St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Naturfotos
Ann-Katrin

Mein Jahresrückblick 2014

 von Ann-Kathrin

2015 ist angebrochen, zum Jahreswechsel zeigte sich der innere Talkessel des Berchtesgadener Landes als Winterwunderland. Diese stille Zeit lädt zum nachdenken ein. Für mich ist es schon fast schade, dass 2014 zu Ende ist, da dieses Jahr sehr intensiv war. Da waren die ersten beiden Monate des Jahres 2014 in der ich noch eine Praktikantin war, deren Bestreben es war es zu schaffen in Berchtesgaden sowohl privat als auch beruflich Fuß zu fassen. Durch den Leiter des Nationalparkzentrums Haus der Berge wusste ich, dass ab Mai 2014 eine befristete Arbeitsstelle frei wäre und er gerne diese mit mir besetzen würde. Ich stand vor einem Zwiespalt, denn ich wollte mich längerfristig binden. Doch so schnappte ich trotzdem zu und so wurde ich Teil des Teams des Führungs- und Informationsdienstes. Gerade als jemand der als Praktikant ins Berufsleben startete und dann angstellt wird, schätzt die finanzielle Verbesserung sehr. Es waren sehr schöne Monate im Haus der Berge mit einem Team, das mich aufnahm wie einen Teil der Familie.

Watzmannpanorama von der Hintergern aus gesehen

Watzmannpanorama von der Hintergern aus gesehen

Nicht nur beruflich ging es gut voran. Als ich hierher zog hatte ich Höhenangst. Höhenangst, die sich körperlich bemerkbar machte, indem ich anfing zu zittern und mir schwindelig wurde, wodurch es schwer wurde zu stehen. Trotzdem habe ich mich immer wieder, gerade im Winter, diesen Situationen ausgesetzt und habe es geschafft diese zu überwinden. Zauberhafte Bergtouren zum Berchtesgadener Hochthron, im Hagengebirge oder im steinernen Meer, die ich im Alleingang vollzog haben mich voll und ganz zu einer selbstsichereren Person gemacht. All das Berggehen stärkte meine Persönlichkeit. Jeder, der auch schon alleine in den Bergen unterwegs war, wird dies nachvollziehen können.

 

Zu Beginn des Jahres wurde ich unter anderem im Carl-von-Stahl Haus herzlich aufgenommen. An dieser Stelle danke ich Peter Pruckner, dem Hüttenwirt und meiner lieben Claudia Hoffmann.

Carl-von-Stahl Haus im März 2014

Carl-von-Stahl Haus im März 2014

Erfreuliche Begegnungen auf meinen Touren gab es viele. Da gibt es die Wirtin der Wasseralm, die nach 25 Jahren leben in Berchtesgaden mich als erste Person traf, die auch ursprünglich aus Mannheim kommt und es hierher verschlug. Gerade in die Wasseralm habe ich mich sehr verliebt. Jeder ist dort gleich, alle bekommen dasselbe zu essen und es ist sehr einfach bewirtschaftet. Klar, ich möchte das Ganze nicht zu sehr romantisieren, es wird viel geschnarcht und wer zuerst schnarcht gewinnt eben.weiterlesen »

Ann-Katrin

Warum tun wir uns das an?

 von Ann-Kathrin

Warum tue ich mir das an?

Der Schweiß fließt mir das Gesicht runter, meine Atmung verschnellt sich, die Kleidung klebt und es ist heiß. Von einer Frisur kann man mittlerweile auch nicht mehr sprechen. Warum tue ich mir das an? Das sind so Gedanken, die einem in den Kopf kommen können in den ersten paar Metern des Aufstieges. Erst überwiegt die Vorfreude auf die geplante Wander- oder Bergtour. Doch eines vergisst man vielleicht vor Freude darüber ein bisschen: es ist Sport! Wie passt das zusammen, man möchte sich erholen und treibt den Körper zu Höchstleistungen, die er im Alltag nicht kennt.

im Winter auf dem Weg zum Kehlstein

im Winter auf dem Weg zum Kehlstein

anstrengendes Schneestapfen

anstrengendes Schneestapfen

Warum tun wir uns das an?

Ja, so begann schon in Kindheitstagen ein Urlaubstag. Urlaub. Die schönste Zeit des Jahres in der man sich vom Alltag erholt. So hat nun  jeder seine eigene Ansicht von Erholung. Und mittlerweile konnte ich für mich herausfinden, dass eben genau diese körperliche Ertüchtigung für mich Erholung ist. Erholung für das Gehirn. Was mich eben noch belastete wird ganz klein. Ganz klein wie die Häuser im Tal, wenn ich immer weiter nach oben schreite. Ja, ich tue mir das an, weil ich so meinem Kopf Erholung geben kann.

 

Nach einiger Zeit wurde ich fitter und schneller und dann merke ich dieses Konkurrenzgefühl auf den Wanderwegen und Bergsteigen. Irgendwie ist es bei manchen kein Miteinander sondern ein Gegeneinander. Ich fühle mich vom Hintermann gehetzt schneller zu sein und wie schon durch offene Aussagen mancher mir entgegenbracht wurde, hatte man den Willen mich zu überholen. Wie paradox das doch ist, denn sind denn nicht die Berge genau die Region wo man hingeht um zu entschleunigen.

Aufstieg zum Watzmannhaus

Aufstieg zum Watzmannhaus

auf dem Hochgeschirr

auf dem Hochgeschirr

im Stiergraben

im Stiergraben

im unteren Hirschenlauf

im unteren Hirschenlauf

Ist unsere Schnelllebigkeit schon in den Bergen angekommen?

Ich erinnere mich noch gut wie ich diesen Sommer mit meiner schwer Herzkranken Mutter zum Kärlingerhaus/Funtensee aufstieg. Natürlich kann sie nicht besonders schnell aufsteigen und braucht ihre Verschnaufpausen. Als meine Mutter eine Pause brauchte, gab es von so manchem einen nicht wohlüberlegten Spruch oder Gelächter uns gegenüber. Warum verurteilt man jemanden, von dem man nicht weiß warum diese Person nicht in Windeseile den Aufstieg meistern kann? Am besten ist es solche Menschen zu ignorieren. Denn nicht um jemanden etwas zu beweisen geht meine Mutter in die Berge, sondern wegen der unglaublichen Schönheit der Natur. Ja, das Naturerlebnis steht im Vordergrund.weiterlesen »

Sepp Wurm

Fotoausstellung im Nationalpark-Haus

 von Sepp

„HarzNatur 2011“ – Ein Nationalpark stellt sich vor

Vom 1. Mai bis 31. Juli 2012 ist im Nationalpark-Haus Berchtesgaden die neue Fotoausstellung „HarzNatur 2011“ zu sehen. Der Nationalpark Harz hatte im vergangenen Jahr zu einem Fotowettbewerb aufgerufen – mit großer Resonanz. Die schönsten, originellsten und spektakulärsten Aufnahmen aus dem Schutzgebiet touren nun in einer neuen Ausstellung durch Deutschland.

Fuchswelpe

Fuchswelpe

Bayernweit macht die Ausstellung erstmals in Berchtesgaden Station. 45 großformatige Aufnahmen verschiedener Fotografen zeigen Landschaften, Tiere und Pflanzen des Nationalparks Harz im Herzen von Deutschland. Der Eintritt ist frei, das Nationalpark-Haus am Franziskanerplatz in Berchtesgaden ist täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Sepp Wurm

Herbst im Berchtesgadener Land

 von Sepp

Indian Summer in Bayern

Da soll noch einer sagen, Indian Summer gäbe es nur auf Amerikanischem Boden. Seit zwei Wochen verwöhnt uns der Herbst mit milden Temperaturen und einer unglaublich schönen Laubfärbung. Viele Fans des Berchtesgadener Landes waren so angetan von dieser intensiven Stimmung, dass Sie ihre Impressionen dieses Herbstes auf unserer Facebookseite mit uns teilten.

 

Bilder unserer Fans

Dieses Bild vom herbstlichen Königssee (und einige andere) lud Rupert Köffel an unsere Pinnwand hoch. Dankeschön dafür!

Der Königssee von Rupert Köffel

Der Königssee von Rupert Köffel

Auch unser treuer Fan Guido Kosch postete mehrere Bilder, ich hab mal eines ausgewählt mit Blick über weiterlesen »

Christoph

Fantastischer Bildband erschienen

 von Christoph

Edel aufgemachtes Cover mit einem zusätzlichem Pergamentumschlag

 Gerade ist ein fantastischer Bildband über den Nationalpark Berchtesgaden von Fotografin  Marika Hildebrandt erschienen. In einmaligen Aufnahmen hat sie den Nationalpark portraitiert. Doppelseitigen Panoramaaufnahmen und gestochen scharfe Detailfotos machen den Bildband sehr abwechslungsreich.

Einmalige Panoramaaufnahmen

 Von den Tiefen des Königssees bis hinauf auf die Gipfel führt der fotografische Weg durch das Buch. „Wasser“, „Bergwald“, „Wiesen und Almboden“ und „Fels“ sind die einzelnen Kapitel überschrieben. Die wunderbare und beeindruckende Natur des Nationalparks hat sie in ihren immer sehr stimmungsvollen Bildern festgehalten.  

Der lustige Gimpel im Vogelbeerbaum

 Marika Hildebrandt hat auch die Tierwelt im Bild festgehalten. Es braucht viel Geduld um einen Steinadler, einen Fuchs oder auch nur eine Haselmaus vor die Linse zu bekommen.  Die gesamte Vielfalt des Nationalparks wird in dem Buch dargestellt. Für die erklärenden Texte zeichnet sich Nationalparkleiter Dr. Michael Vogel verantwortlich. Er bringt dem Leser den Nationalpark und seine Flora und Fauna näher. 

Gestochen scharfe Aufnahmen und tolle Motive

Besonders die bibliophile Aufmachung hebt den Bildband heraus. Erschienen ist er im Verlag Plenk und ist auch in bei uns in der Bücherstube in Berchtesgaden erhältlich.

Servus und bis bald!

Christoph