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Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Kaltblutpferd
Rosi Fürmann

Pfingstfest in Holzhausen

 von Rosi

Bieranstich mit der Brauerei Wieninger und Bürgermeister Thomas Gasser

Eine ganze Woche lang feiert die Region mit dem kleinen Dorf Holzhausen in der Gemeinde Teisendorf das Pfingstfest

Ein kleines Dorf im äußersten Südosten Bayerns – zu Pfingsten eine Woche lang GANZ GROSS! Das ganze Dorf organisiert und arbeitet wie jedes Jahr schon lange Zeit vorher für das Gelingen dieses gesellschaftlichen Höhepunktes der Region des Berchtesgadener Landes, Chiemgaus und nahen Salzburger Landes – dem Pfingstfest Holzhausen.

prächtig mit den traditionellen Perücken geschmückte Rösser und schneidige Dirndl beim Leonhardiritt

Der Anlass, diese Woche zu organisieren, liegt im tief in der Bevölkerung verwurzelten Brauch, die früher für die landwirtschaftliche Arbeit unverzichtbaren Pferde segnen zu lassen. Auf weit mehr als 400 Jahre läßt sich diese Pferdesegnung in Holzhausen zurückverfolgen. Das Rechnungsbuch des „Lobwürdigen Gotshaus des Heiligen Chreuzes zu Holzhausen Teysendorffer Pfarr“ führt erstmalig 1612 den Eintrag für eine Entlohnung an den Priester auf, der einen Bittgang abhielt.

Themenwagen beim Leonhardiritt in den 1950er Jahren

Mit nur wenigen Unterbrechungen – Kriegen oder Tierseuchen geschuldet – ziehen alljährlich prächtig geschmückt Ross und Reiter und mächtige Pferdegespanne (heute sind es mehr als 300 Pferde – von dem mächtigen Kaltblut, über granzile Reitpferde bis hin zu den kleinen Ponys) um das Kircherl, den Segen vom Priester zu empfangen.weiterlesen

Rosi Fürmann

Der Leonhardiritt in Holzhausen

 von Rosi
Reiter und Reiterinnen auf traditionell geschmücktem Pferd beim traditionellen Leonhardiritt in Holzhausen - Teisendorf, Oberbayern, der Umritt ist erstmals urkundlich erwähnt 1612, dabei werden die wunderschön herausgeputzten Pferde gesegnet, Deutschland

Reiterinnen in Tracht auf herrliche  geschmückten Pferden beim traditionellen Leonhardiritt in Holzhausen


„St. Leonhard ruft zum Pferdesegen“
Der Leonhardiritt in Holzhausen in der Gemeinde Teisendorf – Berchtesgadener Land / Rupertiwinkel

Der Pfingstmontag – ein großer Feiertag für das kleine Dorf Holzhausen in der Gemeinde Teisendorf. Tausende säumen die Straßen beim Leonhardiritt. Prächtig geschmückte Pferde und Festwägen ziehen dreimal am Leonhardikircherl vorbei, den vom Pfarrer gespendeten Segen für Roß und Reiter, Haus und Hof und den Viehstand zu  empfangen.

Leonhardiritt in Holzhausen - GemeindeTeisendorf - Oberbayern

Leonhardiritt in Holzhausen – Pferd und Reiter erhalten den Segen

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Rosi Fürmann
festlich geschmückte Pferde mit Festwagen beim Leonhardiritt in St. Leonhard am Wonneberg zu Namenstag des heiligen Leonhard immer am 1. Sonntag im November stattfindend, die Pferde werden mit künstlichen Mähnen geschmückt und mit viel Blumen, das Pferdegespann zieht einen Wagen mit der Miniatur der Kirche von St. Leonhard, Landkreis Traunstein, Gmd. Waging am See, Oberbayern, Deutschland

festlich geschmückte Pferde mit Festwagen beim Leonhardiritt in St. Leonhard am Wonneberg – Foto (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Am Sonntag, 6. November 2016 um 10 Uhr kommen die Wallfahrer zu Pferd nach St. Leonhard am Wonneberg in der Nähe des Waginger Sees. Hieß der Wallfahrtsort früher Wonneberg, so ignorierten dies die Wallfahrer von je her und pilgerten nach „St. Leonhard“. So nennt sich dieser Ort seit 1952 nun St. Leonhard am Wonneberg.

festlich geschmückte Pferde mit Festwagen, mächtige Warmblutpferde und sportliche Kaltblutpferde beim Leonhardiritt in St. Leonhard am Wonneberg zu Namenstag des heiligen Leonhard immer am 1. Sonntag im November stattfindend, die Pferde werden mit künstlichen Mähnen geschmückt und mit viel Blumen, das Pferdegespann zieht einen Wagen mit der Miniatur der Kirche von St. Leonhard, Landkreis Traunstein, Gmd. Waging am See, Oberbayern, Deutschland

festlich geschmückte Pferde mit Festwagen, mächtige Warmblutpferde und sportliche Kaltblutpferde beim Leonhardiritt in St. Leonhard am Wonneberg zu Namenstag des heiligen Leonhard – Foto: RoHa-Fotothek Fürmann

Eine blühende Wallfahrt zum Patron für die Gefangenen und wegen der Abbildung mit der Kette auch zum Schutzheiligen für das Vieh und in allen Bauernbelangen geworden, musste dieser Ort schon immer gehabt haben; denn er verfügte über die nötigen Bar-Mittel, 1489 bei nur drei Bauern (Posch, Lenz und Mesner) diese für diesen kleinen Ort reichlich überdimensionierte Kirche mit einer wunderschönen Innenausstattung an Fresken und Gemälden des berühmten Laufener Malers Gordian Guckh zu errichten.weiterlesen