Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Ramsau

Berchtesgadener Bergbauernmilch in Berlin

 von Sepp
Plakat der Bergbauernmilch an der Mercedes Benz Arena in Berlin

Plakat der Bergbauernmilch an der Mercedes Benz Arena in Berlin

 Schenk der Bergbauernmilch dein Lächeln und gewinne einen Traumurlaub

Bis zum 31. Dezember schmückt ein 400m² großes Riesenplakat der Bergbauernmilch die Mercedes Benz Arena in Berlin und bringt damit ein bisschen alpines Flair in unsere Hauptstadt.
Das Plakat zeigt den winterlichen Perlerkaser auf der oberen Ahornalm stimmungsvoll beleuchtet.

400m² groß ist das Plakat der Bergbauernmilch in Berlin

400m² groß ist das Plakat der Bergbauernmilch in Berlin

Das riesige Banner verbreitet aber nicht nur weihnachtliche Stimmung, sondern bietet für alle Passanten auch die Möglichkeit, einen Traumurlaub in Berchtesgaden zu gewinnen. Dazu müsst Ihr ein Selfie von Euch mit dem Plakat im Hintergrund machen und das Bild dann auf die Gewinnspielseite www.milch-lächeln.de hochladen.

Schenk der Bergbauernmilch dein Lächeln und gewinne einen Traumurlaub

Schenk der Bergbauernmilch dein Lächeln und gewinne einen Traumurlaub

Zu gewinnen gibt es vier Mal einen Traumurlaub in Berchtesgaden: Die glücklichen Gewinner verbringen eine Woche in den urigen Alm-Chalets des Ettlerlehens in Ramsau. Die Chalets verfügen über 2 Doppelschlafzimmer und ein weiteres Schlafzimmer mit getrennten Betten, Ihr könnt also eure Familie oder Freunde mitnehmen!weiterlesen

TV-Tipp: Advent in der Ramsau

 von Sepp
Wirtshaus Auzinger im Winter

Wirtshaus Auzinger im Winter

Musi und Gsang im Wirtshaus Auzinger am Hintersee

Es gibt Orte wie aus dem Märchenbuch: So ein Ort ist der Hintersee im Bergsteigerdorf Ramsau, am Fuß des mächtigen Hochkalter in den Berchtesgadener Alpen. An diesem See liegt – ganz einsam und idyllisch – der Gasthof Auzinger. Ihn kannten schon die Münchner Maler der Romantik, die hier gern residierten, um die faszinierende Berglandschaft zu malen. So wurde der „Auzinger“ Mitte des 19. Jahrhunderts zum angesagten Künstler-Treffpunkt. Der Ramsauer Malerweg führt auf den Spuren bekannter Landschaftsmaler vom Ortszentrum durch den Zauberwald zum Hintersee.

Der Auzinger

Der Auzinger

Heute geben hier die Sänger und Musikanten aus dem Berchtesgadener Land den Ton an. Denn die Wirtsfamilie Hillebrand vom Wirtshaus Auzinger ist nicht nur bekannt für eine gute, bodenständige Küche (Tipp: Probiert den Schweinsbraten!), sondern auch für ihre Volksmusik-Abende. An denen wirken sie auch selbst mit, denn vom Seniorchef bis zu den Enkeln sind alle begeisterte Sänger und Musikanten. Neben der Familienmusik Auzinger geben sich auch die Antonibergmusi, der Dreiwinkl G’sang, die Jungen Ramsauer Sänger un die Mitterberg Weisenbläser ein Stelldichein.

BR-Moderator Markus Tremmel freut sich auf einen stimmungsvollen Adventabend beim Auzinger. Weil in der Ramsau auch das alte Brauchtum sehr geschätzt wird, begleitet er einige Musikanten in ihre Häuser und Dörfer und lässt sich zeigen, was sich dort in der Adventszeit tut.

Die Sendung Musi und Gsang im Wirtshaus aus der Ramsau wird am Sonntag, den 3. Dezmber 2017, um 19:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen gezeigt. Schaltet ein, Euer Sepp

Winterwanderung zur Halsalm

 von Sepp
Das Kreuz auf der Halsalm

Das Kreuz auf der Halsalm

Während hartgesottene Skitourengeher schon ihre erste Skitour machen, habe ich die Wandersaison trotz des Wintereinbruchs noch nicht beendet. Am Samstag bin ich auf die Halsalm gewandert.

Startpunkt meiner Tour ist der Parkplatz Fernseben oberhalb des Hintersees im Bergsteigerdorf Ramsau. Unten liegt nur vereinzelt Schnee, der Wanderweg ist im unteren Bereich komplett schneefrei. Im Aufstieg lichtet sich der Nebel und gibt den Blick auf das Hochkaltermassiv frei: Die weißen Gipfel von Steinberg und Schärtenspitze leuchten in einem Wolkenfenster.

Blick hinüber zum Hochkalter

Blick hinüber zum Hochkalter

Ich hoffe auf Sonnenschein. Doch schon beim weiteren Aufstieg begrabe ich die Hoffnung auf Sonne und blauen Himmel. Es wird immer dunkler, der Nebel wieder dichter. Und es wird winterlich. Ab dem Antonigraben ist der Weg komplett von Schnee bedeckt. Die Latschen am Wegesrand haben sich teilweise schon von der dünnen Schneeschicht befreit.

Details am Wegesrand

Details am Wegesrand

Als ich auf der Halsalm ankomme, sehe ich: Nicht viel! Das Almkreuz kann ich erkennen, dahinter nur das Grau des Nebels.weiterlesen

Staade Zeit auf der Reiter Alm

 von Ann-Kathrin
auf der Reiteralm © Ann-Kathrin Helbig

auf der Reiter Alm © Ann-Kathrin Helbig

Jetzt ist es soweit, wir haben eindeutig keinen Herbst mehr. Es ist kalt, die Tage auch mal grau und der erste nennenswerte Schnee fiel. Nun beginnt die „staade Zeit“, die ruhige Zeit. Besonders ruhig ist es zu dieser Zeit auf der Reiter Alm. Dies ist der markante Gebirgszug, der den klassischen Blick auf die Ramsauer Kirche im Hintergrund ziert. Von dieser Seite sind alle Wege und Steige sehr anspruchsvoll und gerade begraben unter einer Schneedecke nicht zu empfehlen für unerfahrene Bergsteiger. Wer es einfacher mag, der nimmt den Weg über Oberjettenberg. Heute wollte ich den Vormittag etwas gemütlicher gestalten, aber vor allen Dingen wollte ich keiner Menschenseele begegnen. Dafür ist die Reiter Alm einfach prädestiniert.

Also wird das Auto nahe des WTD52 unweit der Talstation der Seilbahn (nicht für die Öffentlichkeit nutzbar!) geparkt. Hier werden keine Parkgebühren erhoben und hier darf man getrost sein Auto parken. Ein Hinweisschild zeigt schon an, dass nun auch diesen Winter der Winterraum der Neuen Traunsteiner Hütte geschlossen bleibt wegen Umbauarbeiten.

Der Aufstieg erfolgt über den Schrecksattel/Schrecksteig. Die erste Stunde geht man gemütlich auf einer Forststraße, danach wird der Weg schmaler und steiler aber nie anspruchsvoll oder ausgesetzt. Am Schrecksattel angelangt mündet der Weg wieder in eine Forststraße, die direkt zur Neuen Traunsteiner Hütte führt. Am heutigen Tage ist es überraschend stürmisch, deswegen gehe ich weiter zur Alten Traunsteiner Hütte, denn dort befindet sich eine Bank, die windgeschützt unter der Terasse steht. So kann man auch bei Sturm gemütlich Brotzeiten. Das Landschaftsbild des Hochplateaus ist geprägt von kleinen süßen Almhüttchen.

auf der Reiter Alm © Ann-Kathrin Helbig

auf der Reiter Alm © Ann-Kathrin Helbig

Zu gerne würde ich jetzt in einer von ihnen sitzen, nahe am Kamin und mich aufwärmen, aber jetzt gibt es eben „nur die Harten kommen in den Garten“-Version. weiterlesen

Berghotel Rehlegg Ramsau

Berghotel Rehlegg im Bergsteigerdorf Ramsau

Das Berghotel Rehlegg ist im seit kurzem klimapositiv zertifiziert. Damit ist das Vier-Sterne-Superior-Hotel im Bergsteigerdorf Ramsau das erste Haus in Oberbayern, das mehr CO2 bindet als es ausstößt.

Der Klimawandel hat besonders in Tourismusregionen erhebliche Konsequenzen. Viabono, die Fachorganisation für Nachhaltigkeitszertifizierungen in Deutschland, fördert daher gezielt umwelt- und klimafreundlichen Tourismus. Im Oktober hat Viabono das Berghotel Rehlegg als klimapositiv ausgezeichnet. Im Vergleich zu einem durchschnittlichen Beherbergungsbetrieb der gleichen Sternekategorie fallen im Rehlegg pro Gast 64,1 Prozent weniger CO 2 an, es werden 45,4 Prozent weniger Wasser pro Gast verbraucht und 44,4 Prozent weniger Abfall produziert. Für jeden Gast fallen außerdem 55,9 Prozent weniger Endenergie an.

Das Hotel nimmt damit eine Vorreiterrolle in Bayern ein. Als erstes Hotel der Region hinterlässt es einen positiven CO 2 -Fußabdruck und bindet mehr Kohlenstoffdioxid als es verursacht. Um den eigenen Restausstoß zu kompensieren, beteiligt sich das Hotel aktiv an Aufforstungen in Panama. In einem mit weiteren sieben deutschen Klimahotels gepflegten Wald hat das Berghotel Rehlegg bisher 13.845 Bäume pflanzen lassen und somit eine Fläche von 125.864 Quadratmeter renaturiert.

Die Geschäftsführer Hannes und Franz Lichtmannegger streben seit vielen Jahren einen respektvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen an. Bereits im August 2015 wurde ihr Vier-Sterne- Superior-Hotel für die getroffenen Maßnahmen von Viabono als klimaneutral klassifiziert. Wegen seines betrieblichen Umweltschutzes und nachhaltigen Wirtschaftens gehört das Berghotel Rehlegg außerdem zum Umweltpakt Bayern.

Franz und Hannes Lichtmannegger | Berghotel Rehlegg

Franz und Hannes Lichtmannegger | Berghotel Rehlegg

Nachhaltigkeit ist unser Unternehmensgrundsatz, dass wir nun nicht mehr nur klimaneutral, sondern sogar klimapositiv sind, ist für uns ein weiterer Schritt in die richtige Richtung“, so die Lichtmanneggers.

Pressemeldung Berghotel Reglegg

Musikalisches Hochschwarzeck

 von Sepp
Am 8.10.2017: kostenlose Fahrt mit der Hochschwarzeck Bergbahn von 9 bis 12 Uhr

Am 8.10.2017: kostenlose Fahrt mit der Hochschwarzeck Bergbahn von 9 bis 12 Uhr

8. Oktober: Eine musikalische Reise im Bergsteigerdorf Ramsau

Am kommenden Sonntag wird’s musikalisch am Hochschwarzeck: An verschiedenen Plätzen am Hochschwarzeck, dem höchstgelegenen Ortsteil des Bergsteigerdorfes Ramsau erwartet Euch Musik und ein buntes Rahmenprogramm. Als besonderes Schmankerl könnt Ihr an diesem Tag von 9 bis 12 Uhr kostenlos mit der Hochschwarzeck Bergbahn fahren.

Musikalisches Hochschwarzeck: Das Programm

  • 10 bis 13 Uhr an der Berggaststätte Hirschkaser: Weißwurst-Frühschoppen mit dem Oxn-Augn-Trio
  • 12 Uhr beim Bauernhofeis Stöckllehen: Herbstliche Eisüberraschungen mit musikalischer Umrahmung
  • 12 Uhr am Wirtshaus Schwarzeck: Musikalische Unterhaltung mit den „Original Hochstaufner-Buam“, Gastronomie und Kinderprogramm
  • 19 Uhr am Wirtshaus Schwarzeck: Kabarettist Cengiz Öztunc „Da Lausbua aus Reichahoi“
  • 20 Uhr am Wirtshaus Schwarzeck: Party mit DJ Schmuckei
  • 12 Uhr an der Talstation Schmuckenlift:  Motorsport-Club Ramsau (MSC Ramsau) präsentiert Barbetrieb mit cooler Musik
  • 13 Uhr am Ettlerlehen/Ettlerfeld: Weihnachtsschützenverein Ramsau, Musikalische Unterhaltung mit der „Eckau-Musi“, Kallbrunner-Almkas-Brote, Hüpfburg und Gaudiwurm

Bei allen Veranstaltungen freier Eintritt, die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt (Eingeschränktes Programm bei Regenwetter!)weiterlesen

Herbstwanderung: Zauberwald, Hintersee und Halsalm

 von Jannis

Der Hintersee, eingebettet in herbstliche Wälder

Durch den Zauberwald am Hintersee vorbei zur Halsalm

Die Luft ist klar, die Sicht reicht weit und die Wälder nehmen fast unwirkliche Farben an, für mich ist der Herbst die schönste Jahreszeit zum Wandern. Das zeigte sich auch während einer gemütlichen Wanderung, die uns durch den Zauberwald an das Ufer des Hintersees und von dort hinauf zur idyllischen Halsalm bringt. Der Abstieg über die Halsgrube zur Nationalpark-Infostelle Klausbachhaus gestaltet die Wanderung zu einer abwechslungsreichen Rundtour.

Von Bäumen die auf Steinen wachsen

Wir starten die Wanderung am Wirtshaus Zauberwald. Von hier führt zunächst ein breiter Weg hinein in den verwunschenen Zauberwald. Die Stimmung am heutigen Morgen ist wunderschön, die Strahlen der tiefstehenden Sonne suchen sich einen Weg durch das bunte Blätterdach des Zauberwaldes und tauchen alles in leuchtende Farben. Neben uns plätschert die glasklare Ramsauer Ache.

Die Ramsauer Ache im Zauberwald

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Das Watzmannhaus: Spiel der Jahreszeiten

 von Sarah

Jahreszeitenwechsel am Watzmannhaus auf 1930 Metern

Berchtesgaden: Wir schreiben Mitte September und der erste Wintereinbruch auf den Bergen hat für diese Saison bereits Einzug gefunden. Geschneit hat es bislang auf einer Höhe ab ca. 1300 Metern – der Schnee schmilzt an manch sonnigen Tagen, vermehrt sich an kühlen Herbsttagen. Auch am Watzmannhaus (auf einer Höhe von 1930 Metern) hat sich bereits eine Schneedecke ausgebreitet und ummantelt die sich goldbraun färbende Wiesenlandschaft rund um das Haus.

Um solches Naturschauspiel bewundern zu können, starte ich meinen heutigen Berglauf an der Wimbachbrücke in Ramsau. Ich folge am Parkplatz der gelben Beschilderung in Richtung Watzmannhaus (rote Markierung) – die eine Aufstiegszeit von vier Stunden angibt. Unmittelbar zu Beginn des Laufs folgt eine Konfrontation mit steilem Aufstieg und witterungsbedingt feuchtem Weg. Da die Temperatur an solchem Tag jedoch wieder etwas gestiegen ist, herrscht ein optimales Laufklima.

Auch begegne ich einigen Wanderern, gar Gruppen, die sich auf dem Weg zum bzw. vom Watzmannhaus bewegen.

Nachdem ich eine Rechtszweigung passiert habe, werde ich von eingezäunten – jedoch bellenden Hunden ein Stück meines Weges begleitet. Solche dienen als ,,Radar“ für die, ebenfalls eingezäunten Schafe, welche die Hunde bewachen sollen.

Etwa 50 Minuten später erreiche ich die Stubenalm, wo die Natur sich noch sehr sommerlich/ herbstlich präsentiert: Die Kühe der Alm weiden auf den Wiesenflächen, die Vögel zwitschern und die Bauern gehen ihrer Tätigkeit nach. Auch überwiegt stets die Farbe grün in ihrer Präsenz – vergeblich suche ich hier nach dem weißen Gold: Schnee.

Wegbeschilderung nahe der Stubenalm

Weiter auf meinem Weg nach Oben wird es nun kühler, windiger und ich kann eine Veränderung der Temperatur ,,riechen“. Möglicherweise kennen einige LeserInnen von euch diese Sinnesempfindung – den besonderen Geruch, den der Winter mit sich bringt.

Angekommen an der Mitterkaseralm kann ich jetzt den Wintereinbruch sehen, riechen und spüren: Vor meinen Augen präsentieren sich Watzmannfrau, die Kinder und der Watzmann selbst in weißem Gewand. Lediglich vertikale Ausläufer des Gesteins ermöglichen das Erkennen von grauem Fels.weiterlesen

Gipfel des Hochkalters

Unverhofft kommt oft – so sagt es bereits ein deutsches Sprichwort.

Als wissbegieriger und erkundungsfreudiger Mensch probiere ich mich gerne aus; suche und teste neue, mir unbekannte Wege. So war für den bisher heißesten Tag des Jahres eigentlich ein Trailrun auf das sogenannte Ofentalhörndl geplant – bei welchem es sich um einen unmarkierten Weg handelt und daher an dieser Stelle keine weitere Erwähnung finden wird. Zu sagen bleibt lediglich, dass der Einstieg zu solchem Berg schwierig zu finden ist und somit auch von mir nicht eingesehen werden konnte.

Kurzerhand entschloss ich mich relativ spontan, den Hochkalter aus dem Ofental heraus zu besteigen.

Ich startete am Parkplatz der Nationalpark-Informationsstelle ,,Klausbachhaus“ in Ramsau am Hintersee. Nach kurzem Passieren einer Teerstraße zweigt der Weg links ab und fortan beginnt ein flacher Schotterweg durch das vordere Klausbachtal. Nach etwa zehn Minuten lockerem Warmlaufen zweigt der gerade Weg abermals nach links ab und ich folge der gelben Beschilderung zum Hochkalter, welche mit sechs einhalb Stunden versehen ist. Solcher Weg ist durch eine schwarze Markierung beschildert und führt durch das Ofental – durch das bei der Hochkalterüberschreitung üblicherweise abgestiegen wird. Ich jedoch möchte durch das Ofental zum Hochkalter aufsteigen und erhoffe mir dadurch mehr Einsamkeit beim Hinaufschreiten des Berges.

Häufig begangen ist der Weg auf den Hochkalter über die Blaueishütte und einen markanten Grad, welcher mit Hilfe einiger Kletterpassagen im ,,einfachen“ Schwierigkeitsgrad zum Gipfel führt. Solche Tour, so der Austausch mit anderen BergsteigerInnen, sei technisch anspruchsvoller und erlebnisreicher als der Weg über das Ofental.

Blick hinunter zur Blaueishütte; von dort führt der ,,Normalweg“ hinauf zum Hochkalter

Weiter auf den, mir unbekannten Pfaden, geht es nun bergaufwärts – jedoch noch immer recht flach durch ein längeres Waldstück leitend. Nach etwa zwanzig Minuten verändert sich der breite Waldweg zu einem schmalen Wiesenweg, der letztlich in einem steinigen Steig mündet. Die Beschaffenheit des Weges erinnert zeitweise an die Ausläufer einer Endmoräne, da viele gröbere Steine den Trail bestücken.

Vor mir erstreckt sich nun ein langes, steiniges Kar: Das Ofental. Da sich die Sonne noch hinter dem Massiv des Ofentalhörndls versteckt, bietet das Kar viel Schatten auf meinem Aufstieg zum Hochkalter. Die, nun kleiner werdenden Steine fühlen sich beim Laufen wie Sand an – was das Laufen fortan mühsam und kräftezerrend gestaltet. Durch die Verwendung von Stöcken kann ich mich jedoch ausreichend auf dem Untergrund abstützen und meine Geschwindigkeit beibehalten.

Das Ofental

Wie erwartet folgt mir niemand auf dem, meinerseits gewählten Weg und auch im Abstieg befindet sich bislang keine Menschenseele. Eine für mich optimale, ruhespendende Atmosphäre. Da ich als Sozialpädagogin arbeite habe ich tagtäglich mit vielen Menschen zutun – beim Laufen in den Bergen sehne ich mich dann nach einem Pendant: Einsamkeit.weiterlesen

Der Weg zurück zum Hundstodgatterl; links zu sehen der Hundstod

Das Berchtesgadener Land zieht jährlich tausende von TouristInnen aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands sowie dem Ausland an. Die atemberaubende Vielfalt sowie die Kombination aus Bergen, Seen, Almen und geschützter Natur bietet auch den Einheimischen die attraktive Möglichkeit, den Urlaub in ,,der Heimat“ zu verbringen.

So gestaltete auch ich meinen Urlaub mit etlichen, lang ersehnten Trailrunningtouren im Raum Berchtesgaden. Eine davon sollte der Einblick in das Steinerne Meer mit Besuch des Ingolstädter Hauses bilden.

Nach frühem Aufbrechen eines heißen Samstages liefen mein Partner und ich von der Wimbachbrücke in Ramsau los. Vorbei an der Wimbachklamm ging es zunächst in Richtung Wimbachschloss – welches durch ein moderates Lauftempo nach dreizig Minuten erreicht werden konnte.

Die Sicht war bereits so klar, dass wir während des ,,Warmlaufens“ die uns umliegenden Berge bestaunen konnten. Das Wimbachtal löst mit seiner bloßen Existenz immer wieder Faszination auf mich aus: So fühlt man sich im Hochsommer teilweise wie im death valley. Rechts das Watzmann- ; links von uns das Hochkaltermassiv. Vor uns liegend der Loferer Seilergraben. Die Wegbeschaffenheit: Steinig. Optimale Voraussetzungen für einen landschaftlich hochkarätigen Trailrun!

Nach circa einer Stunde erreichen wir die Wimbachgrieshütte – wo wir bereits unsere Trinkbehältnisse auffüllen. Früh morgens stoßen wir hier auf Übernachtungsgäste, die sich mit einem Frühstücksbuffet für ihren weiteren Auf- bzw. Abstieg auf der Terrasse stärken. Es herrscht eine ruhige, dennoch ausgelassene Stimmung und die, teils verschlafenen Gesichter erwecken durch den nun einsetzenden Sonneneinbruch im Gries zu neuer Frische.

Nach kurzer Pause laufen wir weiter in Richtung Trischübelpass. Der Weg wird nun vertikaler und so müssen wir auch unsere Schnelligkeit an die Gegebenheiten des Weges anpassen. Unterhalb des Passes genießen wir den weitläufigen Einblick ins Wimbachgries. Ein Schmankerl für jeden Naturliebhaber!

Blick ins Wimbachtal

Beim Trischübel angekommen entdecken wir die ersten Gämse, die bereits munter durch die Natur streifen und sich von uns scheinbar so gar nicht beirren lassen wollen. Interessiert sehen sie uns an und entscheiden sich letztlich, einen anderen Weg einzuschlagen.weiterlesen