St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Natur
Sepp Wurm
Artenreiche Berg-Mähwiese mi Margeriten, Wiesen-Witwenblumen, Wiesen-Flockenblumen © Tanja Maurer

Artenreiche Berg-Mähwiese mi Margeriten, Wiesen-Witwenblumen, Wiesen-Flockenblumen © Tanja Maurer

Die Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC, der Dachverband der deutschen Nationalparks, Biosphärenreservaten, Naturparks und Wildnisgebietenrufe, rufen dazu auf, per Online-Abstimmung das schönste Naturwunder in den Nationalen Naturlandschaften Deutschlands zu küren. In diesem Jahr stehen „Wilde Wiesen und Weiden“ im Fokus.

Die Biosphärenregion Berchtesgadener Land hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, ebenso ein Naturwunder aus der Region zu präsentieren: Und zwar eine artenreiche Berg-Mähwiese mit typischen Pflanzenarten wie Margeriten, Wiesen-Witwenblumen, Wiesen-Flockenblumen. Der durch die späte Mahd sehr vielfältige Lebensraum ermöglicht nicht nur ein abwechslungsreiches Nahrungsangebot für Tiere, sondern trägt auch zum typischen Landschaftsbild bei. Margerite, Flockenblume & Co teilen sich die teilweise steile Wiese und zeigen den Artenreichtum unserer Kulturlandschaft, der nur durch die traditionelle Nutzung nachhaltig bestehen bleibt. Bis 10. September können Sie noch für das Foto der Biosphärenregion Berchtesgadener Land abstimmen.

Hier geht’s zur Abstimmung ->

Wir freuen uns über eure Unterstützung!

Ein Paradies auf Erden: Der Königssee in Bildern

 von Sarah
Die Bootswerften Königssee am Morgen

Die Bootswerften Königssee am Morgen

Mit einem Umfang von 20 Kilometern und einer Fläche von 5,22 km² ist er nicht der größte, jedoch definitiv einer der schönsten Seen Deutschlands: Der Königssee.

Ganz verschwommen existierten in meinem Kopf die Bilder eines Sees, dessen Ufer am Seegelände bereits in Kindheitstagen große Wirkung auf mich erzielte. Als ich im Jahre 2015 nach Schönau reiste um die Beendigung meines Studiums zu zelebrieren, wurden die surrealen Kindheitsimpressionen aufgefrischt und um neue, tiefgehende Gefühle erweitert: Meine Zugeneigtheit zum Königssee.

Ummantelt von hohen und steilen Felswänden liegt er da, am Fuße des Watzmannes und inmitten des Nationalpark Berchtesgaden. Sein Wasser ist aufgrund von, im Wasser aufgelöstem Kalkgestein grün, bzw. türkisfarbend und mit einer maximalen Tiefe von 190 Metern ist er der tiefste See Deutschlands.

Auf dem Königssee: Mittig zu sehen die Schönfeldspitze

Auf dem Königssee: Mittig zu sehen die Schönfeldspitze

Der Ursprung des Sees liegt historisch gesehen weit zurück – ein Exkurs in die letzte Eiszeit ist von Nöten um die Entstehung festhalten zu können. Gebildet aus einem Gletscher des Steinernen Meeres und einer damals bestehenden Endmorände im Ort Schönau ergab sich die Bildung des heutigen Königssees – der seinen Namen vermutlich dank des Vornamens ,,Kuno“ trägt. Solchen trugen im Zuge der Fürstprobstei Berchtesgaden einige bedeutende Persönlichkeiten.weiterlesen »

Sepp Wurm

Haus der Berge mit einigen Neuerungen

 von Sepp
Schöne Aussichten vom Aussenbereich des Haus der Berge in Berchtesgaden

Schöne Aussichten vom Aussenbereich des Haus der Berge in Berchtesgaden

Neues im und vor dem Nationalparkzentrum in Berchtesgaden

Drei Wochen lang wurde im und rund um das Haus der Berge gearbeitet, jetzt präsentiert sich das Berchtesgadener Nationalparkzentrum mit einigen Neuerungen: In die Ausstellung „Vertikale Wildnis“ sind neue Bewohner eingezogen, die nicht alle auf den ersten Blick zu entdecken sind: Im Lebensraum Wald verstecken sich Äskulapnatter und Gartenschläfer (Bild) im Schatten der Bäume.

Ein Gartenschläfer im Haus der Berge

Ein Gartenschläfer im Haus der Berge

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Sepp Wurm

Geführte Winterwanderung auf die Kneifelspitze

 von Sepp
Die Schneerose: Frühlingsbote

Die Schneerose: Frühlingsbote

In der Veranstaltungsreihe „Schatzkammer Natur – Biodiversität“ lädt die Biosphärenregion Berchtesgadener Land  zu spannenden Vorträgen und Exkursionen in die Berchtesgadener Natur ein. Am 20. Februar 2016 steht eine Winterwanderung zur Schneerosenblüte auf die Kneifelspitze auf dem Programm.

Auf dieser winterlichen Wanderung von der Wallfahrtskirche Maria Gern bis zum Gipfel der aussichtsreichen Kneifelspitze begeben sich die Wanderer auf die Suche nach den Spuren des Lebens im Winter.

Die Wallfahrtskirche Maria Gern im Winter, dahinter der Watzmann

Die Wallfahrtskirche Maria Gern im Winter, dahinter der Watzmann

Für die Pflanzen ist der Winter die Zeit des Rückzugs und der Innerlichkeit. Mit großer Achtsamkeit kann man jedoch die gut versteckten Spuren von Pflanzen und Tieren im Winter entdecken.weiterlesen »

Wanderung um das Hallthurmer Moos

 von Sarita
Maximilian Reitweg Hallthurm

Maximilian Reitweg Hallthurm

Der Natur auf der Spur – geführte Wanderung in Bischofswiesen
Von verschwundenen Seen, uralten Korallenriffen, eingestürzten Bergen, Schmuggelkönigen und betrügerischen Schmetterlingen. Ein geologischer, botanischer und geschichtlicher Streifzug durch das Biosphärenreservat Berchtesgadener Land, rund um das Hallthurmer Moos und zur mittelalterlichen Grenzbefestigung.

Anforderungen: Durchschnittliche Kondition (ca. 100 Höhenmeter), festes Schuhwerk

Termin: Von April bis November mittwochs um 9 Uhr. Die Anmeldung ist erforderlich bis 20 Uhr am Vorabend unter Tel.: +49-160-93494866

Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen

Treffpunkt: Wanderparkplatz „Steinerne Agnes“ Hallthurm. An der B 20, 300 m südlich der Bushaltestelle Hallthurm. Vom Bahnhof Berchtesgaden in Richtung Bad Reichenhall mit der Buslinie 841.

Dauer:  3 Stunden, evtl. kleine Brotzeit und Getränk mitbringen, keine Einkehrmöglichkeit

Preis pro Person: 15 Euro

Info: Tel.: +49-160-93494866 oder www.gaestefuehrer-berchtesgaden.de

Wandertipp der Tourist-Info Bischofswiesen

Sabrina Moriggl

Salzburghofen Rundweg

 von Sabrina
Bergpanorama

Blick auf die Berge, v.l.n.r.: Untersberg, Lattengebirge und Staufen.

Ich beginne den Rundweg durch Salzburghofen beim Rieschenwirt und folge der Straße hinab Richtung Bauhof. Der Rundweg bietet einen wundervollen Blick auf die Berge und verspricht trotz der Nähe zur Bundesstraße und der Stadt, Ruhe und Entspannung. In einem zügigen Tempo schafft man die Runde in einer halben Stunde. Normale Geher können 45 Minuten einrechnen und Genießer marschieren am Besten ohne Uhr los.

Kaum ein paar Meter gegangen, biege ich links auf den geschotterten Huber-Jakl-Weg ein. Einst markierte dieser Weg die Grenze zwischen Deutschland und Österreich und führte als einzige Straße in die nächst größere Stadt – Laufen.

Der Weg wird breiter. Freilassing will den Huber-Jakl-Weg verbreitern und an den Kanal anschließen. Sehr zum Ärger der Anwohner. Zwei Seitenstraßen locken zurück auf die Hauptstraße, aber ich halte stur meinen Weg und lasse den Blick nach rechts gleiten. Die Häuser weichen und öffnen den Blick auf den österreichischen Gaisberg.weiterlesen »

Toni

Gamsbrunft am Untersberg

 von Toni
Brünftiger Gamsbock

Brünftiger Gamsbock

Die Schneeflächen in den Hochlagen des Untersbergs sind wie immer durchzogen von den Spuren der Gämsen, die hier an der langgezogenen Südwand ihre Einstände haben. Doch zwischen den normalen Fährten herumziehender Tiere, die meist relativ flach und mit geringen Trittabständen verlaufen, finden sich mit dem Fernglas auch immer wieder völlig andere Spuren. Fast in Falllinie ziehen sie sich die Hänge hinauf und hinunter, und mit den etwa einen Meter messenden Abständen zwischen den Abdrücken zeugen sie von den rasanten Verfolgungsjagden der brünftigen Böcke.

Beginn der Kämpfe

Treffen zwei annähernd gleich große Böcke bei einem Geißrudel aufeinander, so beginnt zuerst ein Zurschaustellen mit gesträubtem Fell, vor allem die Rückenhaare des „Gamsbarts“ werden dabei aufgerichtet. Im Gegensatz zu Stein- oder Rotwild, wo bereits das Gehörn bzw. Geweih Auskunft über Alter und Kondition des Trägers gibt, haben die Krucken der Gämsen keine Statusfunktion. Selbst Böcke die z.B. durch Steinschlag ein oder gleich beide Hörner verloren haben, können in der Brunft bei ansonsten guter Verfassung zum Zug kommen.weiterlesen »

Ann-Katrin

Warum tun wir uns das an?

 von Ann-Kathrin

Warum tue ich mir das an?

Der Schweiß fließt mir das Gesicht runter, meine Atmung verschnellt sich, die Kleidung klebt und es ist heiß. Von einer Frisur kann man mittlerweile auch nicht mehr sprechen. Warum tue ich mir das an? Das sind so Gedanken, die einem in den Kopf kommen können in den ersten paar Metern des Aufstieges. Erst überwiegt die Vorfreude auf die geplante Wander- oder Bergtour. Doch eines vergisst man vielleicht vor Freude darüber ein bisschen: es ist Sport! Wie passt das zusammen, man möchte sich erholen und treibt den Körper zu Höchstleistungen, die er im Alltag nicht kennt.

im Winter auf dem Weg zum Kehlstein

im Winter auf dem Weg zum Kehlstein

anstrengendes Schneestapfen

anstrengendes Schneestapfen

Warum tun wir uns das an?

Ja, so begann schon in Kindheitstagen ein Urlaubstag. Urlaub. Die schönste Zeit des Jahres in der man sich vom Alltag erholt. So hat nun  jeder seine eigene Ansicht von Erholung. Und mittlerweile konnte ich für mich herausfinden, dass eben genau diese körperliche Ertüchtigung für mich Erholung ist. Erholung für das Gehirn. Was mich eben noch belastete wird ganz klein. Ganz klein wie die Häuser im Tal, wenn ich immer weiter nach oben schreite. Ja, ich tue mir das an, weil ich so meinem Kopf Erholung geben kann.

 

Nach einiger Zeit wurde ich fitter und schneller und dann merke ich dieses Konkurrenzgefühl auf den Wanderwegen und Bergsteigen. Irgendwie ist es bei manchen kein Miteinander sondern ein Gegeneinander. Ich fühle mich vom Hintermann gehetzt schneller zu sein und wie schon durch offene Aussagen mancher mir entgegenbracht wurde, hatte man den Willen mich zu überholen. Wie paradox das doch ist, denn sind denn nicht die Berge genau die Region wo man hingeht um zu entschleunigen.

Aufstieg zum Watzmannhaus

Aufstieg zum Watzmannhaus

auf dem Hochgeschirr

auf dem Hochgeschirr

im Stiergraben

im Stiergraben

im unteren Hirschenlauf

im unteren Hirschenlauf

Ist unsere Schnelllebigkeit schon in den Bergen angekommen?

Ich erinnere mich noch gut wie ich diesen Sommer mit meiner schwer Herzkranken Mutter zum Kärlingerhaus/Funtensee aufstieg. Natürlich kann sie nicht besonders schnell aufsteigen und braucht ihre Verschnaufpausen. Als meine Mutter eine Pause brauchte, gab es von so manchem einen nicht wohlüberlegten Spruch oder Gelächter uns gegenüber. Warum verurteilt man jemanden, von dem man nicht weiß warum diese Person nicht in Windeseile den Aufstieg meistern kann? Am besten ist es solche Menschen zu ignorieren. Denn nicht um jemanden etwas zu beweisen geht meine Mutter in die Berge, sondern wegen der unglaublichen Schönheit der Natur. Ja, das Naturerlebnis steht im Vordergrund.weiterlesen »

Sepp Wurm

Mit Audioguide durchs Haus der Berge

 von Sepp

Mensch und Natur“ im Haus der Berge

Natur mit allen Sinnen erleben – das ist das Motto im Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden. Die moderne und interaktive Ausstellung „Vertikale Wildnis“ verzichtet daher auf lange Texte und ausführliche Erklärungen sondern arbeitet mit visuellen, auditiven und haptischen Eindrücken. Für Besucher, die tiefer in die Materie einsteigen möchten, werden ergänzende Audioguide-Routen angeboten. Neu ist die Tour „Mensch und Natur“.

„Haus der Berge“-Mitarbeiterin Johanna Hasenkopf erklärt einem Besucher die Bedienung des Audioguides

„Haus der Berge“-Mitarbeiterin Johanna Hasenkopf erklärt einem Besucher die Bedienung des Audioguides

„In der Ausstellung geht es vor allem darum, die Besucher für Natur und Wildnis zu begeistern und neugierig zu machen auf das, was sie draußen im Nationalpark erwartet“, erklärt Ulrich Brendel, Chef vom Haus der Berge. Die Ausstellung setzt deshalb bewusst auf wenig Texte. Kinder und Erwachsene können den Geräuschen des Waldes lauschen, die Felle und Federn der Tiere unter den eigenen Fingern spüren, finstere Höhlen erkunden und seltene Blumen entdecken. Wer mehr erfahren möchte, der kann die kurzen, informativen Texte, die an vielen Stellen der Ausstellungen zu finden sind, durch eine Audioguide-Tour mit viel Wissenswertem, Detailinformationen und Anekdoten ergänzen. „Wir haben darauf geachtet, dass die Inhalte des Audioguides einen Mehrwert für unsere Besucher bieten“, erläutert Ulrich Brendel. Es wird also nicht wiederholt, was ohnehin auf den Infotafeln steht, sondern es werden neue Einblicke in das Leben im Nationalpark ermöglicht.

 

Audioguide-Tour „Geheimnisvolle Bergbewohner“

Die Audioguide-Tour „Geheimnisvolle Bergbewohner“ befasst sich mit den Tieren im Nationalpark: mit den Fische im Königssee, den Kühe auf den Almen, den Hirschen, Steinböcken, Steinadlern und vielen mehr. Interessierte erfahren zum Beispiel, warum das Reh nicht die „Frau“ vom Hirsch ist, dass die Horste der Steinadler bis zu 120 kg schwer werden können, warum die Augen des Rothirsches so weit von seiner Nasenspitze entfernt liegen und warum Kolkraben zu den intelligentesten Vögeln der Welt gehören.weiterlesen »

World Champions of Nature

 von Sarita

Neue Ausstellung im Haus der Berge vom 1. Juli bis 31. August 2014

Außergewöhnliche Höchstleistungen und begeisternde Phänomene aus der Tierwelt zeigt die neue Ausstellung im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ in Berchtesgaden. Unter dem Titel „World Champions of Nature“ präsentiert „NatureLife-International“, Stiftung für Umwelt, Bildung und Nachhaltigkeit, vom 1. Juli bis 31. August 2014 tierische Höchstleistungen und faszinierende Anpassungsstrategien.

 

Afrikanische Elefanten hören mit den Füßen

Sie kommunizieren mittels Infraschall, mit tiefen Tönen also, die mit dem Rüssel am Boden erzeugt werden. Mit ihren sensiblen Fußsohlen können die Tiere über Distanzen von bis zu zehn Kilometern mit Artgenossen kommunizieren.

Afrikanische Elefanten hören mit den Füßen

Afrikanische Elefanten hören mit den Füßen

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