St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Schapbach
Ann-Katrin

Königssee-Tiefblick zum Feierabend

 von Ann-Kathrin
Tiefblick zum Königssee © Ann-Kathrin Helbig

Tiefblick zum Königssee © Ann-Kathrin Helbig

Der Frühling ist da und die Tage sind endlich länger. Erst gegen 21 Uhr wird es dunkel und somit bietet sich noch nach Feierabend eine kleine Tour in den Berchtesgadener Bergen an.

Heute ist es eine meiner „Hausrunden“. Startpunkt ist quasi vor der Haustüre in Oberschönau beim Parkplatz Hammerstiel. Von dort aus geht man mit wenig Steigung auf einer breiten Forststraße zur Schapbachalm. Besonders fitte können diese Strecke zum Zeitersparnis joggen. Kurz hinter der Schapbachalm zweigt der Weg von der Forststraße ab. Jetzt kommt endlich nennenswerte Steigung daher, die auch mal bei schnellerem Schritt in der Wade zwickt. Ab hier treffe ich auf matschigen Altschnee. Wie lästig! Denn es ist ganz schön rutschig und die Trekkingstöcke, die mir Stabilität geben könnten, liegen sicher verstaut im Auto. Egal, so übe ich mich auch im Gleichgewicht halten. Nach etwas mehr als einer Stunde erreiche ich die Kührointhütte. Hier liegt nun Anfang Mai mehr Schnee als Ende März. Verrückter Frühling 😀

Nach weiteren 20 Minuten Schneegestapfe oder doch eher gerutsche erreiche ich den Aussichtspunkt Archenkanzel mit wunderbarem Königsseeblick.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wandern zwischen Herbst und Winter

 von Sepp
Spektakuläre Aussicht auf den Watzmann

Spektakuläre Aussicht auf den Watzmann

Unterwegs auf der SalzAlpenTour Schönau – Grünstein – Kühroint – Archenkanzel

Nach dem Wintereinbruch vergangene Woche hat der Herbst wieder die Oberhand gewonnen. Warme Föhn-Luft lässt den Schnee in den Tälern schmelzen und auch auf den Bergen liegt nur noch in den höheren Lagen Schnee. Da es zum Skifahren oder Skitourengehen ja ohnehin noch zu früh ist, nutzen wir das milde Wetter zu einer Herbstwanderung. Am Sonntag wandern wir auf der SalzAlpenTour Schönau von Hammerstiel über Grünstein und Kühroint zur Archenkanzel.

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist der Parkplatz Hammerstiel. Von hier führt der Weg stellenweise steil in den Wald am Grünstein. An der Grünsteinhütte zweigt die SalzAlpenTour nach rechts ab, während der Weg zum Grünstein hinter der Hütte weiter bergauf führt. Wir verzichten heute auf den bekannten Gipfel und wandern weiter in den Wald hinein. Der Weg führt jetzt relativ flach in nur leichtem bergauf und bergab durch einen lichten Wald. Das Laub bedeckt den Boden und auch den Weg, doch die zahlreichen Markierungen der SalzAlpenTour weisen uns die Richtung. Der Weg führt jetzt ganz nah an der Schneid oberhalb der Schapbachalm entlang und ermöglicht immer wieder spektakuläre Ausblicke zum gegenüberliegenden Watzmann. Schnee ist im Wald übrigens Mangelware, lediglich ein paar kleine weiße Häufchen haben sich an schattigen Stellen gehalten. Kurz unterhalb des Almgeländes der Kühroint tritt der schmale Weg aus dem Wald und trifft auf die breite Fahrstraße. Eine dünne Schneeschicht überzieht die Straße, das Gelände rund um die Hütten ist aber auch nicht mehr von einer geschlossenen Schneedecke bedeckt. Immer wieder erscheinen grüne Grasbüschel zwischen den weißen Flecken.

Auf der Kühroint Alm

Auf der Kühroint Alm

Wir machen keine Pause an der Kühroint-Hütte, sondern gehen über die Almfläche weiter in Richtung Archenkanzel. Der Weg ist an manchen Stellen aper, an anderen dagegen leicht vereist. Leicht bergab geht’s bis zur Einmündung des Rinnkendlsteigs, dann ein paar Meter wieder bergauf. Schließlich stehen wir an der Archenkanzel und blicken über den dunkelgrünen Königssee.

Blick von der Archenkanzel über den Königssee

Blick von der Archenkanzel über den Königssee

Immer wieder ein beeindruckender Ausblick, besonders an solchen Tagen: Die Farben des Herbstes im Tal wetteifern mit dem Weiß des Schnees auf den Gipfeln. Der Funtenseetauern, die Schönfeldspitze und das Hochkönigmassiv mit der übergossenen Alm leuchten geradezu. weiterlesen »

Sepp Wurm

Winterwanderung auf Kühroint

 von Sepp
Die Kühroint Alm, dahinter der Watzmann

Die Kühroint Alm, dahinter der Watzmann

Heute habe ich die Kührointalm besucht. Wo sich sonst im Winter Schlittenfahrer und Skitourengeher auf dem Weg zum Watzmannkar tummeln, bin ich heute nahezu alleine unterwegs. Bei den aktuellen Verhältnissen ist nur Winterwandern möglich, die anderen Wintersportarten müssen noch ein bisschen warten.

Ich starte am späten Vormittag an der Wimbachbrücke in Ramsau. Eine breite Forststraße führt hinauf bis zur Schapbachalm. Vereinzelt ist der Weg vereist, doch kein Problem: Ich gehe einfach auf der Seite des Weges.  Ab der Schapbachalm ist der Weg dann nahezu vollständig von einer dünnen Schicht Schnee und Eis bedeckt. Die eisigen Stellen sind ganz schön rutschig, doch im oberen Bereich der Schapbachalm zweigt der Wanderweg nach links von der Forststraße ab und führt durch den Wald. Eine etwa 5 bis 10 Zentimeter dicke Schneeschicht bedeckt den Weg, vereinzelte frische  Spuren sind aber zu sehen. Ich bin also doch nicht ganz alleine unterwegs heute. Ein kurzes Stück führt der Weg jetzt wieder auf der Forststraße entlang, bevor der Weg nach rechts in den Wald abzweigt und schließlich auf der Kühroint-Alm wieder aus dem Wald heraustritt.

Das Ensemble auf der Kühroint Alm

Das Ensemble auf der Kühroint Alm

Der Blick zum Watzmann ist jetzt eigentlich frei, doch leider verdecken ein paar Wolken, die im Watzmannkar hängen, den großen Watzmann. Ich gehe in Richtung der Kühroint-Hütte, vorbei an der Kapelle zum Gedenken der Opfer der Berge.weiterlesen »

Sepp Wurm

Kühroint und Archenkanzel

 von Sepp
Blick von der Archenkanzel über den Königssee

Blick von der Archenkanzel über den Königssee

Den Nachmittag des heutigen Muttertages habe ich zu einer Wanderung zur Kühroint Alm genutzt. Natürlich inklusive eines Abstechers zum Aussichtspunkt Archenkanzel oberhalb des Königssees.

Start meiner Wanderung ist die Wimbachbrücke in Ramsau. Auf der breiten Forststraße gehe ich zügig in Richtung Schapbachalm. Ich überquere das Almgelände der Schapbach und folge dem Weg nach Kühroint, der für Wanderer vor der Benzinkurve nach links abbiegt und den großen Bogen des Fahrweges abkürzt. Noch ein paar Meter führt der Wanderweg dann wieder auf der breiten Straße entlang, bevor er nach rechts abbiegt und durch den Wald hinauf auf die Kühroint Alm führt. Die Kühroint Hütte hat bereits geöffnet, ich suche mir ein schönes Plätzchen auf der Terrasse und genieße den Anblick der malerischen Kühroint Alm unterhalb vom Watzmann.

Auf der Kühroint Alm

Auf der Kühroint Alm

Während ich ein kaltes Bier trinke schweift mein Blick zum Watzmann. Hinter dem Glockenturm der Bergopfer-Gedenk-Kapelle St. Bernhard sieht  man deutlich das Watzmannhaus auf dem Falzköpfl. Das Watzmannhaus ist noch geschlossen, wird aber in Kürze aufsperren.

Glockenturm der Bergopfer-Gedenk-Kapelle St. Bernhard auf Kühroint

Glockenturm der Bergopfer-Gedenk-Kapelle St. Bernhard auf Kühroint, dahinter das Watzmannhaus

Im Watznmannkar hängen Wolken, die über das Hocheck und den Watzmanngrat ziehen. Schön sieht man auch, wie wenig Schnee nur noch am Watzmann liegt. Bald kann die Bergsaison auch am König der Berchtesgadener Alpen wieder beginnen.weiterlesen »

Ann-Katrin

November! Ernsthaft?!

 von Ann-Kathrin

14. November 2014, 12:00 Uhr. Ich stehe vor meiner Haustüre haben meinen Rucksack umgesattelt und will zur Kühroint-Hütte und zur Archenkanzel wandern. Ein warmer Windhauch streichelt mein Gesicht. Eigentlich von der Uhrzeit viel zu spät um zu einer Wanderung aufzubrechen zu dieser Jahreszeit, da es gegen 17:00 dunkel wird. Dazu kommt auch noch, dass ich eine Fußverletzung habe und somit eher eingeschränkt bin. Aber von all dem lasse ich mich heute nicht aufhalten. Ich laufe durch Schönau-Unterstein in Richtung Bobbahn. Von dort aus werde ich den Aufstieg wagen, da dieser am nahesten zu meiner Wohnung ist.

 

Über den Aufbau oder die Steigung des Weges werde ich jetzt nicht weiter ins Detail gehen. Es ist ein Wanderweg, der eben stetig steigend hinauf führt, wie es eben in den Bergen so ist. Er ist breit ausgebaut und bürgt keine Gefahren.

Kahlersberg beim Aufsteig über Bobbahn Königssee

Kahlersberg beim Aufsteig über Bobbahn Königssee

Einen Schritt nach dem anderen setze ich und komme überraschenderweise schnell voran. Als ich bei der Kühroint-Hütte ankomme bin ich überrascht, dass der Wirt anwesend ist und die Hütte bewirtschaftet. Aber wie mich schon ein Schild beim Anstieg informierte, ist die Kühroint-Hütte wochenends bewirtschaftet. Aber bitte besser vorher anrufen, falls man eine Einkehr dort plant, ob wirklich jemand dort anzutreffen ist.

Kühroint-Hütte

Kühroint-Hütte

Hier auf Kühroint ist es schon deutlich kälter und neben dem Wanderweg sind harte Altschneefelder, aber nicht besonders groß. Bei der Kühroint-Hütte sind zwei Einheimische Radl-Fahrer, die vom Hüttenwirt eingeladen werden doch in die warme Stube hineinzukommen.

Kühroint

Kühroint

Für mich geht es erst einmal weiter zur Archenkanzel. Die Kanzel liegt auf 1346m und bietet einen atemberaubenden Ausblick auf den 743m tiefer liegenden Königssee. Angekommen.

Blick von der Archenkanzel

Blick von der Archenkanzel

Ich erinnere daran, dass wir den 14. November 2014 schreiben. Erinnert Euch daran, wenn ihr diese Fotos anschaut. Selbst ich kann es kaum glauben wie mild es ist und wie schön die nachmittäglichen letzten Sonnenstrahlen hinunter zum Königssee strahlen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Die Wiederroute auf den Watzmann

 von Sepp
Die Wiederroute durch die kleine Watzmann Ostwand

Die Wiederroute durch die kleine Watzmann Ostwand

Der Watzmann, das zentrale Gebirgsmassiv der Berchtesgadener Alpen, beherrscht den Talkessel der Gemeinden Berchtesgaden, Schönau am Königssee und Ramsau. Seine Mittelspitze ist mit 2.713 Metern die höchste Erhebung der Berchtesgadener Berge auf deutscher Seite. Neben dem klassischen Weg über das Watzmannhaus und das Hocheck (2.651 m) auf der Route der legendären Watzmannüberschreitung kann man den Mittelspitz-Gipfel auch über die Wiederroute erreichen. Diese landschaftlich eindrucksvolle Klettertour führt vom Watzmannkar durch die sogenannte kleine Watzmann Ostwand direkt auf die Mittelspitze.

Achtung: Diese Tour kann man aufgrund ihrer Schwierigkeit nur bei bestem Wetter machen und nur mit jemandem begehen, der die örtlichen Gegebenheiten kennt. Vor Alleingängen wird dringend gewarnt! Ein Helm ist wegen der Steinschlaggefahr Pflicht! Bergerfahrung (auch im Fels), Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind obligatorisch! Stellenweise extrem ausgesetzt!

Wir starten unsere Tour am Parkplatz Hammerstiel in Schönau am Königssee, im Vergleich zum Startpunkt Wimbachbrücke in Ramsau sparen wir uns so etwa 100 Höhenmeter im Anstieg. An der Schapbachalm lugen die Gipfel des Watzmanns erstmals hervor, sowohl der kleine als auch der große Watzmann sind schon hell erleuchtet von der aufgehenden Sonne, während die Alm noch im Schatten liegt.

Blick von Schapbach zum Watzmann

Blick von Schapbach zum Watzmann

In der Kurve am Ende der Almweide zweigen wir rechts ab ins Watzmannkar, hier wäre der ideale Platz für das Bike-Depot, wenn wir mit dem Mountainbike gefahren wären. Durch den Wald erreichen wir bald den Weg, der von Kühroint in Richtung Watzmannhaus führt, den sogenannten Falzsteig, den wir überqueren und schließlich das Watzmannkar erreichen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Feierabendtour zur Grünsteinhütte

 von Sepp

Von Hammerstiel über Schapbachriedel

Gestern Abend machte ich mit einem Spezl eine kleine Tour zur Grünsteinhütte. Dabei haben wir die Variante über Schapbachriedel genommen. Der Schapbachriedel ist kein wirklicher Gipfel, sondern eher ein bewaldeter Rücken oberhalb der Schapbachalm, an dessen höchster Stelle eben ein kleines Gipfelkreuz steht. Wir trafen uns um 18 Uhr bei immer noch drückender Hitze am Parkplatz Hammerstiel und marschierten erstmal den Forstweg Richtung Kühroint entlang. Der Weg zum Schapbachriedel, manche nennen ihn auch Klingerkopf, zweigt dann nach wenigen Metern links in den Wald ab und führt zuerst recht steil durch den Wald hinauf. Das Watzmann-Massiv lugt bereits einige Male durch den dichten Wald hindurch. Auch auf die namensgebende Schapbachalm sieht man hinunter, unverkennbar ist die markante Fortstraße, die mitten durch das Almgelände nach Kühroint führt.

Blick zur Schapbachalm

Blick zur Schapbachalm

Am Schapbachriedel angekommen, ging ich tatsächlich am Gipfelkreuz vorbei, so klein und unscheinbar ist es. Erst auf Zuruf meines hinter-mir-gehenden Begleiters wurde mir bewusst, dass wir jetzt am höchsten Punkt für heute angelangt sind. An einen Gipfel erinnert hier außer dem Kreuz nicht wirklich viel, doch der Blick durch die Bäume zum Watzmann hat im Abendlicht etwas wirklich Erhabenes.

Der Watzmann von Schapbachriedel

Der Watzmann von Schapbachriedel

Weiter zur Grünsteinhütte

Trotz des kurzen Aufstieges waren wir ziemlich durchgeschwitzt, die Hitzewelle war auch am Abend auf 1.250 Metern Höhe noch deutlich zu spüren. Nach T-Shirtwechsel, Flüssigkeitsaufnahme und kurzer Pause gingen wir den Weg weiter zur Grünsteinhütte. Auf dem Weg sieht man auch hinunter zur Seelände am Königssee, die bereits völlig im Schatten lag.weiterlesen »

Sepp Wurm

Mooslahnerkopf

 von Sepp
Mooslahner Gipfelkreuz vor kleinem Watzmann

Mooslahner Gipfelkreuz vor kleinem Watzmann

Der Mooslahnerkopf ist der niedrigste Gipfel im Watzmannmassiv. (Also strenggenommen ist er ja gar kein eigenständiger Gipfel, aber egal). Mit seinen 1.815 Metern ist er geradezu ein Winzling im Vergleich zu Süd-, Mittelspitze, Hocheck oder kleinem Watzmann. Auch die „Watzmannkinder“ überragen den Mooslahner. Eine Tour auf ihn lohnt sich aber dennoch, denn der Mooslahner bietet einen überwältigenden Tiefblick auf den Königssee.

Ich startete meine Tour an der Wimbachbrücke in Ramsau und marschierte los in Richtung Schapbachalm. Diese präsentierte sich noch völlig im Schatten, während die Spitzen des Watzmann schon von der Sonne angeleuchtet wurden.

Schapbach in der Früh

Schapbach in der Früh

Die kühlen Temperaturen am  Morgen ließen mich flott weiterkommen. Um meinen Rhythmus nicht zu stören, hielt ich nicht mal zum Fotografieren an.weiterlesen »