St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Lofer
Ann-Katrin

Seehorn-Überschreitung und Ingolstädter Haus

 von Ann-Kathrin
Blick zum Seehorngipfel © Ann-Kathrin Helbig

Blick zum Seehorngipfel © Ann-Kathrin Helbig

Grenzen bestehen nur in unseren Köpfen, aber nicht in der Natur. Die heutige Bergwanderung befindet sich sowohl auf deutschem als auch österreichischem Boden. Was man aber während des Gehens natürlich nicht bemerkt – denn Grenzen bestehen nur in unseren Köpfen!

Für die heutige Tour fährt man zuerst in das österreichische Weißbach bei Lofer auf den Wanderparkplatz Pürzlbach. Alternativ kann man den Almerlebnisbus ab Ramsau Hintersee nutzen und bei der Abzweigung Kallbrunnalm aussteigen (unbedingt den Fahrplan beachten!). Wer von Weißbach bei Lofer/Pürzlbach startet, der geht mindestens eine Stunde auf einer breiten Forststraße. Allerdings wenn man seinen Daumen rausstreckt und ein Auto mit einheimischen Kennzeichen vorbeifährt kann man auch beispielsweise vom lässigen Koch der Jausenstation Kallbrunnalm mitgenommen werden.

Von der Kallbrunnalm lässt sich schon teilweise die komplette Tour von heute überblicken. Man kann gut das Seehorn als auch das Ingolstädter Haus in weiter Ferne gut erkennen. Das Seehorn und auch der gleichnamige See sind von der Kallbrunnalm ausgeschildert. Der gemütliche Bergwanderer braucht bis zu 3 Stunden zum Gipfel. Fittere sind natürlich schneller. Zuerst führt uns ein Pfad durch den Wald. Stetig bergan und vollkommen unschwierig. Immer mehr schraubt man sich hinauf, bis man vom Seehornsee überrascht wird. Dieser liegt smaragdgrün in einer Senke. Hinter uns kommt eine Gruppe Österreicher an. Wir heißen Sie spaßeshalber zum FKK-Badestrand am Seehornsee willkommen. Die Männer lehnen dies dankend ab und verzichten auf eine kostenfreie Geschlechtsumwandlung dank Seehornsee. Nun geht es rechts am See vorbei bergauf. Die Latschen wechseln schnell zum felsigeren Gelände und ein kleiner Kamin wird durchstiegen. Hierbei nutzen kleinere Menschen einfach noch ihre Hände zur Hilfe – so wie ich. Wer Bergerfahrung hat, wird hier keine Probleme haben beziehungsweise dies als schönsten Teil im Aufstieg empfinden. Nach dieser Passage öffnet sich der Blick und der letzte Schlussaufstieg wird erreicht. Hier kann man schön die steile Abbruchkante des Berges erkennen. Imposant, zauberhaft und super windig. Mütze und Sonnenbrille auf damit man nicht gerade ausschaut wie nach einem Trauerfall. Nach 20 Minuten, bei denen das Gipfelkreuz sichtbar wurde erreicht man den Gipfel.

Gipfelkreuz Seehorn © Ann-Kathrin Helbig

Gipfelkreuz Seehorn © Ann-Kathrin Helbig

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Ann-Katrin
Welcome to the moon © Ann-Kathrin Helbig

Welcome to the moon © Ann-Kathrin Helbig

Wer spät aufsteht, muss schneller gehen …
Genau aus dem Motto entstand dann eher ein Lauf- und Gehmix zum Ingolstädter Haus im steinernen Meer. Oder um es wie im Artikel aus dem Oktober 2015 auszudrücken „Welcome to the moon

Einsam, weltfremd und bizarr. Das steinerne Meer zieht mich magisch an und das schon seit dem Herbst 2013. Immer wieder begehe ich diese Mondlandschaft, ob als Tagestour oder als Mehrtagestour. Heute soll es aus Zeitmangel nur eine Tagestour werden.

Dafür starte ich beim Wanderparkplatz Pürzlbach in Weißbach bei Lofer. Hier stelle ich nach langer Anfahrt mein kleines Rollerlein ab, bei dem ich froh bin, dass er die steilen Kurven hinauf zum Wanderparkplatz geschafft hat. Alternativ kann man auch den Almerlebnisbus ab Hintersee bis Kallbrunn-Abzw. nutzen oder man nutzt ein e-Bike. Eine breite Forststraße führt mich in rund 45 Minuten zum Weidegebiet und zur Jausenstation Kallbrunnalm.

Jausenstation Kallbrunnalm © Ann-Kathrin Helbig

Jausenstation Kallbrunnalm © Ann-Kathrin Helbig

Diese lasse ich links liegen und sehe schon vor mir das Plateau des Mondes mit seiner Mondstation Ingolstädter Haus. Wie von einem Magnet angezogen verschnellere ich meine Gehgeschwindigkeit. Eine Einkehr ist nicht notwendig, denn ich habe mir genug Proviant eingepackt. Nach einer kurzen Gehstrecke erreicht man den Dießbachstausee. Kaum zu glauben, dass unter dem See mal ein Almgebiet war.

Dießbachstausee © Ann-Kathrin Helbig

Dießbachstausee © Ann-Kathrin Helbig

Ich hab mal wieder verpennt. Wie so oft in letzter Zeit. Sehr ärgerlich. Es ist ein warmer Sommertag und eigentlich wollte ich soviel Monderlebnis wie möglich in ihn hineinstecken. So stand noch auf dem Plan den großen Hundstod zu begehen, aber das kann ich mir in die Haare schmieren bzw. muss ich das aufschieben. Erst mittags bin ich gestartet.weiterlesen »

Ann-Katrin

Grenzüberschreitende Almwanderung

 von Ann-Kathrin

43 Kilometer wandern an einem Tag

Start unserer grenzüberschreitenden Almwanderung war der Parkplatz an der Hirschbichlstraße. Vorbei am Klausbachhaus ging es dann in Richtung Hirschbichl. Ein fast ebener Weg führt nahe des Klausbaches (von hier stammt das Trinkwasser der Ramsauer) zur Hängebrücke. Sie ist 55 Meter lang und elf Meter hoch. Dominant zu erkennen an den Pfeilern der Hängebrücke ist das Logo des Nationalparkes Berchtesgaden. Einem Steg folgend gelangt man zu einer Aussichtsplattform, wo man eindrucksvoll die Mühlsturzhörner bewundern kann. Ein schwerer Felzsturz 1999 prägte das Landschaftsbild deutlich. Das ganze schaut ein bisschen aus wie die drei Zinnen des Berchtesgadener Landes.

 

43 Kilometer: Klingt irre, ist irre!

Bei dieser Wanderung bin ich diesmal nicht alleine unterwegs sondern habe fesche und sportliche Begleitung bei mir.  Zuvor informiert, wieviel Kilometer wir wirklich wandern werden, habe ich mich nicht, aber ich ahnte schon, dass das keine Kurzstrecke werden wird. Allerdings wer folgt schon der Einladung „Hey, lass uns 43 Kilometer wandern!“ Schnellen Schrittes geht es auf die Bind-Alm zu. Dort gibt es beim Almkreuz die erste Fotopause.

auf der Bind-Alm

auf der Bind-Alm

Nur wenige Gehminuten von der Bind-Alm befindet sich dann der Grenzübergang Hirschbichl. Nun befinden wir uns im Pinzgau. Ein Salzsäumerweg über den Hirschbichl diente seit dem 13. Jahrhundert der Ausfuhr des Schellenberger und Halleiner Salzes nach Tirol. Noch ein kleines Stück auf der Teerstraße und wir wanderten in Richtung Kammerling-Alm. Im Winter diesen Jahres zog es mich schon mit Schneeschuhen im Gepäck dorthin. Ein wirklich empfehlenswerter Schneeschuhwanderweg!

auf den Kammerling-Almen

auf den Kammerling-Almen

Zu diesem Zeitpunkt peitschte mir ein Sturm um die Nase, da die Kammerling-Almen an einer expornierten Almwiesenfläche liegen. Von hier aus öffnet sich der Blick zu den Loferer Steinbergen. Auch die Gebirgskette der Mühlsturzhörner zeigt sich wieder imposant. Von hier aus hat man schon die Möglichkeit aus einer Wanderung eine mittelschwere bis schwere Bergtour zum Kammerlinghorn zu unternehmen.

Blick zu den Kammerling-Almen

Blick zu den Kammerling-Almen

Nachdem wir die Kammerling-Almen passierten ging es dann leicht bergab und dann einen leicht matschigen Pfad hinunter. Wieder stoßen wir auf eine Forststraße. Es ist noch immer weit bis zur Kallbrunn-Alm. Bis hierher war der Weg überraschenderweise nicht hoch frequentiert, obwohl es Sonntag war und strahlender Sonnenschein herrschte. weiterlesen »

Waldi

Herbstwanderung auf das Grubhörndl

 von Waldi

Herbsttour im Pinzgau

Diesmal machten wir uns auf,um im benachbarten Pinzgau  noch mal eine Wanderung zu machen, bevor der Schnee kommt.

Blick vom Grubhörndl

Blick vom Grubhörndl

Wir hatten uns das Grubhörndl ausgesucht und der Ausgangspunkt war Lofer.

 

Über die Loferer Alm aufs Grubhörndl

Ein netter Pfad führte uns stets aufwärts bis zu den Lofereralmen.Das letzte Stück vor den Almen gingen wir auf den Skipiste.Die Loferer Alm glänzte in einer spätherbstlichen Atmosphäre und auch die Sonne hatte noch wärmende Strahlen.Über den Kamm kamen wir auf das Grubhörndl.

Abstieg

Abstieg

Hier lag schon Schnee und die Nordseite, die wir uns für den Abstieg vorgenommen hatten, war so voller Schnee,dass wir umdisponierten und den gleichen Weg wieder hinunter gingen.Der Ausblick war wunderschön und man konnte schon den nahen Winter ahnen, bei den vielen weißen angezuckerten Gipfeln.

 

Die Wanderung dauert ca 2 1/4 Stunden rauf und dementsprechend wieder runter und ist für jeden Wanderer machbar.

Berg Heil Waldi