Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Genuss
Ursula

Geschmackserfüllte Glückseligkeit

 von Ursula

Wir waren am Wochenende im siebten Himmel der leiblichen Lust und Liebe. Das Kempinski Hotel Berchtesgaden lud zu einem weiteren Höhepunkt der Reihe „Stern trifft Region“.

Als er vor knapp 13 Jahren am Obersalzberg das Kommando am Herd übernahm, ist Sterne-Koch Ulrich Heimann nicht nur aufgrund seiner Begeisterung für die Berge schnell heimisch geworden. Er hat ebenso von Anfang den engen Kontakt zu einheimischen Köchen, Landwirten und Erzeugern regionaler Lebensmittel gesucht. Regelmäßig lädt er diese zum gemeinsamen Kochen ins 5-Sterne-Hotel hoch über Berchtesgaden, um gemeinsam die Gaumen genussfreudiger Gäste zu begeistern. Diesmal Lorenz Hettegger, Sous Chef im Hotel Edelweiss. Kreiert haben sie ein wahrlich himmlisches Vergnügen.

Es ist erhebend, die Lobby des Kempinski zu betreten. Dieser Blumenschmuck, diese Eleganz. Doch uns erwartete am Samstag ein völlig anderes, ungewohntes Ambiente. Dort, wo sonst hinter den Kulissen hart für das Wohl der Gäste gearbeitet wird, konnten wir direkt von der Küchentheke weg, mit Blick auf Hände, die blitzschnell mit schärfsten Messern rosiges Fleisch schnitten oder feinste Saucen tropfenweise auf edlen Tellerchen platzierten, ein opulentes Festmahl erleben. Dabei völlig zwanglos, schnell im Gespräch mit den guten Geistern und anderen Gästen, hob sich dieser kulinarische Genuss ab von klassischen Restaurantbesuchen. Live und unprätentios, wir fühlten uns sofort wunderbar wohl.

Begrüßt wurden wir mit einem Aperitif aus Prosecco mit Brombeere und Rose – nicht süß, leicht und erfrischend.

Und gleich ging es mit Macchiato von der Kalbsbacke, Reh-Saté-Spießen an Erdnussauce und kleinem Burger Wagyu hinein in die Haute Cuisine.weiterlesen

Christoph

Vegan im Berchtesgadener Land – Teil 2

 von Christoph

Ein guter tropfen Wein zum Essen ist etwas Herrliches. Jetzt kann man in Berchtesgaden bei Heinrich Bohnenkamp nicht nur Bioweine sondern auch vegane Weine erwerben.

Bioweine Bohnenkamp

Im Nonntal gibt es jetzt Bioweine, darunter einige vegan hergestellte.

„Bei vielen Weinen werden tierische Produkte wie Eiweiß verwendet, um sie von den Trübstoffen zu klären“, erklärt der Weinkenner Bohnenkamp. Aber auch Gelatine aus Fischblasen wird dazu verwendet, um einen klaren Wein zu bekommen. Auf pflanzliche Mittel greifen die veganen Bioweinhersteller zurück. Eine ganze Reihe von solchen Weinen hat Bohnenkamp im Angebot. „Ich verkaufe nur Bioweine, darunter viele in Demeter-Qualität.“ Bohnenkamp hat in der erst kürzlich eröffneten Bürogemeinschaft RAUMFAVORIT im historischen Nonntal, Nonntal 8 in Berchtesgaden ein Teil seines Sortimentes ausgestellt. Hier findet auch jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr seine Weinberatung statt.

 

RAUMFAVORIT ist eine Mischung aus  Laden, Showroom und Büro. Dabei dreht sich alles um die eher kulinarischen Seiten des Lebens. Es gibt neben den Bioweinen popstahl-Küchen, Koch- und Gesundheitsveranstaltungen von Elke Schneider und Patrizia Christ, Küchen- und Wohnaccessoires, darunter Möbel von Moormann, sowie Grafik-Design von Wiebke Esser. Kunst, wie Fotografien von Georg Grainer, ergänzen das besondere Angebot. Der RAUMFAVORIT ist Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr, Freitag von 10 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

 

Servus und bis bald!
Christoph

Ursula

Lederhosen, Zündstoff und viel für die Seele

 von Ursula

Seit fast zwei Wochen bzw. ab 7 Uhr morgens gibt’s in Berchtesgaden, gleich beim Marktbrunnen, eine neue Anlaufstelle fürs erste oder zweite Frühstück, für die Mittagspause oder den Cappu zwischendurch: Die Lederstubn bzw. das Bistro Hohenfried.

Noch kann man vor den Lederhosenstuben in der Sonne sitzen

Noch kann man vor der Lederstubn in der Sonne sitzen

Ich bin aus purem Zufall noch vor der Eröffnung hineingestolpert und habe mich mit den neuen Gastgebern unterhalten. Ein heißer Chai war sofort eingeschenkt und ich hatte Zeit mich umzuschauen. Lauter leckere Sachen.

Das macht gesunden Hunger!

Das macht gesunden Hunger!

Wie mir versichert wurde fast alle in Hohenfried, der Wohn- und Arbeitsgemeinschaft für Menschen mit Beeinträchtigung in Bayerisch Gmain, hergestellt.weiterlesen

Neue Vanille Bergbauernmilch

 von Sepp

Die Pidinger Molkerei ist deutschlandweit bekannt für seine Bergbauernprodukte, hergestellt aus Milch der Alpenregion und leicht erkennbar im Kühlregal durch ihre grasgrüne Verpackung.  Nach dem gr0ssen Erfolg der Schokoladenmilch, die seit kurzem erhältlich ist, hat die Molkerei sein Sortiment jetzt um eine Vanillemilch ergänzt.

Frische Vanille-Bergbauern-Milch

Frische Vanille-Bergbauern-Milch

Ich hab sie schon probiert und kann sie nur jedem weiterempfehlen!

 

Als besonderes Schmankerl veranstalten die Milchwerke Berchtesgadener Land jetzt ein Gewinnspiel, mit 3 Feinschmeckerwochenenden für jeweils 2 Personen im Berghotel Rehlegg in Ramsau als Hauptpreis.

Hier geht`s zum Gewinnspiel ->

 

Also, probiert die neue Vanillemilch und viel Glück beim Gewinnspiel,

Euer Sepp BGLT

 

Christoph

Bärlauchzeit in Berchtesgaden

 von Christoph
Bärlauch

Üppig wächst der Bärlauch an der Königsseer Ache

Wer im April schon einmal im Berchtesgadener Talkessel unterwegs gewesen ist, dem ist sicher der entlang der Königsseer, Ramsauer und Berchtesgadener Ache wachsende Bärlauch aufgefallen. Bevor man ihn sieht, riecht man ihn zuerst. Der feine knoblauchartige Geruch und Geschmack ist ganz typisch für den Bärlauch. Er gehört unbedingt zur frischen Frühlingsküche. Doch aufgepasst, dass man wirklich nur Bärlauch pflückt und nicht die sehr giftigen Blätter der Herbstzeitlose, des Maiglöckchens oder den jungen, ungefleckten Blättern des Aronstabes. 
Darum hier die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale:

  • Blätter wachsen einzeln am Stiel, aber in Rosettengruppen
  • Blätter sind auf der Unterseite stumpf
  • Blätter neigen eher am Rand zur Wellung
  • Blätter riechen eindeutig nach Knoblauch

Doch vorsicht!  Hat man schon ein paar Blätter gepflückt, riechen die Hände auch nach Knoblauch und so kann man nicht mehr sicher nach dem Geruch gehen.
Darum nur Bärlauch pflücken, wenn man ihn eindeutig am Aussehen bestimmen kann. Außerdem sollte man ihn nur sparsam pflücken und nur ein Blatt von einer Pflanze nehmen. Doch da er so intensiv im Geschmack ist, braucht man sowieso nicht viel.

Servus und bis bald!
Christoph