Aktiv & Outdoor
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21. November 2014 um 18:43 von Ann-Kathrin

14. November 2014, 12:00 Uhr. Ich stehe vor meiner Haustüre haben meinen Rucksack umgesattelt und will zur Kühroint-Hütte und zur Archenkanzel wandern. Ein warmer Windhauch streichelt mein Gesicht. Eigentlich von der Uhrzeit viel zu spät um zu einer Wanderung aufzubrechen zu dieser Jahreszeit, da es gegen 17:00 dunkel wird. Dazu kommt auch noch, dass ich eine Fußverletzung habe und somit eher eingeschränkt bin. Aber von all dem lasse ich mich heute nicht aufhalten. Ich laufe durch Schönau-Unterstein in Richtung Bobbahn. Von dort aus werde ich den Aufstieg wagen, da dieser am nahesten zu meiner Wohnung ist.

 

Über den Aufbau oder die Steigung des Weges werde ich jetzt nicht weiter ins Detail gehen. Es ist ein Wanderweg, der eben stetig steigend hinauf führt, wie es eben in den Bergen so ist. Er ist breit ausgebaut und bürgt keine Gefahren.

Kahlersberg beim Aufsteig über Bobbahn Königssee

Kahlersberg beim Aufsteig über Bobbahn Königssee

Einen Schritt nach dem anderen setze ich und komme überraschenderweise schnell voran. Als ich bei der Kühroint-Hütte ankomme bin ich überrascht, dass der Wirt anwesend ist und die Hütte bewirtschaftet. Aber wie mich schon ein Schild beim Anstieg informierte, ist die Kühroint-Hütte wochenends bewirtschaftet. Aber bitte besser vorher anrufen, falls man eine Einkehr dort plant, ob wirklich jemand dort anzutreffen ist.

Kühroint-Hütte

Kühroint-Hütte

Hier auf Kühroint ist es schon deutlich kälter und neben dem Wanderweg sind harte Altschneefelder, aber nicht besonders groß. Bei der Kühroint-Hütte sind zwei Einheimische Radl-Fahrer, die vom Hüttenwirt eingeladen werden doch in die warme Stube hineinzukommen.

Kühroint

Kühroint

Für mich geht es erst einmal weiter zur Archenkanzel. Die Kanzel liegt auf 1346m und bietet einen atemberaubenden Ausblick auf den 743m tiefer liegenden Königssee. Angekommen.

Blick von der Archenkanzel

Blick von der Archenkanzel

Ich erinnere daran, dass wir den 14. November 2014 schreiben. Erinnert Euch daran, wenn ihr diese Fotos anschaut. Selbst ich kann es kaum glauben wie mild es ist und wie schön die nachmittäglichen letzten Sonnenstrahlen hinunter zum Königssee strahlen. (weiterlesen…)

Aktiv & Outdoor
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16. November 2014 um 11:06 von Sepp

Mitte November in den Bergen unterwegs

Die milden Temperaturen im November machen auch jetzt noch Bergtouren in die höheren Lagen möglich. Zum Beispiel aufs Watzmannhaus. Die große Berghütte liegt auf 1.915 Metern Höhe, dennoch liegt kaum noch Schnee auf dem Weg hier rauf.

Das Watzmannhaus 1.915m

Das Watzmannhaus 1.915m

Natürlich ist das Watzmannhaus zurzeit schon geschlossen, allerdings gibt es im Nebengebäude einen Winterraum, wo man sich im Fall der Fälle aufwärmen kann.

 

Von Wimbachbrücke über Stubenalm und Mitterkaseralm

Als Anstieg wählen wir die Variante von der Wimbachbrücke auf dem bezeichneten Alpenvereinsweg 441 über Stubenalm und Mitterkaseralm.

Die Stubenalm am Watzmann

Die Stubenalm am Watzmann

Dieser Weg ist der meistbegangene Aufstieg zum Watzmann, Mitte November allerdings treffen wir gerade mal eine Handvoll weitere Wanderer. Zwei davon überholen uns im Laufschritt! Trailrunning ist scheinbar tatsächlich der neue Trend! Wir hingegen lassen es gemütlich angehen, an der Mitterkaseralm machen wir ausgiebig Rast.

An der Mitterkaseralm

An der Mitterkaseralm

An der Waldklima-Forschungsstation des Nationalparks Berchtesgaden, etwas oberhalb der Mitterkaseralm, wird aus dem breiten Wanderweg ein anspruchsvoller Bergweg. Der Weg ist jetzt schmaler, steiler und nicht mehr geschottert sondern führt über Steine und Wurzeln.

 

Über die Falzalm zum Watzmannhaus

Über Serpentinen überwinden wir die Höhendifferenz von der Mitterkaser- zur Falzalm. Natürlich machen wir hier kurz Pause, um das obligatorische Foto vom Kaser auf der Falzalm vor dem kleinen Watzmann zu knipsen.

Falzalm, dahinter der kleine Watzmann

Falzalm, dahinter der kleine Watzmann

Leider ist das Wetter trüber als erwartet, zum Gehen herrschen aber besten Bedingungen. Und: Angesichts der Jahreszeit ist es natürlich viel zu warm!  Über den sogenannten Schaflboden führen weite Kehren über die Almfläche der Falzalm in alpineres Gelände.

Der Herrgott am Schaflboden

Der Herrgott am Schaflboden

Eine kurze drahtseilversichte Stelle markiert den Beginn des letzten Abschnitts zum Watzmannhaus. Das letzte steile Stück, das in den Sattel unterhalb des Hauses führt, ist die einzige Stelle, die noch von Schnee bedeckt ist. (weiterlesen…)

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4. November 2014 um 08:04 von Sepp

Rundtour am Hochstaufen

Es ist zwar schon November, doch das perfekte Wanderwetter hält an. Zwar liegt in den Hochlagen noch Schnee, aber unterhalb von 2.000 Metern kann man auch noch schöne Gipfeltouren machen. Wir waren am Sonntag zum Beispiel auf dem Hochstaufen bei Bad Reichenhall: Als Aufstieg wählten wir die Variante über die Steinernen Jäger zum Reichenhaller Haus und im Abstieg die Variante über die Bartlmahd. So ergibt sich eine wuderschöne und extrem abwechslungsreiche Rundtour!

 

Von der Padinger Alm über Steinerne Jäger auf den Staufen

Wir starten am Vormittag an der Padinger Alm im Bad Reichenhaller Ortsteil Nonn. Wir folgen der Beschilderung Reichenhaller Haus entlang eines Forstweges. Bald zweigt vom breiten Weg ein schmaler Pfad ab, der durch lichten Buchenwald teilweise steil bergauf führt. Hin und wieder ergeben sich wunderschöne Tiefblicke auf Bad Reichenhall.

Blick nach Bad Reichenhall

Blick nach Bad Reichenhall

Ab der Baumgrenze wird der Weg etwas schwieriger, hin und wieder ist ein beherztes Zupacken gefordert. Von unten sehen wir jetzt schon zum Gipfel und zum beeindruckend unterhalb gelegenen Reichenhaller Haus. Insgesamt ist der Weg extrem abwechslungsreich, erst geht`s durch den Wald,  an der Baumgrenze einmal sogar über eine Stahltreppe und zu Schluss durch griffigen Fels. Wirklich wunderbar!

Blick zum Staufenhaus im Aufstieg

Blick zum Staufenhaus im Aufstieg

Schon von unten sehen wir, dass heute sehr viel los ist, am Gipfel und auch am Haus. Auch etliche Gleitschirmflieger sind in der Luft und nutzen das Traumwetter zu einem Ausflug. Doch bevor wir es uns auf der Terrasse gemütlich machen, geht`s noch wenige Meter hoch zum Gipfel.

Blick zum Zwiesel und zum Chiemsee kurz unterhalb des Gipfels

Blick zum Zwiesel und zum Chiemsee kurz unterhalb des Gipfels

Auch über den Pidinger Klettersteig, der kurz unterhalb des Gipfels mündet, haben einige den Weg auf den Staufen gefunden.

Am Gipfel des Hochstaufen

Am Gipfel des Hochstaufen

Und sogar ein paar vollgefederte Mountaibikes haben es – wahrscheinlich auf dem Rücken ihrer Fahrer – rauf geschafft . Und alle genießen den Ausblick an diesem wunderbaren Herbsttag. (weiterlesen…)

Aktiv & Outdoor
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5. Oktober 2014 um 17:04 von Steve

Ich habe keine Lieblingsjahreszeit, denn irgendwie haben sie alle ihre Vor- und Nachteile. So ist das auch beim Herbst. Die Tage werden kürzer und für längere Touren packt man besser eine Stirnlampe ein. Es wird kälter und der erste Schnee versetzt hohe Gipfelziele in einen ersten Winterschlaf. Aber dann gibt es eben diese Tage, die den Herbst so unvergesslich und einzigartig machen.

 

Goldener Wanderherbst

Dann, wenn sich der Herbst von seiner schönsten Seite zeigt und den Regen mal pausieren lässt.

Auf dem Dopplersteig

Auf dem Dopplersteig

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Naturerlebnisse
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24. September 2014 um 12:09 von Sepp

Abend-Wanderung auf den Grünstein

Es wird Herbst: Die Blätter der Bäume verfärben sich und auf den Bergen liegt schon etwas Schnee. Ganz deutlich habe ich das gestern Abend gemerkt bei einer kleinen Wanderung auf den Grünstein.

Herbst am  Grünstein mit Blick zum Watzmann

Herbst am Grünstein mit Blick zum Watzmann

Und vor allem: Ganz schön frisch war es, als die Sonne unterging.

 

Von Hammerstiel auf den Grünstein

Als ich gegen halb sechs am Parkplatz Hammerstiel ankomme, ist es noch relativ warm. Doch im Wald, wo die Sonne nicht hinkommt, ist es schlagartig kühl. Also beste Bedingungen für eine zügige Wanderung. Über die Herz-Kreislauf-Testwanderung gehe ich den Berg hoch. Die Bäume lassen nur stellenweise die Strahlen der Sonne durch, dann ergeben sich aber wunderschöne Stimmungen.

Die Sonne bricht sich ihren Weg

Die Sonne bricht sich ihren Weg

Der Wald am Grünstein ist stellenweise ziemlich licht, meistens aber relativ dicht, so dass nicht wirklich viel Sonne auf den Weg scheint. (weiterlesen…)

Aktiv & Outdoor
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11. November 2013 um 15:30 von Waldi

Herbsttour im Pinzgau

Diesmal machten wir uns auf,um im benachbarten Pinzgau  noch mal eine Wanderung zu machen, bevor der Schnee kommt.

Blick vom Grubhörndl

Blick vom Grubhörndl

Wir hatten uns das Grubhörndl ausgesucht und der Ausgangspunkt war Lofer.

 

Über die Loferer Alm aufs Grubhörndl

Ein netter Pfad führte uns stets aufwärts bis zu den Lofereralmen.Das letzte Stück vor den Almen gingen wir auf den Skipiste.Die Loferer Alm glänzte in einer spätherbstlichen Atmosphäre und auch die Sonne hatte noch wärmende Strahlen.Über den Kamm kamen wir auf das Grubhörndl.

Abstieg

Abstieg

Hier lag schon Schnee und die Nordseite, die wir uns für den Abstieg vorgenommen hatten, war so voller Schnee,dass wir umdisponierten und den gleichen Weg wieder hinunter gingen.Der Ausblick war wunderschön und man konnte schon den nahen Winter ahnen, bei den vielen weißen angezuckerten Gipfeln.

 

Die Wanderung dauert ca 2 1/4 Stunden rauf und dementsprechend wieder runter und ist für jeden Wanderer machbar.

Berg Heil Waldi

Ausflugtipps
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31. Oktober 2013 um 11:16 von Michael

Es ist ja immer etwas zwiespältig, einen ganz speziellen Tipp in aller Öffentlichkeit zu verraten. Das Ego möchte so etwas ja am liebsten ganz für sich behalten. Nachdem aber schon vor über 30 Jahren Werner Mittermeier im Plenk-Verlag Berchtesgaden darüber geschrieben hat und auch im AV-Führer des Rother-Verlages eine (leider nicht sehr hilfreiche) Tourenbeschreibung publiziert wurde, wollen wir den Bergfreunden diese schöne und (zumindest bisher ;-) sehr einsame Wanderung nicht verheimlichen. Nachdem sie recht lang, ziemlich anstrengend und gelegentlich nicht ganz leicht zu finden ist und es kein vernünftiges Einkehrziel unterwegs gibt, sollte sich der “Massenansturm“ auch nach diesem Blogbeitrag aber doch in Grenzen halten …

Weg zum Aibe

Am Alpelbach entlang zum Aibe

Nach langer Rede: Es handelt sich um den Alpelboden, das “Aibe”, von dem wir erstmals bei besagtem W. Mittermeier gelesen hatten – einem in BGD nicht ganz unbekannten Fotografen und Buchautor. Viele Jahre stand diese Wanderung bei uns auf dem Programm, aber nie wurde etwas daraus. Nachdem hier auch kein Gipfelziel lockt, ist es doch eine eher “introvertierte” Unternehmung. Nun aber schien die Gelegenheit günstig zu sein, und wir entschlossen uns, dieses entlegene Ziel einmal zu suchen. Und wir mussten es wirklich suchen! Im Internet keine vernünftige Beschreibung, Freund Mittermeier erzählt hübsch und blumig von den Vögeln und der Ruhe, und der AV-Führer beschreibt in bewährter Weise in 2 kernigen Sätzen, die uns im Zusammenhang auch mit den besten Karten (die uns aber leider den besten Weg verheimlichen) ins Abenteuer lockten. Von der Kammerlingalm zum Alpelbach, dann allgemein am Bach aufwärts … so ähnlich lautet die Beschreibung. Gesagt, getan! Wir kamen vom Wanderparkplatz Hintertal oberhalb Weißbach (A) und mussten uns erst einmal den Zustieg zum Alpelbach durch teils steilen Wald suchen, da viele Forststraßen auf den Karten gar nicht eingezeichnet sind. Im Bachbett angekommen machten wir uns “an die Arbeit”: Über riesige Blöcke und teils feuchte, rutschige Passagen kämpften wir uns im wahrsten Sinn des Wortes empor, einen auch nur angedeuteten Steig fanden wir weder im noch neben dem Bachbett. Landschaft wildromantisch, das Wetter nicht ganz so gut wie erhofft. Das Gelände neben dem Bach durch “erfeulich” sperriges und kratziges Unterholz geprägt. Und W. Mittermeier bezeichnete das im Buch als eine seiner Lieblingstouren – seltsam.

Weg durch das Geröll

Weg durch das Geröll

Es wurde steiler und irgendwie mussten wir den Bach verlassen. Über erdiges Steilgelände und rutschiges Geröll arbeiteten wir uns weiter hoch, immer den uns am besten erscheinenden Möglichkeiten folgend, manchmal auch ein wenig kletternd. Das Wetter wurde trüber und unsere Begeisterung sank zunehmend. Ein paar gelbliche Bäume, viele dunkle Latschen und vor allem graue Felsen – das soll ein toller Herbstgang sein?

Nach langem Gesteige in dieser Art – kein Steinmännchen weit und breit –  bemerkten wir so etwas wie eine Wegspur im Geröll. Im Gegensatz zu vorherigen Andeutungen von Steigspuren, die dann doch wohl Tierpfade waren, schien sie diesmal auch weiter zu führen und leitete durch ein Latschengestrüpp zu einem idyllischen Patz am Bach mit einem wunderschönen Steinmann :-) (weiterlesen…)

Aktiv & Outdoor
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20. Oktober 2013 um 19:49 von Steve

Goldener Wanderherbst

In meinen letzten zwei Beiträgen habe ich ja schon ein paar Bilder gezeigt, die ein bisschen vermitteln sollen, wie toll es bei uns im Herbst ausschaut.
Am Wochenende war ich mal wieder unterwegs und habe ein paar Bilder von einer anspruchsvollen Tour mitgebracht.
Auf meinem Blog (uptothetop.de) gibt es für alle die, die einfach nicht genug bekommen können, noch mehr Bilder von dieser grandiosen Herbsttour.

Auf dem Hochgschirr

Auf dem Hochgschirr


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Aktiv & Outdoor
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18. Oktober 2013 um 12:11 von Steve

Vor kurzem habe ich hier ein paar Bilder von einigen Herbsttouren der letzten Jahre gezeigt.
Manch einer dachte vielleicht, „Alles schön und gut, aber solch einen Herbst kriegen wir dieses Jahr sicher nicht.“, aber jetzt ist er endlich da:
Der Goldene Herbst!

Die Gipfel sind schon angezuckert und die Sonne liefert sich mit dem Schnee, jeden Tag aufs Neue, einen heißen Kampf, um das Vorrecht in den oberen Höhenlagen.
Nach einem schmuddeligen Tag sieht es da schon mal aus, als ob der Winter ganz langsam Einzug hält, aber gegen Abend sieht man dann deutlich, dass sich die wärmenden Sonnenstrahlen so schnell nicht geschlagen geben.

Die letzten Tage war ich zweimal am Hochstaufen bei Bad Reichenhall unterwegs und konnte dieses geniale Herbstwetter in vollen Zügen genießen.


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14. Oktober 2013 um 15:41 von Toni Wegscheider

Besuch der Winterbaue an der Königsbachalm

Im Tal hängt noch der Nebel als es heute Vormittag losgeht, hinauf zur Königsbachalm. In den Hochlagen liegt bereits zu viel Schnee für größere Bergtouren, daher stehen jetzt wieder die bewährten Herbstziele wie Grünstein, Rauer Kopf und eben das schöne Almgebiet am Jenner auf dem Programm. Um ein wenig Zeit zu sparen werden statt der Bergstiefel die Laufschuhe geschnürt und im Trab geht es an der Talstation der Jennerbahn los. Bald sind die letzten Häuser passiert und die steile Asphaltstraße geht in die nicht minder steile Sandpiste des Hochbahnwegs über.

Watzmannblick auf dem Hochbahnweg

Watzmannblick auf dem Hochbahnweg

Wenige Kurven später quert man die Seilbahn und schon danach gewähren Lücken im dichten Wald erste Ausblicke auf die über dem Nebel sichtbare Bergwelt. Immer wieder schweift der Blick hinüber zum verschneiten Watzmann, zur Kühroint-Alm und zu den Steilwänden des Königssees. Mal flacher, mal steiler geht es hinauf und bald künden die ersten „Marterl“ von der jahrhundertealten Nutzung dieses Bergwegs. Die gemalten Totengedenktafeln säumen die Strecke und erinnern an die vielen Unglücke bei Forstarbeit, Bergbau und Almwirtschaft in diesem Gebiet.

Marterl am Hochbahnweg

Marterl am Hochbahnweg

Ein Blick von der Aussichtkanzel, die kurz vor dem Ende des schmalen Sandwegs liegt, hinab in die Hänge und Wände des Königssees macht klar, dass tägliche Arbeit bei Wind und Wetter, sommers wie winters, hier am Berg immer mit großer Gefahr verbunden war.

 

Am Königsbach entlang zur Alm

Hinter dem Aussichtspunkt mündet der Weg nun in die breite Forststraße ein, die letztlich ins Gotzengebiet führt. Hier oben scheint der Nassschnee der letzten Woche besonders schwer gewesen zu sein, da überall dicke, belaubte Äste abgebrochen sind und sauber aufgearbeitet an der Böschung liegen. Der Königsbach, der ab hier den Weiterweg begleitet, ist derzeit nur ein dünner Bergbach. (weiterlesen…)

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