St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Rundweg
Rosi Fürmann

Der Kreuzweg um den Höglwörther See

 von Rosi

Kreuzweg in Höglwörth um den Höglwörther See

Der Kreuzweg um den Höglwörther See

In der gesamten Fastenzeit führen wunderschöne Kreuzwegtafeln am Weg um den Höglwörther See in der Gemeinde Anger (im Rupertiwinkel des Berchtesgadener Landes) – ein Weg, der vom Alltag sich erholen lässt – in Stille und im Nachdenken in dieser wunderbaren Landschaft (aufgestellt vom Verein zur Erhaltung des Heiligen Grabes von Höglwörth e.V.)

Das Herrengrab oder auch Heiliggrab in der Klosterkirche des ehem. Augustinerchorherrnstift Höglwörth am Höglwörther See im Rupertiwinkel des Berchtesgadener Landes – diese Darstellung des Grabes Jesu geht zurück auf die Barockzeit und ist in dieser Art eine der größten im bayerischen Raum

Der Kreuzweg in Höglwörth führt in den 40 Tagen der Fastenzeit im Gehen um den Höglwörther See hin zur Karwoche. Am Karfreitag und Karsamstag steht in der Klosterkirche des ehemaligen Augustinerchorherrnstiftes das Heilige Grab zur Betrachtung, eines der größten und schönsten Heiligen Gräber in Bayern.weiterlesen »

Sabrina Moriggl

Salzburghofen Rundweg

 von Sabrina
Bergpanorama

Blick auf die Berge, v.l.n.r.: Untersberg, Lattengebirge und Staufen.

Ich beginne den Rundweg durch Salzburghofen beim Rieschenwirt und folge der Straße hinab Richtung Bauhof. Der Rundweg bietet einen wundervollen Blick auf die Berge und verspricht trotz der Nähe zur Bundesstraße und der Stadt, Ruhe und Entspannung. In einem zügigen Tempo schafft man die Runde in einer halben Stunde. Normale Geher können 45 Minuten einrechnen und Genießer marschieren am Besten ohne Uhr los.

Kaum ein paar Meter gegangen, biege ich links auf den geschotterten Huber-Jakl-Weg ein. Einst markierte dieser Weg die Grenze zwischen Deutschland und Österreich und führte als einzige Straße in die nächst größere Stadt – Laufen.

Der Weg wird breiter. Freilassing will den Huber-Jakl-Weg verbreitern und an den Kanal anschließen. Sehr zum Ärger der Anwohner. Zwei Seitenstraßen locken zurück auf die Hauptstraße, aber ich halte stur meinen Weg und lasse den Blick nach rechts gleiten. Die Häuser weichen und öffnen den Blick auf den österreichischen Gaisberg.weiterlesen »

Lisa-Graf-Riemann

Vom Taubensee hinauf zur Mordau

 von Lisa

Auf der Mordau-Alm war ich schön öfter, vom Taubensee herauf oder von Loipl aus. Diesmal bin ich mit meinem Besuch aus Düsseldorf einen schönen Rundweg gegangen, leichte Strecke, mit Pausen ca. 3 Stunden, eigentlich für jeden gehbar.

Geparkt haben wir an der Alpenstraße über dem Taubensee. Leichter Aufstieg auf einem Forstweg zur Mordau-Alm, die derzeit noch nicht bewirtschaftet ist. Die Kühe kommen wahrscheinlich erst im Mai. Schnee liegt derzeit keiner mehr oben. Auf der Mordau gehen wir hoch zum schön geschmückten Gipfelkreuz und folgen von dort dem links nach unten abzweigenden Trampelpfad, der über Almwiesen und lichten Wald hinüberführt Richtung Hochschwarzeck. Man kommt am Schmuckenlift heraus und hält sich dann rechts, parallel zur Straße und wählt einen Fußweg, der hinunter zum Soleleitungsweg führt. Auf der Terrasse des Zipfhäusls kann man einkehren, auch andere Gaststätten liegen fast am Weg. Der Blick auf Hochkalter und Watzmann ist frei, weiter hinten leuchtet weiß der Hundstod aus dem Steinernen Meer.

Dann geht es auf dem Soleleitungsweg zurück zum Ausgangspunkt. Vor uns die Reiteralm mit ihrem charakteristische Mittelgipfel, dem Wagendrischlhorn, das wie ein Buckel aus der Hochfläche ragt. Man geht auf dem Soleleitungsweg immer wie auf einem Hochbalkon, der wie um einen großen alten Bauernhof um die Berge herumführt. Die Schusternagerl (Frühlingsenziane) leuchten unwirklich blau, die ersten Lichtnelken blühen auf der Wiese. Da ist es auch nicht schlimm, dass einige graue Wolken am Himmel stehen und der Watzmann sich jetzt in Nebel hüllt. Trockenen Fußes erreichen wir den Ausgangspunkt  unseres Rundwegs. Und eigentlich könnten wir gleich nochmal aufsteigen, so schön war’s.