Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Haus der Berge

Watzmann oder Mount Everest?

 von Sarita

Vom 1. August bis 17. September 2014 im Haus der Berge Berchtesgaden

Watzmann oder Mount Everest? Kuh oder Yak? Üppiger Gamsbart oder Schmuckband mit Türkisen? Rund 6.500 Kilometer Luftlinie trennen die Alpen vom Himalaya. Trotz der großen Distanz haben die beiden Rosenheimer Fotografen Luise und Wilhelm Herold überraschend viele Parallelen entdeckt.

Ausstellung Alpen - Himalaya

Ausstellung Alpen - Himalaya

Neue Ausstellung „Alpen – Himalaya“

In ihrer Fotoausstellung unter dem Titel: „Leben in den Bergen: Alpen – Himalaya“ dokumentieren die Fotografen vom 1. August bis 17. September im Nationalparkzentrum Haus der Berge die Bergwelt beider Gebirgszüge. Verwandte Bildmotive werden in der Ausstellung direkt nebeneinander präsentiert und ermöglichen es dem Betrachter, Ähnlichkeiten in Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt, Kultur und Brauchtum leicht zu erkennen.

 

Die Ausstellung „Leben in den Bergen“ ist täglich zu den Öffnungszeiten des Nationalparkzentrums kostenfrei zu sehen. Am Donnerstag, 31. Juli, findet um 19 Uhr im „Haus der Berge“, Hanielstraße 7 in Berchtesgaden, eine öffentliche Vernissage statt.

 

Pressemeldung Nationalpark Berchtesgaden

Ferienprogramm des Nationalpark

 von Sarita

Die Sommerferien werden garantiert nicht langweilig!

Das Umweltbildungsteam des Nationalparks Berchtesgaden hat ein umfangreiches, überwiegend kostenfreies Ferienprogramm für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren und Familien zusammengestellt. An verschiedenen Terminen begeben sich die Kinder auf die Suche nach den Fledermäusen des Nationalparks, lernen die Geheimnisse von Bienen und Hummeln kennen, sammeln und kochen Pilze aus der Region oder forschen und werken im Bildungszentrum des „Haus der Berge“ in Berchtesgaden.

Wiesenküche Bildungszentrum Haus der Berge

Wiesenküche Bildungszentrum Haus der Berge

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Neuer Barfußpfad entstanden

 von Sarita

Holzspende für das Haus der Berge

Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller (r.) von den Bayerischen Staatsforsten hat das Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ mit einer Holzspende unterstützt: Im Außengelände vor dem Bildungszentrum sind aus dem Astwerk einer Eiche das Geländer des neuen Barfußpfades sowie ein Insektenhotel entstanden. Weitere Bauten werden in Kürze errichtet.

Neuer Barfußpfad Haus der Berge

Neuer Barfußpfad Haus der Berge

Die Kinder der „Gamsgruppe“ des Nationalparks Berchtesgaden weihten den Barfußpfad im Beisein ihrer Betreuer Jakob Riedl und Sabine Humann (v.l.) ein. Angemeldete Gruppen können den neuen Barfußpfad ihm Rahmen einer organisierten Bildungsveranstaltung kennen lernen.

 

Pressemeldung Nationalpark Berchtesgaden

250.000 Besucher im Haus der Berge

 von Sarita

Seit rund 14 Monaten ist das neue Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ in Berchtesgaden in Betrieb, jetzt begrüßten Nationalpark-Leiter Dr. Michael Vogel (l. ) und Haus der Berge-Chef Ulrich Brendel (r.) den 250.000sten Besucher. Familie Geltinus aus Berlin hat schon zahlreiche Urlaub im Berchtesgadener Land verbracht, vor allem in Marktschellenberg und Ramsau. Im Haus der Berge  waren sie zum ersten Mal und freuten sich über eine Urkunde, gratis-Eintrittskarten, Blumen und einen Bildband aus dem Nationalpark Berchtesgaden.

250.000ster Besucher im Haus der Berge

250.000ster Besucher im Haus der Berge

Pressemeldung Nationalparkverwaltung Berchtesgaden

World Champions of Nature

 von Sarita

Neue Ausstellung im Haus der Berge vom 1. Juli bis 31. August 2014

Außergewöhnliche Höchstleistungen und begeisternde Phänomene aus der Tierwelt zeigt die neue Ausstellung im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ in Berchtesgaden. Unter dem Titel „World Champions of Nature“ präsentiert „NatureLife-International“, Stiftung für Umwelt, Bildung und Nachhaltigkeit, vom 1. Juli bis 31. August 2014 tierische Höchstleistungen und faszinierende Anpassungsstrategien.

 

Afrikanische Elefanten hören mit den Füßen

Sie kommunizieren mittels Infraschall, mit tiefen Tönen also, die mit dem Rüssel am Boden erzeugt werden. Mit ihren sensiblen Fußsohlen können die Tiere über Distanzen von bis zu zehn Kilometern mit Artgenossen kommunizieren.

Afrikanische Elefanten hören mit den Füßen

Afrikanische Elefanten hören mit den Füßen

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Christoph

Ausstellungseröffnung im Haus der Berge

 von Christoph
Berchtesgadener Künstlerbund im Haus der Berge

Blick in die Ausstellung im oberen Foyer

Der Berchtesgadener Künstlerbund ist mit einer Sonderausstellung zu Gast im Haus der Berge in Berchtesgaden. Zur Eröffnung am Freitag, den 27.Juni 2014 um 19 Uhr sind alle herzlich eingeladen.
Die Künstlerinnen und Künstler haben sich von der Natur inspirieren lassen und es sind dabei wunderbare und vielfältige Arbeiten entstanden.
Die Sonderausstellung ist bis 28. Juli 2014 kostenlos im oberen Foyer zu besichtigen.
Servus und bis bald!
Christoph

 

Ein Jahr "Haus der Berge"

 von Sepp

Ein Jahr Nationalparkzentrum „Haus der Berge“

Am 24. Mai 2013 öffnete das neue Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ in Berchtesgaden offiziell seine Türen. Ein Jahr danach haben bereits über 210.000 Gäste das Zentrum besucht, 92.000 haben sich die Ausstellung „Vertikale Wildnis“ angesehen. Über 8.000 Gäste hat das Haus der Berge-Team bereits persönlich durch das Zentrum geführt. „Das ist ein tolles Ergebnis“, freut sich Haus der Berge-Chef Ulrich Brendel.

Ein Grund zum Feiern auch für die Mitarbeiter des Nationalparkzentrums. Grundschüler aus Burghausen feiern mit.

Ein Grund zum Feiern auch für die Mitarbeiter des Nationalparkzentrums. Grundschüler aus Burghausen feiern mit.

In diesem Jahr wurden die Werbemaßnahmen weiter verstärkt, um auch die Nebensaison künftig noch besser auszulasten. Nach anfänglicher Kritik aus der Bevölkerung sind viele Kritiker verstummt – die Zahlen sprechen für sich und die Ergebnisse der Besucherbefragung eine deutliche Sprache. Ein Jahr nach der feierlichen Eröffnung mit Festakt und großem Bürgerfest ist das neue Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ bei Gästen und Einheimischen angekommen.

 

Verantwortliche ziehen positive Bilanz

Die erste Bilanz der Nationalparkverwaltung fällt sehr positiv aus, die zahlreichen Besucher sind begeistert von der Ausstellung, den günstigen Eintrittspreisen und den vielseitigen Angeboten im neuen Nationalparkzentrum. Gästebuch-Einträge wie „Eine sehr informative und lehrreiche Ausstellung“ von Günther und Christine aus dem Pfälzer Wald, „Die Ausstellung ist der Hammer, für jeden Urlauber ein MUSS“ von Familie Höfler aus Düsseldorf oder „Wir kommen gerne wieder, tolle Aufnahmen, unsere Heimat ist einfach phantastisch“ von Familie Hölzl aus dem Landkreis Berchtesgadener Land sind keine Seltenheit. Doch bevor das „Haus der Berge“ mit seinem „Dreiklang“ aus Informationszentrum, Bildungszentrum und Außengelände neue Töne im Alpenraum anstimmen konnte, gab es einige Dissonanzen. Die Bergvitirine aus rostrotem Wetterstahl sowie die Fassadengestaltung mit Naturstein-Gabionen und Lärchenholz – freigegeben zur Verwitterung – trafen nicht jedermanns Geschmack. So war die Rede von „Schuhschachtelarchitektur“ oder gar dem „Haus der Zwerge“.

Haus der Berge | Nationalpark Berchtesgaden © Josefine Unterhauser

Haus der Berge | Nationalpark Berchtesgaden © Josefine Unterhauser

Verantwortliche und Befürworter hielten dagegen mit „dem Leuchtturmprojekt des oberbayerischen Tourismus“ und „einer Strahlkraft weit über die Region hinaus“. Auch heute noch spotten Stimmen mit Begriffen wie „Rostalm“ über die außergewöhnliche Architektur des Zentrums, die Auszeichnungen für Haus und Ausstellung sprechen jedoch eine andere Sprache. Erst kürzlich wurde das „Haus der Berge“ in Schottland mit dem dritten Preis beim internationalen, renommierten Museumspreis „Micheletti Award“ ausgezeichnet. Focus online zählt das „Haus der Berge“ gar zu den zehn spektakulärsten Museen der Welt.weiterlesen

Sicher auf den Watzmann

 von Sepp

Neue Broschüre des Alpenvereins

Am Watzmann sind jedes Jahr tausende Wanderer und Bergsteiger unterwegs. Nicht immer sind die Besucher richtig vorbereitet, manche verhalten sich auch schlichtweg falsch. Deshalb kommt es immer wieder zu Notlagen und Unfällen. Um dem entgegen zu wirken, haben der Deutsche Alpenverein, die Bergwacht Bayern, der Nationalpark Berchtesgaden und der Verband der deutschen Berg- und Skiführer jetzt gemeinsam die Broschüre „Der Watzmann. Sicher auf den König der Berchtesgadener Alpen“ herausgebracht.

Vortsellung-Watzmann-Flyer-am-Haus-der-Berge-©DAV

Vortsellung Watzmann-Flyer am Haus der Berge © DAV

Bergsportlerinnen und Bergsportler finden darin wichtige Informationen über die Hauptrouten und vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen.

 

Was steht drin?

Die Broschüre ersetzt Karten und Führermaterial nicht. Aber sie ist ein sehr gutes Planungsinstrument für alle, die eine Besteigung des Watzmann auf einer der Hauptrouten unternehmen wollen. In der Broschüre sind die speziellen Herausforderungen, Schwierigkeiten und Gefahren am König der Berchtesgadener Alpen herausgearbeitet.

Watzmannhaus © Hans Herbig

Watzmannhaus © DAV / Hans Herbig

Ob man diesen gewachsen ist, lässt sich anhand einer „Risikobox“ abschätzen. Zur optimalen Vorbereitung gibt es eine Checkliste Tourenplanung und viele Service- und Sicherheits-Infos.

 

Wo gibt es die Broschüre?

Die Broschüre liegt ab heute an vielen touristisch relevanten Stellen im Berchtesgadener Raum kostenlos aus – zum Beispiel im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ oder in der Kletterhalle der DAV-Sektion Berchtesgaden. weiterlesen

Museumspreis für Haus der Berge

 von Sepp

„Haus der Berge“  auf Platz 3 beim „Micheletti Award“

Platz 3 für das Haus der Berge beim internationalen Museumspreis „Micheletti Award“ – ein toller Erfolg für das neue Nationalparkzentrum knapp ein Jahr nach seiner Eröffnung.Haus der Berge-Chef Ulrich Brendel (r.) nahm die Auszeichnung im Riverside Museum in Glasgow/Schottland vom Vorsitzenden des internationalen Preisgerichts,  Dr. Karl Borromäus Murr (2.v.l.), entgegen.

Preisverleihung Micheletti Award

Preisverleihung Micheletti Award

Der erste Preis ging an das Wissenschaftsmuseum „MUSE“ (Museo delle Scienze) im italienischen Trento. Mit seinem Platz auf dem Treppchen ließ das Haus der Berge andere renommierte Bewerber wie das Nationale Technikmuseum in Prag, die FC Bayern Erlebniswelt in München oder das „Norwegian Petroleum-Museum“ in Stavanger hinter sich. Der „Micheletti Award“ ist eine Auszeichnung für innovative und zeitgenössische Ausstellungen und Museen in Europa und wird jährlich von einer unabhängigen Kommission vergeben.

 

Das Haus der Berge – Nationalpark Berchtesgaden

Das Haus der Berge besteht aus einem Informationszentrum, einem Bildungszentrum sowie dem Außenbereich, der diesen Sommer fertiggestellt wird. Die Gesamtfläche des Areals beträgt 17.000 Quadratmeter, wobei rund 900 m² für die Ausstellung „Vertikale Wildnis“ zur Verfügung stehen.

Das Haus der Berge

Das Haus der Berge

Bei der Verwirklichung des Projekts wurde Wert auf ein nachhaltiges Energiekonzept, Barrierefreiheit und kurze Wege gelegt. Die Fassade wurde aus regionalen, natürlichen Materialien gebaut, die natürliche Verwitterung des Materials soll den Grundgedanken des Nationalparks „Natur Natur sein lassen“ widerspiegeln.  Diese Philosophie des Museums erfährt mit dem Preis ihre verdiente Würdigung!weiterlesen

Steinadler im Nationalpark

 von Sepp

Steinadler-Projekt im Nationalpark Berchtesgaden

Fernglas, Spektiv und Datenerhebungsbögen sind derzeit ihre wichtigsten Arbeitsgeräte – bei der unermüdlichen Suche sind Geduld, Artenkenntnis und ein kleines Quäntchen Glück unerlässlich: Fünf Praktikanten sind den Steinadlern im Nationalpark Berchtesgaden und angrenzenden Gebieten täglich auf der Spur, um aktuell bebrütete Horste zu finden und den Bruterfolg zu protokollieren. 15 Reviere zählen zu ihrem Beobachtungsgebiet, mehrere aktuell bebrütete Horste hat das Team bereits gefunden.

Fest im Blick hat das Adlerteam rund um Toni Wegscheider (r.) den aktuell besetzten Steinadlerhorst im Klausbachtal.

Fest im Blick hat das Adlerteam rund um Toni Wegscheider (r.) den aktuell besetzten Steinadlerhorst im Klausbachtal.

Aktuell sehr gute Beobachtungschancen

„Im Klausbachtal brüten die Adler erstmals seit 2009 wieder in einem Felshorst“, erklärt Tonio Schaub, Student der Landschaftsökologie in Greifswald. „Damit erhöhen sich die Chancen auf eine erfolgreiche Brut ganz erheblich!“. Im vergangenen Jahr hatte das Steinadlerpaar aus dem Klausbachtal Pech: Zur Brut hatten sie 2013 einen gegen Regen und Schnee nur schlecht geschützten Baumhorst gewählt. Den starken und lang andauernden Regen Anfang Juni hatte der Jungvogel nicht überlebt: Er starb an Unterkühlung. „Der Tod des Jungvogels war zwar tragisch, hatte aber auf den Gesamtbestand der Steinadler in der Region keine negativen Auswirkungen“, beruhigt Toni Wegscheider, Auftragnehmer des Steinadlerprojekts und auch Autor dieses Blogs.weiterlesen