St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Gipfel
Ann-Katrin

Das erste Mal auf dem Hochstaufen

 von Ann-Kathrin
Blick zum Hochstaufen von der Saalach

Blick zum Hochstaufen von der Saalach

Schon als kleines Kind habe ich zu ihm hinauf geschaut und schon in den Kindesbeinen den Wunsch gehabt ihn zu erklimmen – den Hochstaufen! Er war der Hausberg meines Opas und seines besten Freundes. Jedes Mal wenn die Beiden aufbrachen, so wollte ich mich anschließen. Doch jedes Mal fiel das Argument, ich sei noch zu klein. In den Urlauben mit meiner Familie zu Kindesbeinen war der Hochstaufen für mich immer omnipräsent. Schon letzten Sommer wollte ich eine Tour auf diesen felsdurchzogenen Berg starten, doch ich war zuviel mit Touren, die vor meiner Haustüre starten, beschäftigt.

das exponierte Reichenhaller Haus

das exponierte Reichenhaller Haus

Also war es nun Anfang Mai endlich soweit. Das Wetter sollte insofern stabil bleiben und die Zugverbindung ist herausgesucht. Alles ist bereit für meine erste Bergtour zum Hochstaufen! Von Berchtesgaden fahre ich mit der Berchtesgadener Land Bahn (kurz: BLB) bis Bad Reichenhall-Kirchberg. Von dort aus starte ich entlang der Saalach Richtung Nonn. Bald erblicke ich auch gelbe Wegeschilder mit der Aufschrift Hochstaufen über Padinger Alm 4 Stunden. Nun geht es über das Nonner Unterland zur Padinger-Alm. Den Weg kenne ich dunkel aus Kindertagen. Am Parkplatz bei der Padinger-Alm angekommen ist schon ziemlich viel los. Wanderer und Bergsteiger machen sich bereit, während ich schon ziemlich warm gelaufen und verschwitzt bin.weiterlesen »

Waldi

Parade-Bergtour auf das Birnhorn

 von Waldi
Das Melkerloch

Das Melkerloch

Bevor der große Wintereinbruch kam, haben wir noch mal eine wunderschöne Bergtour im benachbarten Pinzgau gemacht.

Wir fuhren nach Saalfelden/Leogang und starteten dort. Der Weg, wunderschön angelegt führt stetig bergan, aber nicht sehr steil, zuerst über schönes Almgelände und dann immer mehr ins Berggelände.

Blick ins Steinerne Meer

Blick ins Steinerne Meer

Nach ca 2 1/4 Stunden kamen wir bei der Passauer Hütte an. Ein herrlicher Rundblick auf  unzählige Berge erfreute unser Herz. Nach kurzer Rast wanderten wir weiter über das Melkerloch, ein gigantischer Loch im Felsen, immer weiter zum Birnhorn. Immer wieder mußten wir auch unsere Hände zum Festhalten nehmen, eine nette Kraxlerei mit teilsweise etwas ausgesetzten Stellen.weiterlesen »

Ann-Katrin

Berchtesgadener Hochthron

 von Ann-Kathrin

Aufgehoben ist nicht aufgeschoben!

Lange war es schon geplant die Tour auf den Berchtesgadener Hochthron am Untersberg. Schon von Berchtesgaden aus kann man an Schönwetter-Tagen das Störhaus erkennen, welches exponiert nahe der Steilwände des Berchtesgadener Hochthrones steht.

 

Startpunkt meiner Tour ist Hintergern. Zu erreichen mit dem Auto oder mit der Buslinie 837. Man folgt am Gasthof Bachgüttl der Straße entlang und schon gelangt man an gelben Wegeschilder, die den Weg zum Störhaus über den sogenannten Stöhrweg bezeichnen. Als Dauer ist 4,5 Stunden angegeben. Schnell gelangt man in den Wald hinein und ein Waldweg führt einen stetig steigend hinauf. Nicht lange und der Blick lichtet sich. Der Weg ist schmal und man ist überwältigt von der Macht der steilen Felsflanken des Untersberges. Das Stöhrhaus ist noch deutlicher zu sehen. Zu sehen ist auch das sogenannte „Leiterl„, dort geht es dann in schmalen Kehren hinauf zum Almgebiet des „Zehnkasers„.

Blick zum Störhaus

Blick zum Störhaus

Blick zum Untersberg/Berchtesgadener Hochthron

Blick zum Untersberg/Berchtesgadener Hochthron

Der Weg ist schon recht hoch frequentiert. Ich steigere mein Tempo, denn ich empfinde es als unangenehm wenn jemand hinter mir läuft. Klar, die Berge sollen eigentlich ein Ort der Ruhe sein, gerade in Zeiten unserer schnellebigen Gesellschaft. Das „Leiterl“ geht es nun hinauf und der Weg ist mittlerweile sehr schmal und auch steinig/geröllig. Da der Weg aber keine hohen Steigungen aufweist, ist der Weg als Rotpunktmarkierung richtig kategorisiert.

 

Der Berchtesgadener Hochthron 1973m ü. NN

Fast die ganze Zeit war ich der Sonne ausgesetzt. Meine Nase freut sich jetzt schon am Ende des Tages rot zu leuchten. Trotz, dass ich mich mit hohem Lichtschutzfaktor schütze, ziehe ich mir regelmäßig einen Sonnenbrand auf der Nase zu. Am Weidegebiet des Zehnkasers angelangt geht es dann um die Kurve und man ist auf der Rückseite des Untersberges angelangt. Hier ist es schattiger und man steigt nun durch Latschenbüsche die letzten Meter zum Störhaus hinauf.
Am Stöhrhaus angekommen bin ich erstmal überrascht wie klein es ist. In meiner Vorstellung stellte ich mir eine ähnlich große Berghütte wie das Kärlingerhaus oder Watzmannhaus vor. Erstmal wird nicht eingekehrt, sondern die letzten Minuten und Meter zum Gipfelkreuz des Berchtesgadener Hochthrones werden erklommen.weiterlesen »

Ann-Katrin

Watzmann, Watzmann Schicksalsberg…

 von Ann-Kathrin

… du bist so groß und i bin a Zwerg.

Wer kennt es nicht wie Wolfgang Ambros den Watzmann besingt. Auch mich ruft er: der Watzmann. Einen ganz besonderen Reiz hat dieser Gebirgsstock auf viele durch seine Vermenschlichung wegen der Sagen und Mythen, die um ihn kreisen. Mein Schicksal sollte es heute nicht sein, das Haupt des König Watzmanns zu besteigen. Als Tagesziel war es am Vortag geplant.

Aufstieg zum Watzmannhaus

Aufstieg zum Watzmannhaus

Frühzeitig aufsteigen lohnt sich

Mir wurde schon oft gesagt, am Besten sei es zu utopischen Uhrzeiten zum Watzmmanhaus aufzusteigen, da es dann nicht so überfüllt sei. Diesen Rat nahm ich Ernst, da ich nicht gerade eine Freundin von überfüllten Wanderwegen bin. Tja, aber wie es eben als arbeitender Mensch ist, man schafft es eben doch nicht an seinem freien Tag super früh aufzustehen. So stieg ich „erst“ gegen 8 Uhr am morgen auf. Startpunkt war in Unterstein – Schönau am Königssee. Von dort aus lief ich zum Parkplatz Hammerstiel. Laut gelbem Wegeschild soll der Aufstieg 5 Stunden dauern, da würde ein weitersteigen zum Watzmann-Hocheck und zur Mittelspitze alleine schon zeitlich gar nicht funktionieren. In der Hoffnung, dass die Zeit sehr großzügig bemessen ist, mache ich mich auf den Weg hinauf. Es geht fast ebenmäßig bis zur Stubenalm. Ab dort wird der Forstweg leicht steigender und weist auch mehr Kehren auf ehe man die Mitterkaseralm erreicht. Beide Almen sind recht zügig erreicht. Hinter der Klimastation die der Nationalpark Berchtesgaden errichtete und überwacht, wird der breite Forstweg zu einem Bergsteig, der in engen Kehren hinauf zur Falzalm führt. Die Falzalm ist keine bewirtschaftete Almhütte. Sie dient nur als Unterstand. Die Beiden vorherigen Almhütten sind bewirtschaftet und laden gemütliche Berggeher zu einem Frühstück ein.

 

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Sepp Wurm

Unterwegs im Nebel auf dem SalzAlpenSteig

 von Sepp
SalzAlpenSteig Beschilderung an der Mordaualm

SalzAlpenSteig Beschilderung an der Mordaualm

Auf dem SalzAlpenSteig zur Mordaualm

Obwohl das Wetter gestern recht durchwachsen war, habe ich eine kleine Bergtour gemacht. Etwas Bewegung braucht der Mensch. Vom Parkplatz am Taubensee wanderte ich auf dem bekannten Weg zur Mordaualm. Entlang der Strecke im oberen Bereich säumen die neu angebrachten Schilder und aufgesprühten Markierungen des SalzAlpenSteiges den Weg. Dieser insgesamt 233 Kilometer lange Weitwanderweg wird vom Chiemsee durch das Berchtesgadener Land am Königssee vorbei bis nach Obertraun am Hallstätter See am Dachstein führen. Eine Teilstrecke führte eben auch über die Mordaualm. Im Spätsommer dieses Jahres wird der Steig offiziell eröffnet werden, haltet aber schon jetzt die Augen nach diesen Schildern und Sprühmarkierungen offen!

Aufgesprühte Markierung SalzAlpenSteig

Aufgesprühte Markierung SalzAlpenSteig

Im Berchtesgadener Land ist die Beschilderung des Weges bereits abgeschlossen.

Der erste Enzian blüht bereits

Der Nebel erlaubte an diesem Morgen keinen in die Ferne schweifenden Ausblick, doch ist die Vegetation für diese Jahreszeit schon soweit fortgeschritten, dass man auch am Boden allerhand schönes entdecken kann: Auf den Wiesen der Mordaualm blüht schon der erste Enzian.

Enzian auf der Mordau

Enzian auf der Mordau

Nicht nur die Schusternagein blühen, an manchen Stellen zeigt sich auch der klassische Blaue Enzian schon in voller Pracht ( der, den Heino besungen hat).

Auf den Almerlerbnisweg zur Karschneid

Von der Mordaualm folgte ich dem Ramsauer Almerlebnisweg, der hinter dem Kederbachkaser abzweigt. Nach der Almfläche durchquert dieser Weg relativ steil den Wald bis zur Karschneid, dem Kamm, der das Lattengebirge nach Osten abgrenzt. Je höher mich der Weg führte, um so dichter wurde jetzt der Nebel.weiterlesen »

Sepp Wurm

Kammerlinghorn 2.483 Meter

 von Sepp
Aufstieg zum Kammerlinghorn im Nebel

Aufstieg zum Kammerlinghorn in Wolken

Das Kammerlinghorn im Hochkaltermassiv war bis vor einigen Jahren noch ein Geheimtipp, hauptsächlich einheimische Bergsteiger fanden den Weg zum Gipfel auf 2.483 Metern. In den letzten Jahren erfuhr der Berg jedoch einen enormen Popularitätsschub: Grund hierfür ist zum einem sicherlich der Almerlebnisbus über den Hirschbichl sowie die verstärkte Bereitschaft der Bergsteiger, mit dem Mountainbike zum Ausgangspunkt einer Tour zu fahren. Beide Möglichkeiten verkürzen bei einer Bergtour aufs Kammerlinghorn den zeitraubenden Weg zur Bindalm oder zum Hirschbichl, wo die eigentliche Tour losgeht.

Entgegen der Prognosen war der Sonntagmorgen bewölkt! Da die Temperaturen sehr moderat waren, zögere ich meinen Aufbruch zum Kammerlinghorn hinaus. Schließlich ist es zehn Uhr, als ich an der Bindalm losgehe. Länger will ich nicht mehr warten, doch meine Hoffnung auf gutes Wetter erhält kurz hinter der Mittereisalm einen Dämpfer: Es beginnt zu tröpfeln! Ich verschärfe das Tempo. Der Steig mäandert jetzt in unzähligen Kehren durch einen schmalen Graben, Höhenmeter um Höhenmeter bringe ich hinter mich! Der Regen hört auf, aber Sonne? Fehlanzeige. Die Temperaturen sind ideal zum Gehen, ich gehe auf Anschlag. Latschenfelder prägen jetzt die Landschaft, dann Matten mit langem Gras. Ich bin jetzt auf circa 2.000 Metern, das Tempo fordert seinen Tribut. Am Karlkopf auf 2.195 Metern mache ich schließlich eine kleine Pause! Mein Blick schweift zum Ziel, dem Kammerlinghorn: Die Wolken sin noch dichter geworden! Noch ein Schluck Wasser und ein kleiner Happen zu Essen und weiter geht’s!

Vom Karlkopf (oder auch Karlkogel) ist der Gipfel des Kammerlinghorns schon zu sehen, je nach  Winkel lugt hin und wieder sogar das Gipfelkreuz hervor. Am Kamm entlang sieht man mehrere Bergsteiger, auf der rechten Seite des Berges, die steil abbricht, schmiegen sich Wolken eng an den Berg.

Kammerlinghorn in Wolken

Kammerlinghorn in Wolken

Meine Schritte sind jetzt ziemlich schwer, ich bin die Tour eindeutig zu schnell angegangen. Aber als ich am Gipfel ankomme, ist der Schmerz in den Beinen vergessen.

Kammerlinghorn Gipfelkreuz bei Wolken

Gipfelkreuz Kammerlinghorn

Gar nicht so einfach, einen Platz auf dem schmalen Plateau zu finden, da schon einige andere hier oben sind.weiterlesen »

Fred Ulrich Bad Reichenhall

Saisonbeginn mit dem Großen Rauhenkopf (1604m)

 von Fred
Gipfelkreuz am Großen Rauhenkopf, im Hintergrund der Berchtesgadener Hochthron

Gipfelkreuz am Großen Rauhenkopf, im Hintergrund der Berchtesgadener Hochthron

An einem wunderschönen Frühlingstag ging es ab der Kastensteiner Wand oberhalb von Bischofswiesen zum Rauhen Kopf. Vom Parkplatz Kastenstein etwas die Straße zurückgehen, am Haus dann links auf einem Baumrückerweg hinauf. Es ist einigermaßen steil, deswegen bitte nur mit guten Bergschuhen unterwegs sein. Von diesem Baumrückweg geht es nach einiger Zeit rechts ab in die Höhe auf einem Pfad, der bereits ab etwa 900 Metern immer wieder von einigen kleinen Schneefeldern überdeckt ist (bald war). Der Aufstieg ist besonders in den Sommermonaten nicht ganz ohne, die Sonne erwärmt die Wegstrecke jetzt bereits erheblich, ausreichend zu trinken oder frühes Losgehen ist daher ratsam. Auch bei Schnee geht bitte bald los, denn er trägt zwar noch am Morgen, ab mittag sinkt Ihr aber spätestens ein, deswegen bitte Trittsicherheit und Schneewanderkenntnisse mitbringen. Im weiteren Verlauf der Bergtour wirds felsig, das Ziel ist immer mal zwischen Bäumen zu sehen, das erhöht die Motivation ungemein. Im letzten Teil ist Schwindelfreiheit erforderlich, aber wenn Ihr am Gipfel seid, werdet Ihr belohnt mit einer fantastischen 360° Rundsicht über das Salzburger– und Berchtesgadener Land, einfach traumhaft. Der Abstieg ist gleich der Aufstiegsroute. Also keine Anfängerroute, aber sehr lohnenswert.

 

Servus, Euer Fred

Sepp Wurm

Neues Gipfelkreuz für Großen Mannlkopf

 von Sepp

Gipfelkreuz vom Mannlkopf erstrahlt in neuem Glanz

Der Mannlkopf ist ein wunderschöner Gipfel, den nur einige Bergsteiger kennen. Jedes Jahr erklimmen ihn wenige, ca. 15 Besucher laut Gipfelbuch. Aber diesen bietet er wundervolle, besinnliche Minuten mit traumhafter Aussicht. Im Juli dieses Jahres wurde diese Idylle etwas gestört. Ein Blitzschlag riss das Kreuz aus seinem Sockel, so dass es in der Mitte auseinander brach.

Kreuz nach Blitzschlag repariert und neu aufgestellt.

Dieses gusseiserne Gipfelkreuz wurde 1969 vom Irlinger Hermann, besser bekannt als „Oimheisei“, aufgestellt. Es ist vermutlich ein altes Grabkreuz aus der Ramsau.weiterlesen »

Berchtesgadener Land – 8 Summits

 von Sarita

Eine junge Filmcrew, die „Mischfabrik“ aus Piding  hat das kleine Filmprojekt umgesetzt. Die acht höchsten Gipfel „8 Summits“ im Berchtesgadener Land (Watzmann 2713 m, Hoher Göll 2522 m, Teufelshorn 2362 m, Hochkalter 2607 m Berchtegadener Hochthron Untersberg 1973 m, Stadlhorn 2287 m, Karkopf 1738 m und Hochstaufen 1771 m) aus der Vogelperspektive laden zum Wandern und Bergsteigen ein.

 

Sarita BGLT