St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Ramsau
Sepp Wurm

Kranz-Kühe schauen auf dem Weg zur Kallbrunnalm

 von Sepp
Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Am Samstag waren wir mit dem Radl zur Kallbrunnalm unterwegs. Da die Kallbrunner Almbauern aus der Ramsau an diesem Tag ihre Kühe ins Tal bringen, können wir während unserer Tour mehrere Almabtriebe mit prächtig geschmückten Kühen sehen.

Wir brechen in der Früh am Hintersee auf. Noch ist es wunderbar ruhig, lediglich die Enten sind schon auf dem See unterwegs.

Wir sind mit unseren E-Mountainbikes unterwegs, das perfekte Fortbewegungsmittel für solche gemütlichen Touren mit vielen Stopps zum Fotografieren. Am Klausbachhaus vorbei fahren wir hinein in den Nationalpark Berchtesgaden.

Auf Höhe der Wildfütterung im Klausbachtal hören wir Kuhglocken. Der Bauer vom Freidinglehen kommt uns mit seiner Herde entgegen. Die Kühe sind allerdings nicht geschmückt, denn der Freidinger treibt seine Kühe noch nicht zum heimischen Bauernhof, sondern erst noch auf die Schwarzbachalm. Auf dieser Niederalm werden die Kühe noch zwei Wochen verbringen, ehe sie endgültig wieder ihr Winterquartier beziehen.

Auf der breiten Straße radeln wir weiter durch das Klausbachtal, der Mitterberg, das extrem steile Wegstück unterhalb der Bindalm, überwinden wir dank der Unterstützung des Elektromotors unserer Räder mühelos. An der Brücke zur Bindalm treffen wir auf die bekannte Fotografin Marika Hildebrandt. Sie hat sich hier platziert um Bilder vom Almabtrieb zu machen. Und tatsächlich: Schon nach wenigen Minuten sehen wir die ersten Kranz-Kühe. Auf Marikas Facebookseite Fotomagie könnt Ihr ein paar von Marikas Bildern vom Almabtrieb von der Kallbrunnalm ansehen.

Ende eines Almsommers auf der Kallbrunnalm……..die Kranzkia gehen Hoam. Jedes Jahr wieder ein schönes Bild. Auf den Almen kehrt Ruhe ein.
Habt eine schöne Herbstzeit! 󾌵

Posted by Fotomagie Berchtesgaden on Samstag, 10. September 2016

 

Wir halten uns aber nicht allzu lange auf, sondern fahren recht zügig weiter zum Hirschbichl. Hier sehen wir schon den nächsten Almabtrieb: Direkt am Alpengasthof Hirschbichl treffen wir auf die wunderschön geschmückten Kühe und Jungtiere vom Graßlerlehen. Leider haben wir ein paar Probleme mit unseren Fotoapparaten bzw. mit den Akkus. Man sollte den Akku halt immer kontrollieren und laden.

Vom Hirschbichl folgen wir der Mountainbike-Tour 4 zur Kallbrunnalm. Dieser Weg führt über das Jagdhaus Falleck. Hier treffen wir schon auf die nächsten Kühe. Der Bauer vom Hasenlehen kommt uns hier entgegen. Und mit ihm seine Kühe mit wundervollen Fuikln.

Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Die Kranzkühe vom Hasenlehen bei Falleck © Bilderecke Barbara Rasp Hobbyfotografie

Und auch unsere Kameraprobleme sind gelöst: Ich habe meinen Akku an Babsi abgetreten, begnüge mich fortan mit der Rolle des Beobachters und überlasse Babsi das Fotografieren des Almabtriebs.weiterlesen »

Sepp Wurm

Feierabend Tour Götschenkopf – Toter Mann

 von Sepp
Blick über den Götschenkopf zum Watzmann

Blick über den Götschenkopf zum Watzmann

Letzte Woche habe ich mal wieder eine kleine Feierabend Wanderung gemacht. Und zwar auf den Götschenkopf! Dieser recht unscheinbare Gipfel liegt nur wenige hundert Meter Luftlinie vom Toten Mann entfernt, ist aber durch ein tiefe Schneise von diesem getrennt. Bekannt ist der Götschenkopf vor allem im Winter als Ziel einer einfachen Skitour mit Pistenabfahrt, doch auch zu Fuß ist er ein lohnendes Ziel. Am einfachsten erreicht man den Götschenkopf als kleinen Abstecher von der SalzAlpenTour Rund um den Götschenkopf.

Ich starte meine Feierabend-Wanderung am Hochschwarzeck, dem höchstgelegenen Ortsteil des Bergsteigerdorfes Ramsau und steige auf dem bekannten Weg zum Toten Mann auf. Noch scheint die Sonne auf das lichte Plateau des aussichtsreichen Gipfels. An einer Bank prangt schon eines der markant gelben SalzAlpenTour Schilder mit der stlisierten blauen Bergsilhouette.

Bank auf dem Toten Mann mit SalzAlpenTour Schild

Bank auf dem Toten Mann mit SalzAlpenTour Schild

Anstatt die Aussicht und die wärmenden Sonnenstrahlen zu genießen, halte ich mich hier aber nicht auf, sondern wandere zügig weiter. Die SalzAlpenTour führt mich auf der Nordseite des Toten Manns durch den Wald bergab, bevor sich der Weg dann nach rechts wendet. In einer scharfen Linkskehre verlasse ich die offizielle Route dieser SalzAlpenTour uns wandere auf dem gut sichtbaren Steig auf den Götschenkopf. Seit der Orkan Kyrill gewütet hat, bietet der früher dicht bewachsene Hügel einen schönen Rundumblick zu Watzmann und Co..weiterlesen »

Sepp Wurm

TV-Tipp: 1 Jahr Bergsteigerdorf

 von Sepp
Das Bayerische Fernsehen bei Dreharbeiten auf der Mordaualm

Das Bayerische Fernsehen bei Dreharbeiten auf der Mordaualm

Am 17. August 2016 war ein Team des Bayerischen Fernsehens bei Dreharbeiten in der Ramsau: Auf der Mordaualm dreht das Team für die BR-Sendung Unkraut einen 4-minütigen Beitrag zum Thema „1 Jahr Bergsteigerdorf Ramsau“. Im September 2015 erhielt unsere Ramsau die begehrte Auszeichnung des Alpenvereins und darf sich nun ganz offiziell erstes (und einziges) Bergsteigerdorf Deutschlands nennen.

Als Drehort wählte das Team den Kederbacherkaser auf der Mordaualm. Einen typischeren Platz im Bergsteigerdorf kann man gar nicht finden. Immerhin ist der Urgroßwater des heutigen Kederbach-Bauern der legendäre Bergsteiger Johann Grill, der – besser bekannt unter dem Namen Kederbacher – als erster Mensch die legendäre Watzmann-Ostwand durchstieg und von 1888 bis 1905 erster Hüttenwirt des Watzmannhauses war. Sein Nachfahre Franz Kuchlbauer zeigt dem BR-Filmteam bei seinen Kühen auf der Mordaualm die Bedeutung der Landwirtschaft für ein Bergsteigerdorf.

Franz Kuchlbauer, der Kederbacher

Franz Kuchlbauer, der Kederbacher

Hier gibt es keine Hochleistungskühe, die nur wenige Jahre alt werden: In einem Bergsteigerdorf wird noch eine traditionelle Landwirtschaft gepflegt: Kuh „Gold’l“ wird heuer 18 Jahre alt! Eine würdige Alm-Seniorin!

18 Jahre alt: Kuh Goldi

18 Jahre alt: Kuh Goldi

Bei den Dreharbeiten auf der Alm wurde kurzfristig eine lustige Seniorentruppe als Statisten verpflichtet, lauter lustige Leute, dich sichtlich Spaß ahben an einer Fernsehproduktion teilzuhaben.weiterlesen »

Sepp Wurm
Die Pfarrkirche St. Sebastian im Bergsteigerdorf Ramsau

Die Pfarrkirche St. Sebastian im Bergsteigerdorf Ramsau

Nachhaltiger Tourismus in den Alpen – Das erste deutsche Bergsteigerdorf Ramsau: Live aus dem Berghotel Rehlegg in Ramsau

Immer höher, weiter und steiler: Im Wettbewerb um Touristen setzen immer mehr Alpenorte auf spektakuläre Erlebniswelten und Partyangebote. Unter dem Motto: Die Alpen als Rummelplatz.
Eine Alternative dazu sollen sogenannte Bergsteigerdörfer sein: Ihr Ziel, die Förderung eines naturnahen und ressourcen-schonenden Tourismus. Die Idee selber stammt aus Österreich. Im vergangenen Jahr wurde nun auch in Deutschland das erste Bergsteigerdorf gekürt: Ramsau im Berchtesgadener Land. Damit wurde der Ort belohnt für das ursprüngliche Naturerlebnis in der Nationalpark-Gemeinde, aber auch für die Pflege alpiner Kultur und Tradition. Verliehen wurde die Auszeichnung vom deutschen Alpenverein.

Einsame Pfade und Natur pur auf der Reiter Alm im Bergsteigerdorf Ramsau

Einsame Pfade und Natur pur auf der Reiter Alm im Bergsteigerdorf Ramsau

Überzeugt das Konzept eines nachhaltigen Tourismus tatsächlich Einwohner und Gäste? Wie stellen sie sich Tourismus in den Alpen heute vor? Und wie kann die Natur und Artenvielfalt der Alpen erhalten bleiben, angesichts von 1,6 Millionen Gästen alleine im Nationalpark Berchtesgaden? Der Deutschlandfunk berichtet in Länderzeit vor Ort am 3.August 2016 von 10:10 Uhr bis 11:30 Uhr live aus dem Berghotel Rehlegg in Ramsau.weiterlesen »

Auf Filmdreh im Zauberwald

 von Jannis
Das Filmduo im Zauberwald.

Das Filmduo im Zauberwald.

Daniela Jud und Lucy Gohm sind Absolventinnen des Bachelor-Studiengangs MultiMediaArt, der an der Fachhochschule Salzburg angeboten wird. Die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH hatte die Beiden bei dem Dreh für ihr Bachelorabschlussprojekt, dem dystopischen Kurzfilm „Lebensader“ unterstützt. Der Film, der die Themen Wasserprivatisierung, Wassermangel, Klimawandel und Überbevölkerung behandelt, spielt unter Anderem am Hintersee. Als Dankeschön haben Daniela und Lucy angeboten, einen kurzen Film über den Zauberwald am Hintersee für uns zu drehen, der insbesondere die mystische Stimmung widerspiegeln soll, die von einer der beliebtesten Attraktionen im Berchtesgadener Land ausgeht. Ich habe die beiden angehenden Regisseurinnen und Kameradamen letzte Woche während ihres Drehtages begleitet und die Rolle des ahnungslosen Kameraassistenten übernommen.

Sonnenaufgang am Hintersee

Früh morgens verabreden wir uns, um den Sonnenaufgang am Hintersee mit der Kamera einzufangen. Denn gerade wenn der Tag anbricht, werfen die ersten Sonnenstrahlen ein zauberhaftes Licht auf den Hintersee und den umliegenden Zauberwald. „Hoffentlich hängen noch Nebelschwaden über dem See, das würde besonders cool wirken!“, wünscht sich Lucy während der Anfahrt. Die erhoffte gespentische Nebelstimmung, wie man sie sooft am Hintersee erleben kann, blieb uns an diesem Morgen leider versagt. Nichtsdestotrotz konnten die Beiden stimmungsvolle Filmsequenzen am seelenruhigen Seeufer einfangen und die Sonne im Zeitraffer dabei aufnehmen, wie sie langsam und ungeduldig erwartet hinter dem Wartstein hervorkroch. Wie bestellt fuhr mit den ersten Sonnenstrahlen ein Fischer auf den See raus und belebte das Filmset. Eineinhalb Stunden hatten wir auf den Moment gewartet, in dem die Sonne die nächtliche Frische vertreiben würde und wurden dabei von einer neugierigen Gruppe Enten und Gänse unterhalten, die skeptisch das Equipment unter die Lupe nahm. Für Naturliebhaber und Fotografen ist ein morgen am Hintersee sehr zu empfehlen, verschiedenste Wasservögel sind dann noch zu beobachten, bevor die Scharen an Touristen und Spaziergängern die Umgebung des Sees zu fortgeschrittener Tageszeit bevölkern.

Warten auf die Sonne...

Warten auf die Sonne…

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Christian Thiel
Die letzten Meter bergauf auf der Almfläche

Emmy auf den letzten Metern bergauf zur Litzlalm

Der Wanderparkplatz an der Hirschbichlstraße beim Hintersee ist ein idealer Ausgangspunkt für Mountainbiketouren. Neben den Alm-Klassikern Kallbrunnalm und Litzlalm kann man den Parkplatz auch als Startpunkt für die Rundtour um die Reiter Alpe wählen. Alle drei Touren führen durch den Nationalpark Berchtesgaden und bieten wunderschöne Ausblicke.

Litzlalm und Kallbrunnalm (Fotos vom 2. und 8.7.2016)

Der erste Teil des Weges ist für beide Almen gleich. Über die geteerte Straße geht es durch den Nationalpark hinauf zum Hirschbichl. Zunächst führt die Straße nur leicht bergauf mit wenigen kleinen Anstiegen. Rechts beeindrucken die Felsformationen der Reiter Alpe, die sogennanten Ramsauer Dolomiten mit ihren markanten Spitzen, den Mühlsturzhörnern. Irgendwann erreicht man die Hängebrücke (nur Fußweg) und passiert zwei Wasserrinnen. Auf der rechten Seite türmt sich Gesteinsschutt der durch Erosion vom Berg nach unten in den Klausbach transportiert wird. Kurz danach kommen die steilen Passagen über den Mitterberg hinauf zur Bindalm. Knackige andauernde Anstiege forden einiges an Kondition, Kraft und Geschick. Wenn man diese Passagen geschafft hat, erreicht man den Hirschbichl. Achtung übrigens vor dem Bus: Auf dieser Straße verkehrt der Almerlebnisbus, der auch eingeschränkten Menschen ein Bergerlebnis mitten im Nationalpark ermöglicht.

Hirschbichlstraße kurz nach dem Parkplatz - noch ist es flach

Hirschbichlstraße kurz nach dem Parkplatz – noch ist es flach

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Sepp Wurm

TV-Tipp: Blaueisgletscher – quo vadis?

 von Sepp
Die Blaueishütte unterhalb des Blaueisgletschers

Die Blaueishütte unterhalb des Blaueisgletschers

Am Blaueisgletscher oberhalb der wunderschön gelegenen Blaueishütte dreht BR-Redakteur Christian Limpert mit seinem Team einen Beitrag über den Klimawandel mit dem Untertitel „Blaueisgletscher – quo vadis?“. Aufgrund der Klimaerwärmung schaut’s nicht so gut aus mit dem Blaueis,  nördlichsten Gletscher der Alpen. Der Beitrag wird in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens gesendet, wir geben den genauen Termin noch rechtzeitig bekannt.weiterlesen »

Sepp Wurm

1. Alpines Philosophicum im Bergsteigerdorf Ramsau

 von Sepp
Das Bergsteigerdorf Ramsau, dahinter die Reiter Alm

Das Bergsteigerdorf Ramsau, dahinter die Reiter Alm

Ein Bergsteigerdorf zu sein heißt nicht nur, ein Ort des Alpinismus und seiner Traditionen inmitten eindrucksvoller Bergwelt zu sein. Es heißt auch, ein Ort des Nach-, Vor und
Querdenkens zu sein. Es bedeutet, den Einfluss der Berge auf die Menschen zu kennen, sei es als Inspirationsquelle oder Herausforderung, als Heimat oder als Ambiente, als Natur oder Kultur. Das Bergsteigerdorf Ramsau ist so ein Ort, wo das Leben in und mit den Bergen zu denken gibt.

Im Rahmen des 1. Alpinen Philosophicums im Bergsteigerdorf Ramsau vom 22.-26. August 2016 soll dieses Denken in unterschiedlichen Formaten angegangen werden: ein Hüttensymposium auf der Neuen Traunsteiner Hütte auf der Reiter Alm, eine philosophische Wanderung durchs Wimbachgries,und ein Diskussionsforum im Hotel Rehlegg stehen auf dem Programm. Eingeladen sind alle, die Lust am gemeinsamen Denken haben und denen die Berge am Herzen liegen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Gen Oim – Almauftrieb auf die Bindalm

 von Sepp
Almauftrieb zur Bindalm | Bergsteigerdorf Ramsau

Almauftrieb zur Bindalm

Heute war es soweit: Wir sind gen oim g’fahren! So sagt man bei uns zum Almauftrieb. Um 6 Uhr in der Früh lassen wir die Kühe und Jungtiere aus dem Stall des Möslerlehens und führen sie zur Alpenstraße. Tatsächlich treiben uns aber eher die Tiere an, wir versuchen sie zu bremsen, doch die älteren Kühe kennen den Weg bereits, waren sie doch schon mehrmals auf der Alm. Unsere Aufgabe besteht also zuerst mal darin, die schnellen Tiere einzubremsen, um die Herde zusammenzuhalten.

An der Hindenburglinde vorbei gehen wir mit unserer 13 Vieh starken Herde dann durch die steile Graßlergasse zum Bindenkreuz und Richtung Fernseben. 4 Kälber stehen derweil noch im Stall, sie sind noch zu klein für den langen Weg zur Bindalm und werden später mit dem Traktor auf die Alm gefahren. Über der Triebenbachstraße erhebt sich die Reiter Alm in den schönsten Farben, die der Morgen zu bieten hat.  Erstaunlich ist die Färbung der Buchen. Durch einen Kälteeinbruch vor wenigen Wochen sind viele der bereits ausgetriebenen Blätter erfroren und sind nun braun. Der Wald sieht eher nach Herbst denn nach Frühsommer aus.

Herbstliche Färbung der Buchen

Herbstliche Färbung der Buchen

Unseren Kühen ist die außergewöhnliche Färbung der Bäume egal, zielstrebig gehen sie bergab zum Hintersee.

Die Kühe am Hintersee

Die Kühe am Hintersee

Am Hintersee ist es um diese Uhrzeit noch sehr ruhig, lediglich ein Fischer ist mit dem Boot bereits hinausgefahren. Wahrscheinlich sind Fische Frühaufsteher!weiterlesen »

Sepp Wurm

An Fronleichnam zum Watzmannhaus

 von Sepp
Die Falzalm auf dem Weg zum Watzmannhaus

Die Falzalm auf dem Weg zum Watzmannhaus

Seit Montag, den 23. Mai, ist das Watzmannhaus geöffnet. Da traf es sich gut, dass gestern nicht nur Fronleichnam war sondern auch noch bestes Wetter herrschte. Ich habe den Feiertag nämlich gleich mal zu einer Wanderung zum Watzmannhaus genutzt.

Ich starte meine Wanderung an der Wimbachbrücke im Bergsteigerdorf Ramsau. Auf dem bekannten Wanderweg steige ich zügig auf in Richtung Stubenalm. Hier waren die Almbauern schon mit den Vorbereitungen für den Almsommer beschäftigt. Nicht mehr lange, dann werden hier die Kühe weiden. Ebenso auf der Mitterkaseralm: Ab 1. Juni können sich die Wanderer und Bergsteiger auf dem Weg zum Watzmannhaus hier bei einer Brotzeit stärken. Vorbei an der Waldklima-Station des Nationalparks Berchtesgaden wandere ich in Serpentinen durch den Wald hinauf zur Falzalm. Es ist immer wieder ein atemberaubend schöner Anblick, wenn der Wald den Blick auf den alten Kaser mit dem Kleinen Watzmann im Hintergrund freigibt. Die Almfläche auf der Falz ist schon komplett aper, das nahegelegne Watzmannkar hingegen noch ganz schön winterlich.

Blick ins Watzmannkar

Blick ins Watzmannkar

Der abschmelzende Schnee sucht sich seinen Weg ins Tal und verwandelt den Steig hier oben in kleine Bachbette. Im oberen Bereich der Falzalm säumen noch einzelne Schneefelder den Weg, ihre Überquerung erfordert Vorsicht. Ein Ausrutschen kann hier ziemlich unangenehm werden. weiterlesen »