St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Natur
Sepp Wurm

Ein Jahr "Haus der Berge"

 von Sepp

Ein Jahr Nationalparkzentrum „Haus der Berge“

Am 24. Mai 2013 öffnete das neue Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ in Berchtesgaden offiziell seine Türen. Ein Jahr danach haben bereits über 210.000 Gäste das Zentrum besucht, 92.000 haben sich die Ausstellung „Vertikale Wildnis“ angesehen. Über 8.000 Gäste hat das Haus der Berge-Team bereits persönlich durch das Zentrum geführt. „Das ist ein tolles Ergebnis“, freut sich Haus der Berge-Chef Ulrich Brendel.

Ein Grund zum Feiern auch für die Mitarbeiter des Nationalparkzentrums. Grundschüler aus Burghausen feiern mit.

Ein Grund zum Feiern auch für die Mitarbeiter des Nationalparkzentrums. Grundschüler aus Burghausen feiern mit.

In diesem Jahr wurden die Werbemaßnahmen weiter verstärkt, um auch die Nebensaison künftig noch besser auszulasten. Nach anfänglicher Kritik aus der Bevölkerung sind viele Kritiker verstummt – die Zahlen sprechen für sich und die Ergebnisse der Besucherbefragung eine deutliche Sprache. Ein Jahr nach der feierlichen Eröffnung mit Festakt und großem Bürgerfest ist das neue Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ bei Gästen und Einheimischen angekommen.

 

Verantwortliche ziehen positive Bilanz

Die erste Bilanz der Nationalparkverwaltung fällt sehr positiv aus, die zahlreichen Besucher sind begeistert von der Ausstellung, den günstigen Eintrittspreisen und den vielseitigen Angeboten im neuen Nationalparkzentrum. Gästebuch-Einträge wie „Eine sehr informative und lehrreiche Ausstellung“ von Günther und Christine aus dem Pfälzer Wald, „Die Ausstellung ist der Hammer, für jeden Urlauber ein MUSS“ von Familie Höfler aus Düsseldorf oder „Wir kommen gerne wieder, tolle Aufnahmen, unsere Heimat ist einfach phantastisch“ von Familie Hölzl aus dem Landkreis Berchtesgadener Land sind keine Seltenheit. Doch bevor das „Haus der Berge“ mit seinem „Dreiklang“ aus Informationszentrum, Bildungszentrum und Außengelände neue Töne im Alpenraum anstimmen konnte, gab es einige Dissonanzen. Die Bergvitirine aus rostrotem Wetterstahl sowie die Fassadengestaltung mit Naturstein-Gabionen und Lärchenholz – freigegeben zur Verwitterung – trafen nicht jedermanns Geschmack. So war die Rede von „Schuhschachtelarchitektur“ oder gar dem „Haus der Zwerge“.

Haus der Berge | Nationalpark Berchtesgaden © Josefine Unterhauser

Haus der Berge | Nationalpark Berchtesgaden © Josefine Unterhauser

Verantwortliche und Befürworter hielten dagegen mit „dem Leuchtturmprojekt des oberbayerischen Tourismus“ und „einer Strahlkraft weit über die Region hinaus“. Auch heute noch spotten Stimmen mit Begriffen wie „Rostalm“ über die außergewöhnliche Architektur des Zentrums, die Auszeichnungen für Haus und Ausstellung sprechen jedoch eine andere Sprache. Erst kürzlich wurde das „Haus der Berge“ in Schottland mit dem dritten Preis beim internationalen, renommierten Museumspreis „Micheletti Award“ ausgezeichnet. Focus online zählt das „Haus der Berge“ gar zu den zehn spektakulärsten Museen der Welt.weiterlesen »

Sepp Wurm

Das Hallthurmer Moos

 von Sepp

Geführte Wanderung in Bischofswiesen

Verschwundene Seen, uralte Korallenriffe, eingestürzte Berge, Schmuggelkönige und betrügerische Schmetterlinge! Das Hallthurmer Moos in Bischofswiesen ist ein ganz besonderer Ort!

Das Hallthurmer Moos in Bischofswiesen

Das Hallthurmer Moos in Bischofswiesen

Eine geführte Wanderung mit den Gästeführern Berchtesgaden rund um das Biotop wird zu einem geologischen, botanischen und geschichtlichen Streifzug.

 

Das Hallthurmer Moos

Der Hallthurm ist ein Pass zwischen Bayerisch Gamin und Bischofswiesen, er ist der bedeutendste Zugang auf deutscher Seite zu den fünf Gemeinden in Berchtesgadener Talkessel.weiterlesen »

Sepp Wurm

Deutschland von unten

 von Sepp

TerraX am 18. Mai um 19:30 Uhr im ZDF

Die Macher der „Terra X“-Erfolgsreihe „Deutschland von oben“ wechseln die Perspektive. „Deutschland von unten“ zeigt die geheimnisvolle Parallelwelt unter unseren Füßen. Faszinierende, oft unwirkliche Bilder aus Deutschlands Unterwelten: Die Folge „Land“ blickt in die Schlafzimmer der Alpenmurmeltiere, in die glitzernde Welt des gigantischen Salzbergwerks von Bernburg, oder in die Riesendinghöhle, die sich 20 atemberaubende Kilometer lang in den Bauch des Unterbergs im Berchtesgadener Land windet.

Der Untersberg: Sagenumwoben und reich an Höhlen

Der Untersberg: Sagenumwoben und reich an Höhlen

Das Riesending im Untersberg

Den Endpunkt der Riesending-Höhle hat noch kein Mensch bisher erreicht. Gleich am Einstieg müssen sich die Höhlen-Forscher an die hundert Meter in die finstere Tiefe abseilen. Tagelang klettert die Gruppe danach an unterirdischen Klippen und Wasserfällen entlang, über Seen und durch Canyons. Der tiefste bisher bekannte Punkt der Höhle liegt rund 1100 Meter unter dem Einstieg. Der Sage nach hausen im Untersberg König Barbarossa und ein Zwergenvolk.

Der Untersberg

Der Untersberg

Die Wirklichkeit aber ist märchenhaft genug. Das Höhlen-Team hat sich unterirdische Biwaks eingerichtet, wie bei einer Expedition auf einen Himalaya-Gipfel. Wer sich mehrere Tagesreisen entfernt von der Oberfläche in der Tiefe den Fuß oder den Arm bricht, den kann keine Bergwacht und kein Hubschrauber retten. Die Höhlen-Forscher sind auf sich gestellt. Der einzige bekannte Zugang zur Höhle wird geheim gehalten. Nicht einmal ein Dutzend Menschen hat die Wunderwelt bisher betreten. Sehr viel mehr Menschen waren hingegen in der Schellenberger Eishöhle im Untersberg: Mit 60.000 Kubikmetern Eis und einer Dicke bis zu 30 Metern ist sie größte Eishöhle Deutschlands.

In der Schellenberger Eishöhle

In der Schellenberger Eishöhle

Eine Führung auf dem Rundweg durch die Eiswelt unter Tage dauert ca. 40 Minuten. Dabei beleuchten Karbidlampen die glitzernden Eismassen des Berges auf ganz faszinierende Weise. In den Sommermonaten finden die Führungen von 10 bis 16 Uhr stündlich statt.

 

 

Murmeltiere am Funtensee

Die Murmeltiere verbringen noch weit mehr Zeit unter der Erde. Und finden dort Schutz vor dem Hochgebirgs-Winter, rund um den Funtensee etwa, den statistisch kältesten Ort Deutschlands.weiterlesen »

Sepp Wurm

In Bayern daheim

 von Sepp

Autorenlesung mit bayerischer Musik im Haus der Berge

Die Wintervortragsreihe des Nationalparks Berchtesgaden feiert Premiere: Zum ersten Mal finden die Veranstaltungen im neuen Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden statt. Ebenfalls neu: Der Eintritt ist frei! Den Auftakt macht der ehemalige stellvertretende Fernsehdirektor und Kulturchef des Bayerischen Rundfunks, Dr. Walter Flemmer. Der gebürtige Münchener liest am Freitag, 8. November, um 19:00 Uhr mit musikalischer Begleitung durch die „Hammerauer Musikanten“ aus seinem Buch „In Bayern daheim“.

Erzählungen aus dem Berchtesgadener Land und dem Chiemgau mit musikalischer Begleitung durch die „Hammerauer Musikanten“

Erzählungen aus dem Berchtesgadener Land und dem Chiemgau mit musikalischer Begleitung durch die „Hammerauer Musikanten“

Dr. Walter Flemmer ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und des Bayerischen Verdienstordens sowie Gründungsmitglied des Vereins der Freunde des Nationalparks Berchtesgaden e.V. Der 77-jährige studierte Germanist und Philosoph hat bereits 16 Sachbücher veröffentlicht, darunter das 2010 erschienene Buch „In Bayern daheim“.

 

Eintritt frei

Aus diesem Werk liest der Autor am 8. November zum Auftakt der Winter-Vortragsreihe im „Haus der Berge, Hanielstraße 7 in Berchtesgaden. Die Lesung beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Die „Hammerauer Musikanten“ unter der Leitung von Hansl Auer begleiten die Erzählungen aus dem Chiemgau und dem Berchtesgadener Land musikalisch.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Sepp Wurm

Bayern! im Süden

 von Sepp

Von der Zugspitze über Berchtesgaden nach München

Die Folge „Im Süden“ der Doku-Reihe Bayern! führt die Zuschauer von der Zugspitze zum Nationalpark Berchtesgaden und in die bayerische Landeshauptstadt. Hannes Vogelmann arbeitet als Physiker das ganze Jahr auf der knapp 3.000 Meter hohen Zugspitze, Deutschlands höchstem Gipfel. Sein Arbeitsplatz ist die Umweltforschungsstation „Schneefernerhaus“. Seine Mission ist es, ein weltweit einzigartiges Lasersystem zur Erforschung der Stratosphäre zu errichten, um Erkenntnisse über Klimaveränderungen zu gewinnen. Die 19-jährige Mona Göttl dagegen trainiert mit ihrem Husky unter extremen Bedingungen im hochalpinen Gelände, um als erste Frau in die Lawinenhundestaffel aufgenommen zu werden. Der Tag der Prüfung wird zur Bewährungsprobe für die junge Frau. Im Nationalpark Berchtesgaden plant der Adlerexperte Ulrich Brendel ein weltweit einzigartiges Projekt. Er möchte erforschen, inwieweit sich der Gleitschirmsport und der Schutz der Adler vereinbaren lässt.
 

 
Und in München treibt der Direktor des Doerner Institutes, Andreas Burmester, die Einrichtung eines „Wissensspeichers“ voran, damit die Kunstwerke der Museen in der Landeshauptstadt auch den nachfolgenden Generationen erhalten bleiben und Wissen nicht verloren geht. Sie alle sind Menschen aus Bayerns Süden, die mit Leidenschaft für ihre Überzeugung arbeiten.

 

Bayern! heute Abend um 19:30 Uhr auf Arte

Die Episode Im Süden seht Ihr heute Abend um 19:30 Uhr auf Arte!

Schaltet ein, Euer Sepp BGLT

Waldi

Blumenpracht am Funtensee

 von Waldi

Bei unserer letzten Bergtour im Hagengebirge/Funtensee/Wimbachgries haben wir eine solche Blumenpracht erlebt ,die es nicht jedes Jahr bei uns gibt. Es blüht die ganze Palette, angefangen von den ersten Frühlingsblühern – Schusternagei, Soldanellen, Trollblumen, Gamsblemein – bis zu den Sommer und Herbstblumen Almrausch, Edelweiß, Silberwurz, Steinbrech, Astern usw.

Kohlröschen oder Almrugei

Kohlröschen oder Almrugei

Enzian, Steinbrech

Enzian, Steinbrech

weiterlesen »

Sepp Wurm

Probebetrieb im Haus der Berge

 von Sepp

Probebetrieb startet am 10. Mai

Am Freitag, 10. Mai, beginnt um 12:00 Uhr der Probebetrieb im neuen Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden. Vom 11. bis zum 21. Mai ist das Nationalparkzentrum täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, am Mittwoch den 22. Mai bis 14:00 Uhr. Während des Probebetriebes werden im Bildungs- und Informationszentrum laufend Optimierungen vorgenommen, mit Einschränkungen muss gerechnet werden.

Haus der Berge - Nationalpark Berchtesgaden

Haus der Berge - Nationalpark Berchtesgaden

Wenn die Ausstellung für den Besucherverkehr geöffnet ist, kann diese mit 50% Rabatt auf den Normalpreis besucht werden. Der Normalpreis beträgt vier Euro für Erwachsende und zwei Euro für Kinder.

 

Offizielle Eröffnung, Bürgerfest und Tag der offenen Tür

Aufgrund des Gastgeberstammtisches der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) ist das Haus der Berge am Donnerstag, den 23. Mai für den Publikumsverkehr geschlossen. Die offizielle Eröffnung des Haus der Berge findet am Freitag, 24. Mai im Rahmen eines großen Bürgerfestes ab 14:00 Uhr statt, am 25. Mai folgt ein Tag der offenen Tür. Der Eintritt am 24. und 25. Mai ist frei.
Das Bildungszentrum für Gruppen und Schulklassen beginnt ebenfalls am 10. Mai mit einem internen Probebetrieb. Anmeldungen für Gruppenveranstaltungen werden ab sofort für Termine ab 3. Juni angenommen.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Sepp Wurm

Die Kleine Reibn – Skitour

 von Sepp

Der Skitouren-Klassiker: Die Kleine Reibn

Die Kleine Reibn ist die wahrscheinlich bekannteste und beliebteste Skitour in den Berchtesgadener Alpen. Dafür gibt es viele Gründe, im besonderen ist es bei dieser Tour die abwechslungsreiche Landschaft: von den präpierten Hängen des Skigebietes Jenner über den alpinen Aufstieg zum Schneibstein, die sanften Hänge  und leichten Gegenanstiege bis zum zugfrorenen Seeleinsee, die traumhafte Abfahrt über die Hohen Roßfelder und schließlich die Almen Priesberg und Königsbach. Das letzte Stück auf der sogenannten Hochbahhn bietet dann noch einige Male einen Tiefblick zum Königssee.

Geführte Skitour Kleine Reibn

Geführte Skitour Kleine Reibn

Mehr Landschaft und Natur kann man auf 18 Kilometern kaum erleben!

 

Geführte Kleine Reibn beim Skitouren-Festival

Natürlich ist die Kleine Reibn auch ein wesentlicher Bestandteil des Berchtesgadener Land Skitouren-Festivals vom 22. bis 24. Februar. Sie ist einer der geführten Touren, die am kommenden Samstag und Sonntag angeboten werden. Das ist dann die perfekte Gelegenheit für alle, die sich schon immer mal diese Skitour wagen wollten, es bisher aber nicht geschafft haben. Ihr könnt Euch immer noch anmelden, auf der Kleinen Reibn ist genug Platz für euch alle:

 

Kontakt Veranstalter Skitouren-Festival
Grassl Event & Promotion Services GmbH
Holzengasse 26, 83486 Ramsau
Ihr Ansprechpartner: Toni Grassl
Tel.: +49-8657-98352-0
toni.grassl@grassl-eps.de
www.grassl-eps.de

 

Details zur Skitour

Je nach Kondition oder Schneeverhältnissen kann man den Ausgangspunkt der Tour individuell wählen: Sportliche Skibergsteiger starten an der Talstation der Jennerbahn direkt am Königssee, die meisten aber am Parkplatz Hinterbrand. Von hier führt der Wanderweg Richtung Mittelstation, die Aufstiegsspur für Tourengeher zweigt kurz vorher ab und führt links des Krautkaserhanges bis zur Mitterkaseralm und von dort auf den Jennersattel. Natürlich kann man auch mit der Jennerbahn bis zur Bergstation fahren und dann mit dem Mitterkaserschlepplift und sich so schon ein anstrengendes Stück des Weges sparen. Hier verlässt man die präparierte Pistenwelt, ab jetzt gibt es nur noch Naturschnee. Der Weg führt zum Stahlhaus und ist immer gut gespurt, verirren ist hier also kaum möglich.

Skitouren-Treffpunkt Stahlhaus

Skitouren-Treffpunkt Stahlhaus

An der Deutsch-Österreichischen grenze schlängelt sich der Weg zum Schneibstein entlang, dieser Aufstieg kann recht mühsam sein, da der Nordhang meistens windabgeweht und dementsprechend gerne vereist ist. Mit seinen 2.275 Metern bildet der Schneibsteingipfel den höchsten Punkt der Tour. Nach der obligatorischen Gipfelrast und dem Abziehen der Felle folgt die erste Abfahrt des Tages. Rechts des Windschartenkopfes beginnt ein ganz leichter Gegenanstieg und am Fagstein vorbei wieder in Abfahrt zum Seeleinsee auf 1.890 Metern Höhe. Jetzt heißt es wieder Felle aufziehn: Wir umqueren den Fagstein in Richtung Hohe Roßfelder.weiterlesen »

Sepp Wurm

Die 4 Elemente im Zeitraffer

 von Sepp

BGLT Videoprojekt Timelapse

Ihr habt es die leztzen Wochen ja schon auf unserem YouTube-Kanal, auf unserer Facebook-Seite und auch auf google+ mitbekommen: Wir sind gerade in unserem ehrgeizigstem Videoprojekt. Timelapse – Die 4 Elemente im Berchtesgadener Land. Heute haben wir den Film zum Element Wasser veröffentlicht.

 

Schwerpunkt der Aufnahmen bildet der Obersee mit seiner malerischen Bootshütte an der Fischunkelalm, und der Höglwörther sowie der Abtsdorfer See. Die Reise der Kamera geht also vom tiefesten Süden bis in den hohen Norden des Berchtesgadener Landes.

 

Bisherige Filme

Der erste Film aus dieser Reihe war natürlich ein Trailer, der in knapp eineinhalb Minuten schon mal alle Seiten des Berchtesgadener Landes anteasert:weiterlesen »

Sepp Wurm

Neuer Steinadlerhorst entdeckt

 von Sepp

Steinadler-Team des Nationalparks Berchtesgaden zieht Bilanz

Neun Jungvögel sind 2012 im gesamten Beobachtungsgebiet ausgeflogen, nur in einem Revier hat es einen rätselhaften Brutabbruch gegeben. Die Adlerpaare im Klausbachtal und am Hohen Staufen haben 2012 nicht gebrütet, keine Hinweise auf eine erfolgreiche Brut gibt es aus den Revieren Blühnbachtal, Bluntautal und Untersberg.

Steinadler Fressplatz im Nationalpark Berchtesgaden

Steinadler Fressplatz im Nationalpark Berchtesgaden

„2012 war ein gutes Jahr für die Adler in unserem Beobachtungsgebiet“, zieht Ulli Brendel, Leiter des Steinadlerprojekts im Nationalpark Berchtesgaden, eine positive Bilanz. Auf insgesamt 15 Reviere in Bayern sowie im angrenzenden Österreich hat das Steinadler-Team des Nationalparks Berchtesgaden in der Brutsaison von Februar bis August ein waches Auge. In den Revieren Sonntagshorn, Röthelmoos, Ettenberg, Hoher Göll, Glunkerer, Wimbach, Hochkranz, Reith und Saalach haben die ansässigen Steinadlerpaare im vergangenen Frühjahr und Sommer erfolgreich jeweils einen Jungvogel groß gezogen. „Doch was im Revier Wachterl passiert ist, ist uns bis heute ein Rätsel“. Das Adler-Team hat den Jungvogel nach seinem Schlüpfen regelmäßig im Horst beobachtet, drei Wochen vor dem Ausflug ist er jedoch spurlos verschwunden.weiterlesen »