Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Jubiläum
Rosi Fürmann

Trachtenfest 70 Jahre Trachtenverein Tiefenthaler Weildorf – im Rupertiwinkel von Berchtesgaden (Gauverband I)

Der weiß-blau-bayerisch-salzburgerische Rupertiwinkel feiert: 70-jähriges Gründungsjubiläum des Trachtenvereins Tiefenthaler Weildorf (Gmd. Teisendorf) im Rupertiwinkel von Berchtesgaden am Sonntag, 18. Juni 2017

Die Weildorfer luden ein und 21 Ortsvereine und Nachbartrachtenvereine mit 14 Musikkapellen folgten der Einladung gern, bei weiß-blau-bayerisch-salzburgerischem Himmel mit einem morgendlichen Kirchenzug, der Messfeier unter freiem Himmel mit Übergabe des Erinnerungsbandes an die Fahne des Vereins und dem Höhepunkt, dem farbenprächtigen Festzug durch den Ort Weildorf dabei zu sein.

Mit den folgenden Fotos lasse ich Euch alle gerne teilhaben an diesem wunderschönen Festtag, der allen Teilnehmenden und so zahlreich gekommenen Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Eure Rosi

Trachtenfest 70 Jahre Trachtenverein Tiefenthaler Weildorf – im Rupertiwinkel von Berchtesgaden (Gauverband I)

Trachtenfest 70 Jahre Trachtenverein Tiefenthaler Weildorf – im Rupertiwinkel von Berchtesgaden

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Unter Tage: Bergmann im Salzbergwerk Berchtesgaden

 von Sepp
Salzbergwerk Berchtesgaden 2017 Foto © Bayern.by-Gert Krautbauer

Andreas Neumayer im Salzbergwerk Berchtesgaden © www.bayern.by – Gert Krautbauer

Gerade zwölf Jahre ist Andreas Neumayer alt, als sein Vater ihn zum ersten Mal in die Welt unter Tage mitnimmt – in das Salzbergwerk Berchtesgaden. Doch statt in den Besucherbereich führt er ihn dorthin, wo die Bergmänner seit 500 Jahren Salz abbauen.

Bis heute erinnert Neumayer sich genau: „Da war so ein ganz eigener Geruch in der Grube. Ich war mit meinem Vater unter Tage unterwegs und schon nach ein paar Metern kannte ich mich überhaupt nicht mehr aus!“ Spätestens da wird ihm klar: „Andere wollen Feuerwehrmann oder Polizist werden – ich will in das Bergwerk.“ Damit setzt er eine Familientradition fort, denn schon sein Vater, Großvater und Urgroßvater arbeiteten in Berchtesgaden unter Tage.

Wasser löst das weiße Gold aus dem Berg

Der Berg ist integraler Bestandteil der heimischen Kultur und Wirtschaft: Die Kulturlandschaft Salzbergwerk prägt die Region und seine Bewohner – als Arbeitgeber und ergiebige Salzquelle. „Das weiße Gold“ nannten sie das Salz früher, war es doch tatsächlich einmal so wertvoll wie Gold. Bis heute gilt: „Wer hier in der Gegend geboren ist, ist einfach stolz auf dieses Produkt“, so Andreas Neumayer.

Arbeiten unter Tage im Salzbergwerk Berchtesgaden © www.bayern.by - Gert Krautbauer

Arbeiten unter Tage im Salzbergwerk Berchtesgaden © www.bayern.by – Gert Krautbauer

Die Abbaumethoden haben sich nicht wesentlich verändert. Beim sogenannten „nassen Abbau“ wird ein Hohlraum im Berg mit Süßwasser gefüllt. Die Bergmänner leiten immer neues Wasser in diesen Raum, sodass sich das sogenannte Bohrspülwerk stetig vergrößert. Das Wasser löst das Salz aus dem Gestein heraus. Jeden Tag wird auf diese Art etwa ein Zentimeter Gestein aus der Decke gespült. Es entsteht Sole, eine Lösung mit 26,5 Prozent Salzgehalt. Sie wird durch Rohre nach Bad Reichenhall geleitet, wo schließlich durch Sieden der Sole das bekannte Bad Reichenhaller Salz herausgefiltert wird. Rund eine Million Kubikmeter dieser Salzlösung produzieren Andreas Neumayer und seine Kollegen im Jahr.weiterlesen

Rosi Fürmann
der Marienbrunnen in der Markstraße bei Nacht in Teisendorf, Teisendorf liegt im Landkreis Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

der Gasthof Alte Post mit Marienbrunnen in der Markstraße bei Nacht in Teisendorf – Foto: (c) RoHa-fotothek Fürmann

Der gesellschaftliche Mittelpunkt Teisendorfs – der Braugasthof Alte Post

Gerti und Martin Schuhbeck führen seit fünf Jahren die Gastwirtschaft

Die Marktstraße von Teisendorf lebte seit hunderten von Jahren und lebt genauso heute von den Menschen, die sie nutzen und benutzen. Nicht von ungefähr nennt sich diese Straße das „Schmuckkästchen des Rupertiwinkels“ mit ihren herrlichen Fassaden. Brauchte der Mensch sie früher hauptsächlich als Durchgangsstraße für die großen Handelsstraße, die von Salzburg Richtung München verlief, ist sie heute mit der durch den Bau der Ortsumfahrung ermöglichten Verkehrsberuhigung, ihren vielen schmucken, kleinen Läden und den mitten im Ort liegenden Nahversorgern ein Ziel für den täglichen Einkauf und den Einkaufsbummel.

Teisendorf mit Bahnhofstraße und Markt

Teisendorf mit der „ehemals so wichtigen Handelsstraße durch den Ort“ – Aufnahme Mitte der 1930er-Jahre

Über die Jahrhunderte gehörten zum Ortsbild der Marktstraße teilweise mehr als zehn Wirtshäuser mit Beherbergungen, um der Flut der zu Fuß oder mit dem Pferdefuhrwerk Reisenden und Handel Treibenden Speis und Trank und Übernachtungsmöglichkeit zu bieten und als gesellschaftlicher Mittelpunkt für die gesamte Bevölkerung da zu sein.

die Marktstraße in Teisendorf in der Stimmung der abendlich-blauen Stunde, die Marktstraße ist errichtet im sog. Inn-Salzachbaustil, auch venezianischer Baustil genannt, Teisendorf liegt im Landkreis Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

die Marktstraße in Teisendorf in der Stimmung der abendlich-blauen Stunde, die Marktstraße ist errichtet im sog. Inn-Salzachbaustil, auch venezianischer Baustil genannt – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Viele dieser damalig so notwendigen Gastwirtschaften sind inzwischen verschwunden. Der Braugasthof Alte Post aber – 1580 erstmals erwähnt als Haus des Handelsmannes Ernst Mayerhofer – bietet nach wie vor für Einheimische und Gäste eine Einkehr. Eine urige Gaststube wartet und Räume in verschiedenen Größen können Versammlungen und Feiern aller Art aufnehmen.weiterlesen

Bergführer Steinbacher feiert Jubiläum

 von Sarita

10 x Alpenüberquerung vom Königssee zu den Drei Zinnen

Bergführer Albert Steinbacher ist seit 1970 für den DAV Summit Club tätig, nicht nur im Alpenraum. Er ist weltweit auf hohen Bergen, teilweise mit Expeditionscharakter, unterwegs. Durch sein authentisches Auftreten und seine Kompetenz hat er schnell einen sehr guten Draht zu seinen TeilnehmerInnen. Dies stellt er auch regelmäßig bei Vorträgen unter Beweis. Seine Heimat, das Berchtesgadener Land, repräsentiert er in eindrucksvoller Weise besonders gerne.

Bergführer Albert Steinbacher

Bergführer Albert Steinbacher

Die Alpenüberquerung ist seit 2011 im Programm des DAV-SummitClubs und wird von Bergwanderern sehr gut angenommen. Insgesamt haben ca. 300 Teilnehmer bereits daran teilgenommen, davon hat Albert etwa 120 Teilnehmer über die Alpen geführt. Am Sonntag, 20. Juli 2014 konnte Albert Steinbacher Jubiläum feiern – es war seine zehnte Alpenüberquerung!

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600 Jahre Kapelle Vachenlueg

 von Sepp
Wallfahrtskapelle "Zu Unserer Lieben Frau" in Vachenlueg bei Anger

Wallfahrtskapelle „Zu Unserer Lieben Frau“ in Vachenlueg bei Anger

600 Jahre Wallfahrtskapelle Vachenlueg bei Anger

Seit 600 Jahren gibt es die Wallfahrtskapelle „Zu Unserer Lieben Frau“ in Vachenlueg bei Anger. Nach der umfassenden Innenrenovierung in den vergangenen zwei Jahren erstrahlt sie nun in neuem Glanz. Grund genug für ein großes Jubiläumsfest am kommenden Sonntag, 4. Mai. Der Festgottesdienst wird vom Erzabt von St. Peter Salzburg, Korbinian Birnbacher, zelebriert und vom Jugendchor Anger, dem Pfarrverbandschor sowie der Bergschützenkapelle Anger gestaltet. Er findet bei schönem Wetter im Freien und bei Regen in einem eigens aufgebauten Zelt statt. Anschließend ist im Zelt ein „Fest der Begegnung“. Wer will, erhält dort ein Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Um 14 Uhr bietet Heimatpfleger Erhard Zaha eine Führung in der Kapelle an.

Kapelle „Zu Unserer Lieben Frau

Prälat Walter Brugger schreibt in seinem Buch „Höglwörth“ ausführlich über die Geschichte dieses Kleinods, und auch im Angerer Kirchenführer steht einiges darüber. Der Name Vachenlueg bezeichnet einen abgemessenen, abwärts gelegenen Platz mit guter Fernsicht. weiterlesen

Happy Birthday RupertusTherme

 von Sepp

9 Jahre RupertusTherme!

Am Montag, den 24. März 2014, lädt die RupertusTherme Bad Reichenhall von 9 bis 18 Uhr herzlich zum Thermengeburtstag ein.

RupertusTherme

Spa & Familien Resort RupertusTherme

Im Foyer der Therme werdet Ihr mit leckeren Snacks und verschiedenen Getränken empfangen. Außerdem könnt Ihr am Roulettetisch der Spielbank Bad Reichenhall Euer Glück herausfordern. Zu gewinnen gibt es Wertgutscheine für das Spa und Familien Resort.

 

Zünftige Musi ab 18 Uhr

Ab 18 Uhr spielt dann die „Rot-Weiß-Blau-Musi“ mit Wasti Irlinger im Thermen- und Sauna Restaurant. Bis 22 Uhr könnt Ihr dort zünftige bayerische Musi erleben.
Kommt vorbei und feiert mit! Weitere Informationen unter www.rupertustherme.de

Hermann Buhl – Alpinismus Pionier

 von Sepp

In Innsbruck geboren

Heute vor 89 Jahren, am 21. September 1924, wurde Hermann Buhl in Innsbruck geboren. Als Jugendlicher unternahm der damals schwache und sensible Herman Buhl seine ersten Touren im heimischen Tirol, besonders in den Tuxer Alpen und im Karwendel Gebirge. Nach einer Lehre zum Speditionskaufmann erlebte er die letzten Jahre des zweiten Weltkrieges als Sanitätssoldat und Gebirgsjäger in Italien.

 

In Ramsau daheim

1951 heiratete Hermann Buhl die Ramsauerin Eugenie Högerle. Drei Töchter gingen aus der Verbindung mit „Generl“ hervor. Da er als Bergführer kein ausreichendes Einkommen erwirtschaften konnte um seine Familie angemessen zu versorgen, nahm er 1952 eine Stelle als Sportartikel-Verkäufer bei Sport Schuster in München.

Hermann Buhl für Sport Schuster

Hermann Buhl für Sport Schuster

Er wechselte schließlich seinen Erstwohnsitz und wurde zum Ramsauer.

 

Auf den Gipfel der Welt zu Hause

Viele schwere Routen hat Buhl im Alpenraum eröffnet, besonders bekannt war er für seine Alleinbesteigungen, zum Beispiel der Nordostwand des Piz Badile an der italiensich-schweizerischen Grenze. Zur Berchtesgadener Legende wurde er 1953 mit seiner Alleinbegehung der Watzmann Ostwand bei Nacht und im Winter, die ihm als Vorbereitung seiner berühmtesten Besteigung diente.

 

Nanga Parbat – Der Schicksalsber der Deutschen

Der Nanga Parbat war sein Sehnsuchtsberg, 8.125 Meter hoch gilt der Berg als einer der schwierigsten Berge der Welt, der besonders den deutschen Alpinisten zum Verhängnis wurde. Viele Expeditionen waren hier schon gescheitert. Nicht so Buhl: In einem 41 stündigen Alleinmarsch vom letzten Lager auf knapp 6.900 Metern Höhe erreichte Hermann Buhl am 3. Juli 1953 den Gipfel des Nanga Parbat.weiterlesen

200 Jahre Brauerei Wieninger

 von Sepp

Jubiläumswoche vom 23. August bis 1. September 2013

Seit 200 Jahren ist die Teisendorfer Brauerei im Besitz der Familie Wieninger. Und das wird gefeiert: Ab heute findet bis zum Sonntag, den 1. September findet die  Wieninger 1813 Jubiläumswoche statt. Los geht es heute Abend um 20 Uhr mit Böhmischer Blasmusik von Vlado Kumpan und seinen Musikanten. Morgen ist dann Tag der Betriebe, Vereine und guten Nachbarschaft mit der Musikkapelle Teisendorf.

Musikkapelle Teisendorf

Musikkapelle Teisendorf

Weiter geht`s am Donnerstag, den 29. August mit der Super Halli-Galli Bierzelt Party, besonders die Jugend des Rupertiwinkels fiebert diesem Abend schon entgegen. Am Freitag wird es dann wieder bodenständiger: ORF-Volksmusikmoderatorin Caroline Koller führt durch den großen Volksmusikabend unter dem Motto Drent und Herent.

ORF Moderatorin Karoline Koller

ORF Moderatorin Karoline Koller

Am Samstag spielen dann gleich drei Bands fernab jeglicher Volkstümlichkeit: Die Life Jacks und die Guns`n`roses Coverband Blood red roses rocken dann Teisendorf.

 

Brauereifest und Tag der offenen Türweiterlesen

Yellowstone-Park der Alpen

 von Sepp

Der Nationalpark Berchtesgaden – Ein Schutzgebiet wird 35

Seit 35 Jahren ist er fester Bestandteil des Berchtesgadener Landes, der einzige Alpen-Nationalpark Deutschlands. Jetzt feiert er Jubiläum: Die „Verordnung über den Alpen- und Nationalpark Berchtesgaden“ wurde am 18. Juli 1978 von der Bayerischen Staatsregierung erlassen und mit Wirkung vom 1. August 1978 in Kraft gesetzt: Nach dem Nationalpark Bayerischer Wald war der zweite Nationalpark Deutschlands geboren!

Als eine der ersten Maßnahmen im Wegeunterhalt des neuen Schutzgebietes wurde im Jahr 1978 der Watzmanngrat versichert. Heute hat der Nationalpark Berchtesgaden die Verkehrssicherungspflicht für rund 260 Kilometer Wanderwege und alpine Steige im Schutzgebiet und investiert jährlich mehr als eine halbe Million Euro in den Wegeunterhalt.

Als eine der ersten Maßnahmen im Wegeunterhalt des neuen Schutzgebietes wurde im Jahr 1978 der Watzmanngrat versichert. Heute hat der Nationalpark Berchtesgaden die Verkehrssicherungspflicht für rund 260 Kilometer Wanderwege und alpine Steige im Schutzgebiet und investiert jährlich mehr als eine halbe Million Euro in den Wegeunterhalt.

Die Geschichte des Naturschutzes rund um Watzmann und Königssee ist jedoch noch deutlich älter. Berchtesgaden beherbergt damit eines der ältesten Schutzgebiete der Alpen.

 

Der Yellowstone Park der deutschen Alpen

Schriftsteller Heinrich Noe wusste bereits Ende des 19. Jahrhunderts von den Vorzügen der Landschaft rund um Watzmann und Königssee zu berichten. Lange bevor Berchtesgaden ein eigenes Schutzgebiet erhielt, beschrieb er es wegen der einzigartigen Schönheit der Berglandschaft als den „Yellowstone Park der deutschen Alpen“. Heute ist der Nationalpark fester Bestandteil des Berchtesgadener Landes und lockt jährlich rund 1,4 Millionen Besucher in eine der schönsten Berglandschaften der Alpen.weiterlesen

Die Grand Dame der Alpen wird 85

 von Sepp

85 Jahre Predigtstuhlbahn

Bereits 1928 wurde die Predigtstuhlbahn auf den Bad Reichenhaller Hausberg gebaut. Damit ist sie die älteste noch im Original erhaltene Großkabinenseilbahn der Welt. Damals wie heute fasziniert die Seilbahn mit einem fantastischen Ausblick, den der Passagier während der etwa 8 einhalb Minuten langen Fahrt zum 1.613 Meter hohen Gipfel auf das Bayerische Staatsbad Bad Reichenhall hat.

Predigtstuhlbahn über Bad Reichenhall

Predigtstuhlbahn über Bad Reichenhall

Während die Seilbahn in den ersten Jahren ihres Betriebes als vollendetet Seilschwebebahn galt, die durch ihre Geschwindigkeit und ihre Laufruhe höchstes Ansehen genoss, versprüht die Predigtstuhlbahn heute ein nostalgisches Flair und zeugt von einer perfekten Ingenieursleistung: Technisch ist die Bahn nämlich seit ihrer Entstehung unverändert, ihr Zustand ist dank sorgfältiger Wartung einwandfrei.

 

Goßes Festzelt an der Talstation

Zum 85 jährigen Jubliläum der Bahn wird am 30. Juni groß gefeiert. An der Talstation der Predigtstuhlbahn wird ein großes Festzelt aufgebaut, ab 10 Uhr Vormittag sorgt die Stadtkapelle Bad Reichenhall für Stimmung, bevor am Nachmittag die Schlossberg Musikanten übernehmen. weiterlesen