St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Salzburg
Sepp Wurm

Internationale Gründer in Berchtesgaden

 von Sepp

EuRegio Start-up Camp Berchtesgaden & Salzburg

Vom 22. bis 24. September 2017 findet das erste grenzüberschreitende EuRegio Start-up Camp statt. Auf Initiative der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land und der ITG Salzburg kann mit Unterstützung durch EFRE-Mitteln im Rahmen des Kleinprojektefonds eine Initiative zur Stärkung des Gründergedankens in der EuRegio umgesetzt werden. Es handelt sich dabei um eine Ausweitung bzw. grenzüberschreitende Ergänzung der Start-up Förderungen in Salzburg und Bayern im Rahmen eines einmaligen Wochenendes mit Workshops für potentielle GründerInnen im EuRegio-Raum.  Ziel ist es, Gründerinnen und Gründer aus dem Bereich Naturwissenschaften und Technik für den EuRegio-Raum zu interessieren und ihnen den ersten Schritt in Richtung Selbständigkeit zu ermöglichen. Über die grenzüberschreitende  Initiative wird versucht Geschäftsideen vor Ort aufzuspüren und voranzubringen, um innovative UnternehmerInnen – trotz Sogwirkung der Großstädte – an die Region zu binden.

Internationale Gründerinnen und Gründer kommen vom 22. bis 24. September zur  Start Up Live-Veranstaltung nach Salzburg und Berchtesgaden. Am Sonntag, 24. September, ab 14 Uhr präsentieren sie ihre spannenden Geschäftsideen im Hotel Kempinski Berchtesgaden am Obersalzberg.weiterlesen »

Rosi Fürmann

2017 – „Jedermann“ das Spiel um das Sterben des reichen Mannes, das Eröffnungsschauspiel der Salzburger Festspiele auf den Stufen des Domes mit Jedermann (Tobias Moretti)  und seiner Buhlschaft (Stefanie Reinsperger)

„Jedermann – Das Spiel um das Sterben des Reichen Mannes“
die Salzburger Festspiele

Wie hat sich das „Bild“ der Bühne für das Schauspiel „Jedermann – das Spiel um das Sterben des Reichen Mannes“ zu den alljährlichen Festspielen im Salzburger Festspielsommer in Laufe der Jahre verändert! Geblieben ist und es bleibt für die nächsten Jahre und Jahrzente die „Wahrheit“ dieses Spiels.
Der Lebemann „Jedermann“ fröhnt den sich ihm als reichen Mann zustehenden Lustbarkeiten – ob die Köstlichkeiten, die ihm der Koch bereitet, oder die Köstlichkeiten, die er durch seine jugendliche Liebe, die Buhlschaft – erfährt. Hartherzig schaut er nur auf sein „Eigen“, hört nicht die mahnenden Worte seiner „Frau Mutter“. Jählings jedoch tritt der Tod an ihn heran, ihn zu holen. Er versucht in seiner Naivität, jemanden zu überreden, diesen letzten Schritt mit ihm zu gehen. Jeder jedoch versagt ihm diesen Dienst! Weder seine jugendliche Liebe, die Buhlschaft oder der Gute Gesell, der ihm treue Gefolgschaft geschworen hatte, noch die Vettern und Freunde, die von ihm und durch ihn in Saus und Braus lebten. Letztendlich begleiten Jedermann auf seinem letzten Weg nur die „Guten Werke“, nachdem der Teufel den ihm so sicher scheinenden Jedermann nach einem zähen Kampf verliert.

2017 – „Jedermann“ das Spiel um das Sterben des reichen Mannes, das Eröffnungsschauspiel der Salzburger Festspiele auf den Stufen des Domes

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Rosi Fürmann

Die Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m) mit Hochstaufen und Zwiesel, Berchtesgaden Alpen, ein „Magnet“ für Wanderer und Mountainbiker

„Der wohl schwärzeste Tag der Stoißer Alm auf dem Teisenberg“: Am 16. Februar 1967 brennt sie vollkommen nieder

Der wohl schwärzeste Tag der Geschichte der Stoißer Alm: 16. Februar 1967 – die Alm brennt lichterloh. Drei Soldaten finden im Flammeninferno den Tod. Bei der Winterübung der Stabskompanie der Gebirgsjägerbrigade 23 Bad Reichenhall wird die Alm zur Todesfalle. Sie brennt bis auf die Grundmauern nieder.

die abgebrannte Stoißeralm – fotografiert am 26.2.1967

Aus dem damaligen Zeitungsbericht des Reichenhaller Tagblattes:

Bei einem Hüttenbrand im Biwakraum des Spähzuges kamen drei Soldaten in den Flammen um; Gefreiter Rudolf Thalhauser aus Traunstein wurde verletzt. Die tödlich verunglückten Soldaten sind: Gefreiter Hurter Hans aus Wieslet, Gefreiter Ludwig Paul aus Beilstein und Gefreiter Staib Werner aus Regensburg. Der Spähzug biwakierte seit dem 13.2.1967 in Iglus und Schneehütten auf der Stoißeralm. Die in der Nähe gelegene Almhütte diente als Versorgungsstützpunkt; der Koch Gefreiter Staib, der Sanitäter Gefreiter Hurter und Gefreiter Thalhauser schliefen dort. Nach den Ermittlungen brach der Brand aus, als der Koch gegen 5.30 Uhr versuchte, im Herd der Hütte mit Hilfe von Benzin ein Feuer zu entzünden, um für den Zug Tee zu kochen. Als er dann die noch schlafenden Kameraden weckte, waren Feuer und Rauch bereits so stark, daß der Weg ins Freie versperrt zu sein schien. Der verzweifelte Versuch, das Eisengitter eines Fensters wegzureißen, schlug fehl; da rannte Gefreiter Thalhauser blindlings durch das Feuer und erreichte glücklich den Ausgang, wo ihm die ersten Kameraden vom Biwakplatz zu Hilfe kamen. Thalhauser erlitt eine Rauchvergiftung, die inzwischen abgeklungen ist. Der Wachposten hatte kurz nach Ausbruch den Brand bemerkt und sofort den Zug alarmiert; das Feuer breitete sich jedoch so schnell aus, daß für die drei in der Hütte eingeschlossenen Soldaten jede Hilfe zu spät kam. Zwar gelang es noch, das Gitter von außen herauszubrechen und Hurter aus der Hütte zu ziehen, aber, obwohl er sofort zu Tal gefahren wurde, starb er auf dem Weg zum Krankenhaus. … Erst nach dem völligen Ausbrennen der Hütte konnten die beiden anderen Soldaten geborgen werden. Sie wurden in der benachbarten Bergkapelle aufgebahrt; vier Soldaten standen Ehrenwache.

Stoißer Alm auf dem Teisenberg mit Untersberg und Hochstaufen vor dem verheerenden Brand 1967

Ein schreckliches Unglück. Der Wiederaufbau nach diesem „schwarzen Tag“ ist für die Almgenossenschaft keine Frage, vielmehr die finanzielle Beteiligung von Versicherung und Bund. Hier trifft das Sprichwort: Schwierigkeiten sind dazu da, gemeistert zu werden. In gleichem Aussehen, jedoch mit besserer Innenausstattung unter Leitung von Zimmerermeister Josef Eisl jun. neu erbaut, weiht Pfarrer Lindauer die neue Alm im Juli 1967.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Der Salzburger Christkindlmarkt

 von Rosi
weltberühmter Christkindlmarkt auf dem Domplatz von Salzburg mit der Festung im Hintergrund, Österreich

der weltberühmte Christkindlmarkt auf dem Domplatz von Salzburg mit mit dem Dom und der Festung Hohensalzburg im Hintergrund


Um die 1,3 Millionen Besucher aus aller Welt: Der Salzburger Christkindlmarkt zu Füßen der Festung Hohensalzburg 

Der Salzburger Christkindlmarkt – eine Erfolgsgeschichte! Um die 1,3 Millionen Besucher erwartet Salzburg auch in diesem Jahr vom 17. November bis 26. Dezember 2016 und der Verein Salzburger Christkindlmarkt hat sich wieder viel vorgenommen, den Besuchern ein ganz besonderes Erlebnis zu bieten.

weltberühmter Christkindlmarkt auf dem Domplatz und Residenzplatz von Salzburg, Österreich

der weltberühmte Christkindlmarkt auf dem Residenzplatz von Salzburg

Mit seiner Tradition und seiner Ausstrahlung führt der Christkindlmarkt als Einstimmung hin auf das Weihnachtsfest. Die Einmaligkeit in der Charakteristik des Dom– und Residenzplatzes mit den alt-überlieferten Budenformen bietet für die traditionelle Handwerkskunst, feinste Weihnachtsbäckerei, den Christbaumschmuck und den vielen Kunstwerken rund um das Weihnachtsfest eine weihnachtliche Heimat für die nächsten fünf Wochen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Das war die 1. EuRegio Genuss Radtour

 von Sepp
Die EuRegio-Genuss-Radtour in Bischofswiesen

Die EuRegio-Genuss-Radtour in Bischofswiesen © Nussbaumer

Radfahren, die wunderbare Natur genießen und dabei Sehenswürdigkeiten von Weltrang entdecken. Das konnten die Teilnehmer der 1. EuRegio Genuss Radtour von 2.-4. September 2016 erleben. In drei Etappen erradeln die Teilnehmer ganz gemütlich das Salzburger und das Berchtesgadener Land, um schließlich in der Stadt Salzburg die Genuss Radtour zu beenden.

Die erste Etappe von den Krimmler Wasserfällen nach Zell am See

Von den Krimmler Wasserfällen, tief im Salzburger Pinzgau gelegen, ging es heute los auf eine rund 220 Kilometer lange Radreise. 3 Tage lang ist man unterwegs und die Etappen sind leicht und ohne großen Kraftaufwand bewältigbar. Denn hier geht es sicherlich nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um den Genuss und die Freude am Radfahren in der Natur. Den ersten Stopp gab es bereits in Mittersill, wo das Nationalparkzentrum Hohe Tauern besichtigt wurde. Gestärkt nach Kaffee und Kuchen wurde der zweite Abschnitt mit Tagesetappenziel Zell am See in Angriff genommen. Mit dabei auch Salzburgs Sportlandesrätin Martina Berthold. „Das ist für mich Teil meines Urlaubs, Salzburg in diesen drei Tagen bestorganisiert kennenzulernen, startete sie mit Vorfreude und bestens gelaunt in die Tour.weiterlesen »

Sepp Wurm

TV-Tipp: Untersberg – Sagenreiche Natur

 von Sepp
Der Untersberg

Der Untersberg

Der Untersberg: Sagenreichster Berg der Alpen

Der Untersberg gilt als der sagenreichste Berg der Alpen – zahlreiche Mythen ranken sich um den Berg und besonders um seine Höhlen.  Der freistehende Gebirgsstock zwischen Salzburg und dem Berchtesgadener Land gilt bei den Einheimischen als Wunderberg.

Die Dokumentation „Untersberg – Sagenreiche Natur“ stellt unverwechselbare Menschen und ihre Geschichten vom Berg vor. und gewähren Einblick in ein vom Berg geprägtes Leben. Es sind unaufgeregte und bescheidene Menschen, die gelernt haben in und mit der Natur zu leben: Sennerinnen und Höhlenforscher, Skitourengeher und Kletterer. Länger als ein Jahr waren Thomas Rilk und Bernd Seidel für die Dokumentation der ORF-Sendung Universum am schwer begehbaren Massiv des Untersbergs unterwegs. Denn erst im Wechsel der Jahreszeiten wird die vielfältige Bedeutung des Berges für die Lebensgrundlage der hier angesiedelten Menschen klar.

Eine halbe Million Menschen im Jahr besucht den Untersberg. Argwöhnisch werden die menschlichen Eindringlinge von den größten Vögeln Mitteleuropas betrachtet: den vom Aussterben bedrohten Gänsegeiern. Die riesigen Greifvögel wurden vor einigen Jahren von Zoologen des nahe gelegenen Salzburger Zoos am Untersberg wieder angesiedelt und nisten nun in den steilen Felswänden. Das „Universum“-Team begleitete den erfahrenen Gänsegeier-Experten Ralf Bögel auf seinem Weg über die Almböden bei der Arbeit. Durch moderne Technik ist es ihm möglich, die Flugbewegungen der großen Greifvögel zu verfolgen. Die Geier werden mit GPS-Sendern ausgestattet, mittels derer die Positionen der Vögel bestimmt und an die Wissenschafter weitergegeben werden kann.weiterlesen »

Sepp Wurm

Joseph Mohr – Das Leben des Stille-Nacht Dichters

 von Sepp
Die Stille Nacht Kapelle in Oberndorf

Die Stille Nacht Kapelle in Oberndorf bei Laufen

Vergangenen Donnerstag wurde im Grödiger Gemeindesaal die neue Biografie über  Joseph Mohr, den Dichter des Liedes Stille Nacht- Heilige Nacht, vorgestellt. Die Autorin Mag. Dietlinde Hlavac sprach vor interessiertem Publikum über ihre genau recherchierte und einfühlsam geschriebene Arbeit. Der Berchtesgadener Verleger Anton Plenk lud zusammen mit seiner Gattin im Anschluss zu einem kleinen Umtrunk ein und stellte fest, dass Grödig stolz auf Frau Mag. Hlavac sein darf. Die Autorin, deren Wohnsitz  Grödig ist, studierte Ur- und Frühgeschichte an der Universität Wien. Seit 2003 ist sie freie Mitarbeiterin im Keltenmuseum Hallein und im Stille Nacht-Archiv und -Museum. Sie ist ebenso Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Stille Nacht-Gesellschaft.

Joseph Mohr – Das Leben des Stille-Nacht DichtersDietlinde Hlavac über ihr Werk: Im Gedenkjahr 2016 werden 200 Jahre Text „Stille Nacht“ gefeiert. Von Joseph Mohr, der den Text dazu verfasst hat, gibt es bisher keine Biografie, die alle Facetten des bescheidenen und zutiefst sozial eingestellten Priesters beleuchten. Was Viele nicht wissen: Nach seiner Priesterweihe ihm Jahr 1815 war Joseph Mohrs erste Station als Geistlicher Ramsau, wo er eineinhalb Monate als Pfarrgehilfe wirkte. Nur etwa ein Jahr danach verfasst Joseph Mohr den Text zu Stille Nacht, heilige Nacht! In der neuen Biografie wird versucht, das Leben und die sozialen Gegebenheiten zur Zeit der Franzosenkriege und die Stationen seines Lebens vollständig und authentisch darzustellen, wobei auch auf verschiedene Irrtümer in der bisherigen Darstellung verwiesen wird. Ein besonderes Augenmerk gilt seiner Mutter Anna Schoiberin, über die bisher ein meist recht negatives Bild gezeichnet wurde. Im Anhang des Buches finden sich die Originaltexte aller Zeugnisse und Beurteilungen über Joseph Mohr, soweit sie erhalten sind.

Das Buch ist im Buchhandel zum Ladenpreis von 24.80 € erhältlich. Der Verlag Plenk ist in D-83471 Berchtesgaden, Koch-Sternfeld-Straße 5 unter der Tel. 0049-8652-4474 erreichbar. E-Mail: plenk-verlag@t-online, www.plenk-verlag.com

Rosi Fürmann

Salzburger Adventsingen im großen Festspielhaus

 von Rosi
Salzburger Adventsingen - eine hochkarätig-hervorragende volksmusikalische Einstimmung auf den Adevent und Weihnachten mit Singspiel im Festspielhaus

Salzburger Adventsingen im großen Festspielhaus Foto: (c) roha-fotothek Fürmann

Als die Keimzelle und großes Vorbild im deutschsprachigen Raum gilt das 1946 von Tobis Reiser d. Ä. begründete und seit 1960 alljährlich im Großen Festspielhaus aufgeführte Salzburger Adventsingen und darf auf eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz von mittlerweile über 1,7 Millionen Besucher zurückblicken. Das Adventsingen vergleicht sich mit Fug und Recht mit dem Jedermann auf dem Domplatz zu Salzburg. Die Bühne des großen Festspielhauses bietet eine fantastische Kulisse für die alljährlich neu inszenierte Geschichte des adventlichen Geschehens.

Salzburger Adventsingen - eine hochkarätig-hervorragende volksmusikalische Einstimmung auf den Adevent und Weihnachten mit Singspiel im Festspielhaus

Salzburger Adventsingen – Maria und Josef versprechen sich ihre gegenseitige Liebe Foto: roha-fotothek Fürmann

Immer aus neuen Perspektiven betrachtet geben sich hier Tradition und Zeitgeist die Hand. Mit den oft brisanten Themen setzen die Verantwortlichen Hans Köhl (Gesamtleiter, Textbuch), Shane Woodborne (Komponist), Caroline Richards (Regie), Hellmut Hölzl (Kostüme, Maske), Dietmar Solt (Bühnenbild) das wunderbare Geschehen um die Geburt des Jesuskindes in eine neue Dimension der Erzählung. Die rund 150 Mitwirkenden bringen mit überlieferten Volksliedern und –weisen, klassischen und zeitgenössischen Kompositionen und den feinfühlig-geradlinig aufgearbeiteten Spielszenen ein spannungsgeladenes Miteinander.

Die ungebrochene Beliebtheit zeigen die jährlich 36 000 Besucher bei den 15 Veranstaltungen.

Salzburger Adventsingen - eine hochkarätig-hervorragende volksmusikalische Einstimmung auf den Adevent und Weihnachten mit Singspiel im Festspielhaus

Salzburger Adventsingen – die Herbergsuche Foto: roha-fotothek Fürmann

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Rosi Fürmann

Sonnenaufgang im Rupertiwinkel

 von Rosi
Sonnenaufgang von Vachenlueg (Gmd. Anger) aus - Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland, im Hintergrund die Bergkette über Salzburg

7. Mai um 5:44 Uhr – Sonnenaufgang von Vachenlueg (Gmd. Anger) aus (Rupertiwinkel) hinüber bis nach Salzburg mit dem Gaisberg im Hintergrund – Foto: © roha-Fotothek

Ein immer wieder faszinierendes Schauspiel allmorgendlich bei Sonnenaufgang im Rupertiwinkel – im Land vor den Bergen. Zeigt sich der Himmel ohne Wolken, zieht die Sonne mit prächtigem Farbenspiel aus dem fernen Horizont in den Himmel hinauf.

Sonnenaufgang von Vachenlueg (Gmd. Anger) aus - Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland, im Hintergrund die Bergkette über Salzburg

29. Juni um 5:19 Uhr – Sonnenaufgang von Vachenlueg (Gmd. Anger) aus mit im Hintergrund die Bergkette über Salzburg – Foto: © roha-Fotothek

Die Faszination dabei liegt nicht nur an den herrlichen Farben und der spürbar aufziehenden Wärme. Nein – dem genauen Beobachter entgeht hier sicher nicht, dass die Sonne bis zur Sommersonnenwende am Horizont gut sichtbar tagtäglich weiter gegen Osten aufsteigt (im Foto nach links).

Das gleiche Schauspiel beginnt ab der Sommersonnenwende mit der Wanderung wieder zurück. weiterlesen »

Sepp Wurm

Slow-Bike: Radfahren mit Genuss

 von Sepp
Gabriella Squarra (Kur GmbH Bad reichenhall) und Nick Schubert (Movelo)

Gabriella Squarra (Kur GmbH Bad Reichenhall) und Nick Schubert (Movelo)

Slow Bike heißt ein neuer 160 Kilometer langer Radweg im Grenzgebiet von Bayern und Salzburg: Die radfahrer-freundlichen Berge Gaisberg, Högl und Buchberg bilden das zentrale Element des Radweges, der nur sanfte Steigungen aufweist und so vor allem Genuss-Radfahrer anspricht. Der neue Slow Bike Radqweg wurde zudem speziell für E-Bikes konzipiert. Entlang der Strecke finden sich neun movelo-Verleih- und acht Ladestationen. Rund 50 Thementafeln informieren über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten sowie über kulturgeschichtliche, naturkundliche und geologische Besonderheiten. Am 8. Mai wurde der neue Radweg auf der Zistelalm am Gaisberg bei Salzburg offiziell eröffnet.

Die einheitlich markierte Radstrecke verläuft auf bestehenden Straßen und Radwegen rund um das Salzburger Becken und verbindet die Alpenstädte Bad Reichenhall und Salzburg mit dem bayerischen Rupertiwinkel. Entlang der Strecke finden sich zahlreiche Beherbergungsbetriebe, die sich auf die Bedürfnisse von Radfahrern spezialisiert haben: Zum Teil verfügen die Unterkunftsbetriebe auch über eine Ladestation für E-Bikes. „Wer bislang noch keine Erfahrung mit E-Bikes hat, kann diese ausleihen. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie die natürliche Tretbewegung unterstützen. Anstiege auf den Gaisberg, den Högl und den Buchberg werden für alle Radfahrer bewältigbar und bleiben nicht nur gut trainierten Mountainbikern vorbehalten“, so Dr. Winfrid Herbst. „Auch für den Gaisberg selbst sollte es von Vorteil sein, wenn mit den neuen Ladestationen ein ‚risikofreier‘ Ausflug auf die Spitze möglich wird. Das Auto ist nicht mehr nötig, um sich fast ohne Anstrengung und jedenfalls ohne Parkplatznot an der herrlichen Aussicht zu erbauen“. Als Projektpartner wurde das Bad Reichenhaller Unternehmen movelo ins Boot geholt: Die E-Bikes verfügen über eine Reichweite von über hundert Kilometer.weiterlesen »