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7. August 2014 um 10:21 von Sepp

Bayerisches Fernsehen dreht in Bad Reichenhall

Wandern mit Hund

Andrea Obele hat ein Buch zum Thema “Wandern mit Hund” geschrieben, Isabel hat es euch in diesem Blog bereits vorgestellt. Vor kurzem hat sich auch das Bayerische Fernsehen des Themas Wandern mit Hund angenommen und oberhalb von Bad Reichenhall gedreht. Schauplatz war der Wappachkopf, in der Nähe des bekannteren Dötzenkopfes, einem Aussichtspunkt an den Ausläufern des Lattengebirges oberhalb der alpinen Gesundheitsstadt Bad Reichenhall. Beim Dreh zeigte sich deutlich, dass viele Hunde Schwierigkeiten mit Gitterrostbrücken- oder Treppen haben. In ihrem Buch beschreibt Andrea Obele diese und weitere Probleme sehr deutlich. Auch auf der Website der Autorin www.mein-wanderhund.de findet Ihr die entsprechenden Informationen. Doch im Mittelpunkt des Beitrages für das Bayerische Fernsehen steht nicht das Buch, sondern das Wandern mit dem Hund in der wunderschönen Natur des Berchtesgadener Lands.

 

Abendschau am Freitag, den 8. August im Bayerischen Fernsehen

Der Beitrag ist am Freitag, den 8. August in der Abendschau im Bayerischen Fernsehen ab 17:30 Uhr zu sehen. Hier seht Ihr noch ein paar Bilder von den Dreharbeiten.

 

Rother Wanderbuch: Andrea Obele – Wandern mit Hund

Für bergbegeisterte Hundebesitzer ist es das Schönste, zusammen mit ihrem treuen Begleiter die Bergwelt zu erkunden und Gipfel zu besteigen. Dumm nur, wenn auf der Tour plötzlich unerwartete Hindernisse für den Vierbeiner auftauchen, an die der Mensch vorher so gar nicht gedacht hat. Die 36 Tourenvorschläge im Rother Wanderbuch »Wandern mit Hund – Chiemgau, Berchtesgaden, Salzburg« sind auf Hundetauglichkeit geprüft und sorgen für schöne Bergerlebnisse für Mensch und Hund. (weiterlesen…)

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20. Juni 2014 um 17:51 von Sepp

Alm-Erlebnis-Weg in der Ramsau neueröffnet

Piding, 20. Juni 2014: Nun wurde der Alm-Erlebnisweg Ramsau im Berchtesgadener Land offiziell von Bürgermeistern, Landrat und Geschäftsführer der Molkerei Berchtesgadener Land eröffnet. Bei einem Rundweg vom Taubensee über die Mordau und Moosen kann man auf 13 Schautafeln viele Aspekte des Almlebens erfahren.

Almerlebnisweg Ramsau

Bei der Eröffnung des Almerlebnisweges Ramsau (von links): Bürgermeister von Bischofswiesen Thomas Weber, Bürgermeister der Ramsau Herbert Gschoßmann, Mordauer Almbauer Franz Kuchlbauer, Geschäftsführer der Molkerei Berchtesgadener Land Bernhard Pointner und Vize-Landrat des Berchtesgadener Landes Rudolf Schaupp.

Was ist der Unterschied zwischen einem Niederleger und einem Hochleger? Was versteht man unter Tagweide – Nachtweide und einer Schneeflucht? Auf dem Ramsauer Alm-Erlebnis-Weg, der von der Alpenstraße B 305 auf die Mordaualm, weiter hoch hinauf auf die Lattenbergalm und schließlich zur Moosenalm führt, kann man all diese „almerischen“ Begriffe eindrucksvoll nachvollziehen. Auf insgesamt 13 informativen Schautafeln rund um diese drei wunderschönen Fleckerl Natur wird das Leben auf der Alm mit dem gesamten Umfeld beschrieben und bei einer Einkehr auf der Mordau- oder Moosenalm kann man die Spezialitäten wie z.B. frische Milch und den Almkäse auch gleich ausprobieren.

 

13 Schautafeln erläutern Aspekte des Almlebens

Der Ramsauer Alm-Erlebnis-Weg wurde von der Gemeinde Ramsau in Zusammenarbeit mit der Molkerei Berchtesgadener Land realisiert; zu Beginn der heurigen Almsaison wurden die Schautafeln grafisch erneuert; sie bieten Einblick in das Leben und Arbeiten der Sennerin, berichten über die räumliche Untergliederung einer Alm, geben Einblick über Formen und Entstehung der Landschaft, aber auch über geologische und bodenkundliche Verhältnisse. Man sollte für die ca. vier- bis sechsstündige Wanderung gute Kondition und Trittsicherheit mitbringen. Ausgangspunkt Parkplatz Taubensee an der Deutschen Alpenstraße B 305. Einfache Wanderung zur Mordaualm (1.191 m) auf einem Forstweg; weiter auf alpinem Steig über die Karschneid (1.530 m) zur Lattenbergalm (1.480 m) und weiter zur Moosenalm (1.409 m). Von der Moosenalm führt der Steig hinab zur Schwarzbachwacht und weiter zum Ausgangspunkt.

 

Pressemitteilung Milchwerke Berchtesgadener Land

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26. Mai 2014 um 09:38 von Sepp

Törlkopf, Karkopf, Karspitz

Die Gipfel im Lattengebirge sind nicht so hoch wie in den anderen Gebirgstöcken der Berchtesgadener Alpen, doch dafür liegen sie nah beieinander und so kann man recht einfach mehrere Gipfel zu einer Tour kombinieren. Ich ging gestern von Ramsau Taubensee auf den Karkopf, mit 1.738 Metern der höchste Gipfel im Lattengebirge, auf den quasi direkt daneben liegenden Törlkopf (1.704 Meter) und auf dem Rückweg noch auf den Karspitz (1.640 Meter).

 

Vom Taubensee zur Mordau-Alm

Ich starte meine Tour am Wanderparkplatz am Taubensee und gehe auf dem bekannten Weg zur Mordaualm, diese Strecke ist auch Teil des Almerlebnisweges Ramsau und ab Sommer des zukünftigen SalzAlpenSteiges, dem Premium-Wanderweg vom Chiemsee über den Königssee zum Hallstätter See.

Mordaualm

Mordaualm

Noch ist die Mordaualm nicht bewirtschaftet, die Almbauern werden ihre Kühe am 7. Juni hochtreiben. Bis dahin werden die Enzian, die gerade so schön blühen, wahrscheinlich schon wieder verblüht sein,

Enzian auf der Mordaualm

Enzian auf der Mordaualm

Wenige Meter hinter den Kasern halte ich an einem Marterl kurz inne: Ich war zwar schon oft auf der Mordau, aber dieser Bildstock ist mir nie wirklich aufgefallen.

Marterl auf der Mordaualm

Marterl auf der Mordaualm

Auf der Alm ist scheinbar alles schon vorbereitet für die baldige Almsaison, der alte Kederbacher kam auch gerade an, um noch ein paar Arbeiten rund um den Kaser zu erledigen.

 

Über den Mitterbergsteig zur Törlscharte

Ein paar hundert Meter hinter den Almhütten zweigt nach links ein bezeichneter Alpenvereinsweg ab, in Richtung Karkopf. Dieser Mitterbergsteig genannte Weg ist wirklich wunderschön. Zuerst führt er in sanfter Steigung durch den dichten Bergwald. (weiterlesen…)

Naturerlebnisse
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23. Mai 2014 um 18:33 von Michael

Nach den letzten sommerlichen Tagen kann man es sich fast nicht mehr vorstellen: Vor 5 Tagen, am 18. Mai, sind wir im Lattengebirge noch im Schnee gelaufen! Es war mal wieder ein total verregnetes Wochenende. Am Sonntagnachmittag zeigte sich eine vorsichtige Wetterbesserung. Wir hatten uns schon länger vorgenommen, vom Wanderparkplatz den wunderschönen Wanderweg am Wappachbach entlang über den Eichelberg hinauf zum Dreisesselberg einen Berglauf zu machen. Also rein in die Trailrunningschuhe, einen kleinen Rucksack mit dem Wichtigsten auf den Rücken und los.

 

Und es ist wirklich ein sehr empfehlenswerter Weg. Nach wenigen Minuten ist der Zivilisationslärm verebbt, durch ein unglaubliches, frisches Grün geht es zügig aufwärts und am Wendepunkt des Alpgartenrundweges nun steiler links hinauf zum Eichelberg, ein wahrlich bezaubernder Weg. Wir waren »hin und weg«, liefen locker bergan, schauten, fotografierten, genossen die Einsamkeit in diesem beeindruckenden Hochtal. Durchaus anstrengend, steil und manchmal etwas ausgesetzt, aber für jeden trittsicheren Wanderer gut zu gehen, zieht der gut ausgebaute Weg vom Eichelberg direkt auf den Gipfel zu (laufen sollte man ihn allerdings nur, wenn man mit solchem Gelände Erfahrung hat).

 

Auf den letzten 100 Hm lag dann aber doch noch Neuschnee, zuletzt knöcheltief (nicht mausknöchel!) und ziemlich rutschig. Deswegen gingen wir hier ins Gehen über. Auf dem Gipfel saßen sogar drei Leute. Kalt war’s, die Wolkenfetzen flogen, aber es gab schöne Fotostimmungen (von denen in unserem privaten Blog einige zu sehen sind).

 

Nach einer nur kurzen Pause (wir waren doch etwas nassgeschwitzt) ging’s anfangs sehr vorsichtig, dann aber recht flott den gleichen Weg wieder hinunter. Und nun wurde das Wetter immer besser, den Sommerstart am folgenden Montag konnte man schon ahnen …

 

Insgesamt eine sehr schöne und empfehlenswerte Tour – ob als Wanderung oder als Berglauf!

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30. April 2014 um 19:00 von Sepp

Am 3. Mai um 11 Uhr auf dem Predigtstuhl

Am Samstag, den 3. Mai, findet um 11 Uhr auf Bad Reichenhalls Hausberg, dem Predigtstuhl die erste Bergmesse statt. Die Messe wird begleitet von der Jungmusi Teisendorf. Die Kollekte bekommt die Bergwacht Bad Reichenhall. Die Bergmesse findet bei schönem Wetter am Gipfelkreuz des Predigtstuhls statt, bei Schlechtwetter im Bergrestaurant.

Gipfelkreuz am Predigtstuhl, Bad Reichenhall

Gipfelkreuz am Predigtstuhl, Bad Reichenhall

Bad Reichenhalls Hausberg: Der Predigtstuhl

Seit das denkmalgeschützte Ensemble am Predigtstuhl aus Seilbahn, Bergrestaurant und Almhütte unter neuer Leitung steht, ist wieder was los auf dem Reichenhaller Hausberg. Die Bergmesse am kommenden Samstag ist ein weiterer Schritt, den Predigtstuhl wieder so ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, wie es der Berg aufgrund seiner einmaligen Lage und seines unvergleichbaren Ausblicks auf die Kurstadt Bad Reichenhall verdient.

Die Predigtstuhlbahn

Die Predigtstuhlbahn schwebt über Bad Reichenhall

Schon die Auffahrt mit der Predigtstuhlbahn, der ältesten im Original erhaltenen Großkabinenseilbahn der Welt ist ein Erlebnis. Die 1928 in Betrieb genommene Seilbahn verströmt eine nostalgisches Flair, die robuste Technik vermittelt Sicherheit: Das Tragseil wurde beim Bau der Bahn derart großzügig dimensioniert, dass es noch heute, fast 90 Jahre nach der Jungfernfahrt seinen Dienst tut.

Die Predigtstuhlbahn

Die Predigtstuhlbahn

Oben angekommen, betritt man nicht nur eine gewöhnliche Bergstation: Das angeschlossene Bergrestaurant verströmt nach der Renovierung durch die Familie Posch die gediegene Atmosphäre und sogar den leicht dekadenten Chic der goldenen Zwanziger. Nicht umsonst nennen die Bad Reichenhaller die Seilbahn auf ihren Hausberg mit seinen Anlagen respektvoll die Grande Dame der Alpen.

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Aktiv & Outdoor
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10. April 2014 um 13:15 von Sepp

In der Dämmerung zur Mordaualm

Da mittlerweile ja Sommerzeit herrscht, kann man die Abende wieder länger nutzen: Wenn das Wetter passt, kann man sogar jetzt schon kleine Feierabend-Touren machen. Am Montag zum Beispiel war ich am Abend auf der Mordaualm! Es war noch hell, als ich am Parkplatz am Taubensee losging, aber die Sonne war schon hinter dem Lattengebirge verschwunden. Als ich auf der Mordau ankam, lag die Alm schon komplett im Dunkel, während die auf der anderen Seite des Ramsauer Talkessels gelegenen Gipfel von Watzmann und Hochkalter von der untergehenden Sonne noch beleuchtet wurden.

Almkreuz der Mordaualm, im Hintergrund das Hochkkalter-Massiv

Almkreuz der Mordaualm, im Hintergrund das Hochkkalter-Massiv

Ich ging zum Almkreuz, das auf einer Erhebung oberhalb der Kaser steht und diesen schönen Blick auf die Ramsauer Bergwelt bietet..

Das Almkreuz vor Watzmann und Hochkalter

Das Almkreuz vor Watzmann und Hochkalter

Feierabend-Wanderung

Da ich relativ schnell unterwegs war, empfand ich die Temperatur als sehr warm, solange ich mich bewegte. Als ich auf der Alm dann zur Ruhe kam und mich setzte, merkte ich erst den kühlen Wind! Zum Glück hatte ich Mütze, Kapuzenpulli und Windstopper dabei. (weiterlesen…)

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2. Dezember 2013 um 11:02 von Toni Wegscheider

Winterwanderung am 1. Advent

Die Mordau

Die unberührte Schneefläche der Mordau-Alm

Am 1. Advent ging es bei klirrender Winterkälte unter einem stahlblauen Himmel hinauf zur Mordau-Alm. Vom Taubenseeparkplatz in der Ramsau aus war das erste Stück des Weges trotz des pulvrigen Neuschnees problemlos begehbar – den Reifenspuren hinauf zum letzten, abgelegenen Jagdhaus sei Dank. Bald war die Abzweigung erreicht, an der im Sommer eine breite Forststraße nach links zur Alm führt. Doch derzeit ist nur ein weißes Band aus knietiefem Schnee vorhanden, das sich in den Fichtenwald hinein zieht. Einige Frühaufsteher hatten bereits gute Spurarbeit geleistet, sodass der Weiterweg zwar nicht ganz leicht, aber mit ein wenig Anstrengung gut machbar war.

 

Spurenlesen im Winterwald

Immer wieder kreuzten nun die Fährten von Wildtieren die Strecke, wodurch mit ein wenig Spurenkenntnis kleine Geschichten aus deren Leben wie im Bilderbuch vor einem lagen. Der Fuchs, der eifrig schnuppernd im Zickzackkurs einem Geruch im lichten Wald folgt. Der Feldhase, der im Jungwuchs von einem Busch zum nächsten hoppelt und die jeweils erreichbaren Knospen abknabbert. Eine Maus, die aus einem kleinen Loch durch die Schneedecke schlüpft, einige Meter an der Oberfläche herumtrippelt, und dann schnell wieder vor ihren vielen Feinden in die nächste Wehe hinein flüchtet. Zusammen mit den vielen Vogelstimmen oben im Geäst der Bäume und unzähligen anderen Zeichen wie Spechthöhlen, abgenagten Fichtenzapfen und aufgegrabenen Ameisenhaufen, erhielt man einen guten Überblick über die verschiedenen Tiere des Bergwaldes, ohne sie direkt zu Gesicht bekommen zu müssen. (weiterlesen…)

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30. September 2013 um 15:32 von Toni Wegscheider

Wandern auf Caspar David Friedrichs Spuren

Eine dichte Wolkendecke liegt tief über dem Berchtesgadener Talkessel, als wir am Wanderparkplatz Hallthurm zu einer Nachmittagstour starten. Erst geht es auf der breiten Forststraße ein kurzes Stück durch Fichtenwald, dann bald an einem Wegweiser zu einem steilen Pfad Richtung Rotofenscharte. Der Steig führt über Wurzeln und Steine in engen Serpentinen den Hang hinauf, während alle Geräusche vom dichten Nebel gedämpft werden und Kondenswasser von den Kiefern auf uns herabtropft. An einer kleinen Quelle werden die Trinkflaschen aufgefüllt, dann führt der Weg durch zwei Dolomit-Rinnen mit kurzer Drahtseilsicherung und über ein letztes Steilstück mit vielen glitschigen Treppenstufen umgeben von Buchenwald hinauf in die Rotofenscharte – der Lücke zwischen Kinn und Brust der berühmten Schlafenden Hexe.

 

Kletterei auf den Gipfel

Links von uns ragen im Dunst die nur mit Kletterausrüstung erreichbaren Gipfel des Kinns und der Nase der schlafenden Hexe auf, und geradeaus führt der markierte Weg weiter zur ebenso bekannten Steinernen Agnes, doch wir halten uns nun rechts.

Das Lattengebirge im Nebel

Das Lattengebirge im Nebel

Auf einem ausgetretenen Trampelpfad nähern wir uns den Felswänden der Hexenbrust und stellen erfreut fest, dass das Gestein überraschend trocken ist und guten Halt bietet – unerlässlich für die nun folgende Kletterei auf den Gipfel. Eine Steilrinne zwischen Latschen und Wiesenstücken muss hier überwunden werden, wobei der Fels mit seinen großen Griffen und Tritten gut kletterbar ist. Dennoch klopfen wir jeden Griff vor der Belastung sorgfältig ab und meiden lockere Brocken, da ein ausbrechender Stein in diesem fast senkrechten Gelände üble Folgen hätte. Dass wir hier als Menschen eigentlich nichts zu suchen haben, sondern uns ins Reich der Gämsen vorwagen, erkennen wir nun auf Schritt und Tritt: überall liegt frische Gamslosung herum und in der Luft liegt ein moschusartiger, „bockiger“ Geruch. Die Kletterkünstler können also nicht weit sein, sind im Nebel aber nicht zu entdecken.Nach der kurzen aber mühsamen Kraxelei kommen wir nun endlich auf den Gipfelgrat. An beiden Seiten brechen die Wände in die Tiefe hinab und ein teils nur handtuchbreiter Felsstreifen führt hinauf zum Gipfelkreuz der Brust der schlafenden Hexe, die auch unter Signalkopf, Bayrischer Löwe oder Mittlerer Rotofenturm bekannt ist.

Blick zum Staufen

Blick zum Staufen

 

Aussicht über das Nebelmeer

Oben angekommen schreiben wir uns ins Gipfelbuch ein, halten im Nebel Ausschau nach erkennbaren Bergspitzen und können unser Glück kaum fassen, als es nach wenigen Minuten aufreißt. Der Wind treibt Wolkenschleier hinauf, die Sonne hilft von oben nach und schließlich ragt unsere Felsspitze gerade einmal zehn Meter weit aus der endlosen Nebelfläche heraus! Sofort fühlen wir uns wie der „Wanderer über dem Nebelmeer“ von Caspar David Friedrich. (weiterlesen…)

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17. Mai 2013 um 13:17 von Sepp

Almhütte Schlegelmulde am Predigtstuhl öffnet wieder

Nach Besitzerwechsel und umfangreichen Umbaumaßnahmen eröffnet am Pfingstsamstag, den 18. Mai, die Almhütte Schlegelmulde am Predigtstuhl wieder.

Bauarbeiten an der Schlegelmuldenalm

Bauarbeiten an der Schlegelmuldenalm

Nachdem das gesamte Ensemble von Predigtstuhlbahn, dem ehemaligen Berghotel und der Almhütte im vergangenen Herbst nach Jahren einen neuen Besitzer gefunden hat, ist die Wiedereröffnung der Schlegelmulde ein erster Schritt, dem Predigtstuhl wieder neues Leben ein zu hauchen. Die nächsten Schritte werden sein, die Seilbahn sowie das Berghotel wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Die Logistik des Umbaus der Schlegelmulde war nicht ganz ohne: Über 40 mal flog ein Helikopter, um Baumaterial und vor allem die neue Küche zur Hütte zu transportieren.

 

Die Predigtstuhlbahn

Wer den Aufstieg zu Fuß zum Predigtstuhl scheut, kann natürlich mit der Predigtstuhlbahn fahren. Zwischen 9 und 17 Uhr pendelt die Großkabinen-Seilbahn zwischen Tal- und Bergstation, die Abfahrt erfolgt zu jeder halben Stunde! (weiterlesen…)

Naturerlebnisse
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23. Oktober 2012 um 11:22 von Babsi BGLT

Wie so oft in diesen Herbsttagen, steht im Tal der Nebel. Es sieht aus als würde er alles verschlingen wollen. Doch es gibt einen Lichtblick ! Oben auf den Bergen strahlt die Sonne und es ist um einiges wärmer.

 

So auch am Sonntag – Sonne auf dem Predigtstuhl !

Bei der Auffahrt mit der Predigtstuhlbahn war die Kabine nach etwa 150 Metern durch die Schwaden des Nebels hindurch gefahren und die Sonnenstrahlen blendeten in die Gesichter der etwa 20 Mitfahrer. Unter ihnen Gleitschirmflieger mit ihren Tandempassagieren. An der Bergstation angekommen, war gleich die Wärme der Sonne zu spüren. Auf geht´s in Richtung Schlegemulde!

Schlegelalmhütte am Predigtstuhl

Schlegelalmhütte am Predigtstuhl

Von hier aus weiter auf den Hochschlegel, der nach etwa einer halben Stunde erreicht ist. Hier bläst ein Lüftchen aus Westen in den Windsack, der den Fliegern anzeigt, ob sie starten können. Weiter entlang der Kante vom Hochschlegel zum Karkopf, durch mannshohe Latschen führt der Weg. (weiterlesen…)

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