St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Schneibstein
Lisa-Graf-Riemann

Kleine Reibn im Sommer

 von Lisa

Aufstieg auf  den Schneibstein

Am Sonntag soll das Wetter bis Mittag oder Nachmittag aushalten. Geht sich das aus? Für den Schneibstein bestimmt. Im ersten Drittel gibt es sogar Sonne, dann erobern die Nebelschwaden das Torrener Joch und ziehen weiter hinauf Richtung Schneibsteingipfel (2.276 m). Stein-Pyramiden markieren den Weg. Oben reißt es wieder auf und wir wagen es und steigen nicht auf demselben Weg wieder ab, sondern gehen weiter Richtung Seeleinsee, die sogenannte Kleine Reibn, eine insgesamt ca. 6-stündige Tour durch das Hagengebirge. Beim Übergang vom Schneibstein zur Windscharte (2.164 m) sehen wir ein Schneehuhn –  leider zu schnell weggeflogen, um es zu fotografieren – und ein Tier, das von Weitem aussieht wie ein Kamel, dann aber doch nur eine große Gämse ist. Ein Stück weiter lagert eine Steinbock-Familie, deren Mitglieder uns aber leider nur den Allerwertesten zudrehen.

weiterlesen »

Waldi

Traumskitour "Kleine Reibe"

 von Waldi

Ein Muß für jeden Skitourengeher im Berchtesgadener Land ist, einmal die Kleine Reibe zu machen.

Schneibstein Gipfelkreuz

Schneibstein Gipfelkreuz

Wir machten uns bei strahlendem kaltem Wetter auf und starteten vom Parkplatz Hinterbrand aus. Die schwächeren Tourengeher fahren mit der Jennerbahn rauf.

Kleine Reibe

verblasener Schnee in Richtung Seelein See

Ca 1 1/2 Stunden benötigen wir bis zum Stahlhaus. Bis hierher ist es fast nur Pistengeherei. Ab dem Stahlhaus gehts ins Gelände, das landschaftlich schon ab der Scharte beim Jenner sehr reizvoll ist: Gemsen blicken immer wieder neugierig von allen Ecken herüber,wir steigen stetig bergauf und sind in ca 1 Stunde auf dem Schneibstein. Ein herrlicher Rundblick belohnt uns. weiterlesen »

Sepp Wurm

Jenner-Skitour bei Traumwetter

 von Sepp
Hochbahn Weg am Königssee

Hochbahn Weg am Königssee

Skitour vom Königssee auf den Jenner

Was war das für ein Traumtag gestern. Sonne satt und frischer Pulverschnee. Da schlägt das Skitourengeher-Herz höher! Leider habe ich den Morgen verchlafen, so konte ich keine große Tour machen.  Aber die Tour auf den Jenner ist auch noch machbar, wenn mann erst gegen Mittag aufbricht. Zusammen mit zwei Freunden machten wir uns vom Parkplatz Königssee an der Talstation der Jennerbahn auf Richtung Skipiste. Diese nutzen wir allerdings nur die ersten paar hundert Meter, bevor wir in die sogenannte Hochbahn abzweigten.

Dieser Weg führt oberhalb des Königssees entlang und erlaubt an einigen Stellen auch einen Blick auf den See und führt zur Königsbachalm. Während wir gerade erst mit dem Aufstieg begonnen hatten, kam uns auf der Hochbahn unsere Bloggerin Waldi entgegen. Sie befand sich mit ihren Begleitern bereits in der Abfahrt, ich nehme an sie kamen von den Hohen Rossfeldern. Vielleicht berichtet sie uns ja darüber!

 Auf dem Weg zur Königsbachalm

Auf dem Weg zur Königsbachalm

Auf der Königsbachalm angekommen bot sich ein fantastisches Bild: Die Hänge waren von frischen Pulverschnee bedeckt und von nur wenigen Skispuren durchzogen, die Alm selbst war von frischem Schnee bedeckt, die Bäume verschneit und eine besondere Atmosphäre entstand durch den harten Licht-Schatten Kontrast.

Königsbachalm in Licht und Schatten

Königsbachalm in Licht und Schatten

Etwas oberhalb der Almhütten zeigte sich dann auch der Watzmann in seiner beeindruckenden Gestalt, seine schneebedeckten Hänge und die Sonne verliehen ihm an diesem Tag imposanten Glanz.weiterlesen »

Sepp Wurm

Die Kleine Reibn – Skitour

 von Sepp

Der Skitouren-Klassiker: Die Kleine Reibn

Die Kleine Reibn ist die wahrscheinlich bekannteste und beliebteste Skitour in den Berchtesgadener Alpen. Dafür gibt es viele Gründe, im besonderen ist es bei dieser Tour die abwechslungsreiche Landschaft: von den präpierten Hängen des Skigebietes Jenner über den alpinen Aufstieg zum Schneibstein, die sanften Hänge  und leichten Gegenanstiege bis zum zugfrorenen Seeleinsee, die traumhafte Abfahrt über die Hohen Roßfelder und schließlich die Almen Priesberg und Königsbach. Das letzte Stück auf der sogenannten Hochbahhn bietet dann noch einige Male einen Tiefblick zum Königssee.

Geführte Skitour Kleine Reibn

Geführte Skitour Kleine Reibn

Mehr Landschaft und Natur kann man auf 18 Kilometern kaum erleben!

 

Geführte Kleine Reibn beim Skitouren-Festival

Natürlich ist die Kleine Reibn auch ein wesentlicher Bestandteil des Berchtesgadener Land Skitouren-Festivals vom 22. bis 24. Februar. Sie ist einer der geführten Touren, die am kommenden Samstag und Sonntag angeboten werden. Das ist dann die perfekte Gelegenheit für alle, die sich schon immer mal diese Skitour wagen wollten, es bisher aber nicht geschafft haben. Ihr könnt Euch immer noch anmelden, auf der Kleinen Reibn ist genug Platz für euch alle:

 

Kontakt Veranstalter Skitouren-Festival
Grassl Event & Promotion Services GmbH
Holzengasse 26, 83486 Ramsau
Ihr Ansprechpartner: Toni Grassl
Tel.: +49-8657-98352-0
toni.grassl@grassl-eps.de
www.grassl-eps.de

 

Details zur Skitour

Je nach Kondition oder Schneeverhältnissen kann man den Ausgangspunkt der Tour individuell wählen: Sportliche Skibergsteiger starten an der Talstation der Jennerbahn direkt am Königssee, die meisten aber am Parkplatz Hinterbrand. Von hier führt der Wanderweg Richtung Mittelstation, die Aufstiegsspur für Tourengeher zweigt kurz vorher ab und führt links des Krautkaserhanges bis zur Mitterkaseralm und von dort auf den Jennersattel. Natürlich kann man auch mit der Jennerbahn bis zur Bergstation fahren und dann mit dem Mitterkaserschlepplift und sich so schon ein anstrengendes Stück des Weges sparen. Hier verlässt man die präparierte Pistenwelt, ab jetzt gibt es nur noch Naturschnee. Der Weg führt zum Stahlhaus und ist immer gut gespurt, verirren ist hier also kaum möglich.

Skitouren-Treffpunkt Stahlhaus

Skitouren-Treffpunkt Stahlhaus

An der Deutsch-Österreichischen grenze schlängelt sich der Weg zum Schneibstein entlang, dieser Aufstieg kann recht mühsam sein, da der Nordhang meistens windabgeweht und dementsprechend gerne vereist ist. Mit seinen 2.275 Metern bildet der Schneibsteingipfel den höchsten Punkt der Tour. Nach der obligatorischen Gipfelrast und dem Abziehen der Felle folgt die erste Abfahrt des Tages. Rechts des Windschartenkopfes beginnt ein ganz leichter Gegenanstieg und am Fagstein vorbei wieder in Abfahrt zum Seeleinsee auf 1.890 Metern Höhe. Jetzt heißt es wieder Felle aufziehn: Wir umqueren den Fagstein in Richtung Hohe Roßfelder.weiterlesen »

Sepp Wurm

Faschingsgaudi am Stahlhaus

 von Sepp

Das Carl von Stahl Haus lädt zur Faschingsgaudi

Nächsten Dienstag, also am 12. Februar erreicht der Fasching seinen Höhepunkt. Und auch wenn das bunte Treiben bei uns im Berchtesgadener Land nicht so ausgelassen betrieben wird, wie bei unseren fränkischen Freunden oder gar bei den Rheinländern, gibt es doch auch einige besonders erwähnenswerte  Faschings-Veranstaltungen. So zum Beispiel am Stahlhaus: Unter dem Motto „Bringst eire Musi soiber mid, sunst spüid da Schlosssa Beda!“ findet am beliebten Skitourenziel ab 10 Uhr vormittags eine Faschingsgaudi statt.

Skitour zum Stahlhaus

Das Stahlhaus auf dem Torrener Joch, ganz in der Nähe des Skigebietes Jenner auf 1.736 Metern Höhe gelegen, ist im Winter beliebtes Ziel für Tourengeher aus Bayern und Österreich. Entweder als Etappenziel auf der kleinen Reibn oder bei einer Skitour auf den Schneibstein oder als Endpunkt einer eigenständigen Skitour.

 

Viel Spaß, Euer Sepp BGLT

Steve

Große Reibn

 von Steve

Ich möchte euch mitnehmen…mitnehmen auf eine Reise durch die Berchtesgadener Alpen; entlang der Großen Reibn.
Als Trailrunner bin ich oft relativ schnell in den Bergen unterwegs und oft auch auf unbekannten Pfaden. Diesmal sind die Pfade alle bekannt, alles beschilderte und markierte Wanderwege, aber das Ende der Wandersaison und die ersten geschlossenen Berghütten, lassen diese sonst stark begangenen Wege still und einsam erscheinen.
65,7 Kilometer und 4675 Höhenmeter in 17 Stunden. Als Wanderer sollte man für diese Tour mindestens drei Tage einplanen. Die Hütteninfrastruktur gewährleistet gute Versorgung und ein angenehmes Nachtlager.

Als ich am 4. Oktober um 4:00 Uhr meine Tour starte ist mir klar: Das wird nicht einfach, aber es wird garantiert gigantisch und die unzähligen Eindrücke, die innerhalb kürzester Zeit auf mich einwirken, werden unvergesslich.
Im Lichtkegel meiner Stirnlampe bahne ich mir den Weg vom Parkplatz am Königssee über die Königsbachalm hinauf zum Carl-von-Stahl-Haus. Einzelne schmale Wolkenfetzen lassen vermuten, dass das Wetter heute nicht so perfekt wird wie am vorherigen Tag, aber tagsüber soll es gemäß Wetterbericht trocken bleiben. Das Carl-von-Stahl-Haus ist noch dunkel, als ich an ihm vorbei zum Scheibstein aufsteige. Oben angekommen kämpft sich die Sonne langsam über die benachbarten Berggipfel in Österreich.

Sonnenaufgang am Schneibstein

Das einsetzende Morgengrauen kommt genau zur rechten Zeit, denn der Weiterweg zum Seeleinsee wird technisch etwas anspruchsvoller und ist bei Tageslicht besser zu meistern als im schummrigen Licht der Stirnlampe.weiterlesen »

Christoph

Zweigipfeltour

 von Christoph

Kahlersberg und Schneibstein

Blick vom Kahlersberg
Blick vom Kahlersberg

Ganz früh sind wir  vom Hinterbrandparkplatz aus losmarschiert. Da die Sonne noch nicht über die Berge gekommen war, war es ganz schön zapfig – zu kalt, um den Foto aus dem Rucksack zu holen. Da gibt es nur eins, nämlich immer in Bewegung bleiben. Darum habe ich erst oben am Kahlersberg ein Foto vom Ausblick gemacht (und nicht vom Gipfel, habe ich ganz vergessen). Hier seht Ihr hinüber zum Schneibstein und dem Hohen Brett, links blitzt der Jenner hinaus und vorne links ist der Fagstein und rechts der Windschartenkopf.

Mausloch am Kahlersberg

Blick hinein ins Mausloch

Das bekannte Mausloch erfordert etwas Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Hat man die etwas ausgesetzte Engstelle überwunden, geht es auf einem Steig hinauf zum 2350 Meter hohen Gipfel.

weiterlesen »

Christoph

Auf zum Schneibstein!

 von Christoph

Der Schneibstein mit seinen 2276 Metern ist mit seinem glatten Rücken leicht zu erkennen.

Schneibstein

Der Gipfel in der Morgensonne

Zu erreichen ist er ganz bequem, im letzten Drittel braucht es etwas Trittsicherheit.  Ganz Bequeme können mit der Jennerbahn auf den Jenner fahren und dann hinüber zum Stahlhaus wandern und dann weiter zum Gipfel. Etwas weniger Bequeme parken am Hinterbrandparkplatz und gehen Richtung Königsbachalmen und dann hinauf, am Schneibsteinhaus und Stahlhaus vorbei zum Gipfel. Doch am schönsten ist es, sich einen Berg wirklich zu erlaufen, also vom Tal weg.

weiterlesen »

Sepp Wurm

Gipfeltreffen mit den Huberbuam

 von Sepp

TV-Tipp zu Allerheiligen: Gipfetreffen im Bayerischen Rundfunk

Am 1. November straht der Bayerische Rundfunk um 18:00 Uhr die neuste Episode von Gipfeltreffen aus. Die Kombination aus Talk- und Wandersendung begeistert seit der Erstausstrahlung 2003, damals mit Elmar Wepper als Gast nicht nur Bergfans.

Für das aktuelle Gipfetreffen wandern Thomas Huber, Werner Schmidbauer und Alexander Huber auf den Schneibstein

Für das aktuelle Gipfetreffen wandern Thomas Huber, Werner Schmidbauer und Alexander Huber auf den Schneibstein ©www.br.de

 

Auch im Berchtesgadener Land war Gipfeltreffen schon öfter, einmal unter anderem mit Wolfgang Ambros auf dem von ihm besungenen Watzmann.

 

Premiere mit den Huberbuam

In der Allerheiligensendung erleben wir eine Premiere: Zum ersten Mal wandert Werner Schmidbauer mit zwei Personen auf einen Gipfel. Und zwar mit den Huberbuam:weiterlesen »