Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Scheibenkaser
Waldi

Herbstwanderung auf den Untersberg- Störhaus

 von Waldi
untersberg-wanderung-herbst

Untersberg Wanderung im Herbst

blick-zum-untersbergHerbst ist Wanderzeit

Bei schönen Wetter entschlossen wir uns, die Sonnenseite unserer Berge zu erwandern. Der Ausgangspunkt zum Störhaus befindet sich in der Ortschaft Maria Gern. Beim Parkplatz gingen wir los. Es ging stetig bergauf und nach ca. einer Stunde kamen wir aus dem Wald heraus und konnten die herrlichen Berge und die Sonne genießen.

Der Scheibenkaser, immer in unserer rechten Sichtweite, leuchtete im herbstlichen Gewand herüber. Am Störhaus-Gatterl (nach ca. 2 Stunden) zweigten sich die Wege. Wir gingen geradeaus weiter bis zum Störhaus. Welches wir nach ca. insgesamt 2 1/2 Stunden erreicht.

Eine herrliche Sicht und Sonne lies uns die Rast in vollen Zügen genießen.weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Viele Wege …

 von Lisa
Untersberg Südwände

Untersberg Südwände

… führen auf den Untersberg. Aber egal, welchen man nimmt, so richtig schnell ist man eigentlich auf keinem oben. Außer man nimmt auf der österreichischen Seite die Seilbahn hinauf aufs Geiereck. Dann geht’s in 15 Minuten. Aber das tut man als guter Berchtesgadener ja nicht – außer, man braucht gelegentlich einen knieschonenden Abstieg.

Wir sind morgens von Ettenberg, Parkplatz am Rossboden, aufgestiegen. Anfangs schön kühl durch den Wald, bis man dann oben beim Scheibenkaser an den spektakulären Südwänden des Untersbergs herauskommt. Der Kaser ist nicht bewirtschaftet, keine Kuh weit und breit, aber immerhin ein Schatten-Bänkchen zum Ausruhen und T-Shirt-Wechseln. Wir haben ungefähr die Halbzeit erreicht im Gipfelanstieg. Ab jetzt wird’s richtig warm.

Scheibenkaser

Scheibenkaser

Auf dem Weg über das Leiterl hinauf zum Stöhrhaus werden wir von einem Ehepaar verfolgt, bei dem mein Mitgefühl ganz auf Seiten der Frau ist. Er ist schneller als sie und rennt immer wieder voraus. Dann wartet er im Schatten auf sie. Kaum kommt sie mit rotem Gesicht angeschnauft, ist seine Pause vorüber und er stürmt wieder los. Pause für sie? Ja freilich, oben am Stöhrhaus dann!

Ausblick zum Watzmann

Ausblick zum Watzmann

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Lieblingsplätze: der Scheibenkaser

 von Ann-Kathrin
Scheibenkaser

Der Scheibenkaser am Untersberg

Über den Scheibenkaser habe ich schon in vorherigen Arikeln geschrieben. Doch nun stelle ich euch diesen schönen Platz in einem gesonderten Artikel vor. Unter uns: Es ist einer meiner Lieblingsplätze! Was einen Lieblingsplatz ausmacht: schnell zu erreichen, ruhig, tolle Aussicht und sich einfach wohl fühlen! All das wird mir am Scheibenkaser geboten.

Der Scheibenkaser am Untersberg ist lange noch nicht so bekannt wie andere Almhütten, wie die Schärtenalm oder Bind-Alm. Klar, zum Scheibenkaser gibt es keinen Fahrweg und bewirtschaftet wird dieser auch nicht wie die anderen bekannteren Almhütten im Berchtesgadener Talkessel. Der Almbauer des Scheibenkasers führt mühsam im Frühjahr seine Tiere hier hoch. Im Sommer geht es dann weiter zum höher gelegenen Zehnkaser am Untersberg. Im Herbst werden die Tiere wieder zurück zum Scheibenkaser geführt. Wer schon selbst hier unterwegs war, weiß, dass Wege wie der Rosslandersteig oder das Leiterl zum Zehnkaser schmal sind und dort sind dann die imposanten Kühe/Rinder unterwegs. Noch vor langer Zeit wurden auch Almhütten im Landtal bestoßen, hierbei wurde das Vieh über den Landtalsteig hinaufgetrieben. Ein gefährliches Unterfangen, denn damals war der Landtalsteig nicht so gepfelgt wie er heute ist. Doch damals waren die Almbauern darauf angewiesen, da es im Tal nicht genug Futter für ihr Vieh gab.

Wenn ich zum Scheibenkaser aufsteige, dann mache ich dies meist über den Gatterlweg hinauf nach Ettenberg. Da ich kein Auto besitze, nutze ich die Buslinie 840 ab Berchtesgaden Bahnhof in Richtung Salzburg. Bei der Haltestelle Kugelmühle steige ich aus. Gerade wenn man die Wanderung als Rundtour macht lohnt sich die Nutzung des ÖPNV. Über eine Brücke biege ich nach recht ab und folge der Beschilderung „Gatterlweg“. Über diesen sich in Kehren windenden Weg steige ich zügig hinauf nach Ettenberg. Wer sein Tempo hält, gelangt sogar in 30 Minuten an die Wallfahrtskirche Ettenberg.

Wallfahrtskirche Ettenberg

Wallfahrtskirche Ettenberg

Ettenberg ist einfach malerisch! Zerstreut liegen schöne Bauernhöfe, welche im Rücken umgeben vom Untersberg beziehungsweise Berchtesgadener Hochthron sind. Unter der Woche ist es hier unheimlich ruhig. Auch beim Mesnerwirt neben der Kirche. Hier bleibe ich immer kurz stehen und schaue mich um. Von hier kann man schon gut den Scheibenkaser erkennen. Er liegt direkt unter dem Berchtesgadener Hochthron an einer steil abfallenden Wiese.weiterlesen

Berchtesgadener Hochthron

 von Ann-Kathrin

Aufgehoben ist nicht aufgeschoben!

Lange war es schon geplant die Tour auf den Berchtesgadener Hochthron am Untersberg. Schon von Berchtesgaden aus kann man an Schönwetter-Tagen das Störhaus erkennen, welches exponiert nahe der Steilwände des Berchtesgadener Hochthrones steht.

 

Startpunkt meiner Tour ist Hintergern. Zu erreichen mit dem Auto oder mit der Buslinie 837. Man folgt am Gasthof Bachgüttl der Straße entlang und schon gelangt man an gelben Wegeschilder, die den Weg zum Störhaus über den sogenannten Stöhrweg bezeichnen. Als Dauer ist 4,5 Stunden angegeben. Schnell gelangt man in den Wald hinein und ein Waldweg führt einen stetig steigend hinauf. Nicht lange und der Blick lichtet sich. Der Weg ist schmal und man ist überwältigt von der Macht der steilen Felsflanken des Untersberges. Das Stöhrhaus ist noch deutlicher zu sehen. Zu sehen ist auch das sogenannte „Leiterl„, dort geht es dann in schmalen Kehren hinauf zum Almgebiet des „Zehnkasers„.

Blick zum Störhaus

Blick zum Störhaus

Blick zum Untersberg/Berchtesgadener Hochthron

Blick zum Untersberg/Berchtesgadener Hochthron

Der Weg ist schon recht hoch frequentiert. Ich steigere mein Tempo, denn ich empfinde es als unangenehm wenn jemand hinter mir läuft. Klar, die Berge sollen eigentlich ein Ort der Ruhe sein, gerade in Zeiten unserer schnellebigen Gesellschaft. Das „Leiterl“ geht es nun hinauf und der Weg ist mittlerweile sehr schmal und auch steinig/geröllig. Da der Weg aber keine hohen Steigungen aufweist, ist der Weg als Rotpunktmarkierung richtig kategorisiert.

 

Der Berchtesgadener Hochthron 1973m ü. NN

Fast die ganze Zeit war ich der Sonne ausgesetzt. Meine Nase freut sich jetzt schon am Ende des Tages rot zu leuchten. Trotz, dass ich mich mit hohem Lichtschutzfaktor schütze, ziehe ich mir regelmäßig einen Sonnenbrand auf der Nase zu. Am Weidegebiet des Zehnkasers angelangt geht es dann um die Kurve und man ist auf der Rückseite des Untersberges angelangt. Hier ist es schattiger und man steigt nun durch Latschenbüsche die letzten Meter zum Störhaus hinauf.
Am Stöhrhaus angekommen bin ich erstmal überrascht wie klein es ist. In meiner Vorstellung stellte ich mir eine ähnlich große Berghütte wie das Kärlingerhaus oder Watzmannhaus vor. Erstmal wird nicht eingekehrt, sondern die letzten Minuten und Meter zum Gipfelkreuz des Berchtesgadener Hochthrones werden erklommen.weiterlesen

Michael

Winterwanderungen im BGL

 von Michael

Winterwanderung im Berchtesgadener Land

 

Für Skitourenfreunde fehlt derzeit etwas Essentielles: Schnee! Oben im Gebirge gibt es zwar ein wenig von dieser weißen Masse, das reicht aber kaum für eine vernünftige Skitour aus, und ganz oben, z.B. in den Hohen Tauern, gibt es zwar Schnee, aber auch der ist nicht unproblematisch. Und immer am Pistenrand aufsteigen ist auch nicht jedermanns Sache und hat eigentlich vor allem Trainigseffekte.

 

Was bleibt? Wir machen halt Winterwanderungen. Das ist auch eine tolle Sache – mit oder ohne Schneeschuhe. Bei unseren letzten Touren waren die aber wirklich nicht sehr sinnvoll, obwohl sie natürlich im oberen Bereich das Gehen erleichtern. In den vergangenen drei Wochen haben wir mehrere schöne Touren unternommen, die durchaus empfohlen werden können. Gemeinsam haben sie, dass sie sich in den Himmelsrichtungen S-SW-SO abgespielt haben, denn im Norden ist es finster, kalt und der durchaus vorhandene Schnee macht das Steigen mühsam.

 

Deshalb hier ein paar Empfehlungen: Hochstaufen und Zwiesel im Reichenhaller Tal „gehen immer“. Dort findet man vor allem am Wochenende aber recht viele Leute. Trotzdem ist vor allem der Hochstaufen immer ein sehr lohnendes Ziel. Trotz seiner relativ geringen Höhe von 1771 m ist er ein „richtiger“ Berg mit felsigem Gelände und toller Aussicht. In den letzten Tagen konnte man von unseren Bergen aus etwa 150 km weit sehen, der Große Arber im Bayerischen Wald war mit einem Fernglas genau zu betrachten. und die Freude über das Nebelmeer über dem Flachland war nicht gering, denn Schadenfreude ist doch die schönste … 😉

 

Von Bischofswiesen/Arwa-Siedlung auf den Untersberg, sprich Stöhrhaus und Berchtesgadener Hochthron über den Reisenkaser ist eine tolle Sache. Und eine ordentliche Spur gibt’s auch. Nur ganz oben ist es ein wenig mühsam.weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Untersberg-Überschreitung

 von Lisa

Von Ettenberg zum Stöhrhaus am Untersberg

Am letzten Wochenende ging es wieder hinauf auf den Untersberg, unseren Hausberg. Diesmal vom Rossboden (Ettenberg) aus zunächst zum Scheibenkaser (1,5 Std) und von dort weiter über das Leiterl hinauf zum Stöhrhaus auf 1.894 m Höhe (1,5 Std). Der Kaskuchen im Stöhrhaus war uns schon am Scheibenkaser empfohlen worden, zu Recht.

 

Bis dahin waren wir flott vorangekommen. Aber jetzt kamen die Schneefelder. Der Weg wurde an manchen Stellen ziemlich eng. Die Schlüsselstelle hab ich vor Panik gar nicht mehr fotografiert. Links der Fels, rechts die offene Randkluft eines Schneetrichters, ich dazwischen und für ein paar Minuten nicht wissend, ob vorwärts oder zurück. Aber weil die andern schon durch waren, hab ich gedacht, ich müsste das auch schaffen. Und so war es. Wie zum Hohn sprang kurz darauf eine Gams vor uns über den Schnee und zeigte uns, wie einfach das geht.

 

Über die Mittagsscharte und das Geiereck

In die Mittagsscharte sind wir mithilfe unserer Stöcke auf dem Schnee abgefahren. Fast 3 Stunden waren wir da vom Stöhrhaus aus schon unterwegs. Und dann ging es die Mittagsscharte wieder hinauf in Serpentinen und das letzte Stück hinüber zum Geiereck und zur knieschonenden Abfahrt. Fazit: 6,5 Std. Aufstieg und Plateau-Überschreitung mit zeitweise freiem Blick auf Dachstein und Berchtesgadener Alpen, Steinernes Meer und Tennengebirge. Nur Geier war wieder keiner da.