St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Hirschbichl
Ann-Katrin
Freiheit pur!

Freiheit pur!

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Wer sich das nicht zutraut wird jetzt schon wegklicken. Viele kennen die Skitour der Königsklasse im Winter: die große Reibn. Diese wird oft in 2 Tagen und von extrem fitten Skibergsteigern in einem Tag begangen. Aber man muss kein Skibergsteiger sein um auch im Winter mal eine lange Tour durch die Berchtesgadener Berge zu unternehmen.
Hier habe ich eine Alternative für euch erwandert!

Und zwar vom Hintersee zum Grenzübergang am Hirschbichlpass, zu den Kallbrunnalmen und weiter zum Dießbachstausee. Die einfache Strecke misst fast 20 Kilometer. Allerdings dafür recht wenig Höhenmeter insgesamt, nämlich nur 1400. Somit merkt man die vielen Kilometer die man quasi schon „frisst“ gar nicht so sehr in den Beinen.

Tiefschnee und Bergspitzen

Tiefschnee und Bergspitzen

Die erste Stunde ist die Hirschbichlstraße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist und nur in den Sommermonaten von einem Wanderbus befahren wird, noch komplett schneefrei. Nicht gerade der Optimalfall, denn in dieser Zeit trägt man die Schneeschuhe befestigt am Rucksack. Auch moderne Schneeschuhe haben ein gewisses Gewicht, wodurch der Rücken schnell mal beleidigt sein kann. Erst kurz vor der Bind-Alm kann man die Schneeschuhe befestigen. Dies variiert natürlich im Winter alles sehr stark. Es gab Tage, da mussten die Schneeschuhe schon am Klausbachhaus angezogen werden. Schneeschuhe verhindern, dass man gerade wenn der Schnee weich ist, nicht zu sehr einbricht. Ohne Schneeschuhe wäre diese Wanderung nicht möglich.

Bis zum Hirschbichlpass braucht man bis zu zwei Stunden. Von dort aus sind es dann nochmal zwei Stunden zur Kallbrunnalm. Leider ziehen sich die nächsten zwei Stunden wie Kaugummi. Kurz hinter derm Hirschbichlpass geht es 30% steil bergab. Ab hier ist die Straße auch wieder schneefrei/geräumt. Natürlich ein Grauß später 30% bergauf zu wandern mit den schweren Schneeschuhen am Rücken. Mittlerweile befinden wir uns schon in Österreich, im Naturpark Weißbach. Hier befindet sich nun auch ein Wanderparkplatz von dem wir nun abzweigen in Richtung Kallbrunnalm. Die Schneeschuhe werden dann wieder umgeschnallt und die Aufstiegshilfe auch. Dies erleichtert das bergauf gehen ungemein beziehungsweise macht es dieses schon wieder ziemlich bequem.

Die Sonne lacht! Es ist einer dieser sonnigen Tage an denen man spürt, dass der Frühling immer näher kommt. Einer dieser Tage in dem man alle Alltagssorgen vergisst. Ein Tag, der sich wie Urlaub anfühlt von dem man nicht möchte, das er je endet.weiterlesen »

Sepp Wurm

Kranz-Kühe schauen auf dem Weg zur Kallbrunnalm

 von Sepp
Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Am Samstag waren wir mit dem Radl zur Kallbrunnalm unterwegs. Da die Kallbrunner Almbauern aus der Ramsau an diesem Tag ihre Kühe ins Tal bringen, können wir während unserer Tour mehrere Almabtriebe mit prächtig geschmückten Kühen sehen.

Wir brechen in der Früh am Hintersee auf. Noch ist es wunderbar ruhig, lediglich die Enten sind schon auf dem See unterwegs.

Wir sind mit unseren E-Mountainbikes unterwegs, das perfekte Fortbewegungsmittel für solche gemütlichen Touren mit vielen Stopps zum Fotografieren. Am Klausbachhaus vorbei fahren wir hinein in den Nationalpark Berchtesgaden.

Auf Höhe der Wildfütterung im Klausbachtal hören wir Kuhglocken. Der Bauer vom Freidinglehen kommt uns mit seiner Herde entgegen. Die Kühe sind allerdings nicht geschmückt, denn der Freidinger treibt seine Kühe noch nicht zum heimischen Bauernhof, sondern erst noch auf die Schwarzbachalm. Auf dieser Niederalm werden die Kühe noch zwei Wochen verbringen, ehe sie endgültig wieder ihr Winterquartier beziehen.

Auf der breiten Straße radeln wir weiter durch das Klausbachtal, der Mitterberg, das extrem steile Wegstück unterhalb der Bindalm, überwinden wir dank der Unterstützung des Elektromotors unserer Räder mühelos. An der Brücke zur Bindalm treffen wir auf die bekannte Fotografin Marika Hildebrandt. Sie hat sich hier platziert um Bilder vom Almabtrieb zu machen. Und tatsächlich: Schon nach wenigen Minuten sehen wir die ersten Kranz-Kühe. Auf Marikas Facebookseite Fotomagie könnt Ihr ein paar von Marikas Bildern vom Almabtrieb von der Kallbrunnalm ansehen.

Ende eines Almsommers auf der Kallbrunnalm……..die Kranzkia gehen Hoam. Jedes Jahr wieder ein schönes Bild. Auf den Almen kehrt Ruhe ein.
Habt eine schöne Herbstzeit! 󾌵

Posted by Fotomagie Berchtesgaden on Samstag, 10. September 2016

 

Wir halten uns aber nicht allzu lange auf, sondern fahren recht zügig weiter zum Hirschbichl. Hier sehen wir schon den nächsten Almabtrieb: Direkt am Alpengasthof Hirschbichl treffen wir auf die wunderschön geschmückten Kühe und Jungtiere vom Graßlerlehen. Leider haben wir ein paar Probleme mit unseren Fotoapparaten bzw. mit den Akkus. Man sollte den Akku halt immer kontrollieren und laden.

Vom Hirschbichl folgen wir der Mountainbike-Tour 4 zur Kallbrunnalm. Dieser Weg führt über das Jagdhaus Falleck. Hier treffen wir schon auf die nächsten Kühe. Der Bauer vom Hasenlehen kommt uns hier entgegen. Und mit ihm seine Kühe mit wundervollen Fuikln.

Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Und auch unsere Kameraprobleme sind gelöst: Ich habe meinen Akku an Babsi abgetreten, begnüge mich fortan mit der Rolle des Beobachters und überlasse Babsi das Fotografieren des Almabtriebs.weiterlesen »

Christian Thiel
Die letzten Meter bergauf auf der Almfläche

Emmy auf den letzten Metern bergauf zur Litzlalm

Der Wanderparkplatz an der Hirschbichlstraße beim Hintersee ist ein idealer Ausgangspunkt für Mountainbiketouren. Neben den Alm-Klassikern Kallbrunnalm und Litzlalm kann man den Parkplatz auch als Startpunkt für die Rundtour um die Reiter Alpe wählen. Alle drei Touren führen durch den Nationalpark Berchtesgaden und bieten wunderschöne Ausblicke.

Litzlalm und Kallbrunnalm (Fotos vom 2. und 8.7.2016)

Der erste Teil des Weges ist für beide Almen gleich. Über die geteerte Straße geht es durch den Nationalpark hinauf zum Hirschbichl. Zunächst führt die Straße nur leicht bergauf mit wenigen kleinen Anstiegen. Rechts beeindrucken die Felsformationen der Reiter Alpe, die sogennanten Ramsauer Dolomiten mit ihren markanten Spitzen, den Mühlsturzhörnern. Irgendwann erreicht man die Hängebrücke (nur Fußweg) und passiert zwei Wasserrinnen. Auf der rechten Seite türmt sich Gesteinsschutt der durch Erosion vom Berg nach unten in den Klausbach transportiert wird. Kurz danach kommen die steilen Passagen über den Mitterberg hinauf zur Bindalm. Knackige andauernde Anstiege forden einiges an Kondition, Kraft und Geschick. Wenn man diese Passagen geschafft hat, erreicht man den Hirschbichl. Achtung übrigens vor dem Bus: Auf dieser Straße verkehrt der Almerlebnisbus, der auch eingeschränkten Menschen ein Bergerlebnis mitten im Nationalpark ermöglicht.

Hirschbichlstraße kurz nach dem Parkplatz - noch ist es flach

Hirschbichlstraße kurz nach dem Parkplatz – noch ist es flach

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Sepp Wurm

Der Litzlkogel

 von Sepp
Der Litzlkogel: Aussichtsreicher Gipfel

Der Litzlkogel: Aussichtsreicher Gipfel

Gestern Nachmittag habe ich mal wieder einen meiner Lieblingsplätze besucht: Den Litzlkogel! Dieser 1.625 Meter hohe Berg ist unscheinbar und nur wenig bekannt, hat aber einiges zu bieten: Der Gipfel ist von der Litzlalm aus schnell erreicht, der Aufstieg vermittelt mit versicherten Stellen ein hochalpines Flair und – oben angekommen- bietet der Litzlkogel einen fantastischen Rundumblick auf die Berchtesgadener Berge und die Gebirgsstöcke und Almen des Salzburger Saalachtals!

Ausgangspunkt der Wanderung auf den Litzlkogel ist die Litzlalm. Bis hierher kommt man zu Fuß oder mit dem Mountainbike. Wenn man mit dem Almerlebnisbus bis zum Hirschbichl fährt kann man den Anmarsch durch das Klausbachtal zur Litzlalm erheblich beschleunigen. Vom Hirschbichl ist die Litzlalm in etw 40 Minuten erreicht.

Die Litzlalm

Die Litzlalm

Auf der Litzlalm angekommen, überquert man das gesamte Almgelände: Vorbei an der Jausenstation, wo sich Wanderer und Mountainbiker zum gemütlichen Beisammensein treffen, führt die Almstraße in einem weiten Bogen zu den weiteren Kasern der Almbauern.weiterlesen »

Sepp Wurm

E-Mountainbike Tour Kallbrunnalm

 von Sepp
Blick zur Kammerlingalm vom Weg zur Kallbrunnalm

Blick zur Kammerlingalm vom Weg zur Kallbrunnalm

Heute habe ich das schöne Wetter zu einer Tour mit meinem E-Mountainbike ausgenutzt. Ich hab‘ mir ab Mittag freigenommen und bin zur Kallbrunnalm geradelt.

Startpunkt meiner Tour ist bei mir daheim im Bergsteigerdorf Ramsau. Bei strahlendem Sonnenschein radle ich vorbei an der Pfarrkirche St. Sebastian gemütlich durch das Dorf. Erst an der Abzweigung zum Wirtshaus im Zauberwald wird die Strecke etwas steiler, doch dank der Motorunterstützung meines Rades verliere ich auch bergauf kaum an Geschwindigkeit. Am Hintersee entlang radle ich zum Klausbachhaus, dem Tor zum Nationalpark Berchtesgaden. Auf den ersten Kilometern durch die Au brauche ich die Unterstützung des Motors eigentlich nicht, da ein Pedelec ja ohnehin nur bis 25 Km/h unterstützt. So fahre ich genüsslich an der Wildfütterung im Klausbachtal vorbei, bevor ich an der ersten richtigen Steigung den Elektromotor wieder aktiviere. Spielerisch bringt mich mein E-Mountainbike unter den Ramsauer Dolomiten genannten Mühlsturzhörnern bergauf. Jetzt wird’s schon wieder flacher und ich kann den Akku schonen. Erst am Mitterberg, schalte ich den Motor wieder zu. Dieser Anstieg ist furchteinflößend, ich erinnere mich an Höllenquallen, die ich an diesem Berg durchlitten habe. Aber diese Zeiten sind vorbei: Bei kleiner Untersetzung und hoher Trittfrequenz schiebt mich mein Mountainbike förmlich den Berg hinauf, der Mitterberg hat seinen Schrecken verloren. Nach dem Mitterberg wartet eine kurze Flachpassage, bevor es noch einmal steiler wird. Dann ist der Hirschbichl erreicht.

Der Hirschbichl: Grenzübergang Bayern Österreich

Der Hirschbichl: Grenzübergang Bayern Österreich

Direkt an der Bayerisch-Österreichischen Landesgrenze steht hier oben das Gasthaus Hirschbichl und das Bergheim, wo man auch übernachten kann. Dienstags ist immer Ruhetag, was mich heute gar nicht besonders stört: Ich habe noch genug Energie zum Weiterradeln. Ich folge dem Weg der Mountainbike Tour 4: Kallbrunnalm. Diese Strecke führt nicht auf der Straße ins Tal und dann wieder bergauf, sondern über das Jagdhaus Falleck unterhalb der Kammerlingalm nahezu eben einmal rund um das Becken zwischen Kammerlinghorn und Hochkranz.

Falleck zwischen Hirschbichl und Kallbrunn

Falleck zwischen Hirschbichl und Kallbrunn

Wo der Radlweg sich mit der Straße vereinigt, wir der Weg dann wieder steiler. In Serpentinen müssen noch die letzten paar hundert Höhenmeter bis zur Kallbrunnalm überwunden werden. Fast habe ich Mitleid, als ich mühelos an einem sportlichen Radler auf seinem herkömmlichen Mountainbike mit Klick-Pedalen vorbeiziehe. Aber nur fast!

Als ich die Kallbrunnalm erreiche ist mein Akku noch halb voll, ich könnte also noch ein ganzes Stück fahren. Doch heute will ich die Alm genießen. Am Kaskeller, wo der Kallbrunner Almkäse, der auch in ausgewählten Läden im  Tal verkauft wird, hergestellt wird, fahre ich vorbei zu den Kasern der Almbauern.weiterlesen »

Christian Thiel

Mit dem Mountainbike rund um die Reiteralpe

 von Christian
Mountainbiker vor Hundalm

Tom und Seppi kurz vor der Hundalm mit bereits 1.400 Höhenmeter in den Beinen

Am vergangenen Sonntag war es endlich Zeit für meine Lieblings-Mountainbiketour „Rund um die Reiteralpe„. Mit knapp 2.400 Höhenmetern und 53,5 km ist die Tour sehr anspruchsvoll, landschaftlich aber kaum zu toppen. Die Tour sollte man am besten mit jemandem fahren, der sie schon einmal gefahren ist, da es einige Kreuzungen gibt, die nicht beschildert sind. Zu dritt starteten wir um ca. 10:00 Uhr in der Nähe des Schöndorfer Dolomitwerks bei Unterjettenberg unsere Tour. Kurz vor der Seilbahn der Bundeswehr geht es links hinauf auf eine Forststraße in Richtung neue Traunsteiner Hütte. Nach den ersten Anstiegen geht es eine Weil immer wieder auf und ab. Vorsicht einmal muss man an einer unbeschilderten Kreuzung rechts abbiegen, der Weg führt abwärts. Der erste Teil dieser Tour gefällt mir landschaftlich am besten. Die Forststraße schlängelt sich an der Felswand entlang, passiert zwei Felstunnel und einige Brücken über kristallklare Bäche. Dass es weit und breit keine Straßen und Häuser gibt, macht das ganze noch etwas schöner. Leider hatte ich zu Beginn der Tour mein Handy noch nicht bei der Hand, deshalb gibt es vom ersten Teil keine Fotos.

Mountainbiker trägt Rad über Zaun

Überstieg über Weidezaun nach dem „Schinderweg“

Nach einer weiteren Steigung an einem kleinen Bach entlang biegt man irgendwann rechts ab in Richtung Gasthaus „Drei Brüder“ Nach einem kurzen Stück auf etwas „lettigem“ und „batzigen“ Waldweg kommt man zurück auf die Forststraße. Dort biegt man rechts ab und es geht abwärts in Richtung Reith bei Lofer. Bevor man jedoch nach Reith kommt, biegt man wieder links ab und es geht über den sehr steiler „Schinderweg“ erneut aufwärts. Das ist der steilste und anstrengendste Teil der Tour. Am Ende des Anstieges kommt man auf eine Almfläche, wobei man das Bike kurz über einen Überstieg über einen Weidezaun heben muss.weiterlesen »

Sepp Wurm

Bergtour aufs Kammerlinghorn 2.484 m

 von Sepp
Gipfelkreuz Kammerlinghorn

Gipfelkreuz Kammerlinghorn

Heute habe ich mir nochmal Urlaub genommen und eine Bergtour gemacht, um ein wenig für die 24 Stunden Wanderung beim Wander-Festival am kommenden Samstag zu trainieren. Meine Entscheidung fiel auf das 2.484 Meter hohe Kammerlinghorn, den einzigen Gipfel der Hocheisgruppe, der von einem bezeichneten Wanderweg erschlossen ist.

Das Wetter ist vielversprechend, als ich heute morgen am Hintersee vorbeifahre. Perfektes Bergwetter eben! Und die gute Nachricht ist: Das Wetter soll so bleiben!

stimmungsvoller Morgen am Hintersee

stimmungsvoller Morgen am Hintersee

Auf der Bindalm erleuchtet die Sonne schon die gegenüberliegenden Mühlsturzhörner und den Hügel mit dem Almkreuz, während die Kaser und ein Großteil der Almfläche noch im Schatten liegen.

Die Bindalm am Morgen

Die Bindalm am Morgen

Von der Bindalm führt ein breiter, anfangs recht steiler Fahrweg zur Mittereisalm. Die Alm liegt zum großen Teil noch im Schatten, doch die ersten Strahlen der Sonne blitzen schon über die Berge und ich wandere direkt in die Sonnenstrahlen hinein.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wanderung auf den Litzlkogel 1.625m

 von Sepp
Blick vom Gipfel des Litzlkogel ins Ramsauer Tal

Blick vom Gipfel des Litzlkogel ins Ramsauer Tal

Heute war ich mal wieder auf dem Litzlkogel. Dieser kleine und relativ unbekannte Gipfel ist von der Litzlalm recht schnell erreicht und bietet einen schönen Ausblick auf die umliegenden Berge der Reiter Alm, des Hocheismassivs und der Loferer und Leoganger Steinberge.

Von Hirschbichl, wo auch der Almerlebnisbus hält, führen zwei Weg auf die Litzlalm: Entweder wandert man über die breite Forstraße in angenehmer Steigung über die Hufnagelkreuzung zur Litzlalm. Dieser Weg wird auch von vielen Mountainbikern genutzt. Oder man marschiert von der Berggastsätte Hirschbichl noch ein Stück weiter bis zum höchsten Punkt der Straße, also dem eigentlichen Hirschbichl Pass. Hier zweigt nach rechts ein bezeichneter Waldsteig ab. Dieser Weg führt stellenweise recht steil durch den Wald auf die Almfäche der Litzlalm und mündet schließlich etwas oberhalb der Jausenstation in die Forststraße.

Kaser auf der Litzlalm vor der Reiter Alm

Kaser auf der Litzlalm vor der Reiter Alm

Die Litzlalm ist für mich eine der schönsten Almen überhaupt. Nicht nur die imposante Kulisse der schroffen Felsen der westlichen Ausläufer der Reiter Alm im Hintergrund macht die Alm so schön. Es sind vielmehr die einzelnen Kaser, die den besonderen Reiz der Litzlalm ausmachen. Die Almkaser wirken – abgesehen von der Jausenstation – direkt einem klischeehaften Bildband über die heile Welt der Almen entsprungen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Natur kennt keine Grenzen

 von Sepp

Neuer Themen- und Erlebnisweg am Hirschbichl

Der Hirschbichl-Pass an der Grenze zwischen Bayern und dem österreichischen Pinzgau ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel. Hier grenzen zwei alpine Schutzgebiete direkt aneinander: auf der bayerischen Seite der Nationalpark Berchtesgaden, jenseits der Grenze schließt sich der Naturpark Weißbach an.

Hirschbichl: Pass zwischen Bayern und ÖsterreichHirschbichl: Passen zwischen Bayern und Österrecih

Hirschbichl: Pass zwischen Bayern und Österreich

Gemeinsam haben die beiden Schutzgebiete unter dem Motto „Natur kennt keine Grenzen“ einen neuen Themen- und Erlebnisweg geschaffen, die Eröffnung findet am Samstag, 27. September, um 10:30 Uhr statt.

 

Grenzüberschreitendes Projekt fertig gestellt

Ziel des neuen, interaktiven und grenzüberschreitenden Erlebnisweges am Hirschbichl ist die Bereitstellung von attraktiven Angeboten für Gäste – auch vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Regionalentwicklung. Zum Projekt zählt auch der Bau eines neuen Buswendeplatzes und neuer WC-Anlagen. Außerdem müssen Gäste beim Warten auf den Alm-Erlebnisbus künftig nicht mehr im Regen stehen: Ein überdachtes Wartehäuschen mit Infopavillon bietet Schutz vor Wind und Wetter. weiterlesen »

Ann-Katrin

Unverhofft kommt oft!

 von Ann-Kathrin

Wandern, wandern, wandern, wandern – so mancher könnte beim regelmäßigen lesen meiner Artikel denken es sei mein Job regelmäßig in die Berge zu gehen. Vor acht Monaten zog ich hierher mit dem festen Willen das Berchtesgadener Land zu meinem neuen festen Wohnsitz zu machen. Natürlich nahm ich mir vor so oft draußen unterwegs zu sein wie möglich. Glücklicherweise lässt es mein Job zu, da auch Wochenend-Arbeit dazu gehört und so auch mal ein freier Tag unter der Woche für mich herausspringt.

 

So auch am heutigen Montag. Geplant war heute zum Störhaus und zum Berchtesgadener Hochthron zu steigen über denselben Aufstiegsweg wie ihn Sepp letzt bei seiner Überschreitung nutzte. Da war ich dann nun ganz früh am Morgen in Hintergern und gerade als ich ankam sehe ich meine Arbeitskollegin im Garten herumwuseln. Freudig erzählt sie mir sie habe heute auch frei und wolle mit ihren Enkeln zur geführten Wanderung im Rahmen des Wanderprogrammes des Nationalparkes Berchtesgaden zu den Schwarzbach Almen. Bei dieser geführten Wanderung soll der Lebensraum Alm näher unter die Lupe genommen werden. Auch wie Käse gemacht wird und wie der typische Alltag auf der Alm ausschaut soll veranschaulicht werden. Im Anschluss stünde dann noch ein Besuch des Schwarzbachloches an.

 

Unsicher war ich jetzt ob ich nun alleine zum Störhaus steige oder ob ich doch besser mit meiner Kollegin mitgehen soll. Ich entschied mich dann doch für letzteres. Das Störhaus und der Hochthron werden auch in den nächsten Tagen noch existieren. Die Enkel meiner Kollegin gingen dann doch nicht mit, so waren wir dann zu zweit auf dem Weg zum Parkplatz Schwarzbachwacht in Ramsau. Obwohl wir schon zu früh dran waren, war der Parkplatz fast voll. Fachkundig erklärten zu Beginn der Führung meine Kollegen aus dem Nationalparkdienst die Nationalpark-Idee und was dahinter steckt. Damit dies auch für Kinder nicht langweilig wird, werden kleine Spielchen dazu gemacht. Um zur Schwarzbach-Alm zu gelangen muss man eine Forststraße absteigen. In 20 Minuten ist man dann dort angelangt und dort angekommen übernimmt nun die Sennerin die Führung. Nach einer kurzen Vorstellung ihrer Person erklärt sie das Leben auf der Alm. Vieles davon kenne ich schon, da ich schon des Öfteren auf der Regenalm war und mir dort der Senner die Besonderheiten eines Rundum-Kasers und über einen typischen Tag auf der Alm erzählte. Bevor es dann zum Käse machen geht, wird die große Gruppe zweigeteilt. Meine Kollegin und ich sind bei der ersten Gruppe dabei und ein Ranger führt uns in fünf Minuten zum Schwarzbach-Loch. Die Besonderheit des Schwarzbach-Loches ist dass hier das Wasser aus dem Inneren aus dem Gebirgsstock der Reiter-Alm spritzt. Das Loch darf und kann im Sommer nicht betreten werden, allerdings sei dies im Winter schon möglich. Dabei bitte beachten, dass es sich hier um keine Schauhöhle oder ähnliches handelt!

auf dem Weg zur Schwarzbach Alm

auf dem Weg zur Schwarzbach Alm

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