Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Schneibstein
Scheibstein Gipfel © Ann-Kathrin Helbig

Scheibstein Gipfel © Ann-Kathrin Helbig

In den Sommermonaten ist der Schneibstein einer der beliebtesten und am einfachsten zu besteigenden Berge in den Berchtesgadener Alpen. In den Wintermonaten sehr beliebt bei Skitourengehern und in der Zwischenzeit steht er im Bann der Schneeschuhwanderer. Wer bei Schneeschuhwandern an gemütliches umher gestapfe im Schnee denkt, der wird hier das Gegenteil erfahren. Für die nun beschriebene Schneeschuhtour benötigt es eine gute Kondition, Erfahrung im Tiefschnee und ganz viel Freude am Gehen.

Am Besten man nimmt sich für die Tour 2 Tage Zeit. Das Auto kann Großparkplatz Königssee abgestellt werden oder man fährt bis zur Endstation der Buslinie 841 „Königssee“. Je nach Konditon kann es auch vom Parkplatz Hinterbrand losgehen (1.100m). Als Ausrüstung empfiehlt sich ein Rucksack an dem man die Schneeschuhe fest machen kann, zudem gehört auch bei Schneeschuhtouren im alpinen Gelände eine Lawinenausrüstung mit LVS-Gerät, Schaufel und Sonde. Mittlerweile habe ich die Erfahrung gemacht, dass Skistöcke mit einer fixen Länge besser bei solchen Touren sind als zusammenklappbare Trekkingstöcke.

Komplett ausgestattet folgt man nun ab der Talstation der Jennerbahn der Beschilderung Stahlhaus/Schneibsteinhaus. Je nach Schneelage kann die Tour bis zu 4 Stunden dauern. Der Weg verläuft entlang einer breiten Forststraße wodurch man sich in recht sicherem Gelände bewegt. Gerade im Frühjahr und Frühwinter muss man oft auch die Schneeschuhe bis Königsbachalm noch am Rucksack lassen. Dann wenn der Tiefschnee kommt, ist oft nur eine schmale Spur vorhanden. Fast alle guten Schneeschuhe haben eine Aufstiegshilfe, die man bei Steigung einstellen sollte. So kommt man bequemer und schneller bergauf. Definitv ist die Schneeschuhtour bis zum Stahlhaus ein Klassiker. Der Aufstieg dauert nicht zu lange und die Landschaft ist einzigartig schön! Auch der Gedanke an einen hausgemachten Kaiserschmarrn motiviert unheimlich immer wieder dorthin aufzusteigen. Auf Höhe des Schneibsteinhauses überwindet man dann noch den letzten Aufschwung. Und schon öffnet sich der Blick zum Schneibstein und der Alpenvereinshütte.

Aufstieg zum Stahlhaus © Ann-Kathrin Helbig

Aufstieg zum Stahlhaus © Ann-Kathrin Helbig

Aufstieg zum Stahlhaus © Ann-Kathrin Helbig

Aufstieg zum Stahlhaus © Ann-Kathrin Helbig

Matratzenlager © Peter Pruckner

Matratzenlager © Peter Pruckner

Das Stahlhaus ist die einzige Berghütte in den Berchtesgadener Bergen, in der man das ganze Jahr einkehren und übernachten kann. Die Berghütte wird jetzt schon seit vielen Jahren von Peter Pruckner geführt, dessen Kaiserschmarrn vor einigen Jahren als einer der besten ausgezeichnet wurde. Auch mit Knödelgröstel, Braten und Suppen kann man sich hier stärken. Da ab hier nun der anstrengste Teil der Tour startet, empfiehlt sich eine Übernachtung im Stahlhaus. Gerade in den Wintermonaten gibt es noch Plätze in den Zimmern und Lagern. Bitte vorher auf dem Carl von Stahlhaus anrufen +49-8652-6559922.weiterlesen

Herbstwanderung zum Carl-von-Stahl Haus

 von Ann-Kathrin
Grünstein umnebelt © Ann-Kathrin Helbig

Grünstein umnebelt © Ann-Kathrin Helbig

Der alte Slogan der Jennerbahn war „Der Kenner geht auf den Jenner“, nun herrscht seit Ende März Großbaustelle am Jenner. So mancher lässt sich vielleicht davon abschrecken. Baulärm, LKWs, Wegesperrungen – ja, all das gehört nicht zu einem entspannten Naturerlebnis. Doch nicht der ganze Berg und die ganze Region drumherum ist davon betroffen. Das Carl-von-Stahl Haus ist ganzjährig geöffnet. Sowohl eingekehrt, als auch übernachtet kann dort werden. Vor allem Sonnenauf- und untergänge sind gerade im Winter ein absolutes Highlight.

So starte ich meine Halbtagestour am Parkplatz Hinterbrand. Es geht ein kleines Stück auf der Forststraße entlang und bevor ich zur Baustelle der Jennerbahn-Mittelstation gelange, biege ich schon nach rechts ab und überwinde in steilen, stetigen Kehren den Krautkaserhang, an dem im Winter die jungen Athleten des DSV trainieren.

Wer Trekkingstöcke nutzt, kann hier die ersten Höhenmeter schneller und weniger wadenzwickend überwinden. Hinter der Sessellift-Station des Krautkaserhanges erreiche ich wieder die Forststraße und der Anstieg wird bis zur Mitterkaseralm (leckere Breznsuppe!) wieder flacher. Von hier geht es über das Mitterkaserjoch steil und zum teil betoniert bergauf. Zum Teil versuche ich auf Zehenspitzen hinaufzujoggen – einfach um diese unschön zu gehende Stelle schnell zu überwinden. Oben angekommen gelange ich an eine Weggabelung. Ab hier ist rechterhand die Sperre zum Jenner und der Baustelle der Bergstation, links geht es dann weiter zum Carl-von-Stahl Haus. An dieser Stelle ist es zu jeder Jahreszeit immer sehr windig. Deswegen weiter das Tempo halten gen Stahlhaus. Während des laufens lasse ich den Blick über die Bilderbuch-Herbstlandschaft schweifen. Bunte Bäume und das helle weiß der hohen Berge. Einfach Traumhaft! Durch den Schnee schauen die Berge, wie das Hohe Brett besonder steil und unwegsam aus.

Herbstfarben am Hohen Brett © Ann-Kathrin Helbig

Herbstfarben am Hohen Brett © Ann-Kathrin Helbig

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Goldener Wanderherbst im Berchtesgadener Land

Kleine Reibn- Zweitagestour im Hagengebirge

Wenn ich Besuch aus meiner berglosen Heimat bekomme und Freunde oder Verwandte die Berchtesgadener Bergwelt mit all ihren Facetten erleben möchten, schlage ich zuerst meistens die Kleine Reibn vor. Diese Tour im Hagengebirge ist nicht zu anspruchsvoll aber auch nicht zu einfach. Sie beinhaltet alles was man sich unter einem abwechslungsreichen Bergerlebnis vorstellt: Mindestens einen Gipfelerfolg, schöne Aussichten auf die Berchtesgadener Charakterberge, einen Eindruck von den unterschiedlichen Landschaftsformen in den Berchtesgadener Alpen, einen wunderbaren Bergsee und eine der typischen Berchtesgadener Almen. Mit großer Wahrscheinlichkeit kommt man darüberhinaus in den Genuss eines „Meet & Greet“s mit einem der absoluten Stars des Nationalpark Berchtesgadens.weiterlesen

Ja, Feiertage gibt es im katholisch prädestinierten Bayern viele. So versprach Maria Himmelfahrt wahrhaftig himmlisches Wetter voraus; Etliche (Hoch-)Touren wurden sowohl von Einheimischen als auch von TouristInnen geplant. Was jedoch tun, wenn man an solchem sonnenreichen Tag arbeiten muss? Richtig! – Der Schneibstein als ,,einfacher 2.000er“ geht immer. 

Ich startete um sechs Uhr morgens vom Parkplatz Königssee in Schönau. Die Temperatur war noch recht frisch, sodass ich zum baldigen Loslaufen angeregt wurde. Vorbei an der derzeit bestehenden Baustelle der Jennerbahn führte es mich über eine Teerstraße hinauf zum Hochbahnweg.

Da insbesondere die ersten zweihundert Höhenmeter solchen Weges vertikal ansteigend verlaufen, konnte ich recht bald die zweite Schicht meiner Garnitur entfernen und aufgewärmt weiter in Richtung Königsbachalmen laufen.

Während des Hinaufschreitens im Laufschritt sah ich immer wieder nach rechts – von wo der Königssee mich anlächelte.

Aussichtsbegleiter: Der Königssee

Auf meinem Anstieg überholte ich BergsteigerInnen, begegnete MountainbikerInnen und wurde von einem weiteren Trailrunner eingeholt. Solcher befand sich auf dem Weg zur Gotzenalm – von wo aus er den Königssee weiter umrunden wollte. Da ich solche Tour diesen Jahres ebenfalls bestritten habe, gab ich ihm einige nützliche Infos, bis sich dann auch schon wieder unsere Wege trennten.

Angekommen oberhalb der Königsbachalmen befand sich König Watzmann bereits in seinem ersten Sonnenbad: Lediglich eine minimale Wolke spendete Schatten auf der Ostwand. Rauch- und Milchgeruch erklomm aus Richtung der Hütten und leitete einen typischen Tag auf der Alm ein.

Die Ruhe vor dem Sturm: Weidende Kühe der Königsbachalmen

Nach kurzem genießen der sich mir bietenden Aussicht folgte ich weiter der Beschilderung in Richtung Schneibsteinhaus (blaue Markierung). Da der Weg bis zum Carl-von-Stahl-Haus breit ausgebaut und von sandsteinlastiger Konsistenz ist, begegneten mir fortan vermehrt MountainbikerInnen auf ihrem Weg bergaufwärts. Einige von ihnen nahmen auch die, immer verbreitetere Option eines E-Bikes in Anspruch, um die Steigung bewältigen zu können.weiterlesen

Waldi

Im Frühjahr ist bei uns das Hagengebirge für Skitouren ideal. Von Hinterbrand weg geht man schon über tausend Meter weg, deswegen muß mann dann auch nicht lange die Ski tragen.

Wir wanderten über den Jenner ,Stahlhaus zum Schneibstein. Nach knapp 3 Stunden hatten wir unser erstes Ziel erreicht. Die Sonne schien, aber der Wind pfiff eiskalt, so daß wir nur kurz  Pause machten und dann in die Schlumm abfuhren. Es war herrlicher Firn und solche Schneeverwehungen, dass man meinte, man ist im Gletschergebiet, ganz toll.weiterlesen

Bike & Hike & Boat-Tour im Hagengebirge (Teil 1)

 von Jannis
Bike-Basislager Gotzenalm. Die Watzmann-Ostwand versteckt sich noch in Wolken.

Bike-Basislager Gotzenalm. Die Watzmann-Ostwand versteckt sich noch in Wolken.

Zwei Tage im Hagengebirge

Eine zweitägige Schönwetterperiode im bisher eher wechselhaften Sommer…das musste genutzt werden! Nur wie? Bei den zahlreichen Touren-Möglichkeiten, die das Berchtesgadener Land bietet, fällt es manchmal echt schwer, sich zu entscheiden…Notfalls hilft auch unser Touren-Finder bei der Suche nach der optimalen Tour! Letztendlich fiel die Münze dann auf das Hagengebirge. Eifrig ging es an die Tourenplanung, bei der am Ende eine etwas unkonventionelle Bike & Hike & Boat – Tour mit der Gotzenalm als Base-Camp herauskommen würde.

Am ersten Tag fuhr ich mit dem Radl zur Gotzenalm hinauf. Im Anschluss führte es mich über das Gipfeltrio Kahlersberg, Windschartenkopf und Schneibstein zum Carl-v.-Stahl-Haus. Von dort ging es dann abends noch wieder zurück nach Schönau.

Der zweite Tag der Hagengebirge-Expedition startete mit der Bootsfahrt über den Königssee zur Saletalm. Über die Stationen Obersee, Röthsteig und Wasseralm erreichte ich wieder die Gotzenalm, wo mein Fahrrad übernachtet hatte und bereits auf mich wartete. Den Abschluss des zweitägigen alpinen Triathlons bildete dann die Abfahrt von der Gotzenalm nach Schönau.

Alle genannten Orte und Gipfel bieten auch als separate Unternehmungen außerordentlich reizvolle Tourenziele.

Bike-Auffahrt zur Gotzenalm

Die Tour zur Gotzenalm (1685m) wird oft als Königstour unter den Mountainbiketouren im Berchtesgadener Land bezeichnet. Dieser Ruf kommt nicht von ungefähr: Wunderschön, weit und steil ist die Auffahrt zu einer der schönsten Hochalmen im Berchtesgadener Land.

Um halb 6 starte ich meine Hagengebirge-Expedition von der Haustür weg und fahre über den kürzlich zum schönsten Wanderweg Deutschlands gekürten Königsseer Weg in Richtung Königssee. Kurz vor Erreichen des Sees biege ich zur Talstation der Jennerbahn ab. Etwas oberhalb zweigt dann die sogenannte Hochbahn ab. Diese zieht gnadenlos steil, an kurzen Stellen zu steil für mein „Möchtegern-Mountainbike“, in Richtung Königsbachalm hinauf. Zwischendurch öffnen sich erste Tiefblicke auf den Königssee.

Erster Tiefblick von der Hochbahn auf den Königssee

Erster, frühmorgendlicher Tiefblick von der Hochbahn auf den Königssee.

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Christian Thiel
Als wir näher kommen, geht das Jungtier auf Sicherheitsabstand

Das Steinbockkitz beobachtet uns interessiert aus ein paar Metern Sicherheitsabstand

Wunderschöne Tagestour mit zwei Highlights: Auf der Kleinen Reibn unterhalb des Windschartenkopfes stand ein kleines Steinbockkitz direkt vor uns auf dem Weg. Später gabs noch eine richtige Erfrischung im 13°C kalten Seeleinsee.

Erfrischende Abkühlung - Aber lange hält man es nicht aus im 13°C kalten Wasser

Erfrischende Abkühlung – Aber lange hält man es nicht aus im 13°C kalten Wasser

Am Samstag, den 30.7.2016 waren wir zu viert auf der Kleinen Reibn („Gloa Reib“, „Kloa Reib“) unterwegs. Wir starteten unsere Tour am Parkplatz Hinterbrand. Nach dem kurzen Weg zur Mittelstation, geht es links entlang der Skipiste hinauf in Richtung Jenner. Nach der Bergstation vom Krautkaserlift geht es über den Ziehweg weiter zur Mitterkaseralm und von dort aus weiter zum Grat unterhalb des Jenner. Nach kurzer Überlegung entschließen wir uns den Jenner nicht mitzunehmen und gehen links weiter in Richtung Stahlhaus. Das Stahlhaus lassen wir links liegen und haben unser erstes Etappenziel, den Schneibstein bereits im Blick. Der Gipfel scheint nah zu sein, trotzdem zieht sich der Aufstieg noch ganz schön und wir sind froh als wir nach ca. drei Stunden endlich angekommen sind und Brotzeit machen können.weiterlesen

30 Kilometer pures Glück!

 von Ann-Kathrin
Am Gipfelkreuz des Schneibsteins

Am Gipfelkreuz des Schneibsteins © Ann-Kathrin Helbig

Die kleine Reib’n ist allseits bekannt und wohl eine der am häufigsten begangenen Bergtouren hier im Berchtesgadener Land. Ausgeschrieben wird diese als Tagestour von rund 6 Stunden. Für diese Bergtour braucht man klare Sicht, denn das Highlight ist die wunderschöne Aussicht und das Tiererlebnis im Hagengebirge.

Ich will früh aufstehen um möglichst den Wandermassen am Jenner zu entgehen. Doch heute komme ich schwer aus dem Bett und habe ausgeschlafen. Mist! Dann muss ich eben später einen Zahn zulegen um schnell in einsamere Gefilde am Berg zu gelangen. Das Wetter schaut so lala aus. Komisch, Badewetter war angesagt. Also schnell geduscht (muss ich, da ich ein kleiner Stinkbock bin und die morgendliche Dusche ist vor einer Bergtour Schadensbegrenzung :-P), Rucksack gepackt und los auf mein kleines Rollerlein. Seit April 2016 besitze ich einen Roller mit 2-Taktmotor. Er bringt mich immer sicher von A nach B. Nur mit Steigungen hat er so seine Probleme. So kann ich nicht den direkten Weg nach Hinterbrand hinauffahren, sondern muss über die Oberau fahren. Das zieht sich, aber das Roller fahren macht Spaß und die Vorfreude auf die heutige Tagestour steigt.

Beim Wanderparkplatz Hinterbrand angelangt ist schon einiges los. Ich suche mir eine kleine Lücke, wo mein Rollerlein nicht viel Platz einnimmt – und los geht’s.

Der Jenner ist – da sehr gut erschlossen – ein Wanderberg. Gerade am Wochenende an Schönwettertagen ist hier einiges los. Dem einen gefällt’s, mir eher nicht so. Ich brauche Ruhe und Abgeschiedenheit. Also muss ich gleich zu Beginn rausholen was die Kondition hergibt. Mein Aufstieg zum Carl-von-Stahl Haus wird zum Trailrun. Natürlich erregt man damit bei den übrigen Wanderern Aufmerksamkeit, aber das ist mir Wurscht! Nach nicht mal einer Stunde bin ich am Carl-von-Stahl Haus angelangt und genehmige mir ein Spezi. Der Zucker tut mir gut. Oben geht ein leichter Wind und es ist angenehm kühl. Die Hüttenangestellte Claudia fröstelt es sogar schon fast, während ich im nassgeschwitzten Top dastehe. Das Spezi hab ich schnell getrunken und weiter geht’s!

Mein nächstes Ziel: der Schneibstein.

Hier kann ich im Aufstieg das Tempo wieder runterfahren. Wider erwarten ist heute der Aufstieg gering frequentiert. Muss wohl auch am Wetter liegen. Nach Badewetter sieht es nicht aus. Es ist kühl, stark windig und bewölkt. Hoffentlich wird es nicht regnen oder gewittern, schießt es mir durch den Kopf. Nach einer gemütlichen knappen Stunde habe ich das Gipfelplateau erreicht. „Voi schee!“, würde der Eingeborene sagen und wie ich als Zugroaste sagen würde: „So schee, konnschd ned sache dass es ned schee is!“

Blick ins Hagengebirge

Blick ins Hagengebirge © Ann-Kathrin Helbig

Am Plateau setze ich mich erst einmal auf den Boden und esse meinen Mandelbogen von der Bäckerei Neumeier. Hier oben schmeckt diese noch drei Mal besser! weiterlesen

Michael

Kleine Reibn als Trailrun

 von Michael
Aufstieg zum Schneibstein

Aufstieg zum Schneibstein

Dieser Sommer startet nicht sehr freundlich. Seit Wochen regnet es, und wenn die Sonne heraus kommt, ist es gleich schwül und schnell gewittrig. Also muss man jede kleine Gelegenheit nutzen. So geschehen am vergangenen Samstag. Nach den letzten Regenschauern in der Nacht am Morgen strahlendes Wetter.  Fast erschreckend schön! Wir hatten aber schon vom Wetterbericht erfahren, dass an diesem Tag eineige Stunden Sonne »drin sind« und die Kleine Reibn (die gar nicht so klein ist!) als Trailrunning-Event geplant. Dass man in diesem Gelände nur teilweise laufen kann, wissen wir ja, aber in leichter Laufausrüstung mit Mini-Rucksackerl flott dahin zu wandern und über Steine zu springen, ist ja auch spaßig.

Und so gelingt uns bei anfänglich traumhaftem, später wechselhaftem Wetter eine tolle Tour über die Berchtesgadener Berge, bei der wir, dem Charakter des Geländes folgend, zwar nicht durchgehend gelaufen, sondern teilweise auch einfach flott (und vorsichtig!) gegangen sind, aber dadurch doch viel schneller (und vor allem letztlich trocken!) am Auto waren als dies bei einer reinen Wandertour möglich gewesen wäre.

Sportlich unterm Windschartenkopf

Sportlich unterm Windschartenkopf

Diese Lauftour ist auch in unserem Buch »Landschaftsläufe und Trailruns im Berchtesgadener Land« enthalten.

Schönes Laufgelände ab den herrlichen Priesbergalmen

Schönes Laufgelände ab den herrlichen Priesbergalmen

Einen ausführlicheren Bericht gibt es auf unserem Blog: www.prittwitz.info/blog/wordpress/kleine-reibn-als-trailrun/

Waldi
In der Bockskehl

In der Bockskehl

Nach dem letzten Schneefall entschloßen wir uns, auf den Schneibstein zu gehen, da der Berg so schön weiß ausschaute. Am Jennerparkplatz starteten wir und gingen über die gesamte Abfahrt bis zum Stahlhaus hinauf. Es war sehr gut zum Gehen und die Sonne strahlte vom Himmel.

Der Schneibstein

Der Schneibstein: Ein echter Skitourenberg

Der Aufstieg auf den Schneibstein war auch in Ordnung, der ist oft sehr eisig und schlecht zum Gehen, das war an diesem Tag nicht der Fall. Schon beim Raufgehen sahen wir, dass es nicht optimale Bedingungen zum Runterfahren waren, da der Schnee nur die Spitzen bedeckte, aber es grundsätzlich sehr steinig war. Nach 3 1/4 Stunden Aufstieg waren wir am Gipfel. Eine herrliche Sicht belohnte unsere Anstrengung. Nach kurzer Gipfelrast entschloßen wir uns,über die „Bockskehl“ abzufahren. Es ist ein tolles und steiles Kar, das Lawinensicherheit voraussetzt. Der Schnee war etwas windverfrachtet, aber wir konnten noch schöne  Zöpfchen runter ziehen.weiterlesen