Aktiv & Outdoor
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10. April 2014 um 13:15 von Sepp BGLT

In der Dämmerung zur Mordaualm

Da mittlerweile ja Sommerzeit herrscht, kann man die Abende wieder länger nutzen: Wenn das Wetter passt, kann man sogar jetzt schon kleine Feierabend-Touren machen. Am Montag zum Beispiel war ich am Abend auf der Mordaualm! Es war noch hell, als ich am Parkplatz am Taubensee losging, aber die Sonne war schon hinter dem Lattengebirge verschwunden. Als ich auf der Mordau ankam, lag die Alm schon komplett im Dunkel, während die auf der anderen Seite des Ramsauer Talkessels gelegenen Gipfel von Watzmann und Hochkalter von der untergehenden Sonne noch beleuchtet wurden.

Almkreuz der Mordaualm, im Hintergrund das Hochkkalter-Massiv

Almkreuz der Mordaualm, im Hintergrund das Hochkkalter-Massiv

Ich ging zum Almkreuz, das auf einer Erhebung oberhalb der Kaser steht und diesen schönen Blick auf die Ramsauer Bergwelt bietet..

Das Almkreuz vor Watzmann und Hochkalter

Das Almkreuz vor Watzmann und Hochkalter

Feierabend-Wanderung

Da ich relativ schnell unterwegs war, empfand ich die Temperatur als sehr warm, solange ich mich bewegte. Als ich auf der Alm dann zur Ruhe kam und mich setzte, merkte ich erst den kühlen Wind! Zum Glück hatte ich Mütze, Kapuzenpulli und Windstopper dabei. (weiterlesen…)

Naturerlebnisse
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2. Dezember 2013 um 11:02 von Toni Wegscheider

Winterwanderung am 1. Advent

Die Mordau

Die unberührte Schneefläche der Mordau-Alm

Am 1. Advent ging es bei klirrender Winterkälte unter einem stahlblauen Himmel hinauf zur Mordau-Alm. Vom Taubenseeparkplatz in der Ramsau aus war das erste Stück des Weges trotz des pulvrigen Neuschnees problemlos begehbar – den Reifenspuren hinauf zum letzten, abgelegenen Jagdhaus sei Dank. Bald war die Abzweigung erreicht, an der im Sommer eine breite Forststraße nach links zur Alm führt. Doch derzeit ist nur ein weißes Band aus knietiefem Schnee vorhanden, das sich in den Fichtenwald hinein zieht. Einige Frühaufsteher hatten bereits gute Spurarbeit geleistet, sodass der Weiterweg zwar nicht ganz leicht, aber mit ein wenig Anstrengung gut machbar war.

 

Spurenlesen im Winterwald

Immer wieder kreuzten nun die Fährten von Wildtieren die Strecke, wodurch mit ein wenig Spurenkenntnis kleine Geschichten aus deren Leben wie im Bilderbuch vor einem lagen. Der Fuchs, der eifrig schnuppernd im Zickzackkurs einem Geruch im lichten Wald folgt. Der Feldhase, der im Jungwuchs von einem Busch zum nächsten hoppelt und die jeweils erreichbaren Knospen abknabbert. Eine Maus, die aus einem kleinen Loch durch die Schneedecke schlüpft, einige Meter an der Oberfläche herumtrippelt, und dann schnell wieder vor ihren vielen Feinden in die nächste Wehe hinein flüchtet. Zusammen mit den vielen Vogelstimmen oben im Geäst der Bäume und unzähligen anderen Zeichen wie Spechthöhlen, abgenagten Fichtenzapfen und aufgegrabenen Ameisenhaufen, erhielt man einen guten Überblick über die verschiedenen Tiere des Bergwaldes, ohne sie direkt zu Gesicht bekommen zu müssen. (weiterlesen…)

Aktiv & Outdoor
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30. September 2013 um 15:32 von Toni Wegscheider

Wandern auf Caspar David Friedrichs Spuren

Eine dichte Wolkendecke liegt tief über dem Berchtesgadener Talkessel, als wir am Wanderparkplatz Hallthurm zu einer Nachmittagstour starten. Erst geht es auf der breiten Forststraße ein kurzes Stück durch Fichtenwald, dann bald an einem Wegweiser zu einem steilen Pfad Richtung Rotofenscharte. Der Steig führt über Wurzeln und Steine in engen Serpentinen den Hang hinauf, während alle Geräusche vom dichten Nebel gedämpft werden und Kondenswasser von den Kiefern auf uns herabtropft. An einer kleinen Quelle werden die Trinkflaschen aufgefüllt, dann führt der Weg durch zwei Dolomit-Rinnen mit kurzer Drahtseilsicherung und über ein letztes Steilstück mit vielen glitschigen Treppenstufen umgeben von Buchenwald hinauf in die Rotofenscharte – der Lücke zwischen Kinn und Brust der berühmten Schlafenden Hexe.

 

Kletterei auf den Gipfel

Links von uns ragen im Dunst die nur mit Kletterausrüstung erreichbaren Gipfel des Kinns und der Nase der schlafenden Hexe auf, und geradeaus führt der markierte Weg weiter zur ebenso bekannten Steinernen Agnes, doch wir halten uns nun rechts.

Das Lattengebirge im Nebel

Das Lattengebirge im Nebel

Auf einem ausgetretenen Trampelpfad nähern wir uns den Felswänden der Hexenbrust und stellen erfreut fest, dass das Gestein überraschend trocken ist und guten Halt bietet – unerlässlich für die nun folgende Kletterei auf den Gipfel. Eine Steilrinne zwischen Latschen und Wiesenstücken muss hier überwunden werden, wobei der Fels mit seinen großen Griffen und Tritten gut kletterbar ist. Dennoch klopfen wir jeden Griff vor der Belastung sorgfältig ab und meiden lockere Brocken, da ein ausbrechender Stein in diesem fast senkrechten Gelände üble Folgen hätte. Dass wir hier als Menschen eigentlich nichts zu suchen haben, sondern uns ins Reich der Gämsen vorwagen, erkennen wir nun auf Schritt und Tritt: überall liegt frische Gamslosung herum und in der Luft liegt ein moschusartiger, „bockiger“ Geruch. Die Kletterkünstler können also nicht weit sein, sind im Nebel aber nicht zu entdecken.Nach der kurzen aber mühsamen Kraxelei kommen wir nun endlich auf den Gipfelgrat. An beiden Seiten brechen die Wände in die Tiefe hinab und ein teils nur handtuchbreiter Felsstreifen führt hinauf zum Gipfelkreuz der Brust der schlafenden Hexe, die auch unter Signalkopf, Bayrischer Löwe oder Mittlerer Rotofenturm bekannt ist.

Blick zum Staufen

Blick zum Staufen

 

Aussicht über das Nebelmeer

Oben angekommen schreiben wir uns ins Gipfelbuch ein, halten im Nebel Ausschau nach erkennbaren Bergspitzen und können unser Glück kaum fassen, als es nach wenigen Minuten aufreißt. Der Wind treibt Wolkenschleier hinauf, die Sonne hilft von oben nach und schließlich ragt unsere Felsspitze gerade einmal zehn Meter weit aus der endlosen Nebelfläche heraus! Sofort fühlen wir uns wie der „Wanderer über dem Nebelmeer“ von Caspar David Friedrich. (weiterlesen…)

Ausflugtipps
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17. Mai 2013 um 13:17 von Sepp BGLT

Almhütte Schlegelmulde am Predigtstuhl öffnet wieder

Nach Besitzerwechsel und umfangreichen Umbaumaßnahmen eröffnet am Pfingstsamstag, den 18. Mai, die Almhütte Schlegelmulde am Predigtstuhl wieder.

Bauarbeiten an der Schlegelmuldenalm

Bauarbeiten an der Schlegelmuldenalm

Nachdem das gesamte Ensemble von Predigtstuhlbahn, dem ehemaligen Berghotel und der Almhütte im vergangenen Herbst nach Jahren einen neuen Besitzer gefunden hat, ist die Wiedereröffnung der Schlegelmulde ein erster Schritt, dem Predigtstuhl wieder neues Leben ein zu hauchen. Die nächsten Schritte werden sein, die Seilbahn sowie das Berghotel wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Die Logistik des Umbaus der Schlegelmulde war nicht ganz ohne: Über 40 mal flog ein Helikopter, um Baumaterial und vor allem die neue Küche zur Hütte zu transportieren.

 

Die Predigtstuhlbahn

Wer den Aufstieg zu Fuß zum Predigtstuhl scheut, kann natürlich mit der Predigtstuhlbahn fahren. Zwischen 9 und 17 Uhr pendelt die Großkabinen-Seilbahn zwischen Tal- und Bergstation, die Abfahrt erfolgt zu jeder halben Stunde! (weiterlesen…)

Naturerlebnisse
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23. Oktober 2012 um 11:22 von Babsi BGLT

Wie so oft in diesen Herbsttagen, steht im Tal der Nebel. Es sieht aus als würde er alles verschlingen wollen. Doch es gibt einen Lichtblick ! Oben auf den Bergen strahlt die Sonne und es ist um einiges wärmer.

 

So auch am Sonntag – Sonne auf dem Predigtstuhl !

Bei der Auffahrt mit der Predigtstuhlbahn war die Kabine nach etwa 150 Metern durch die Schwaden des Nebels hindurch gefahren und die Sonnenstrahlen blendeten in die Gesichter der etwa 20 Mitfahrer. Unter ihnen Gleitschirmflieger mit ihren Tandempassagieren. An der Bergstation angekommen, war gleich die Wärme der Sonne zu spüren. Auf geht´s in Richtung Schlegemulde!

Schlegelalmhütte am Predigtstuhl

Schlegelalmhütte am Predigtstuhl

Von hier aus weiter auf den Hochschlegel, der nach etwa einer halben Stunde erreicht ist. Hier bläst ein Lüftchen aus Westen in den Windsack, der den Fliegern anzeigt, ob sie starten können. Weiter entlang der Kante vom Hochschlegel zum Karkopf, durch mannshohe Latschen führt der Weg. (weiterlesen…)

Naturerlebnisse
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14. Juli 2012 um 08:00 von Sepp BGLT

TV-Tipp: unter unserem Himmel am Sonntag um 19 Uhr

Mehrere Almen säumen das Lattengebirge: die Anthauptenalm, die Lattenbergalm, die Moosenalm und die Mordaualm. Am Sonntag, den 15. Juli kommen in Unter unserem Himmel um 19 Uhr im Bayerischen Fernsehen die Almleute zu Wort und erzählen von ihrer Arbeit auf den Almen.

Moosenalm im Lattengebirge

Moosenalm im Lattengebirge

Auch die Zerstörungen des Orkans Kyrill, der 2007 im Lattengebirge gewütet hat und auf einer Fläche von 80 Hektar große Flächen des Waldes hier oben zerstört hat, werden beleuchtet.

 

Schaltet ein, Euer Sepp BGLT

Aktiv & Outdoor
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1. November 2011 um 19:53 von Waldi

Der erste Schnee

Eine schöne sonnige Wanderung im Spätherbst ist im Lattengebirge die Runde um den Steinbergsee. Gestartet wird hinter der Winkler -Mülldeponie bei dem Parkplatz /Aufstieg Törlkopf. Zuerst wandern wir durch den wunderschön gefärbten Laubwald immer stetig bergauf. Kurz vor einer Alm führt ein Pfad,der nicht markiert ist, aber gut zum Finden, zu einer Jägerhütte. Ca. eine Stunde sind wir bisher gegangen und geniesen den schönen Ausblick. Dann schlängelt sich der Weg weiter durch Latschen in Richtung Steinerne Agnes. Ein paar Schneefelder müssen wir  queren und dann kommen wir an dem kleinen See vorbei und dann auf die Lichtung unter dem Karkopf. Nun sinds nur noch ca 20 Minuten bis zur “Steinernen Agnes . (weiterlesen…)

Aktiv & Outdoor
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20. Oktober 2011 um 16:23 von Waldi

Ausgangspunkt dieser Genußwanderung ist der Leiererparkplatz in der Ramsau an der Alpenstraße.

 

Blick ins Blaueis

 

Zuerst geht es Richtung Mordaualm auf der Teerstraße entlang,nach ca 10 Minuten zweigt ein alter Weg ab in gleicher Richtung wie die Straße und hier kann man wunderschön in die Mordau wandern, schöne Steigung . Nach ca 1 Stunde ist man dort angekommen und wandert weiter auf den Steig Richtung Lattenbergalm – Moosenalm. Mir kommt in der Stille ein ganzes Rudel Gams entgegen und der Blick auf das Hochkaltermassiv ist hier wunderschön. (weiterlesen…)

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