St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Salzburg
Sepp Wurm

Joseph Mohr – Das Leben des Stille-Nacht Dichters

 von Sepp
Die Stille Nacht Kapelle in Oberndorf

Die Stille Nacht Kapelle in Oberndorf bei Laufen

Vergangenen Donnerstag wurde im Grödiger Gemeindesaal die neue Biografie über  Joseph Mohr, den Dichter des Liedes Stille Nacht- Heilige Nacht, vorgestellt. Die Autorin Mag. Dietlinde Hlavac sprach vor interessiertem Publikum über ihre genau recherchierte und einfühlsam geschriebene Arbeit. Der Berchtesgadener Verleger Anton Plenk lud zusammen mit seiner Gattin im Anschluss zu einem kleinen Umtrunk ein und stellte fest, dass Grödig stolz auf Frau Mag. Hlavac sein darf. Die Autorin, deren Wohnsitz  Grödig ist, studierte Ur- und Frühgeschichte an der Universität Wien. Seit 2003 ist sie freie Mitarbeiterin im Keltenmuseum Hallein und im Stille Nacht-Archiv und -Museum. Sie ist ebenso Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Stille Nacht-Gesellschaft.

Joseph Mohr – Das Leben des Stille-Nacht DichtersDietlinde Hlavac über ihr Werk: Im Gedenkjahr 2016 werden 200 Jahre Text „Stille Nacht“ gefeiert. Von Joseph Mohr, der den Text dazu verfasst hat, gibt es bisher keine Biografie, die alle Facetten des bescheidenen und zutiefst sozial eingestellten Priesters beleuchten. Was Viele nicht wissen: Nach seiner Priesterweihe ihm Jahr 1815 war Joseph Mohrs erste Station als Geistlicher Ramsau, wo er eineinhalb Monate als Pfarrgehilfe wirkte. Nur etwa ein Jahr danach verfasst Joseph Mohr den Text zu Stille Nacht, heilige Nacht! In der neuen Biografie wird versucht, das Leben und die sozialen Gegebenheiten zur Zeit der Franzosenkriege und die Stationen seines Lebens vollständig und authentisch darzustellen, wobei auch auf verschiedene Irrtümer in der bisherigen Darstellung verwiesen wird. Ein besonderes Augenmerk gilt seiner Mutter Anna Schoiberin, über die bisher ein meist recht negatives Bild gezeichnet wurde. Im Anhang des Buches finden sich die Originaltexte aller Zeugnisse und Beurteilungen über Joseph Mohr, soweit sie erhalten sind.

Das Buch ist im Buchhandel zum Ladenpreis von 24.80 € erhältlich. Der Verlag Plenk ist in D-83471 Berchtesgaden, Koch-Sternfeld-Straße 5 unter der Tel. 0049-8652-4474 erreichbar. E-Mail: plenk-verlag@t-online, www.plenk-verlag.com

Rosi Fürmann
Salzburger Adventsingen - eine hochkarätig-hervorragende volksmusikalische Einstimmung auf den Adevent und Weihnachten mit Singspiel im Festspielhaus

Salzburger Adventsingen im großen Festspielhaus Foto: (c) roha-fotothek Fürmann

Als die Keimzelle und großes Vorbild im deutschsprachigen Raum gilt das 1946 von Tobis Reiser d. Ä. begründete und seit 1960 alljährlich im Großen Festspielhaus aufgeführte Salzburger Adventsingen und darf auf eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz von mittlerweile über 1,7 Millionen Besucher zurückblicken. Das Adventsingen vergleicht sich mit Fug und Recht mit dem Jedermann auf dem Domplatz zu Salzburg. Die Bühne des großen Festspielhauses bietet eine fantastische Kulisse für die alljährlich neu inszenierte Geschichte des adventlichen Geschehens.

Salzburger Adventsingen - eine hochkarätig-hervorragende volksmusikalische Einstimmung auf den Adevent und Weihnachten mit Singspiel im Festspielhaus

Salzburger Adventsingen – Maria und Josef versprechen sich ihre gegenseitige Liebe Foto: roha-fotothek Fürmann

Immer aus neuen Perspektiven betrachtet geben sich hier Tradition und Zeitgeist die Hand. Mit den oft brisanten Themen setzen die Verantwortlichen Hans Köhl (Gesamtleiter, Textbuch), Shane Woodborne (Komponist), Caroline Richards (Regie), Hellmut Hölzl (Kostüme, Maske), Dietmar Solt (Bühnenbild) das wunderbare Geschehen um die Geburt des Jesuskindes in eine neue Dimension der Erzählung. Die rund 150 Mitwirkenden bringen mit überlieferten Volksliedern und –weisen, klassischen und zeitgenössischen Kompositionen und den feinfühlig-geradlinig aufgearbeiteten Spielszenen ein spannungsgeladenes Miteinander.

Die ungebrochene Beliebtheit zeigen die jährlich 36 000 Besucher bei den 15 Veranstaltungen.

Salzburger Adventsingen - eine hochkarätig-hervorragende volksmusikalische Einstimmung auf den Adevent und Weihnachten mit Singspiel im Festspielhaus

Salzburger Adventsingen – die Herbergsuche Foto: roha-fotothek Fürmann

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Rosi Fürmann

Sonnenaufgang im Rupertiwinkel

 von Rosi Fürmann
Sonnenaufgang von Vachenlueg (Gmd. Anger) aus - Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland, im Hintergrund die Bergkette über Salzburg

7. Mai um 5:44 Uhr – Sonnenaufgang von Vachenlueg (Gmd. Anger) aus (Rupertiwinkel) hinüber bis nach Salzburg mit dem Gaisberg im Hintergrund – Foto: © roha-Fotothek

Ein immer wieder faszinierendes Schauspiel allmorgendlich bei Sonnenaufgang im Rupertiwinkel – im Land vor den Bergen. Zeigt sich der Himmel ohne Wolken, zieht die Sonne mit prächtigem Farbenspiel aus dem fernen Horizont in den Himmel hinauf.

Sonnenaufgang von Vachenlueg (Gmd. Anger) aus - Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland, im Hintergrund die Bergkette über Salzburg

29. Juni um 5:19 Uhr – Sonnenaufgang von Vachenlueg (Gmd. Anger) aus mit im Hintergrund die Bergkette über Salzburg – Foto: © roha-Fotothek

Die Faszination dabei liegt nicht nur an den herrlichen Farben und der spürbar aufziehenden Wärme. Nein – dem genauen Beobachter entgeht hier sicher nicht, dass die Sonne bis zur Sommersonnenwende am Horizont gut sichtbar tagtäglich weiter gegen Osten aufsteigt (im Foto nach links).

Das gleiche Schauspiel beginnt ab der Sommersonnenwende mit der Wanderung wieder zurück. weiterlesen »

Sepp Wurm

Slow-Bike: Radfahren mit Genuss

 von Sepp
Gabriella Squarra (Kur GmbH Bad reichenhall) und Nick Schubert (Movelo)

Gabriella Squarra (Kur GmbH Bad Reichenhall) und Nick Schubert (Movelo)

Slow Bike heißt ein neuer 160 Kilometer langer Radweg im Grenzgebiet von Bayern und Salzburg: Die radfahrer-freundlichen Berge Gaisberg, Högl und Buchberg bilden das zentrale Element des Radweges, der nur sanfte Steigungen aufweist und so vor allem Genuss-Radfahrer anspricht. Der neue Slow Bike Radqweg wurde zudem speziell für E-Bikes konzipiert. Entlang der Strecke finden sich neun movelo-Verleih- und acht Ladestationen. Rund 50 Thementafeln informieren über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten sowie über kulturgeschichtliche, naturkundliche und geologische Besonderheiten. Am 8. Mai wurde der neue Radweg auf der Zistelalm am Gaisberg bei Salzburg offiziell eröffnet.

Die einheitlich markierte Radstrecke verläuft auf bestehenden Straßen und Radwegen rund um das Salzburger Becken und verbindet die Alpenstädte Bad Reichenhall und Salzburg mit dem bayerischen Rupertiwinkel. Entlang der Strecke finden sich zahlreiche Beherbergungsbetriebe, die sich auf die Bedürfnisse von Radfahrern spezialisiert haben: Zum Teil verfügen die Unterkunftsbetriebe auch über eine Ladestation für E-Bikes. „Wer bislang noch keine Erfahrung mit E-Bikes hat, kann diese ausleihen. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie die natürliche Tretbewegung unterstützen. Anstiege auf den Gaisberg, den Högl und den Buchberg werden für alle Radfahrer bewältigbar und bleiben nicht nur gut trainierten Mountainbikern vorbehalten“, so Dr. Winfrid Herbst. „Auch für den Gaisberg selbst sollte es von Vorteil sein, wenn mit den neuen Ladestationen ein ‚risikofreier‘ Ausflug auf die Spitze möglich wird. Das Auto ist nicht mehr nötig, um sich fast ohne Anstrengung und jedenfalls ohne Parkplatznot an der herrlichen Aussicht zu erbauen“. Als Projektpartner wurde das Bad Reichenhaller Unternehmen movelo ins Boot geholt: Die E-Bikes verfügen über eine Reichweite von über hundert Kilometer.weiterlesen »

Toni

Die Berchtesgadener Steinböcke

 von Toni
Steinbock im Hagengebirge

Steinbock im Hagengebirge

Auf einer sommerlichen Wanderung durch das Hagengebirge kann man in gewissen Gegenden eine Begegnung mit Steinböcken fast garantieren. Allerdings war das beileibe nicht immer so. Die ursprüngliche Population dieser beeindruckenden Wildziegen wurde bereits im ausgehenden Mittelalter massiv durch offizielle Jagd und Wilderei gleichermaßen reduziert. Der Steinbock galt als „wandelnde Apotheke“ und unter anderem seinem Gehörn, den Magensteinen und dem Herzkreuz, einer kreuzförmig verknöcherten Sehne am Herzen, wurden allerlei Wunderwirkungen nachgesagt. Die Auseinandersetzungen zwischen Jägern und Wilderern um diese begehrte Beute gipfelten so oft in Blutvergießen und Morden aus dem Hinterhalt, dass letztlich ein Salzburger Erzbischof den Totalabschuss der Steinböcke befahl, um den Gewalttätigkeiten ein Ende zu setzen.

Erst im Jahr 1920 wurde im Salzburger Blühnbachtal der Versuch gestartet, dieses Wild wieder im Hagengebirge heimisch zu machen. Auf deutscher Seite begann die Wiederansiedlung im Jahr 1936 auf einen Erlass von „Reichsjägermeister“ Herman Göring hin, der dieses „urdeutsche Wild“ wieder heimisch machen und letztlich auch wieder erlegen wollte. Mit immensem finanziellem und personellem Aufwand wurde in der Nähe der Wasseralm in der Röth ein 15 Hektar großes Gehege errichtet, und sogar eine eigene Seilbahn zum Transport der Tiere von der hinteren Fischunkelalm hinauf zum Landtalsteig gebaut.weiterlesen »

Neuer Erlebnisweg für Gäste entsteht

 von Sarita BGLT

Natur kennt keine Grenzen am Hirschbichl – Eröffnung Herbst 2014

Am Hirschbichl-Pass zwischen Klausbachtal und dem Salzburger Pinzgau grenzt der bayerische Nationalpark Berchtesgaden direkt an den österreichischen Naturpark Weißbach. Bis Herbst 2014 wird hier ein neuer Rundwanderweg fertig gestellt, der an acht Stationen über die Themen Natur- und Landschaftsschutz, ökologischer Verbund und Almwirtschaft informiert.

Klausbachhaus, Nationalpark Info-Stelle

Klausbachhaus, Nationalpark Info-Stelle

Der Hirschbichl-Pass am Ende des Klausbachtales liegt am historischen Salzhandelsweg und war in früheren Zeiten eine zentrale Verkehrsverbindung. Über Jahrhunderte wurde mit Tragtieren Salz aus Berchtesgaden nach Weißbach und weiter nach Tirol und Italien transportiert. Heute ist die asphaltierte Staatsstraße für den öffentlichen Verkehr gesperrt und bietet eine wichtige Infrastruktur zu Erholungszwecken für Wanderer und Radfahrer.

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Sepp Wurm

Das Pferd in der Landwirtschaft

 von Sepp

„Rosserertag“ im Salzburger Freilichtmuseum

Am Sonntag, den 29. Juni ist großer Pferdetag im Salzburger Freilichtmuseum mit einem Großaufgebot an Rössern: In zahlreichen Vorführungen zeigen die „Flachgauer Fuhrleit“ alte bäuerliche Arbeitstechniken, die ohne Arbeitspferde früher nicht möglich waren.

"Rosserertag" im Salzburger Freilichtmuseum

"Rosserertag" im Salzburger Freilichtmuseum

Auf dem Programm stehen natürlich auch Kutschenfahrten für die Besucherinnen und Besucher. Ein Pflichttermin für alle Pferdefreunde!

 

Umfangreiches Programm von 10 bis 16 Uhr

Durchgehend Kutschenfahrten für Besucherinnen und Besucher, durchgehend Fahrten mit Leiterwagen, Jauchewagen und Leichenwagen. Außerdem spielt zwischendurch immer wieder die Großgmainer Tanzlmusi. Im Mittelpunkt des Rosserertages stehen aber die Vorführungen der alten Arbeitstechniken.weiterlesen »

Sepp Wurm

Mehr Sicherheit in den Bergen

 von Sepp

Grenzüberschreitend für mehr Sicherheit

Der Nationalpark Berchtesgaden, der Lawinenwarndienst Bayern sowie die Lawinenwarnzentrale Salzburg werden künftig enger zusammenarbeiten. Ziel der Kooperation ist es, über einen verbesserten Datenaustausch die Qualität der Lawinenlageberichte in den winterlichen Bergen und damit verbunden auch die Sicherheit dies- und jenseits der Landesgrenzen zu verbessern. Auch in Forschung und Wissenschaft soll der Informationsaustausch Fortschritte bringen.

 

Zusammenarbeit der Lawinenwarndienste

Darauf verständigten sich die Verantwortlichen bei einem ersten Arbeitstreffen im Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden.

Lawinendelegation

Lawinendelegation am Haus der Berge

Das Bild zeigt: Dr. Michael Vogel (l.), Lorenz Köppl und Helmut Franz (v.r.) von der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden, Mag. Norbert Altenhofer (3.v.r.) und Bernhard Niedermoser (2.v.l.) vom Salzburger Lawinenwarndienst sowie Dr. Bernhard Zenke (3.v.l.) vom Lawinenwarndienst Bayern.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Sepp Wurm

Rupertigau-Preisschnalzen

 von Sepp

Aperschnalzer vertreiben Finsternis und Kälte

Das Aperschnalzen ist im Alpenvorland ein uralter, vorchristlicher Brauch. Über seine Entstehung gibt es unterschiedliche Auffassungen. Die geläufigste ist, dass es um das Winteraustreiben gehe. Durch Lärm sollen die bösen Mächte der Finsternis und Kälte vertrieben werden. Manche Bauern wiederum glauben an einen Fruchtbarkeitsbrauch. Durch lautes Peitschenknallen soll die unter tiefer Schneedecke schlummernde Saat zu neuem Leben erweckt werden. Einer dritten Deutung zufolge soll das Schnalzen ein Verständigungsmittel während der Pestzeit gewesen sein, was aber ebenfalls nicht belegt ist.

Aperschnalzen im Berchtesgadener Land

Aperschnalzen im Rupertiwinkel

Goaßl-Schnalzer im Rupertiwinkel

Geschnalzt wird mit der so genannten „Goaßl„. Sie besteht aus einem Holzstiel und einem Hanfseil, das sich nach außen zu verjüngt und mit schwarzem Pech eingelassen wird. Vor dem Krieg waren sie fast doppelt so lang. Am Ende der Goaßl wird ein Bast befestigt. Durch schnelle Richtungsänderung entsteht der Knall. Geschnalzt wird in kleinen Gruppen, die man Passen nennt. Eine Schnalzerpasse besteht meist aus neun Mann (immer eine ungerade Zahl), die zwei Durchgänge schnalzen. Meist ist der kleinste Mann jeder Passe der so genannte „Aufdreher“. Er leitet das Schnalzen ein mit einem Ruf wie: „aufdrahd, oani, zwoa, drei, dahin geht’s“. Daraufhin schnalzen nacheinander alle neun Mann. Als letzter wird der kräftigste Bursche zum Draufschnalzen eingeteilt. Pro Durchgang schnalzt jeder Mann neun- oder elfmal.weiterlesen »

Sepp Wurm

Der neue Gerhard Polt

 von Sepp

Und Äktschn! ab 6. Februar im Kino

Endlich kehrt Gerhard Polt auf die große Leinwand zurück, dem Medium, mit dem er schon in den 80er Jahren mit seinen legendären Filmen Kehraus und Man spricht Deutsch große Erfolge gefeiert hat. Der in Freilassing, Berchtesgaden, Bad Reichenhall und Salzburg gedrehte Und Äktschn! ist ein bitterböses Portrait kleinbürgerlicher Abgründe und eine fein beobachtete Gesellschaftssatire: Finanzblase und Umschuldungsprogramme, die mit gesundem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar sind, findet man nicht nur in der Hochfinanz, sondern auch in der kleinen Gemeinde Neufurth. Dort beobachtet jeder den anderen ganz genau, sozialer Neid bestimmt das Leben und letztlich steht allen finanziell das Wasser bis zum Hals.

^Gerhard Polt bei den Dreharbeiten zu Und Äktschn!

Gerhard Polt bei den Dreharbeiten zu Und Äktschn!

Hans A. Pospiech (Gerhard Polt), leidenschaftlicher Amateurfilmer und letzter Kinosaurier, hält sich nur über Wasser, indem er Weltkriegs-Memorabilien aus dem Nachlass seines Vaters verscherbelt. Sein größter Konkurrent um den Rang des Filmexperten im örtlichen Amateurfilmclub ist dessen Direktor Nagy (Nikoluas Paryla), im Hauptberuf erfolgloser Immobilienmakler mit missgünstigem Charakter. Treffpunkt des täglichen Provinz-Hahnenkampfs ist die Schankwirtschaft von Grete Neuriedl (Gisela Schneeberger), die mit lauter klammen Kunden auch keinen Blumentopf gewinnen kann. Das Publikum besteht aus ebensolchen Pleitegeiern: Pospiechs Neffe Alfons (Maximilian Brückner), der Musikgeschäfts-Besitzer Fleischbauer (Robert Meyer) und Hobbyhistoriker Brunnhuber (Olaf Krätke). Die Posse beginnt, als Bankdirektor Faltermeier (Michael Ostrowski) ein äußerst kreatives Finanzmanöver ersinnt, das seine Bilanzen wieder auf Vordermann bringen soll:  Kulturförderung heißt der Trick. Er schreibt einen Filmwettbewerb aus, wobei der Sieger für ihn schon feststeht … der mit dem größten Schuldenberg, also Pospiech. In Faltermeyers Augen ein pekuniärer Tiefseetaucher… ohne Atemgerät. Nur Pospiech sieht endlich seine große Chance, Filmgeschichte zu schreiben. Und die will er sich auf keinen Fall entgehen lassen. Ein Film über Adolf Hitler als Privatmensch … da ist der persönliche Untergang gleichsam
vorprogrammiert.

 

Gerhard Polts neuer Film

Neben dem Drehbuch, das Polt zusammen mit Regisseur Frederick Baker geschrieben hat, übernahm er auch in seinem neuesten Film die Hauptrolle. An seiner Seite versammelt sich eine Riege hochkarätiger Film-, Kabarett- und Theatergrößen, darunter Maximilian Brückner , Robert Meyer, Michael Ostrowski , Nikolaus Paryla  und Olaf Krätke . Und natürlich ist auch Gisela Schneeberger  dabei, mit der Polt seit Jahrzehnten das Publikum begeistert. Uund Äktschn! ist eine deutsch-österreichische Co-Produktion der Rat Pack Filmproduktion, Filmbäckerei, B.A. Produktion und Viafilm in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk und dem ORF (Film/Fernseh-Abkommen). Gefördert wurde der Film vom FilmFernsehFonds Bayern, Österreichischen Filminstitut, Land Salzburg, Deutschen Filmförderfonds, Filmstandort Austria und der Filmförderung des Bundeslandes Salzburg.