St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Herbst
Waldi

Herbstwanderung auf die Mordaualm rund ums Gsengköpfl

 von Waldi
Die Alm-Chalets Ettlerlehen und der Gasthof Nutzkaser am Hochschwarzeck | Ramsau

Alm-Chalets Ettlerlehen und Hotel Gasthof Nutzkaser am Hochschwarzeck | Ramsau

Diese wunderschönen Spätherbsttage eignen sich sehr zu kleinen Almwanderungen. Diesmal wanderten wir vom Parkplatz Kaltbach zur Mordaualm. Nach einer dreiviertel Stunde waren wir oben und genossen am Kaser die milde Herbstsonne.

Die Weidau am Hochschwarzeck

Die Weidau am Hochschwarzeck

Dann stiegen wir abwärts über den T 8 Weg Richtung Hochschwarzeck. Auf der „Weidau“, einem herrlichen Plateau, hatten wir schöne Aussicht auf unsere Berge. Wir gingen weiter oberhalb der Wiesen von Fronwies und Datzmann immer Richtung Westen. Oberhalb vom Ettlerlehen mit den Chalets geht ein Steiglein runter auf den Brandkopf, aber so weit gingen wir nicht, sondern bogen oberhalb vom Neudeck ins „Stoffelsteigei“ ein.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wandern zwischen Herbst und Winter

 von Sepp
Spektakuläre Aussicht auf den Watzmann

Spektakuläre Aussicht auf den Watzmann

Unterwegs auf der SalzAlpenTour Schönau – Grünstein – Kühroint – Archenkanzel

Nach dem Wintereinbruch vergangene Woche hat der Herbst wieder die Oberhand gewonnen. Warme Föhn-Luft lässt den Schnee in den Tälern schmelzen und auch auf den Bergen liegt nur noch in den höheren Lagen Schnee. Da es zum Skifahren oder Skitourengehen ja ohnehin noch zu früh ist, nutzen wir das milde Wetter zu einer Herbstwanderung. Am Sonntag wandern wir auf der SalzAlpenTour Schönau von Hammerstiel über Grünstein und Kühroint zur Archenkanzel.

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist der Parkplatz Hammerstiel. Von hier führt der Weg stellenweise steil in den Wald am Grünstein. An der Grünsteinhütte zweigt die SalzAlpenTour nach rechts ab, während der Weg zum Grünstein hinter der Hütte weiter bergauf führt. Wir verzichten heute auf den bekannten Gipfel und wandern weiter in den Wald hinein. Der Weg führt jetzt relativ flach in nur leichtem bergauf und bergab durch einen lichten Wald. Das Laub bedeckt den Boden und auch den Weg, doch die zahlreichen Markierungen der SalzAlpenTour weisen uns die Richtung. Der Weg führt jetzt ganz nah an der Schneid oberhalb der Schapbachalm entlang und ermöglicht immer wieder spektakuläre Ausblicke zum gegenüberliegenden Watzmann. Schnee ist im Wald übrigens Mangelware, lediglich ein paar kleine weiße Häufchen haben sich an schattigen Stellen gehalten. Kurz unterhalb des Almgeländes der Kühroint tritt der schmale Weg aus dem Wald und trifft auf die breite Fahrstraße. Eine dünne Schneeschicht überzieht die Straße, das Gelände rund um die Hütten ist aber auch nicht mehr von einer geschlossenen Schneedecke bedeckt. Immer wieder erscheinen grüne Grasbüschel zwischen den weißen Flecken.

Auf der Kühroint Alm

Auf der Kühroint Alm

Wir machen keine Pause an der Kühroint-Hütte, sondern gehen über die Almfläche weiter in Richtung Archenkanzel. Der Weg ist an manchen Stellen aper, an anderen dagegen leicht vereist. Leicht bergab geht’s bis zur Einmündung des Rinnkendlsteigs, dann ein paar Meter wieder bergauf. Schließlich stehen wir an der Archenkanzel und blicken über den dunkelgrünen Königssee.

Blick von der Archenkanzel über den Königssee

Blick von der Archenkanzel über den Königssee

Immer wieder ein beeindruckender Ausblick, besonders an solchen Tagen: Die Farben des Herbstes im Tal wetteifern mit dem Weiß des Schnees auf den Gipfeln. Der Funtenseetauern, die Schönfeldspitze und das Hochkönigmassiv mit der übergossenen Alm leuchten geradezu. weiterlesen »

Katharina Huber

Saisonabschlusstour auf den Grünstein

 von Katharina
Der Klettersteig am Grünstein bietet ein einzigartiges Panorama

Einzigartiges Panorama auf den Königsee und Berglandschaft am Grünsteinklettersteig     © FH

Herbst. Ja, erst da, voll und ganz. An manchen Tagen macht er es uns schwer, bei trüben Wetter aus dem Bett zu kommen, aber oftmals färbt er uns die Tage besonders schön: Wenn Nebelschwaden die Berge umhüllen und das Tal in ein weißes Meer verwandeln, die klare, kühle Luft erfrischt und die Sonne die bunten Farben der Wälder zum Leuchten bringen. Dann kann ich mich kaum auf den Bürostuhl oder der Couch halten. So wie am letzten Oktoberwochenende, als sich der Herbst von seiner goldenen Seite zeigte. So packte ich meinen Rucksack und einen Freund als Begleitung und nutzte das perfekte Wetter für eine letzte Klettersteigtour in diesem Jahr, bevor langsam die Ski aus dem Keller geholt werden und man sich auf einen hoffentlich schneereichen Winter freut.

Ziel des Tages war der Grünsteinklettersteig, der neben dem Hochthronsteig und dem Pidinger Klettersteig zu den bekanntesten Klettersteigen im Berchtesgadener Land zählt.
Der Grünstein gehört zum Watzmannstock und bietet trotz seiner geringen Höhe von 1304 Metern ü. NN eine wunderbare Aussicht auf die mächtigen Berge des BGLs und auf den Königsee. Hoher Göll, Hohes Brett, Jenner, Untersberg, Watzmann und auch das Lattengebirge zeigen sich vom Grünsteingipfel von der besten Seite. Als zusätzliche, spannende Aufstiegsalternative zu den normalen Wanderwegen bauten im Jahre 2009 zahlreiche ehrenamtliche Helfer einen Klettersteig an der Südseite des Grünsteins, den Isidorsteig (B/C), ein idealer Steig für Anfänger und Genussklettersteiggeher. Für Fortgeschrittene, die Spaß an Herausforderungen haben, werden heutzutage weitere Varianten angeboten: Die Einstiegsalternativen Hotelroute und Räuberleiter mit Schwierigkeitsstufen bis E laufen nach einigen Höhenmetern zusammen um schließlich in den ursprünglichen Isidorsteig zu münden. Ebenso gibt es kurz vorm Gipfel eine weitere Aufstiegsmöglichkeit für besonders kräftige und technisch erfahrene Klettersteiggeher, die Gipfelwand mit zwei schwierigen, überhängenden E-Stellen.

Der Zustieg zum Klettersteig
Startpunkt für den Zustieg ist der große Parkplatz am Königsee, wo der Preis für ein Tagesticket derzeit bei 5 Euro liegt. Von dort starten wir bei warmer Mittagssonne und gehen entlang der Bob- und Rodelbahn Richtung Grünstein aufwärts. Erst auf Asphalt, schließlich auf einem Forstweg folgen wir den Wegweisern bis wir nach mehreren Kehren die Infotafel am Steigbeginn erreichen. Durch seine Talnähe dauert der Zustieg zum Klettersteig nur um die 40 Minuten.

Egal, welche Einstiegsvariante man wählt – eine komplette Klettersteigausrüstung inklusive Steinschlaghelm ist Pflicht!

Vollständig ausgerüstet starten wir bei bestem Wetter Richtung Einstiegsstelle

Vollständig ausgerüstet starten wir bei bestem Wetter und Laune in den Klettersteig.     © FH

Die warme Sonne beschert uns beste Verhältnisse am Fels, weshalb wir die Einstiegsvariante Räuberleiter wählen.

Der Einstieg über die Räuberleiter
Bei dieser Variante wird man ins kalte Wasser geschmissen, denn sich anfänglich mit leichten Kletterpassagen langsam warm machen ist bei der Räuberleiter nicht drin. Schon die erste Einstiegswand fordert, noch unaufgewärmt geht es gleich in eine C/D- und D/E-Stelle. Mit Hilfe zahlreicher Tritteisen, welche teilweise über überhängenden Fels gehen, steigt man ungefähr 40 Höhenmeter vertikal Richtung Gipfel. Mit ausreichend Armkraft ist dies allerdings trotzdem leicht zu bewältigen und besonders heute bei dem wunderbaren Herbstwetter ein wahrer Genuss.

An der anfänglichen anspruchsvollen Einstiegswand

An der anfänglichen anspruchsvollen Einstiegswand bevor es kurz wieder leichter wird.     © FH

weiterlesen »

Sepp Wurm

Abendspaziergang am Malerwinkel

 von Sepp
Herbstabend am Malerwinkel am Königssee

Herbstabend am Malerwinkel am Königssee

Der Malerwinkel ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte im Berchtesgadener Land. Am nördlichen Ufer des Königssees gelegen, blickt man vom Malerwinkel über den schmalen See und erkennt deutlich warum man den Königssee auch Bayerisches Fjord nennt: links und rechts begrenzen steile Felswände und Wälder den See, im Süden ragt die Röthwand steil auf und wird von der Pyramide der Schönfeldspitze gekrönt. Über den Malerwinkel-Rundweg kann man den Aussichtspunkt zügig erreichen. Die phänomenale Aussicht und die gute Erreichbarkeit machen den Malerwinkel zu einem der beliebtesten Logenplätze. Ich war am Montag Abend auf dem Rundweg unterwegs und konnte nicht nur die Aussicht genießen, sondern auch eine Ruhe, die am Königssee selten ist.

Es ist etwa 17:45 Uhr als ich am Parkplatz Königssee parke, es ist noch hell, doch die Dämmerung kündigt sich schon an. Am Hotel Königssee vorbei gehe ich zum Werftgelände und hinter den Bootshäusern zum Cafe Malerwinkel hinauf. Durch den bunten Herbstwald erreiche ich recht schnell den Aussichtspunkt Malerwinkel. Über den See schaue ich zur Wallfahrtskirche St. Bartholomä; erstaunlich wie dunkel es um diese Zeit schon ist!

Blick vom Malerwinkel über den Königssee nach St. Bartholomä

Blick vom Malerwinkel über den Königssee nach St. Bartholomä

Am Malerwinkel stehen mehrere Bänke, die eigentlich zum Verweilen einladen. Und auch die Temperatur ist richtig angenehm, dem Föhn sei Dank fast schon warm. Dennoch bleibe ich nicht hier, sondern wandere auf dem Rundweg weiter. In zwei weiten Kehren führt der Weg jetzt bergauf, bevor es wieder flacher wird. Der Wald präsentiert sich in den schönsten Farben, die der Herbst zu bieten hat.weiterlesen »

Christian Thiel
Das Bankerl an der Goldtropfwand - Eines der schönsten Platzerl rund um Bad Reichenhall

Das Bankerl an der Goldtropfwand – Eines der schönsten Platzerl rund um Bad Reichenhall

Eines gleich vorweg: Wer den Staufen über seinem „interessantesten“ Weg besteigen will, muss absolut schwindelfrei und trittsicher sein. Der Weg ist mit roten Sprühmarkierungen markiert, die Abzweigung zum Einstieg ist aber nicht ganz einfach zu finden.

Da es in der Früh noch etwas kühl war, entschlossen wir uns, erst um 11:30 Uhr loszugehen. Mit warmen Umziehsachen im Rucksack machen wir uns von der Padinger Alm aus auf den Weg. Nach wenigen Metern war klar, dass wir für den Aufstieg nur ein T-Shirt benötigen und die lange Hose eigentlich zu warm ist. Zunächst gehen wir den Weg Richtung Steinerne Jäger. An der zweiten Wegkreuzung gibt es nochmal die Möglichkeit den einfachen Weg über „Bartlmad“ (rot) zu wählen. Genau an dieser Kreuzung befindet sich auch die Abzweigung zum Goldtropfsteig. Wir folgen dem ausgetretenen Pfad durch den Wald steil aufwärts. Im Gegensatz zu den anderen beiden Wegen auf den Hochstaufen die an der rechten, bzw. linken Flanke des Berges nach oben führen, geht der Goldtropfsteig kerzengerade Richtung Gipfel nach oben. Weiter oben im Wald, wo der Weg nicht mehr ganz so gut zu erkennen ist, sind rote Sprühmarkierungen angebracht, sodass man sich kaum verlaufen kann. Nach einer Weile geht es raus aus dem Wald und man erreicht die Goldtropfwand. Auf einem der Bankerl gönnen wir uns einen Schluck Wasser und genießen den traumhaften Blick auf Bad Reichenhall in der warmen Sonne. Landschaftlich ist diese Tour im Herbst einmalig, die Farben der Bäume im Kontrast zum kitschig dunkelblauen Himmel sind traumhaft.

Bunt zeigt sich der Laubwald zu Beginn der Tour

Bunt zeigt sich der Laubwald zu Beginn der Tour

Herbstliche Stimmung auf dem Weg zur Goldtropfwand

Herbstliche Stimmung auf dem Weg zur Goldtropfwand

weiterlesen »

Ursula
Mia Kaiser-Wenig

Mia Kaiser-Wenig und eines ihrer „Babies“

Nicht nur diesen Freitag, beim erlesenen Herbstfest im „Nonntal 10“ (Obacht: neue Adresse Ludwig-Ganghofer Straße 12!) gibt es besonders Handwerk zu bewundern. Eine der Künstlerinnen stelle ich Euch heute vor: Eigentlich alle in Berchtesgaden kennen Mia Kaiser-Wenig. Die Kleinen lieben ihre Kasperltheater und Märchenerzählungen, die Großen freuen sich über ihre Spritzigkeit, ihren charmanten Witz und ihre Lieder.

Die gebürtige Reichenhallerin hat es nach einem großen Umweg durchs Allgäu nach Berchtesgaden verschlagen. Und sie ist schon lange nicht mehr wegzudenken aus unserem Ort. Dabei denke ich nicht nur an ihr Gesicht, sondern vor allem an die vielen Gesicherter ihrer Kasperltheaterfiguren.

Die erste hatte sie vor ca. 35 Jahren für ihre Tochter kreiert. Eine Oma, die jeden Abend eine Gute-Nacht-Geschichte erzählte. Heute gibt es Kasperl, altmodische und moderne Hexen (und ganz besonders die mit Knöpfchen), Prinzessinnen und Könige, Räuber und Gendarmen, Zwergerl und Großmütter, schwarze Schönheiten und farbenfrohe Zauberer. Handpuppen oder lebensgroße Figuren. Sie sind das Ergebnis ihrer überborderdenden Fantasie und ihrer Kindheit in der Schneiderwerkstatt des Vaters.

der Kasperl

Unser aller bester Freund, der Kasperl

weiterlesen »

Unterwegs mit Kindern: Am Königssee

 von Regina

Spaziergang Königsee

Auch wir haben natürlich das tolle Wetter ausgenutzt, um den Herbst in seiner ganzen (Farben-)Pracht zu genießen. Da alle Familienmitglieder vergangene Woche grad mehr oder weniger stark mit Erkältung zu kämpfen hatten, stand uns der Sinn mehr nach was „Gemütlichem“. Spontan beschließen wir, diesmal nach Schönau zu fahren, um unseren Kindern den Königssee zu zeigen, den sie bis heute noch nicht gekannt haben.

Das Auto parken wir in Schönau am Königssee beim Schornbad. Von dort spazieren wir auf dem gut ausgeschilderten Weg Richtung See. Unser erster Halt ist gleich am großen Parkplatz, wo die Jungs ihren Spaß beim Kraxln auf den dort platzierten Felsen haben und gleich ihren ersten, ganz eigenen Gipfelerfolg mit Blick auf die wunderschöne Berchtesgadener Bergwelt verbuchen können.

Spaziergang Königsee

Junge Bergkraxler in Aktion

Spaziergang Königsee

Nur die Aussicht auf „Schifferlschaun“ lässt sie irgendwann davon überzeugen, weiterzugehen Richtung See. Dort angekommen, werden aber zuallererst freudig die Enten begrüßt, die sich zahlreich in Ufernähe tummeln und geduldig warten, bis vielleicht ein  paar Brotzeitbrösel für sie abfallen könnten.weiterlesen »

Waldi

Herbstwanderung auf den Untersberg- Störhaus

 von Waldi
untersberg-wanderung-herbst

Untersberg Wanderung im Herbst

blick-zum-untersbergHerbst ist Wanderzeit

Bei schönen Wetter entschlossen wir uns, die Sonnenseite unserer Berge zu erwandern. Der Ausgangspunkt zum Störhaus befindet sich in der Ortschaft Maria Gern. Beim Parkplatz gingen wir los. Es ging stetig bergauf und nach ca. einer Stunde kamen wir aus dem Wald heraus und konnten die herrlichen Berge und die Sonne genießen.

Der Scheibenkaser, immer in unserer rechten Sichtweite, leuchtete im herbstlichen Gewand herüber. Am Störhaus-Gatterl (nach ca. 2 Stunden) zweigten sich die Wege. Wir gingen geradeaus weiter bis zum Störhaus. Welches wir nach ca. insgesamt 2 1/2 Stunden erreicht.

Eine herrliche Sicht und Sonne lies uns die Rast in vollen Zügen genießen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Herbst-Wanderung zum Watzmannhaus

 von Sepp
herbst-falzalm-watzmann

Blick über das neu gedeckte Schindeldach des Kasers auf der Falzalm zum Watzmannhaus

Lange hat’s gedauert, doch letztes Wochenende kam er doch noch: Der goldene Wander-Herbst! Temperaturen nah an der 20° Marke und strahlender Sonnenschein sorgten für bestes Wanderwetter. Ich habe den Sonntag zu einer Herbst-Wanderung zum Watzmannhaus genutzt. Das Haus hat zwar seit letzter Woche geschlossen, doch ich gehe gerne außerhalb der Saison hier hinauf.

Ich starte gegen halb 9 an der Wimbachbrücke und steige zügig durch den Wald zur Stubenalm auf. Im Wald ist es noch recht kühl – also zum Gehen ideal, auf der freien Almfläche sorgt die Sonne dann für fast schon sommerliche Temperaturen. Nach dem meist trüben und kalten Wetter der ersten beiden Oktoberwochen eine wahre Wohltat. Über den breiten Wanderweg geht’s weiter zur Mitterkaseralm und zur Waldklimastation des Nationalparks Berchtesgaden. Bis hierher ist der Weg breit und geschottert, ab jetzt wird er schmal und steil. Und rutschig! Die Niederschläge der vergangenen Wochen (es hat bis auf etwa 1.000 Meter Höhe geschneit) haben Spuren hinterlassen. Im Wald zwischen Mitterkaser- und Falzalm konnte die Sonne den Boden nicht mehr richtig trocknen und so ist höchste Vorsicht geboten: Das Erdreich, die Felsen und vor allem die Wurzeln im Steig sind stellenweise richtig rutschig. Auf der Falzalm fällt mir sofort das neu gedeckte Schindeldach des Kasers auf, über das der Blick schon zum Watzmannhaus schweift. Jetzt ist es nicht mehr weit, der Wegweiser sagt eine Stunde. Ich gehe über die freie Fläche der Falzalm bis das Gelände felsiger wird. Ein paar Felsstufen muss man hier überwinden, bis der Weg quasi direkt unterhalb der Terrasse des Watzmannhauses um ein felsiges Eck herumführt.

 Die letzten Meter unterhalb des Watzmannhauses

Die letzten Meter unterhalb des Watzmannhauses

Von hier sieht man schön die noch stellenweise schneebedeckte Nordflanke des Hochecks. Nach zwei Holzstegen überwinde ich noch ein paar Stufen und stehe im Sattel zwischen Watzmannhaus und Hocheck. 3 Stunden sind am Wegweiser angeschrieben für den Weg von hier zum Hocheck. Zum Watzmannhaus dagegen nur 3 Minuten.

Wegweiser unterhalb des Watzmannhauses

Wegweiser unterhalb des Watzmannhauses

Das Wetter ist traumhaft, lediglich ein paar Wolken trüben den blauen Himmel. Eine davon hängt über dem kleinen Watzmann und verdeckt die Sonne.weiterlesen »

Herbstspaziergang Marzoll

Kleiner Mann mit großem (Unters-)Berg im Hintergrund

Dieses Wochenende war bei uns recht vollgepackt mit allerlei Aktivitäten, ein kleiner herbstlicher Spaziergang in das benachbarte Marzoll ging sich jedoch allemal aus; getreu dem Motto: „Warum in die Ferne schweifen…“

Wir halten uns mit den Kindern gerne in der Nähe des Schwarz-/Weißbaches und rund um das Marzoller Schloss auf, da es dort einige nette Feldwege gibt, auf denen die Kinder frei herumsausen können und es genügend Gelegenheiten gibt, mit den Kindern an den Bach runterzugehen, um Herbstblätter schwimmen zu lassen. Und den Blick in die Berge genießen wir hier jedesmal wieder, vor allem auf den Untersberg, der hier zum Greifen nah scheint, aber auch auf das mächtige Lattengebirge.

Herbstspaziergang Marzoll

Wolkenstimmung am Lattengebirge- die Schlafende Hexe allerdings bleibt unverhüllt

Unser Rückweg führte uns  dann heute wieder einmal durch die schöne Saalachau, diesmal eben auf Marzoller Seite. Auf dem Weg dort konnten wir uns dann sogar noch etwas weiterbilden, denn wir entdeckten eine Informationstafel über den Lebensraum „Totholz“ und dank der abgebildeten Tiere waren auch unsere beiden Jungs recht interessiert… (Nähere Informationen zum  Naturkundelehrpfad Marzoller Au gibt es hier)weiterlesen »