St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Österreich
Rosi Fürmann

Der Salzburger Christkindlmarkt

 von Rosi
weltberühmter Christkindlmarkt auf dem Domplatz von Salzburg mit der Festung im Hintergrund, Österreich

der weltberühmte Christkindlmarkt auf dem Domplatz von Salzburg mit mit dem Dom und der Festung Hohensalzburg im Hintergrund


Um die 1,3 Millionen Besucher aus aller Welt: Der Salzburger Christkindlmarkt zu Füßen der Festung Hohensalzburg 

Der Salzburger Christkindlmarkt – eine Erfolgsgeschichte! Um die 1,3 Millionen Besucher erwartet Salzburg auch in diesem Jahr vom 17. November bis 26. Dezember 2016 und der Verein Salzburger Christkindlmarkt hat sich wieder viel vorgenommen, den Besuchern ein ganz besonderes Erlebnis zu bieten.

weltberühmter Christkindlmarkt auf dem Domplatz und Residenzplatz von Salzburg, Österreich

der weltberühmte Christkindlmarkt auf dem Residenzplatz von Salzburg

Mit seiner Tradition und seiner Ausstrahlung führt der Christkindlmarkt als Einstimmung hin auf das Weihnachtsfest. Die Einmaligkeit in der Charakteristik des Dom– und Residenzplatzes mit den alt-überlieferten Budenformen bietet für die traditionelle Handwerkskunst, feinste Weihnachtsbäckerei, den Christbaumschmuck und den vielen Kunstwerken rund um das Weihnachtsfest eine weihnachtliche Heimat für die nächsten fünf Wochen.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Die Sonnwend der Salzachschiffer

 von Rosi
der"Sunnawendhansl" für das Sonnwendfeuer in Laufen a.d. Salzach, auf dem Fluss schwimmen an die 3000 brennende Kerzen und kleine Feuer brennen am Ufer von Obersdorf, grenzüberschreitend Österreich und Bayern

der „Sunnawendhansl“ – das Sonnwendfeuer in Laufen a.d. Salzach, auf dem Fluss schwimmen an die 3000 brennende Kerzen und Feuer brennen am Ufer von Oberndorf – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Die Sonnwend der Salzachschiffer

Ein beeindruckend-schönes Schauspiel – die Sonnwend der Salzachschiffer auf der Salzachschleife Oberndorf/Laufen.

Viele Sonnwendfeuer brennen um die Sommersonnenwende im Berchtesgadener Land, dem Rupertiwinkel und dem Salzburger Land. Das große Feuer der Sonnenwende steht in einem Zusammenhang mit der Symbolik von Feuer und Sonne wie auch der Sonnenwende.  Es ist ein seit dem 12. Jahrhundert erstmals, seit dem 14. Jahrhundert dann häufig belegter Brauch, der auf germanische Riten um die Sonne zurückgehen dürfte. Die Feuer zeigen, dass die frühen Kulturen Nord- und Mitteleuropas die Teilung des Jahres in Sommer und Winter für ihr Leben und die ganze Natur sehr wichtig hielten und der Sonne dabei die entscheidende Rolle zu­wie­sen. Die Menschen betrachteten diesen Tag als einen mystischen Tag und begingen ihn mit Feierlichkeiten, bei denen das Feuer im Mittelpunkt stand. Besonders die nordischen Ländern feierten diesen Tag groß, dort wo die Sonne in dieser Zeit teilweise überhaupt nicht mehr untergeht (Mitternachtssonne).

die Salzachschleife mit der Stiftskirche von Laufen an der Salzach, auf der Salzach wurde über Jahrhunderte Salz und andere Güter verschifft, Berchtesgadener Land, Oberbayern

die Salzachschleife mit der Stiftskirche von Laufen an der Salzach, auf der Salzach wurden über Jahrhunderte Salz und andere Güter verschifft – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

An der Salzachschleife mit den Städten Oberndorf auf der österreichischen und Laufen auf der bayerischen Seite sind es die Schiffer, die in ihrem Jahreskreis seit mehr als 30 Jahren in der Tradition des Sonnwendfeuers die Salzach „brennen“ lassen. Die Schiffer verdienten sich mit den Wassern der Salzach über die Jahrhunderte ihren Lebensunterhalt auf dem als Handelsstraße so wichtigen Fluss. Hier macht die Salzach eine 180-Grand-Schleife, die mit ihren sehr gefährlichen Stromschnellen bis zur Verbesserung durch Sprengungen 1770 die Schiffer besonders forderte und sie die Waren teilweise umladen oder auf der Halbinsel zwischenlagern mussten . Ende des 19. Jahrhunderts übernimmt die Eisenbahn weitgehend den Transport der Güter und die Salzachschifffahrt kommt zum Erliegen.weiterlesen »

Rosi Fürmann
die Marienwallfahrtskirche Klobenstein in Kössen in Tirol, Österreich - Austria

Die Marienwallfahrtskirche Klobenstein in Kössen in Tirol, Österreich – Austria – Foto © RoHa-Fototeh Fürmann

Der Klobenstein im benachbarten Österreich – Kössen in Tirol

Bitte vormerken: Ein Ausflugsziel zum Abkühlen für einen „kommenden heißen Tag des Sommers“  – die Marienwallfahrtskirche Klobenstein an der Tiroler Ache.

Der „Schmugglerweg“ – Ausgangspunkt Parkplatz an der Geigelsteinbahn (Schleching – Chiemgau) führt über die Grenze ins benachbarte Österreich (Tirol) und bringt den Wanderer auf Höhe der Entenlochklamm (Tiroler Ache) an die Marienwallfahrtskirche Klobenstein. Der Name des heute als Wanderweg ausgeschilderten Weges stammt aus der Zeit, als man sich mit dem Schmuggeln von allerlei Waren über die Grenze ein Zubrot verdienen konnte und dazu diesen Weg benutzte.

über die Talenge - das Entenloch - (Großache - Kössener Ache - Tiroler Ache) führt der sogenannte Schmugglerweg, ein wunderbarer Wanderweg von Klobenstein nach Schleching

über die Talenge – das Entenloch – (Großache – Kössener Ache – Tiroler Ache) führt der sogenannte Schmugglerweg, ein wunderbarer Wanderweg von Klobenstein nach Schleching – Foto © RoHa-Fotothek Fürmann

Auf einer schwindelerregend hohen Hängebrücke quert man die Ache, in der der Wanderer die müden Füße kühlen kann und sieht dann schon das Ziel mit der abendteuerlich an die Felswand gebauten Marienwallfahrtskirche „Klobenstein“.weiterlesen »

Waldi

Super-Berg-Tour Nuaracher Höhenweg

 von Waldi
Nuaracher Höhenweg

Nuaracher Höhenweg

Letzten Sonntag gingen wir die schon lange geplante Tour, den Nuaracher Höhenweg in den Loferer Setinbergen. Start ist St.Ulrich im österreichischen Pinzgau. Gegenüber der Kirche beginnt der Steig, der sich stetig in die Höhe windet. Man hat immer eine sehr schöne Aussicht auf das Dorf und nach ca. 2 Stunden waren wir auf dem ersten Gipfel, dem Nuaracher Horn. Leider nebelte es ein bischen ein, so das wir nicht viel sehen konnten.

Kletterstelle auf dem Nuaracher Höhenweg

Kletterstelle auf dem Nuaracher Höhenweg

Nach kurzer Rast wanderten wir weiter Richtung Seehorn. weiterlesen »

Waldi

Parade-Bergtour auf das Birnhorn

 von Waldi
Das Melkerloch

Das Melkerloch

Bevor der große Wintereinbruch kam, haben wir noch mal eine wunderschöne Bergtour im benachbarten Pinzgau gemacht.

Wir fuhren nach Saalfelden/Leogang und starteten dort. Der Weg, wunderschön angelegt führt stetig bergan, aber nicht sehr steil, zuerst über schönes Almgelände und dann immer mehr ins Berggelände.

Blick ins Steinerne Meer

Blick ins Steinerne Meer

Nach ca 2 1/4 Stunden kamen wir bei der Passauer Hütte an. Ein herrlicher Rundblick auf  unzählige Berge erfreute unser Herz. Nach kurzer Rast wanderten wir weiter über das Melkerloch, ein gigantischer Loch im Felsen, immer weiter zum Birnhorn. Immer wieder mußten wir auch unsere Hände zum Festhalten nehmen, eine nette Kraxlerei mit teilsweise etwas ausgesetzten Stellen.weiterlesen »

Waldi

Herbstwanderung auf das Grubhörndl

 von Waldi

Herbsttour im Pinzgau

Diesmal machten wir uns auf,um im benachbarten Pinzgau  noch mal eine Wanderung zu machen, bevor der Schnee kommt.

Blick vom Grubhörndl

Blick vom Grubhörndl

Wir hatten uns das Grubhörndl ausgesucht und der Ausgangspunkt war Lofer.

 

Über die Loferer Alm aufs Grubhörndl

Ein netter Pfad führte uns stets aufwärts bis zu den Lofereralmen.Das letzte Stück vor den Almen gingen wir auf den Skipiste.Die Loferer Alm glänzte in einer spätherbstlichen Atmosphäre und auch die Sonne hatte noch wärmende Strahlen.Über den Kamm kamen wir auf das Grubhörndl.

Abstieg

Abstieg

Hier lag schon Schnee und die Nordseite, die wir uns für den Abstieg vorgenommen hatten, war so voller Schnee,dass wir umdisponierten und den gleichen Weg wieder hinunter gingen.Der Ausblick war wunderschön und man konnte schon den nahen Winter ahnen, bei den vielen weißen angezuckerten Gipfeln.

 

Die Wanderung dauert ca 2 1/4 Stunden rauf und dementsprechend wieder runter und ist für jeden Wanderer machbar.

Berg Heil Waldi

Sepp Wurm

Hoagascht am Funtensee

 von Sepp

ServusTV dreht am Funtenssee

Minus 45,9° Ceslisus zeigt die Messstation am Funtensee an Weihnachten 2011. Das ist die tiefste jemals in Deutschland gemessene Temperatur! Jörg Kachelmann stellte die Messanlage im Nationalpark Berchtesgaden auf, weil er aufgrund der besonderen topographischen Einbettung des Funtensees in das Becken der ihn umgebenden Berge hier die Möglichkeit sah, auf Kälterekord-Jagd zu gehen. Seine Vermutung bestätigte sich: Seit Weihnachten 2001 ist der kleine Bergsee oberhalb des Königssees als Deutschlands Kältepol bekannt.

Der Funtensee im Steinernen Meer

Der Funtensee im Steinernen Meer

Dabei ist es am See die meiste Zeit des Jahres auch nicht kälter als anderswo auf 1.600 Metern über dem Meeresspiegel, im Sommer nutzen viele Bergsteiger den Funtensee sogar als Badesee. Doch der Mythos des Sees ist seitdem natürlich gewachsen, bei vielen Wanderern und Bergsteigern, die das Berchtesgadener Land besuchen, steht der Funtensee und auch das 20 Meter höher gelegene Kärlingerhaus ganz oben auf der Agenda.weiterlesen »

Michael

Wandertipp für Einsamkeitsliebhaber

 von Michael

Es ist ja immer etwas zwiespältig, einen ganz speziellen Tipp in aller Öffentlichkeit zu verraten. Das Ego möchte so etwas ja am liebsten ganz für sich behalten. Nachdem aber schon vor über 30 Jahren Werner Mittermeier im Plenk-Verlag Berchtesgaden darüber geschrieben hat und auch im AV-Führer des Rother-Verlages eine (leider nicht sehr hilfreiche) Tourenbeschreibung publiziert wurde, wollen wir den Bergfreunden diese schöne und (zumindest bisher 😉 sehr einsame Wanderung nicht verheimlichen. Nachdem sie recht lang, ziemlich anstrengend und gelegentlich nicht ganz leicht zu finden ist und es kein vernünftiges Einkehrziel unterwegs gibt, sollte sich der „Massenansturm“ auch nach diesem Blogbeitrag aber doch in Grenzen halten …

Weg zum Aibe

Am Alpelbach entlang zum Aibe

Nach langer Rede: Es handelt sich um den Alpelboden, das „Aibe“, von dem wir erstmals bei besagtem W. Mittermeier gelesen hatten – einem in BGD nicht ganz unbekannten Fotografen und Buchautor. Viele Jahre stand diese Wanderung bei uns auf dem Programm, aber nie wurde etwas daraus. Nachdem hier auch kein Gipfelziel lockt, ist es doch eine eher „introvertierte“ Unternehmung. Nun aber schien die Gelegenheit günstig zu sein, und wir entschlossen uns, dieses entlegene Ziel einmal zu suchen. Und wir mussten es wirklich suchen! Im Internet keine vernünftige Beschreibung, Freund Mittermeier erzählt hübsch und blumig von den Vögeln und der Ruhe, und der AV-Führer beschreibt in bewährter Weise in 2 kernigen Sätzen, die uns im Zusammenhang auch mit den besten Karten (die uns aber leider den besten Weg verheimlichen) ins Abenteuer lockten. Von der Kammerlingalm zum Alpelbach, dann allgemein am Bach aufwärts … so ähnlich lautet die Beschreibung. Gesagt, getan! Wir kamen vom Wanderparkplatz Hintertal oberhalb Weißbach (A) und mussten uns erst einmal den Zustieg zum Alpelbach durch teils steilen Wald suchen, da viele Forststraßen auf den Karten gar nicht eingezeichnet sind. Im Bachbett angekommen machten wir uns „an die Arbeit“: Über riesige Blöcke und teils feuchte, rutschige Passagen kämpften wir uns im wahrsten Sinn des Wortes empor, einen auch nur angedeuteten Steig fanden wir weder im noch neben dem Bachbett. Landschaft wildromantisch, das Wetter nicht ganz so gut wie erhofft. Das Gelände neben dem Bach durch „erfeulich“ sperriges und kratziges Unterholz geprägt. Und W. Mittermeier bezeichnete das im Buch als eine seiner Lieblingstouren – seltsam.

Weg durch das Geröll

Weg durch das Geröll

Es wurde steiler und irgendwie mussten wir den Bach verlassen. Über erdiges Steilgelände und rutschiges Geröll arbeiteten wir uns weiter hoch, immer den uns am besten erscheinenden Möglichkeiten folgend, manchmal auch ein wenig kletternd. Das Wetter wurde trüber und unsere Begeisterung sank zunehmend. Ein paar gelbliche Bäume, viele dunkle Latschen und vor allem graue Felsen – das soll ein toller Herbstgang sein?

Nach langem Gesteige in dieser Art – kein Steinmännchen weit und breit –  bemerkten wir so etwas wie eine Wegspur im Geröll. Im Gegensatz zu vorherigen Andeutungen von Steigspuren, die dann doch wohl Tierpfade waren, schien sie diesmal auch weiter zu führen und leitete durch ein Latschengestrüpp zu einem idyllischen Patz am Bach mit einem wunderschönen Steinmann 🙂weiterlesen »

Sepp Wurm

Besuch aus Österreich

 von Sepp

Tennengauer Berg- und Naturwacht besucht Nationalpark

Acht Mitglieder der Salzburger Berg- und Naturwacht, Bezirk Tennengau, besuchten kürzlich den Nationalpark Berchtesgaden. Ziel des Treffens war ein gegenseitiges Kennenlernen sowie der Erfahrungsaustausch zwischen Aktiven benachbarter Schutzgebiete. Aufgabe der Naturwacht ist es, die Einhaltung der Bestimmungen verschiedener Naturschutz-Gesetze zu kontrollieren – so auch im Hagengebirge, das direkt an den Nationalpark Berchtesgaden angrenzt. Dazu hat die Salzburger Landesregierung die Mitglieder mit polizeilichen Befugnissen ausgestattet. Die Ausbildung der ehrenamtlichen Naturwacht-Mitarbeiter im Tennengau leitet Petra Grill (3.v.r.). Nationalpark-Ranger Lorenz Köppl (2.v.r.) und Josef Egger (5.v.l.) vereinbarten für die Zukunft eine engere Zusammenarbeit im Naturschutz sowie zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Informationsflusses bei Rettungseinsätzen.

Naturwacht zu Besuch im Nationalpark Berchtesgaden

Naturwacht zu Besuch im Nationalpark Berchtesgaden

Pressemitteilung © Nationalpark Berchtesgaden

Sepp Wurm

Der Dießbachstausee

 von Sepp

Speichersee bei der Kallbrunnalm

Oftmals sind Stauseen hässliche Bauwerke, die die Landschaft verunstalten. Im Fall des Dießbachstausees hingegen, fügt sich der künstliche See auf angenehme Art in die umliegende Natur ein.

Ingolstaetterhaus-Hundstod 017

1961 wurde der See aufgestaut, um Strom zu erzeugen: Über 700 Höhenmeter überwinden die Fallrohre auf dem Weg zum Kraftwerk im Tal. Wer die österreichische Bundesstraße B311 zwischen Lofer und Saalfelden schon mal gefahren ist, hat wahrscheinlich auch die Rohre bemerkt, die an der steilen Felswand entlang nach unten führen.

Die Dießbachalm

An der Stelle des heutigen Dießbachstausees lag vorher die Dießbachalm, eine – glaubt man den Erzählungen – extrem schöne Alm, eingebettet zwischen den abfallenden Wänden der Ausläufer des Steinernen Meeres, Seehorn und Hundstod sind markant zu sehen. Die Weidefläche erstreckte sich den Dießbaches entlang bergauf bis auf die Hochwiese auf fast 1.900 Metern Höhe im Steinernen Meer.

Dießbachstausee

Heute ist der Dießbachstausee ein beliebter Abstecher von der Kallbrunnalm für Wanderer und Mountainbiker.

Über den Dießbachstausee ins Steinerne Meer

Auch für Bergsteiger ist der Dießbachstausee interessant, hier führt nämlich ein Aufstieg zum Ingolstädter Haus und damit ins Steinerne Meer vorbei. Da man aber erstmal den See erreichen muss, sollte man für den Aufstieg zum Ingolstädter Haus über den Dießbachstaussee von Pürzelbach bei Lofer mindestens mit 4 Stunden  Gehzeit rechnen.

Also wenn Ihr mal auf der Kallbrunnalm seit, macht den Abstecher zum Dießbachstausee! Es lohnt sich!

Euer Sepp BGLT