Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Jennerbahn

Sonnwendfeuer am Jenner

 von Sepp
Sonnwendfeuer am Jenner

Sonnwendfeuer am Jenner

Am 21. Juni ist Sonnwend, das heißt: Sommeranfang. Traditionell wird die Sommersonnenwende mit großen Feuern gefeiert. Besonders schön ist so ein Sonnwendfeuer natürlich am Berg. Ein schönes Sonnwendfeuer mit Grillabend und Livemusik findet am Samstag, den 25. Juni am Jenner statt.

Auf der Terrasse der Bergstation der Jennerbahn erwartet Euch am Samstagabend ein stimmungsvolles Fest: Ab 18 Uhr wird gegrillt und mit Einbruch der Dämmerung wird dann direkt auf der Terrasse das große Sonnwendfeuer entzündet. Livemusik sorgt für Unterhaltung. An diesem Samstag fährt die Jennerbahn durchgehend bis Mitternacht, die Bergfahrt mit der Seilbahn ist bis 23 Uhr möglich. Nutzt diese Gelegenheit für eine stimmungsvolle Nachtfahrt mit der Bahn.

Stimmungsvoll: Eine Nachtfahrt mit der Jennerbahn

Stimmungsvoll: Eine Nachtfahrt mit der Jennerbahn

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Wanderung zu den Murmeltieren

 von Ann-Kathrin
Büchsenalm besser gesagt Murmeltieralm © Ann-Kathrin Helbig

Büchsenalm besser gesagt Murmeltieralm © Ann-Kathrin Helbig

Wer hier im Nationalpark Berchtesgaden Murmeltiere sehen möchte, der braucht nicht unnötig nach einem Zoo in der Region schauen. Einfach zur Büchsenalm am Jenner wandern! Dort herrscht die reinste Murmeltierparade. Eine Sichtung ist garantiert. Die Alm befindet sich an der Forststraße, die die Radlfahrer zur Gotzenalm nutzen nahe der Königsbachalm.

wachsames Murmeltier © Ann-Kathrin Helbig

wachsames Murmeltier © Ann-Kathrin Helbig

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Immer wieder Stahl-Haus!

 von Ann-Kathrin
Hütte am Torrener Joch

Das Stahl-Haus: Hütte am Torrener Joch

Einige von euch haben schon mitbekommen, dass ich im Sommer in einer Berghütte gearbeitet habe. Das war das Carl-von-Stahl Haus 1734m am Torrener Joch. Mittlerweile bin ich dort nicht mehr angestellt, trotzdem trifft man mich gerade im Winter des Öfteren dort den Kopf über einer Kaspressknödelsuppe hängend (bei mir müssen immer 2 Knödel drin sein und mit wenig Brühe :-D). Natürlich gibt es dort auch andere Gerichte, bitte auch immer den Aushang und die Tages-/Wochengerichte beachten.

Die aktuelle Schneelage ist sicherlich kein Geheimnis: miserabel. Trotzdem sind tolle Schneeschuhtouren möglich. Denn genau dann wenn es zu viel zum wandern und zu wenig zum Skitourengehen ist, ist es genau richtig zum Schneeschuhtouren.

Selfie im Aufstieg

Selfie im Aufstieg

Für die Tour zum Stahl-Haus kann man wahlweise vom Wanderparkplatz Hinterbrand oder von der Talstation der Jennerbahn starten. Ich starte bevorzugt von der Talstation, da ich nicht weit davon entfernt wohne und keine Buslinie nutzen muss. Der Hochbahnweg nagt schon zu Beginn der Tour an der Kondition. Weniger konditionierte starten da besser von Hinterbrand, denn dort spart man sich ganz viele Höhenmeter im Aufstieg. Wer von der Talstation der Jennerbahn startet und dort auch wieder hin absteigt macht an einem Tag insgesamt rund 2100 Höhenmeter.

So nahm ich letzte Woche meine Freundin mit zum Stahlhaus. Das erste Mal im Winter für sie. Im Tal grau in grau. Bei Hinterbrand dichter Nebel sodass man kaum etwas sehen konnte. Das hatte schon was von Expeditionsstimmung. Erst kurz vor dem Carl-von-Stahl Haus öffnete sich die dichte Nebelsuppe.

meine Freundin im Aufstieg

meine Freundin im Aufstieg

Blick zum steinernen Meer - markant der große Hundstod

Blick zum Steinernen Meer – markant der große Hundstod

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Alpine Laternenwanderung am Jenner

 von Sepp
Abendstimmung am Jenner © Guido Kosch

Abendstimmung am Jenner © Guido Kosch

Von seiner romantischen Seite könnt Ihr den Jenner, den Erlebnisberg am Königssee, am 27. und 30. Dezember 2016 und am 3. Januar 2017 erleben: Bei einer alpinen Laternenwanderung von der Dämmerung in die Dunkelheit!

Treffpunkt zur Laternenwanderung ist um 16 Uhr an der Talstation der Jennerbahn. In der Abenddämmerung erfolgt dann die gemeinsame Auffahrt mit der Seilbahn bis zur Mittelstation. Hier ist der Startpunkt der eigentlichen Wanderung. Mit Laternen führt die Wanderung in Richtung des Speicherteichs unterhalb der Mittelstation, wo die Wanderer von Weisenbläsern empfangen werden.

Der Speicherteich am Jenner © Guido Kosch

Der Speicherteich am Jenner © Guido Kosch

Bei Tiefblicken in den Berchtesgadener Talkessel und einer Tasse Glühwein oder Punsch könnt Ihr dann die Mitwanderer noch besser kennenlernen, bevor es wieder zur Mittelstation der Jennerbahn geht. Ihr müsst nun natürlich nicht zu Fuß ins Tal wandern, sondern könnt ganz gemütlich mit der Seilbahn zurück zum Ausgangspunkt der Laternenwanderung schweben.

Die Preise für die Alpine Laternenwandeurng inklusive Berg- und Talfahrt (Tal-Mittelstation-Tal) beträgt für Erwachsene 26 €, für Kinder von 6 bis 14 Jahre 15,50 €, Kinder bis 5 Jahre frei. Laternen werden gestellt. Anmelden könnt Ihr Euch bei der Tourist-Information Schönau am Königssee unter den Nummer +49-8652-1760 und bei der und Tourist-Information am Parkplatz Königssee, Seestraße 3,unter der Nummer +49-8652-655980.

Denkt bitte an feste Schuhe mit rutschfester Sohle und warme Kleidung! Viel Spaß, Euer Sepp

Natur- und Tiererlebnis im Hagengebirge

 von Ann-Kathrin
Blick ins steinerne Meer

Blick ins steinerne Meer

Wie schon in meinem vorherigen Artikel „Welcome to the moon – unsere Reise zum Mond“ erwähnt bin ich mit einer Angina auf 2-Tagestour gegangen. Nun muss ich das aktuell bereuen. Ich habe sie verschleppt und irgendwie werde ich nicht richtig gesund. Es ist Wochenende und ich habe frei. Einen Tag davon bin ich ans Bett gefesselt, eben wegen der verschleppten Angina. Den nächsten Morgen fühle ich mich besser. Ich plane gen Hagengebirge zu wandern. Wohin und wie weit, da gebe ich mir keine Richtung vor. Einfach mal leiten lassen, wohin es gehen soll und vor allem wie weit ich gehen kann mit der fiesen Erkältung.

Zuerst geht es erst einmal zu Fuß zum Königssee Parkplatz von der Talstation der Jennerbahn folge ich den Beschilderungen in Richtung Königsbachalm. Schnell bin ich über der morgendlichen Nebelsuppe. Gerade im Herbst könnte man Schönau am Königssee auch in Nebelau am Königssee umbenennen. Stetig bergauf geht es zum Hochbahnweg durch die steile Häusersiedlung im Dorf Königssee. Am Ende der Straße beginnt der Hochbahnweg. Hier mache ich nun meine Stöcke auf und erleichtere mich meiner Jacke. Es ist richtig warm geworden. Nun geht es auf diesem breiten Weg bis zur Königsbachalm. Zwischendurch bieten sich wunderbare Tiefblicke zum Königssee und hinüber zum mächtigen Watzmann. Früher war der Hochbahnweg furchtbar anstrengend. Mittlerweile fällt mir dieser sehr viel leichter und man hat diese Wegstrecke auch schnell überwunden. Bei der Königsbachalm geht es nochmal etwas steiler bergan in Richtung Priesbergalm. Dieser sogenannte Königsberger Graben ist ein kleiner Wadenzwicker. Bei der Priesbergalm angekommen öffnet sich nicht nur eine schöne Aussicht zur Watzmann-Ostwand und das steinerne Meer, sondern nun endet der breite Forststraßenweg und wird zu einem wunderschönen Pfad, der sich dann in Richtung Stiergraben zu einem Steiglein entwickelt. Dem Eingang zum Hagengebirge.

Deutlich merke ich, dass meine Atmung nicht so gut funktioniert wie sie es sollte. Es fühlt sich an, wie als hätte ich einen Tennisball im Hals. Oft ist es schwierig Luft zu holen. Aber die Beine wollen immer mehr. Es ist als würden sie ein Eigenleben führen, einfach funktionieren wie eine Maschine, die mich überall hinbringt. So lande ich nach ein paar vereisten Stellen am Seeleinsee auf 1809 Metern Höhe im Hagengebirge. Dieser hat schon eine dünne Eissicht, wodurch sich seine Farbe in ein leichtes gräuliches hellblau veränderte. Auch zwei schöne Kontraste sind zu erkennen. In Richtung Windschartenkopf/Schneibstein und Fagstein ist es schneefrei und zum Hochgeschirr hinauf liegt schon ein wenig Schnee.

Blick vom Hochgeschirr zum Seeleinsee

Blick vom Hochgeschirr zum Seeleinsee

Meine Beine haben nicht genug vom Aufstieg zum Seeleinsee und so habe ich vollkommen die Kontrolle über die unteren Gliedmasen verloren. Sie tragen mich zum eingeschneiten Aufstieg zum Hochgeschirr. Das erste Mal nach diesem grandiosen Rekordsommer wieder Schnee und Eis unter den Füßen. Das ist echt ungewohnt! Und das Suchspiel beginnt! Einige Markierungen sind vom Schnee bedeckt wodurch ich mich anhand meiner Erinnerung orientiere wo ich zu laufen habe um auch nicht in ein Löchlein einzukrachen.weiterlesen

Am Abend auf den Jenner

 von Sepp
Mit der Jennerbahn in den Sonnenuntergang

Mit der Jennerbahn in den Sonnenuntergang

Am kommenden Samstag, den 1. August, fährt die Jennerbahn bis in den Abend hinein. Die letzte Bergfahrt ab Talstation ist um 20 Uhr möglich, die letzte Talfahrt um 21 Uhr ab der Bergstation. Das Last-Minute Ticket für  17,80 € erhaltet Ihr an diesem Tag nicht wie gewohnt ab 14.45 Uhr, sondern ab 18 Uhr. Nutzt dieses Angebot und erlebt einen stimmungsvollen Abend hoch über dem Königssee. Zur Info: Der Sonnenuntergang am Samstag wird gegen 20:50 Uhr stattfinden!weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Kleine Reibn bei Sonne und Regen

 von Lisa
Alpensalamander am Jenner

Alpensalamander am Jenner

Das Blöde an den Bergmandln ist, dass man sie nur bei schlechtem Wetter zu sehen bekommt. Somit ist das Wetter eigentlich schon beschrieben, wenn wir erzählen können, dass uns gleich nach dem Ausstieg aus der Jennerbahn ein Bergmandl über den Weg gelaufen oder besser gekrochen ist. Doch auf unserer Reibn sind wir zum Glück nicht nur in Regen und Nebel gewandert, sondern wir hatten wir auch herrliche Sonnenaugenblicke, aber der Reihe nach.

Eigentlich ist die kleine Reibn ja gar nicht so klein, sondern ungefähr 14 km lang, mit etwa 600 Höhenmetern Aufstieg und 1.200 Höhenmetern Abstieg, der doch ganz schön auf die Knie geht. Reine Gehzeit ca. 6 Stunden, wenn man die Aufstiegshilfe Jennerbahn in Anspruch nimmt. 8 Stunden, wenn man vom Hinterbrand zu Fuß zum Stahlhaus aufsteigt. Mit ein paar Pausen ist es auf jeden Fall eine Ganztagestour, die sich aber auf jeden Fall lohnt, sogar bei wechselhaftem Wetter, wie am vergangenen Sonntag.

Aufstieg vom Stahlhaus zum Schneibstein

Aufstieg vom Stahlhaus zum Schneibstein

Das erste Wegstück führt von der Jenner-Bergstation hinüber zum Stahlhaus. Und beim Aufstieg von dort auf den Schneibstein (2.276 m) kommt dann doch die Sonne raus: Also Jacken wieder ausziehen. Je weiter wir hinaufkommen, desto feuchter wird die Luft und wir ziehen die Jacken wieder an, wandern mit der Hoffnung durch die Wolken, dass über ihnen die Sonne scheint.weiterlesen

Neuer Klettersteig am Jenner

 von Sepp
Schützensteig - Klettersteig auf den Kleinen Jenner

Schützensteig – Klettersteig auf den Kleinen Jenner

Am vergangenen Freitag war es soweit: Der Schützenszteig, ein neuer besonders für Einsteiger und Familien mit Kindern geeigneter Klettersteig, wurde am Jenner offiziell eröffnet. Bis zum Wochenende davor haben die freiwilligen Erbauer des Klettersteiges mit teilweise ungünstigen Witterungs-Bedingungen zu kämpfen. Am Eröffnungstag hingegen herrscht strahlender Sonnenschein und Temperaturen von über 30°.

Nach der Auffahrt mit der Jennerbahn bis zur Bergstation wandern wir bergab zum Kleinen Jenner.

Auf dem Weg zum Kleinen Jenner

Auf dem Weg zum Kleinen Jenner

Nicht nur die Klettersteiggeher sind heute am Kleinen Jenner, sondern auch viele Gleitschirmflieger, die wenige Meter oberhalb des kleinen Jenner starten. Die Thermik scheint perfekt zu sein, wir können beobachten wie die Paraglider regelrecht in den Himmel steigen.weiterlesen

Hüttentour Königssee und Watzmann

 von Sepp
Familientour am Jenner © Elisabeth Göllner-Kampe

Familientour am Jenner © Elisabeth Göllner-Kampel

Diese Hüttentour hat für Kinder einen entscheidenden Vorteil: Mit der Jennerbahn geht’s schon einmal ca. 1000 Höhenmeter hinauf. Die erste Etappe ist demnach gemütlich und kurz. Gehwillige können den Aufstieg auch auf eine oder zwei Etappen gehen und eine zusätzliche Übernachtung auf dem Hugo Beck Haus einplanen. Landschaftlich ist das Gebiet um den fjordartigen Königssee kaum zu toppen.

Ausblick auf den Königssee © Eder Birgit

Ausblick auf den Königssee © Eder Birgit

Immer wieder gibt es schöne Ausblicke auf den berühmten Watzmann und dem Königssee und als Highlight gibt es am Ende der Tour eine Schifffahrt auf dem Königssee zurück zum Ausgangspunkt. Wenn man sich leise verhält, können rund um den Schneibstein und am Hochgschirr Steinböcke gesichtet werden. Bei einer Freundin von uns kamen die sonst scheuen Jungtiere sogar bis auf einige Meter heran. Es spricht also nichts dagegen, mehrere Tage auf der einen oder anderen Hütte zu bleiben.

Tourverlauf:

  1. Etappe: Vom Parkplatz folgt man zuerst immer dem Weg zur Königsbachalm, einer netten kleinen Alm, wo man zukehren kann. Von dort ist es nicht mehr weit bis zur ersten Übernachtungsmöglichkeit, dem Hugo Beck Haus. Im Prinzip führt die erste Etappe zur Mittelstation der Jennerbahn. Mit Kindern empfehlen wir diese Etappe nicht – aber Erwachsene möchten vielleicht selbst aufsteigen.
  2. Etappe: Diese Etappe ist von allen Etappen landschaftlich am wenigsten schön, da viel Aufstieg nahe der Skipiste ist und wer möchte, kann sie mit der Bahn ab der Mittelstation verkürzen. Der Weg ist oftmals sehr steil, führt an der Mitterkaser-Alm (1534 m) vorbei bis zur Bergstation der Jennerbahn. Hinweis: Hier beginnt die verkürzte Tour, wenn man mit der Jennerbahn raufgefahren ist. Bei einem Abstecher auf den Jennergipfel wird man durch eine schöne Aussicht auf den Watzmann und auf den Königssee belohnt, sehr zum Empfehlen.
    Jenner Gipfel © Eder Birgit

    Jenner Gipfel © Eder Birgit

    Vom Jenner führt ein schöner Weg, im Auf und Ab direkt zum Stahlhaus oder Schneibsteinhaus.

    Das Carl von Stahl-Haus © Eder Birgit

    Das Carl von Stahl-Haus © Eder Birgit

  3. Etappe: Das ist eine anstrengende aber schöne Etappe, deshalb empfehlen wir früh zu starten, um Zeit für ausreichende Pausen zu haben. Der Schneibstein erhebt sich praktisch vor der Terrasse vom Stahlhaus/Schneibsteinhaus. Ab hier wird die Tour auch schwieriger – also ist nur für Berggeher die schon über eine gute Erfahrung und über eine gute Kondition verfügen. Der Weg auf den Schneibstein ist schmal und auch ausgesetzt. Immer wieder muss man Hand an den Felsen anlegen. Nach ca. 1 1/2 h ist der Gipfel erreicht. Vom Gipfel folgt man dem Weg weiter Richtung Südwesten, immer leicht abwärts, bis man zur Windscharte gelangt. Von dort Abstieg zum Seeleinsee und  Aufstieg zum Sattel Hochgschirr. Mit etwas Glück kann man hier auch die ansässige Steinbockkolonie beobachten. Danach abwärts ins Landtal und weiter unten nach rechts – Richtung Gotzenalm. Dieser Weg wurde schon vor langer Zeit in den Felsen geschlagen und führt immer ziemlich ausgesetzt dicht am Felsen entlang. Bitte hier Kinder an der Hand führen. Oben angekommen wird der Weg wieder einfacher, führt durch Wälder und über relativ ebenes Almgelände, bis zur Gotzenalm.

    Gotzenalm © Eder Birgit

    Gotzenalm © Eder Birgit

  4. Etappe: Von der Gotzenalm führt ein sehr breiter Weg in Richtung Königsbachalm. Kurz vor der Gotzenalm Diensthütte zweigt der Weg nach links ab, der uns steil, aber wunderschön zum Königssee führt. Unten an der Anlegestelle muss man das Schild so drehen, dass die Schiffe wissen, dass man mitfahren möchte. Hier unbedingt noch Zeit einplanen um ins Wasser zu springen und die schönen Bilder der Tour noch nachwirken zu lassen.

Fazit: Herrliche Tour die durch alpines Gelände führt, nichts für Anfänger aber für alle, die einmal auch ein schwierigeres Gelände betreten wollen.weiterlesen

Frühlingssonne auf der Priesbergalm

 von Ann-Kathrin
Almkaser auf der Priesbergalm

Almkaser auf der Priesbergalm

Sonne. Sonne, die wärmt. Sonne, die stark ist. Sonne, die so viel Kraft hat, dass ich nur ein T-Shirt tragen muss. Sonne – die meiner Nase einen Sonnenbrand beschert.

Ursprünglich komme ich aus einer Region, da dauert der Winter höchstens vier Wochen, dann ist diese Liason auch schon vorbei. Nun verbringe ich schon meinen zweiten Winter im Berchtesgadener Land. Am Anfang war dieser weiße kalte Freund noch recht befremdlich. Doch so langsam gewöhne ich mich daran. Und nun wo offiziell Frühling ist, freue ich mich besonders darüber wieviel Kraft die Sonne nun hat. Wie sollte es auch anders sein, liegt auch im Frühling noch auf hohen Lagen der Schnee (was die Skitourengeher freut – Sonne und Schnee). Dementsprechend musste ich auch meine Schneeschuhe noch nicht einmotten.

Morgens dick eingecremt mit Kindersonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor mache ich mich auf dem Weg zur Jennerbahn-Talstation. Von dort aus folge ich der Beschilderung Jenner / Königsbachalm. Erst über eine stetig steigende Straße durch eine Wohnsiedlung kommt man auf den sogenannten Hochbahnweg. Der Hochbahnweg – ich könnte ein Lied über ihn singen oder schon fast ein Buch damit befüllen. Seit November 2013 bestimmt aber Male begangen und mittlerweile nur noch notwendiges Mittel zum Zweck, obwohl viele positive Erinnerungen in diesem Aufstiegsweg stecken. Zum Beispiel als mir meine Mutter den Sinn hinter all den kleinen Steinen, die im roten Kasterl hingelegt werden, erklärte. Oder wie ich mit voller Freude ganz Früh im Herbst Richtung Hochgeschirr aufstieg um von dort zur Wasseralm zu gelangen. Im Winter stört mich als Schneeschuhgeherin das Queren der Jennerskiabfahrt. Denn wo man schon gemütlich auf Waldboden gehen kann, so müssen doch des Öfteren beim Queren der Piste die Schneeschuhe umgeschnallt werden, wenn diese noch am Morgen frisch präpariert ist. Mit den Schneeschuhen richte ich auch nicht zuviel Schaden an, als zu Fuß kleine Löcher in der Piste zu hinterlassen. Bis kurz vor der Priesbergalm konnte ich ohne Schneeschuhe gehen – auf schneefreiem Boden! Danach habe ich mich gesehnt. Von der Königsbachalm sind es nur noch knappe 45 Minuten bis zur Priesbergalm.

Die Königsbachalm

Blick zur Königsbachalm

meine Schneeschuhspur

meine Schneeschuhspur

Warum ich gerade zur Priesbergalm wandere? Klar, zuerst einmal wegen all der positiven Erinnerungen an meine Eltern, die mich das vor der Hütten sitzen verbinde und natürlich all die tollen Erinnerungen, wenn dort eine Tour für mich startete oder ich im Endspurt einer Tour dort vorbei kam. Und zu guter letzt natürlich die tolle Lage unterhalb der hohen Rossfelder.weiterlesen