St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Mooslahner
Ann-Katrin

Bergtouren im Dunkeln

 von Ann-Kathrin
Nachtstimmung auf dem Dützenkopf © Max Nikelski

Nachtstimmung auf dem Dützenkopf © Max Nikelski

Keine Angst vorm schwarzen Mann…

Gerade im Winter und im Herbst, wo die Tage immer kürzer sind richtet man sich immer nach dem Sonnenauf- und untergang, um bei Wanderungen und Bergtouren möglichst nicht in die Dunkelheit zu geraten. Allerdings kann dies sogar ganz schön sein und sogar der krönende Abschluss eines perfekten Tages sein. Um der Dunkelheit ohne Schrecken entgegen zu gehen braucht es das passende Equipment. Unverzichtbar ist eine Stirnlampe. Ich habe eine von LED Lenser, welche so stark ist, man könnte meinen es sei ein Autoscheinwerfer.

BGLT-Bloggerin Sabrina perfekt ausgestattet

BGLT-Bloggerin Sabrina perfekt ausgestattet

In so mancher Vollmondnacht ist sogar eine Stirnlampe nicht einmal von Nöten. Im Tal die flackernden Lichter der Straßen, Häuser, Sterne und die Berge glitzern, eine perfekte Symbiose. In die Dunkelheit zu geraten bei einer Bergtour ist nicht immer zum Nachteil, allerdings sollte dies besser passieren, wenn man auf dem Rückweg ist und nicht wenn man sein Tagesziel noch nicht erreichte. Ein paar meiner Lieblingsdunkelheitstouren möchte ich euch vorstellen beziehungsweise wie ich dazu gekommen bin.

Alles fing an, als ich wochenends im Carl-von-Stahl Haus arbeitete. Sonntagabends hörte ich schon auf den 1736m Höhe mein Bett im Tal rufen. Es kostete mich Überwindung um 0 Uhr aus der Hütte zu gehen nach einem Arbeitstag den ganzen Weg alleine im Dunkeln bis nach Schönau am Königssee zu laufen. Zuerst war es echt beklemmend. Aber dann siegte die Vernunft, denn was soll denn passieren? Monster gibt es nicht! So lernte ich auch zum ersten Mal eine Nachtweide kennen. Mitten in der Nacht sind die Kühe wach/aktiv und jedes Mal wenn ich mit meiner Stirnlampe vorbeikam blieben sie wie angewurzelt stehen und schauten direkt in mein Licht. Jeder Abstieg war ein Erlebnis. In der Dunkelheit am Hochbahnweg mit den Stadtlichtern von Berchtesgaden & Schönau sah ich zum ersten Mal einen Fuchs in freier Wildbahn.weiterlesen »

Sepp Wurm

Mooslahnerkopf

 von Sepp
Mooslahner Gipfelkreuz vor kleinem Watzmann

Mooslahner Gipfelkreuz vor kleinem Watzmann

Der Mooslahnerkopf ist der niedrigste Gipfel im Watzmannmassiv. (Also strenggenommen ist er ja gar kein eigenständiger Gipfel, aber egal). Mit seinen 1.815 Metern ist er geradezu ein Winzling im Vergleich zu Süd-, Mittelspitze, Hocheck oder kleinem Watzmann. Auch die „Watzmannkinder“ überragen den Mooslahner. Eine Tour auf ihn lohnt sich aber dennoch, denn der Mooslahner bietet einen überwältigenden Tiefblick auf den Königssee.

Ich startete meine Tour an der Wimbachbrücke in Ramsau und marschierte los in Richtung Schapbachalm. Diese präsentierte sich noch völlig im Schatten, während die Spitzen des Watzmann schon von der Sonne angeleuchtet wurden.

Schapbach in der Früh

Schapbach in der Früh

Die kühlen Temperaturen am  Morgen ließen mich flott weiterkommen. Um meinen Rhythmus nicht zu stören, hielt ich nicht mal zum Fotografieren an.weiterlesen »

Waldi

Berg-Tour Kleiner Watzmann

 von Waldi
Blick vom Aufstieg zum Kleinen Watzmann zur Falzalm

Blick vom Aufstieg zum Kleinen Watzmann zur Falzalm

Bei strahlendem warmen Wetter starteten wir beim Morgengrauen mit dem Mountainbike an der Wimbachbrücke und radelten zur Kührointalm. Nach ca. eindreiviertel Stunden war die erste Etappe geschafft.Nach einer kurzen Frühstückspause gings weiter auf einem Pfad durch  Latschen und weiter oben auch durch felsiges Gelände.Die Schlüsselstelle ist der sogenannte „Gendarm“,wo man einen herrlichen Blick ins Watzmannkar, zum Watzmann und die ganzen Berge hat.Die letzte halbe Stunde ist viel Fels-platten-geherei und nach ca 2 Stunden waren wir am Gipfel.Eine herrlichen Aussicht belohnte uns.

Das Watzmannkar

Das Watzmannkar

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