St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Herbst

 Unterwegs mit Kindern – auf der Burgruine Karlstein | Bad Reichenhall

Um unsere Kinder zum spazieren gehen oder wandern zu motivieren, hilft es meist enorm, ein interessantes Ziel in Aussicht zu stellen.

Und was gibt es (nicht nur für Jungs) Spannenderes, als sich auf die Suche nach Spuren von Drachen, Rittern und Burgfräuleins auf einer echten Burgruine zu machen? So erkunden wir bei strahlendem- wenn auch recht stürmischen- Herbstwetter die Burgruine Karlstein (die auf dem „Nachbarfelsen“ der Pankrazkirche steht).

Wir starten vom Parkplatz Ruine/ Pankrazkirche und folgen der Straße, bis linkerhand der Weg zur Burg ausgeschildert ist. Von nun an gehen wir durch den bunten Herbstwald stetig bergauf- der Weg wechselt zwischen mäßig steil und Stufen, auf denen schon „Riesenschritte“ gefordert sind. Das Holzgelände, das fast durchgängig vorhanden ist, tut hier zum Festhalten schon recht gute Dienste.

Auf dem letzten Stück wird es noch einmal richtig steil, hier führt uns eine schmale Treppe am Felsen entlang zum Ziel und wir halten uns am gespannten Drahtseil fest wie echte Kraxler. Dann stehen wir endlich vor den vorhandenen Überresten der Burg und stürmen das Burgtor.

Nachdem die Kinder ausführlich erkundet haben, ob nicht doch noch ein Ritter im Turm sitzt, genießen wir die wunderschöne Aussicht auf die Berge ringsrum und sogar ein Stück vom Thumsee können wir sehen.weiterlesen »

Waldi

Wanderung zum Funtensee

 von Waldi

Wir nutzten letzte Woche einen schönen Oktobertag und wanderten frühmorgens ins Wimbachtal, weiter zum Trischübel. Eine herrliche Kulisse, ganz vorne die Palfenhörner, erfreuten uns und wir entschl0ßen uns, nicht auf den Hirschwieskopf zu gehen, sondern zum Hundstodgatterl .Viele Gemsen sahen wir auf unserer einsamen Wanderung. Am Hundstodgatterl lag schon frischer Schnee. Hier hat man einen herrlichen Blick auf das Steinerne Meer, atemberaubend. Nach kurzer Brotzeit gingen wir weiter zum Funtensee. Der letzte Hang war ganz in Gold getaucht, so gelb waren die Lerchen und die Weiden, herrlich. Mittag saßen wir schon auf der schönen Terrasse vor dem idylischen Funtensee. 2 Stunden haben wir die herrliche Aussicht und den einmaligen Platz genossen, dann mußten wir an den Abstieg denken.

Über die Saugasse wanderten wir runter. Auch hier war alles gold,einfach schön. Kurz vor der Schiffanlegestelle mußten wir noch laufen, damit wir die letzten Schiffe für die Überfahrt zum Königssee noch erwischten.

Eine meiner Lieblingstouren, die Trittsicherheit und Kondition voraussetzt. Berg Heil Waldi

Rosi Fürmann

Herbstlicher Spaziergang durch Salzburg

 von Rosi

herbstliches Panorama über die Stadt Salzburg vom Gaisberg aus mit Watzmann, Untersberg und Hochstaufen im Hintergrund

Ein Spaziergang durch das herbstliche Salzburg

Salzburg – die Stadt des „Jedermann“, Salzburg hat viele Gesichter. Ein Spaziergang durch das herbstliche Salzburg erschließt durch die Lichtsituationen ganz eigene, interessante Einblicke, die besonders durch die Farbigkeit des Herbstes sich hervorheben.

Mädchen auf dem herbstlichen Weg im Mirabellgarten in Salzburg

Einige Geschichten aus der Geschichte Salzburgs:

Die Altstadt von Salzburg erhält maßgeblich ihr Aussehen in der Zeit um 16oo, da Erzbischof Wolf Dietrich von Reichenau die Fäden in der Hand hält. „Ein Rom des Nordens“ will er sich schaffen mit vielen großen freien Plätzen. Da aber der Bereich zwischen Salzburg und Mönchsberg – der Bereich der heutigen Altstadt – bereits dicht bebaut, läßt er – wie geschrieben steht – abreissen. Um die 55 Häuser müssen weichen, um sich „seine“ freien Plätze schaffen zu können, die das heutige Stadtbild von Salzburg prägen.

der Residenzplatz mit dem mächtigen Residenzbrunnen vor dem Dom und der Residenz in Salzburg

Die Lebensader der Stadt – der Almkanal: In der Zeit des 11./12. Jahrhunderts versorgen nur wenige Brunnen die dicht bebaute Altstadt mit Trinkwasser. Wassernot ist an der Tagesordnung und zu wenig Löschwasser bei den nicht seltenen Bränden ist ein riesiges Problem. Die Idee, durch den Mönchsberg einen Stollen zu graben und das Wasser der gegenüber liegenden Moore so in die Alstadt zu leiten, bringt nach 6 Jahren Bauzeit mit der Fertigstellung 1143 zwar einen Teilerfolg, jedoch reicht es nicht aus. Mit dem dann folgenden Anzapfen des von Untersberg kommenden Rosittenbaches gelingt ein weiterer Teilerfolg, aber erst die Verlängerung des Kanals zum „Hangenden Stein“ in Marktschellenberg und das Anzapfen (1286) der aus dem Königssee kommenden „Alm“ (Königsseer Ache) sichert das Überleben der Stadt.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Der Höglwörther – Seelauf am 5. November 2017

 von Rosi

Läufer beim Höglwörther-Seelauf im strahlenden Herbst

30 Jahre Rund um den Höglwörther See – 9.000 Laufbegeisterte bisher

Zum 30. Mal fällt als seit 1988 fester Bestandteil der Teisendorfer Sportveranstaltungen am Sonntag, den 5. Nobvember 2017 der Startschuss für den Höglwörther Seelauf . Rund 9.000 Laufbegeisterte nahmen bisher an dem traditionell in der ersten Novemberwoche stattfindenden und so beliebten Volkslauf teil. Die idyllische und anspruchsvolle Strecke vom Marktplatz durch die Ramsau und weiter um den malerischen Höglwörther See ist gerade wegen der einmaligen Landschaft so beliebt.

das ehem. Augustinerchorherrnstift Höglwörth mit dem Hochstaufen im Hintergrund liegt an der Laufstrecke

Mit 113 Starter damals im ersten Jahr der Austragung konnten die Macher der Leichtathletikabteilung des TSV Teisendorf nicht ahnen, dass sich die Veranstaltung derart positiv entwickelt.

1989 verlängert sich die bis dahin 10 km lange Strecke auf 13 Kilometer und der Start- und Zielbereich wandert vom Schwimmbad über das Gelände an der Turnhalle schlußendlich auf den dafür wie geschaffenen Marktplatz von Teisendorf.weiterlesen »

Alpenstadt Bad Reichenhall mit allen Sinnen entdecken

 von Sarita
Herbst in der Alpenstadt Bad Reichenhall

Herbst in der Alpenstadt Bad Reichenhall

Heimatverbunden und lebenswert, das ist Bad Reichenhall im Berchtesgadener Land. Die Alpenstadt, umrahmt von Bergen, vereint wie kein zweiter Ort ursprüngliche Natur und städtisches Flair. So kann man zum Beispiel tagsüber bei einer gemütlichen Wandertour die bunt gefärbte Landschaft erkunden und abends stilvolle Unterhaltung mit philharmonischen Konzerten oder in der Spielbank genießen. Das leibliche Wohlbefinden darf dabei natürlich auch nicht zu kurz kommen.

Made in Bad Reichenhall  – da fällt uns zuerst das weltbekannte Markensalz ein.  Aber wussten Sie, dass auch die berühmten Reber-Mozartkugeln aus der Alpenstadt stammen? Das Stammhaus ist direkt in der Fußgängerzone zu finden. Die Brauerei Bürgerbräu liefert mit dem Alpenstoff ein süffiges Bier und wer lieber zu alkoholfreien Spezialitäten greifen will, kann das prickelnde Bad Reichenhaller Mineralwasser direkt aus der Quelle abgefüllt, probieren. Restaurants und Cafés gibt es für jeden Geschmack.

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Sepp Wurm

Besinnliche Wanderung rund um den Kunterwegkogel

 von Sepp
Ein echtes Schmuckstück: Die Kunterwegkirche

Die Kunterwegkirche

Nördlich der Pfarrkirche St. Sebastian im Bergsteigerdorf Ramsau erhebt sich der Kunterwegkogel, ein bewaldeter Hügel der – trotz des hohen und weithin sichtbaren Sendemasts auf seinem Gipfel – neben den spektakulären Bergen wirklich unscheinbar wirkt. Dabei ist der Kogel, wie ihn die Einheimischen nennen, ein durchaus lohnenswertes Wanderziel. Ich war am Samstag auf dem Wanderweg rund um den Kunterwegkogel unterwegs.

Man kann diese Tour im Zentrum von Ramsau starten und kurz hinter der Kirche bzw. dem Gasthof Oberwirt über den Kalvarienberg zur Kunterwegkirche aufsteigen. Ich wähle einen anderen Weg und gehe vom Bindenkreuz über den Ramsauer Mühlsteinweg zur versteckt im Wald liegenden Kunterwegkirche. Während die wunderbare Kirche schon im Schatten liegt, leuchtet die Watzmann-Westwand in der Ferne.

Ankunft an der Kunterwegkirche

Ankunft an der Kunterwegkirche

Ich gehe nicht zur Kirche, sondern zweige nach links ab und folge dem Weg bergauf. Am Ende des Kiesweges zweige ich dann nach rechts in den Wald ab. In leichtem Auf und Ab gehe ich durch den Wald und folge der Beschilderung Kunterwegkogel. Auf dem Gipfel des Kogels steht inmitten des Waldes ein hoher und markanter Sendemast.

Der Sendemast auf dem Kunterwegkogel

Der Sendemast auf dem Kunterwegkogel

Zwei Bänke stehen auf dem Kunterwegkogel und laden zum Verweilen ein. Der Kogel ist komplett bewaldet, zwischen den Bäumen hindurch sieht man aber im Osten auf das Bergsteigerdorf Ramsau, im Süden auf Watzmann und Hochkalter und im Westen zur Reiter Alm.weiterlesen »

Waldi

Herbstwanderung auf die Mordaualm rund ums Gsengköpfl

 von Waldi
Die Alm-Chalets Ettlerlehen und der Gasthof Nutzkaser am Hochschwarzeck | Ramsau

Alm-Chalets Ettlerlehen und Hotel Gasthof Nutzkaser am Hochschwarzeck | Ramsau

Diese wunderschönen Spätherbsttage eignen sich sehr zu kleinen Almwanderungen. Diesmal wanderten wir vom Parkplatz Kaltbach zur Mordaualm. Nach einer dreiviertel Stunde waren wir oben und genossen am Kaser die milde Herbstsonne.

Die Weidau am Hochschwarzeck

Die Weidau am Hochschwarzeck

Dann stiegen wir abwärts über den T 8 Weg Richtung Hochschwarzeck. Auf der „Weidau“, einem herrlichen Plateau, hatten wir schöne Aussicht auf unsere Berge. Wir gingen weiter oberhalb der Wiesen von Fronwies und Datzmann immer Richtung Westen. Oberhalb vom Ettlerlehen mit den Chalets geht ein Steiglein runter auf den Brandkopf, aber so weit gingen wir nicht, sondern bogen oberhalb vom Neudeck ins „Stoffelsteigei“ ein.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wandern zwischen Herbst und Winter

 von Sepp
Spektakuläre Aussicht auf den Watzmann

Spektakuläre Aussicht auf den Watzmann

Unterwegs auf der SalzAlpenTour Schönau – Grünstein – Kühroint – Archenkanzel

Nach dem Wintereinbruch vergangene Woche hat der Herbst wieder die Oberhand gewonnen. Warme Föhn-Luft lässt den Schnee in den Tälern schmelzen und auch auf den Bergen liegt nur noch in den höheren Lagen Schnee. Da es zum Skifahren oder Skitourengehen ja ohnehin noch zu früh ist, nutzen wir das milde Wetter zu einer Herbstwanderung. Am Sonntag wandern wir auf der SalzAlpenTour Schönau von Hammerstiel über Grünstein und Kühroint zur Archenkanzel.

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist der Parkplatz Hammerstiel. Von hier führt der Weg stellenweise steil in den Wald am Grünstein. An der Grünsteinhütte zweigt die SalzAlpenTour nach rechts ab, während der Weg zum Grünstein hinter der Hütte weiter bergauf führt. Wir verzichten heute auf den bekannten Gipfel und wandern weiter in den Wald hinein. Der Weg führt jetzt relativ flach in nur leichtem bergauf und bergab durch einen lichten Wald. Das Laub bedeckt den Boden und auch den Weg, doch die zahlreichen Markierungen der SalzAlpenTour weisen uns die Richtung. Der Weg führt jetzt ganz nah an der Schneid oberhalb der Schapbachalm entlang und ermöglicht immer wieder spektakuläre Ausblicke zum gegenüberliegenden Watzmann. Schnee ist im Wald übrigens Mangelware, lediglich ein paar kleine weiße Häufchen haben sich an schattigen Stellen gehalten. Kurz unterhalb des Almgeländes der Kühroint tritt der schmale Weg aus dem Wald und trifft auf die breite Fahrstraße. Eine dünne Schneeschicht überzieht die Straße, das Gelände rund um die Hütten ist aber auch nicht mehr von einer geschlossenen Schneedecke bedeckt. Immer wieder erscheinen grüne Grasbüschel zwischen den weißen Flecken.

Auf der Kühroint Alm

Auf der Kühroint Alm

Wir machen keine Pause an der Kühroint-Hütte, sondern gehen über die Almfläche weiter in Richtung Archenkanzel. Der Weg ist an manchen Stellen aper, an anderen dagegen leicht vereist. Leicht bergab geht’s bis zur Einmündung des Rinnkendlsteigs, dann ein paar Meter wieder bergauf. Schließlich stehen wir an der Archenkanzel und blicken über den dunkelgrünen Königssee.

Blick von der Archenkanzel über den Königssee

Blick von der Archenkanzel über den Königssee

Immer wieder ein beeindruckender Ausblick, besonders an solchen Tagen: Die Farben des Herbstes im Tal wetteifern mit dem Weiß des Schnees auf den Gipfeln. Der Funtenseetauern, die Schönfeldspitze und das Hochkönigmassiv mit der übergossenen Alm leuchten geradezu. weiterlesen »

Katharina Huber

Saisonabschlusstour auf den Grünstein

 von Katharina
Der Klettersteig am Grünstein bietet ein einzigartiges Panorama

Einzigartiges Panorama auf den Königsee und Berglandschaft am Grünsteinklettersteig     © FH

Herbst. Ja, erst da, voll und ganz. An manchen Tagen macht er es uns schwer, bei trüben Wetter aus dem Bett zu kommen, aber oftmals färbt er uns die Tage besonders schön: Wenn Nebelschwaden die Berge umhüllen und das Tal in ein weißes Meer verwandeln, die klare, kühle Luft erfrischt und die Sonne die bunten Farben der Wälder zum Leuchten bringen. Dann kann ich mich kaum auf den Bürostuhl oder der Couch halten. So wie am letzten Oktoberwochenende, als sich der Herbst von seiner goldenen Seite zeigte. So packte ich meinen Rucksack und einen Freund als Begleitung und nutzte das perfekte Wetter für eine letzte Klettersteigtour in diesem Jahr, bevor langsam die Ski aus dem Keller geholt werden und man sich auf einen hoffentlich schneereichen Winter freut.

Ziel des Tages war der Grünsteinklettersteig, der neben dem Hochthronsteig und dem Pidinger Klettersteig zu den bekanntesten Klettersteigen im Berchtesgadener Land zählt.
Der Grünstein gehört zum Watzmannstock und bietet trotz seiner geringen Höhe von 1304 Metern ü. NN eine wunderbare Aussicht auf die mächtigen Berge des BGLs und auf den Königsee. Hoher Göll, Hohes Brett, Jenner, Untersberg, Watzmann und auch das Lattengebirge zeigen sich vom Grünsteingipfel von der besten Seite. Als zusätzliche, spannende Aufstiegsalternative zu den normalen Wanderwegen bauten im Jahre 2009 zahlreiche ehrenamtliche Helfer einen Klettersteig an der Südseite des Grünsteins, den Isidorsteig (B/C), ein idealer Steig für Anfänger und Genussklettersteiggeher. Für Fortgeschrittene, die Spaß an Herausforderungen haben, werden heutzutage weitere Varianten angeboten: Die Einstiegsalternativen Hotelroute und Räuberleiter mit Schwierigkeitsstufen bis E laufen nach einigen Höhenmetern zusammen um schließlich in den ursprünglichen Isidorsteig zu münden. Ebenso gibt es kurz vorm Gipfel eine weitere Aufstiegsmöglichkeit für besonders kräftige und technisch erfahrene Klettersteiggeher, die Gipfelwand mit zwei schwierigen, überhängenden E-Stellen.

Der Zustieg zum Klettersteig
Startpunkt für den Zustieg ist der große Parkplatz am Königsee, wo der Preis für ein Tagesticket derzeit bei 5 Euro liegt. Von dort starten wir bei warmer Mittagssonne und gehen entlang der Bob- und Rodelbahn Richtung Grünstein aufwärts. Erst auf Asphalt, schließlich auf einem Forstweg folgen wir den Wegweisern bis wir nach mehreren Kehren die Infotafel am Steigbeginn erreichen. Durch seine Talnähe dauert der Zustieg zum Klettersteig nur um die 40 Minuten.

Egal, welche Einstiegsvariante man wählt – eine komplette Klettersteigausrüstung inklusive Steinschlaghelm ist Pflicht!

Vollständig ausgerüstet starten wir bei bestem Wetter Richtung Einstiegsstelle

Vollständig ausgerüstet starten wir bei bestem Wetter und Laune in den Klettersteig.     © FH

Die warme Sonne beschert uns beste Verhältnisse am Fels, weshalb wir die Einstiegsvariante Räuberleiter wählen.

Der Einstieg über die Räuberleiter
Bei dieser Variante wird man ins kalte Wasser geschmissen, denn sich anfänglich mit leichten Kletterpassagen langsam warm machen ist bei der Räuberleiter nicht drin. Schon die erste Einstiegswand fordert, noch unaufgewärmt geht es gleich in eine C/D- und D/E-Stelle. Mit Hilfe zahlreicher Tritteisen, welche teilweise über überhängenden Fels gehen, steigt man ungefähr 40 Höhenmeter vertikal Richtung Gipfel. Mit ausreichend Armkraft ist dies allerdings trotzdem leicht zu bewältigen und besonders heute bei dem wunderbaren Herbstwetter ein wahrer Genuss.

An der anfänglichen anspruchsvollen Einstiegswand

An der anfänglichen anspruchsvollen Einstiegswand bevor es kurz wieder leichter wird.     © FH

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Sepp Wurm

Abendspaziergang am Malerwinkel

 von Sepp
Herbstabend am Malerwinkel am Königssee

Herbstabend am Malerwinkel am Königssee

Der Malerwinkel ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte im Berchtesgadener Land. Am nördlichen Ufer des Königssees gelegen, blickt man vom Malerwinkel über den schmalen See und erkennt deutlich warum man den Königssee auch Bayerisches Fjord nennt: links und rechts begrenzen steile Felswände und Wälder den See, im Süden ragt die Röthwand steil auf und wird von der Pyramide der Schönfeldspitze gekrönt. Über den Malerwinkel-Rundweg kann man den Aussichtspunkt zügig erreichen. Die phänomenale Aussicht und die gute Erreichbarkeit machen den Malerwinkel zu einem der beliebtesten Logenplätze. Ich war am Montag Abend auf dem Rundweg unterwegs und konnte nicht nur die Aussicht genießen, sondern auch eine Ruhe, die am Königssee selten ist.

Es ist etwa 17:45 Uhr als ich am Parkplatz Königssee parke, es ist noch hell, doch die Dämmerung kündigt sich schon an. Am Hotel Königssee vorbei gehe ich zum Werftgelände und hinter den Bootshäusern zum Cafe Malerwinkel hinauf. Durch den bunten Herbstwald erreiche ich recht schnell den Aussichtspunkt Malerwinkel. Über den See schaue ich zur Wallfahrtskirche St. Bartholomä; erstaunlich wie dunkel es um diese Zeit schon ist!

Blick vom Malerwinkel über den Königssee nach St. Bartholomä

Blick vom Malerwinkel über den Königssee nach St. Bartholomä

Am Malerwinkel stehen mehrere Bänke, die eigentlich zum Verweilen einladen. Und auch die Temperatur ist richtig angenehm, dem Föhn sei Dank fast schon warm. Dennoch bleibe ich nicht hier, sondern wandere auf dem Rundweg weiter. In zwei weiten Kehren führt der Weg jetzt bergauf, bevor es wieder flacher wird. Der Wald präsentiert sich in den schönsten Farben, die der Herbst zu bieten hat.weiterlesen »