingerhaus pilgern die Wallfahrer über die Saugasse hinunter zum Königssee. Dort am Eisbach begrüßen am späten Nachmittag die Königsseer Holzknechte mit kühlem Bier die erschöpften Wallfahrer. Nach einer kurzen Erholung, bei entsprechender Witterung auch gerne einem erfrischendem Bad im Königssee, marschiert man gemeinsam gegen 17:30 Uhr weiter nach St. Bartholomä, wo in der Wallfahrtskirche die Schlussandacht stattfindet.

 

Die Geschichte der Almer Wallfahrt geht zurück bis 1635, und entstand aus Dankbarkeit der Salzburger Bauern für die überstandene Pest. Damit ist die Almer Wallfahrt die älteste Hochgebirgswallfahrt Europas. Und auch ein tragisches Kapitel umfasst die Geschichte der Wallfahrt: 1688 kenterte ein „Landauer“, ein typisches offenes Holzboot, mit 71 Pilgern an Bord. Auch zu ihrem Gedenken findet die Almer Wallfahrt statt.

 

Für alle, die Interesse haben mitzupilgern, habe ich Informationen zum Bustransfer zusammengestelltweiterlesen

Arbeiten am Wanderweg nach Felssturz

 von Sepp

Der nach einem Felssturz vom 14. August gesperrte Wanderweg Nr. 412 von St. Bartholomä am Königssee zum Funtensee ist bereits seit einigen Tagen wieder freigegeben. Im Auftrag der Nationalparkverwaltung hat der Geologe Dr. Ewald Langenscheidt das Gelände begutachtet und sieht keine erhöhte Gefahr für Wanderer.

Nach seinen Aussagen ist in rund 200 Metern Wandhöhe ein Block von etwa 200 Kubikmetern Volumen ausgebrochen. Grund für den Felssturz kann eine tektonische Störung an der Anrisskante sein. Der Schuttkegel am Hangfuß belegt, dass bereits früher Felsstürze stattgefunden haben. Da der Baumbestand etwa 60 Jahre alt ist, dürfte zumindest in diesem Zeitraum kein größeres Ereignis erfolgt sein. Mitarbeiter des Nationalparks Berchtesgaden haben den beschädigten Wanderweg in kürzester Zeit wieder hergerichtet und Geröll sowie entwurzelte Bäume entfernt. Aufgrund der aufwändigen Arbeiten kann es auf dem Wanderweg Nr. 412 in Ufernähe noch zu kurzzeitigen Behinderungen kommen.


Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Felssturz am Königssee

 von Sepp

Update: Funtensee – Wanderweg zwischen St. Bartholomä und Schrainbachfall ist berreits wieder freigegeben!


Aufgrund eines Felssturzes am Sonntag, 14. August, kurz nach Mittag ist der Wanderweg Nr. 412 (Funtenseeweg) vom Königssee in Richtung Kärlingerhaus/Funtensee zwischen St. Bartholomä und Schrainbachfall bis auf Weiteres gesperrt.

Der Wanderweg  wurde in Ufernähe auf einer Länge von rund 100 Metern verschüttet. Verletzte Personen konnten nicht festgestellt werden. Oberhalb des Weges liegen ungesicherte Felsbrocken und Bäume, was eine umgehende Sperrung erforderlich macht. Wanderer werden gebeten, auf andere Zustiege zum Kärlingerhaus bzw. Abstiege vom Funtensee auszuweichen.

 

Die Nationalparkverwaltung wird umgehend einen Geologen mit der Beurteilung des Geländes beauftragen. Bis die Ergebnisse vorliegen, bleibt der Funtenseeweg Nr. 412 im unteren Teil gesperrt.

 

Presseinfo Nationalpark Berchtesgaden