Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Rauher Kopf

After-Work Tour Rauher Kopf

 von Ann-Kathrin
Gipfel Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

Gipfel Rauher Kopf © Andreas Wiesinger

Der Rauhe Kopf ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Es mag vielleicht in der Überschrift klingen, wie als sei dieser Ausläufer des Untersberges eine gemütliche Runde nach Feierabend. Wer Wanderanfänger ist, sollte den Rauhen Kopf erstmal meiden oder  ganz viel Zeit und Trittsicherheit mtibringen.

Wir starten heute von der Kastensteinerwand-Alm in Bischofswiesen. Hier bei der Gaststätte ist auch ein sehr schöner Aussichtspunkt mit vielen Ruhebänken. Zuerst führt eine Forststraße sehr steil nach oben. Das ist kein Wadenbeißer, sondern ein Wadenkiller. Doch nicht lange, denn dann zweigt der Weg auf einen wurzeligen Waldpfad ab. Flache Stellen gibt es keine. Der Weg ist schmal und steil. Als Aufstiegshilfe kann man sich faltbare Trekkingstöcke mitehmen. Die helfen auch beim Abstieg. Nach einer knappen Stunde wird auch die sogenannte „Schlüsselstelle“ am Rauhen Kopf erreicht. Hier wurde für das durchsteigen am Fels ein Seil eingehängt. Das entschärft diese Stelle. Am Gipfel angelangt wiegen wir uns in der Sicherheit ganz alleine zu sein. Wer springt denn schon noch in den Abendstunden am Rauhen Kopf umher?!

Gipfel Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

Gipfel Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

Kaum, dass wir es uns auf dem Gipfel gemütlich gemacht haben ruft es vom Verbingsgrat zum Untersbergagtterl „dreht euch mal rum“. Es ist Andreas Wiesinger, bekannt durch seine sportlichen Leistungen trotz Atemwegserkrakung und durch seine Publikation über Wanderungen zu den Steiböcken. Mit der Kamera im Anschlag schießt er ein paar schöne Schnappschüsse von uns an diesem milden Frühsommerabend.weiterlesen

Adlerbeobachtung am Rauhen Kopf

 von Ann-Kathrin
Gipfelkreuz Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

Gipfelkreuz Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

Der Rauhe Kopf ist ein beliebter Aussichtsberg im Untersbergmassiv, der oft von Bischofswiesen Kastensteinerwand begangen wird. Dementsprechend ist es mir leider noch nie passiert, dass man alleine am Gipfel ist. Der Gipfel ist eigentlich immer hoch frequentiert. Der Berg eignet sich auch ideal als Halbtagestour. Je nach Kondition hat man den Gipfel in 2-3 Stunden erklommen.
Der Weg hinauf ist schmal und ein kleiner Wadenzwicker. Schon am Ausgangspunkt geht es steil hinauf. Die Forstraße wird schnell zu einem Waldpfad, nur am „blauen Kastl“ wird nochmals eine Forstraße gequert. Beim letzten Stück zum Gipfel wird dann der Pfad zu einem Steig bei dem man getrost die Trekkingstöcke wegpacken kann.

seilgesicherte Kraxelstelle © Ann-Kathrin Helbig

seilgesicherte Kraxelstelle © Ann-Kathrin Helbig

Die Kraxelstellen bei denen man auch mal die Hände nutzen muss sind nicht technisch anspruchsvoll und machen richtig Spaß im Aufstieg. Wer nicht schwindelfrei ist sollte es lassen oder die Zähne zusammenbeißen. Am Gipfel ist nicht besonders viel Platz, reicht aber allemal um sich am Boden gemütlich hinzusetzen. Was schön ist, ist der Austausch Gleichgesinnter am Gipfel. Da der Gipfel nicht viel Platz hergibt kommt man automatisch ins Gespräch.

Gipfelkreuz Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

Gipfelkreuz Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

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Lisa-Graf-Riemann

Aufi auf den Rauhen Kopf

 von Lisa
Gipfel in Sicht

Der Rauhe Kopf

Mit seinen 1604 Metern Höhe ist der Rauhe Kopf, der zu den südlichen Ausläufern des Untersbergs gehört, zwar kein Riese, aber ein schöner Ausflugsberg mit toller Aussicht, der in einer Halbtagestour bestiegen werden kann.

Start: Bischofswiesen, Kastensteinerwand. Nicht abschrecken lassen vom zunächst ziemlich steilen Anstieg. Es einfach langsam angehen lassen und stetig bergauf marschieren, es kommen auch flachere Passagen.

Aufstieg zum Rauhen Kopf

Aufstieg zum Rauhen Kopf

Erster Zwischenstopp ist nach ca. 45 Minuten das Blaue Kastl mit kühlem Quellwasser, aus dem gerade ein junger Retriever seinen Durst stillt. Eigentlich friedlich, kann er jedoch nicht anders, als Kindern ihre Wanderstöcke abzuluchsen, weshalb er auch gleich wieder an die Leine muss.

Das blaue Kastl

Das blaue Kastl

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Wanderung zum Stöhrhaus

 von Sepp
Der Untersberg von Maria Gern aus gesehen

Der Untersberg von Maria Gern aus gesehen

Nebelverhangen präsentierte sich der Untersberg am Pfingstmontag. Dennoch war ich heute am mystischen Berg unterwegs: Ich wanderte zum Stöhrhaus; die Alpenvereinshütte hat am vergangenen Freitag die Saison eröffnet und ich wollte unbedingt am Eröffnungswochenende zum Haus hochwandern. Nach dem Wetter der letzten Tage war ich richtig neugerig, wieviel oder ob überhaupt Schnee liegt auf dem Untersberg.

Ausgangspunkte der Stöhrhaus-Wanderung gibt es mehrere. Zum Beispiel Maria Gern, Ettenberg in Marktschellenberg oder Bischofswiesen. Verkehrstechnisch am günstigen ist der Ausgangspunkt Aschauerweiherbad, denn hier stehen genügend Parkplätze zur Verfügung. Auf dem Maximilians-Reitweg geht es dann über die Aschauer Tratte. Von hier führt ein steiler Forstweg hinauf in das Massiv des Untersbergs. Unterhalb der Wände der Rauhen Köpfe führt dann der Stöhrweg flach in Richtung der Talstation der Materialseilbahn des Stöhrhauses. Kurz hinter der Materialseilbahn führen Serpentinen durch die steile Flanke des Untersbergs zum sogenannten Gatterl. Hier beginnt die Almfläche der Zehnkaser-Alm. Die Wege von Bischofswiesen auf den Untersberg, also der Nierntalsteig und der Almsteig (der berüchtigte Knieschnaggler), münden hier auf den Stöhrweg ein. Jetzt führt ein gemeinsamer Weg zum Störhaus.

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Michael

Vom Herbst in den Frühling …?

 von Michael

Herbstanfang in den Anden

Winter 2014-15? Ausgefallen für uns – fast: Ende Januar über den „großen Teich“ nach Chile: 8 Wochen Sommer, Sonne, Wüste, Urwald, Vulkane, wilder Pazifik – und schöne Wanderungen bis über 5000 m. Anfang April wieder im Berchtesgadener Land: Die Hoffnung auf noch ein paar schöne Skitouren als Kontrast zerplatzt mit der heftigen Wintergrippe, die „brav“ am Flugplatz auf uns gewartet hat: Nix is mit Skitour, sind schon glücklich, als wir zum ersten Mal wieder auf die Padinger Alm hinauf schnaufen 😉

Gestern, Mitte April endlich wieder ein „Gangei“: Wir probieren unseren alten Freund, den Rauhen Kopf. Und siehe da, es geht besser als befürchtet. Ganz langsam zwar, aber doch kontinuierlich arbeiten wir uns hoch, anfangs ist es richtig frostig, endlich in der Sonne wird’s angenehmer. Herrlich zu wandern, Vogelgezwitscher, das erste Grün, die ersten Blumen.

Noch Schnee – oder schon Rose?

Recht früh sind wir dran, noch fast alleine. Erst kurz vor dem Gipfel überholen uns zwei Schnellere. Den traumhaften Rundblick bei traumhaftem Wetter genießen, auf der Andeutung von Bankerl im Windschatten eine kleine Brotzeit – schön!

Er selber: König Watzmann

Beim Abstieg dann wird’s wärmer, kommen immer mehr Leute hoch, lauter junge Dirndl und Buam, schön, dass sie (wieder) Lust haben, auf die Berge zu gehen und zu wandern – war’s doch eine Zeit lang was für die „Alten“ und die „Touris“ … Auf jeden Fall: Der Wiedereinstieg in die Berchtesgadener Bergsaison ist gelungen – bescheiden zwar, aber immerhin.

Noch ein paar Bilder mehr gibt’s auf der Facebookseite „Bergerlebnis Berchtesgadener Land“

Rauher Kopf, 1604 m

 von Sepp
Gipfelkreuz vor Watzmann und Hochkalter

Gipfelkreuz Rauher Kopf vor Watzmann und Hochkalter

Bei traumhaftem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen machten wir gestern eine Bergtour auf den Rauhen Kopf, einen Vorgipfel am südlichen Ausläufer des Untersberg-Massives. Durch seine relativ leichte Erreichbarkeit – bis auf eine stahlseilversicherte Stelle und ein paar unschwierige Kletterstellen ist die Tour eine einfache Wanderung – und seine Alleinlage ist der Rauhe Kopf ein beliebter Aussichtspunkt in den Berchtesgadener Bergen und im Frühjahr, wenn auf den höheren Bergen noch Schnee liegt, traditionell eine der ersten Touren.

Als Ausgangspunkt wählten wir die Kastensteinerwand oberhalb Bischofswiesens: Hier weist das gelbe Schild des Alpenvereins eine Zeit von 3 Stunden bis zum Gipfel aus. Unsere Tour führt über einen anfangs sehr steilen Wirtschaftsweg durch den Wald, bis wir auf eine breite Forststraße treffen, deren Verlauf wir etwa 200 Meter bis zum blauen Kastl, einem markanten Bildstock an der Abzweigung zum Rauhen Kopf, folgen.

Blick vom Blauen Kastl zum Watzmann

Blick vom Blauen Kastl zum Watzmann

Von hier führt eine schmaler Weg durch den lichten Wald am Südhang des Unterberges hinauf. Beeindruckende Zirben säumen den Weg, und immer wieder leuchten zahlreichen Schneerosen auf dem Waldboden. Weiter oben, müssen wir vereinzelte Schneeflächen überqueren, die zumindest den Winter noch erahnen lassen. Doch in den Latschen unterhalb des Gipfels steigen die Temperaturen auf einen Schlag: Am Gipfel ist eindeutig schon Frühling.

Rauher Kopf Gipfel, dahinter der Untersberg

Rauher Kopf Gipfel, dahinter der Untersberg

Als wir am Gipfel des Rauhen Kopfes ankommen sind wir alleine und haben die Aussicht für uns alleine. Im Norden ragt der Berchtesgadener Hochthron in die Höhe, das Störhaus ist deutlich zu sehen.weiterlesen

Wander-Tipps zum Wochenende

 von Sepp

Raus aus dem Nebel – Wander-Tipps

Der Nebel in den Tälern war die ganze Woche unser steter Begleiter. Aber ab etwa 1.000 Metern Höhe, meist sogar noch sehr viel niedriger, herrschte beste Sicht.

Nebel im Berchtesgadener Land

Nebel im Berchtesgadener Land

Für das kommende Wochenende sind die Wetteraussichten ähnlich: Vielleicht stellenweise Regen, aber großteils wird es hoffentlich trocken bleiben. Der Nebel wird sich aber auch am Wochenende nicht verziehen. Ich habe für Euch deshalb ein paar Wander-Tipps herrausgesucht, die euch aus dem Nebel führen.

 

Grünstein, Schönau am Königssee

Die Wanderung auf den Grünstein von Hammerstiel ist ein echter Klassiker. Der Aufstieg erfordert relativ wenig Mühe und belohnt mit einem Ausblick, der sich vor dem größerer Berge nicht verstecken braucht.

Grünstein mit Blick auf Königssee

Grünstein mit Blick auf Königssee

Der Tiefblick zum Königssee ist atemberaubend und durch die Alleinlage des Grünsteins hat man einen fantastischen Rundumblick auf die Berchtesgadener Bergwelt.weiterlesen