Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Hüttenwirt

Die neuen Wirte vom Funtensee

 von Sepp
Die alten und die neuen Hüttenwirte vom Kärlingerhaus

Die alten und die neuen Hüttenwirte vom Kärlingerhaus

Andreas und Michael Bachmann übernehmen von Gabi und Sigi Hinterbrandner

Auf dem Kärlingerhaus, der ältesten und größten Alpenvereinshütte in den Berchtesgadener Alpen, steht dieses Jahr eine Veränderung an. Ab Mai übernehmen die Brüder Andreas und Michael Bachmann aus Salzburg die Bewirtschaftung, da die bisherigen Wirte Gabi und Sigi Hinterbrandner vom Funtensee auf das Purtschellerhaus am Hohen Göll wechseln.

Die beiden Brüder Bachmann waren bis Ostern auf der Priener Hütte unterhalb des Geigelstein tätig und verfügen über langjährige Gastronomieerfahrung. Ab Pfingsten (18.Mai) wird das Kärlingerhaus dieses Jahr seine Türen für die Sommersaison öffnen. Der viele Schnee aus dem vergangenen Winter wird sich auf der Hochfläche des Steinernen Meeres dieses Jahr zwar noch einige Zeit halten, aber der Zugang zur Hütte am Funtensee sollte bis dahin weitgehend schneefrei sein. Ein Besuch bei den neuen Wirten steht also nichts im Wege.

Das Kärlingerhaus

Das Kärlingerhaus

Die DAV-Sektion Berchtesgaden hofft, dass die neuen Pächter die Hütte möglichst ebenso lange führen wie ihre Vorgänger, die die Hütten in den letzten 8 Jahre zur vollsten Zufriedenheit der Sektion geführt haben.weiterlesen

Die neuen Pächter vom Kärlingerhaus

 von Sepp
Die grüne Oase im Steinernen Meer: Der Funtensee und das Kärlingerhaus

Die grüne Oase im Steinernen Meer: Der Funtensee und das Kärlingerhaus

Andreas und Michael Bachmann heißen die neuen Hüttenwirte am Kärlingerhaus. Die beiden Brüder aus Österreich werden ab Mai die Berghütte der DAV Sektion Berchtesgaden am Funtensee führen. In den letzten Jahren hat das Brüderpaar auf der Priener Hütte am Geigelstein gearbeitet. Ab 18. Mai werden die Beiden ihre langjährige Erfahrung nutzen, um Wanderer und Bergsteiger am Kärlingerhaus zu versorgen. Die Brüder Bachmann folgen Gabi und Sigi Hinterbrander nach, die im Purtschellerhaus eine neue Wirkungsstätte gefunden haben. Wenn die Schnee- und Wetterbedingungen passen wird Sigi Hinterbrandner das Kärlingerhaus noch einmal für die Skitourenwochen bewirtschaften, vorrausichtlich vom 24. März 2018 bis zum 8. April. Reservierungen für die Schitourenwochen bitte per Mail an sigi.almberg@t-online.de oder info@purtschellerhaus.de bzw. teleonisch unter +49-8650-513.

Ab 18. Mai beginnt dann eine neue Ära am Funtensee. Wenn Ihr jetzt schon euren Platz für eine Hüttenübernachtung buchen wollt, nutzt bitte diesen Link zum Reservierungssystem.

Die Öffnungszeiten der Berghütten des DAV Berchtesgaden

Die vier Berghütten der Sektion Berchtesgaden des Deutschen Alpenvereins öffnen in den beiden letzten Mai-Wochen:

Bitte beachtet: Bei der Wasseralm kann man nur über das Reservierungssystem huetten-holiday.de reservieren.weiterlesen

TV-Tipp Berggeschichten: Der Funtensee

 von Sepp
Der Funtensee im Winter

Der Funtensee im Winter

Kalt und geheimnisvoll. Der Funtensee im Steinernen Meer

„Jenseits von Gut und Böse liegt er“, sagen die Einheimischen über den Funtensee in den Berchtesgadener Alpen. Tatsächlich findet man den kleinen Bergsee, der als kältester Ort Deutschlands Berühmtheit erlangt hat, auf 1.600 Metern Höhe in einer Senke mitten im Steinernen Meer. Das eigenwillige Naturidyll hält mit einer Tiefsttemperatur von minus 45,9 Grad den deutschen Kälte-Rekord und ist wegen seines Mikroklimas und seiner abgeschiedenen Lage ein faszinierendes Phänomen. Außer Wetterforschern würde wohl kaum jemand an diesen gottverlassenen Ort kommen, gäbe es da nicht das Kärlingerhaus, das etwas oberhalb des Sees liegt. Erreichen kann man die Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins über den fünfstündigen anstrengenden Aufstieg von St. Bartholomä am Königssee, der in mehr als 30 schmalen Serpentinen durch die berüchtigte Saugasse hinaufführt.

Der Funtensee im Steinernen Meer

Der Funtensee im Steinernen Meer

Eine Straße zum Funtensee gibt es nicht, deshalb fliegt der Versorgungshubschrauber das Kärlingerhaus in den Sommermonaten einmal in der Woche an – aber nur, wenn es das Wetter zulässt. Für die Hüttenwirte ist die Bewirtschaftung in der extremen Lage eine logistische Herausforderung.weiterlesen

beim Hundstodgatterl © Ann-Kathrin Helbig

beim Hundstodgatterl © Ann-Kathrin Helbig

Hüttentouren erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Und so kommt es, dass ein Großteil der Berghütten hier in den Berchtesgadener Alpen zum Teil schon ausgebucht sind für Übernachtungen. Doch, was heißt das genau? Was wenn ich auf das Geradewohl vorbei komme – werde ich dann weggeschickt? Brauche ich dann einen Schlafsack? Was soll ich mitnehmen auf meine Hüttentour?

All diese Fragen werde ich euch beantworten. Ehrlich und konkret. Danach folgt eine Beschreibung einer 2-Tagestour durch das Steinere Meer, die ich vor kurzem gegangen bin.

Fangen wir mal beim Rucksack an. Was wollt ihr eigentlich mit euren 60 Liter Rucksäcken, die schon über dem Kopf überhängen? Vollkommen unnötig! Außer ihr wollt nun die ganze Sommersaison in einer Berghütte verbringen! In den Rucksack soll ein dicker Pulli, eine dicke Jacke, eine Windjacke (super klein faltbar), T-Shirts, Tops, Unterwäsche, Socken, eine Wechselhose und vielleicht Shorts. Zu Essen reichen Müsli-Rigel und dafür eine große mind. 1,5-Liter Flasche die nachfüllbar ist. In den Berghütten kann man sehr gut essen. Denn Gewinn machen die Berghütten nur durch die Konsumation von Essen/Getränken. Alpenvereinshütten müssen einen Großteil der Übernachtungsgebühr an den deutschen Alpenverein abführen. Apropo Alpenverein: Berghütten des Alpenvereines sind auch Schutzhütten, was bedeutet ist ein Abstieg ins Tal nicht mehr zumutbar, so kommt ihr sicher im Notlager oder sogar im Gastraum auf einer Matratze unter. Ihr werdet nicht vor die Haustüre geschickt am Abend. Am Wochenende sind die Berghütten immer heillos überfüllt. Macht eure Hüttentour doch besser unter der Woche. Und was wollt ihr mit euren Zelten, Isomatten und Schlafsäcken?! Campieren ist im Nationalpark Berchtesgaden strengstens verboten! Wer erwischt wird, muss mit einer Anzeige rechnen. In den Berghütten gibt es sowohl im Matratzenlager, als auch in den Bettenlager genügend Decken und Kissen. Ihr braucht nur ein Inlett, also Hüttenschlafsack. Diese können in vielen Hütten geliehen werden oder kostengünstig gekauft werden. Das Packmaß ist winzig.

Also hier nochmal zusammengefasst:

  1. Den Rucksack minimalistisch packen. In der Regel reicht ein 30 Liter Rucksack für 3-4 Tage
  2. In den Berghütten Essen/Trinken konsumieren
  3.  Tour besser unter der Woche machen, da sonst schlafen in einer heillos überfüllten Hütte
  4. Campieren verboten! Zelt, Isomatte und Schlafsack zu Hause lassen.

So, jetzt kennt ihr euch aus.
Jetzt fragt ihr euch wieso redet die denn so schlau daher? Ganz einfach: Ich habe selbst schon in einer Berghütte gearbeitet, bin mehrmals die Woche in den Bergen unterwegs und beruflich im Tourismus tätig. Deswegen kommen hier auch ein paar Tipps und eine Tour, die ich vor kurzem machte als Beispiel.

Ein ehrlicher Guide durch das steinere Meer (denn wusstet ihr was blaue Linie im steinerne Meer bedeuten?!).

Tag 1:
Oft werde ich gefragt wohin mit dem Auto, wenn der Start nicht gleich der Endpunkt ist. Dazu rate ich immer die Tour zu einer Rundtour zu machen oder den Endpunkt so zu legen, dass man Mithilfe des ÖPNV zum Auto zurück gelangt. So auch heute. Das Auto lasse ich zu Hause in Schönau am Königssee (alternativ Mehrtagesticket am Automaten am Großparkplatz Königssee lösen). Mit dem ersten Schiff fahre ich bis zur Halbinsel St. Bartholomä. Mir wird wieder bewusst, dass ich am schönsten See Deutschlands lebe. An der Halbinsel angekommen biege ich gleich nach links und folge der Beschilderung Kärlingerhaus. Ausgeschildert ist es hier mit 5 Stunden für den Aufstieg über Saugasse zum Funtensee. Ehrlich gesagt kenne ich niemaden, der so lange brauchte. Der Druchschnitt is 3-3,5 Stunden. Meinen Kreislauf treibe ich gleich hoch indem ich das Tempo hoch anziehe. Denn nicht nur das Kärlingerhaus ist mein heutiges Ziel sondern auch 2 Gipfel. Also zack zack am Ufer entlang, steile schweißtreibende Kehren bis ins Schrainbachtal, dann flach am Schrainbach entlang und dann bin ich direkt vor ihr: der Saugasse. Ihr Ruf ist deutlich schlechter als sie ist. Das Ungewöhnliche an der Saugasse ist nur, dass man viele Höhenmeter über einige Spitzkehren macht. Der Endspurt nach der Saugasse zieht sich. Nach 2,5 Stunden habe ich das Kärlingerhaus erreicht. Die Haxen sind auf Autopilot, mein Kreislauf hasst mich gerade. Viel Wasser und zuckerhaltiges Essen brauche ich. Denn nun geht es weiter zum Gipfel des Viehkogels. Es geht steil und über mehrere Schuttrinnen bergauf. Man durchquert das wilde Viehkogeltal. 1 Stunde 45 Minuten dauert der Aufstieg.

Viehkogeltalhütte © Ann-Kathrin Helbig

Viehkogeltalhütte © Ann-Kathrin Helbig

NUN EINE INFO, DIE ES IN KAUM EINEM WANDERFÜHRER GIBT: Wenn ihr über das Viehkogeltal zum Riemannhaus wollt, dann müst ihr hinter der Viehkogeltalhütte den blauen Linien nach rechts folgen. Nicht den roten Punkten! Denn die roten Punkte führen zum Gifel des Viehkogel. Aber Achtung oft bedeuten blaue Linien, dass dort der Weg zum Gipfel führt. Vor allem auf österreichischer Seite des stenernen Meeres. Bitte im steinernen Meer oft auch auf den Boden achten. Denn dort findet man gesprayed oder mit Edding auf Stein geschrieben die Richtung. Es gibt im stenernen Meer kaum Wegweiser.

Nach dem letzten, sehr schottrigen Steilaufschwung habe ich die Gipfelwiese des Viehkogels erreicht. Dieser Gipfel bietet tolle Blicke zu den Funtenseetauern und auf das steinerne Meer. Der Abstieg erfolgt über den Aufstiegsweg. Da der Weg doch recht rutschig ist, empfieht sich hier Trekkingstöcke zu nutzen.

Viehkogel © Ann-Kathrin Helbig

Viehkogel © Ann-Kathrin Helbig

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Stöhrhaus am Untersberg öffnet

 von Sepp

Hütte öffnet am 22. Mai

Am 22. Mai öffnet das Stöhrhaus am Untersberg, Die Saison 2013 bringt einige Änderungen mit sich: Es gibt nämlich neue Hüttenwirte, Hans und Walburga Gschoßmann übernehmen dieses Jahr das Ruder des Störhauses. Unter anderem haben die neuen Pächter auch die neue, sehr schöne und informative Website www.stoehrhaus.de initiiert. Dort findet Ihr massenhaft Bilder und alle Details zu Aufstieg und Übernachtung. Auch am Stöhrhaus selbst gab es einige Umbauarbeiten, die mittlerweile aber abgeschlossen sind.

Störhaus am Untersberg

Störhaus am Untersberg

Natürlich kann die Witterung der geplanten Eröffnung einen Strich durch die Rechnung machen,das Störhaus liegt immerhin auch auf 1.894 Metern Höhe, da kann es schon auch im Frühsommer nochmal schneien.

 

Zustand des Hochthron Klettersteiges

Hier nun aktuelle Informationen zum Zustand des Hochthron Klettersteiges am Untersberg für diejenigen, denen der normale Aufstieg zum Untersberg nicht genügt: Der Zustieg ist bis auf die letzten 100 Meter weitgehend schneefrei.weiterlesen