Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Klausbachtal

Radl-Saison eröffnet

 von Sepp
Mit dem E-Bike zur Bindalm

Mit dem E-Bike zur Bindalm

Ich habe am Wochenende die Radl-Saison eröffnet. Und zwar bin ich durchs Klausbachtal zur Bindalm geradelt.

Von Berchtesgaden fahre ich auf dem Radweg neben der Bundesstraße bis zum Stangenwald, dann auf dem Weg an der Berchtesgadener Ache entlang durch den Wald bis zum Duftberg. Ein kurzes Stück geht’s auf der Hauptstraße entlang, bevor ich an der Roßhofschmiede auf die alte Berchtesgadener Straße abbiege und auf diesem kombinierten Fuß und Radweg das Bergsteigerdorf Ramsau erreiche. Durch das Ortszentrum radle ich auf der Straße. An der Marxenbrücke zweige ich in den Zauberwald ab: Hier führt die alte Hinterseer Straße, die mittlerweile Fußgängern und Radfahrern vorbehalten ist, hinauf zum Hintersee. Vorbei am See geht’s über die Hirschbichlstraße hinein ins Klausbachtal. In der Au, dem flachen Talboden des Klausbachtals, ist es auch neben der Straße komplett aper, erst ab der Engert-Holzstube säumen noch einzelne Schneeflecken die Strecke. Doch selbst der Mitterberg ist mittlerweile schneefrei. Dank des Motors meines E-Bikes stellt die Steigung des Berges keine Herausforderung dar, zügig erreiche ich die Almfläche der Bindalm.

Vor zwei Wochen war ich schon mal zu Fuß hier oben, da herrschte noch tiefster Winter. Jetzt ist davon kaum noch was zu sehen. Stattdessen: Frühling pur! Die Wiesen haben  noch nicht das saftige Grün des Almsommers, sind noch braun oder schon leicht grün. An den Hängen des Kreuzbichls (so nennt man den Hügel, auf dem das Almkreuz steht) blühen Erica. Oberhalb der Kaser sprießen Krokusse und sorgen für Frühlings-Farbtupfer.

Krokusse blühen auf der Bindalm

Krokusse blühen auf der Bindalm

Was für ein Anblick: Die zarten weißen Bergblumen und dahinter die schroffen Felsen der Mühlsturzhörner. Obwohl ich diesen Ort schon so gut kenne, bin ich immer wieder von seiner Schönheit überwältigt!

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Winterwanderung zur Ragert Alm

 von Sepp
Winterwandeurng zur Ragert-Alm

Winterwandeurng zur Ragert-Alm

So ganz ist der Frühling noch nicht angekommen in Berchtesgaden, stellenweise blühen zwar schon die ersten Frühlingsblumen, andernorts liegt derweil noch Schnee. Irgendwo zwischen Winter und Frühling habe ich mich am Sonntag auch bewegt bei meiner Winterwanderung ins Klausbachtal.

Ich starte am Parkplatz an der Hirschbichlstraße. Durch das Tor vor dem Klausbachhaus betrete ich den Nationalpark. Die Straße ist hier komplett aper, stattdessen säumen die Hinterlassenschaften der Pferde vom Frankenkutscher Rudi die Straße. Am nächsten Wochenende wird er das letzte Mal in diesem Winter die beliebten Pferdekuschfahrten bis zur Wildfütterung anbieten. Als ich die Wildfütterung passiere, ist noch kein Wild zu sehen.

Wildfütterung im Klausbachtal

Wildfütterung im Klausbachtal

Fütterungszeit ist erst am Nachmittag. Dementsprechend ist auch die barrierefreie Aussichtsplattform zur Wildbeobachtung noch menschenleer.

Aussichtsplattform der Wildfütterung

Aussichtsplattform der Wildfütterung

Also gehe ich zügig weiter. Wenige Meter nach der Wildfütterung verlasse ich die Straße und zweige auf den Wanderweg zur Ragert Alm ab. Der Weg ist nicht geräumt, aber jede Menge Spuren auf dem festen Schnee sorgen für problemloses Weiterkommen. weiterlesen

TV-Tipp: Bergexpertin Nina Schlesener

 von Sepp
Nina Schlesener und Toni Hillebrand vom Auzinger © Haidn Petra

Nina Schlesener und Toni Hillebrand vom Auzinger © Haidn Petra

Wandertipp von der Bergexpertin

Nina Schlesener ist ein echtes Kind der Berchtesgadener Berge. Ihre Kindheit verbringt Sie zum großen Teil auf dem Schneibsteinhaus, wo Ihre Eltern Christa und Gottfried Strobl Hüttenwirte sind. Als Nina mit 16 Jahren Ihre erste Watzmann-Überschreitung macht, ist das ein Schlüsselerlebnis für ihre Zukunft. Sie wird Deutschlands jüngste staatlich geprüfte Bergführerin, wird 2011 Europameisterin im Eisklettern und klettert auch abseits der Berge: Mit Ihrem Mann Christian Schlesener arbeitet Sie als Industriekletterin und nutzt Ihr alpines Können an Hochhäusern und Industrieanlagen. Dazwischen hat Nina ein Buch geschrieben, in dem Sie ihre liebsten Touren in den Berchtesgadener Bergen vorstellt. Vor kurzem war Nina auch schon im Fernsehen zu sehen, und zwar in der Landfrauenküche. Dort half Sie ihrer Schwester Cathi, der Wirtin des Wimbachschlosses, unter anderem bei der Zubereitung des Kaiserschmarrns, der als bestes Dessert der Sendung ausgezeichnet wurde. In Zukunft wird man Nina Schlesener öfter im Fernsehen sehen: Sie ist nämlich die neue Wander- und Bergexpertin des Bayerischen Fernsehens. Ihren ersten Auftritt könnt Ihr am kommenden Donnerstag in der Sendung „Wir in Bayern“ verfolgen,

Ninas Tipp: Von Ramsau durch den Zauberwald zum Hintersee

Zu ihrem Einstand stellt Nina eine der schönsten Wanderungen in unserer Heimat vor: Eine winterliche Tour im Bergsteigerdorf Ramsau durch den Zauberwald zum Hintersee und weiter ins Klausbachtal. Die Tour beginnt im Bergsteigerdorf Ramsau, Startpunk ist die weltbekannte Ramsauer Kirche Sankt Sebastian. Vom Wanderparkplatz aus führt der Weg direkt in den wildromantischen und mystischen Zauberwald.

Der winterliche Zauberwald © Nina Schlesener

Der winterliche Zauberwald © Nina Schlesener

Seine Schönheit ist sogar durch das Bayerische Landesamt für Umwelt zertifiziert. Er trägt das Gütesiegel „Bayerns schönste Geotope“. weiterlesen

TV-Tipp: Mit der Pferdekutsche zur Wildfütterung

 von Sepp
Pferdekutschfahrt im Klausbachtal

Pferdekutschfahrt im Klausbachtal

Am Montag, 15. Januar 2018, sendet das Bayerische Fernsehen einen TV-Beitrag von Redakteurin Brigitte Kornberger in Abendschau – Der Süden ab 17.30 Uhr über die Pferdekutschen-Fahrten in den Nationalpark Berchtesgaden!

Das Klausbachtal ist zwar als Tal der Adler bekannt, doch im Winter ist es eher das Rotwild, das die Besucher anlockt. In der Wildfütterung des Nationalparks Berchtesgaden kann man bis zu 50 Stück der Tiere von der barrierefreien Aussichtsplattform beobachten.

Rotwild in der Fütterung im Klausbachtal

Rotwild in der Fütterung im Klausbachtal

Erreichen kann man die Wildfütterung zu Fuß in einer schönen Winterwanderung oder eben mit der Pferdekutsche.

Wenn Ihr selbst mal eine Pferdeschlittenfahrt ins Klausbachtal mitmachen wollt, meldet Euch an. Es lohnt sich: Ich war vor ei paar Wochen bei einer Kutschfahrt dabei und kann es nur weiterempfehlen.  Die Termine und Kontaktdaten findet Ihr in unserem Veranstaltungskalender.

Schaltet ein: Heute Abend ab 17:30 Uhr im Bayerischen Fernsehen, Euer Sepp

Mit dem Pferdeschlitten ins Klausbachtal

 von Sepp
Mit dem Pferdeschlitten im Klausbachtal

Mit dem Pferdeschlitten im Klausbachtal

Seit letztem Wochenende fahren wieder die Pferdeschlitten zur Wildfütterung im Klausbachtal. Ich durfte bei der ersten Fahrt am Freitag teilnehmen.

Startpunkt der Pferdeschlittenfahrten ist das Klausbachhaus, die Informationsstelle des Nationalparks Berchtesgaden am Hintersee im Bergsteigerdorf Ramsau. Seit zwei Jahren liegen die Kutschfahrten in der Verantwortung vom Frankenkutscher Rudi.

Frankenkutscher Rudi

Frankenkutscher Rudi

Während des Winters lebt er mit seinen beiden Pferden auf einem Bauernhof in der Ramsau. Bei unserer Fahrt am Freitag hat Franz Stangassinger aus Schönau, der Sulzberg Franz, mit seinen Pferden Paul und Eva und einer wunderschönen Kutsche den Frankenkutscher unterstützt.weiterlesen

Herbsttour durchs Klausbachtal zur Kammerlingalm

 von Sepp
Das Almkreuz auf der Kammerlingalm

Das Almkreuz auf der Kammerlingalm

Auch wenn der Almsommer vorbei ist und die Almen und Jausenstation geschlossen sind, lohnt sich eine Alm-Wanderung auch im Herbst. Ich war am Samstag auf der Kammerlingalm, eine der Weißbacher Gemeinschaftsalmen, die immer etwas im Schatten Ihrer bekannteren Nachbarn Litzl-, Kallbrunn- und Bindalm steht, landschaftlich aber unheimlich reizvoll ist.

Bis zur Kammerlingalm ist es ein weiter Weg. Durch das Klausbachtal führt der beliebte Wanderweg in meist angenehmer Steigung bis zum Hirschbichl.

Die Mühlsturzhörner auf dem Weg durchs Klausbachtal

Die Mühlsturzhörner auf dem Weg durchs Klausbachtal

Im Sommer und frühem Herbst verkehrt hier der Almerlebnisbus, doch jetzt – Anfang Oktober – muss man zu Fuß gehen oder mit dem Mountainbike fahren. Kurz hinter der Landesgrenze und dem Gasthof Hirschbichl zweigt von der Straße nach links der Almweg zur Kammerling ab. Der Weg führt an der Südseite des Kammerlinghorns bis auf etwa 1300 Meter Höhe und bietet einen interessanten Ausblick hinunter ins Salzburger Saalachtal.

Almweg zur Kammerlingalm

Almweg zur Kammerlingalm

Nebel über dem Salzburger Saalachtal

Nebel über dem Salzburger Saalachtal

Auf der langgestreckten Kammerlingalm stehen 11 Kaser, davon 7 ziemlich nah aneinander am Eingang der Almfläche. Ein richtiges Almdorf. weiterlesen

Die Reiter Alm aus dem Klausbachtal.

Fantastische Runde auf der Reiter Alm

Die Reiter Alm war bisher ein unbekanntes Terrain für mich. Gestern wagte ich mich auf Erkundungstour in die „Ramsauer Dolomiten“ und kam begeistert zurück. Dafür sorgten die beiden landschaftlich großartigen Routen des Schafl- und Böslsteigs sowie die Besteigung des formschönen Stadelhorns, dem höchsten Gipfel der Reiter Alm. Für das beschriebene Tourenprogramm sollte man mit Pausen 8-10 Stunden auf jeden Fall einplanen.

Gestartet habe ich meine Runde am Abzweig des Schaflsteigs. Dieser beginnt kurz hinter der Nationalpark-Infostelle Engert-Holzstube im Klausbachtal. Hier befindet sich auch eine Haltestelle des Almerlebnisbus. Ich verzichte an diesem Morgen auf die öffentlichen Verkehrsmittel und erreiche den Beginn des Schaflsteiges mit dem Rad durch das schöne Klausbachtal. Früh bin ich gestartet, um der Mittagshitze auf dem nach Süden ausgerichteten Schaflsteig und den am späten Nachmittag vorrausgesagten Wärmegewittern zuvorzukommen.

Ernstzunehmender Hinweis im Schlussansteig zur Mayrbergscharte.

Über den Schaflsteig ins Felsreich der Reiter Alm

Viereinhalb Stunden wird am Beginn des Schaflsteigs bis zur Mayrbergscharte veranschlagt. Berechtigterweise ist der Schaflsteig als schwarzer Steig ausgezeichnet. Spätestens im Schlussanstieg in die Mayrbergscharte ist absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, sowie alpine Erfahrung Vorraussetzung, damit die Begehung nicht in einem Unglück endet.

Sind diese Vorraussetzungen gegeben, wird der Schaflsteig jeden Bergsteiger verzücken. Steil windet er sich zunächst durch die ungebändigte Vegetation am Hang des Klausbachtales hinauf. Immer weiter in Richtung der wilden Felsabstürze der Mühlsturzhörner. Mit jedem Schritt wird der Bergwald lichter und die Nah- und Weitblicke beeindruckender. Je näher man dem Fuß der steil aufragenden Felsgipfel der Reiter Alm kommt, desto steiniger und ruppiger wird der Pfad. Zwischendurch erleichtern Holztreppen den Aufstieg. Nie wird es wirklich schwierig, aber schon der untere Teil des Schaflsteiges verlangt stets konzentriertes Steigen.

Immer auf das große Mühlsturzhorn zu.

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Ferienprogramm im Nationalpark Berchtesgaden

 von Sepp
Ferienprogramm im Nationalpark Berchtesgaden

Ferienprogramm im Nationalpark Berchtesgaden

Jetzt anmelden: Unter dem Motto „Bunte Vielfalt“ präsentiert der Nationalpark Berchtesgaden sein diesjähriges Sommer-Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche.

Die Dr.-Heinz-und-Maria-Loewe-Stiftung finanziert  elf abwechslungsreiche Veranstaltungen. Das Ferienprogramm beginnt am 4. August mit der Veranstaltung „Mit Karte um Kompass – Weißt du, wo´s lang geht?“ im Berchtesgadener Nationalparkzentrum Haus der Berge. Bei den Sonderprogrammen für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 13 haben junge Naturfreunde die Gelegenheit, einer Sennerin beim Butter- und Käsemachen über die Schulter zu schauen, Musikinstrumente aus Natur- und Recyclingmaterialien zu basteln oder kleine Filmclips mithilfe der Stopp-Motion-Technik zu erstellen. Außerdem erfahren sie als Kakao-Forscher Spanendes über die „bitter-süße Bohne“ und können den Wildtierexperten Jochen Grab auf Spurensuche im Klausbachtal begleiten. Bei diesen kostenfreien Programmen ist eine Anmeldung erforderlich im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ unter der Rufnummer +49 8652 979060-0.

Forschen und Werken im Bildungszentrum im Haus der Berge

Jeden Freitag vom 4. August bis 8. September von 9:30 bis 12:30 Uhr heißt es für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren: „Forschen und Werken im Bildungszentrum im Haus der Berge“. Hier laden die neue Bildungskiste mit dem großen Wasserglobus sowie verschiedene Themen von T-Shirt-Färben mit Pflanzenfarben über das Kennenlernen von alten Obst- und Gemüsesorten bis hin zu Bienen und Pilzen zum Forschen, Spielen und Kreativsein ein. Auch hier ist eine Anmeldung unter +49 8652 979060-0 erforderlich.

Nationalpark-Programm für Jugendliche

Auch für Jugendliche zwischen elf und 15 Jahren ist Spannendes geboten: Von 1. bis 3. August 2017 findet die Wanderung zum Funtensee im Steinernen Meer statt, vom 8. bis 11. August 2017 lädt das Nationalpark-Mediencamp zum multimedialen Erkunden des Schutzgebiets ein.weiterlesen

Mit dem E-Bike zur Kallbrunnalm

 von Sepp
Die Kallbrunnalm

Die Kallbrunnalm

Die Mountainbike-Tour zur Kallbrunnalm ist eine der klassischen Radl-Touren in den Berchtesgadener Alpen. Das Ziel der Tour, die Kallbrunnalm, liegt auf österreichischer Seite, gehört aber verwaltungstechnisch zu Bayern. Die Kallbrunn ist mit ihren 30 Kasern nicht nur die größte Alm in unserer Heimat, sondern auch eine der schönsten. Ich habe das Traumwetter am Sonntag genutzt, und der Kallbrunnalm mal wieder einen Besuch abgestattet.

Dazu habe ich mich auf mein E-Bike geschwungen und bin erstmal gemütlich durch das Bergsteigerdorf Ramsau geradelt. Vorbei an der berühmten Pfarrkirche geht’s die ersten Kilometer fast flach bis zum Eingang des Zauberwaldes. Hier zweigt der Weg nach rechts von der Straße ab und führt in angenehmer Steigung durch den Wald zum Hintersee. Am Nordufer des Sees radle ich weiter zum Klausbachhaus, Hier markiert ein Zaun mit Tor den Eingang zum Nationalpark Berchtesgaden. Der Radlweg führt jetzt auf der Straße durch das Klausbachtal. Eine erste längere Steigung führt unterhalb der Mühlsturzhörner zur Hängebrücke. Gerade bei diesem Traumwetter zeigt sich, warum diese markanten Berge auch „Ramsauer Dolomiten“ genannt werden.

Die Mühlsturzhörner, die Ramsauer Dolomiten

Die Mühlsturzhörner, die Ramsauer Dolomiten

Hier mache ich kurz Pause und steige vom Rad ab. Etwas abseits der Straße gibt’s nämlich etwas ganz Besonderes zu sehen: Den Frauenschuh! Diese leuchtend gelbe Pflanze ist die größte heimische Orchideen-Art und sehr selten. Momentan blüht der Frauenschuh, doch bald ist das Schauspiel wieder vorbei.

Ein Frauenschuh, die größte Orchidee im Nationalpark Berchtesgaden

Ein Frauenschuh, die größte Orchidee im Nationalpark Berchtesgaden

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Almauftrieb zur Bindalm

 von Sepp
Pinzgauer Kühe auf der Bindalm

Pinzgauer Kühe auf der Bindalm

Gestern war es soweit: Bei absolutem Traumwetter haben wir unsere Kühe zur Bindalm getrieben. 12,5 Kilometer lang ist die Strecke vom Möslerlehen, unserem Bauernhof an der Alpenstraße im Bergsteigerdorf Ramsau bis zu unserer Alm unweit der österreichsischen Grenze am Hirschbichl. Etwa 2,5 Stunden werden wir für die Strecke brauchen.

Los geht’s um 6 Uhr am Möslerlehen. An der Hindenburglinde vorbei gehen wir mit den Tieren über die steile Graßlergasse hinunter zum Bindenkreuz. 13 Tiere umfasst unsere Herde heute, 8 Milchkühe und 5 Jungtiere. 4 Kälber warten derweil noch im Stall, mit ihren sechs Monaten sind sie noch zu klein für den weiten Weg. Wir werden sie später mit dem Traktor-Anhänger abholen. Alle unsere Tiere sind Pinzgauer, eine ursprünglich bei uns heimische, mittlerweile allerdings bedrohte Rasse.

Almauftrieb zur Bindalm

Almauftrieb zur Bindalm

Nach einer halben Stunde erreichen wir den Hintersee. Der malerische See liegt am Morgen noch in völliger Ruhe, nur ein paar Fischer sind schon hinausgefahren.

Am Hintersee vorbei

Am Hintersee vorbei

An den Booten vorbei folgen wir der Straße am Ufer des Hintersees, während am CVJM Heim ein paar Gäste das morgendliche Spektakel still beobachten, grüßen uns am Wörndlhof die Wirtsleute Wolfgang und Barbara mit ihrer kleinen Tochter lautstark. weiterlesen