Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Kärlingerhaus

Der Vorgeher der Almer Wallfahrt

 von Sepp
Almer Wallfahrt kurz vorm Funtensee

Almer Wallfahrt kurz vorm Funtensee

Am Vorabend der Almer Wallfahrt über das Steinerne Meer sendet ServusTV am Freitagabend um 19:40 Uhr den Beitrag „Der Vorgeher – Bartholomä Wallfahrt“ in der Sendung Hoagascht.

Im Jahr 2009 hat Moderator Bertl Göttl mit einem Kamerateam Klaus Morocutti bei strömenden Regen während der Wallfahrt über das Steinerne Meer begleitet. 57 mal ging Klaus Morocutti die Wallfahrt ununterbrochen mit, 21 mal war er dabei der Vorgeher der Almer Wallfahrt. Schaut Euch doch den Beitrag an, es wird sich lohnen. Nach der Ausstrahlung im TV ist der Beitrag in der Mediathek von ServusTV abrufbar.

Oder noch besser: Geht doch mit bei der Almer Wallfahrt. Dieses Jahr wird das Wetter aller Voraussicht nach gut, wenn die Pilger in aller Frühe in Maria Alm zum Riemannhaus aufbrechen, wo um 8 Uhr eine Bergmesse stattfindet.

Wallfahrer vor dem Riemannhaus

Wallfahrer vor dem Riemannhaus

Gemeinsam geht es dann über das Steinerne Meer zur Deutsch Österreichischen Grenze, wo die Wallfahrer mit einer Almmesse empfangen werden. Am Kärlingerhaus am Funtensee wird dann ein große Pause gemacht und die Musikkapelle Maria Alm spielt auf. weiterlesen

Funtensee-Wanderung zum Ferienauftakt

 von Sepp
Funtensee-Wanderung © Nationalpark Berchtesgaden

Funtensee-Wanderung © Nationalpark Berchtesgaden

Murmeltierbeobachtungen, Geologie zum Anfassen im Steinernen Meer und lustige Hüttenabende: Zum Auftakt der Sommerferien in Bayern organisierte der Nationalpark Berchtesgaden in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familien des Landratsamtes Berchtesgadener Land wieder eine Wanderung zum Funtensee.

25 Teilnehmer starteten ihre dreitägige Bergtour unter der Leitung der Nationalpark-Mitarbeiter Sepp Egger und Sabine Aschauer mit dem Aufstieg von Sankt Batholomä am Königssee über die legendäre Saugasse mit ihren 36 Kehren zum Kärlinger Haus am Funtensee. weiterlesen

Rosi Fürmann
Spiegelung des Schottmalhorn im Funtensee

Spiegelung des Schottmalhorn im Funtensee (c)RoHa-Fotothek Fürmann

Der Kältepol Deutschlands in der Hitze des Hochsommers: Der vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als Geotop ausgewiesene Funtensee, ein Karstsee im Steinernen Meer auf 1601 m ü. NHN. Durch die topografische Lage des Talkessels bildet sich im Winter ein Kaltluftsee, da die Strahlen der tiefstehenden Sonne hier kaum je bis auf den Grund des Bergkessels fallen und in klaren Nächten die Restwärme abstrahlt. Die kalte Luft aber kann aus der Senke nicht abfließen. Am 24. Dezember 2001 registrierte eine Wetterstation eine Temperatur von −45,9 °C. Interessant ist es, die täglich bei den Wetterberichten als Fußzeile ablaufenen Temperaturen zu beobachten und dort genau auf die Temperatur vom Funtensee zu achten, die immer besonders im Winter enorm von den übrigen Temperaturen abweicht.

In einer Senke liegend bedeckt der See mit einer Uferlinie von 780 Metern etwa 2,5 Hektar Fläche. An der tiefsten Stelle beträgt die Tiefe 5,5 Meter, das Mittel der Tiefe liegt bei 2,5 Meter mit einem Wassereinzugsgebiet von 10 km².

Das Kärlingerhaus

Das Kärlingerhaus (c)RoHa-Fotothek Fürmann

Dem Hauptzufluss Stuhlgraben im Südosten fließt 240 Meter vor der Mündung rechtsseitig der Rennergraben zu. weiterlesen

Berghütten öffnen

 von Sepp
Die Blaueishütte

Die Blaueishütte am Hochkalter

Bereits seit Donnerstag, den 14. Mai. hat die Blaueishütte am Hochkalter geöffnet. Die Hüttenwirte Regina und Raphael Hang sowie Raphael Hang Senior und Gitti sind ein bewährtes Team auf der Berghütte oberhalb des Hintersees in Ramsau. Mit den Investitionen des Jahres 2014, unter anderem für einen neuen Kombidämpfer für die Küche, wird das Team der Blaueishütte auch dieses Jahr Bergsteiger und Wanderer wieder kulinarisch verwöhnen.

Das Stöhrhaus am Abend

Das Stöhrhaus am Untersberg

Das Stöhrhaus am Untersberg wird am Freitag den 22.Mai öffnen. Die Hüttenwirte Walli und Hans Gschossmann freuen sich auf die neue Saison. Trotz des verregneten Sommers verzeichnete das Stöhrhaus letztes Jahr einen Rekord an Übernachtungen. Mit einem neuen Trinkwassertank, der letztes Jahr installiert wurde, ist man bestens für die Zukunft gerüstet. Wasserprobleme am Untersberg gehören hoffentlich der Vergangenheit an. weiterlesen

Saisonauftakt der Berghütten

 von Sepp
Almidylle im Nationalpark Berchtesgaden

Almidylle im Nationalpark Berchtesgaden

Fernblick statt Fernseher, Bergsee statt Whirlpool und frische Kuhmilch statt Latte Macchiato: Ende Mai startet die Wander-Saison im Berchtesgadener Land. Vom Predigtstuhl (1.613 m) im Norden bis zum Watzmann (2.713 m) im Süden öffnen Berghütten und Almen ihre Pforten für Besucher. Wer in die unberührte Landschaft aufbricht, den Sonnenaufgang am Berg genießt, Gämsen wie Adler beobachtet und Menschen begegnet, die ihre Bergleidenschaft zum Beruf gemacht haben, taucht ein in die ursprüngliche Lebenskultur des südöstlichsten bayerischen Ausläufers. Und kehrt mit unvergleichlichen (Natur-)Erlebnissen nach Hause zurück.

Eine der eindrucksvollsten Hütten-Touren der Region startet vom Parkplatz am Königssee: Die Große Reibn! Hier verabschieden sich Wanderer für vier Tage in die Wildnis, die sie täglich rund fünf Stunden auf ihren Beinen durchstreifen. Gleich zu Beginn müssen knapp 1.000 Höhenmeter überwunden werden, um zur Gotzenalm (1.685 m) und einer ihrer 101 Matratzen zu gelangen. „Vor der Brotzeit lohnt sich der Aufstieg zur nahen Aussichtskanzel Feuerpalven, von der man den schönsten Blick über den Königssee überhaupt genießt“, schwärmt Wanderführer Herbert Wendlinger.

Aussichtspunkt Feuerpalven nahe der Gotzenalm

Aussichtspunkt Feuerpalven nahe der Gotzenalm

Mit der Wasseralm, die am nächsten Morgen lockt, folgt ein besonderer Geheimtipp fürs Hütten-Hopping. Noch vor wenigen Jahren war die kleine Alm, die inmitten von Bergwiesen auf 1.423 Metern im Steinernen Meer liegt, eine reine Selbstversorgerhütte. Heute kann man deftige Kost samt kühlen Getränken genießen und – wenn man einen der 40 exklusiven Schlafplätze erwischt – sogar übernachten. Weil die beschauliche Berghütte mit ihren Lagern als besonders bezaubernder und uriger Fleck im gesamten Nationalpark Berchtesgaden gilt, sollte vorab unbedingt reserviert werden.

Die Wasseralm in der Röth

Die Wasseralm in der Röth

Am dritten Tag wartet das Kärlingerhaus (1.638 m) auf die Wanderer. Der Weg dorthin führt über den Halskopf, vorbei an Grün- und Schwarzsee und die nicht enden wollenden Stufen der „Himmelsleiter“ hinauf. weiterlesen

Warum tun wir uns das an?

 von Ann-Kathrin

Warum tue ich mir das an?

Der Schweiß fließt mir das Gesicht runter, meine Atmung verschnellt sich, die Kleidung klebt und es ist heiß. Von einer Frisur kann man mittlerweile auch nicht mehr sprechen. Warum tue ich mir das an? Das sind so Gedanken, die einem in den Kopf kommen können in den ersten paar Metern des Aufstieges. Erst überwiegt die Vorfreude auf die geplante Wander- oder Bergtour. Doch eines vergisst man vielleicht vor Freude darüber ein bisschen: es ist Sport! Wie passt das zusammen, man möchte sich erholen und treibt den Körper zu Höchstleistungen, die er im Alltag nicht kennt.

im Winter auf dem Weg zum Kehlstein

im Winter auf dem Weg zum Kehlstein

anstrengendes Schneestapfen

anstrengendes Schneestapfen

Warum tun wir uns das an?

Ja, so begann schon in Kindheitstagen ein Urlaubstag. Urlaub. Die schönste Zeit des Jahres in der man sich vom Alltag erholt. So hat nun  jeder seine eigene Ansicht von Erholung. Und mittlerweile konnte ich für mich herausfinden, dass eben genau diese körperliche Ertüchtigung für mich Erholung ist. Erholung für das Gehirn. Was mich eben noch belastete wird ganz klein. Ganz klein wie die Häuser im Tal, wenn ich immer weiter nach oben schreite. Ja, ich tue mir das an, weil ich so meinem Kopf Erholung geben kann.

 

Nach einiger Zeit wurde ich fitter und schneller und dann merke ich dieses Konkurrenzgefühl auf den Wanderwegen und Bergsteigen. Irgendwie ist es bei manchen kein Miteinander sondern ein Gegeneinander. Ich fühle mich vom Hintermann gehetzt schneller zu sein und wie schon durch offene Aussagen mancher mir entgegenbracht wurde, hatte man den Willen mich zu überholen. Wie paradox das doch ist, denn sind denn nicht die Berge genau die Region wo man hingeht um zu entschleunigen.

Aufstieg zum Watzmannhaus

Aufstieg zum Watzmannhaus

auf dem Hochgeschirr

auf dem Hochgeschirr

im Stiergraben

im Stiergraben

im unteren Hirschenlauf

im unteren Hirschenlauf

Ist unsere Schnelllebigkeit schon in den Bergen angekommen?

Ich erinnere mich noch gut wie ich diesen Sommer mit meiner schwer Herzkranken Mutter zum Kärlingerhaus/Funtensee aufstieg. Natürlich kann sie nicht besonders schnell aufsteigen und braucht ihre Verschnaufpausen. Als meine Mutter eine Pause brauchte, gab es von so manchem einen nicht wohlüberlegten Spruch oder Gelächter uns gegenüber. Warum verurteilt man jemanden, von dem man nicht weiß warum diese Person nicht in Windeseile den Aufstieg meistern kann? Am besten ist es solche Menschen zu ignorieren. Denn nicht um jemanden etwas zu beweisen geht meine Mutter in die Berge, sondern wegen der unglaublichen Schönheit der Natur. Ja, das Naturerlebnis steht im Vordergrund.weiterlesen

Ausgezeichnete Berghütten

 von Sepp

DAV Umweltsiegel für Berchtesgadener Berghütten

Vier Berghütten des Deutschen Alpenvereins wurden am Freitag, 7. November, mit dem Umweltgütesiegel der Alpenvereine ausgezeichnet: die Blaueishütte, das Kärlingerhaus und das Purtschellerhaus in den Berchtesgadener Alpen sowie die Hildesheimer Hütte in den Stubaier Alpen. DAV-Vizepräsident Ludwig Wucherpfennig überreicht die Urkunden und Plaketten im Rahmen der Hauptversammlung in Hildesheim an die Delegierten der DAVSektionen Berchtesgaden, Sonneberg und Hildesheim. Ludwig Wucherpfennig lobt die umweltgerechte Führung der vier Hütten: „Mit der Verleihung erfüllen die Alpenvereine auch einen wesentlichen Auftrag des gemeinsamen ,Grundsatzprogrammes zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung des Alpenraums sowie zum umweltgerechten Bergsport‘.“

 

Kriterien für das Umweltgütesiegel

Das Umweltgütesiegel wird seit 1996 vom Deutschen Alpenverein, dem Österreichischen Alpenverein und dem Alpenverein Südtirol an Berghütten vergeben, deren Pächter und Sektionen den Umweltgedanken besonders konsequent leben. Kriterien für die Verleihung sind unter anderem eine umweltgerechte und effiziente Energieversorgung. Gleiches gilt für die Wasserver- und -entsorgung. So sollen vorrangig erneuerbare Energieträger wie Wasser, Sonne, Wind, Biomasse und Pflanzenöle zum Einsatz kommen, die Wärmedämmung verbessert und Wasser sparende Armaturen eingebaut werden. Investitionen in Ver- und  Entsorgungsanlagen sollen dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Von Bedeutung sind außerdem die konsequente Vermeidung von Abfall sowie die Einhaltung von Schlafsackpflicht, Rauchverbot und Hüttenruhe.

 

Vom Antrag zur Verleihung

Hüttenbesitzende Sektionen können bei den drei Alpenvereinen das Umweltgütesiegel beantragen. Dies tun in erster Linie Sektionen, die in den vergangenen Jahren ihre Hütten nach ökologischen Gesichtspunkten saniert oder umgebaut haben. Eine Jury, die aus Mitgliedern der Fachkommission Hütten und Wege und aus externen Fachberatern besteht, besichtigt und prüft die Hütten nach einem festgelegten Kriterienkatalog. Entspricht die Situation vor Ort den Anforderungen, erhält die Hütte auf Empfehlung der Jury das Umweltgütesiegel, zunächst befristet auf drei Jahre. Verliehen wird die Auszeichnung im Rahmen der Hauptversammlung des jeweiligen Alpenvereins.

 

Die Blaueishütte

  • Lage: Berchtesgadener Alpen, in 1680 m Höhe im Hochkaltermassiv
  • Eigentümer: DAV-Sektion Berchtesgaden
  • Hüttenwirtsleute: Regina und Raphael Hang
  • Schlafplätze: 20 Schlafplätze in Mehrbettzimmern, 64 Matratzenlager
  • Ausstattung: für Seminare geeignet, Duschen, Mobilfunkempfang
  • Zeit der Bewirtschaftung: Mitte Mai bis Mitte Oktober
  • Aufstieg: ca. 2½ bis 3 Stunden Gehzeit ab Hintersee bzw. Ramsau
  • Aktivitäten: Wandern, Hochtourengehen, Klettern, Klettersteiggehen,Skitourengehen
  • Auszeichnungen: So schmecken die Berge
  • Gut für die Umwelt: Abwasserentsorgung ins Tal; Solarthermie, LED-Beleuchtung
Blaueishuette © DAV

Blaueishuette © DAV

Weitere Informationen: www.blaueishuette.de

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Eine Hommage an den Herbst!

 von Ann-Kathrin

Der Winter hat nun endgültig in den Berchtesgadener Bergen einzug gehalten. Die Berge sind schneebedeckt und die Hüttensaison ist auch beendet (Carl-von-Stahl Haus im Jennergebiet GANZJÄHRIG geöffnet). Grund genug diesen wirklich wunderschönen und sonnigen Herbst Revue passieren zu lassen! Wir hatten mit diesem Herbst wirklich ein unheimliches Glück, es war zum Großteil trocken und sehr sonnig, warm – aber auch nicht zu warm. Also genau richtig für ausgedehnte Bergtouren.

 

Eines meiner Highlights war die Tour rund um den Königssee. Da ich in Schönau am Königssee wohne, war auch hierfür der Start vor meiner Haustüre. Frühmorgens ging es dann recht einsam und kühl den Hochbahnweg in Richtung Königsbachalm. Schon jetzt sehe ich wie eine dicke Nebelschicht den Königssee überdeckt und nur die steilen Flanken der Berge herausstechen. Mein heutiges Tagesziel: Mittagessen auf der Gotzenalm und dann weiter über das Landtal zur Wasseralm. Dort möchte ich dann übernachten und am nächsten Tag von dort aus über den Halsköpfl, Grün- und Schwarzensee zum Kärlingerhaus und von dort aus dann den Abstieg über die Saugasse nehmen. Auf der Wasseralm habe ich bis dato noch nie übernachtet und auch bin ich noch nie dort gewesen. Allerdings habe ich schon einiges über diese Unterkunftshütte gehört. Sowohl positives als auch negatives. Eine Übernachtungsmöglichkeit, die polarisiert! Aus Erzählungen wusste ich, dass es nur einen Brunnen als Waschgelegenheit und ein Plumpsklo gibt. Mit beidem habe ich kein Problem, dementsprechend dachte ich wird mir das schon zusagen. Schnellen Schrittes ging es dann an der Königsbachalm über den Fußweg zur Gotzental-Alm. Dort verschnaufe ich kurz und mache eine kleine/s und kurze/s Brotzeit/Frühstück.

auf dem Weg zur Gotzen-Alm

auf dem Weg zur Gotzen-Alm

Weiter gehts! Nun geht die Forststraße, die bei Mountainbikern ein beliebtes Ziel ist, in stetig steigenden Kehren aufwärts. Vorbei am Almgebiet der Seeau gehen noch ein paar steigende Kurven hinauf auf das Gotzen-Alm Plataeu. Die letzte Steigung ist die, die am meisten in die Beine geht, sowohl bei Wanderern als auch bei Mountain-Bikern. Oben angekommen erwartet mich ein wunderschönes Almgebiet mit einer Sicht bis zum Hochkönig und dem exponiert darauf gebauten Matrashaus, die markant geschliffene Watzmann-Ostwand und der Blick in das steinerne Meer, wo ich sehnsüchtig hinschaue, da ich mich bei meiner vorherigen Tour unheimlich in diese Region verliebte. Zeitlich war ich recht gut dabei. Von Schönau-Unterstein zur Gotzen-Alm habe ich vier Stunden gebraucht.

das Gotzen-Alm Plateau

das Gotzen-Alm Plateau

eine Russnhalbe auf der Gotzen-Alm

eine Russnhalbe auf der Gotzen-Alm

Nach einem großen Teller leckerer Schinkennudeln geht es dann vorbei am Weidegebiet der Regenalm ins Landtal (Kühe waren zu dem Zeitpunkt nicht mehr oben, da der Almabtrieb schon statt fand).

Alternativ kann man auch die Gotzen-Alm umgehen, so tat ich es eine Woche danach. Dabei einfach bis zur Priesbergalm gehen (Zugang: Parkplatz Hinterbrand oder Jennerbahn-Mittelstation) und von dort einfach der Beschilderung Seeleinsee folgen. Den erreicht man von dort über den sogenannten Stiergraben stetig steigend über Gesteinsmassen in einer bis eineinhalb Stunden. Dieser idyllisch gelegene See lädt natürlich zu einer Menge Fotografien ein. Von dort aus dann nach rechts auf das „Hochgeschirr“ (1949m). Hierbei steigt man über lose Gesteinsbrocken hinauf. Die Landschaft ist bizarr und ganz besonders lohnt sich der Blick zurück, wenn der Seeleinsee wie ein kleiner Tümpel schon fast aussieht und umrahmt wird von steilen Bergflanken. Gut von dort zu erkennen ist der Aufstiegsweg von der Priesbergalm zum Fagstein und Rotspielscheibe. Dann geht es steil abwärts mit einem wunderbaren Blick ins paradiesisch wirkende Landtal und hinaus ins steinerne Meer. Dort ist dann auch die Weggabelung von der man auch von der Gotzen-Alm hinab kommt.weiterlesen

Im Alleingang durch das Steinerne Meer

 von Ann-Kathrin

Ja, ich bin alleine durch das steinerne Meer. Für den einen ein Dorn im Auge, wenn jemand im Alleingang in diesem Gebiet unterwegs ist, für den anderen auch sehr gut vorstellbar. Klar, bekam ich auch Kritik dafür, aber auch die Schulterklopfer waren diese Tour Wert. Gestartet bin ich über die Kallbrunnalmen zum Ingolstädter Haus um von dort weiter zu gehen über den Eichstätter Weg zum Riemannhaus.

 

Vom Riemannhaus, das optisch einer Mondstation ähnelt, bin ich dann weiter zum Kärlingerhaus. Als Route nutzte ich den Weg über das Salzburger Kreuz, Wunderquelle und schwarze Lacke. Hinunter ins Tal ging es dann vom Kälingerhaus über die Saugasse nach St. Bartholomä. Ein guter Berggeher braucht für diese Tour 2 Tage. Für nicht so ambitionierte Berggeher sollte man dann einen Tag dazu rechnen.

Blick hinunter zum Dießbachstausee mit Seehorn

Blick hinunter zum Dießbachstausee mit Seehorn

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Waldi

Überquerung des Steinernen Meeres

 von Waldi

Endlich konnten wir mal wieder unsere Wanderschuhe schnüren und auf Bergtour gehen. Auf unserer Wunschliste stand schon lang die Überquerung des Steinernen Meeres. Und so fuhren wir in aller Frühe nach Saalfelden im Pinzgau , um von dort zur Wiechentalerhütte zu wandern. Dieser schöne Steig ist nicht zu steil und sehr schön zu gehen. Nach ca 1 3/4 Stunden waren wir auf der Hütte.D as mächtige Persailhorn ist der Hütten-Berg. Doch wir stiegen weiter Richtung Osten zur Weißbachlscharte auf. Diese erreichten wir nach 1 1/2 Stunden. Der Blick von hier oben ist ganz herrlich: Das ganze Steinerne Meer, der Watzmann, der Hundstod, alles zum Sehen.

Blick von der Weißbachlscharte auf den Hundstod

Blick von der Weißbachlscharte auf den Hundstod

Nach kurzer Rast gings weiter zum Zirbenmarterl. Dieser malerische Platz berührte uns sehr.

Zirbenmarterl

Zirbenmarterl

Dann wanderten wir weiter zum Kärlingerhaus, das wir in 2 Stunden ab der Scharte erreichten. Der Funtensee mit dem Schottmalhorn auf der Rückseite ist wohl eines der schönsten Plätze bei uns.Wir genossen die lange Rast auf der Hütte, die einfach sein muss,um diese herrliche Bergwelt zu genießen.weiterlesen