Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Kulinarik

Das Schwarze Alpenschwein kehrt nach Bayern zurück

 von Sepp
Das schwarze Alpenschwein © Berghotel Rehlegg

Das schwarze Alpenschwein © Berghotel Rehlegg

Die Population des Schwarzen Alpenschweine ist auf wenige Tiere reduziert. Doch auf Initiative des Ramsauer Hotelier Hannes Lichtmannegger vom Berghotel Rehlegg und Dr. Peter Loreth von der Biospährenregion Berchtesgadener Land wird das Schwarze Alpenschwein nach über hundert Jahren wieder in Bayern gezüchtet.

Einst waren Schwarze Alpenschweine auf Bergweiden gang und gäbe. Die robusten, freilandtauglichen Tiere fraßen Gräser und Kräuter, trotzten dem harten Klima und lieferten bestes Fleisch. Mit modernen Mastrassen konnte das Alpenschwein jedoch nicht mithalten. Heute ist die Population auf wenige Tiere reduziert. Es wäre akut vom Aussterben bedroht, würden sich engagierte Menschen nicht für seinen Erhalt einsetzen. Der Ramsauer Hotelier Hannes Lichtmannegger ist so einer. Auf seine Initiative wird das Schwarze Alpenschwein nach über hundert Jahren wieder in Bayern gezüchtet.

Berghotel Rehlegg Ramsau

Berghotel Rehlegg im Bergsteigerdorf Ramsau

Aneinandergeschmiegt stehen die drei Ferkel in der Ecke des Stalles, den Franz Kuchlbauer vom Kederbachlehen in der Ramsau dick mit Stroh aufgefüllt hat. Als er eine Kiste mit Salat und Äpfeln einstreut, vergessen die Tiere ihre Schüchternheit. Gierig hauen sie rein. Der kleine Eber wühlt sich mit seiner Schnauze ratzfatz durch die Leckereien. Seine beiden Gefährtinnen lassen sich das saftige Grünzeug genüsslich munden. Klein und struppig schaut das Trio aus. Der Eber und eine Sau sind schwarz, die andere ist gefleckt. Ihre Schlappohren hängen lustig nach vorne und verdecken die Augen.weiterlesen

Federweißer Tage im Nonntal

 von Sepp
Berchtesgaden Nonntal, Blick auf den Watzmann

Berchtesgaden Nonntal, Blick auf den Watzmann

Unter dem Motto Genuss im Nonntal hat sich der Verein Lebenswertes Nonntal e.V. etwas einfallen lassen. Am Freitag, den 25. September und am Samstag, den 26. September laden alle teilnehmenden Betriebe im Nonntal, dem ältesten Ortsteil Berchtesgadens zu den Federweißer-Tagen in ihre Räumlichkeiten ein.
Die teilnehmenden Gaststätten und Geschäfte sind

Zu verkosten gibt es Federweißen aus verschiedenen Weinanbaugebieteten. Auch österreichische neue Weine gibt es, dann heißt es halt Sturm statt Federweißer! Und auch für die Hungrigen ist gesorgt, es gibt Zwiebel- und Flammkuchenspezialitäten sowie andere Schmankerl. Beginn an beiden Tagen ist um 17 Uhr!weiterlesen

Christoph

Vegan im Berchtesgadener Land – Teil 5

 von Christoph
Veganes Eis in Berchtesgaden

Viele der leckeren Eissorten sind vegan.

Auch wenn die Temperaturen im Augenblick nicht mehr so hoch sind, ein Eis kann man meiner Meinung nach immer essen. Vor allem, wenn es so phantastisch schmeckt wie in der Berchtesgadener Schokoladenmanufaktur im Nonntal in Berchtesgaden.

Alle Fruchteissorten werden von Andreas Hubmann vegan hergestellt. Aber auch andere, darunter die sensationelle Eissorte „Dunkle Schokolade“ werden ohne Milchprodukte hergestellt. Ideal auch für Menschen mit Laktoseunverträglichkeit.weiterlesen

Kürbis, Kunst und Handwerk am Florianiplatz

 von Sepp
Der Florianiplatz in der Altstadt von Bad Reichenhall

Der Florianiplatz in der Altstadt von Bad Reichenhall

Traditionell lädt die Initiative Altstadt am letzten Sonntag im September auf den Florianiplatz, dem Herz der Altstadt Bad Reichenhall zum Kürbis,Kunst und Handwerksmarkt ein. Der Kürbis, Kunst und Handwerksmarkt am Sonntag, den 27. September 2015 von 11 Uhr bis 17 Uhr ist bereits die 15. Auflage des beliebten Altstadtfestes.

Der Kürbis, eine Riesenbeere hat sich in den letzten Jahren zum Gemüseliebling entwickelt. Zahlreiche Kochbücher und Sterneköche haben sich seiner angenommen und so wird Schmackhaftes aus ihm gezaubert. Beim Kürbis, Kunst und Handwerksmarkt zieht er jährlich seine Liebhaber an. Als Eintopf oder Auflauf, traditionelle Kürbissuppe, Kürbisstampf, eingelegt und als Marmelade der Oberstadler Frauen oder als Bowle präsentiert er sich am Florianiplatz. weiterlesen

Sommerabend auf dem Predigtstuhl

 von Sepp
Ein Sommerabend an der Predigtstuhlbahn

Ein Sommerabend an der Predigtstuhlbahn

Die Predigtstuhlbahn wird im Juli und August den Bergsommer noch einladender machen und jeden Dienstag und Donnerstag verlängerte Fahrzeiten bis in den Abend anbieten. Seit Anfang Juli kann man mit der historischen Seilbahn zweimal die Woche bis bis 17 Uhr auf den Predigtstuhl, den Bad Reichenhaller Hausberg fahren. Die Talfahrt kann dann zwischen 19.30 Uhr und 20 Uhr stattfinden. Beim Kauf des Tickets ab 15.45 Uhr für die Berg- und Talfahrt gibt es außerdem noch  einen 5 Euro Verzehrgutschein für das Bergrestaurant Predigtstuhl.

Bayerische Tapas am Dienstag

Am Dienstag erwartet die Besucher des Predigstuhls ein bayerisch-gemütlicher Abend mit Bayrisch Tapas. Wählt zwischen einem und drei bayerischen Tapas, die sich hervorragend auf der Aussichtsterrasse des Bergrestaurants genießen lassen. So ist der Ausblick auf die Alpenstadt Bad Reichenhall gleich noch schöner!weiterlesen

Neues aus Bergbauernmilch

 von Sepp
Bergbauernmilch: Plakatmotiv Bindalm

Bergbauernmilch: Plakatmotiv Bindalm

Speisequark ist aufgrund der Konsistenz, Inhaltsstoffe und Geschmack vielfältig in der Anwendung und wichtige Basiszutat für viele Back- und Kochrezepte. Das Quarksortiment der Milchwerke Berchtesgadener Land aus Piding umfasst heute bereits die Naturprodukte Topfen Mager-, Halbfett- und Rahmstufe im 250 Gramm Becher und seit Herbst 2014 auch Kräutertopfen halbfett im 200 Gramm Becher. In Bayern ist die Bergbauernmilch mit dem Produkt schon lange der führende Markenanbieter, jetzt entwickelt sich Topfen auch in den nördlichen Distributionsregionen wie Nordrhein-Westfalen oder gar Hamburg zum Erfolg und inzwischen Einstiegsprodukt bei neuen Handelskunden. Daher wird die Produktrange weiter ausgebaut.

Neuprodukte in der Topfenrange
Seit Juni ist der Topfen Magerstufe zusätzlich im 500 Gramm Becher ins Sortiment aufgenommen worden. Damit wird der Nachfrage nach größeren Gebinden, die für viele Backrezepte benötigt werden, entsprochen. Mit dem gewählten hohen Becher hebt sich das Produkt deutlich von Standardartikeln in der Produktkategorie ab.

Topfen: Speisequark aus Bergbauernmilch

Topfen: Speisequark aus Bergbauernmilch

Ebenfalls seit Juni und damit passend zur Grillsaison wird der Kräutertopfen in einer zweiten Fettstufe angeboten. Kunden können dann – ganz nach Geschmack und Vorliebe, zwischen halbfett und sahnig wählen. Die neue Sorte ist mit Sahne verfeinert und daher voller im Geschmack, denn Fett ist immer auch Aromaträger und sorgt für ein noch cremigeres Produkt.weiterlesen

Sommerbutter aus Bergbauernmilch

 von Sepp
Rezeptideen mit Wildkräutern und Blüten machen auf der neuen Sommerbutterverpackung der Molkerei Berchtesgadener Land Lust zum Nachkochen.

Die Sommerbutter der Milchwerke Berchtesgadener Land

Im Mai schlagen die Bäume aus und die Wiesen leuchten vom gelben Löwenzahl. Das frische Futter, eingegrast im Stall oder auf der Weide, schmeckt den Kühen und hebt die Milchqualität. Denn im Gras stecken viele wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren und natürliche Carotinoide. Sie sind dafür verantwortlich, dass die jetzt hergestellte Butter schön goldgelb in der Färbung ist und besonders gut streichfähig ist. Dieses wertvolle Naturprodukt packen die Milchwerke Berchtesgadener Land ab sofort in ein „Sommerkleid“ mit tollen Rezeptideen mit Blüten und Wildkräutern auf der Rückseite.

Gräser, Kräuter und Heilkräuter wie Spitzwegerich, Brennnessel, Giersch, Gundermann und Brunnenkresse sprießen, der Bärlauch verströmt sein typisches Knoblaucharoma in der Au. Gänseblümchen, Veilchen und Taubnesseln bieten den Bienen erste Nahrung. Viele von Ihnen sind auch für die Wildkräuterküche geeignet und landen deshalb nicht nur in der Vase sondern auch auf dem Esstisch. Unter www.bergbauernmilch.de/sommerbutter hat die Molkerei Berchtesgadener Land eine Fülle an interessanten neuen Rezeptideen zusammengestellt, wie z.B. Hähnchenbrust in Brezenkruste und Rucola-Biskuit mit Ringelblumenbutter oder Chili-Lachssteaks mit milder Rosenbutter und Eisberg-Melonensalat.

Auch ein Rezept für Topfkuchen mit Erdbeer-Butter-Creme und kandierten Blüten findet Ihr dort.weiterlesen

Sophie – Berchtesgadens jüngste Wirtin

 von Ann-Kathrin
Sophie im Almkaser in Spiesberger's Alpenküche

Sophie im Almkaser in Spiesberger’s Alpenküche

Was wäre Berchtesgaden ohne Gastronomie? Wahrscheinlich nicht das Berchtesgaden, das es jetzt ist. Diesen Beitrag können nur die örtlichen Gastronomen leisten. Aber keineswegs sollte man annehmen, ein Restaurant oder Wirtshaus ‚liefe schon von alleine‘.

Ein Beispiel hierfür wie man es richtig macht ist Sophie Renoth – Berchtesgadens jüngste Wirtin. Mit gerade einmal 28 Jahren ist sie seit 1. Dezember 2012 selbstständige Unternehmerin. Sie ist die Wirtin von Spiesberger’s Alpenküche im Nationalparkzentrum Haus der Berge. Doch wie kommt man in diesem jungen Alter zu so einer Verantwortung? Immer wird davon gesprochen, wer erfolgreich sein will braucht Erfahrung. Also wie kam Sophie Renoth zu all der Erfahrung um sich so jung, so erfolgreich zu etablieren?

Die Leidenschaft für die Gastronomie kommt nicht von ungefähr! Sophie ist die Tochter von Wolfgang und Ute Spiesberger, die zusammen im Jahre 1990 im Zentrum Berchtesgadens das Café Spiesberger eröffneten. Damals ist Sophie schon im Café mitaufgewachsen. Ihre Eltern haben das Ganze positiv gelebt, so war es für Sophie eine Selbstverständlichkeit in den Schulferien im Café Spiesberger mitzuhelfen. Von vornherein war für sie klar, wohin es beruflich gehen soll – sie möchte in die Fußstapfen ihrer Eltern treten. Nach dem Abitur ging es für Sophie nach Österreich, wo sie den Diplomstudiengang „Hotelmanagement Food & Beverage“ erfolgreich absolvierte. Das Ganze war kein Zuckerschlecken. Der Lehrplan war unheimlich straff, man bekam Einblicke in alle Bereiche. Danach ging es in den Schwarzwald. Auch hier musste sie ordentlich zulangen. In einem Hotel musste sie in allen Bereichen mithelfen. Ob nun Service oder Reinigung, Sophie durfte sich für nichts zu schade sein. Und sie tat es anstandslos – immer ihr Ziel im Blick selbst einmal auf eigenen Beinen zu stehen. Sophie ist heimatverbunden, so kam es, dass sie es wieder zurück in die Heimat zog und sie in der Tourist-Information Schönau am Königssee arbeitete. Auch hier übernahm sie schon früh Verantwortung. Dort wurde sie aufgenommen wie in einer Familie, die Arbeit dort machte ihr unheimlich Freude. Eine Seltenheit in der heutigen Zeit einen Arbeitgeber und einen Arbeitsplatz zu finden, in dem man sich wohlfühlt. Doch Sophie spürte es noch immer, den Wunsch beziehungsweise die Sehnsucht nach der eigenen Gastronomie. Eine Übernahme des Café Spiesberger stünde in weiter Zukunft. Also das Risiko eingehen und sich selbst eine Lokalität suchen? Eine große Aufgabe, denn eine Menge an Faktoren müssen einbezogen werden. Nur die Lage eines Restaurant/Gasthaus/Café reicht nicht um sich etablieren zu können. So wuchs in Sophie die Idee der Selbstständigkeit und der Suche nach einer eigenen Lokalität. Bei ihrem damaligen Arbeitgeber, hat das Team schon geahnt, dass es Sophie noch immer in den Fingern juckt und sie nicht für ewig ein Teil des Teams sein wird. Als der Entschluss fest stand, erfuhr Sophie die volle Unterstützung ihres Teams in der Tourist-Information Schönau am Königssee. Aber auch die Familie steht immer hinter ihr. Die ganze Familie, ob nun Vater Wolfgang, die Mutter, die Schwester oder die Oma. Alle stehen ihr immer beratend und unterstützend zur Seite. Im Jahre 2011 begann dann die Suche nach einem eigenen Objekt. Unter „Immobilien Bayern“ fand Sie die Ausschreibung für eine Lokalität im Nationalparkzentrum Haus der Berge, welches im Mai 2013 auf dem ehemaligen Gelände des Hotels Berchtesgadener Hof eröffnet werden soll. Auf dem Rohbau fühlte sich Sophie sofort wohl, intiutiv wusste sie ‚das ist es!‘. Der Blick zum Watzmann, dem Hohen Göll, dem Hohen Brett und zum Jenner inspirierte nicht nur Sophie. So kam ihrem Vater die Idee, eine Almhütte im Restaurant entstehen zu lassen. Auch ansonsten gibt es viel künstlicheres Talent in der ganzen Familie. Sophie’s Mutter bedruckte die Kissen, ihr Vater entwarf die Gemälde und verzierte die Tische für das Restaurant mit Lötarbeiten auf denen die Tiere des Nationalparkes Berchtesgaden zu sehen sind.weiterlesen

Schneeschuh-Trekking Teil 3

 von Ann-Kathrin
Carl-von-Stahl Haus in der Sonne

Carl-von-Stahl Haus in der Sonne

Heute werde ich über eine Schneeschuh-Tour schreiben, die eher eine etwas anstrengendere ist. Hierbei lohnt es sich eine Nacht auf der Berghütte mit einzuplanen, wenn ihr weiter lest bzw. scrollt, dann wisst ihr warum 😉 Das Naturerlebnis wird natürlich besonders atemberaubend, wenn ihr bei gutem Wetter, also bei Sonnenschein eure Tour startet. Am Besten ihr parkt euer Auto am Großparkplatz am Königssee oder ihr nützt die Buslinie 841 ab Berchtesgaden Bahnhof und steigt bei der Jennerbahn aus. Hier habt ihr nochmals die Möglichkeit euch mit Proviant zu versorgen. Bei der Bäckerei Zechmeister bekommt ihr nicht nur leckere Köstlichkeiten sondern auch Heißgetränke und kalte Getränke. Wichtig ist es auch Wechselkleidung mit einzupacken. Ihr werdet schwitzen! Und zwar sowas von!

Nun geht es los!
Wie so oft bin ich bei dieser Tour auch alleine unterwegs. Der Rucksack lastet schwer, da dort noch die Schneeschuhe dranhängen. Erst wenn genügend Schnee am Untergrund vorhanden ist, sollte man diese um die Wanderschuhe schnallen, sonst schadet das den Krallen der Schneeschuhe. Vorbei an der Jennerbahn-Talstation geht es entlang der Straße und der gelben Wegeschilder in Richtung Stahlhaus/Schneibsteinhaus. Die Dauer wird mit vier Stunden einfach angegeben. Je nach Kondition und je nachdem wie viel Zeit man sich für diese Schneeschuh-Tour gibt kann man mit mehr oder weniger  Aufstiegszeit rechnen. Vier Stunden sind nur ein Orientierungswert. Im Sommer folgt man der Beschilderung hinauf zum Hochbahnweg. Im Winter nutzt man als Schneeschuhgeher denselben Aufstieg wie die Skitourengeher. Dazu gehe ich über die Piste bei der Gabelung wo es weiter zum Malerwinkelrundweg geht und laufe ein Stück am rechten Rand der Piste. Bald geht es in den Wald hinein und gehe den sogenannten Pletzergraben hinauf. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, Pisten mit Schneeschuhen zu kreuzen ist grausig! Man fühlt sich mit all den Pistenfahreren deplatziert, nur die Skitourengeher fragen interessiert wie es sich denn mit den Schneeschuhen so gehen lässt oder fragen neckisch wo ich denn meine Ski gelassen habe. Die Spucke verschlägt es ihnen aber dann, wenn das „Dirndl“ locker an ihnen vorbeizieht.

diesem Hinweisschild folgen

diesem Hinweisschild folgen

Am Hochbahnweg angelangt begegnet man nur Schneeschuhwanderern oder Skitourengehern. Beide Personengruppen sind besonders unter der Woche nicht in zu großer Anzahl anzutreffen. So begegnete mir ein entgegenkommender Skitourengeher erst oberhalb der Königsbachalm am Königsbergergraben hinab. Stichwort Königsbachalm: Wer wie ich eine Nacht im Carl-von-Stahl Haus verbringen möchte, den lädt die Königsbachalm zum Sonnenbad und zur ersten Brotzeit ein. Im Winter ist die Königsbachalm nicht bewirtschaftet, also bitte selbst versorgen. Je nach Schneelage zieht der Königsbergergraben nochmal richtig Energie. Auch der Hochbahnweg mit seiner stetigen Steigung benötigte schon eine gute Kondition. Sobald es wieder ebenmäßiger wird kommt man an eine Weggabelung, geradeaus geht es zur Enzianbrennhütte des Bergbrenners „Hubsi“, die aber im Winter geschlossen ist und noch ein Stückchen weiter geht es zur Priesbergalm. Hier kommen über die hohen Rossfelder die Skitourengeher von der sogenannten kleinen Reibe zurück. Sehnsüchtig denke ich darüber nach auch in naher Zukunft Skitouren zu gehen. Doch leider muss man dazu erst einmal Skifahren lernen, inkl. Pistenabfahrt. Ich bin da eher eine Person, die das Naturerlebnis schätzt und bei sturem Pisten runtersausen, stelle ich mir das Naturerlebnis eher gering vor. Anders beim Skitouren gehen, hier ist man in denselben Gebiet „bergsteigerisch“ unterwegs, wie man es auch im Sommer ist. Durch das Aufsteigen mit Fellen kann um sich herum die Natur intensiv miterleben.

Genug der Träumerei, ich folge der Beschilderung Stahlhaus. Es geht nun recht angenehm daher, vor allen Dingen ist es hier sehr ruhig. Kein Wintersporttrubel. Vorbei am Zugang zum Königstal, wo man zur Königstalalm gelangt (hier bitte nicht hinfolgen, im Sommer wunderbare Einkehr, urige Almhütte) gehe ich weiter linkshaltend. Vorbei an einem hellblauen Kasterl geht es dann wieder steigend hinauf. Das Aufsteigen kann zwischendurch monoton und kräfteraubend sein, aber sobald sich der Wald lichtet, erkennt man wie sehr sich die Mühe lohnte.

Blick zur Jenner-Bergstation

Blick zur Jenner-Bergstation

Es geht noch leicht steigend bergan. Aber um mich herum öffnet sich eine Bilderbuchlandschaft. Die Landschaft schaut aus wie Watte. Ich erkenne Schneeschuhgeher- und Skitourengeherspuren, aber Tierspuren wie die eines Schneehasen oder von Alpendohlen sind im frischen Tiefschnee zu erkennen. Eine der Almhütten ist sogar so eingeschneit, dass ich nur noch einen Teil des Daches erkenne. Und da sagt einer, hier gäbe es zu wenig Schnee…

eingeschneite Berghütten im Jennergebiet

eingeschneite Berghütten im Jennergebiet

Nun sehe ich schon das Schneibsteinhaus, das seinen Namen vom hinter sich liegenden Berggipfel hat. Die letzte Berghütten auf deutschem Boden sozusagen.

Schneibsteinhaus mit Schneibstein

Schneibsteinhaus mit Schneibstein

Das Carl-von-Stahl Haus steht schon auf österreichischem Boden und ist eine Berghütte des österreichischen Alpenvereines, der Sektion Salzburg. Geführt wird diese vom deutschen Hüttenwirt Peter Pruckner.

Carl-von-Stahl Haus

Carl-von-Stahl Haus

Die letzten Meter sind trotz der nicht extremen Steigung doch noch ein bisschen kräfteraubend durch den längeren Anstieg. Ich muss mich selbst immer zu Pausen ermahnen/zwingen. Eigentlich würde ich überall in einem Zug hoch laufen, ohne Essen, ohne Trinken. Aber das ist eher kontraproduktiv für den Körper. Kurz vor dem Stahlhaus trinke ich noch einen Schluck Cola, die süße Brause gibt noch einmal ein bisschen Engergie. Oben angekommen, erwartet mich eine atemberaubende Winterlandschaft. Ein zauberhafter Tiefblick ins Bluntautal, hinauf zum Schneibstein, den Göll Nordwänden und hinüber zum steinernen Meer, dem großen Hundstod und der Watzmann-Ostwand.weiterlesen

Kaiserschmarrn am Jenner

 von Sepp

Donnerstag gibt`s Kaiserschmarrn

Bis zum Ende der Wintersaison gibt`s jeden Donnerstag  von 11 bis 14 Uhr  im Bergrestaurant am Jenner verschiedene Variationen vom Kaiserschmarrn! Die süße Mehlspeise wird frisch im gußeisernen Pfandl zuebreitet, bei entsprechender Witterung direkt auf der Sonnen-Terrasse.

Bergrestaurant am Jenner mit Sonnenterrasse

Bergrestaurant am Jenner mit Sonnenterrasse

Zum Beispiel könnt Ihr euren Kaiserschmarrn

  • nach Großmutter’s Art
  • mit frischen Blaubeeren
  • mit frischen Äpfeln
  • mit Zwetschgen-Röster
  • leicht beschwipst

genießen! Eine Portion kostet jeweils 8,80 Euro!

 

Des Kaiser`s Schmarrn

Wie so viele Legenden ist die Geschichte des Kaiserschmarrns sagenumwoben und nicht eindeutig geklärt. Es kursieren viele Mythen über die genaue Entstehung. Eines haben sie alle gemeinsam: Kaiser Franz Josef I. (1830 – 1916) mochte den süßen Kaiserschmarren sehr gerne.weiterlesen