Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Grünsteinhütte

Herbst im Grünstein Klettersteig

 von Sepp
Grünstein: Klettersteig mit Watzmannblick

Grünstein: Klettersteig mit Watzmannblick

Viele Wege führen auf den Grünstein, der spektakulärste ist sicherlich der Klettersteig. In mehreren Varianten führt dieser Steig vom Einstieg oberhalb des Königssees auf den aussichtsreichen Gipfel. Jannis und ich sind neulich die einfache Variante, den Isidor Klettersteig, gegangen.

Der Einstieg zum Grünstein Klettersteig liegt oberhalb der Deutschen Post Eisarena, wie die Kunsteisbahn am Königssee, seit einiger Zeit heißt. Nach drei Kehren auf dem steilen Normalweg zur Grünsteinhütte zweigt ein schmaler Steig zum Anseilplatz ab. Hier müssen wir uns für eine Variante entscheiden. Links hinauf zum Isidorsteig oder rechts halten zur Hotel-Route. Zur Variante Räuberleiter hätten wir schon vorher in der 2 Kehre nach rechts abbiegen müssen. Wir entscheiden uns für die einfache Variante.

Der Isidor-Klettersteig auf den Grünstein

Klammern erleichtern den Weg durch die erste steile Wand nach dem Einstieg. Bei Schwierigkeiten im Bereich B und C führt der Steig über den Beppo-Pfeiler und durch das Werner-Wandl zur Hängebrücke.

Der Beppo Pfeiler im Grünstein Klettersteig

Der Beppo Pfeiler im Grünstein Klettersteig

Im Klettersteig unterhalb der Hängebrücke

Im Klettersteig unterhalb der Hängebrücke

Auf der anderen Seite der Hängebrücke münden die Hotel-Route und die Räuberleiter in den Isidor Klettersteig. Einmal über die Hängebrücke und zurück ist auch für uns ein Muss.weiterlesen

Der Grünstein. Logenplatz im Angesicht des Watzmanns.

Rundtour über den Grünstein (1306m)

Besuch aus der Heimat. Ein freier Tag. Eine Menge Neuschnee auf den hohen Berchtesgadener Bergen während tiefere Ziele oft schon wieder mit normalen Bergschuhen zugänglich sind. Und der Wunsch nach einer schönen, nicht allzu langen aber abwechslungsreichen Wanderung.

Die Umstände schienen wie gemacht für eine Wanderung auf den Grünstein! Der „Wächter über der Schönau“ eignet sich nämlich bestens um Berchtesgaden-Neulingen einen ersten Eindruck von der Berchtesgadener Bergwelt zu verschaffen und gleichzeitig ein relativ schnelles und einfaches Gipfelerlebnis zu bescheren.

Umso praktischer wenn Dieses seinen Anfang direkt von der Haustür aus nimmt. Dieser Vorteil bietet sich allen, die ihr Basislager in der Schönau haben…weiterlesen

Katharina Huber

Saisonabschlusstour auf den Grünstein

 von Katharina
Der Klettersteig am Grünstein bietet ein einzigartiges Panorama

Einzigartiges Panorama auf den Königsee und Berglandschaft am Grünsteinklettersteig     © FH

Herbst. Ja, erst da, voll und ganz. An manchen Tagen macht er es uns schwer, bei trüben Wetter aus dem Bett zu kommen, aber oftmals färbt er uns die Tage besonders schön: Wenn Nebelschwaden die Berge umhüllen und das Tal in ein weißes Meer verwandeln, die klare, kühle Luft erfrischt und die Sonne die bunten Farben der Wälder zum Leuchten bringen. Dann kann ich mich kaum auf den Bürostuhl oder der Couch halten. So wie am letzten Oktoberwochenende, als sich der Herbst von seiner goldenen Seite zeigte. So packte ich meinen Rucksack und einen Freund als Begleitung und nutzte das perfekte Wetter für eine letzte Klettersteigtour in diesem Jahr, bevor langsam die Ski aus dem Keller geholt werden und man sich auf einen hoffentlich schneereichen Winter freut.

Ziel des Tages war der Grünsteinklettersteig, der neben dem Hochthronsteig und dem Pidinger Klettersteig zu den bekanntesten Klettersteigen im Berchtesgadener Land zählt.
Der Grünstein gehört zum Watzmannstock und bietet trotz seiner geringen Höhe von 1304 Metern ü. NN eine wunderbare Aussicht auf die mächtigen Berge des BGLs und auf den Königsee. Hoher Göll, Hohes Brett, Jenner, Untersberg, Watzmann und auch das Lattengebirge zeigen sich vom Grünsteingipfel von der besten Seite. Als zusätzliche, spannende Aufstiegsalternative zu den normalen Wanderwegen bauten im Jahre 2009 zahlreiche ehrenamtliche Helfer einen Klettersteig an der Südseite des Grünsteins, den Isidorsteig (B/C), ein idealer Steig für Anfänger und Genussklettersteiggeher. Für Fortgeschrittene, die Spaß an Herausforderungen haben, werden heutzutage weitere Varianten angeboten: Die Einstiegsalternativen Hotelroute und Räuberleiter mit Schwierigkeitsstufen bis E laufen nach einigen Höhenmetern zusammen um schließlich in den ursprünglichen Isidorsteig zu münden. Ebenso gibt es kurz vorm Gipfel eine weitere Aufstiegsmöglichkeit für besonders kräftige und technisch erfahrene Klettersteiggeher, die Gipfelwand mit zwei schwierigen, überhängenden E-Stellen.

Der Zustieg zum Klettersteig
Startpunkt für den Zustieg ist der große Parkplatz am Königsee, wo der Preis für ein Tagesticket derzeit bei 5 Euro liegt. Von dort starten wir bei warmer Mittagssonne und gehen entlang der Bob- und Rodelbahn Richtung Grünstein aufwärts. Erst auf Asphalt, schließlich auf einem Forstweg folgen wir den Wegweisern bis wir nach mehreren Kehren die Infotafel am Steigbeginn erreichen. Durch seine Talnähe dauert der Zustieg zum Klettersteig nur um die 40 Minuten.

Egal, welche Einstiegsvariante man wählt – eine komplette Klettersteigausrüstung inklusive Steinschlaghelm ist Pflicht!

Vollständig ausgerüstet starten wir bei bestem Wetter Richtung Einstiegsstelle

Vollständig ausgerüstet starten wir bei bestem Wetter und Laune in den Klettersteig.     © FH

Die warme Sonne beschert uns beste Verhältnisse am Fels, weshalb wir die Einstiegsvariante Räuberleiter wählen.

Der Einstieg über die Räuberleiter
Bei dieser Variante wird man ins kalte Wasser geschmissen, denn sich anfänglich mit leichten Kletterpassagen langsam warm machen ist bei der Räuberleiter nicht drin. Schon die erste Einstiegswand fordert, noch unaufgewärmt geht es gleich in eine C/D- und D/E-Stelle. Mit Hilfe zahlreicher Tritteisen, welche teilweise über überhängenden Fels gehen, steigt man ungefähr 40 Höhenmeter vertikal Richtung Gipfel. Mit ausreichend Armkraft ist dies allerdings trotzdem leicht zu bewältigen und besonders heute bei dem wunderbaren Herbstwetter ein wahrer Genuss.

An der anfänglichen anspruchsvollen Einstiegswand

An der anfänglichen anspruchsvollen Einstiegswand bevor es kurz wieder leichter wird.     © FH

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Work – Mountain – Balance

 von Ann-Kathrin
Sonnenaufgang © Ann-Kathrin Helbig

Sonnenaufgang © Ann-Kathrin Helbig

Wenn die Zeit knapp ist und das Bedürfnis nach Naturerlebnis groß

Leben um zu arbeiten, arbeiten um zu leben. Nur so ein kurzer Satz regt immer sehr viele zum Nachdenken an. Die meisten von uns arbeiten 5 Tage die Woche, manche sogar 6 Tage. Wochenendarbeit ist mittlerweile an der Tagesordnung. Wo bleibt da noch Zeit für sich um wieder neue Kraft zu sammeln? Meine Art um nicht in die Spirale aus schlafen, arbeiten, schlafen zu gelangen ist einfach etwas früher aufzustehen. Es kostet zu Beginn etwas Überwindung, doch es lohnt sich!

Kennt ihr schon das erhabene Gefühl, morgens auf einer Erhöhung oder einem Berg zu stehen und den Sonnenaufgang zu bewundern? Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Tages einzufangen und auf der Haut zu spüren, lehrt mich Gelassenheit für den Arbeitsalltag. Ich weiß dann, dass ich schon etwas erlebt habe, dass ich am heutigen Tage gelebt habe und nicht nur funktioniert habe. Viele aus meinem Bekanntenkreis nutzen hingegen ihren Feierabend um nochmal eine Bergtour zu machen, ein Bier in der Berghütte zu trinken oder einfach nur eine Runde laufen zu gehen. Im Arbeitsalltag wird immer mehr von uns abverlangt, durch Naturerlebnisse schaffen wir es wieder einen Blick für das zu bekommen, was wirklich zählt im Leben.

Hier ein paar klassische vor oder nach der Arbeit Touren:

Kehlsteinhaus

Im Sommer am Tag mit Sicherheit einer der Orte an dem man am wenigsten Ruhe hat. Doch wer in den frühen Morgen- oder Abendstunden oder am besten sogar zum Sonnenauf- oder Sonnenuntergang dort ist, wird ein unvergesslich schönes Erlebnis haben. Am schnellsten erreicht man das Kehlsteinhaus vom Parkplatz Ofnerboden ab der Rossfeld-Höhenringstraße. Fitte sind über den betonierten Weg in einer Stunde am Gipfel.

Sonnenaufgang am Kehlstein © Ann-Kathrin Helbig

Sonnenaufgang am Kehlstein © Ann-Kathrin Helbig

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Feierabend-Wanderung auf den Grünstein

 von Sepp
Sonnenuntergang auf dem Grünstein

Sonnenuntergang auf dem Grünstein

Gestern Abend habe ich mit zwei Kollegen mal wieder eine Feierabend-Tour gemacht, und zwar auf den Grünstein. Der 1304 Meter hohe Grünstein ist durch seine tolle Aussicht und die relativ schnelle Erreichbarkeit seines Gipfels erste Wahl für eine Feierabend-Wanderung. Hinzu kommt noch die Grünsteinhütte, die Mittwochs immer länger geöffnet ist.

Wir treffen uns am Wander-Parkplatz Hammerstiel, hier parken wir unsere Autos bzw. Fahrräder und beginnen den Aufstieg. Zuerst führt der Weg auf der Fahrstraße entlang, bevor er in den Wald abzweigt und sich zu einem schmalen und stellenweise steilen Steig verengt. Trotz der schattenspendenden Bäume ist es im Aufstieg ziemlich warm. Dennoch erreichen wir recht zügig die Grünsteinhütte.

Die letzten Sonnenstrahlen an der Grünsteinhütte

Die letzten Sonnenstrahlen an der Grünsteinhütte

Erfreut stellen wir fest, dass die Sonne noch auf die Terrasse der Hütte scheint. Wir beschließen, jetzt gleich einzukehren und erst danach den Gipfel zu besteigen. Eine gute Entscheidung: Wir bestellen zu Essen und zu Trinken und genießen die warmen Strahlen der tief stehenden Sonne. Nach längerer Pause brechen wir wieder auf. Der Weg von der Grünsteinhütte zum Gipfel ist nicht allzu lang, doch nach der Pause spüren wir unsere Beine. Doch die paar Meter zum Gipfel schaffen wir auch noch recht zügig. Als wir schließlich auf dem Gipfel des Grünsteins ankommen, versteckt sich die Sonne gerade hinter den Bäumen, einzelne Strahlen schaffen es aber durch das Geäst und tauchen den Berg in ein wunderbar warmes Licht.weiterlesen

Grünstein im Nebel

 von Sepp
^Das Grünstein Gipfelkreuz im Nebel

Das Grünstein Gipfelkreuz im Nebel

Der Grünstein ist einer der aussichtsreichsten Gipfel, die man schnell erreichen kann. Die grandiose Aussicht auf Königssee und Watzmann, der Klettersteig (zurzeit geschlossen) und die etwas unterhalb des Gipfels gelegene Grünsteinhütte machen den Berg so beliebt, nur selten hat man den Gipfel für sich.

Ich war heute auch mal wieder auf dem Grünstein: Es ist Sonntag und ich habe lange geschlafen, es ist schon 12 Uhr als ich am Parkplatz Hammerstiel losgehe. Die ersten paar Meter durch den Wald sind etwas eisig, doch als der Weg auf die Forststraße einzweigt, ist von Eis nichts mehr zu sehen. Auch auf dem Waldsteig, der die Serpentinen der Forststraße abkürzt, ist es sehr gut zu gehen: Stellenweise liegt etwas Schnee, doch stellt der Untergrund kein Problem dar. Nach der Grünsteinhütte führt der Wanderweg stellenweise an einem Abbruch entlang, der den Blick zum Königssee preisgibt. Allerdings wird nach oben hin der Nebel immer dichter. Als ich auf dem Gipfel Plateau ankomme, sehe ich das Gipfelkreuz am Ausstieg des Klettersteigs schon in dichtem Nebel. In Richtung Nordosten ist es etwas heller, doch „Aussicht“ kann man den Blick heute nicht nennen. weiterlesen

Trailrun auf den Grünstein

 von Ann-Kathrin
mein täglicher Schlafzimmerausblick

mein täglicher Schlafzimmerausblick auf den Grünstein

Vor Kurzem habe ich euch schon einmal von meinen Trailrunningversuchen am Dötzenkopf in Bad Reichenhall berichtet. Und siehe da: das Fieber hat mich nun gepackt. Seit Juli herrscht nun eine Hitzewelle von über 30° im Berchtesgadener Land, nicht gerade die Temparaturen für sportliche Betätigungen. So nutzte ich den einzigsten „kühleren“ Tag um mich im Trailrunning am Grünstein zu versuchen. Wieso ich gerade auf den Grünstein komme ist ganz einfach. Er ist mein Hausberg. Jeden Morgen wache ich mit ihm auf.

König Watzmann lukt hervor und schaut nach dem Rechten

König Watzmann lukt hervor und schaut nach dem Rechten

Sowohl der Einstieg oberhalb der Kunsteisbahn am Königssee als auch der Parkplatz Hammerstiel sind gleich weit von meinem zu Hause entfernt. Also ist das Ganze prädestiniert für eine Überschreitung! Leichtes Gepäck ist angesagt, ich ziehe meine Laufhose an, Schuhe mit flexibler Sohle, ein T-Shirt und eine Hip-Bag mit einem Getränk. Wechselkleidung nehme ich keine mit, denn sowohl aufwärts als auch abwärts werde ich schwitzen.

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Traumtag auf dem Grünstein

 von Sepp
Sonnenbaden auf dem Grünstein mit Blick auf den Watzmann

Sonnenbaden auf dem Grünstein mit Blick auf den Watzmann

Was war das für ein wunderschöner Tag heute? Nach zwei Tagen mit schlechtem Wetter ist es pünktlich zum Sonntag wieder schön. Perfektes Wetter für eine kleine Bergtour auf den Grünstein.

Am späten Vormittag breche ich am Parkplatz Hammerstiel in Schönau auf und folge der Route der Herz-Kreislauf Testwanderung durch den Wald. Die ersten 300 Höhenmeter sind rasch überwunden, teilweise richtig steil führt der Wanderweg über Stufen durch den lichten Bergwald. Im oberen Teil der Wanderung kann man immer wieder schön den Watzmann durch die Bäume erkennen.

Der Watzmann: Ständiger Begleiter bei der Wanderung

Der Watzmann: Ständiger Begleiter bei der Wanderung

Am Gipfel erkenne ich, dass heute mehrere Leute die gleiche Idee hatten wie ich: Nämlich am Gipfel des Grünstein zu sonnenbaden! Hinzu kommt noch, dass diese Woche der Grünsteinklettersteig für diese Saison geöffnet wurde. Zahlreiche Leute mit Helm und Klettergurt tummeln sich heute am Grünstein. Trotz des regen Treibens auf dem Gipfel finde ich noch einen Platz auf einer Bank um Brotzeit zu machen.

Viel los auf dem Grünstein GipfelViel los auf dem Grünstein Gipfel

Viel los auf dem Grünstein Gipfel

Nicht nur Wanderer und Klettersteig-Geher nutzen den heutigen Traumtag, ein Gleitschirmflieger zieht über Schönau seine Kreise. Bestimmt ein Traum bei diesem Wetter!

Gleitschirmflieger

Gleitschirmflieger

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Schneeschuh-Trekking Teil 2

 von Ann-Kathrin

Schon wieder Grünstein? Darüber wurde doch schon so oft geschrieben und fotografiert. Der wird sich doch wohl in den letzten Monaten nicht verändert haben?! OH DOCH! Der Winter bietet wieder ganz andere und neue Perspektiven.

Noch eine weitere Besonderheit: Der Aufstieg ab Schönau-Hammerstiel zum Grünstein ist sogar als Schneeschuhwanderweg ausgeschrieben! Wie ich schon im vorherigen Artikel (Schneeschuhtrekking Teil 1) angekündigt, werde ich Schneeschuhrouten aller Kategorien vorstellen. Diesmal ist es eine einfache Route.

Wegweiser für Schneeschuhgeher

Wegweiser für Schneeschuhgeher

Die Route führt entlang der Forststraße, bei der man bei guter Kondition in spätestens einer Stunde bei der Grünsteinhütte angelangt. Hier lichtet sich der Bergwald und bietet schon zauberhafte Aussichten. Der Schnee glitzert in der Sonne und ist so weich, man könnte meinen es sei Watte.

bei der Grünsteinhütte

bei der Grünsteinhütte

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Watzmann, Watzmann Schicksalsberg…

 von Ann-Kathrin

… du bist so groß und i bin a Zwerg.

Wer kennt es nicht wie Wolfgang Ambros den Watzmann besingt. Auch mich ruft er: der Watzmann. Einen ganz besonderen Reiz hat dieser Gebirgsstock auf viele durch seine Vermenschlichung wegen der Sagen und Mythen, die um ihn kreisen. Mein Schicksal sollte es heute nicht sein, das Haupt des König Watzmanns zu besteigen. Als Tagesziel war es am Vortag geplant.

Aufstieg zum Watzmannhaus

Aufstieg zum Watzmannhaus

Frühzeitig aufsteigen lohnt sich

Mir wurde schon oft gesagt, am Besten sei es zu utopischen Uhrzeiten zum Watzmmanhaus aufzusteigen, da es dann nicht so überfüllt sei. Diesen Rat nahm ich Ernst, da ich nicht gerade eine Freundin von überfüllten Wanderwegen bin. Tja, aber wie es eben als arbeitender Mensch ist, man schafft es eben doch nicht an seinem freien Tag super früh aufzustehen. So stieg ich „erst“ gegen 8 Uhr am morgen auf. Startpunkt war in Unterstein – Schönau am Königssee. Von dort aus lief ich zum Parkplatz Hammerstiel. Laut gelbem Wegeschild soll der Aufstieg 5 Stunden dauern, da würde ein weitersteigen zum Watzmann-Hocheck und zur Mittelspitze alleine schon zeitlich gar nicht funktionieren. In der Hoffnung, dass die Zeit sehr großzügig bemessen ist, mache ich mich auf den Weg hinauf. Es geht fast ebenmäßig bis zur Stubenalm. Ab dort wird der Forstweg leicht steigender und weist auch mehr Kehren auf ehe man die Mitterkaseralm erreicht. Beide Almen sind recht zügig erreicht. Hinter der Klimastation die der Nationalpark Berchtesgaden errichtete und überwacht, wird der breite Forstweg zu einem Bergsteig, der in engen Kehren hinauf zur Falzalm führt. Die Falzalm ist keine bewirtschaftete Almhütte. Sie dient nur als Unterstand. Die Beiden vorherigen Almhütten sind bewirtschaftet und laden gemütliche Berggeher zu einem Frühstück ein.

 

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