St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Götschen
Sepp Wurm

Europäische Snowboard Elite am Götschen

 von Sepp
Snowboarden am Götschen mit Blick zur Schlafenden Hexe

Snowboarden am Götschen mit Blick zur Schlafenden Hexe

Shred Down German Masters BIG AIR am 16. – 17. Februar 2017 am Götschen Bischofswiesen

Am 16. und 17. Februar 2017 trifft sich am Skigebiet Götschen in Bischofswiesen, dem Regionalleistungszentrum des Olympiastützpunktes Berchtesgaden, die Snowboard Elite zum FIS Europacup Rennen Shred Down German & Austrian Masters BIG AIR. Als Side Event findet am Freitag, 17.2.2017 zwischen 15.30 und 16.30 Uhr im Zielraum eine Jam Session „Rail Jam – Best Tricks on Rail“, powered by ReMount statt.

Zeitplan:
Donnerstag, 16.2.17
10 – 14 Uhr: Training
18 – 21.30 Uhr: Nacht-Training
Freitag, 17.2.17
10.45 – 15.45 Uhr: Training und Qualifikation
15.30 – 16.30 Uhr: Jam Session „Rail Jam“
17.00 – 18.30 Uhr: Semi-Finalläufe
18.30 – 21 Uhr: Finalläufe
danach: Siegerehrung im Zielraumweiterlesen »

Sepp Wurm

Skitour auf den Götschenkopf

 von Sepp
Skitourengeher auf dem Götschenkopf genießen den Ausblick zum HochkalterV

Skitourengeher auf dem Götschenkopf genießen den Ausblick zum Hochkalter

Ich habe das heutige Traumwetter zu einer kleinen Skitour genutzt. Da noch zu wenig Schnee für eine alpine Skitour liegt, muss ich auf eine beschneite Piste ausweichen. Meine Wahl fiel daher auf die Skitour auf den Götschenkopf in Bischofswiesen, der aussichtsreich über dem Skigebiet Götschen thront.

Ich breche am Vormittag an der Talstation des Skigebiets Götschen auf. Auf der Piste ist schon einiges los, besonders Familien und Kinder nutzen die bestens präparierte Piste zum Skifahren.

Das Skigebiet Götschen in Bischofswiesen

Das Skigebiet Götschen in Bischofswiesen

Die Aufstiegsspur für Skitourengeher am Götschen führt am Rand der sogenannten Damenabfahrt hinauf. Da ich den Pistenskifahrern nicht in die Quere kommen will, halte ich mich natürlich an die vorgegebene Strecke. Am Rand der Piste gehe ich hinauf bis auf Höhe der Bergstation der Götschenkopfbahn. Hier zweige ich nach links in den Wald ab. Auf einer dünnen Schneeunterlage gehe ich mit meinen Skiern durch die Bäume hinauf in Richtung Gipfel.weiterlesen »

Sepp Wurm

Feierabend Tour Götschenkopf – Toter Mann

 von Sepp
Blick über den Götschenkopf zum Watzmann

Blick über den Götschenkopf zum Watzmann

Letzte Woche habe ich mal wieder eine kleine Feierabend Wanderung gemacht. Und zwar auf den Götschenkopf! Dieser recht unscheinbare Gipfel liegt nur wenige hundert Meter Luftlinie vom Toten Mann entfernt, ist aber durch ein tiefe Schneise von diesem getrennt. Bekannt ist der Götschenkopf vor allem im Winter als Ziel einer einfachen Skitour mit Pistenabfahrt, doch auch zu Fuß ist er ein lohnendes Ziel. Am einfachsten erreicht man den Götschenkopf als kleinen Abstecher von der SalzAlpenTour Rund um den Götschenkopf.

Ich starte meine Feierabend-Wanderung am Hochschwarzeck, dem höchstgelegenen Ortsteil des Bergsteigerdorfes Ramsau und steige auf dem bekannten Weg zum Toten Mann auf. Noch scheint die Sonne auf das lichte Plateau des aussichtsreichen Gipfels. An einer Bank prangt schon eines der markant gelben SalzAlpenTour Schilder mit der stlisierten blauen Bergsilhouette.

Bank auf dem Toten Mann mit SalzAlpenTour Schild

Bank auf dem Toten Mann mit SalzAlpenTour Schild

Anstatt die Aussicht und die wärmenden Sonnenstrahlen zu genießen, halte ich mich hier aber nicht auf, sondern wandere zügig weiter. Die SalzAlpenTour führt mich auf der Nordseite des Toten Manns durch den Wald bergab, bevor sich der Weg dann nach rechts wendet. In einer scharfen Linkskehre verlasse ich die offizielle Route dieser SalzAlpenTour uns wandere auf dem gut sichtbaren Steig auf den Götschenkopf. Seit der Orkan Kyrill gewütet hat, bietet der früher dicht bewachsene Hügel einen schönen Rundumblick zu Watzmann und Co..weiterlesen »

Sepp Wurm

Zwischen Spessart und Karwendel

 von Sepp

TV-Tipp: Der BR in Anger

Dr. Georg Bayerle hat letzte Woche mit seinem Team die Zwillingsschwestern Steffi Koch-Klinger und Maria Koch-Ortner und ihre Familien besucht. Der BR zeigt den Zuschauern der Sendung Zwischen Spessart und Karwendel den Heimatort Anger, war bei einem Sonntagsausflug zum Familienskigebiet Götschen in Bischofswiesen dabei.

Die Koch Schwestern mit Kindern am Götschen © Dr. Georg Bayerle, BR

Die Koch Schwestern mit Kindern am Götschen © Dr. Georg Bayerle, BR

Das Team begleitetet Steffi Koch-Klinger mit Tourenskiern auf die Stoißeralm, den Hausberg der amtierenden Deutschen Meisterin im Skibergsteigen, der sich im schönsten Winterkleid präsentiert. Mari Koch-Ortner zeigt eines ihrer liebsten  Langlauf-Trainingszentren, den Aschauerweiher in Bischofwiesen.

 

Steffi Koch-Klinger und Maria Koch-Ortner

So einen Winter haben wir in Bayern schon lang nicht mehr gehabt, da werden Kindheitserinnerungen wach. An früher, wo man in den Alpendörfern gleich an der Haustür in die Skier gestiegen und losgezogen. Die Zwillingsschwestern Steffi Koch-Klinger und Maria Koch-Ortner sind auf einem Bergbauernhof in Anger im Berchtesgadener Land so aufgewachsen. Und dabei ist ihnen der Parallelschwung sozusagen von Geburt an mitgegeben worden. Bis in den Leistungssport und sogar die Kinder haben sie praktisch zeitgleich bekommen und damit sind die Parallelen noch nicht zu Ende. Die Bande der Koch-Schwestern ist durchaus ein Hingucker auf der Piste am Götschen über Bischofswiesen, wo der Papa immer Bergwachtdienst hatte und die blonden Zwillingsschwestern mitgenommen hat. Die Farbvorlieben der Familie bewegen sich zwischen lila und pink. Vier Kinder haben die Zwillingsschwestern zwischen zwei und vier Jahren und alle stehen schon auf den Skiern. Wie die Mütter vor 30 Jahren so sind sie wenn’s geht draußen und bewegen sich an der frischen Luft und im Schnee.

Skitour auf die Stoißer Alm © Dr. Georg Bayerle, BR

Skitour auf die Stoißer Alm © Dr. Georg Bayerle, BR

Die Stoißer-Alm ist in diesen Tagen eine Winterlandschaft aus dem Bilderbuch. Der 1300 Meter hohe Voralpengipfel ist der eigentliche Hausberg der amtierenden deutschen Meisterin im Skibergsteigen Steffi Koch-Klinger. weiterlesen »

Sepp Wurm

Skimeisterschaft der Gebirgsjäger

 von Sepp

Gebirgsjägerbrigade 23 bereitet sich vor

Mit der diesjährigen Internationalen Divisions-Skimeisterschaft (IDSM) steht bei der Gebirgsjägerbrigade 23 bereits zu Beginn des Jahres ein sportliches Großereignis ins Haus. Vom 23. bis 27. Februar werden die Soldaten der 10. Panzerdivision sowie nationale und internationale Gäste ihre körperliche Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit unter Beweis stellen. Auch die Mannschaft des Stabes und der Stabs- und Fernmeldekompanie der Gebirgsjägerbrigade 23 steckt mitten in den Vorbereitungen für die Wettkämpfe.

Felle an den Skiern verhindern ein Zurückrutschen beim Aufstieg

Felle an den Skiern verhindern ein Zurückrutschen beim Aufstieg

 

Austragungsort der sportlichen Wettkämpfe ist der Große Arber im Bayerischen Wald. Nachdem die IDSM in den letzten zwei Jahren durch die Gebirgsjägerbrigade 23 ausgerichtet wurde, ist in diesem Jahr die Panzerbrigade 12 in Amberg am Zug. Den Höhepunkt bei der Skimeisterschaft bildet die Militärpatrouille. Hierbei durchlaufen die militärischen Teams, bestehend aus sechs Soldaten aller Dienstgradgruppen, auf einer Strecke von etwa neun Kilometern verschiedene Stationen, wie Handgranatenzielwurf und Verwundetentransport, im Kampf um die Bestzeit.

Hauptmann Stefan Killian und Hauptmann Rainer Hauke nach einem anstrengenden Trainingstag am Götschen.

Hauptmann Stefan Killian und Hauptmann Rainer Hauke nach einem anstrengenden Trainingstag am Götschen.

Angeführt durch den Kompaniechef der Stabs- und Fernmeldekompanie der Gebirgsjägerbrigade 23, Hauptmann Stefan Killian, bereitet sich das Team für die Militärpatrouille vor. Für Hauptmann Killian ist es bereits die zweite Teilnahme an der
IDSM, im letzten Jahr ging er bei dem Skitourenwettkampf an den Start. weiterlesen »

Sepp Wurm

Gebirgsjäger im Trainingsfieber

 von Sepp

Reichenhaller Jager trainieren für Divisionsskimeisterschaften

Seit Mitte Januar bereiten sich die Soldaten des Mannschaftskaders des Gebirgsjägerbataillons 231 auf die bevorstehenden Internationalen Divisionsskimeisterschaften vor. Mit einem der kleinsten Kader von nur 10 Gebirgsjägern wollen sie in allen Disziplinen zwischen dem 10. und 14. März an den Start gehen.

Der Verwundetentransport bergauf fordert den Reichenhaller Gebirgsjäger alles ab.

Der Verwundetentransport bergauf fordert den Reichenhaller Gebirgsjäger alles ab.

Internationale Divisionsskimeisterschaften in Ruhpolding

„Stellung! Fünf Schuss Einzelfeuer – auf erkannte Ziele, Feuer frei!“ ruft der Führer der Militärpatrouille, Oberleutnant Bernhard Adden, als seine sechsköpfige Mannschaft nach mehreren Kilometern Skimarsch den Schießstand auf dem Silberg
bei Bischofswiesen erreicht.

Mannschaftsführer Oberleutnant Bernhard Adden kommandiert das Schießen.

Mannschaftsführer Oberleutnant Bernhard Adden kommandiert das Schießen.

Die Militärpatrouille ist die Königsdisziplin, bei der am 13. März 22 Teams aus sechs Nationen im Rahmen der diesjährigen Internationalen Divisionsskimeisterschaften in der Chiemgau-Arena in Ruhpolding gegeneinander antreten werden. weiterlesen »

Sepp Wurm

Spendenrennen für die Bergwacht

 von Sepp

Die lange Nacht des Schneeleoparden

80 Teilnehmer sammelten am Samstag, bei der langen Nacht des Schneeleoparden 90 Minuten lang Höhenmeter zu Gunsten der drei Bergwachtbereitschaften Berchtesgaden, Marktschellenberg und Ramsau.

80 Teilnehmer

80 Teilnehmer

Zusammen kamen 145 Runden mit je 300 hm, also insgesamt 43.500 Höhenmeter. Als Spendensumme konnte Bergwachtbereitschaftsleiter Rudi Fendt, Bereitschaft Ramsau, 650 Euro für die Bergwacht entgegennehmen.

Aufstieg beim Nachtrennen

Aufstieg beim Nachtrennen

Die Sieger bei den Damen und Herren wurden ausgelost, da fünf Damen insgesamt drei Runden und  fünf Herren vier Runden in der kurzen Zeit  absolvierten: Bei den Damen waren es Martina Moderegger,Birgit Fegg, Waltraud Hopfinger, Anouk Dorre (aus Belgien) und Annemarie Palzer, die stolze Mutter von Skitouren-Ausnahmesportler Toni Palzer. Annemarie Palzer konnte den Ehrenpreis, eine 4-Stundenkarte mit Saunaeintritt der Rupertus Therme, Bad Reichenhall, entgegennehmen.

Am Götschen

Am Götschen

Bei den Herren wurde der Ehrenpreis verlost unter Peter Kurzmeier, Toni Palzer, Florian Wurm, Christian Resch und Alex Schuster. Auf 4 Stunden (inkl. Sauna) in der Rupertus  Therme darf sich Christian Resch freuen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Skitour am Götschen

 von Sepp

Skitouren Nachtrennen am Götschen

Die aktuelle Schneelage macht es den Tourengeher nicht gerade einfach. Auch die Touren beim Berchtesgadener Land Skitouren-Festival am kommenden Wochenende am Hochschwarzeck müssen deshalb wonanders stattfinden, als ursprünglich geplant. Das Nachtrennen „Die lange Nacht des Schneeleoparden“ am Samstag Abend zum Beispiel wird am benachbarten Götschen stattfinden. Grund genug, mir den Austragungsort des Charity-Events schon mal anzuschauen.

Auf Tourenskiern zum Götschenkopf

Auf Tourenskiern zum Götschenkopf

Auf Skiern zum Götschenkopf

Start der kleinen Tour ist der Parkplatz am Skizentrum oberhalb Bischofswiesens. Der Aufstieg erfolgt dann über die so genannte Damenabfahrt, die östlich der Sklilifte entlang führt. Die Temperaturen am gestrigen Samstag waren wirklich frühlingshaft – ein T-Shirt war als Skitourenbekleidung im Aufstieg absolut ausreichend – dennoch war die Piste in einem tadellosen Zustand. Lediglich die letzten Meter zum Gipfel des Götschenkopfes im Wald waren teilweise ausgeapert, ein Tragen der Skier war aber nicht nötig. Oben angekommen überrraschte mich ein unerwartet kühler Wind und aufkommende Wolken. Obwohl sich einige Skitourengeher am Gipfel tummelten, war diese Bank mit Blick auf die schlafende Hexe frei und ich nahm Platz um die Aussicht zu genießen:

Bank mit Aussicht auf die Schlafende Hexe

Bank mit Aussicht auf die Schlafende Hexe

Der Götschenkopf ist zwar ein eher unscheinbarer Gipfel ist, bietet er einen schönen Blick. Besonders seit Orkan Kyrill die Bäume im Süden umgerissen hat und so den Blick auf Watzmann, Wimbachgries und Hochkalter freigab.weiterlesen »

Lisa-Graf-Riemann

Es fühlt sich an wie Winteranfang,

 von Lisa

 

dabei haben wir Ende Januar. Weil der Schnee heuer so spät kommt, haben wir dieses merkwürdige Gefühl der Zeitverschiebung. Deshalb bin ich diesen Winter auch so spät dran mit meiner ersten kleinen Skitour. Den Götschen hinauf soll es gehen. Bis kurz unter den Gipfel geht man immer am Rand der Piste, erst das letzte Stück führt durch den Wald.

 

Der Schnee ist wunderbar weich, die Piste voller junger Männer in Tarnanzügen, auf schmucklosen weißen Skiern in Einheitsdesign. Bundeswehrlook. “Runter mit dem Gesäß in der Kurve” lernen sie, während sie breitbeinig den Hang hinunterpflügen.

 

Die Verfolgung durch andere Tourengeher dauert meistens nicht sehr lang. Man hört sie kurz hinter sich schnaufen, und schon sind sie vorbeigezogen. Bei manchen zischt es wie bei der Vorbeifahrt eines D-Zuges, andere ziehen ohne Murren einen Kinderanhänger auf Kufen hinter sich her, immer schön bergauf. Für sie ist es Training – während wir eher die Genussgänger sind.

 

Nach circa 15 Minuten Aufstieg in unserem mäßigen Tempo, kommt ein Mann mit runder Brille von oben heruntergefahren. Moment, den kenne ich doch! Der ist doch gerade losgegangen mit seinen Tourenskiern, als wir am Parkplatz angekommen sind. Wieso fährt der jetzt schon von oben runter? Weitere zehn Minuten später zieht derselbe Brillenträger wieder an uns vorbei, diesmal bergauf. “Gehst du jetzt schon das zweite Mal rauf?” Großes Abwiegeln: “Na, i geh eh nicht bis ganz nauf!” Zisch, weg ist er.

 

In Berchtesgaden ist es ja so: Wenn du erzählst, dass du auf dem Götschen gewesen bist, lautet  die prompte Frage: “Wie lang hast du denn gebraucht?” Und dann hast du als Genussgeher ein echtes Problem. Denn selbst wenn ich lügen und behaupten würde, ich sei in einer Stunde oben gewesen (nein, leider nicht), dann würde ich hören: “Die Gerti/Gundi/Kathi/xy geht das in 50 Minuten – aber von unten!” D. h. vom Bahnhof Bischofswiesen, nicht von der Liftstation weg. Also lieber gleich so: “Du, wir waren gestern aufm Götschen. Lang haben wir gebraucht, aber schee war’s!”

 

Live-Webcam, Pistenverhältnisse am Götschen gibt es hier.