Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Sankt Bartholomä

Wildfütterung auf Sankt Bartholomä

 von Sepp

Die Abendschau am Königssee

Bei absolutem Traumwetter hat heute Redakteurin Beatrix Ziegler von der Abendschau des Bayerischen Fernsehens die Wildfütterung bei Sankt Bartholomä am Königssee besucht.

Das Bayerische Fernsehen an der Wildfütterung bei Bartholomä © BR Lorentschk

Das Bayerische Fernsehen an der Wildfütterung bei Bartholomä © BR Lorentschk

Ihr Team, das sind Kameramann Rupert Heilgemeier und Tonmann Rolf Lorentschk. Sie begleiten Andreas  Soyter, Jäger beim Nationalpark Berchtesgaden, bei seiner Arbeit, der Fütterung des Rotwildes auf der Halbinsel Hirschau im Königssee, kurz hinter der weltberühmten Wallfahrtskirche Sankt Bartholomä.weiterlesen

Wenn es Nacht wird überm Königssee

 von Sepp

Abfahrt mit dem letzten Tageslicht an der Seelände Königssee

Wenn Ihr den Königssee mal von einer anderen Seite kennenlernen wollt, solltet Ihr eine der Abendfahrten buchen. Zum Beispiel die Fischerfahrt zum Fischer vom Königsee: Beladen mit 24 Personen fährt das kleine Schiff der Königsseeflotte, die „Ramsau„, nach St. Bartholomä zum Fischer vom Königssee. Im letzten Schein der untergehenden Sonne gleitet das Elektroboot geräuschlos über Königssee in die Nacht hinein. Der Bootsführer macht Euch dabei mit der Landschaft und der Umgebung vertraut. Und wenn die Passagiere brav sind, testet der Kapitän auch das Echo vom Königssee.

Fischerfahrt über den Königssee

Fischerfahrt über den Königssee

Nach etwa 35 Minuten erreicht die Fischerfahrt die Halbinsel Hirschau mit der weltberühmten Wallfahrtskirche St. Bartholomä. Wo sich tagsüber tausende Gäste tummeln, herrscht am Abend Ruhe und Stille.

Es herrscht Stille auf Sankt Bartholomä

Es herrscht Stille auf Sankt Bartholomä

weiterlesen

Aufstieg im Dunkeln

Aufstieg im Dunkeln

Vom österreichischen Maria Alm über das Steinerne Meer nach Sankt Bartholomä am Königssee führt die Almer Wallfahrt. Seit die Wallfahrt im Jahre 1688 erstmals urkundlich erwähnt wurde, als 71 Wallfahrer bei einem Bootsunglück ums Leben kamen, gilt die Wallfahrt über das Steinerne Meer als älteste Hochgebirgswallfahrt Europas. Diente die Wallfahrt ursprünglich als Dank der Salzburger Bürger für das Überstehen der Pest im Jahre 1635, sind heute Selbsterfahrung, religiöse Besinnung oder auch sportlicher Ehrgeiz Motivation für die Teilnahme an der Almer Wallfahrt.

Die erste Etappe der Wallfahrt beginnt um 4 Uhr in Maria Alm: Im Dunkeln steigen die Pilger den Weg zum Riemannhaus in der Ramseider Scharte hinauf. Eine Stirnlampe ist Pflicht, denn so ein Aufstieg in der Dunkelheit erfordert sehr viel mehr Aufmerksamkeit als eine Bergtour am helllichten Tag.

Von Maria Alm zum Riemannhaus

Von Maria Alm zum Riemannhaus

Die meisten Wallfahrer erreichen das Riemannhaus bei Tagesanbruch.

Ankunft der Wallfahrer am Riemannhaus

Ankunft der Wallfahrer am Riemannhaus

Die aufgehende Sonne sorgt für eine tolle Stimmung am spektakulär zwischen Sommerstein und Breithorn eingebetteten Riemannhaus.

Das Riemannhaus, dahinter der Sommerstein

Das Riemannhaus, dahinter der Sommerstein

Bustransfer vom Königssee: Speziell für die Bayerischen Wallfahrer gibt es einen Bustransfer: Um 3Uhr fahren am Parkplatz Königssee Busse nach Maria Alm, um die Teilnehmer zum Ausgangspunkt zu bringen. Eine Anmeldung ist für den Transfer nicht nötig, es fahren so viele Busse wie eben erforderlich.

 

Am Haus warten bereits weitere Gläubige, die bereits am Vortag aufgestiegen sind und die Nacht in der Berghütte verbracht haben. Auch die Musikkapelle Maria Alm, die die Almer Wallfahrt begleitet, stiegt traditionell schon am Nachmittag des Vortages zum Riemannhaus auf. Je nach Wetter versammeln sich so bis zu 2000 Gläubige vor dem Riemannhaus.

Wallfahrer vor dem Riemannhaus

Wallfahrer vor dem Riemannhaus

Gemeinsam feiert man dann oberhalb des Hauses eine Morgenandacht.

Morgenmesse der Almer Wallfahrer oberhalb des Riemannhaus

Morgenmesse der Almer Wallfahrer oberhalb des Riemannhaus

Auch wenn viele Teilnehmer aus sportlichen Motiven an der Wallfahrt teilnehmen, macht die Gemeinschaft und das gemeinsame Beten den anstrengenden Marsch zu weit mehr als einer gewöhnlichen Bergtour.weiterlesen

20 Gründe…

 von Sepp

…für einen Urlaub im Berchtesgadener Land

Das Berchtesgadener Land ist ein Paradies: Hohe Berge, tiefe Täler, sanfte Hügel, glasklare Seen. Die Vielfalt ist einzigartig. Ich präsentiere Euch 20 Sehenswürdigkeiten, die man bei einem Urlaub im Berchtesgadener Land gesehen haben muss!

 

1. Sankt Bartholomä am Königssee

Weltberühmt ist er, unser Königssee. Wie ein Fjord liegt er zwischen steil abfallenden Felswänden. Nur die schmale Nordseite ist zugänglich, das Südufer und die Halbinsel Hirschau mit der Wallfahrtskirche Sankt Bartholomä sind nur mit den Elektrobooten der Königssee-Schifffahrt zu erreichen.

 

2. Der Watzmann

Was wir schon lange wußten, ist nun auch durch eine Umfrage belegt: Der Watzmann ist der schönste Berg der Welt. Mit seiner maximalen Höhe von 2.713 Metern gehört er zu den höchsten Bergen Deutschlands, seine Ostwand gilt als längste durchgehende Felswand der Alpen und als eine der gefährlichsten. Das Watzmannhaus hingegen ist durch einen Wanderweg erschlossen und ein beliebtes Ausflusgziel.

 

3. Pfarrkirche Sankt Sebastian Ramsau

Schon die Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts schätzten die barocke Pfarrkirche Sankt Sebastian in Ramsau. Der Texter des Weihnachtsliedes Stille Nacht, Heilige Nacht, Joseph Mohr, verbrachte 1815 seine ersten Monate als Geistlicher in der Ramsauer Kirche. Heute ist sie eines der bekanntesten Fotomotive aus Bayern, sogar die Firma Ravensburger wählte die Kirche als Motiv für ein 500 Teile Puzzle.

 

4. Gradierhaus im Bayerischen Staatsbad Bad Reichenhall

Bad Reichenhall ist die alpine Gesundheitsstadt: Durch die Lage in einem Kessel herrschen hier immer angenehme Temperaturen, das Klima ist ideal bei Erkrankungen der Atemweg und viele Einrichtugen wie das Gradierhaus sorgen für einen gesunden Urlaub.

 

5. Die Locksteinkapelle oberhalb Berchtesgadens

Diese kleine Kapelle steht oberhalb des Marktes Berchtesgaden. Seit ihrem Bestehen hat sich die Kapelle zu einem beliebten Aussichtspunkt entwickelt. Ein kleiner Abstecher vom Berchtesgadener Soleleitungsweg, der vom Salzbergwerk zum Haus der Berge des Nationalparks Berchtesgaden führt, bringt euch hier hinauf.

 

6. Der Abstdorfer See im Rupertiwinkel

In den Gemienden Saaldorf-Surheim und Laufen im Rupertiwinkel liegt der Abtsdorfer See. Er ist der wahrscheinlich wärmste Badesee in Oberbayern und durch seine dunkle, braune Farbe ein viel fotografiertes Motiv.weiterlesen

Heilige Nacht auf Sankt Bartholomä

 von Sepp

Kulturschmankerl am Königssee

Die Weihnachtsgeschichte nach Ludwig Thoma, natürlich im bayerischen Dialekt vorgetragen, dazu Stubenmusi, Sänger und Weisenbläser in der Wallfahrtskirche Sankt Bartholmä auf der Halbinsel im Königssee. Und danach ein musikalisch untermaltes 3 Gänge Menü: Das ist die Heilige Nacht auf Sankt Bartholomä.

Königssee und Sankt Bartholomä in einer Winternacht

Königssee und Sankt Bartholomä bei Nacht

Winterromantik in der Adventszeit

Nahezu lautlos bringen Euch die Elektroboote der Königsseeschiffahrt nach Sankt Bartholomä. Ein Glühwein steht schon bereit, wenn Ihr unter dem Klang der Weisenbläser auf der Halbinsel Hirschau ankommen. In der historischen Kirche erlebt Ihr dann die Lesung der Weihnachtsgeschichte von Ludwig Thoma in bayerischer Mundart, begleitet durch Stubenmusi, Sänger/-innen und Bläsern. Schöner kann man sich nicht auf Weihnachten einstimmen!weiterlesen

Hoagascht am Funtensee

 von Sepp

ServusTV dreht am Funtenssee

Minus 45,9° Ceslisus zeigt die Messstation am Funtensee an Weihnachten 2011. Das ist die tiefste jemals in Deutschland gemessene Temperatur! Jörg Kachelmann stellte die Messanlage im Nationalpark Berchtesgaden auf, weil er aufgrund der besonderen topographischen Einbettung des Funtensees in das Becken der ihn umgebenden Berge hier die Möglichkeit sah, auf Kälterekord-Jagd zu gehen. Seine Vermutung bestätigte sich: Seit Weihnachten 2001 ist der kleine Bergsee oberhalb des Königssees als Deutschlands Kältepol bekannt.

Der Funtensee im Steinernen Meer

Der Funtensee im Steinernen Meer

Dabei ist es am See die meiste Zeit des Jahres auch nicht kälter als anderswo auf 1.600 Metern über dem Meeresspiegel, im Sommer nutzen viele Bergsteiger den Funtensee sogar als Badesee. Doch der Mythos des Sees ist seitdem natürlich gewachsen, bei vielen Wanderern und Bergsteigern, die das Berchtesgadener Land besuchen, steht der Funtensee und auch das 20 Meter höher gelegene Kärlingerhaus ganz oben auf der Agenda.weiterlesen

Christian Thiel

Kärlingerhaus – Funtensee – Viehkogel

 von Christian
Kärlingerhaus am Funtensee

Kärlingerhaus am Funtensee

Vom Königsee über die Saugasse zum Funtensee

Die bisher schönste Bergtour meines Lebens führte uns von St. Bartholmä am Königssee über die Saugasse zum Kärlingerhaus am Funtensee. Abends folgte noch ein Abstecher auf den Viehkogel. Am vergangenen Wochenende war es soweit. Bereits im April hatten wir 13 Übernachtungsplätze im Kärlingerhaus reserviert, da dieses an den Wochenenden komplett ausgebucht ist! Unter den 13 Personen waren 8 Kinder und Jugendliche von unserem Tennisverein, die Tour war eine Belohnung für die sportlichen Leistungen der Kids. Als Begleiter waren 5 Erwachsene mit dabei, darunter auch ich.

Am Samstag hieß es früh aufstehen, da wir bereits mit dem ersten Schiff um 8:00 Uhr nach St. Bartholomä übersetzten.

Schifffahrt über den Königssee am Morgen

Schifffahrt über den Königssee am Morgen

Von dort aus starteten wir um Punkt 9 Uhr, zunächst flach am See entlang bis zum Eisbach. Nach dem Eisbach geht es bergauf und zwar gleich am Anfang richtig knackig. Die ersten Meter sind noch angenehm doch dann wirds richtig steil. Es geht am Schrainbachfall vorbei hinauf auf das erste Plateau. Zur Erholung geht es dann am Bach entlang etwas gemütlicher vorwärts. Nach insgesamt zwei Stunden Gehzeit erreichten wir den Anfang der Saugausse.

Suagasse zwischen Königssee und Funtensee

In 38 Kehren führt die Saugasse vom Königssee zum Funtensee

Doch bevor wir diesen anstrengenden Teil der Tour angingen, gabs erstmal eine Brotzeit.

Durch die Saugasse zum Kärlingerhaus

Nachdem wir uns etwa eine halbe Stunde erholt und gestärkt hatten ging es in die Saugasse. 38 Kehren führen durch das steile imposante von Felsen umrahmte Gelände, eine echtes Erlebnis.weiterlesen

Almer Wallfahrt über das Steinerne Meer

 von Sepp

Am 25. August 2012

Der Samstag nach Bartholomä, also dem 24. August, ist traditionell Termin für die Almer Wallfahrt von Maria Alm im salzburgerischen Pinzgau über das Steinerne Meer nach Sankt Bartholomä am Königssee. Die Almer Wallfahrt gilt als die älteste Gebirgswallfahrt in den Alpen, erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahre 1688, als beim Kentern des Landauers, eines offenen Bootes, 71 Wallfahrer im Königssee ertranken. Den Opfern dieses Unglücks wird jedes Jahr während der Wallfahrt gedacht. Ihre Ursprünge gehen aber noch weiter zurück: Vermutlich 1635 schon waren die ersten Wallfahrer über das Steinerne Meer unterwegs, um Gott für die überstandene Pest zu danken.

 

Bis zu 2000 Wallfahrer bei der Almer Wallfahrt

Heutzutage nehmen bis zu 2000 Wallfahrer an der Almer Wallfahrt teil. Dabei ist nicht nur der Glaube Motivation für die Teilnehmer, viele schätzen die sportliche Herrausforderung oder suchen die Selbsterfahrung.

Almer Wallfahrt am Funtensee

Almer Wallfahrt am Funtensee

Die Wallfahrt führt dann von Maria Alm zum Riemannhaus auf 2.177 Metern Höhe. An dieser ersten Station findet eine Bergmesse statt und die Wallfahrer haben die Möglichkeit einer Rast. Über das Steinerne Meer führt der Weg über die Deutsch-Österreichische Staatsgrenze, wo die bayerische Polizei bereits auf die Wallfahrer wartet. Diese Reminiszenz an Zeiten, als hier oben noch Zöllner die Grenze kontrollierten, hat in Zeiten der offenen Grenzen natürlich nur symbolischen Charakter, der Einlass wurde meines Wissens niemandem verwehrt! weiterlesen

Königssee vor Reichstag

 von Sepp
Wallfahrtskirche Sankt Bartholomä am Königssee

Der Königssee mit der Wallfahrtskirche Sankt Bartholomä

Die Deutsche Zentrale für Tourismus hat ausländische Touristen nach ihren liebsten Sehenswürdigkeiten in Deutschland befragt. Die Top 3 sind demnach das Heidelberger Schloss, Schloss Neuschwanstein und der Kölner Dom. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger!

 

Top Sehenswürdigkeiten im Berchtesgadener Land

Doch auch das Berchtesgadener Land ist mit seinen Ausflugszielen sehr stark vertreten: Der Königssee mit dem Malerwinkel und der Kirche Sankt Bartholomä ist auf Rang 22 der Skala gelistet und damit einen Platz vor dem Berliner Reichstagsgebäude und, im bayerischen Vergleich, auch vor dem Münchner Marienplatz und weit vor dem Chiemsee mit der Insel Herrenchiemsee samt zugehörigem Schloss.

Zwei Ausflugsziele in Deutschlands Top 50

Und auch Berchtesgaden mit Kehlsteinhaus, Salzbergwerk und dem Nationalpark schaffte es in die Wertung.

Kehlsteinhaus Berchtesgaden Eagles Nest

Kehlsteinhaus Berchtesgaden

Mit Platz 49 ließ die Marktgemeinde unter anderem so namhafte Attraktionen wie das Deutsche Museum und das Hofbräuhaus in München sowie den Berliner Kurfürstendamm hinter sich.

 

Die Auflistung der Top 100 der deutschen Sehenswürdigkeiten findet Ihr auch auf bild.de!

 

Ein tolles Ergebnis unserer Ausflugsziele!

 

Gratulation, Euer Sepp BGLT

 

99 Sachen, die ein Bayer machen muss

 von Sepp

Das Echo vom Königssee erleben

Der Radiosender Bayern 1 macht sich in einer Serie auf die Suche nach 99 Sachen, die ein Bayer zumindest einmal in seinem Leben gemacht haben sollte. Zu diesem Thema machte jüngst ein großer Fan des Berchtesgadener Landes, Herr Ott aus dem hessischen Frankfurt, den Vorschlag: Das Echo vom Königssee erleben.

Echo vom Königssee

Echo vom Königssee

Hessische Liebeserklärung an den Königssee

Bayern 1 Moderator Tilmann Schöberl rief daraufhin bei Herrn Ott an, worauf dieser dem Königssee und dem ganzen Berchtesgadener Land und seiner Bevölkerung eine Liebeserklärung machte. Der hinzugeschaltete Olympiasieger im Doppelsitzer-Rennrodeln Alexander Resch erklärte die Einzelheiten zum berühmte Echo vom Königssee.

 

Das ganze Telefongespräch zum Echo vom Königssee findet Ihr auf der Website des Bayerischen Rundfunks!

 

Danke Herr Ott für Ihren leidenschaftlichen Einsatz für unsere Heimat,

Sepp BGLT