Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Schafkopfen
Christian Thiel
Mit diesen Karten könnte man ein Gras Solo spielen

Mit diesen Karten könnte man ein Gras Solo spielen

Nachdem ich in letzter Zeit viel über sportliche Aktivitäten gebloggt habe, gibt es dieses mal zur Abwechslung ein komplett anderes Thema. Schafkopf ist ein deutsches Kartenspiel, das hauptsächlich in Bayern gespielt wird und hierzulande als Kulturgut gilt. Im Gegensatz zum „Wattn„, dem etwas einfacheren bayerischen Kartenspiel, ist Schafkopf etwas aufwendiger zu lernen und auf Grund der vielfältigen Spielmöglichkeiten und Regelauslegungen schwieriger zu spielen. Wenn einen das Schafkopffieber jedoch erst einemal gepackt hat, dann lässt es einen meist ein Leben lang nicht mehr los. Im Berchtesgadener Land werden regelmäßig Schkopfturniere veranstaltet, diese nennt man „Schafkopfrennen“ und an so einem Turnier habe ich am vergangenen Freitag teilgenommen.

Die Location – Der Listwirt im Nonner Oberland

Das Berggasthaus Listwirt liegt im Nonner Oberland in Bad Reichenhall. Bereits seit dem Jahr 1890 werden dort Speisen und Getränke serviert. Die Lage des urigen Gasthauses könnte schöner nicht sein. Überhalb der Stadt Bad Reichenhall, auf einem südseitigen Plateau direkt vor Zwiesel und Hochstaufen. Vor allem zum Wandern lockt es viele Gäste und Einheimische dort hinauf, entweder zu einem gemütlichen Spaziergang mit Blick auf Stadt und Berge, oder zu einer knackigen Bergtour auf Hochstaufen oder Zwiesel. Nur wenige hundert Meter vom Gasthaus entfernt befindet sich der Listsee. Der nur 0,4 Hektar große See zeichnet sich durch seine tiefgrüne Farbe aus. Gespeist wir der See von unterirdischen Quellen. Die Quellaustritte kann man vom Ufer aus sehen, sie wirken wie blaue Lichtkegel im grünen See. Rund um den Listsee befindet sich eine Vielzahl an Quellen, die zur Wasserversorgung der Sadt genutzt werden. Bereits 1899 befand sich dort ein Wasserhochreservoire von dem aus die Stadt versorgt wurde. Zum urigen Gasthaus gehört übrigens auch der urige Besitzer, der sich im Sommer ab und zu einen nettgemeinten Scherz mit Gästen erlaubt und Freikarten für die „Listsee-Dampfschifffahrtsgesellschaft“ verteilt inkl.  „zollfreiem Einkauf an Board“. Die neuen Pächter des Gasthauses haben sich in kurzer Zeit mit qualitativ hochwertigem und preiswertem Essen einen guten Ruf erarbeitet, der Beweis dafür war mein leckeres Rindsgulasch.

Schild zum 125-jährigen Jubiläum des Listwirts

Schild zum 125-jährigen Jubiläum des Listwirts

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