Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Haus der Berge

Mehr Sicherheit in den Bergen

 von Sepp

Grenzüberschreitend für mehr Sicherheit

Der Nationalpark Berchtesgaden, der Lawinenwarndienst Bayern sowie die Lawinenwarnzentrale Salzburg werden künftig enger zusammenarbeiten. Ziel der Kooperation ist es, über einen verbesserten Datenaustausch die Qualität der Lawinenlageberichte in den winterlichen Bergen und damit verbunden auch die Sicherheit dies- und jenseits der Landesgrenzen zu verbessern. Auch in Forschung und Wissenschaft soll der Informationsaustausch Fortschritte bringen.

 

Zusammenarbeit der Lawinenwarndienste

Darauf verständigten sich die Verantwortlichen bei einem ersten Arbeitstreffen im Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden.

Lawinendelegation

Lawinendelegation am Haus der Berge

Das Bild zeigt: Dr. Michael Vogel (l.), Lorenz Köppl und Helmut Franz (v.r.) von der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden, Mag. Norbert Altenhofer (3.v.r.) und Bernhard Niedermoser (2.v.l.) vom Salzburger Lawinenwarndienst sowie Dr. Bernhard Zenke (3.v.l.) vom Lawinenwarndienst Bayern.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Wurzeln und Schwemmholz

 von Sepp

Kunstausstellung von Alois Wimmer

Vom 31. März bis 1. Mai 2014 stellt der Künstler Alois Wimmer aus Laufen im Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden insgesamt 50 seiner kreativen Werke aus Wurzeln und Schwemmholz aus. Schneehühner und Springböcke aus Ahorn, zahlreiche Enten und Wasservögel sowie ein großer Auerhahn, Echsen und ein  Wolfskopf aus Schwemmholz schmücken rund fünf Wochen lang das Haus der Berge.

Schwemmholz

Schwemmholz

Der 57-jährige hat schon als kleiner Junge an der Salzach Schwemmholz und Treibgut auf Kiesbänken gesammelt – diese Leidenschaft hat ihn bis heute nicht losgelassen.

Alois Wimmer

Alois Wimmer

Ausstellung im Haus der Berge

Die Ausstellung „Faszination Wurzeln und Schwemmholz“ ist im Obergeschoss des neuen Nationalparkzentrums, Hanielstraße 7 in Berchtesgaden, kostenfrei zu sehen und täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Fotoausstellung im Haus der Berge

 von Sepp

Neue Fotoausstellung von Michael Martin

Er ist Fotograf, Autor und diplomierter Geograf: Michael Martin aus München hat sich als Abenteurer und Forschungsreisender auf die Wüsten und Trockengebiete der Erde spezialisiert. Über 150 Wüstenreisen hat er unternommen und dabei in 30 Jahren alle Kontinente bereist. Vom 24. März bis 30. Juni 2014 präsentiert Michael Martin im neuen Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden seine Fotoausstellung unter dem Titel: „Ich lebe meinen Traum“.

Zeltübernachtung auf dem Salar de Uyuni, Altiplano, Bolivien© Michael Martin

Zeltübernachtung auf dem Salar de Uyuni, Altiplano, Bolivien © Michael Martin

45 großformatige Bilder zeigen eindrucksvolle Impressionen seiner Reisen und Wüsten-Abenteuer rund um den Globus.

 

Haus der Berge des Nationalparks Berchtesgaden

Das „Haus der Berge“, Hanielstraße 7 in Berchtesgaden, ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, der Besuch der Fotoausstellung ist kostenlos.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

 

Drei Jahre Waldinventur im Nationalpark

 von Sepp

Ergebnisse der Waldinventur im Nationalpark Berchtesgaden erstmals öffentlich vorgestellt

5.782 Stichprobenpunkte, 88.000 aufgenommene Pflanzen, 800 Jahre alte Zirben – die Ergebnisse der Waldinventur im Nationalpark Berchtesgaden überraschten die rund 100 Besucher im Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden. Inventur-Leiter und Nationalpark-Mitarbeiter Bernd Becker sowie Christian Clasen von der Technischen Universität München hatten von 2010 bis 2012 drei Jahre lang im Nationalpark mit modernem Gerät den Zustand des Waldes ermittelt und bewertet. Die Ergebnisse stellten die beiden Forstwissenschaftler kürzlich im Rahmen der Winter-Vortragsreihe des Nationalparks erstmals öffentlich vor.

Nationalpark-Mitarbeiter Bernd Becker (l.) und Christian Clasen (r.) von der Technischen Universität München

Nationalpark-Mitarbeiter Bernd Becker (l.) und Christian Clasen (r.) von der Technischen Universität München

„In einem 100 mal 200 Meter großen Raster spannt sich ein gleichmäßiges Netz von 5.782 Inventurpunkten über den gesamten Nationalpark“, erläutert Bernd Becker, Leiter der Waldinventur, die Vorgehensweise. „Unser Ziel war es, jeden dieser Punkte im Gelände zu finden. Ein Punkt repräsentiert dabei zwei Hektar Wald, an jedem Punkt haben wir rund 80 verschiedene Parameter aufgenommen“. Bereits in den Jahren 1983 bis 1985 sowie zwischen 1995 und 1997 haben Waldinventuren im Nationalpark stattgefunden, an jedem Inventurpunkt wurden damals kleine Magneten in zehn bis 20 Zentimeter Tiefe vergraben. Diese Punkte mussten Bernd Becker und sein Team nun in mühevoller Kleinarbeit mit Magnetsuchgeräten wieder auffinden. An 5.229 Punkten ist dies gelungen, die anderen Magneten waren aufgrund des Geländes mit vertretbarem Aufwand nicht mehr erreichbar. An allen Inventurpunkten haben die Mitarbeiter verschiedene Daten ermittelt wie Baumart, Baumhöhe, Durchmesser, Alter, Verjüngung, Totholz, Sträucher, Bodenfeuchte, Kleinbiotope oder Belastungen durch Schnee, Wasser und Überschüttung. Außerdem ermittelten die Teams von Becker und Clasen Nachweise von Raufußhühnern sowie das Vorhandensein von Ameisenhügeln und die Verfügbarkeit des Mobilfunknetzes.

 

Extreme Bäume – extreme Standorte

Die Ergebnisse sind erstaunlich: Der älteste Baum des Nationalparks ist eine 801 Jahre alte Zirbe im Klausbachtal, der höchste Baum eine Fichte in der Röth mit 47,6 Metern. Mit 42,5 Metern erreicht auch eine Ulme auf der Halbinsel St. Bartholomä eine beachtliche Wuchshöhe. Ein echter Baumriese ist eine Fichte mit rund 144 cm Durchmesser in Brusthöhe, gefolgt von einem Bergahorn am Jenner mit 121 cm Durchmesser.

Diese Zirbe klammert sich hoch über den Königssee an einen kleinen Felsvorsprun

Diese Zirbe klammert sich hoch über den Königssee an einen kleinen Felsvorsprun

Insgesamt ermittelten die Wissenschaftler knapp 24% mehr Bäume im Vergleich zur Inventur aus den Jahren 1995/1997. In der Kernzone des Nationalparks dominiert die Lärche mit 41%, gefolgt von der Fichte mit 32,6%. Der Anteil von Buche und Zirbe liegt bei rund zehn Prozent.weiterlesen

Waldinventur im Nationalpark

 von Sepp

Drei Jahre Waldinventur im Nationalpark

Die Winter-Vortragsreihe des Nationalparks Berchtesgaden geht in die letzte Runde: Am Mittwoch, 12. März 2014, präsentiert Nationalpark-Mitarbeiter Bernd Becker (Foto) erstmals öffentlich die Ergebnisse der Waldinventur im Nationalpark Berchtesgaden.

Waldinventur

Waldinventur im Nationalpark

Zwischen 2010 und 2013 haben Becker und sein Team die entlegensten Stellen des Schutzgebiets aufgesucht, um rund 88.000 Bäume und Verjüngungspflanzen zu zählen, zu vermessen und auszuwerten. Mit erstaunlichen Ergebnissen: Der älteste Baum des Nationalparks ist eine 801 Jahre alte Zirbe im Klausbachtal, der höchste Baum eine Fichte in der Röth mit 47,6 Metern. Mit 42,5 Metern erreicht auch eine Ulme auf der Halbinsel St. Bartholomä eine beachtliche Wuchshöhe. Doch nicht nur auf die Vegetation warfen die Forscher ein waches Auge: Ameisenhügel und Nachweise von Raufußhühnern wurden ebenfalls erfasst und ausgewertet.

 

Ergebnispräsentation am 12. März

Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr im Nationalparkzentrum Haus der Berge, Hanielstraße 7, in Berchtesgaden. Der Eintritt ist frei. Spiesbergers Alpenküche, die Gastronomie im Haus der Berge hat an diesem Abend durchgehend bis 22:00 Uhr geöffnet.weiterlesen

100 Tage Heimat

 von Sepp

„100 Tage Heimat – Zu Fuß durch Deutschland“

Die Winter-Vortragsreihe des Nationalparks geht in die nächste Runde: Am Mittwoch, 12. Februar 2014, berichtet der Autor und Fotojournalist Jens Franke von seiner Reise unter dem Titel „100 Tage Heimat – Zu Fuß durch Deutschland“.

100 Tage Heimat © Jens Franke

100 Tage Heimat © Jens Franke

Vom geografischen Mittelpunkt Deutschlands führte ihn seine Wanderung bis in den Nationalpark Berchtesgaden.

 

Vortrag mit Jens Franke im Haus der Berge

Ohne feste Route entdeckte er mit seinem Husky „Aiko“ Wälder und Orte, bestieg den Watzmann und erlebte auf seiner Reise alle Höhen und Tiefen regionaler Kochkunst. Der mit allerlei Anekdoten und kurzen Lesepassagen geschmückte Vortrag beginnt am Mittwoch, den 12. Februar um 19 Uhr im Nationalparkzentrum Haus der Berge, Hanielstraße 7, in Berchtesgaden. Der Eintritt ist frei!

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Häkel Workshop im Haus der Berge

 von Sepp

Coole Mützen für warme Köpfe

Sie sind cool und liegen im Trend: Selbst gehäkelte Mützen und Beanies.

Coole Mützen | Häkelkurs im haus der Berge

Coole Mützen | Häkelkurs im haus der Berge

Doch wie funktioniert der Umgang mit Wolle und Häkelnadel, damit am Schluss eine fesche Kopfbedeckung entsteht?

 

Gratis-Workshop im Haus der Berge

Das Team der Umweltbildung des Nationalparks veranstaltet am Freitag, 14. Februar, von 15 bis 17 Uhr im Bildungszentrum im Haus der Berge, Hanielstraße 7 in Berchtesgaden, einen Workshop für Häkel-Anfänger ab 13 Jahren. Mitzubringen sind rund 150 Gramm Wolle und eine Häkelnadel. Fragen zu Woll- bzw. Nadelstärke beantwortet der Veranstalter unter der Rufnummer: 08657 / 98859-12. Die Teilnahme am Workshop ist gratis, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Ptressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

1001-mal Watzmann

 von Sepp

Neue Bilderausstellung im Haus der Berge

Vom 6. bis 28. Februar 2014 stellt der Künstler Jürgen Rössel aus Schneizlreuth im Haus der Berge des Nationalparks Berchtesgaden insgesamt 31 seiner Werke aus. Ein Großteil der Bilder aus Oel, Pastellkreide, Aquarell, Acryl oder Kohle ist Teil des „Projekt 1001 – Watzmann“. Ziel des Vorhabens ist es, den Watzmann in verschiedenen Techniken insgesamt 1001-mal zu zeichnen oder zu malen. 96 Watzmann-Bilder hat Rössel bereits erstellt, weitere werden folgen.

Watzmann © Jürgen Rössel

Watzmann © Jürgen Rössel

Die Ausstellung ist im Obergeschoss des Haus der Berge, Hanielstraße 7 in Berchtesgaden, kostenfrei zu sehen und täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

 

Der Watzmann in der Kunst

Jürgen Rössel tritt mit seiner künstlerischen Verarbeitung des Mythos Watzmann in große Fußstapfen. Schon viele Künstler, vor allem Maler haben sich dem legendären Berg gewidmet. Der bekannteste unter Ihnen ist sicherlich Caspar David Friedrich, der größte unter den deutschen Romantikern. Zwar ist seine Darstellung des Watzmanns alles andere als wirklichkeitsgetreu, aber diese künstlerische Freiheit gestehen wir ihm gerne zu. Ein paar weitere Künstler, die unser Wahrzeichen verewigt haben, findet ihr in meinem schon älteren Blogbeitrag Der Watzmann in der Malerei.

 

Euer Sepp

Dreharbeiten bei Traumwetter

 von Sepp

Tschechisches Filmteam dreht in Berchtesgaden

Letzte Woche hatten wir ein tschechisches Filmteam zu Gast im Berchtesgadener Land. Sie kamen sehr kurzfristig, da sie natürlich Schnee und Sonnenschein für ihre Aufnahmen haben wollten. Nach dem bis jetzt – sagen wir mal – „durchwachsenen“ Winter kam letzte Woche genau die richtige Kombination aus schneebedeckter Landschaft und Sonnenschein. Am Mittwoch ging es los: Zwar zeigte sich der Watzmann während des morgendlichen Frühstücks in Spießbergers Alpenküche im Haus der Berge noch etwas nebelverhangen,

Watzmann im Morgennebel

Watzmann im Morgennebel

doch schon kurz darauf lichtete sich der Himmel und König Watzmann zeigt sich unverhüllt in seiner ganzen Pracht!

Der Watzmann, vom Haus der Berge aus gesehen

Der Watzmann, vom Haus der Berge aus gesehen

Roßfeld bei strahlendem Sonnenschein

Es herrschen also perfekte Bedingungen für die Dreharbeiten. Besonders für die nächste Station der Dreharbeiten: An der Roßfeld-Panoramastrasse kann man bei dieser Witterung nicht nur weit ins Berchtesgadener und ins Salzburger Land blicken, auch das Roßfeld selbst ist eine Augenweide: Tief verschneit präsentiert sich hier eine idyllische Winterlandschaft wie aus dem Bilderbuch.

Roßfeld-Panoramastraße

Roßfeld-Panoramastraße

Das Drehteam zeigt sich von Kulisse und Bedingungen begeistert, selbst ein herumtollender Hund, der mehrmals ins Bild läuft, vermag die Dreharbeiten nicht zu stören.weiterlesen

Der Nationalpark informiert

 von Sepp

Das Jahr 2013 im Nationalpark Berchtesgaden

Das Jahr 2013 war ein besonders ereignisreiches im Nationalpark Berchtesgaden. Vor rund 100 Gästen informierten Nationalpark-Leitung und Mitarbeiter im Gasthaus Oberwirt in der Ramsau über die Eröffnung des Haus der Berge, Hochwasserschäden im Klausbachtal, Watzmann-Almen, Felssturzgefahr im Wimbachtal, den Waldbrand am Königssee, Pläne für die Neugestaltung der Informationsstellen, sabotierte Klimastationen und gestohlene Motorsägen.

Nationalpark Berchtesgaden informiert 2014

Ramsauss Bürgermeister Herbert Gschossmann (2.v.r.) und Schönaus Bürgermeister Stefan Kurz (2.v.l.) sowie die Nationalparkverwaltung mit Leiter Dr. Michael Vogel (l.) und Stellvertreter Dr. Roland Baier (r.)

„Wir sollten offen miteinander umgehen und den Dialog suchen. Konstruktive Kritik ist immer willkommen und sollte auf allen Seiten beherzigt werden“, schloss Herbert Geschossmann, Bürgermeister von Ramsau, nach rund zweieinhalb Stunden die sechste Auflage der öffentlichen Veranstaltung „Der Nationalpark informiert“. In der abschließenden Diskussionsrunde interessierten sich die Bürger vor allem für den Zustand der Wege und Steige im Nationalpark, die rechtlichen Hintergründe zur  Trennung von Wald und Weide sowie für die Müllsituation am Malerwinkel-Rundwanderweg. Außerdem wurde angeregt, die Gäste im Jennerbereich besser über den Nationalpark zu informieren – mittels Schautafeln oder sogar mit einer neuen Informationsstelle. „Diese Anregung ist sehr gut, aufgrund der finanziellen Situation kann ich hier aber noch keine Zusagen machen“, erläuterte der Nationalparkeiter.

 

Wimbachschloss und Watzmann-Almen

Als abgeschlossen betrachten sowohl Ramsaus Gemeindeoberhaupt Herbert Gschossmann als auch Nationalpark-Leiter Dr. Michael Vogel die Diskussionen um die Öffnungszeiten des Wimbachschlosses. Für Nationalpark-Leiter Dr. Vogel steht fest: „Das Wimbachschloss war, ist und bleibt eine Tagesgaststätte. Mit den Pächtern haben wir uns bezüglich der Öffnungszeiten geeinigt.“ Und Gschossmann ergänzt: „Es wurde eine gute Lösung für beide Seiten gefunden. Jetzt sollte von außen kein Öl mehr ins Feuer gegossen werden“.weiterlesen