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Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Ramsau
Sepp Wurm

Jennerstier Vertical Streckencheck mit Toni Palzer

 von Sepp
Das Bergsteigerdorf Ramsau: Paradies für Skibergsteiger

Das Bergsteigerdorf Ramsau: Paradies für Skibergsteiger

UPDATE: Wegen Schneemangels wird die Vertical-Strecke auf den Jenner verlegt und deshalb findet die auch Streckenbesichtigung am Donnerstag 16.02. um 18:30 an der Jenner Talstation statt.

Die pure Gewalt von 719 Höhenmetern trifft auf 3,6 Kilometer Streckenlänge: Der Jennerstier, das legendäre Berchtesgadener Skitourenrennen, kriegt in diesem Jahr sein eigenes Vertical Race. Vom Berghotel Rehlegg im Bergsteigerdorf Ramsau geht es bis hinauf zur Berggaststätte Hirschkaser am höchsten Punkt des Skigebiets Hochschwarzeck.

Steil hinauf zum Hirschkaser

Steil hinauf zum Hirschkaser

Einen besseren Streckenguide als den Hochschwarzecker „Hausmeister“ Toni Palzer gibt es dort definitiv nicht. Verpasst die einmalige Chance nicht wenn er und der Trailrunner Philipp Reiter mit euch zusammen die neue Route abgehen. Tipps und Tricks zum Renngeschehen mit den Skitourenexperten – wahrhaft weltmeisterlich onTOUR.

^Jennerstier Vertical Race im Bergsteigerdorf Ramsau

Jennerstier Vertical Race im Bergsteigerdorf Ramsau

Aber keine Sorge, das Tempo wird angepasst, die Beiden packen dicke Jacken und Handschuhe ein 😉 weiterlesen »

Sepp Wurm

Winterwanderung auf der Soleleitung zur Mordaualm

 von Sepp
Unterwegs auf dem SalzAlpenSteig

Unterwegs auf dem SalzAlpenSteig

Nachdem mich die Abfahrt der Skitour auf die Hohen Rossfelder körperlich ziemlich mitgenommen hat, will ich am Samstag nur einen kleinen Spaziergang machen. Ich entscheide mich für einen Spaziergang auf der Ramsauer Soleleitung. Um der Tour doch noch ein paar Höhenmeter hinzuzufügen, will ich bis zur Mordaualm weitergehen. Somit wandere ich komplett auf einer Teilstrecke des SalzAlpenSteiges, des Premiumweitwanderweges vom Chiemsee durch das Berchtesgadener Land bis zum Hallstätter See.

Ich starte meine Winterwanderung am Zipfhäusl auf halber Strecke zwischen dem Ortszentrum des Bergsteigerdorfes Ramsau und dem Hochschwarzeck. Von hier kann man auf dem Soleleitungsweg sowohl nach Osten in Richtung Gerstreit oder nach Westen in Richtung Wachterl wandern. Die Variante nach Westen ist genauso sonnig wie die bekanntere Variante nach Osten, aber gewöhnlich etwas ruhiger. Gleich zu Beginn des flachen Weges steht ein Hinweisschild des SalzAlpenSteiges. Bei strahlendem Sonnenschein wandere ich auf dem fast schneefreien Weg entlang. Schon auf den ersten Metern des Weges laden zahlreiche Bänke zum Verweilen ein. Die markante Silhouette der Reiter Alm ist mein ständiger Begleiter.

Bank an der Soleleitung mit Blick zur Reiter Alm

Bank an der Soleleitung mit Blick zur Reiter Alm

Der Soleleitungsweg wird im Winter geräumt und ist, wegen der sonnigen Lage, auch in schneereichen Wintern ein idealer Winterwanderweg. weiterlesen »

Sepp Wurm

Winterwanderung im Bergsteigerdorf Ramsau

 von Sepp
Winter am Hintersee

Winter am Hintersee

Zauberwald, Hintersee, Wartstein, Kunterweg

Das Bergsteigerdorf Ramsau ist reich an Sehenswürdigkeiten. Ich habe am Sonntag einige davon in einem ausgedehnten Winterspaziergang besucht: Vom Dorf ging es durch den Zauberwald zum Hintersee, auf den Wartstein und über die Kunterwegkirche wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Ich beginne meine Winterwanderung am Parkplatz Pfeiffenmacherbrücke am Ortsausgang. Von hier folge ich dem Weg hinauf in Richtung Eckaualm. Dieser Weg ist nicht nur als Rodelbahn präpariert, sondern dient im Winter auch als Aufstiegsspur zur Skitour auf die Hochalm. An der ersten Abzweigung biege ich nach rechts in den Wald in Richtung der Gletscherquellen ab. Der Weg führt auf der Schattenseite der Ramsau am Fuße des Hochkalters entlang, quert einmal die Straße zum Hintersee und führt dann hinab in Richtung Zauberwald.  Ein roter Steg führt gleich am Eingang zum Zauberwald direkt über die Schlucht der Marxenklamm. Der Blick in die Tiefe zeigt: Die Marxenklamm ist tiefgefroren.

Eis in der Marxenklamm

Eis in der Marxenklamm

Gleich nach der Klamm steht das Wirtshaus im Zauberwald, tief verschneit liegt es unter einer dicken Schnneeschicht.weiterlesen »

Sepp Wurm

Die Alternative Bergsteigerdorf setzt sich durch

 von Sepp
Winter im Bergsteigerdorf Ramsau

Winter im Bergsteigerdorf Ramsau

Nachdem sich unsere Ramsau als Deutschlands erstes Bergsteigerdorf so gut bewährt hat, werden dieses Jahr zwei weitere Gemeinden in Bayern mit dem begehrten Prädikat des Alpenvereins ausgezeichnet: Die Dörfer Schleching und Sachrang im benachbarten Chiemgau. Der Deutsche Alpenverein hat gemeinsam mit seinen internationalen Partnern vom Österreichischen Alpenverein und vom Alpenverein Südtirol entschieden, dass Sachrang und Schleching alle erforderlichen Kriterien erfüllen. Formell erhalten die beiden Chiemgauer Orte die Auszeichnung aber erst, wenn sie die „Bergsteigerdorf-Deklaration“ unterzeichnet haben. Das wird im Rahmen eines offiziellen Festaktes im Juli 2017 geschehen. „Wir freuen uns sehr, dass wir ab kommenden Sommer drei Bergsteigerdörfer in den bayerischen Alpen haben werden,“ sagt DAV-Vizepräsident Rudi Erlacher.

Bis es soweit ist, bleibt Ramsau Deutschlands einziges Bergsteigerdorf. Was ein Bergsteigerdorf ist, könnt Ihr am Sonntag in der Reihe „Unter unserem Himmel“ um 19 Uhr im Bayerischen Fernsehen erfahren. Brigitte Kornbergers Film „Alternative Bergsteigerdorf – Alpen abseits des Trubels“ verfolgt die Entwicklung der Bergsteigerdörfer als Gegenmodell zum Event-Tourismus vor allem in den Österreichischen Alpen mit seinen gigantischen Liftanlagen. Kleine Dörfer, die es scheinbar verpasst haben, auf diesen Zug aufzuspringen, sind nun die Gewinner: Viele Urlauber, besonders auch im Winter, wollen nicht hunderte Kilometer an Skipisten, überdimensionierte Lift-Anlagen und Après Ski Hütten im Jodelstil, sondern sehnen sich nach Natur und Erholung. Statt in den Funpark geht der naturbewusste Winterurlauber lieber mit Schneeschuhen oder Tourenski sanft auf Tour. Die Autorin widmet sich in ihrem Film besonders zwei Bergsteigerdörfern: Dem Lesachtal im südlichen Kärnten und eben der Ramsau.weiterlesen »

Waldi

Wintermärchen im Berchtesgadener Land

 von Waldi

Bei Traumschnee, Traumverhältnissen und Traumwetter gingen wir die Hochalm.

Ausgangspunkt der Skitour auf die Hochalm ist der Pfeiffenmacherparkplatz am Ortsausgang des Bergsteigerdorfes Ramsau. Zuerst wandert man in ca 1Stunde auf einem Forstweg zu Eckaualm. Alles ist tiefverschneit und man fühlt sich wie im Märchen. Bis zur Märchenwiese geht man noch mal ca eine halbe Stunde und dann geht die Skispur im Zickzack hinauf bis zum Gipfel. Gut 1300 Höhenmeter sind zum überwinden.

Ein herrlicher Blick belohnt unsere Anstrengung. Der Hundstod und das Steinerne Meer direkt vor uns, dann der Watzmann, Hochkalter, das ganze Hagengebirge: alles kann man herrlich sehen.

Nach kurzer Rast,da es doch sehr kalt war,rüsteten wir zum Zuckerl, dem Abfahren. Der Pulverschnee war so schön,dass man die Hänge hinunterwedelte und fast nicht mehr stehen bleiben konnte, weils so schön war.weiterlesen »

Sepp Wurm

Hirschkaser Skitour am kältesten Tag

 von Sepp
Der Hirschkaser, Ziel von Sifahrern, Skitourengehern, Rodlern und Fußgängern

Der Hirschkaser, Ziel von Sifahrern, Skitourengehern, Rodlern und Fußgängern

Der heutige Tag, der 7. Januar 2017, war der kälteste Tag seit Jahren, auch bei uns im Berchtesgadener Land herrschten Temperaturen von bis zu minus 20° Celsius. Daheim in der warmen Stube zu bleiben ist aber keine Option: Immerhin hat es die beiden letzten Tage so richtig geschneit. Mehr als ein halber Meter Schnee hat unsere Berge in einen Traum für alle Wintersportler und Winterwanderer verwandelt. Die großen Neuschneemengen sorgen aber für eine erhebliche Lawinengefahr, eine alpine Skitour ist also noch zu gefährlich. Stattdessen habe ich heute eine Skitour zum Hirschkaser im Bergsteigerdorf Ramsau gemacht.

Ich bin schon oft die Aufstiegsspur durch den Wald mit den Skiern gegangen. Doch so schön verschneit habe ich den Wald noch nicht erlebt. Die Anstrengung des Aufstiegs lässt mich die arktischen Temperaturen gar nicht spüren. Lediglich am Anfang meines Weges spüre ich den klaten Hauch an den Wangen und den Fingern.

Aufsiegsspur durch den tiefverschneiten Wald

Aufsiegsspur durch den tiefverschneiten Wald

Durch den Tiefschnee führt eine bereits ausgetretene Spur hinauf, zahlreiche Skibergsteiger waren die letzten Tage hier oben unterwegs. Auch heute lassen sich etliche Tourengeher von den kalten Temperaturen nicht abhalten und sind auf den Tourenskiern unterwegs.weiterlesen »

Sepp Wurm

Am Hintersee: Warnung vor dem Eis

 von Sepp
Warnschild am Hintersee

Warnschild am Hintersee

Winterzeit bedeutet Eiszeit. Derzeit frieren langsam die heimischen Seen zu – vor allem in Schattenlagen wie am Hintersee im Bergsteigerdorf Ramsau.

„Tragfähige Eisflächen ab einer Eisstärke von zwölf Zentimetern sind derzeit noch nicht zu erwarten. Bei den aktuell niedrigen Wassertemperaturen verliert ein Mensch, der ins Eis eingebrochen ist, innerhalb kurzer Zeit das Bewusstsein und läuft Gefahr zu ertrinken“, warnt Kreis-Wasserwacht-Chef Rudolf Schierghofer.

Bisher sind nur wenige Gewässer mit einer Eisschicht bedeckt, der Hintersee bei Ramsau friert langsam zu, aber hat noch lange keine komplett geschlossene Eisschicht – trotzdem sind schon viele Menschen mit den Schlittschuhen oder zu Fuß auf dem See unterwegs.

Schlittschuhläufer und Fußgänger auf dem Hntersee

Schlittschuhläufer und Fußgänger auf dem Hntersee

Die Wasserwacht Berchtesgaden warnt daher ausdrücklich vor den Risiken und appelliert an die Eigenverantwortung der Menschen: Die Eisschicht muss mindestens zwölf Zentimeter dick sein, um eine Einzelperson sicher zu tragen. Da die Stärke der Eisdecke aufgrund von Strömung und wechselndem Wasserstand variieren kann, sollte man sich im Zweifelsfall gegen Aktivitäten auf zugefrorenen Gewässern entscheiden. Vor allem Kinder müssen über die Gefahren des Eises aufgeklärt und zum richtigen Verhalten angeleitet werden. Erst wenn es über einen längeren Zeitraum richtig kalt bleibt, bildet sich eine dicke Schicht aus, die auch mehrere Menschen trägt.

Der zugefrorene Hintersee in Ramsau

Der zugefrorene Hintersee in Ramsau

Verhaltensregeln bei zugefrorenen Seen

Wegen der aktuellen Gefahr erinnert die BRK-Wasserwacht an die wichtigsten Verhaltensregeln an winterlichen Gewässern: weiterlesen »

Sepp Wurm

Ramsau verzichtet auf Silvester-Feuerwerk

 von Sepp
Kirche St. Sebastian Ramsau im Advent

Kirche St. Sebastian Ramsau im Advent

Tradition bewahren, Menschen helfen!

Die Vereine im Bergsteigerdorf Ramsau haben einen gemeinsamen Aufruf gestartet, um dieses Jahr in der Silvesternacht auf das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu verzichten. Anstatt den Silvesterraketen kann man zum Jahreswechsel so noch besser dem Klang der Ramsauer Weihnachtsschützen lauschen, die mit ihren traditionellen Böllern lautstark das neue Jahr begrüßen.

Das laute und helle Spektakel zum jahreswechsel verschreckt Hirsch, Reh und Gams im Nationalpark Berchtesgaden, in Wald und Gebirge. Auch die Nutz- und Haustiere fürchten den Lärm. Raketen und Knaller bedeuten außerdem Feuer- und Brandgefahr für Häuser und historische Gebäude wie das Ensemble der Ramsauer Kirche und Mesnerhaus mit seinen wunderschönen Holzschindeldächern. Die Umwelt wird in der Nacht zum Neujahrstag durch eine unnötige Rekordmenge von Feinstaub und Treibhausgasen belastet. Über dem Ramsauer Talkessel sollen in der Silvesternacht nur die Salven der Ramsauer Weihnachtsschützen erklingen. Dieses jahrhundertealte Brauchtum zur Ehre Gottes gilt als Dank für das abgelaufene Jahr und setzt Hoffnung in ein gutes neues.weiterlesen »