Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Johann Sebastian Bach

Spezialmenü im Bergrestaurant Predigtstuhl

 von Sepp
Variationen vom Saibling als Vorspeise des Strauss-Menüs am Predigtstuhl © Predigtstuhlbahn Bad Reichenhall

Variationen vom Saibling als Vorspeise des Strauss-Menüs am Predigtstuhl © Predigtstuhlbahn Bad Reichenhall

Die Predigtstuhlbahn ist der Hauptsponsor der Joahnn Strauss-Tage der Reichenhaller Philharmoniker. Zu diesem Anlass wird an diesem Wochenende im Bergrestaurant ein Spezial-Menü angeboten.

„Predigtstuhl, Therme, Saline und Philharmonie. Das ist der touristische Markenkern von Bad Reichenhall und den wollen wir pflegen“, betonen die Eigentümer. Max und Evelyne Aicher sowie der Familie Posch ist insbesondere die Zusammenarbeit von Predigtstuhlbahn und Philharmonie ein wichtiges Anliegen, das sie mit dem Sponsoring der Strauss-Tage entsprechend unterstützen wollen. Mit den Strauss-Tagen markieren wir in diesem Jahr und auch in den Folgejahren den Beginn des Wanderherbstes, der damit feierlich von der Philharmonie indirekt eröffnet wird“, erklärt Geschäftsführer Andreas Hallweger. Man wolle sich weiter um mehr Zusammenarbeit zum Wohl von Bad Reichenhall bemühen. Wenn an diesem Wochenende nun in der Stadt Bad Reichenhall mit den Strauss-Tagen das internationale Festival der heiteren Muse stattfindet, dann gibt es ca. 1000 Meter über der Stadt auf dem Predigtstuhl das passende Menü im Bergrestaurant.

Michael Daus und Reinhold Thalhammer, das Chefkoch-Duo auf dem Predigtstuhl © Predigtstuhlbahn Bad Reichenhall

Michael Daus und Reinhold Thalhammer, das Chefkoch-Duo auf dem Predigtstuhl © Predigtstuhlbahn Bad Reichenhall

Die Chefköche Reinhold Thalhammer und Michael Daus haben ein Menü kreiert, das Klassikfreunden schmecken dürfte. Saiblings-Variationen, ein Duett vom Milchkalb mit Sherryrahmsauce und Kürbis- Kartoffelragout und abschließend karamellisierter Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster. Generalmusikdirektor Christian Simonis war beim Probeessen bereits voll des Lobes über die Zusammenstellung.weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Orgelnacht bei Kerzenschein

 von Lisa

Am 11.8.2013 in Berchtesgaden

Für Freunde der geistlichen Musik: In der Christuskirche Berchtesgaden findet nächsten Sonntag ab 20.30 Uhr ein Konzert statt.  Höhepunkt ist im dritten Teil die Kunst der Fuge von Johann Sebastian Bach.

 

„Die Kunst der Fuge“ kommt an einer Truhenorgel und am Cembalo zur Aufführung. An diesen Instrumenten wird die Polyphonie der Fugen einzigartig erlebbar gemacht, weil sich die vier Stimmen der Fugen klanglich ideal voneinander abheben. Die Abfolge und die Kunstfertigkeit der Fugen wird in einem Programm verständlich erläutert. Am Ende steht die geheimnisvolle unvollendete Fuge, die Bach als Torso in dem Moment „beendet“, in der die weitere Entwicklung, die Kombination aller Themen mit der vereinfachten Urgestalt (Erlösungssymbol) des Hauptthemas, stringent und vorhersehbar ist. In diesem Moment transformiert sich die Fuge in die Unendlichkeit.

Orgelnacht in Berchtesgaden

Orgelnacht in Berchtesgaden

Das Konzert wird gestaltet von den Organistinnen Michaela Deinhamer (Eferding) und Elke Michel-Blagrave (Berchtesgaden). Michaela Deinhamer ist Absolventin Konzertfachstudiums Orgel an der Universität für Musik in Wien bei Prof. Michael Radulescu und spielt im ersten Teil ein halbstündiges Orgelkonzert an der großen Walker-Orgel mit Werken von Johann Sebastian Bach, das Präludium pro Organo pleno in Es – Dur, sowie drei große Choralvorspiele über Allein Gott in der Höh sei Ehr, Dies sind die heilgen zehen Gebot und Christ, unser Herr zum Jordan kam. Der Teil schließt mit der grandiosen Tripel – Fuge, in Es – Dur.

 

Den zweiten Teil übernimmt Elke Michel-Blagrave, ebenfalls Absolventin des Konzertfachstudiums Orgel an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Prof. Heribert Metzger. Sie spielt mit der Introduction und Passacaglia von Max Reger ein romantisches Werk, gefolgt von einem Jazz-Choralvorspiel über „Christ lag in Todesbanden“ von Volker Bräutigam. Den Abschluss des zweiten Teils bildet die berühmte d-Moll Toccata von Bach.

 

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird am Ausgang gebeten.