Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Hochalm
Waldi

Skitour auf die Hochalm

 von Waldi

Der letzte Schneefall ließ uns hoffen dass wir unsere Skier nicht zu weit auf dem Buckel tragen müssen.

Und so war es: Nach einer knappen halben Stunde Tragezeit konnten wir die Ski anschnallen und wanderten in Richtung Eckaualm. Hier angekommen  konnten wir schon die herrlichen weißen Hänge der Hochalm sehen. Der Wald war gut zum Gehen und auch der obere Teil unserer Tour war schön gespurt und nicht eisig, auf Grund des Neuschnees.weiterlesen

Skitour auf die Hochalm

 von Sepp
Ausblick von der Hochalm

Skitour auf die Hochalm

Am Sonntag war ich mal wieder auf Tourenski unterwegs. Und zwar auf einem absoluten Skitouren-Klassiker im Bergsteigerdorf Ramsau: Von der Pfeiffenmacherbrücke geht`s hinauf auf die Hochalm. Einen richtigen Gipfel erreicht man bei der Skitour auf die Hochalm nicht, doch das freie Gelände unterhalb der steilen Felswände des Hochkaltermassivs ist mit seinen vielen Hügeln ein ideales Skitourengebiet.

Ausgangspunkt der Skitour auf die Hochalm ist der Parkplatz Pfeiffenmacherbrücke am Ortsausgang der Ramsau. Von hier führt der ausgeschilderte Weg durch den Wald hinauf zur Eckaualm. Dieser Weg wird im Winter als Rodelbahn präpariert und verfügt dementsprechend über eine komplett geschlossene Schneeauflage.

Skitour zur Hochalm

Skitour zur Hochalm

Nach etwa 3 Kilometern Streckenlänge und 350 Höhenmetern lichtet sich der Wald und ich betrete die Almfläche der Eckaualm. Auf der linken Seite des Kasers führt der Weg dann wieder in den Wald hinein.weiterlesen

Michael

Bei Traumbedingungen haben wir letzthin eine Skitour auf die herrliche Hochalm unternommen. Kalt, schattig und eisig starten wir am Wanderparkplatz Pfeiffenmacherbrücke (5 Euro Gebühr, dafür der Platz eine einzige Eisplatte und kein WC – der Heutalbauer kann das besser zum gleichen Preis – das muss einmal gesagt werden!). Lang zieht sich die Forststraße zur Eckaualm, gut zum Eingehen! Hübsch die Wiese mit der alten Almhütte, darüber der steile Waldgürtel, der Stanglahner und die leuchtenden Kuppen unseres Ziels.

Nun steigt der Sommerweg steil duch den Wald an, hier gibt es eher wenig Schnee und das Steigen ist teils beschwerlich. Irgendwann ist aber die Mitterkaser Diensthütte erreicht, wir lassen sie rechts liegen und steigen weiter steil in einer breiten Rinne unter den Abstürzen des Stanglahners auf. Hier ist es bei viel Neuschnee ziemlich lawinengefährdet. Diesmal aber hängt in den Felsen wenig Schnee und wir machen uns keine Sorgen.

Die letzten lichten Waldpassagen – und plötzlich stehen wir im Traumland der Hochalm, nicht weit von der Hochalmscharte, auf die im Sommer ein so schöner Weg vom Wimbachschloss führt. Und nun ist es nur noch ein Schwelgen in reiner »Schlagsahne«, Kuppen, Mulden, reinster Powder … Dank Freitag (Rentnerprivileg 😉 dürfen wir dieses Wintermärchen auch nahezu alleine erleben – perfekter geht’s nicht.weiterlesen

Die beiden Gipfelziele der letzten Tage: Schärtenspitze links und Hochkalter in Wolken

Die beiden Gipfelziele der letzten Tage: Während sich die Schärtenspitze links forsch in den Vordergrund rückt, versteckt sich der Hochkaltergipfel in den Wolken über dem Blaueisgletscher.

Zwei Tage im Reich der Blaueishütte

Mitte der Woche zeigte sich der Sommer im Berchtesgadener Land von seiner besten Seite. Am Dienstag haben sich Christian und ich den Nachmittag frei genommen, um gemeinsam mit seinem Cousin die Schärtenspitze, den Hausberg der Blaueishütte, zu überschreiten. Am Folgetag bin ich dann alleine in das felsige Reich der Blaueishütte zurückgekehrt und hab die Hochkalterüberschreitung in Angriff genommen. Während die Schärtenspitz-Überschreitung von allen trittsicheren Bergsteigern, die mit guter Kondition und einem Mindestmaß an Schwindelfreiheit ausgestattet sind, als Tagestour durchzuführen ist, sind die Anforderungen an den Hochkalter-Überschreitenden eine Stufe höher anzusiedeln (dazu mehr in Teil 2).

Die Überschreitung der Schärtenspitze

Die Schärtenspitze (2153m) ist ein beliebter Gipfel oberhalb der Blaueishütte. Nicht zu einfach, aber auch nicht zu schwierig zu erreichen, bietet sie ein tolles Bergerlebnis in Angesicht des Hochkalters. Scheint sie mit ihren steilen Wänden aus der Talperspektive zunächst für den Normalbergsteiger unerreichbar, muss sie sich doch zwei Schwachstellen eingestehen, die jeweils mit Steigen erschlossen sind und eine abwechslungsreiche Überschreitung ergeben. Ausgangs- und Endpunkt der Unternehmung ist der Wander-Parkplatz an der Pfeifenmacherbrücke in Ramsau.weiterlesen

Waldi

Skitour auf die Hochalm

 von Waldi
Blick vom Wald zur Hochalm

Blick vom Wald zur Hochalm

Eine meiner persönlichen Lieblings-Skitouren ist die Hochalm.Wenn frischer Pulverschnee da ist, hat man Genuß pur.

Da es letzte Woche ganz schön geschneit hat, gingen wir an der Pfeiffenmacherbrücke am Orstausgang der Ramsau los. Auf dem Forstweg war nicht viel Schnee, eigentlich nur ein Hauch, aber es reichte. Bis zur Eckaualm benötigt man ca  1 bis 1 1 /2 Stunden. Nun gehts in den Wald hinauf, auch hier war genügend Schnee, so dass wir schön auf die Märchenwiese gehen konnten. Ab hier hat man schon eine Vorschau auf das Skivergnügen. Bis zur Hochalmscharte geht man ca 2 Stunden und dann steigt die Spur ziemlich steil die Hänge zur Hochalm hinauf. Die Sonne glitzert vom Himmel, der Schnee ist strahlend weiß und flockig, und wir freuen uns auf das Ziel, das wir nach ca 2 3/4 Stunden erreicht haben. Nach einer kurzen Gipfelrast gings‘ dann in die Abfahrt.

Es waren noch nicht viele Skifahrer unterwegs, so hatten wir unberührte Hänge mit herrlichem Pulverschnee. Wir wedelten hinunter und konnten gar nicht mehr aufhören mit dem Fahren, da es so gut ging. Einfach herrlich!

Unsere Spuren

Unsere Spuren

Durch den Wald mußten wir ein kurzes Stück die Skier tragen,da zu wenig Schnee lag und dann konnten wir bis auf die letzten 20 Minuten runter fahren.

Trotz der Tragepassagen hat sich die Tour sehr gelohnt. Ski Heil Waldi

Lisa-Graf-Riemann

Untersberg Skiabfahrt

 von Lisa
Skiabfahrt Untersberg

Skiabfahrt Untersberg

Der Untersberg ist nicht nur der Hausberg der Salzburger, Anifer, Grödiger und Gerer, sondern auch der Schellenberger. Deshalb lauern wir auch schon täglich, ob denn genügend Schnee liegt, um unsere jährliche Abfahrt zu machen. Berg: 107 cm Schnee hieß es heute und außerdem Sonnenschein. Abfahrt bis ins Tal nach Fürstenbrunn möglich. Also los!

Untersberg mit Blick auf den Hochstaufen

Untersberg mit Blick auf den Hochstaufen

Als zeitlich begrenzter Mittagsausflug nehmen wir die Untersbergbahn als Aufstiegshilfe in Anspruch. Die beginnt auch gleich ganz lustig, als mich ein älterer Herr fragt, ob ich ihm nicht meine Ski leihen könnte, er würde so gern damit runterfahren. Das wäre, als er noch jünger und fitter war, immer seine Lieblingsabfahrt gewesen. Leider muss ich ihm den Wunsch verwehren, denn ich fahr sie selbst ja auch so gern.

Der ideale Skitag

Der ideale Skitag

Nach dem Ausstieg aus der Gondel tragen wir die Skier zuerst bis zur Hochalm, die wie immer vom Schnee verweht ist. Unter uns liegt das Zeppezauerhaus, ebenfalls eingeschneit. Die Sicht ist grandios, vom Dachstein, Göll bis zum Hochkönig, zum Steinernen Meer, Watzmann, Reiteralm, Staufen, alles da. Heute sieht man im Osten sogar den Bayerischen Wald. Dann fahren wir ab, steigen wieder auf und in ca. 20 Minuten sind wir am Beginn der Skiabfahrt. weiterlesen

Waldi

Traumpulver auf der Hochalm

 von Waldi

Skitour gegenüber dem Watzmann

Nach reichlich Schneefall wollen wir endlich auf die lang ersehnte Skitour auf die Hochalm gehen.

Skitour Hochalm

Skitour auf die Hochalm

Beim Pfeiffenmacher-Parklplatz schnallen wir unsere Ski an und los gehts. Die Luft ist klar und sehr kalt und der Himmel strahlend blau. Nach gut einer Stunde, teils Forststraße, sind wir bei der Eckaualm

Pulverschnee auf der Hochalm

Pulverschnee auf der Hochalm

Herrlicher Pulverschnee liegt auf der idylischen Alm und alles glitzert. Dann gehts steiler durch den Wald und dann zur Hochalmscharte; von hier sind es noch ca eine 3/4 Stunde, die wir jetzt auch in der Sonne gehen, und schon sind wir am Ziel.weiterlesen

Waldi

Skitour zur Hochalm in Ramsau am Watzmann

 von Waldi
Auf dem Gipfel der Hochalm

Auf dem Gipfel der Hochalm

Bei strahlendem Winterwetter beschlossen wir, eine Skitour auf die beliebte „Hochalm“ zu machen. Ausgangspunkt ist die Pfeifenmacherbrücke am Ende der Ramsau. Hier beginnt der Anstieg auf einer Forststraße, die auch als Rodelbahn benutzt wird. Nach ca gut  1 Stunde kommen wir zur idylisch gelegenen Eckaualm. Hier hat man schon einen ersten Blick zu unserem Ziel.die Hochalm.

 

Nun gehts stets bergan durch einen Waldgürtel, nach ca 1/2 Stunde lacht uns schon die sogenante „Märchenwiese“ an. Sie hat den Namen verdient. Jetzt beginnen die herrlichen freien Hänge, über die wir in einer schön angelegten Spur rauf steigen. Nach ca. 2 1/2 Stunden sind wir am Ziel angelangt.

 

Herrlicher Pulverschnee und Sonnenschein

 

Der Ausblick auf das Steinerne Meer über den Hundstod, auf den gegenüberliegenden Watzmann und rechts auf die Schärtenspitze und Steinberg ist herrlich. Nach kurzer Rast gehts rasant diritissima über die wunderschönen unberührten Pulverschneehänge auf die Märchenwiese und dann weiter bis zum Ausgangspunkt.

 

 

Eine unserer schönsten Skitouren in unserem Gebiet.

Viel Spaß beim „Nachmachen“,  Waldi

Stanglahnerkopf: Mission erfüllt

 von Sepp

Gipfel vom Stanglahnerkopf erreicht

Letztens habe ich euch ja von meinem gescheiterten Versuch, den Stanglahnerkopf zu ersteigen, berichtet. Gestern Mittag erhielt ich ganz unerwartet einen Anruf von einem meiner damaligen Mitstreiter. Er stehe gerade am Gipfel und genieße die Aussicht, sagt er mir, und , ach ja, der Weg war eigentlich ganz einfach zu finden! Er wollte mir nur Bescheid sagen! Ich meinte, einen leicht höhnischen Unterton in seiner Stimme zu erkennen, doch das schiebe ich jetzt mal auf schlechten Handyempfang in den Bergen! Am Abend gab er mir dann, um meine eventuellen Zweifel an seiner Geschichte zu zerstreuen, einen USB-Stick mit den fotografischen Beweisen seiner Gipfelbesteigung!

Weg gefunden – Ziel erreicht

Wir haben letztens einfach schlicht und einfach etwas zu weit oben nach dem Weg gesucht. Gestern hielt er bereits ab den Serpentinen oberhalb der Eckaualm Ausschau nach dem Steig, und prompt fand er auch die Steindaube, die man zumindest mit etwas guten Willen als Wegmarkierung gelten lassen kann.

Steindaube auf Baumstumpf

Steindaube auf Baumstumpf

Der weitere Weg gestaltete sich dann sehr steil, aber schattig, was bei den gestrigen Temperaturen bestimmt sehr wertvoll war.

Steig im Schatten

Steig im Schatten

Am Gipfel angekommen zeugte ein Blick ins Gipfelbuch von der Schwierigkeit, diesen Berg überhaupt zu finden: Der älteste Eintragweiterlesen

Umrundung statt Besteigung

 von Sepp

Der Stanglahnerkopf

Das Wetter diese Woche machte meine alpinen Pläne zwar großteils zunichte, aber nicht vollkommen: Auf meiner Agenda ganz oben stand dabei die Besteigung des Stanglahnerkopfes, eines kleinen und relativ unbekannten Gipfel im Hochkalterassiv. Am letzten Donnerstag schien das Wetter das erste Mal diese Woche mitzuspielen und so machte ich mich mit zwei Kumpels auf den Weg, den Stanglahnerkopf zu entern. Vom Parkplatz Pfeiffenmacherbrücke in Ramsau gingen wir zur Eckaualm und danach weiter Richtung Hochalm.

Eckau Alm mit Stanglahnerkopf

Eckau Alm mit Stanglahnerkopf

 

Mission Gipfelsturm – mission impossible

Natürlich studierten wir vor unserer Tour diverse Karten und auch das Internet,  mussten allerdings feststellen, dass der Stanglahnerkopf auch topographisch der wohl unbekannteste Gipfel im gesamten Hochkaltermassiv ist. Da der Weg zum Gipfel nicht ausgeschildert ist, machten wir uns kurz vor der Mitterkaser-Diensthütte am Fuße der Hochalm auf die Suche nach einem – laut eines Internetforums durch eine Steindaube auf einem Baumstumpf markierten – von hier abzweigenden Pfad, der uns auf den Stanglahnerkopf bringen sollte. Erfolglos! weiterlesen