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Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Kino

Bayern – Sagenhaft

 von Sepp
Bayern -Sagenhaft ab 26. Oktober 2017 im Kino

Bayern -Sagenhaft ab 26. Oktober 2017 im Kino

Der neue Film von Joseph Vilsmaier mit Monika Gruber

Joseph Vilsmaier zeigt in seiner neuen Kino-Dokumentation seine Heimat unter dem doppeldeutigen Titel „Bayern – Sagenhaft“! Feste, Bräuche und Traditionen gehen oft auf uralte Sagen und Legenden zurück. Sagenhaft im Sinne von einmalig ist auch vieles in Bayerns Kunst und Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Sport. Kreative Mitstreiter des humorvollen Films über Land und Leute im weiß-blauen Freistaat sind Monika Gruber (Sprecherin und Sketche), Haindling (Musik) und Hannes Burger (Texte).

Vorpremiere im Kino Berchtesgaden

Noch vor dem offiziellen Kinostart könnt Ihr Bayern Sagenhaft, den neuen Film von Regisseur Joseph Vilsmaier am 22.Ojktober um 18 und 20:30 Uhr im Kino Berchtesgaden sehen. Karten unter www.kino-berchtesgaden.de oder telefonisch  +49 8652 655 69 11

Das Berchtesgadener Land spielt in dem 90 Minüter eine besondere Rolle – viele Themen und Gesichter findet man auf der Kinoleinwand! Er hat den Wurzelgrabern und dem Bergrenner der Enzianbrennerei Grassl über die Schulter geschaut und war bei den Weihnachtsschützen Berchtesgaden am Lockstein.

Die Brennhütte der Enzianbrennerei Grassl auf der Priesbergalm

Die Brennhütte der Enzianbrennerei Grassl auf der Priesbergalm

Traditionelles bayerisches Handwerk hat Joseph Vilsmaier beim Lederhosenmacher Franz Stangassinger in Berchtesgaden gefunden.

Joseph Vilsmaier beim Lederhosenmacher Stangassinger in Berchtesgaden

Joseph Vilsmaier beim Lederhosenmacher Stangassinger in Berchtesgaden

Der Köhlerverein Neukirchen Teisendorf hat für Bayern – Sagenhaft historisches bäuerliches Handwerk gezeigt. Von der Heuernte bis zur Holzarbeit mit Pferden erwacht altes bäuerliches Handwerk so wieder zum Leben.weiterlesen

Josef Loibl und Max Berger vom Parkkino (beide außen) mit Regisseur Ben Verbong (mittig) und Karin Mergner und Stephan köhl von der BGLT

Josef Loibl und Max Berger vom Park-Kino (beide außen) mit Regisseur Ben Verbong (mittig) und Karin Mergner sowie Stephan Köhl von der BGLT

Nicht nur James Bond, auch die Trapp Familie lässt sich derzeit zum wiederholten Male auf den internationalen Kinoleinwänden blicken. Nach den Premieren von „Die Trapp Familie – ein Leben für die Musik“ in München und Salzburg hatte am vergangenen Mittwoch auch das Park-Kino Bad Reichenhall die große Ehre, eine Vorpremiere ausstrahlen zu dürfen. Regisseur Ben Verbong reiste zu dieser extra an. Bei dem Film handelt es sich um die Neuverfilmung des großen deutschen Klassikers „Die Trapp Familie“ aus dem Jahr 1956.

Aufgrund des großen Erfolgs dieser Geschichte kam 1965 der Film „Sound of Music“ (zu deutsch „Meine Lieder – meine Träume“), der als einer der erfolgreichsten Hollywoodproduktionen gilt, auf den Markt. Die mit fünf Oscars prämierte Verfilmung handelt vom Leben der Trapp Familie in Salzburg in den späten 1930er Jahren, das vor allen Dingen von der Musik und vom Nationalsozialismus geprägt war. Einige Szenen von „Sound of Music“ wurden damals im Berchtesgadener Land gedreht. Anlässlich des 50. Jahrestages des Filmklassikers wurde die Geschichte der Trapp Familie heuer neu inszeniert. Agathe von Trapp, die seit ihrer Flucht aus Österreich im Jahr 1938 in den USA lebt, erzählt ihrer Großnichte auf eindrucksvolle Art ihre Geschichte.

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Die Trapp-Familie – ein Leben für die Musik

 von Sepp
Die Trapp Famile: Gruppenbild vor dem Königlichen Kurhaus

Die Trapp Famile: Gruppenbild vor dem Königlichen Kurhaus

Kinostart am 12. November 2015

Zum 50.jährigen Jubiläum des weltbekannten Musikfilms The Sound of Music entstand ein neuer Kinofilm. Er erzählt die wahre Geschichte aus Sicht von Agathe von Trapp, der ältesten Trapp-Tochter. „The Sound of Music“ mit Julie Andrews und Christopher Plummer in den Hauptrollen wurde 1965 mit fünf Oscars ausgezeichnet und gilt bis heute als einer der bekanntesten Filme weltweit. In unserem Video The Sound of Bavaria: A tribute to 50 years of The Sound of Music könnt Ihr die Drehorte des Filmes im Berchtesgadener Land nochmal entdecken.

„Die Trapp Familie – Ein Leben für die Musik“ erzählt die wahre Geschichte der österreichischen Patchwork-Familie, die in die USA emigrierte. Agathe und ihre Familie gelangten mit ihren Liedern zu Welterfolg.

Basierend auf den Memoiren von Agathe von Trapp, entstand unter der Regie von Ben Verbong ein Film der möglichst authentisch, unter anderem die Konflikte der Patchwork-Familie zeigen soll. Die Konflikte in der Familie, die Liebe zur Musik,weiterlesen

Mara und der Feuerbringer

 von Sepp
Jan-Josef-Liefers in der Weißbachschlucht © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

Jan-Josef-Liefers in der Weißbachschlucht © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

Fantasy-Kinofilm, gedreht im Berchtesgadener Land

Am 2. April startet Mara und der Feuerbringer in den Kinos. Der Fantasy-Kinofilm wurde 2014 auch im Berchtesgadener Land gedreht, die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH war bei der Suche nach passenden Drehorten behilflich.

Autor und Regisseur Tommy Krappweis persönlich schildert seine Eindrücke von den Dreharbeiten:

Ich erinnere mich noch gut an den Moment, an dem wir feststellten, dass sich der eigentlich als Drehort geplante Wasserfall in Bayrischzell als zu klein erwies. Zu klein für was? Naja, für unseren über acht Meter langen Lindwurm aus dem Nibelungenlied eben. Denn der sollte sich entsprechend der alten Sage aus seiner Höhle schlängeln, um Wasser zu trinken. Nun war aber an dem Wasserfall unserer Wahl einfach zu wenig Platz für so ein Vieh. Auch wenn der Lindwurm später erst am Computer entstehen sollte – echte sind seit dem Mittelalter so verdammt schwer aufzutreiben – musste er ja doch in unsere Szene passen

Dreharbeiten zu Mara und der Feuerbringer © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

Dreharbeiten zu Mara und der Feuerbringer © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

So machte sich unser Setdesigner Albert Jupé auf die Suche nach einem Wasserfall, der mindestens genauso schön, dafür aber auch viermal so groß sein sollte. Nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass wir bereits wenige Wochen vor Drehstart waren – eine Zeit, in der sich viele kleine und mittelgroße Aufgaben tummeln, die alle noch vor Drehbeginn erledigt werden wollen.

Glücklicherweise erwies sich gleich die allererste Option als ein großer Glücksfall: Der Wasserfall in der Weißbachschlucht war einfach perfekt für alles geeignet, was wir uns nur erträumen konnten. Er war nicht nur groß genug, sondern wirkte auch noch wie eine Illustration aus einem Märchenbuch mit seinen mehreren Armen, die sich über eine wunderschöne Felswand in mehrere Steinwannen ergossen, die sich im Lauf der Jahrhunderte auf dem steinernen Plateau gebildet hatten. Auch der Blick hinunter entlang des Wasserweges in die Schlucht war mehr als perfekt. Märchen- und sagenhafter kann ein Wasserfall kaum aussehen.

Dreharbeiten in der Weißbachschlucht © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

Dreharbeiten in der Weißbachschlucht © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

Unser Organisations-Departement von Produktions- und Aufnahmeleitung war dafür sehr angetan von der Straße mit Parkmöglichkeiten, die sich direkt oberhalb des gesicherten Weges befand, über den man den Wasserfall bequem erreichen konnte. Die Genehmigung zum Dreh wurde gottseidank in Rekordzeit erteilt und wir hatten nicht nur ein Problem weniger, sondern auch eine wunderbare, perfekte Location mehr in unserem Film.

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Der neue Fim von Gerhard Polt

 von Sepp

… und Äktschn! gedreht im Berchtesgadener Land

Endlich kehrt Gerhard Polt auf die große Leinwand zurück, dem Medium, mit dem er schon in den 80er Jahren mit seinen legendären Filmen KEHRAUS und MAN SPRICHT DEUTSH große Erfolge gefeiert hat. UND ÄKTSCHN! – eine Provinzposse mit Kultpotenzial…
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=R-lo7w5wSXU[/youtube]

Finanzblase und Umschuldungsprogramme, die mit gesundem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar sind, findet man nicht nur in der Hochfinanz, sondern auch in der kleinen bayerischen Gemeinde Neufurth. Dort beobachtet jeder den anderen ganz genau, sozialer Neid bestimmt das Leben und letztlich steht allen finanziell das Wasser bis zum Hals.

 

Der neue Film von Gerhard Polt

Der leidenschaftliche Amateurfilmer und letzter Kinosaurier Hans A. Pospiech (GERHARD POLT), der von sich selbst sagt „Zum Genie fehlt mir das Geld!“, hält sich nur über Wasser, indem er Weltkriegs-Memorabilien aus dem Nachlass seines Vaters verscherbelt. Sein größter Konkurrent um den Rang des Filmexperten im örtlichen Amateurfilmclub ist dessen Direktor Nagy (NIKOLAUS PARYLA), im Hauptberuf erfolgloser Immobilienmakler mit missgünstigem Charakter. Treffpunkt des Provinz-Hahnenkampfs ist die Schankwirtschaft von Grete Neuriedl (GISELA SCHNEEBERGER), die mit lauter klammen Kunden auch keinen Blumentopf gewinnen kann. Zu den örtlichen Pleitegeiern gehören: Pospiechs Neffe Alfons (MAXIMILIAN BRÜCKNER), der Musikalien-Händler Fleischbauer (ROBERT MEYER) und Hobbyhistoriker Brunnhuber (OLAF KRÄTKE).weiterlesen

Wintervorträge des Alpenvereins

 von Sepp

DAV Vortragsreihe im Kino im Kongresshaus Berchtesgaden

Auch diesen Winter bietet die Sektion Berchtesgaden des Deutschen Alpenvereins DAV wieder interessante Vorträge an. Veranstaltungsort der Vorträge ist das Kino im Kongresshaus Berchtesgaden.

 

Hubert Nagl: Skitourenreisen

Am 14. Januar berichtet der Ramsauer Ski- und Bergführer Hubert Nagl von einmaligen Skitouren in exotischen Gegenden der Welt:

  • Marokko – Skiberge am Rande der Sahara
  • Ararat 5165 m – der sagenumwobene biblische Berg
  • Elbrus 5642 m – mit Ski zum höchsten Berg Europas
  • Skitouren in Norwegen (Lyngnen Alps) – Pulverspaß über den Fjorden
Vortrag: Skitouren-Reisen mit Hubert Nagl

Vortrag: Skitouren-Reisen mit Hubert Nagl

Bernadette Thielen: Fernreise nach Ecuador

Am 12. Februar entführt Bernadette Thielen die Besucher ihres Vortrages nach Südamerika:

„…im Nov. 2012…Wohin? … Was „geht“ in 2 Wochen?…Ecuador…bekannte Gipfel wie Chimborazo und Cotopaxi…. Die Stadt Quito, modern, schnelllebig, … und doch erinnern viele Bauwerke an frühere Zeiten. Der „Hausberg“ Rucu Pichincha, 4794m, den Aufstieg erleichert eine Seilbahn. Dann zur weiteren Akklimatsation Illiniza Nord, 5116m. Gut vorbereitet zum Cotopaxi, 5897m, dem höchsten aktiven Vulkaan der Erde. Der vergletscherte Chimborazo, 6310m mächtig aus der Westcordilliere der anden. Aufstieg von der Carrelhütte auf der Route von Eduard Whymper…“

Alpin unterwegs in Südamerika

Alpin unterwegs in Südamerika

Beginn der Vorträge ist jeweils um 20 Uhr, Einlass ist um 19:30 Uhr. Der Preis beträgt an der Abendkasse 8 €, im Vorverkauf und für DAV-Mitglieder 7 €. Vorverkaufsstellen sind:

Ein Info-Telefon unter der Nummer +49-171-4062888 steht Euch bei weiteren Fragen zur Verfügung!

 

Euer Sepp BGLT

Der Bayerische Geheimagent – 008

 von Sarita

Einheimischen-Filmprojekt aus Bischofswiesen

Bischofswiesen – Ein britischer Geheimagent reist nach Berchtesgaden um dort seinen Auftrag auszuführen. Der große Machtkampf, der ihn dort erwartet ist mehr als ungewöhnlich! Vierzehn Tage Drehzeit für einen eineinhalb Stunden langen Kinofilm – das Jugendfilmprojekt Bischofswiesen rund um den Drehbuchautor und Regisseur Franz Punz präsentiert im Januar 2014 ihren ersten Kinofilm auf Großleinwand im Kino Berchtesgaden.

Jugendfilmprojekt Bischofswiesen

Jugendfilmprojekt Bischofswiesen

Für Franz Punz, den begeisterten Jugendfilmer aus Bischofswiesen ist es sein mittlerweile 4. Film! „Es ist nicht nur die Aufgabe einen Kinofilm zu drehen, nein, wir sind wirklich eine einzigartige Gemeinschaft mit einem 30-köpfigen Team. Immer wieder denke ich daran, wie toll es ist, was wir Jugendliche damit eigentlich leisten! Ich finde es schön, wie es mir gelingt, 30 Jugendliche dafür zu begeistern, dass sie keinen Unsinn in den Ferien treiben sondern mit einem Filmprojekt das Film- und Fernsehleben von einer ganz anderen Seite kennenlernen“, so Punz.weiterlesen

Der neue Gerhard Polt

 von Sepp

Und Äktschn! ab 6. Februar im Kino

Endlich kehrt Gerhard Polt auf die große Leinwand zurück, dem Medium, mit dem er schon in den 80er Jahren mit seinen legendären Filmen Kehraus und Man spricht Deutsch große Erfolge gefeiert hat. Der in Freilassing, Berchtesgaden, Bad Reichenhall und Salzburg gedrehte Und Äktschn! ist ein bitterböses Portrait kleinbürgerlicher Abgründe und eine fein beobachtete Gesellschaftssatire: Finanzblase und Umschuldungsprogramme, die mit gesundem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar sind, findet man nicht nur in der Hochfinanz, sondern auch in der kleinen Gemeinde Neufurth. Dort beobachtet jeder den anderen ganz genau, sozialer Neid bestimmt das Leben und letztlich steht allen finanziell das Wasser bis zum Hals.

^Gerhard Polt bei den Dreharbeiten zu Und Äktschn!

Gerhard Polt bei den Dreharbeiten zu Und Äktschn!

Hans A. Pospiech (Gerhard Polt), leidenschaftlicher Amateurfilmer und letzter Kinosaurier, hält sich nur über Wasser, indem er Weltkriegs-Memorabilien aus dem Nachlass seines Vaters verscherbelt. Sein größter Konkurrent um den Rang des Filmexperten im örtlichen Amateurfilmclub ist dessen Direktor Nagy (Nikoluas Paryla), im Hauptberuf erfolgloser Immobilienmakler mit missgünstigem Charakter. Treffpunkt des täglichen Provinz-Hahnenkampfs ist die Schankwirtschaft von Grete Neuriedl (Gisela Schneeberger), die mit lauter klammen Kunden auch keinen Blumentopf gewinnen kann. Das Publikum besteht aus ebensolchen Pleitegeiern: Pospiechs Neffe Alfons (Maximilian Brückner), der Musikgeschäfts-Besitzer Fleischbauer (Robert Meyer) und Hobbyhistoriker Brunnhuber (Olaf Krätke). Die Posse beginnt, als Bankdirektor Faltermeier (Michael Ostrowski) ein äußerst kreatives Finanzmanöver ersinnt, das seine Bilanzen wieder auf Vordermann bringen soll:  Kulturförderung heißt der Trick. Er schreibt einen Filmwettbewerb aus, wobei der Sieger für ihn schon feststeht … der mit dem größten Schuldenberg, also Pospiech. In Faltermeyers Augen ein pekuniärer Tiefseetaucher… ohne Atemgerät. Nur Pospiech sieht endlich seine große Chance, Filmgeschichte zu schreiben. Und die will er sich auf keinen Fall entgehen lassen. Ein Film über Adolf Hitler als Privatmensch … da ist der persönliche Untergang gleichsam
vorprogrammiert.

 

Gerhard Polts neuer Film

Neben dem Drehbuch, das Polt zusammen mit Regisseur Frederick Baker geschrieben hat, übernahm er auch in seinem neuesten Film die Hauptrolle. An seiner Seite versammelt sich eine Riege hochkarätiger Film-, Kabarett- und Theatergrößen, darunter Maximilian Brückner , Robert Meyer, Michael Ostrowski , Nikolaus Paryla  und Olaf Krätke . Und natürlich ist auch Gisela Schneeberger  dabei, mit der Polt seit Jahrzehnten das Publikum begeistert. Uund Äktschn! ist eine deutsch-österreichische Co-Produktion der Rat Pack Filmproduktion, Filmbäckerei, B.A. Produktion und Viafilm in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk und dem ORF (Film/Fernseh-Abkommen). Gefördert wurde der Film vom FilmFernsehFonds Bayern, Österreichischen Filminstitut, Land Salzburg, Deutschen Filmförderfonds, Filmstandort Austria und der Filmförderung des Bundeslandes Salzburg.

Fred Ulrich Bad Reichenhall

IM KAMPF MIT DEM BERGE

 von Fred

„eine Alpensymphonie in Bildern“

Ein Meilenstein der Filmgeschichte mit live-Musik im Sinfoniekonzert am 17.10.2013 um 19:30 Uhr in der Konzertrotunde im Königlichen Kurgarten Bad Reichenhall!

Der erste große Bergfilm „Im Kampf mit dem Berge“ von Dr. Arnold Fanck aus dem Jahre 1921 mit der Musik von Paul Hindemith, live gespielt von der Bad Reichenhaller Philharmonie unter der Leitung von Christoph Adt wird zu sehen sein. Die gelungene Besteigung des Lyskamms in den Walliser Alpen, im Bild festgehalten, wurde im Herbst 1920 gefilmt. Man spürt in den einmaligen Szenen „gespenstisch huschenden Schatten sturmgejagter Wolken“, vom „zauberhaft unwirklichen Glanz der Hochgebirgsmondnacht“ und der „erstarrten Welt des ewigen Eises“ – großes Kino mit einer großen symphonischen Musik.


 

Der Film „Im Kampf mit dem Berge“ war ein sensationeller Erfolg für Regisseur Dr. Arnold Fanck, dem Bergfilmpionier, denn es hat bisher noch keinen Bergfilm in solcher Bildgewalt und Ausführlichkeit vor 1920 gegeben. Lange Zeit war der Film verschollen, erst in den 1980er Jahren hat man eine zeitlich verkürzte Kopie im Moskauer Gosfilmofond-Archiv entdeckt. 2012 wurde der Film restauriert, erweitert und erstrahlt nun wieder in seiner ursprünglichen Fassung von 1921. Die Musik zum Film stammt vom damals 26-jährigen Paul Hindemith, dessen 50. Todesjahr 2013 Anlass zur Rekonstruktion des Filmes war. Er komponierte „eine Alpensymphonie in Bildern“, passend zu Fancks „Im Kampf mit dem Berge“. Im Mai 2013 wurde die rekonstruierte und viragierte Fassung einem staunenden und begeisterten Publikum in Frankfurt am Main vorgeführt. In Zusammenarbeit mit der Kur GmbH Bad Reichenhall / Bayerisch Gmain, der Bad Reichenhaller Philharmonie, dem Park-Kino Bad Reichenhall und summit-History kann nun dieser Meilenstein der Filmgeschichte erstmals nach seiner Premiere in Frankfurt gezeigt, und die überarbeitete Musik Hindemiths gespielt werden. An diesem Abend wird auch der Enkel Dr. Arnold Fancks, Matthias Fanck als Gast anwesend sein und viel über seinen Großvater, seine Filme und Leben berichten können. Ein besonderen Konzertabend kann man am 17. Oktober um 19:30 Uhr in der Konzertrotunde Bad Reichenhall erleben und nimmt mit in die Zeit des Stummfilms mit dem Stummfilmorchester Bad Reichenhaller Philharmonie und lässt die atemberaubende Bergwelt in einer „Alpensymphonie in Bildern“ wie vor 90 Jahren spüren.


Im Kampf mit dem Berge – In Sturm und Eis (D 1921)

Rekonstruierte viragierte Fassung mit Originalmusik
Regie und Schnitt: Arnold Fanck; Kamera: Sepp Allgeier, Arnold Fanck
Darsteller: Ilse Rohde, Hannes Schneider; Musik: Paul Hindemith
Restaurierung: Filmarchiv Austria, Wien, Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung Wiesbaden, Anke Wilkening und Frank Strobel
Archivbeistellung: Hindemith Institut Frankfurt
Musikrechte: Schott Music International

Veranstalter: Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhall, Kur-GmbH Bad Reichenhall / Bayerisch Gmain;
Information und Karten: Wittelsbacherstr. 15, 83435 Bad Reichenhall, Tel.: 08651/606-0, Fax: 08651/606-133,

vorverkauf@bad-reichenhall.de

Die besten Kletterfilme des Jahres

 von Sepp

Reel Rock 8 – Filmtour in Bischofswiesen

Die Reel Rock Filmtour schafft es immer wieder, die verrücktesten, brandheißesten und besten Kletterer der  Welt auf knapp 90 Minuten Film zu bannen und den leidenschaftlichen Antrieb der Athleten zu transportieren.  So reichen sich auch in diesem Jahr Kletterkünstler und andere Felsakrobaten die kalkstaubigen Hände um ihre Leistungsgrenzen immer weiter nach oben zu verschieben. Am 16. Oktober macht die Reel rock Filmtour Station in der Kletterhalle des Bergsteigerhauses Ganz in Bischofswiesen. Folgende Filme sind dieses Jahr im Programm.

 

HIGH TENSION // Clash on Everest

Gewalt am Mount Everest – im Frühjahr 2013 sorgte der Angriff wütender Sherpas auf das Alpinistenduo Simone Moro und Ueli Steck für Schlagzeilen. Moro und Steck waren dabei eine völlig neue Route auf den höchsten Gipfel der Welt zu finden, der inzwischen so überlaufen ist wie kaum ein zweiter. Aus Angst um ihr Leben, flüchteten die beiden Alpinisten ins Tal.

Ueli Steck über Gewalt am Mount Everest

Ueli Steck über Gewalt am Mount Everest

Der Zwischenfall löste eine Welle der Entrüstung und gegenseitiger Anfeindungen aus: Sherpas, westliche Alpinisten, die Bergführerszene, sogar der Berg selbst wurden von allen Seiten kritisiert. Mitten in dieser bizarren Szenerie, gewann Reel rock einen exklusiven Einblick in die Geschehnisse des 27. Aprils und ihre Hintergründe.

 

SPICE GIRL // Rockin’ Morocco

Waghalsige Routen, knallharte Konkurrenz und nicht selten eine steife Brise Machotum – in der britischen Kletterszene weht ein rauer Wind. Doch inmitten dieser Männerwelt hat sich eine junge zierliche Frau Respekt verschafft und einen Namen gemacht: Hazel Findlay, 23, ist die erste Frau, die den britischen Klettergrad E9 gemeistert hat. Loser Fels, schwierige Ausrüstung und weite Wege zwischen Sicherungen – das ist genau Hazels Ding.weiterlesen