Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Obersalzberg

Mit dem E-Bike zum Windbeutelbaron

 von Sepp
Terrasse Windbeutelbaron Gasthaus Graflhöhe

Terrasse Windbeutelbaron Gasthaus Graflhöhe

Das Gasthaus Graflhöhe am Obersalzberg ist eine echte Institution in Berchtesgaden. Bereits 1930 gründete der Urgroßvater des heutiges Wirts Hansi Ebner die Milchstube Graflhöhe, die noch heute als Stüberl erhalten ist Unter dem Namen Windbeutelbaron ist der Berggasthof heute auch überregional bekannt. Auf 1.000 Metern Höhe gelegen hat man von der Graflhöhe einen schönen Ausblick auf das Berchtesgadener Tal. Doch nicht nur die Aussicht lockt zahlreiche Ausflugsgäste an, sondern auch die Küche von Wirt Hansi Ebner. Besonders die Riesen-Windbeutel, die täglich in verschiedenen Variationen ofenfrisch auf den Tisch kommen, erfreuen sich großer Beliebtheit.

Die Spezialität des Hauses: Riesenwindbeutel

Die Spezialität des Hauses: Riesenwindbeutel

Der Windbeutelbaron ist zudem die perfekt Einkehr nach einer Wanderung auf dem Carl-von-Linde Weg, der fast ohne Steigung am Obersalzberg entlang führt. Neben der großen Panoramaterrasse mit Blick auf den beherrschenden Watzmann und die weiteren Berge, gibt es auf der Graflhöhe noch zwei urige Gaststuben. Denn auch beim Windbeutelbaron scheint nicht immer die Sonne!weiterlesen

Geschwindigkeit bringt Sicherheit

 von Ann-Kathrin

„Geschwindigkeit bringt Sicherheit!“ Diesen Satz habe ich heute gefühlte 100 Mal gehört. Was soll  mir das sagen? Ich kann doch nur schnell sein, wenn ich sicher bin. Ein unsicherer Skifahrer fürchtet sich doch vor der Geschwindigkeit. Also wie ist dieser Satz zu verstehen?
Heute finden meine zweiten zwei Skikursstunden statt. Wieder zusammen mit Friedl Höllbacher vom Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg.

Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg

Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg

Auch er verwedet des öfteren eben diesen Satz. Ich frage Friedl nach dem tieferen Sinn dieses Satzes, da ich einfach nicht dahinter komme, wie dieser zu verstehen ist. Das eine funktioniert doch nur mit dem anderen. Friedl Höllbacher verdeutlicht mir die Bedeutung durch das Fahrrad fahren. Erst wenn ich eine gewisse Geschwindigkeit mit dem Fahrrad fahre, kann ich stabiler auf dem Fahrrad sitzen und auch Kurven fahren. Bin ich sehr langsam oder bleibe stehen, kann ich nicht mehr ohne das Gleichgewicht zu verlieren auf dem Fahrrad sitzen. Das macht Sinn!

 

Und so soll es auch beim Skifahren sein. Je schneller man ist umso leichter fällt das Kurven fahren. Theorie verstanden, jetzt muss das Ganze in die Praxis umgesetzt werden! Auch heute nutzen wir das beim Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg gelegene Skigebiet beim staatlichen Gutshof am Obersalzberg. Leider ist es heute nicht so sonnig wie beim letzten Mal. Man erahnt durch den grauen Schleier die Sonne, aber sie hat einfach nicht die Kraft sich gegen die graue Suppe durchzusetzen. Ganz schön eisig ist es! Das habe ich nun auch gelernt, dass in der Skifahrersprache „eisig“, nicht wie ich es tue auf die Luft oder Temparatur bezogen wird, sondern man bezeichnet damit den Untergrund beziehungsweise die Piste. Jedenfalls mir war trotz der Skibekleidung ziemlich kalt.

 

Heute trage ich außerdem den perfekten Skischuh! Ein Modell von Lowa. Es ist genauso wie es eine Freundin mir beschrieb: Wenn du den perfekten Skischuh gefunden hast, dann fühlt er sich an wie ein Hausschuh. Wir gleiten sofort hinüber zum Tellerlift, um sich wieder „einzufahren“. Die erste Abfahrt ist wieder ein bisschen holprig, aber bei der zweiten läuft es wieder. Bei der dritten Auffahrt mit dem Tellerlift erklärt mir Friedl, dass ich mal wenn ich das Gewicht auf ein Bein verlagere, das andere Bein anheben soll vom Boden auf dem kein Gewicht liegt. Klingt für mich erst einmal nach einer Akrobatenummer. Bin schon froh, wenn ich im Stehen meine Ski inklusive Schuh vom Boden abheben kann. Friedl fährt wieder vor und gibt mir Zeichen zum anheben meines Beines. Auch wenn ich es gerne täte, das schaffe ich nicht. Wieder Auffahrt mit dem Tellerlift. Zweiter Versuch immer das Bein kurz anzuheben, auf dem gerade kein Gewicht liegt. Ich konzentriere mich und es klappt.

so langsam fühle ich mich sicherer auf den Ski

so langsam fühle ich mich sicherer auf den Ski

Dann ist es soweit. Es soll zu einem anderen Lift gewechselt werden und die Piste dort ist steiler. Friedl Höllbacher traut mir das zu. Ich mir selbst nicht so ganz. Aber dank Friedls ruhiger und einfühlsamer Art fühle ich mich an seiner Seite sicher und lasse mich auf die Steigerung ein. Diesmal fahren wir mit einem sogenannten Schlepplift. Hierbei kann man zu zweit nebeneinander hinauffahren. Und es ist die Möglichkeit sich auch mal zu unterhalten. Oben angekommen, geht mir sprichwörtlich die Flatter. Meine Beine werden irgendwie butterweich. Es ist schon steiler, als die Piste auf der ich sicher und sogar „voll Schuss“ hinunterdüsen konnte. Friedl fährt wieder rückwärts mir gegenüber, sodass er mich jedes Mal auffangen kann, falls was wäre. Er gibt wieder die Richtung an, ob nun rechts oder links.weiterlesen

Ann-Kathrin lernt Skifahren

 von Ann-Kathrin

Heute ist es nun endlich soweit: Ich lerne Ski zu fahren. Erst vor kurzem habe ich mir das Skilanglaufen als Autodidakt beigebracht. Aus meiner persönlichen Sicht ist das Ski fahren im Gegensatz zum Skilanglauf im klassischen Stil ein ganz anderes Kaliber. Dementsprechend wäre das ganz schöner „Harrakiri“ sich das Ski fahren Autodidakt beizubringen! Hier sind Profis gefragt, bei denen das Skifahren auch ohne Knochenbruch erlernt werden kann. Dazu kommt, dass ich ziemlich ängstlich auf Geschwindigkeit reagiere. Ich werde jeweils zwei Mal zwei Privatlehrerstunden beim Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg in Anspruch nehmen. Diese Skischule befindet sich im staatlichen Gutshof Obersalzberg (im Sommer Golfplatz) und ist in wenigen Minuten mit der Buslinie 838 ab Berchtesgaden Bahnhof erreicht.

Eingang Skischule und Skigebiet

Eingang Skischule und Skigebiet

Dort erwartet mich schon am Morgen Friedl Höllbacher. Einer der ersten Snowboard-Rennläufer hier im Berchtesgadener Land. Fast alle Ski- und SnowboardlehrerInnen haben eine besondere Leidenschaft für den Wintersport. Beispielsweise der Bruder meines heutigen Skilehrers Stefan Höllbacher ist ehemaliger Skirennläufer und gehört dem Team des Deutschen Skilehrerverbandes (DSLV) an. Zuerst geht es in den Skiverleih. Dort muss die Ausrüstung auf mein Köpergewicht und meine Körpergröße angepasst werden. Vor allem ein bequemer Schuh ist Gold Wert, wie ich am Ende der zwei Stunden merken werde. Der Schuh fühlt sich an wie ein Schraubstock. So müssen sich wohl die Ritter in ihren Rüstungen gefühlt haben. Je länger ein Ski ist, umso rasanter kann man mit diesem eine Abfahrt herunter fahren. Für den Anfang genügt natürlich ein relativ kurzer Ski. Zu guter letzt wird ein passender Helm ausgesucht.

Skilehrer Friedl stellt die Ski ein

Skilehrer Friedl stellt die Ski ein

In meiner Skifahrer Ritterrüstung geht es dann zu Piste. Das laufen in den Skischuhen fällt mir sehr schwer. Klar, denn ich kenne vom Berggehen, Schneeschuhgehen und dem Skilanglauf die absolute Bewegungsfreiheit. Diese ist im Skischuh nicht erwünscht bzw. förderlich.  Die Spannung steigt je näher ich dem Skigebiet komme. Sonst bin ich eher die entspannte mit dem niedrigen Blutdruck, aber so langsam spüre ich wie sich der Puls erhöht. Als erstes wird eine Liftkarte besorgt. Ich ahne schon, dass es nicht nur beim Kinderhügelchen heute bleiben wird. Hoffentlich schaffe ich das. Friedl erklärt mir zuerst die Funktionsweise der Ausrüstung. Dann steige ich in einen der Ski. Hier ist es wichtig, dass dieser auch richtig einrastet! Auf einem Bein balancierend fahren wir auf ebener Strecke geradeaus. Dies dient dazu zu lernen, das Gleichgewicht zu halten. Das gleiche wird auch mit dem anderen Bein gemacht.

 

Dann ist es soweit, ich stecke mit beiden Beinen bzw. Füßen fest auf den Ski. Ich erlerne den sogenannten Schneepflug. Hierbei muss ich die hinteren Enden der Ski auseinander drücken um somit auch zu bremsen. Friedl erklärt mir, dass es wie bei einem Auto auch beim Ski fahren einen Bremsweg gibt. Man kommt nicht sofort zum stehen. Friedl sieht mir meine Anspannung an. Ich bin von den Haarspitzen bis zu den Zehennägeln vollkommen verkrampft. Er fährt mir gegenüber frontal und ich kann mich wenn Nötig an ihm fest halten. Die Skistöcke wurden erstmal zur Seite gelegt. Das gibt mir Sicherheit. Seine Kompetenz und sein Können geben mir Sicherheit.

Skigebiet staatlicher Gutshof Obersalzberg

Skigebiet staatlicher Gutshof Obersalzberg

Um das Stück, das man herunterfuhr wieder „hinauf“ zu kommen hält man sich an einem Seillift fest. Auch das muss man erst einmal lernen. Als das mit dem sogenannten Schneepflug reibungslos klappt, geht es ans Kurven fahren. Hierbei wird immer das Gewicht auf ein Bein verlegt. Hier am Hügelchen klappt das ganz gut. Nach mehrmaligen Versuchen, bis eine gewisse Sicherheit meinerseits da ist, wird hinüber gewechselt zum Tellerlift, dem sogenannten Oberaulift.weiterlesen

Das radikal Böse

 von Sepp

Obersalzberger Filmgespräch am 3. März

Zweimal im Jahr besteht für die Besucher der Dokumentation Obersalzberg die Möglichkeit, sich im Rahmen der „Obersalzberger Gespräche“ vertieft mit Themen der Dauerausstellung oder themenverwandten Gebieten auseinanderzusetzen. Ergänzend werden die Sonderausstellungen mit Begleitveranstaltungen unterstützt  und vertieft.

Die Dokumentation Oberslazberg im Winter

Die Dokumentation Oberslazberg

Am Dienstag, den dritten März 2015 um 19 Uhr findet eine Filmvorführung von „Das radikal Böse“ von Regisseur und Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky („Die Fälscher“) mit anschließender Podiumsdiskussion mit PD Dr. Frank Bajohr und Filmproduzent Ulrich Limmer statt.

 

Das radikal Böse von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky

Wie werden junge Männer zu Massenmördern?  Warum töten Familienväter Tag für Tag, jahrelang Frauen, Männer und Kinder? Warum verweigerten so wenige den Befehl, obwohl Möglichkeiten dafür gegeben waren?

 

Ab 1939 ermordeten mobile und stationäre Einsatzgruppen Angehörige der Eliten, Menschen mit jüdischem Glauben, Menschen mit psychischer und physischer Beeinträchtigung, Sinti und Roma und politisch Verfolgte. Die Opferzahlen gingen in die Zehntausenden.weiterlesen

Das Skilanglaufen ist der Anka's Sucht

 von Ann-Kathrin

Ja, ich gebe es zu: ich bin einfach vollkommen empfänglich für Süchte. Glücklicherweise nicht für die, die Leben zerstören. Bei mir ist das Berggehen auch eine Art Sucht, vor allem im Sommer und Herbst ist an Schlaf kaum zu denken, wenn da draußen vor die Haustüre diese Berge stehen. Das ist für mich Lebensqualität! Es gibt mir ein unheimliches Glücksgefühl!

 

Mittlerweile lebe ich ein Jahr und ein paar zerquetschte Monate im Berchtesgadener Talkessel. Das Berggehen lag mir schon seit Kindesbeinen durch meine Familie im Blut, nur eines war vollkommen neu für mich nach meinem Umzug: WINTER! Den gab es in meiner alten Heimat kaum noch. Ich kann mich noch nicht einmal erinnern wann das letzte Mal ein paar Zentimeter Schnee dort lagen. Dementsprechend war Wintersport nie ein Thema. Da wir alle in der Familie eher Freunde der Wärme sind, kamen auch Wintersporturlaube nie in Frage. So, und nun lebe ich Mitten in den Bergen und es ist Winter. Irgendwas muss man ja tun. Dementsprechend habe ich schnell angefangen viel auf Schneeschuhen in meinem ersten Winter unterwegs zu sein. Allerdings sollte man sich für das Erlebnis Schneeschuhwandern einen ganzen Tag Zeit nehmen (siehe: http://blog.berchtesgadener-land.com/2015/02/22/schneeschuh-trekking-stahlhaus/). Somit ist Schneeschuhwandern nicht unbedingt in den Arbeitsalltag miteinbaubar.

 

Also musste ich mir etwas anderes überlegen. Ein zusätzliches Hobby suchen. Nur eines sollte es nicht sein: kostspielig. Viele von euch werden wissen, wie teuer die Erstanschaffung einer Skiausrüstung und erst recht wie teuer eine Skitourengeherausrüstung beim Neuerwerb ist. Also fällt das schon einmal flach. Dann musste ich daran denken, wie all diese Skilangläufer bei mir in der Schönau ihre Kreise ziehen und wie elegant das Ganze aussieht und es liegt quasi vor der Haustüre. Mein Interesse war definitiv geweckt. Bevor ich mich mit dem Thema Wintersport befasste, dachte ich es gäbe nur eine Sorte Ski und mit der kann man alles machen, wie zum Beispiel Langlauf und Skitouren. Weit gefehlt! Es gibt für jede verschiedene Bewegungs-/Gleitart einen speziellen Ski. Also habe ich mich erst einmal informiert bei einer Bekannten, wie schwer Skilanglaufen denn sei. Das sei einfach zu lernen, meinte sie. Schritt zwei folge zugleich indem ich mich nach einer Ausrüstung umschaute. Und habe dabei definitv ein Schnäppchen gemacht. Ich habe eine komplette Skilanglaufausrüstung für 140 € bekommen. Zudem entschied ich mich für den klassischen Laufstil. Da es ja mein neues Hobby werden soll, möchte ich lange davon zehren, dementsprechend möchte ich mir das Ganze selbst beibringen (bitte nicht nachmachen: eure Leisten werden es euch danken!).

 

Ganz früh morgens war es dann soweit. Das erste Mal auf Brettern, die gleiten können. Eine vollkommen neue und fremde Bewegungsart. Der erste Schritt ist getan, ich kann darauf stehen ohne umzufallen oder auszurutschen. Im Internet habe ich mir zuvor diverse „Tutorials“ angeschaut. Dann mal los! Da ich das Thema „Schwierigkeitsunterschiede“ ausversehen ignorierte, war meine erste Loipe eine mittelschwere Loipe. So stehe ich auf meinen Ski und fange an zu fahren. Und es klappt!  Es macht Spaß – eine ganz neue Bewegung!

 

Da die Sicht schlecht war, habe ich ausversehen und glücklicherweise bei meinen ersten Langlaufschritten das Gefälle hinunter zu fahren auser Acht gelassen.

Auf der Loipe Watzmann Schönau

Auf der Loipe Watzmann Schönau

Am nächten Morgen als ich wieder auf eben dieser Loipe stand bei klarer Sicht, ging es dann für mich das Gefälle hinunter. Drei mal leicht kurvig gehts in einem Zug runter. Davor stand ich gerade, nicht ganz sicher ob ich es wagen soll. Aber was soll schon passieren, denke ich naiv.

morgens auf der Langlaufloipe 'Watzmann' in Schönau

morgens auf der Langlaufloipe 'Watzmann' in Schönau

Erstes Gefälle: die linke Spur ist weg, Gleichgewicht verloren und batsch auf den Hintern! Zweites Gefälle: ich werde super schnell und die Ski werden schon richtig laut, vor Schock verliere ich das Gleichgewicht, wieder Hinternlandung! Drittes Gefälle: soll ich mir das noch geben?! Ich überlege, mache es, da die letzten beiden Stürze gar nicht so schlimm waren und sause hinunter ohne Sturz. Diese Liason meines Gesäßes mit der Loipe wurde dann belohnt mit einem starken Ziehen bei beiden Leisten. Allerdings nahm mir das Fallen ein bisschen die Angst und die Tage danach bin ich auf eine leichte Loipe gewechselt.

 

Mittlerweile bin ich in meiner dritten Skilanglaufwoche und ich kann kaum an etwas anderes denken. Ich liebe dieses Gleitgefühl, der ganze Körper kommt in Bewegung und es macht bessere Laune. Jeden Morgen gehe ich in der Schönau für mindestens eine Stunde Skilanglaufen. Wenn es mal nicht klappte, war es kein guter Tag. Leider ist in den letzten Tagen des öfteren der Regen in den Talkessel gekommen, wodurch meine geliebte Loipe so langsam vor sich hin vegetiert. Heute fuhr ich schon fast nur auf Grasbüscheln. Dementsprechend schaue ich mich nach einer Alternative um. Hier am Hochschwarzeck, Scharitzkehl, Scheffau und in der Oberau gibt es sogenannte Höhenloipen bei denen der Schnee einfach länger lieben bleibt und die Qualität des Schnees besser ist. In der Oberau hat man einfach ein tolles Watzmannpanorama und auf Scharitzkehl beeindruckt die hohe Göllwand. Beide haben auch Anfängerloipen und auch Skating ist dort möglich.weiterlesen

Rekordjahr am Obersalzberg

 von Sepp

Besucherrekord in der Dokumentation Obersalzberg

Die Dokumentation Obersalzberg hat einen neuen Besucherrekord erzielt: 170.701 Besucherinnen und Besucher interessierten sich im vergangenen Jahr für die Dauerausstellung des Instituts für Zeitgeschichte über die Geschichte des früheren „Führer-Sperrgebiets“ und der nationalsozialistischen Diktatur.

Die Dokumentation Oberslazberg im Winter

Die Dokumentation Oberslazberg im Winter

Das ist der zweithöchste Wert seit Eröffnung der Dokumentation im Jahr 1999. Noch nie sind darüber hinaus in einem einzigen Monat so viele Menschen in die Ausstellung geströmt wie im August des vergangenen Jahres: Mit 31.090 Besucherinnen und Besuchern markiert dieser Monat bislang den Spitzenwert während des 15-jährigen Bestehens der Dokumentation Obersalzberg.

 

Erweiterung und Neukonzeption

Aufgrund des anhaltend hohen Publikumszuspruchs soll der Bau auf dem Obersalzberg deshalb auch erweitert und die Ausstellung neu konzipiert werden. Die Staatsregierung hat dafür bereits 17 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Als Baubeginn ist 2016 geplant.

Ausstellung im Bunker am Onersalzberg

Ausstellung im Bunker am Onersalzberg

Pressemeldung des Instituts für Zeitgeschichte

Der Februar im InterContinental

 von Sepp

Sonntagsbrunch im Restaurant 3`60°

Genießen Sie jeden ersten Sonntag im Monat kulinarische Köstlichkeiten vom reichhaltigen Brunchbuffet im neu gestalteten Restaurant 3’60° im InterContinental Berchtesgaden Resort am Obersalzberg.

 Panorama Restaurant 3'60°

Panorama Restaurant 3'60°

Am Sonntag, den 1. Februar von 12 bis 15 Uhr, 37,- Euro pro Person!

 

Whisky-Tasting: schottische Spezialitäten

Sinnlichkeit und Abenteuer: Kaum ein Getränk scheint mehr davon zu vermitteln als Single Malt Whisky. Noch heute nach jahrhundertealter Weise gebrannt, entführen seine ganz unterschiedlichen Geschmacksstoffe in eine filigrane Welt des Genusses. Diese außergewöhnliche Spirituose steht am 6. Februar im Fokus: Der Hamburger Journalist und Whisky-Experte Rüdiger Niemz stellt feine Whiskys und ihre Destillerien vor, berichtet von der spannenden „Kriminalgeschichte“ des schottischen Lebenswassers, und erläutert die Herstellung und die Trinkweise von Whisky.

Whisky-Tasting

Whisky-Tasting

Ein auf den Whisky abgestimmtes Menü unseres Sternekochs Ulrich Heimann rundet den Abend ab:weiterlesen

Wintertraum Kehlstein (1837m)

 von Ann-Kathrin

Der Winter und der Schnee lässt zwar gerade etwas auf sich warten, wobei ich da ehrlich gesagt zugeben muss, dass mir das sehr taugt. Warum? Ich bin unmotorisiert und muss vieles zu Fuß gehen, beispielsweise zur Arbeit eine bis eineinhalb Stunden, bei Schnee und Glatteis wird das wohl länger dauern. Klar, es gibt Buslinien, aber die fahren abends nicht mehr…

 

Genug Selbstmitleid! Jetzt komme ich zur schönen Seite des Winters und einer meiner Lieblingsplätze. Ein Geheimtipp ist er sicherlich nicht: der Kehlstein (1837m). Im Sommer tummeln sich sehr seeeehr viele Besucher, die mit der Buslinie und dem Aufzug das Kehlsteinhaus besichtigen und die Aussicht genießen. Im Winter herrscht hier oben das Gegenteil. Die Buslinie wurde schon im Oktober eingestellt und eine Bewirtung des Kehlsteinhauses findet auch nicht mehr statt.

 

Bitte beachtet: Die Kehlsteinstraße ist auch außerhalb der Busfahrzeiten für Fußgänger gesperrt, besonders die Lawinengefahr macht die Strecke im Winter extrem gefährlich! Der sichere Aufstieg zum Kehlsteinhaus führt über den Ofnerboden an der Rofeld-Panoramastraße!

Blick zum Watzmann und Schönau

Blick zum Watzmann und Schönau

Nebelschleier über dem Königssee

Nebelschleier über dem Königssee

Blick zum Watzmann

Blick zum Watzmann

tolle Winterstimmung

tolle Winterstimmung

Obwohl es diesen Winter noch kaum geschneit hat, liegt in den Hochlagen der Berchtesgadener Berg schon etwas Schnee. Sind die Temperaturen mild, so reicht es, mit einfachen Wanderschuhen und Trekkingstöcken mit Wintertellern unterwegs zu sein. Falls man sich unsicher ist, bessser Spikes oder Schneeschuhe mitnehmen.

 

Es ist noch früh am Morgen und ich habe meine Lampe vergessen. Allerdings gehört im Winter eine Lampe oder Stirnlampe sowieso zum Standard, da es wirklich sehr früh dunkel wird. Sobald die Baumgrenzen überschritten ist, bieten sich atemberaubende Ausblicke. Einfach faszinierend!weiterlesen

Hin & Weg : Deutsche Welle

 von Sepp

Das Reisemagazin der Deutschen Welle

Hin & Weg heißt das Reisemagazin der Deutschen Welle. Jede Woche zeigt das Magazin die schönsten Seiten von Deutschland. verständlich dass die Deutsche Well auch das Berchtesgadener Land gut kennt. Zum Beispiel war hin & weg schon am Königssee, im Nationalpark Berchtesgaden, am Grünstein Klettersteig und an der Dokumentation Obersalzberg.
 


 

Reise-Empfehlung der Einheimischen

Eine Besonderheit des Reisemagzins der Deutschen Welle ist, dass in jeder Sendung ein Einheimischer 3 seiner Lieblingsplätze vorstellt. So hat zuletzt Anna Glossner, die historische Nachtwächterin ihre drei Lieblingsplätze in Berchtesgaden vorgestellt. Welche das sind? Seht selbst…
 


 

Euer Sepp

Sonnenuntergang am Kehlstein

 von Sepp
Das Kehlsteinhaus am Abend

Das Kehlsteinhaus am Abend

Es ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in ganz Deutschland: Das Kehlsteinhaus. Imposant thront es auf einem Ausläufer des Hohen Göll, erschlossen durch die in den Fels gesprengte Straße. Hier kann man nochmal den Größenwahn und Spektakelwert nationalsozialistischer Architektur erleben. Dass der Kehlstein einer der schönsten Aussichtspunkte im Berchtesgadener Talkessel ist, gerät darüber manchmal fast in Vergessenheit. Am Abend jedoch, wenn die Dämmerung das Kehlsteinhaus verschluckt und der Abglanz der Sonne den Horizont nur mehr erahnen lässt, wenn man an diesem sonst so belebten Ort alleine ist, drängt sich die Schönheit unserer Berge wieder in den Vordergrund.

Nachdem die Busse die letzten Ausflugsgäste vom Kehlsteinhaus wieder ins Tal gebracht haben, wird der Kehlstein zum Revier einheimischer Wanderer und Radfahrer. Vom Ofnerboden an der Roßfeld-Panoramastraße führen zahlreiche, zum Teil sogar asphaltierte Wege aus der Zeit des Baus der Kehlsteinstraße zur Wendeplatte der Busse am Eingang zum Aufzug ins Kehlsteinhaus. Zu Fuß geht es jetzt die letzten etwa einhundert Höhenmeter auf einem schmalen Weg über einige Serpentinen zum Kehlsteinhaus und schließlich weiter zum Gipfel des Kehlstein.

Kehlstein Gipfelkreuz vor dem Hohen Göll

Kehlstein Gipfelkreuz vor dem Hohen Göll

Zahlreiche Bänke laden zum verweilen ein, alle mit einer fantastischen Aussicht auf die Berchtesgadener Alpen, das Salzburger Land und je nach Fernsicht bis in den Chiemgau…

Blick vom Kehlstein zum Watzmann

Blick vom Kehlstein zum Watzmann

Am Gipfel des Kehlsteins beginnt ein Rundweg, der teilweise mit Stahlseilen gesichert und mit Holzstufen gangbar gemacht wurde und führt durch alpines Gelände in Richtung Mannlgrat, dem Klettersteig zum Hohen Göll.weiterlesen