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Schlagwort: Kurmusik
Kurmusik in der Konzertrotunde Bad Reichenhall

Kurmusik in der Konzertrotunde Bad Reichenhall

Die Bad Reichenhaller Philharmoniker feiern Jubiläum – 150-jähriges, um genau zu sein. Zu diesem Anlass wird ihnen in der Konzertrotunde am Königlichen Kurgarten eine eigene Ausstellung gewidmet:

„150 Jahre Bad Reichenhaller Philharmonie“

Eröffnet wird diese am Sonntag, 18. Februar 2018 um 15:30 Uhr während eines „Historischen Kurkonzerts“ durch Harald Labbow, den Vorsitzenden des Trägervereins der Bad Reichenhaller Philharmoniker. Das Besondere: Auch drei Büsten von bekannten Reichenhaller Dirigenten werden dabei dem Publikum nach Enthüllung durch Oberbürgermeister Dr. Lackner vorgestellt.
Bei diesen handelt es sich um Bronzegüsse des Bildhauers Fritz Schelle von Josef Gungl, Gustav Paepke und Wilhelm Barth, die im Laufe von 150 Jahren die anfängliche Blaskapelle zum hochrangigen Kurorchester mit breitem Repertoire und internationaler Besetzung entwickelten. Deren bronzene Portraits wird man künftig in der Konzertrotunde bewundern können.

Die Begrüßung übernimmt Mag.a Gabriella Squarra, Geschäftsführerin der Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain.

Karten für dieses besondere Konzert erhalten Sie in den Tourist-Infos in Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain, im Staatsbad Shop in der Wandelhalle sowie unter bad-reichenhall.de.

Besondere Kurmusikprogramme

 von Fabi
Christian Simonis in Kurmusik-Laune und Kommunikation mit dem Publikum

Christian Simonis in Kurmusik-Laune und Kommunikation mit dem Publikum

Christian Simonis beleuchtet Hintergründe einiger Jubiläums-Sonderthemen

Ein reichhaltiges Angebot an Highlights bieten die Bad Reichenhaller Philharmoniker in ihrem Jubiläumsjahr. Chefdirigent und künstlerischer Leiter Christian Simonis erläutert im Gespräch mit Elisabeth Aumiller ein paar markante Konzertschwerpunkte.

Herr Simonis, am 27. Januar gestalten Sie unter dem Titel „Jüdische Komponisten der Operette im Dritten Reich“ einen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung aus dem Konzentrationslager Auschwitz. Wie kommt dieses Thema in Ihr Jubiläumsprogramm?

S.: Die Einbeziehung der Zeit des Naionalsozialismus gehört auch zu unserer 150-jährigen Geschichte. Jüdische Komponisten und Librettisten wurden damals verboten, ebenso alles, was mit Sinti und Roma und auch den Freimaurern zu tun hatte. Wir spielen in diesem Gedenkkonzert Werke von Jacques Offenbach, Emmerich Kálmán, Siegfried Translateur, Leon Jessel, Leo Fall, Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Strauß und Werner Richard Heymann. Das sind für uns heute selbstverständliche Namen. Es ist völlig normal, dass wir sie in unseren Konzerten spielen. Aber damals konnte das nicht stattfinden und das dokumentieren wir damit augenfällig. Vor der Musik von Johann Strauß allerdings mussten die Nazis kapitulieren. Strauß‘ Urgroßvater hatte zwar jüdische  Wurzeln, aber dagegen fand sich ein Mittel. Die Geburtsurkundevon Johann Strauß Sohn wurde gefälscht und mit diesem „Kunstgriff“ konnte er voll arisiert  werden.

Und wie kommt Mozart in diese Phalanx?
S.: Der 27. Januar ist Mozarts Geburtstag und er ist das Licht vor diesem betrüblichen Hintergrund. Aber immerhin ist die Zauberflöte stark vom Geist der Freimaurer durchweht und Mozart  selbst war auch Freimaurer, sodass er sich unter die damals Verfemten reiht. Aber wir wollen hier nicht auf Einzelschicksale der damals lebenden Komponisten und Librettisten eingehen. Nicht alle konnten rechtzeitig das Land verlassen. Aber einen Blick auf die Musik zu tun, die heute geliebt und oft gespielt wird und damals in der Versenkung verschwand, ist ein Grund zum Nachdenken, aber auch zur Freude und Dankbarkeit, dass wir sie heute so selbstverständlich genießen dürfen. Am 28. Januar gedenken wir im Rahmen musikalischer Schätze aus unserem Archiv weiterer vier Komponisten, die damals verboten waren: Franz Lachner, Ermanno Wolf-Ferrari, Joseph Suder und Mark Lothar.

Welche Schwerpunkte setzen Sie zum Thema 100 Jahre Freistaat Bayern und welche anderen Themen sind noch herausragend?weiterlesen

„Ihr Wunsch ist uns Musik“

 von Sepp
Kurmusik in der Konzertrotunde Bad Reichenhall

Kurmusik in der Konzertrotunde Bad Reichenhall

Die Kurmusik der Alpenstadt Bad Reichenhall

Seit 1846 ist die Kurmusik fester Bestandteil der Alpenstadt Bad Reichenhall. Und sie hat nichts von ihrem Zauber verloren – sie ist nach wie vor ein Publikumsmagnet, auch weil man merkt, mit wie viel Leidenschaft und Engagement jeder einzelne seinen Beitrag zum Gelingen eines jeden Konzerts beiträgt. So kann die Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain als Veranstalterin auf ein erfolgreiches Kurmusik-Jahr 2016 zurückblicken. Insgesamt 33.559 Besucher genossen die verschiedenen musikalischen Genres in der vergangenen Spielzeit.

Gabriella Squarra, Geschäftsführerin der Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain, betont: „Die europaweit einzigartige Kurkonzert-Reihe ist wichtige Bereicherung für das kulturelle Leben in Bad Reichenhall, sie garantiert Entspannung und wohltuende Auszeit.“ Die Konzerte finden das ganze Jahr über in der Regel täglich außer montags statt. Die Sommermonate zählten zu den Spitzenzeiten der Kurmusik im letzten Jahr. Aufgrund des schönen Wetters konnten die Kurkonzerte oft im Königlichen Kurgarten „Open-Air“ gespielt werden. Das einzigartige Flair der Außenkonzerte begeistert Gäste auf Ihre ganz eigene Art und Weise. Während des Festivals Alpenklassik im August wurden die Kurkonzerte der Bad Reichenhaller Philharmonie zum ganz besonderen Erlebnis. Junge Meisterstudenten aus der ganzen Welt ergänzten das ausgewählte Konzertprogramm.

Kurkonzerte in sinfonischer Besetzung, wie sie hier in der Alpenstadt mit der Bad Reichenhaller Philharmonie ganzjährig stattfinden, sind inzwischen europaweit einzigartig. 332 Kurkonzerte konnten die Besucher im Jahr 2016 erleben, davon 254 Konzerte mit den 40 Profimusikern und Philharmonischen Ensembles der Bad Reichenhaller Philharmonie, flankiert und bereichert durch 78 Konzerte variantenreicher Ensembles und regionaler Kapellen. weiterlesen

Fred Ulrich Bad Reichenhall

2. PHILHARMONISCHES KONZERT 2015

 von Fred

„vivace“

Am Freitag, 13.02.2015 findet um 19.30 Uhr im THEATER IM KURGASTZENTRUM das 2. PHILHARMONISCHES KONZERT 2015 unter dem Motto „vivace“ statt. Auf dem Programm stehen:

  • LUDWIG VAN BEETHOVEN: Große Fuge, op. 133
  • CARL REINECKE: Konzert für Flöte und Orchester D-Dur, op. 283
  • LUDWIG VAN BEETHOVEN: Sinfonie Nr. 4 B-Dur, op. 6

 

 

Solist des Abends ist Andreas Schmidt, Flöte, die Bad Reichenhaller Philharmonie leiten wird Chefdirigent Christoph Adt. Mit Andreas Schmidt begrüßen die Bad Reichenhaller Philharmonie und ihre Gäste einen Flötisten der Spitzenklasse in Bad Reichenhall. Ob München, Salzburg, Wien oder New York – Schmidt ist geachteter und gern gesehener Gast bei den namhaften Orchestern dieser Welt und ihren Star-Dirigenten von Michael Gielen bis Nikolaus Harnoncourt. So steht im zweiten Philharmonischen Konzert „vivace“ auch Carl Reineckes Werk für Flöte und Orchester D-Dur im Mittelpunkt. Der Komponist, Pianist und Dirigent genoss höchstes Ansehen als „graziöser Mozartspieler“ und seine Liebe zu diesem mag man auch aus seinem beliebten Flötenkonzert herauszuhören. Es wird gerahmt von zwei Kompositionen Ludwig van Beethovens, seiner Großen Fuge und seiner 4. Sinfonie.
Während die ursprünglich für Streichquartett verfasste Große Fuge op. 133 eher Seltenheitswert in den Konzertsälen genießt und so nicht nur kompositorisch eine Rarität darstellt, erfreute sich seine „Vierte“ von Anfang an großer Beliebtheit. Das helle, freundliche und frische Werk wird gerne als vertontes Glücksgefühl bezeichnet, die Kritiker urteilten seinerzeit: „Heiter, zu jedem Scherz aufgelegt, frohsinnig, munter, lebenslustig, witzig, nicht selten satirisch.“ Beginnt sie auch ernst und streng, so wandelt sie sich nach Robert Schumann doch zur „romantischsten“ der Beethovenschen Sinfonien.

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