Naturerlebnisse
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3. Dezember 2014 um 12:03 von Toni Wegscheider

Die Wiederansiedlung der Berchtesgadener Steinböcke

Auf einer sommerlichen Wanderung durch das Hagengebirge kann man in gewissen Gegenden eine Begegnung mit Steinböcken fast garantieren. Allerdings war das beileibe nicht immer so. Die ursprüngliche Population dieser beeindruckenden Wildziegen wurde bereits im ausgehenden Mittelalter massiv durch offizielle Jagd und Wilderei gleichermaßen reduziert. Der Steinbock galt als „wandelnde Apotheke“ und unter anderem seinem Gehörn, den Magensteinen und dem Herzkreuz, einer kreuzförmig verknöcherten Sehne am Herzen, wurden allerlei Wunderwirkungen nachgesagt.

Steinbock im Hagengebirge

Steinbock im Hagengebirge

Die Auseinandersetzungen zwischen Jägern und Wilderern um diese begehrte Beute gipfelten so oft in Blutvergießen und Morden aus dem Hinterhalt, dass letztlich ein Salzburger Erzbischof den Totalabschuss der Steinböcke befahl, um den Gewalttätigkeiten ein Ende zu setzen.

 

Beginn der aufwändigen Wiederansiedlung

Erst im Jahr 1920 wurde im Salzburger Blühnbachtal der Versuch gestartet, dieses Wild wieder im Hagengebirge heimisch zu machen. Auf deutscher Seite begann die Wiederansiedlung im Jahr 1936 auf einen Erlass von „Reichsjägermeister“ Herman Göring hin, der dieses „urdeutsche Wild“ wieder heimisch machen und letztlich auch wieder erlegen wollte. Mit immensem finanziellem und personellem Aufwand wurde in der Nähe der Wasseralm in der Röth ein 15 Hektar großes Gehege errichtet, und sogar eine eigene Seilbahn zum Transport der Tiere von der hinteren Fischunkelalm hinauf zum Landtalsteig gebaut. (weiterlesen…)

Ausflugtipps
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23. Juli 2014 um 08:56 von Sarita BGLT

Natur kennt keine Grenzen am Hirschbichl – Eröffnung Herbst 2014

Am Hirschbichl-Pass zwischen Klausbachtal und dem Salzburger Pinzgau grenzt der bayerische Nationalpark Berchtesgaden direkt an den österreichischen Naturpark Weißbach. Bis Herbst 2014 wird hier ein neuer Rundwanderweg fertig gestellt, der an acht Stationen über die Themen Natur- und Landschaftsschutz, ökologischer Verbund und Almwirtschaft informiert.

Klausbachhaus, Nationalpark Info-Stelle

Klausbachhaus, Nationalpark Info-Stelle

Der Hirschbichl-Pass am Ende des Klausbachtales liegt am historischen Salzhandelsweg und war in früheren Zeiten eine zentrale Verkehrsverbindung. Über Jahrhunderte wurde mit Tragtieren Salz aus Berchtesgaden nach Weißbach und weiter nach Tirol und Italien transportiert. Heute ist die asphaltierte Staatsstraße für den öffentlichen Verkehr gesperrt und bietet eine wichtige Infrastruktur zu Erholungszwecken für Wanderer und Radfahrer.

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Brauchtum & Kultur
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27. Juni 2014 um 00:00 von Sepp

“Rosserertag” im Salzburger Freilichtmuseum

Am Sonntag, den 29. Juni ist großer Pferdetag im Salzburger Freilichtmuseum mit einem Großaufgebot an Rössern: In zahlreichen Vorführungen zeigen die „Flachgauer Fuhrleit” alte bäuerliche Arbeitstechniken, die ohne Arbeitspferde früher nicht möglich waren.

"Rosserertag" im Salzburger Freilichtmuseum

"Rosserertag" im Salzburger Freilichtmuseum

Auf dem Programm stehen natürlich auch Kutschenfahrten für die Besucherinnen und Besucher. Ein Pflichttermin für alle Pferdefreunde!

 

Umfangreiches Programm von 10 bis 16 Uhr

Durchgehend Kutschenfahrten für Besucherinnen und Besucher, durchgehend Fahrten mit Leiterwagen, Jauchewagen und Leichenwagen. Außerdem spielt zwischendurch immer wieder die Großgmainer Tanzlmusi. Im Mittelpunkt des Rosserertages stehen aber die Vorführungen der alten Arbeitstechniken. (weiterlesen…)

Ausflugtipps
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15. April 2014 um 11:03 von Sepp

Grenzüberschreitend für mehr Sicherheit

Der Nationalpark Berchtesgaden, der Lawinenwarndienst Bayern sowie die Lawinenwarnzentrale Salzburg werden künftig enger zusammenarbeiten. Ziel der Kooperation ist es, über einen verbesserten Datenaustausch die Qualität der Lawinenlageberichte in den winterlichen Bergen und damit verbunden auch die Sicherheit dies- und jenseits der Landesgrenzen zu verbessern. Auch in Forschung und Wissenschaft soll der Informationsaustausch Fortschritte bringen.

 

Zusammenarbeit der Lawinenwarndienste

Darauf verständigten sich die Verantwortlichen bei einem ersten Arbeitstreffen im Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden.

Lawinendelegation

Lawinendelegation am Haus der Berge

Das Bild zeigt: Dr. Michael Vogel (l.), Lorenz Köppl und Helmut Franz (v.r.) von der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden, Mag. Norbert Altenhofer (3.v.r.) und Bernhard Niedermoser (2.v.l.) vom Salzburger Lawinenwarndienst sowie Dr. Bernhard Zenke (3.v.l.) vom Lawinenwarndienst Bayern.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

BGLT
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28. März 2014 um 10:21 von Sepp

Zertifizierte Innovationcoachs im Berchtesgadener Land

Den Gast immer wieder überraschen – beim EU-Interreg-Projekt „Innovationen in Destinationen“ geht es nicht um hochtrabende und kostspielige Neuerungen, sondern um emotionale Erlebnisse und Ideen mit Herz. Vier Vertreter aus der Tourismuswirtschaft im Berchtesgadener Land haben in den letzten zwölf Monaten eine 20tägige Fortbildung der Innovations-Coach-Akademie an der Fachhochschule Salzburg absolviert. Am 22. März fand dort die feierliche Übergabe der Zertifikate der Wirtschaftskammer Salzburg und der IHK München Oberbayern an die frischgebackenen Innovationsmanager statt.

Innovations-Coaches

Mag. Thomas Hinterholzer (FH Salzburg), Gabi Springl (Vorsitzende Tourismusverein Schönau am Königssee), Maria Stangassinger (Marketingleiterin BGLT), Sophie Lödermann (KurGmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain) und Fritz Rasp (Geschäftsführer der Tourist-Information Ramsau) (von links nach rechts)

EU-Interreg-Projekt

Insgesamt sechs Tourismusdestinationen haben sich in dem EU-Interreg-Projekt vernetzt. Neben dem Berchtesgadener Land sind dies der Chiemgau, das Tegernseer Tal sowie die Regionen Tennengau und Lungau und der Ort Flachau. Mit den vier Vertretern aus dem Berchtesgadener Land konnten weitere 26 Touristiker aus den Partnerregionen ihr Zertifikat entgegennehmen. (weiterlesen…)

Brauchtum & Kultur
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21. Februar 2014 um 09:28 von Sepp

Aperschnalzer vertreiben Finsternis und Kälte

Das Aperschnalzen ist im Alpenvorland ein uralter, vorchristlicher Brauch. Über seine Entstehung gibt es unterschiedliche Auffassungen. Die geläufigste ist, dass es um das Winteraustreiben gehe. Durch Lärm sollen die bösen Mächte der Finsternis und Kälte vertrieben werden. Manche Bauern wiederum glauben an einen Fruchtbarkeitsbrauch. Durch lautes Peitschenknallen soll die unter tiefer Schneedecke schlummernde Saat zu neuem Leben erweckt werden. Einer dritten Deutung zufolge soll das Schnalzen ein Verständigungsmittel während der Pestzeit gewesen sein, was aber ebenfalls nicht belegt ist.

Aperschnalzen im Berchtesgadener Land

Aperschnalzen im Rupertiwinkel

Goaßl-Schnalzer im Rupertiwinkel

Geschnalzt wird mit der so genannten “Goaßl“. Sie besteht aus einem Holzstiel und einem Hanfseil, das sich nach außen zu verjüngt und mit schwarzem Pech eingelassen wird. Vor dem Krieg waren sie fast doppelt so lang. Am Ende der Goaßl wird ein Bast befestigt. Durch schnelle Richtungsänderung entsteht der Knall. Geschnalzt wird in kleinen Gruppen, die man Passen nennt. Eine Schnalzerpasse besteht meist aus neun Mann (immer eine ungerade Zahl), die zwei Durchgänge schnalzen. Meist ist der kleinste Mann jeder Passe der so genannte “Aufdreher”. Er leitet das Schnalzen ein mit einem Ruf wie: “aufdrahd, oani, zwoa, drei, dahin geht’s”. Daraufhin schnalzen nacheinander alle neun Mann. Als letzter wird der kräftigste Bursche zum Draufschnalzen eingeteilt. Pro Durchgang schnalzt jeder Mann neun- oder elfmal. (weiterlesen…)

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25. November 2013 um 16:15 von Sepp

Und Äktschn! ab 6. Februar im Kino

Endlich kehrt Gerhard Polt auf die große Leinwand zurück, dem Medium, mit dem er schon in den 80er Jahren mit seinen legendären Filmen Kehraus und Man spricht Deutsch große Erfolge gefeiert hat. Der in Freilassing, Berchtesgaden, Bad Reichenhall und Salzburg gedrehte Und Äktschn! ist ein bitterböses Portrait kleinbürgerlicher Abgründe und eine fein beobachtete Gesellschaftssatire: Finanzblase und Umschuldungsprogramme, die mit gesundem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar sind, findet man nicht nur in der Hochfinanz, sondern auch in der kleinen Gemeinde Neufurth. Dort beobachtet jeder den anderen ganz genau, sozialer Neid bestimmt das Leben und letztlich steht allen finanziell das Wasser bis zum Hals.

^Gerhard Polt bei den Dreharbeiten zu Und Äktschn!

Gerhard Polt bei den Dreharbeiten zu Und Äktschn!

Hans A. Pospiech (Gerhard Polt), leidenschaftlicher Amateurfilmer und letzter Kinosaurier, hält sich nur über Wasser, indem er Weltkriegs-Memorabilien aus dem Nachlass seines Vaters verscherbelt. Sein größter Konkurrent um den Rang des Filmexperten im örtlichen Amateurfilmclub ist dessen Direktor Nagy (Nikoluas Paryla), im Hauptberuf erfolgloser Immobilienmakler mit missgünstigem Charakter. Treffpunkt des täglichen Provinz-Hahnenkampfs ist die Schankwirtschaft von Grete Neuriedl (Gisela Schneeberger), die mit lauter klammen Kunden auch keinen Blumentopf gewinnen kann. Das Publikum besteht aus ebensolchen Pleitegeiern: Pospiechs Neffe Alfons (Maximilian Brückner), der Musikgeschäfts-Besitzer Fleischbauer (Robert Meyer) und Hobbyhistoriker Brunnhuber (Olaf Krätke). Die Posse beginnt, als Bankdirektor Faltermeier (Michael Ostrowski) ein äußerst kreatives Finanzmanöver ersinnt, das seine Bilanzen wieder auf Vordermann bringen soll:  Kulturförderung heißt der Trick. Er schreibt einen Filmwettbewerb aus, wobei der Sieger für ihn schon feststeht … der mit dem größten Schuldenberg, also Pospiech. In Faltermeyers Augen ein pekuniärer Tiefseetaucher… ohne Atemgerät. Nur Pospiech sieht endlich seine große Chance, Filmgeschichte zu schreiben. Und die will er sich auf keinen Fall entgehen lassen. Ein Film über Adolf Hitler als Privatmensch … da ist der persönliche Untergang gleichsam
vorprogrammiert.

 

Gerhard Polts neuer Film

Neben dem Drehbuch, das Polt zusammen mit Regisseur Frederick Baker geschrieben hat, übernahm er auch in seinem neuesten Film die Hauptrolle. An seiner Seite versammelt sich eine Riege hochkarätiger Film-, Kabarett- und Theatergrößen, darunter Maximilian Brückner , Robert Meyer, Michael Ostrowski , Nikolaus Paryla  und Olaf Krätke . Und natürlich ist auch Gisela Schneeberger  dabei, mit der Polt seit Jahrzehnten das Publikum begeistert. Uund Äktschn! ist eine deutsch-österreichische Co-Produktion der Rat Pack Filmproduktion, Filmbäckerei, B.A. Produktion und Viafilm in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk und dem ORF (Film/Fernseh-Abkommen). Gefördert wurde der Film vom FilmFernsehFonds Bayern, Österreichischen Filminstitut, Land Salzburg, Deutschen Filmförderfonds, Filmstandort Austria und der Filmförderung des Bundeslandes Salzburg.

Naturerlebnisse
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7. November 2013 um 13:53 von Sepp

ServusTV dreht am Funtenssee

Minus 45,9° Ceslisus zeigt die Messstation am Funtensee an Weihnachten 2011. Das ist die tiefste jemals in Deutschland gemessene Temperatur! Jörg Kachelmann stellte die Messanlage im Nationalpark Berchtesgaden auf, weil er aufgrund der besonderen topographischen Einbettung des Funtensees in das Becken der ihn umgebenden Berge hier die Möglichkeit sah, auf Kälterekord-Jagd zu gehen. Seine Vermutung bestätigte sich: Seit Weihnachten 2001 ist der kleine Bergsee oberhalb des Königssees als Deutschlands Kältepol bekannt.

Der Funtensee im Steinernen Meer

Der Funtensee im Steinernen Meer

Dabei ist es am See die meiste Zeit des Jahres auch nicht kälter als anderswo auf 1.600 Metern über dem Meeresspiegel, im Sommer nutzen viele Bergsteiger den Funtensee sogar als Badesee. Doch der Mythos des Sees ist seitdem natürlich gewachsen, bei vielen Wanderern und Bergsteigern, die das Berchtesgadener Land besuchen, steht der Funtensee und auch das 20 Meter höher gelegene Kärlingerhaus ganz oben auf der Agenda. (weiterlesen…)

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12. Oktober 2013 um 07:59 von Sepp

Mit der S-Bahn über die Grenzen auf Litera“tour“

Mehr als 2.000 Bücher und Zeitschriften gehen auf eine spannende Bahnfahrt zwischen Saalfelden im Pinzgau und Berchtesgaden in Bayern – Sehenswerte Stahlkunstwerke als Bücherregale am Bahnsteig des Salzburger Hauptbahnhofes  sollen den Kunden Lust aufs Lesen machen.

Die Berchtesgadener Land Bahn

Die Berchtesgadener Land Bahn

Bereits zum 3. Mal kommen die Kunden der Berchtesgadener Land Bahn zu einem überraschenden und kostenlosen Lesegenuss. Heuer stellen mittlerweile 27 Bibliotheken aus Salzburg und Bayern mehr als 2.000 Bücher und Zeitschriften zur Verfügung, die in ausgewählten S-Bahn Zügen der ÖBB, der Berchtesgadener Land Bahn und jetzt auch der Salzburger Lokalbahn aufliegen. Den Kunden bieten sich viele verschiedene Möglichkeiten um seine Bahnfahrt zu einer Litera“tour“ zu nutzen. Er kann das Buch in der S-Bahn nur kurz anlesen und zurücklegen oder zum Fertiglesen mit nach Hause nehmen.

Der Zug - Der perfekte Ort für ein buch

Der Zug - Der perfekte Ort für ein buch

Hat er das Buch ausgelesen, legt er es in der nächsten S-Bahn wieder ab. So entsteht ein Bücherkreislauf auf Schienen und das Buch steht vielen weiteren Lesebegeisterten zur Verfügung. Die 2.000 Bücher sind natürlich nur eine kleine Kostprobe des attraktiven Gesamtangebotes, das in den zahlreichen Öffentlichen Bibliotheken entlang der Zugstrecken zum Ausleihen vorhanden ist. Durch diese Aktion werden die Zugkunden animiert wiedermal ein Buch zu lesen oder vielleicht eine der Öffentlichen Bibliotheken zu besuchen.

 

„Bücherbaum“ und „Wissensbogen“ am Bahnsteig

Die Eröffnung der Aktion wurde durch die für Bibliotheken zuständige Salzburger Landesrätin Martina Berthold am modernen Bahnsteig 7 des Salzburger Hauptbahnhofes durchgeführt. (weiterlesen…)

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3. Oktober 2013 um 16:26 von Sepp

Vortrag in der Lokwelt Freilassing

Einen hochkarätigen Vortrag hat die Lokwelt Freilassing in diesem Herbst zu bieten. Mag. Jana Breuste,  kommt in die Lokwelt und referiert am Mittwoch, den 9. Oktober um 19.00 Uhr über die wechselhafte Geschichte der ältesten Salzburger Verkehrsstation, den Salzburger Hauptbahnhof.

Hauptbahnhof Salzburg

Hauptbahnhof Salzburg

Mit dem Beitritt zum Schengener Abkommen verlor der Salzburger Hauptbahnhof seine vormalige Funktion als Grenzbahnhof mit Zollfunktion. Neuen Anforderungen des 21. Jahrhunderts glaubte man mit dem Rückbau zu einem Durchgangsbahnhof, wie er bereits bei seinen Bau 1860 bestand, am besten zu entsprechen. Naturgemäß führte dies zu Konflikten mit dem z.T. denkmalgeschützten, 1907-1909 im Jugendstil errichtetem Mittelbahnsteig, welcher die Form zu einem Verbundbahnhof abgeändert hatte. Beispiele dieses besonderen Typus sind äußerst selten, eine Erhaltung aber scheiterte. Am Ende eines langen Diskussionsprozesses zwischen Eigentümer, Planern und der Denkmalpflege, an dem auch die Öffentlichkeit regen Anteil nahm, stand eine Kompromisslösung. Sie ermöglichte zwar den Erhalt von Teilen der stählernen Hallenkonstruktion und eine Wiederherstellung der Empfangshalle von 1909 mit ihren Jugendstil-Fliesenbildern, forderte andererseits aber auch den völligen Abbruch der Hochbauten des Mittelperrons. Der moderne Umbau, welcher vor allem durch die Erweiterung des Zugangstunnels zu einer breiten, bis Schallmoos durchgebundenen Einkaufspassage und die den Bestand ergänzenden skulpturalen Bahnsteigdächer überzeugte, wird 2014 abgeschlossen sein.
 
Mag. Jana Breuste ist  Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt Architektur und Städtebau; zur Zeit ist Jana Breuste Lehrbeauftragte an der Universität Innsbruck .
 
Der Vortrag findet am Mittwoch, 9. Oktober 2013 um 19 Uhr im Seminarraum im 1. OG der Lokwelt statt, der Eintritt beträgt 5€.

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