Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Obersalzberg

Das war der Jennerstier 2018

 von Sepp
Eindrucksvolle Stimmung beim Sprintrennen des Jennerstier 2018 © Philipp Reiter

Eindrucksvolle Stimmung beim Sprintrennen des Jennerstier 2018 © Philipp Reiter

Wegen des Umbaus der Jennerbahn fand der Jennerstier, das legendäre Berchtesgadener Skitouren-Rennen, in diesem Jahr nicht nur am Jenner statt, sondern gab zusätzlich ein Gastspiel am Obersalzberg.

Zum ersten Mal auf deutschem Boden fand am Samstagabend ein Sprintwettkampf der Skibergsteiger statt. Schauplatz war das Skigebiet am Gutshof Obersalzberg. Es ging darum die etwa 1 Kilometer lange Strecke mit 65 Höhenmetern so schnell wie möglich zu absolvieren.

Jennerstier 2018 Sprintrennen © Philipp Reiter

Jennerstier 2018 Sprintrennen © Philipp Reiter

Nach einem Prolog fanden Ausscheidungsrennen der schnellsten Teilnehmer statt: Zu sechst liefen die Skibergsteiger dann gegeneinander.

Sprintrennen Mann gegen Mann © Philipp Reiter

Sprintrennen Mann gegen Mann © Philipp Reiter

Dieses spektakuläre Format lockte zahlreiche Zuschauer auf den Obersalzberg. Die Begeisterung der Zuschauer gipfelte schließlich in einem Heimsieg: Schnellster Mann war Josef Huber aus Berchtesgaden vor Stefan Knopf aus Bischofswiesen.weiterlesen

Neue Ausstellung am Kehlsteinhaus

 von Sepp
Das Kehlsteinhaus

Das Kehlsteinhaus

Der Stiftungsrat der Berchtesgadener Landesstiftung hat gemeinsam mit Vertretern des Instituts für Zeitgeschichte die neue Ausstellung über die Geschichte des Kehlsteinhauses im Kehlsteinhaus eröffnet. Um das Informationsbedürfnis der jährlich rund 380.000 Besucherinnen und Besuchern des Kehlsteinhauses abzudecken, wurde eigens eine Ausstellung zur Geschichte des Kehlsteinhauses konzipiert. Diese Ausstellung ist jedoch keine Alternative zur Dokumentation Obersalzberg, sondern soll vielmehr die Besucher anregen, die Dokumentation Obersalzberg zu besuchen.

Landrat Georg Grabner (Mitte) zusammen mit den Mitgliedern des Stiftungsrates der Berchtesgadener Landesstiftung

Landrat Georg Grabner (Mitte) zusammen mit den Mitgliedern des Stiftungsrates der Berchtesgadener Landesstiftung

Die neue Ausstellung auf der Sonnenterasse präsentiert die Geschichte des Kehlsteinhauses mit historischen Fotografien und prägnanten Texten. Das zeitgemäße Design der 14 hinterleuchteten plastischen Elemente greift die wechselvolle Geschichte des Berges auf und regt zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit an. Die Besucherinnen und Besucher bekommen einen Einblick in die Veränderung des Obersalzbergs zum „Führersperrgebiet“ seit 1933, den Bau der Kehlsteinstraße und die Errichtung des Kehlsteinhauses in den Jahren 1936 und 1937. Abschließend wird die touristische Nutzung von 1945 bis heute thematisiert. Zur Vertiefung einzelner Aspekte stehen zwei Touchscreens zur Verfügung. Konzipiert wurde die Ausstellung vom Institut für Zeitgeschichte München – Berlin im Auftrag der Berchtesgadener Landesstiftung. Die Gestaltung übernahm das Berliner Büro ramicsoenario.weiterlesen

Regionale Spezialitäten auf Sterneniveau

 von Sepp
Stern trifft Region: Regionale Spezialitäten auf Sterneniveau

Stern trifft Region: Regionale Spezialitäten auf Sterneniveau

Stern trifft Region heißt eine Veranstaltungsreihe des Kempinski Hotel Berchtesgaden, bei der die einheimische Spitzenköche zusammen mit Gastköchen zeigen, was sie können. Dieses Mal kochen Thomas Walter, der Küchenchef des Kempinski Hotels, und Sternekoch Ulli Heiman vom Restaurant LeCiel zusammen mit Hansi Ebner vom Gasthaus – Café Graflhöhe, besser bekannt als Windbeutelbaron, und Andreas Krüger von der Firma Rugni.

^Küchenchef Thomas Walter, "Windbeutelbaron" Hansi Ebner und Sternekoch Uli Heimann

Küchenchef Thomas Walter, „Windbeutelbaron“ Hansi Ebner und Sternekoch Uli Heimann

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Mountaincart Berchtesgaden

 von Sepp
Mountaincart Berchtesgaden

Mountaincart Berchtesgaden

Rasanter Spaß am Obersalzberg

Seit kurzem könnt Ihr die Rodelbahn am Obersalzberg auch im Sommer runterflitzen. Und zwar mit den Mountaincarts von Adrenalin Berchtesgaden. Dabei handelt es sich um nichtmotorisierte dreirädrige Gefährte mit tiefem Schwerpunkt und starken Bremsen, die ein Fahrgefühl irgendwo zwischen Go-Kart und Schlitten vermitteln. Wir haben das Mountaincart diese Woche ausprobiert.

Los geht’s am Parkplatz an der Schießstätte neben der Talstation der Obersalzbergbahn, unweit vom Ortszentrum Berchtesgaden. Hier steht der Trailer zur Anmeldung. Wir unterschreiben den Haftungsausschluss und leihen uns einen Helm aus.

Ohne Helm geht nicht's beim Mountaincart-Fahren

Ohne Helm geht nicht’s beim Mountaincart-Fahren

Dann geht’s rauf auf den Obersalzberg. An der Scharitzkehlstraße auf 1100 Metern Höhe beginnt die Rodelbahn. Hier sind die Mountaincarts gelagert. Sofort suchen wir uns passende Carts aus, ich schnappe mir gleich eines in Größe XL, damit ich meine langen Beine unterbringe.

Die Mountaincarts gibt's in verschiendenen Größen

Die Mountaincarts gibt’s in verschiendenen Größen

Marco, der Chef von Adrenalin Berchtesgaden, gibt uns hier oben eine ausführliche Einweisung. Neben den Charakteristika der Carts steht vor allem die Sicherheit im Vordergrund. Denn die Rodelbahn ist ein öffentlicher Weg, hier sind viele Fußgänger unterwegs. Es ist also Vorsicht und eine vorausschauende Fahrweise geboten, damit das Miteinander von Mountaincart und Fußgänger funktioniert.Um einen optimalen Ablauf zu garantieren, fährt bei jeder Fahrt ein Guide voraus und sorgt an den relevanten Stellen der Strecke für zusätzliche Sicherheit.weiterlesen

Isabel

Berge, Kunst und Golf

 von Isabel
Golfen mit Watzmann-Blick: Der 9 Loch Golfplatz am Obersalzberg

Golfen mit Watzmann-Blick: Der 9 Loch Golfplatz am Obersalzberg

Mit Berchtesgaden verbindet man ja vorranging Wandern und Bergsteigen. Wir haben aber auch einen der höchst gelegenen und schönsten Golfplätze Deutschlands – auf 1000 Meter Höhe. Die 9-Loch Anlage am ehemaligen Gutshof Obersalzberg wurde 1955 von den Amerikanern gebaut. Das anspruchsvolle hügelige Gelände ermöglicht im Winter sogar das Skifahren, viele Kinder haben hier die ersten Schwünge gezogen.

Seit Anfang Mai fliegen hier wieder die Golfbälle, und die Spieler genießen von jeder Spielbahn die fantastische Bergkulisse. Neben den Ausblicken auf Kehlstein, Göll, Watzmann und Reiteralpe bietet der Platz seinen Spielern seit kurzem eine Kunstausstellung entlang des Parcours. Die Berchtesgadener Künstler Gerhard Passens sowie Felicia und Norbert Däuber haben zehn Großplastiken zur Verfügung gestellt, die sich wunderbar in die Natur einfügen. Die Lebensbäume von Gerhard Passens etwa, die mit den weichen Rundungen einen interessanten Kontrast zu den schroffen Felsen oder dem kastigen Kehlsteinhaus bilden.

Berge, Kunst und Golf

Berge, Kunst und Golf

Wer die Ausstellung besuchen möchte, sollte sich an den Golfclub wenden oder mit einem Spieler mitgehen, denn das selbständige Betreten oder Queren der Spielbahnen ist aufgrund der fliegenden Bälle mit bis zu 200 km/h Geschwindigkeit zu gefährlich. Wer Kunstgenuss und Sport verbinden möchte, kann sich bei der Golfschule anmelden, die mehrmals pro Woche Schnupperstunden anbietet. Golf ist sportlicher und anspruchsvoller, als die meisten glauben. Beim Golfschwung werden 124 Muskeln bewegt, er gilt als der zweitschwerste Bewegungsablauf im Sport nach dem Stabhochsprung.weiterlesen

Lederhosentraining am Kempinski Berchtesgaden

 von Sepp
Lederhosentraining: Jetzt auch in Berchtesgaden

Lederhosentraining: Jetzt auch in Berchtesgaden

Das Kempinski Hotel Berchtesgaden, das alpine Lifestyle-Resort am Obersalzberg, bringt das begehrte Lederhosentraining am Dienstag, 14. Juni 2016, nach Berchtesgaden. Die einstündige Open-Air- Sporteinheit startet um 19 Uhr auf der Mountain Gallery des Hotels. Leichte Fitness-Snacks und – Getränke von Thomas Walter runden die Veranstaltung kulinarisch ab. Eingeladen sind nicht nur die Gäste des Berchtesgadener Luxus Hotels, sondern als auch alle weiteren Sportbegeisterten. Auch der Rennrodler und mehrfache Olympiasieger Felix Loch nimmt am Training teil.

Das Kempinski Hotel Berchtesgaden am Obersalzberg

Das Kempinski Hotel Berchtesgaden am Obersalzberg

Das Lederhosentraining ist ein angeleitetes Gruppenfitnesstraining, das der Berchtesgadener Fitness Trainer Klaus Reithmeier in München etabliert hat. Jeden Montag und Donnerstag versammeln sich zwischen 19 und 20 Uhr bis zu Tausend Leute im Englischen Garten und trainieren gemeinsam. Viele davon in Lederhose oder Dirndl-Gwand.weiterlesen

Anka unterwegs als Schnee-Checkerin

 von Ann-Kathrin
Sonne, Schnee und ich

Sonne, Schnee und ich

Aktuell wird ja gerne über das viel zu warme Wetter gejammert und dass ja gar kein Wintersport betrieben werden kann. Ja, das Leben ist ein Jammertal und wie schön ist es sich darin zu baden. Wer die Augen offen hält und auch für Neues offen ist, der bekommt auch aktuell hier im Berchtesgadener Talkessel gute Wintersportbedingungen beziehunsgweise wunderschöne Naturerlebnisse.

So verschlug es mich gestern mit den Scheeschuhen am Rucksack ins Hagengebirge. So mancher im Talgebliebener würde nun annehmen, dass ich da nur meine Schneeschuhe spazieren trug. Doch weit gefehlt! In der Mitte des Stiergraben waren diese wirklich angenehm und Gold Wert.

Naturschnee im Hagengebirge

Naturschnee im Hagengebirge

Mein Wunsch war es die Region um den Seeleinsee mit einer ordentlichen Schneemenge mal im Winter zu sehen und nicht nur mit Altscheeresten im Frühjahr. Gespannt was mich erwartet startete ich in Schönau am Königssee. Am Seeleinsee war ich komplett alleine. Ich stieg noch ein bisschen oberhalb des Sees und dem was von ihm übrig ist (wir sehen uns im Sommer) und genoß die Sonne wie eine Schlange nach der Winterstarre.

Sonne über dem Hochgeschirr

Sonne über dem Hochgeschirr

Wie so oft konnte ich mich von dieser unwirklich schönen fast schon kitschigen Szenerie kaum trennen. Doch am nächsten Tag ging es vom natürlichen Schnee in den Kunstschnee.weiterlesen

Der Kehlstein im Sommer

 von Ann-Kathrin
das Kehlsteinhaus

das Kehlsteinhaus

Das Kehlsteinhaus wurde zum 50. Geburtstag Hitlers errichtet. Es ist somit das einzigste erhaltene Gebäude des „Führersperrgebietes“ Obersalzberg. Mittlerweile ist das Haus ein Restaurant mit Souvenir-Shops. An der Galerie wurden Informationstafeln ausgehängt über den Bau des Hauses. Leider sind diese Tafeln alle auf deutsch, was nicht gerade hilfreich für all die internationalen Gäste ist. Man liest schon, ich bin kein Fan des Kehlsteinhauses im Sommer. Doch eines sollte man auch nicht vergessen, das Kehlsteinhaus ist auch ein Arbeitsplatz, ein Arbeitgeber. Und so kam es, dass meine Freundin ihre erste Saison am Kehlsteinhaus verbringt. Natürlich bin ich unheimlich neugierig wie es dort oben abläuft, ob es auch mal so skurril wird wie es immer erzählt wird.

Das Kehlsteinhaus liegt auf 1834m Höhe. Andere Angestellte, die in solcher Höhe arbeiten, müssen auch dort schlafen und können nicht täglich ins Tal zurückkehren. Am Kehlsteinhaus ist das anders. Dank der Kehlsteinstraße kann das Team jeden Morgen hinauffahren und gegen Abend wieder nach Hause zurückkehren. Schon früh morgens bevor die ersten Busse zum Kehlsteinhaus fahren, fährt der Personalbus. Es muss alles vorbereitet werden für den kommenden Ansturm.weiterlesen

Mit dem E-Bike zum Windbeutelbaron

 von Sepp
Terrasse Windbeutelbaron Gasthaus Graflhöhe

Terrasse Windbeutelbaron Gasthaus Graflhöhe

Das Gasthaus Graflhöhe am Obersalzberg ist eine echte Institution in Berchtesgaden. Bereits 1930 gründete der Urgroßvater des heutiges Wirts Hansi Ebner die Milchstube Graflhöhe, die noch heute als Stüberl erhalten ist Unter dem Namen Windbeutelbaron ist der Berggasthof heute auch überregional bekannt. Auf 1.000 Metern Höhe gelegen hat man von der Graflhöhe einen schönen Ausblick auf das Berchtesgadener Tal. Doch nicht nur die Aussicht lockt zahlreiche Ausflugsgäste an, sondern auch die Küche von Wirt Hansi Ebner. Besonders die Riesen-Windbeutel, die täglich in verschiedenen Variationen ofenfrisch auf den Tisch kommen, erfreuen sich großer Beliebtheit.

Die Spezialität des Hauses: Riesenwindbeutel

Die Spezialität des Hauses: Riesenwindbeutel

Der Windbeutelbaron ist zudem die perfekt Einkehr nach einer Wanderung auf dem Carl-von-Linde Weg, der fast ohne Steigung am Obersalzberg entlang führt. Neben der großen Panoramaterrasse mit Blick auf den beherrschenden Watzmann und die weiteren Berge, gibt es auf der Graflhöhe noch zwei urige Gaststuben. Denn auch beim Windbeutelbaron scheint nicht immer die Sonne!weiterlesen

Geschwindigkeit bringt Sicherheit

 von Ann-Kathrin

„Geschwindigkeit bringt Sicherheit!“ Diesen Satz habe ich heute gefühlte 100 Mal gehört. Was soll  mir das sagen? Ich kann doch nur schnell sein, wenn ich sicher bin. Ein unsicherer Skifahrer fürchtet sich doch vor der Geschwindigkeit. Also wie ist dieser Satz zu verstehen?
Heute finden meine zweiten zwei Skikursstunden statt. Wieder zusammen mit Friedl Höllbacher vom Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg.

Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg

Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg

Auch er verwedet des öfteren eben diesen Satz. Ich frage Friedl nach dem tieferen Sinn dieses Satzes, da ich einfach nicht dahinter komme, wie dieser zu verstehen ist. Das eine funktioniert doch nur mit dem anderen. Friedl Höllbacher verdeutlicht mir die Bedeutung durch das Fahrrad fahren. Erst wenn ich eine gewisse Geschwindigkeit mit dem Fahrrad fahre, kann ich stabiler auf dem Fahrrad sitzen und auch Kurven fahren. Bin ich sehr langsam oder bleibe stehen, kann ich nicht mehr ohne das Gleichgewicht zu verlieren auf dem Fahrrad sitzen. Das macht Sinn!

 

Und so soll es auch beim Skifahren sein. Je schneller man ist umso leichter fällt das Kurven fahren. Theorie verstanden, jetzt muss das Ganze in die Praxis umgesetzt werden! Auch heute nutzen wir das beim Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg gelegene Skigebiet beim staatlichen Gutshof am Obersalzberg. Leider ist es heute nicht so sonnig wie beim letzten Mal. Man erahnt durch den grauen Schleier die Sonne, aber sie hat einfach nicht die Kraft sich gegen die graue Suppe durchzusetzen. Ganz schön eisig ist es! Das habe ich nun auch gelernt, dass in der Skifahrersprache „eisig“, nicht wie ich es tue auf die Luft oder Temparatur bezogen wird, sondern man bezeichnet damit den Untergrund beziehungsweise die Piste. Jedenfalls mir war trotz der Skibekleidung ziemlich kalt.

 

Heute trage ich außerdem den perfekten Skischuh! Ein Modell von Lowa. Es ist genauso wie es eine Freundin mir beschrieb: Wenn du den perfekten Skischuh gefunden hast, dann fühlt er sich an wie ein Hausschuh. Wir gleiten sofort hinüber zum Tellerlift, um sich wieder „einzufahren“. Die erste Abfahrt ist wieder ein bisschen holprig, aber bei der zweiten läuft es wieder. Bei der dritten Auffahrt mit dem Tellerlift erklärt mir Friedl, dass ich mal wenn ich das Gewicht auf ein Bein verlagere, das andere Bein anheben soll vom Boden auf dem kein Gewicht liegt. Klingt für mich erst einmal nach einer Akrobatenummer. Bin schon froh, wenn ich im Stehen meine Ski inklusive Schuh vom Boden abheben kann. Friedl fährt wieder vor und gibt mir Zeichen zum anheben meines Beines. Auch wenn ich es gerne täte, das schaffe ich nicht. Wieder Auffahrt mit dem Tellerlift. Zweiter Versuch immer das Bein kurz anzuheben, auf dem gerade kein Gewicht liegt. Ich konzentriere mich und es klappt.

so langsam fühle ich mich sicherer auf den Ski

so langsam fühle ich mich sicherer auf den Ski

Dann ist es soweit. Es soll zu einem anderen Lift gewechselt werden und die Piste dort ist steiler. Friedl Höllbacher traut mir das zu. Ich mir selbst nicht so ganz. Aber dank Friedls ruhiger und einfühlsamer Art fühle ich mich an seiner Seite sicher und lasse mich auf die Steigerung ein. Diesmal fahren wir mit einem sogenannten Schlepplift. Hierbei kann man zu zweit nebeneinander hinauffahren. Und es ist die Möglichkeit sich auch mal zu unterhalten. Oben angekommen, geht mir sprichwörtlich die Flatter. Meine Beine werden irgendwie butterweich. Es ist schon steiler, als die Piste auf der ich sicher und sogar „voll Schuss“ hinunterdüsen konnte. Friedl fährt wieder rückwärts mir gegenüber, sodass er mich jedes Mal auffangen kann, falls was wäre. Er gibt wieder die Richtung an, ob nun rechts oder links.weiterlesen