St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Hirschbichl

Alpin und anmutend: Das Kammerlinghorn

 von Sarah
Höhenrausch auf dem Kammerlinghorn

Höhenrausch auf dem Kammerlinghorn

Berge strahlen auf mich eine Ruhe und Vertrautheit aus – ein Gefühl des Geborgen- und Verankertseins in mir selbst. Aus solchem Grund suche ich immer wieder die alpine Höhe auf.

In Auseinandersetzung mit den Berchtesgadener Alpen und entsprechenden Hochtouren fällt mir immer wieder auf, dass das Gebiet um die Hocheisgruppe weniger Erwähnung findet als der wohl bekannteste unserer Berge, der Watzmann.

Grund hierfür erscheint mir das schroffe, konditionell anspruchsvolle und technisch schwierige Gebiet um Berge wie die Hocheisspitze, das Hinterberghorn oder die Wimbachschneidspitze. Resultierend daraus trifft man in solchem Terrain auch auf wenig Frequentierung durch BergsteigerInnen.

Geringe Frequentierung auf dem Kammerlinghorn als Teil der Hocheisgruppe

Geringe Frequentierung auf dem Kammerlinghorn als Teil der Hocheisgruppe

Um mich diesem Gebiet etwas zu nähern plante ich eine Tour auf den einzig markierten Berg der Hocheisgruppe: Das Kammerlinghorn auf 2.484 Metern. (Rote Markierung)

Gipfel des Kammerlinghorns

Gipfel des Kammerlinghorns

Ich starte, wie so oft im Sommer, morgens. Ausgangspunkt meines heutigen Laufs ist der gebührenpflichtige Parkplatz ,,Hintertal“ in Weissbach bei Lofer – im benachbarten Österreich. Das Gebiet um den Parkplatz leitet bereits angemessen für die Tour ein: Sattgrüne Wiesenflächen, ein Bach und der letzte Dunst von der Nacht umringen den noch leeren Parkplatz. Solcher ist der letzte vor der Hirschbichlstraße – welche lediglich von Almerlebnissbussen, beheimarten Bauern und RadfahrerInnen befahren werden darf.weiterlesen »

Sepp Wurm

Rund um die Reiter Alm

 von Sepp
Mit dem E-Bike über den Steg

Mit dem E-Bike rund um die Reiter Alm

Mit dem E-Mountainbike einmal rund um die Reiter Alm

Die Reiter Alm steht immer etwas im Schatten ihrer Nachbarn Hochkalter und Watzmann, dabei hat das mächtige Gebirgsmassiv für Bergsteiger und Wanderer viel zu bieten. Und auch Radlfahrer kommen hier auf Ihre Kosten: Zwar ist das Hochplateau des Gebirges nur zu Fuß zu erreichen, doch rund um die Reiter Alm führt eine der beliebtesten Mountainbike-Touren im Berchtesgadener Land. Ich bin die Strecke am Sonntag gefahren.

Von Ramsau aus fahre ich mit dem Radl über den Taubensee zum Wachterl. Noch bevor ich das gleichnamige Wirtshaus erreiche, biege ich nach links ab und fahre hinunter zur Schwarzbachalm.

Mit dem Mountainbike zur Schwarzbachalm

Mit dem Mountainbike zur Schwarzbachalm

Kühe sind zurzeit keine auf der Alm, die Schwarzbach ist eine Niederalm. Die Tiere weiden im Sommer auf den Hochalmen im Lattengebirge, Moosen- und Anthauptenalm sowie auf der Kallbrunn- und Bindalm. Zu sehen gibt es dennoch einiges hier unten. Zum Beispiel das Schwarzbachloch, das in wenigen Minuten zu Fuß erreicht ist.

Hier geht's zum Schwarzbachloch

Hier geht’s zum Schwarzbachloch

Blick hinauf zur Reiter Alm

Blick hinauf zur Reiter Alm

Die Quellhöhle des Schwarzbaches entwässert die Reiter Alm. Die Wassermassen sammeln sich in den Höhlen des Gebirges und treten dann hier unten aus.

Das Schwarzbachloch

Das Schwarzbachloch

Nach den Regenfällen der vergangenen Wochen ist das heute ein gewaltiges Spektakel, das Wasser schießt in großen Massen aus dem Berg heraus.weiterlesen »

Sepp Wurm

Mit dem E-Bike zur Kallbrunnalm

 von Sepp
Die Kallbrunnalm

Die Kallbrunnalm

Die Mountainbike-Tour zur Kallbrunnalm ist eine der klassischen Radl-Touren in den Berchtesgadener Alpen. Das Ziel der Tour, die Kallbrunnalm, liegt auf österreichischer Seite, gehört aber verwaltungstechnisch zu Bayern. Die Kallbrunn ist mit ihren 30 Kasern nicht nur die größte Alm in unserer Heimat, sondern auch eine der schönsten. Ich habe das Traumwetter am Sonntag genutzt, und der Kallbrunnalm mal wieder einen Besuch abgestattet.

Dazu habe ich mich auf mein E-Bike geschwungen und bin erstmal gemütlich durch das Bergsteigerdorf Ramsau geradelt. Vorbei an der berühmten Pfarrkirche geht’s die ersten Kilometer fast flach bis zum Eingang des Zauberwaldes. Hier zweigt der Weg nach rechts von der Straße ab und führt in angenehmer Steigung durch den Wald zum Hintersee. Am Nordufer des Sees radle ich weiter zum Klausbachhaus, Hier markiert ein Zaun mit Tor den Eingang zum Nationalpark Berchtesgaden. Der Radlweg führt jetzt auf der Straße durch das Klausbachtal. Eine erste längere Steigung führt unterhalb der Mühlsturzhörner zur Hängebrücke. Gerade bei diesem Traumwetter zeigt sich, warum diese markanten Berge auch „Ramsauer Dolomiten“ genannt werden.

Die Mühlsturzhörner, die Ramsauer Dolomiten

Die Mühlsturzhörner, die Ramsauer Dolomiten

Hier mache ich kurz Pause und steige vom Rad ab. Etwas abseits der Straße gibt’s nämlich etwas ganz Besonderes zu sehen: Den Frauenschuh! Diese leuchtend gelbe Pflanze ist die größte heimische Orchideen-Art und sehr selten. Momentan blüht der Frauenschuh, doch bald ist das Schauspiel wieder vorbei.

Ein Frauenschuh, die größte Orchidee im Nationalpark Berchtesgaden

Ein Frauenschuh, die größte Orchidee im Nationalpark Berchtesgaden

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Ann-Katrin
Freiheit pur!

Freiheit pur!

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Wer sich das nicht zutraut wird jetzt schon wegklicken. Viele kennen die Skitour der Königsklasse im Winter: die große Reibn. Diese wird oft in 2 Tagen und von extrem fitten Skibergsteigern in einem Tag begangen. Aber man muss kein Skibergsteiger sein um auch im Winter mal eine lange Tour durch die Berchtesgadener Berge zu unternehmen.
Hier habe ich eine Alternative für euch erwandert!

Und zwar vom Hintersee zum Grenzübergang am Hirschbichlpass, zu den Kallbrunnalmen und weiter zum Dießbachstausee. Die einfache Strecke misst fast 20 Kilometer. Allerdings dafür recht wenig Höhenmeter insgesamt, nämlich nur 1400. Somit merkt man die vielen Kilometer die man quasi schon „frisst“ gar nicht so sehr in den Beinen.

Tiefschnee und Bergspitzen

Tiefschnee und Bergspitzen

Die erste Stunde ist die Hirschbichlstraße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist und nur in den Sommermonaten von einem Wanderbus befahren wird, noch komplett schneefrei. Nicht gerade der Optimalfall, denn in dieser Zeit trägt man die Schneeschuhe befestigt am Rucksack. Auch moderne Schneeschuhe haben ein gewisses Gewicht, wodurch der Rücken schnell mal beleidigt sein kann. Erst kurz vor der Bind-Alm kann man die Schneeschuhe befestigen. Dies variiert natürlich im Winter alles sehr stark. Es gab Tage, da mussten die Schneeschuhe schon am Klausbachhaus angezogen werden. Schneeschuhe verhindern, dass man gerade wenn der Schnee weich ist, nicht zu sehr einbricht. Ohne Schneeschuhe wäre diese Wanderung nicht möglich.

Bis zum Hirschbichlpass braucht man bis zu zwei Stunden. Von dort aus sind es dann nochmal zwei Stunden zur Kallbrunnalm. Leider ziehen sich die nächsten zwei Stunden wie Kaugummi. Kurz hinter derm Hirschbichlpass geht es 30% steil bergab. Ab hier ist die Straße auch wieder schneefrei/geräumt. Natürlich ein Grauß später 30% bergauf zu wandern mit den schweren Schneeschuhen am Rücken. Mittlerweile befinden wir uns schon in Österreich, im Naturpark Weißbach. Hier befindet sich nun auch ein Wanderparkplatz von dem wir nun abzweigen in Richtung Kallbrunnalm. Die Schneeschuhe werden dann wieder umgeschnallt und die Aufstiegshilfe auch. Dies erleichtert das bergauf gehen ungemein beziehungsweise macht es dieses schon wieder ziemlich bequem.

Die Sonne lacht! Es ist einer dieser sonnigen Tage an denen man spürt, dass der Frühling immer näher kommt. Einer dieser Tage in dem man alle Alltagssorgen vergisst. Ein Tag, der sich wie Urlaub anfühlt von dem man nicht möchte, das er je endet.weiterlesen »

Sepp Wurm

Kranz-Kühe schauen auf dem Weg zur Kallbrunnalm

 von Sepp
Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Am Samstag waren wir mit dem Radl zur Kallbrunnalm unterwegs. Da die Kallbrunner Almbauern aus der Ramsau an diesem Tag ihre Kühe ins Tal bringen, können wir während unserer Tour mehrere Almabtriebe mit prächtig geschmückten Kühen sehen.

Wir brechen in der Früh am Hintersee auf. Noch ist es wunderbar ruhig, lediglich die Enten sind schon auf dem See unterwegs.

Wir sind mit unseren E-Mountainbikes unterwegs, das perfekte Fortbewegungsmittel für solche gemütlichen Touren mit vielen Stopps zum Fotografieren. Am Klausbachhaus vorbei fahren wir hinein in den Nationalpark Berchtesgaden.

Auf Höhe der Wildfütterung im Klausbachtal hören wir Kuhglocken. Der Bauer vom Freidinglehen kommt uns mit seiner Herde entgegen. Die Kühe sind allerdings nicht geschmückt, denn der Freidinger treibt seine Kühe noch nicht zum heimischen Bauernhof, sondern erst noch auf die Schwarzbachalm. Auf dieser Niederalm werden die Kühe noch zwei Wochen verbringen, ehe sie endgültig wieder ihr Winterquartier beziehen.

Auf der breiten Straße radeln wir weiter durch das Klausbachtal, der Mitterberg, das extrem steile Wegstück unterhalb der Bindalm, überwinden wir dank der Unterstützung des Elektromotors unserer Räder mühelos. An der Brücke zur Bindalm treffen wir auf die bekannte Fotografin Marika Hildebrandt. Sie hat sich hier platziert um Bilder vom Almabtrieb zu machen. Und tatsächlich: Schon nach wenigen Minuten sehen wir die ersten Kranz-Kühe. Auf Marikas Facebookseite Fotomagie könnt Ihr ein paar von Marikas Bildern vom Almabtrieb von der Kallbrunnalm ansehen.

Ende eines Almsommers auf der Kallbrunnalm……..die Kranzkia gehen Hoam. Jedes Jahr wieder ein schönes Bild. Auf den Almen kehrt Ruhe ein.
Habt eine schöne Herbstzeit! 󾌵

Posted by Fotomagie Berchtesgaden on Samstag, 10. September 2016

 

Wir halten uns aber nicht allzu lange auf, sondern fahren recht zügig weiter zum Hirschbichl. Hier sehen wir schon den nächsten Almabtrieb: Direkt am Alpengasthof Hirschbichl treffen wir auf die wunderschön geschmückten Kühe und Jungtiere vom Graßlerlehen. Leider haben wir ein paar Probleme mit unseren Fotoapparaten bzw. mit den Akkus. Man sollte den Akku halt immer kontrollieren und laden.

Vom Hirschbichl folgen wir der Mountainbike-Tour 4 zur Kallbrunnalm. Dieser Weg führt über das Jagdhaus Falleck. Hier treffen wir schon auf die nächsten Kühe. Der Bauer vom Hasenlehen kommt uns hier entgegen. Und mit ihm seine Kühe mit wundervollen Fuikln.

Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Und auch unsere Kameraprobleme sind gelöst: Ich habe meinen Akku an Babsi abgetreten, begnüge mich fortan mit der Rolle des Beobachters und überlasse Babsi das Fotografieren des Almabtriebs.weiterlesen »

Christian Thiel
Die letzten Meter bergauf auf der Almfläche

Emmy auf den letzten Metern bergauf zur Litzlalm

Der Wanderparkplatz an der Hirschbichlstraße beim Hintersee ist ein idealer Ausgangspunkt für Mountainbiketouren. Neben den Alm-Klassikern Kallbrunnalm und Litzlalm kann man den Parkplatz auch als Startpunkt für die Rundtour um die Reiter Alpe wählen. Alle drei Touren führen durch den Nationalpark Berchtesgaden und bieten wunderschöne Ausblicke.

Litzlalm und Kallbrunnalm (Fotos vom 2. und 8.7.2016)

Der erste Teil des Weges ist für beide Almen gleich. Über die geteerte Straße geht es durch den Nationalpark hinauf zum Hirschbichl. Zunächst führt die Straße nur leicht bergauf mit wenigen kleinen Anstiegen. Rechts beeindrucken die Felsformationen der Reiter Alpe, die sogennanten Ramsauer Dolomiten mit ihren markanten Spitzen, den Mühlsturzhörnern. Irgendwann erreicht man die Hängebrücke (nur Fußweg) und passiert zwei Wasserrinnen. Auf der rechten Seite türmt sich Gesteinsschutt der durch Erosion vom Berg nach unten in den Klausbach transportiert wird. Kurz danach kommen die steilen Passagen über den Mitterberg hinauf zur Bindalm. Knackige andauernde Anstiege forden einiges an Kondition, Kraft und Geschick. Wenn man diese Passagen geschafft hat, erreicht man den Hirschbichl. Achtung übrigens vor dem Bus: Auf dieser Straße verkehrt der Almerlebnisbus, der auch eingeschränkten Menschen ein Bergerlebnis mitten im Nationalpark ermöglicht.

Hirschbichlstraße kurz nach dem Parkplatz - noch ist es flach

Hirschbichlstraße kurz nach dem Parkplatz – noch ist es flach

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Sepp Wurm

Der Litzlkogel

 von Sepp
Der Litzlkogel: Aussichtsreicher Gipfel

Der Litzlkogel: Aussichtsreicher Gipfel

Gestern Nachmittag habe ich mal wieder einen meiner Lieblingsplätze besucht: Den Litzlkogel! Dieser 1.625 Meter hohe Berg ist unscheinbar und nur wenig bekannt, hat aber einiges zu bieten: Der Gipfel ist von der Litzlalm aus schnell erreicht, der Aufstieg vermittelt mit versicherten Stellen ein hochalpines Flair und – oben angekommen- bietet der Litzlkogel einen fantastischen Rundumblick auf die Berchtesgadener Berge und die Gebirgsstöcke und Almen des Salzburger Saalachtals!

Ausgangspunkt der Wanderung auf den Litzlkogel ist die Litzlalm. Bis hierher kommt man zu Fuß oder mit dem Mountainbike. Wenn man mit dem Almerlebnisbus bis zum Hirschbichl fährt kann man den Anmarsch durch das Klausbachtal zur Litzlalm erheblich beschleunigen. Vom Hirschbichl ist die Litzlalm in etw 40 Minuten erreicht.

Die Litzlalm

Die Litzlalm

Auf der Litzlalm angekommen, überquert man das gesamte Almgelände: Vorbei an der Jausenstation, wo sich Wanderer und Mountainbiker zum gemütlichen Beisammensein treffen, führt die Almstraße in einem weiten Bogen zu den weiteren Kasern der Almbauern.weiterlesen »

Sepp Wurm

E-Mountainbike Tour Kallbrunnalm

 von Sepp
Blick zur Kammerlingalm vom Weg zur Kallbrunnalm

Blick zur Kammerlingalm vom Weg zur Kallbrunnalm

Heute habe ich das schöne Wetter zu einer Tour mit meinem E-Mountainbike ausgenutzt. Ich hab‘ mir ab Mittag freigenommen und bin zur Kallbrunnalm geradelt.

Startpunkt meiner Tour ist bei mir daheim im Bergsteigerdorf Ramsau. Bei strahlendem Sonnenschein radle ich vorbei an der Pfarrkirche St. Sebastian gemütlich durch das Dorf. Erst an der Abzweigung zum Wirtshaus im Zauberwald wird die Strecke etwas steiler, doch dank der Motorunterstützung meines Rades verliere ich auch bergauf kaum an Geschwindigkeit. Am Hintersee entlang radle ich zum Klausbachhaus, dem Tor zum Nationalpark Berchtesgaden. Auf den ersten Kilometern durch die Au brauche ich die Unterstützung des Motors eigentlich nicht, da ein Pedelec ja ohnehin nur bis 25 Km/h unterstützt. So fahre ich genüsslich an der Wildfütterung im Klausbachtal vorbei, bevor ich an der ersten richtigen Steigung den Elektromotor wieder aktiviere. Spielerisch bringt mich mein E-Mountainbike unter den Ramsauer Dolomiten genannten Mühlsturzhörnern bergauf. Jetzt wird’s schon wieder flacher und ich kann den Akku schonen. Erst am Mitterberg, schalte ich den Motor wieder zu. Dieser Anstieg ist furchteinflößend, ich erinnere mich an Höllenquallen, die ich an diesem Berg durchlitten habe. Aber diese Zeiten sind vorbei: Bei kleiner Untersetzung und hoher Trittfrequenz schiebt mich mein Mountainbike förmlich den Berg hinauf, der Mitterberg hat seinen Schrecken verloren. Nach dem Mitterberg wartet eine kurze Flachpassage, bevor es noch einmal steiler wird. Dann ist der Hirschbichl erreicht.

Der Hirschbichl: Grenzübergang Bayern Österreich

Der Hirschbichl: Grenzübergang Bayern Österreich

Direkt an der Bayerisch-Österreichischen Landesgrenze steht hier oben das Gasthaus Hirschbichl und das Bergheim, wo man auch übernachten kann. Dienstags ist immer Ruhetag, was mich heute gar nicht besonders stört: Ich habe noch genug Energie zum Weiterradeln. Ich folge dem Weg der Mountainbike Tour 4: Kallbrunnalm. Diese Strecke führt nicht auf der Straße ins Tal und dann wieder bergauf, sondern über das Jagdhaus Falleck unterhalb der Kammerlingalm nahezu eben einmal rund um das Becken zwischen Kammerlinghorn und Hochkranz.

Falleck zwischen Hirschbichl und Kallbrunn

Falleck zwischen Hirschbichl und Kallbrunn

Wo der Radlweg sich mit der Straße vereinigt, wir der Weg dann wieder steiler. In Serpentinen müssen noch die letzten paar hundert Höhenmeter bis zur Kallbrunnalm überwunden werden. Fast habe ich Mitleid, als ich mühelos an einem sportlichen Radler auf seinem herkömmlichen Mountainbike mit Klick-Pedalen vorbeiziehe. Aber nur fast!

Als ich die Kallbrunnalm erreiche ist mein Akku noch halb voll, ich könnte also noch ein ganzes Stück fahren. Doch heute will ich die Alm genießen. Am Kaskeller, wo der Kallbrunner Almkäse, der auch in ausgewählten Läden im  Tal verkauft wird, hergestellt wird, fahre ich vorbei zu den Kasern der Almbauern.weiterlesen »

Christian Thiel

Mit dem Mountainbike rund um die Reiteralpe

 von Christian
Mountainbiker vor Hundalm

Tom und Seppi kurz vor der Hundalm mit bereits 1.400 Höhenmeter in den Beinen

Am vergangenen Sonntag war es endlich Zeit für meine Lieblings-Mountainbiketour „Rund um die Reiteralpe„. Mit knapp 2.400 Höhenmetern und 53,5 km ist die Tour sehr anspruchsvoll, landschaftlich aber kaum zu toppen. Die Tour sollte man am besten mit jemandem fahren, der sie schon einmal gefahren ist, da es einige Kreuzungen gibt, die nicht beschildert sind. Zu dritt starteten wir um ca. 10:00 Uhr in der Nähe des Schöndorfer Dolomitwerks bei Unterjettenberg unsere Tour. Kurz vor der Seilbahn der Bundeswehr geht es links hinauf auf eine Forststraße in Richtung neue Traunsteiner Hütte. Nach den ersten Anstiegen geht es eine Weil immer wieder auf und ab. Vorsicht einmal muss man an einer unbeschilderten Kreuzung rechts abbiegen, der Weg führt abwärts. Der erste Teil dieser Tour gefällt mir landschaftlich am besten. Die Forststraße schlängelt sich an der Felswand entlang, passiert zwei Felstunnel und einige Brücken über kristallklare Bäche. Dass es weit und breit keine Straßen und Häuser gibt, macht das ganze noch etwas schöner. Leider hatte ich zu Beginn der Tour mein Handy noch nicht bei der Hand, deshalb gibt es vom ersten Teil keine Fotos.

Mountainbiker trägt Rad über Zaun

Überstieg über Weidezaun nach dem „Schinderweg“

Nach einer weiteren Steigung an einem kleinen Bach entlang biegt man irgendwann rechts ab in Richtung Gasthaus „Drei Brüder“ Nach einem kurzen Stück auf etwas „lettigem“ und „batzigen“ Waldweg kommt man zurück auf die Forststraße. Dort biegt man rechts ab und es geht abwärts in Richtung Reith bei Lofer. Bevor man jedoch nach Reith kommt, biegt man wieder links ab und es geht über den sehr steiler „Schinderweg“ erneut aufwärts. Das ist der steilste und anstrengendste Teil der Tour. Am Ende des Anstieges kommt man auf eine Almfläche, wobei man das Bike kurz über einen Überstieg über einen Weidezaun heben muss.weiterlesen »

Sepp Wurm

Bergtour aufs Kammerlinghorn 2.484 m

 von Sepp
Gipfelkreuz Kammerlinghorn

Gipfelkreuz Kammerlinghorn

Heute habe ich mir nochmal Urlaub genommen und eine Bergtour gemacht, um ein wenig für die 24 Stunden Wanderung beim Wander-Festival am kommenden Samstag zu trainieren. Meine Entscheidung fiel auf das 2.484 Meter hohe Kammerlinghorn, den einzigen Gipfel der Hocheisgruppe, der von einem bezeichneten Wanderweg erschlossen ist.

Das Wetter ist vielversprechend, als ich heute morgen am Hintersee vorbeifahre. Perfektes Bergwetter eben! Und die gute Nachricht ist: Das Wetter soll so bleiben!

stimmungsvoller Morgen am Hintersee

stimmungsvoller Morgen am Hintersee

Auf der Bindalm erleuchtet die Sonne schon die gegenüberliegenden Mühlsturzhörner und den Hügel mit dem Almkreuz, während die Kaser und ein Großteil der Almfläche noch im Schatten liegen.

Die Bindalm am Morgen

Die Bindalm am Morgen

Von der Bindalm führt ein breiter, anfangs recht steiler Fahrweg zur Mittereisalm. Die Alm liegt zum großen Teil noch im Schatten, doch die ersten Strahlen der Sonne blitzen schon über die Berge und ich wandere direkt in die Sonnenstrahlen hinein.weiterlesen »