Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Roßfeld-Panoramastraße

Radltour Kehlstein und untere Ahorn-Alm

 von Sepp
Mit dem Mountainbike zur unteren Ahornalm

Mit dem Mountainbike zur unteren Ahornalm

E-Biketour am Pfingstmontag

Während sich heute fast ganz Berchtesgaden im Markt versammelt hat, um 500 Jahre Salzbergwerk zu feiern, bin ich dem Trubel entflohen und war mit dem Radl am Obersalzberg unterwegs.

Über den Rodelbahnweg fuhr ich von Berchtesgaden hinauf bis zur Scharitzkehlstraße. An der viel befahrenen Straße fahre ich dann an der Busabfahrtsstelle Kehlsteinhaus vorbei. Viele Busse und Autos sind schon hier oben, erste Schlangen haben sich schon an den Kassen gebildet und warten auf die Abfahrt der Busse Kehlsteinhaus. Ich fahre aber weiter, der Radlweg zum Kehlsteinhaus führt mich zuerst zur Roßfeldpanoramastraße bis zum Ofnerboden. Hier zweigt dann der Weg zum Kehlsteinhaus ab, den sich Fußgänger und Mountainbiker teilen. Ich sehe schon von unten, dass sich immer dichtere Wolken um den Kehlstein ranken. Trotz der dichten Wolken folge ich dem wunderschönen Weg nach oben, in zahlreichen Serpentinen führt die alte Teerstraße stellenweise zwischen Felsen entlang hinauf bis zur Buswendeplatte. Im oberen Bereich säumen noch vereinzelte Schneefelder den Radweg.

Der Radweg zum Kehlstein

Der Radweg zum Kehlstein

Als ich an der Buswendeplatte ankomme ist die Sicht quasi null, also entscheide ich mich, gleich wieder auf demselben Weg hinunterzufahren. Weiter unten sieht das Wetter nämlich noch sehr viel freundlicher aus. Nach der Ankunft am Ofnerboden fahre ich ein Stück die Roßfeldstraße bergauf, und zweige dann nach links ab. Ein großes Holzschild weist den Weg zum Perlerkaser. Ein schöner Weg führt bei geringer Steigung in wenigen Minuten zum Perlerkaser auf der unteren Ahornalm. Die untere Ahornalm ist nicht so bekannt wie die obere. Sie ist im Frühsommer für etwa 4 Wochen bewirtschaftet, bis die Kühe auf die höher gelegene obere Ahoralm aufgetrieben werden. Eine Einkehr in der wunderbaren Almhütte ist also nur kurze Zeit möglich.

Der Perlerkaser auf der unteren Ahornalm

Der Perlerkaser auf der unteren Ahornalm

Nach einer Stärkung am Perlerkaser breche ich wieder auf. Dieses Mal folge ich aber nicht der Straße, sondern dem Radweg, der auf alten Teerstraßen durch den Wald unterhalb des Kehlsteins führt. Dazu muss ich einmal die für den öffentlichen Verkehr gesperrte Kehlsteinstraße überqueren und gelange dann auf die für den Bau des Kehlsteinhauses angelegten Hilfsstraßen, die sogenannten Kehlsteinwege.weiterlesen

Geo zu Besuch beim Bergbrenner

 von Sepp
In der Brennerei Eckerleiten der Enzianbrennerei Grassl

In der Brennerei Eckerleiten der Enzianbrennerei Grassl

Aus Hamburg hat sich Reporter Olaf Tarmas in die Berchtesgadener Berge aufgemacht, um für die Frühjahrsausgabe 2017 der Zeitschrift „Geo Wissen Ernährung“ zum Thema Bitterstoffe zu recherchieren. Er besuchte den Bergbrenner Hubert „Hubsi“ Ilsanker an der „Eckerleiten“ an der Roßfeld-Panoramastraße, wo eine der Brennhütten der Enzianbrennerei Grassl steht und ließ sich von Destaillateurmeister Franz Hölzl einiges zu Bitterstoffen in der Likörherstellung erklären.

Bergbrenner Hubsi Ilsanker, diese Mal nicht in Lederhose

Bergbrenner Hubsi Ilsanker, diese Mal nicht in Lederhose

Was nur wenige Menschen wissen: In der Enzianbrennerei Grassl werden die Wurzeln nicht nur zur Vergärung und zur späteren Destillation zu „Gebirgs-Enzian“ verarbeitet. Fein gehackte Enzianwurzeln werden im unverarbeiteten Zustand auch in Likörmazeraten angesetzt, um eine Bitternote zu erreichen. Enzianbitterstoffe findet man übrigens auch in Medikamenten (z.B. Sinupret), in Aperitifs (z.B. Aperol) und in den meisten Kräuterlikören, ganz neu auch in einigen Tonic Waters.weiterlesen

Frühstück am Purtschellerhaus

 von Sepp
Das Purtschellerhaus am frühen Morgen

Das Purtschellerhaus am frühen Morgen

Gestern haben wir ein richtiges Bergfrühstück genossen: Wir sind nämlich am frühen Morgen zum Purtschellerhaus aufgestiegen und haben auf fast 1.700 Metern Höhe auf der Terrasse der Berghütte am Hohen Göll gefrühstückt.

Startpunkt unserer kleinen Bergtour ist der Parkplatz an der Roßfeld-Panoramastraße auf Höhe der Oberen Ahornalm. Von hier führt der Weg erst einmal bergab auf den tiefsten Punkt des Eckersattels. Von diesem tiefsten Punkt führen 2 Varianten zum Purtschellerhaus:

  • Der Deutsche Weg: Das untere Drittel dieses Weges bildet eine steile Treppe, die in direkter Linie in Richtung des Purtschellerhauses führt. Zeitbedarf etwa 40 Minuten
  • Der Salzburger Weg: Dieser Weg führt in einem großen Bogen in etwa 45 Minuten zum Purtschellerhaus.

Wir nehmen den Salzburger Weg, die vielen Stufen sind bei den doch schon recht hohen Temperaturen etwas abschreckend. Während des Aufstiegs ergeben sich stimmungsvolle Tiefblicke ins Gollinger Salzachtal. Obwohl die Sonne schon recht hoch steht, ist das Tal noch relativ dunkel!

Blick ins Salzalachtal bei Golling

Blick ins Salzalachtal bei Golling

Auf der anderen Seite bilden die imposanten Wände des Hohen Göll ein scheinbar unüberwindbares Hindernis.

Der Hohe Göll

Der Hohe Göll

Doch der Weg zum Purtschellerhaus führt weiter über satte grüne Wiesen und nach einem letzten Steilstück, das in Serpentinen überwunden wird, erscheint hinter einer Geländekuppe das Purtschellerhaus.

Die letzten Meter zum Purtschellerhaus

Die letzten Meter zum Purtschellerhaus

Das besondere am Purtschellerhaus ist seine Lage direkt auf der Deutsch-Österreichischen Grenze. Die Landesgrenze verläuft mitten durchs Haus. An diesem Morgen nehmen wir auf der österreichischen Seite des Hauses Platz, denn auf die Terrasse im Nachbarland scheint am Morgen die Sonne, während die deutsche Seite des Hauses am Nachmittag in der Sonne liegt.weiterlesen