Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Salzburger Hochthron

Trailrun der besonderen Art: Untersbergumrundung

 von Sarah

Wenn bereits im April die Temperaturen sommerliche Ausmaße annehmen, schreit das förmlich nach Berg-Umrundungen. Aus solchem Grund möchte ich euch heute mit auf den Weg um den Untersberg nehmen, den Lukas und ich am jüngsten Wochenende (teilweise) umrundet haben.

Ging es für einen von uns Beiden in Grödig (Parkplatz Untersbergbahn) los, startete die andere Hälfte vom Parkplatz ,,Roßboden“ in Ettenberg/Marktschellenberg.

Wegbeschilderung am Parkplatz Roßboden/ Ettenberg. Foto by „freizeitalpin“

Wenngleich wir die Tour am frühen Morgen begannen, begleitete uns die Sonne unmittelbar beim ersten Laufschritt und versprach uns konstant auf unserem Weg zur Seite stehen zu wollen; sozusagen als drittes Mitglied bei einem trailrun rund um den Salzburger und Berchtesgadener ,,Pottwal“, wie er im Volksmund auch genannt wird.

Durch den schattenspendenden Wald ging es zunächst in Richtung des Scheibenskasers; eine Hütte unterhalb des Untersbergsmassivs auf 1500 Metern. Gestaltete sich der Pfad bis dorthin frühlings- bis sommerhaft – gelangen wir nach einiger Zeit zu einigen, noch bestehenden Schneefeldern, die überbrückt werden wollten. Der Schnee hielt dabei an mancher Stelle sehr gut; lud an anderer Position zum Einsacken ein. Durch die Schneeschmelze ergaben sich jedoch parallel zu den Schneefeldern immer wieder Möglichkeiten, diese unter- bzw. oberhalb umgehen zu können – was ein schnelleres Voranschreiten für uns bedeutete.

Der schönste Berg der Welt: Watzmann

Lange habe ich mich nach solchen Läufen während des kalten und eisigen Winters gesehnt: Auf einer Höhe von 1600 Metern hügelig bergauf laufen zu können, von der Sonne gewärmt zu werden, den wunderbaren Blick auf unseren Watzmann genießen zu können und dabei die Bergatmosphäre aufblühen zu sehen.weiterlesen

Steve

Der Herbst ist da

 von Steve

Ich habe keine Lieblingsjahreszeit, denn irgendwie haben sie alle ihre Vor- und Nachteile. So ist das auch beim Herbst. Die Tage werden kürzer und für längere Touren packt man besser eine Stirnlampe ein. Es wird kälter und der erste Schnee versetzt hohe Gipfelziele in einen ersten Winterschlaf. Aber dann gibt es eben diese Tage, die den Herbst so unvergesslich und einzigartig machen.

 

Goldener Wanderherbst

Dann, wenn sich der Herbst von seiner schönsten Seite zeigt und den Regen mal pausieren lässt.

Auf dem Dopplersteig

Auf dem Dopplersteig

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Lisa-Graf-Riemann

Der Untersberg

 von Lisa

ist der Hausberg der Marktschellenberger

Von dort sind wir zu unserer ersten diesjährigen Tour am Pfingstsamstag hinauf aufs Plateau losgewandert.  Ausgangspunkt: der Schellenberger Passturm. In 2,5 Stunden sind wir mit noch ein paar anderen Wanderern hinauf zur Toni-Lenz-Hütte gestiegen. Die Terrasse war voll, die Hütte selbst noch geschlossen, was einige sehr bedauerten, vor allem die, die keine Brotzeit mitgebracht hatten.

 

Die Schellenberger Eishöhle

Dann ging’s weiter hinauf, an der Eishöhle vorbei, deren Eingang immer noch voll Schnee war, also auch geschlossen. Worauf aber schon ein Zettel unten am Passturm hingewiesen hatte. Das war also zumindest keine Überraschung. 20 Minuten Gehzeit von der Hütte.

Thomas Eder Steig

Von der Eishöhle ging es hinein in den Thomas-Eder-Steig, auf in den Fels gehauenen Stufen, die teilweise recht steil durch den Untersberg oder an der Bergwand entlang hinauf in die Mittagsscharte führen. Von dort noch einmal in Serpentinen bergauf und in einer guten Stunde, je nach Tempo auch ein bisschen länger, ist man schließlich oben und durchquert Latschen- und ein paar Schneefelder.  Wer mag, steigt noch auf den Salzburger Hochthron (1.853 m) und hat damit den höchsten Punkt der Tour erreicht. Nach 1.400 Höhenmetern  Aufstieg.  Von hier ist es nur mehr ein Katzensprung zum Geiereck, von wo wir diesmal die knieschonende Abstiegsvariante mit der Gondel gewählt haben, ich geb’s ja zu.

 

PS: Je weiter man raufkommt, desto bemerkenswerter wird das Schuhwerk, das einem begegnet: Adidas Turnschuhe, Sneaker mit glatter Sohle, sogar Riemchensandalen mit Keilabsatz kamen uns etwa ab der Mittagsscharte entgegen, außerdem eine unter den Arm geklemmte riesige Damenhandtasche, die zum Eder-Steig wollte. Ein Japaner schließlich lernte oben auf dem Plateau das Fliegen, weil seine Sneaker auf Schnee die Haftung verweigerten. Er landete auf dem Allerwertesten und vergaß für ein paar Minuten sogar zu lächeln.

 

PPS: Die Toni-Lenz-Hütte am Untersberg ist seit Pfingstmontag wieder geöffnet.

Lisa-Graf-Riemann

Einmal im Winter muss sie einfach sein

 von Lisa

… die Skiabfahrt vom Untersberg nach Fürstenbrunn.

Denn der Untersberg ist nicht nur ein Paradeberg für Skitourengeher. Auch Skifahrer können, bei ausreichender Schneelage wie im Februar der Fall, die 8 km ins Tal abfahren, nicht ohne vorherige Mühen, aber mit relativ geringen.

 

Das geht so: Man fährt nach Grödig und steigt in die Untersberg-Seilbahn. Die einfache Fahrt, die man wegen der Höhe und der geringen Anzahl der Streben durchaus spektakulär nennen kann, kostet 10 Euro, 9,50 für Alpenvereinsmitglieder. Oben vom Geiereck schaut man hinunter aufs tief verschneite Zeppezauerhaus und im Tal liegt die Landeshauptstadt Salzburg.

Zeppezauerhaus

Zeppezauerhaus

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