Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Schneibstein

Das Schneibsteinhaus

 von Sepp

Schneibsteinhaus im Hagengebirge

Auf 1.670 Metern liegt das Schneibsteinhaus im Hagengebirge. Es ist vom Jenner sehr leicht zu erreichen, wenn man mit der Seilbahn auf den Berg fährt.. Eine etwas anspruchsvollere Wanderung führt vom Königssee über die Hochbahn zum Schneibsteinhaus. Daher ist die Berghütte bei Wanderern sehr beliebt. Aber auch Bergsteiger nutzen die Hütte als Stützpunkt für ausgedehnte Touren im Hagengebirge oder im Massiv des Hohen Göll. Der namensgebende Schneibstein wird zwar immer wieder als „leichtester Zweitausender der Berchtesgadener Alpen“ bezeichnet, doch unterschätzen sollte man diese Tour auch nicht: Immerhin ist der Schneibstein 2.276 Meter hoch und erfordert auf alle Fälle ein gewisses Maß an Kondition.

Schneibsteinhaus

Schneibsteinhaus

In der Regel ist das Haus von Mai bis Oktober geöffnet, im Winter nur auf Anfrage. Circa 75 Personen finden in der Hütte Platz. Bitte beachtet: Das Schneibsteinhaus ist keine Alpenvereins-Hütte und auch keine Sebstversorgerhütte, Übernachtungen sind hier nur mit Halbpension möglich.

 

Neue Informationstafel am Schneibsteinhaus

Ab sofort informiert eine neue, großformatige Tafel Wanderer am Schneibsteinhaus über die Aufgaben und Ziele des Nationalparks Berchtesgaden und gibt Tipps für Touren in der Umgebung. Die moderne, dreidimensionale Karte bietet eine Übersicht über das gesamte Schutzgebiet, die Wege sind entsprechend ihrer Schwierigkeit gekennzeichnet.

Infotafel am Schneibsteinhaus

Infotafel am Schneibsteinhaus

Die Tafel ist in Zusammenarbeit von Hüttenwirte-Paar Christa und Gottfried Strobl mit der Nationalparkverwaltung entstanden. „Unsere Gäste nehmen die neuen Informationen sehr gut an“, freuen sich die Hüttenwirte. „Viele unserer Gäste wissen gar nicht, dass sie sich im einzigen Alpen-Nationalpark Deutschlandes bewegen. Das soll nun anders werden!“.

 

Kontakt zum Schneibsteinhaus
Fam. Strobl
Tel.: +49-8652-2596
info@schneibsteinhaus.de

Das Carl-von-Stahl Haus

 von Ann-Kathrin

Ein Hüttenportrait: das Stahl Haus

Schon viel wurde in Blogs oder anderen Internetforen viel über Berg- und Wandertouren geschrieben. Doch was wäre die schönste Bergtour ohne eine Einkehr oder einen Stützpunkt zur Übernachtung. Heute stelle ich einen solchen Stützpunkt vor: Das Carl-von-Stahlhaus.

Carl-von-Stahl Haus

Carl-von-Stahl Haus

Peter Pruckner auf der kleinen Reibn

Hüttenwirt Peter Pruckner

Das Carl-von-Stahl Haus liegt auf 1736 m ü. A. Seinen Namen verdankt es Carl Stahl. Zum ersten Weltkrieg wurde die Jagd am Torrener Joch betrieben und das von keinen geringeren als der Krupp-Dynastie.  Deren Vertreter standen den Alpentouristen aufgeschlossen  gegenüber und tauschten schließlich Grundbesitz am Torrener Joch gegen  die Jochalm mit dem Alpenverein; dieser Tausch war für den Hüttenbau  sehr vorteilhaft, da das Joch wesentlich günstiger gelegen war. Die  Sektion Salzburg hatte sich mit anderen Hüttenprojekten übernommen und  kein Geld mehr für einen neuen Hüttenbau. Da fand sich ein Auswanderer  aus Österreich, Carl Stahl, der als Industrieller in Amerika in der  Textilbranche zu einem Vermögen gekommen war. Er spendete der Sektion  Salzburg das für den Hüttenbau notwendige Geld. Die Einweihung  seiner Hütte am 22. Juli 1923 erlebte er selbst nicht mehr, jedoch kam  seine Witwe. Aber nicht nur die Vergangenheit der Hütte ist interessant, auch die Gegenwart! 40 Jahre lang war Helmut Pfitzer, genannt „Heli“, Hüttenwirt auf dem Stahlhaus. Seit 2012 ist nun Peter Pruckner der Pächter des Hauses.

 

Hausmannskost und typische Almgerichte

Der erfahrene Alpinist und Hüttenwirt ist nicht nur Pächter der Hütte, sondern sorgt auch für das leibliche Wohl seiner Gäste.

Peter Pruckner und ein Teil seines Teams

Peter Pruckner und ein Teil seines Teams

Die gute Küche bietet frisch gekochte Hausmannskost und typische Almgerichte. Ein Auzug aus der Speisekarte: Kaspressknödelsuppe, Speckknödelsuppe, Spinatknödelsuppe, klassische Wildgerichte, Schweinebraten, diverse Kuchen und Süßspeisen. Ausgezeichnet wurde der Kaiserschmarren, welcher als Peter Pruckner noch Hüttenwirt in Oberösterreich war, als bester Oberösterreichs! Ich selbst komme auch immer sehr gerne zum Stahlhaus, vor allem auch wegen des Essens und des netten und herzlichen Teams!

der Kaiserschmarrn

der Kaiserschmarrn

Aufstiege zum Carl-von-Stahl Haus

Das Stahlhaus ist in den verschiedensten Schwierigkeitsgraden zu erreichen, von einfach bis schwer. weiterlesen

Abkühlung am Seeleinsee

 von Ann-Kathrin

Unterwegs im Hagengebirge

Das Pfingstwochenende war vorüber – die Sommerhitze blieb. Ich persönlich bin kein Freund von starker Hitze. Für mich ist das recht unangenehm. Mein freier Tag stand an und ich wollte wandern, aber auch nicht zu sehr in die Hitze kommen. Es sollte wohingehen, wo es angenehm frisch ist und auch nicht zu voll, wo ich in Ruhe Brotzeit machen kann. Natürlich könnte ich mir ein ruhiges Plätzchen am Königssee suchen, wenn man schon wenige Gehminuten von diesem entfernt wohnt. Doch für mich musste Bewegung her und die sollte nicht anspruchslos sein. Mein Ziel für den heutigen Tag: Der Seeleinsee! Bekannt ist der Seeleinsee vor allem durch die sogenannte „kleine Reibn“. Dabei geht man vom Parkplatz Hinterbrand zum Carl-von-Stahl Haus über den Schneibstein – Windschartenkopf – Seeleinsee – Priesbergalm zurück zum Ausgangspunkt. Bisher bin ich nur zum Schneibstein gestiegen und aus Zeitnot noch nicht die ganze „kleine Reibn“ gegangen. Nun hieß es für mich früh aufstehen und zur Jennerbahn Talstation laufen. An dieser läuft man vorbei, weiter hinauf im Dorf Königssee. Man folgt der Beschilderung zum Jenner und Königsbachalm. Nach dem letzten Haus führt nun ein Weg hinauf zur Königsbachalm – der sogenannte Hochbahnweg. Dieser bietet schon recht früh schöne Tiefblicke zum Königssee. Relativ schnell erreicht man die Königsbachalm, wo das Vieh noch gemütlich auf der Almwiese liegt und vor sich hindöst. Die Königsbachalm lies ich links liegen und ging den Königsbergergraben hinauf, der Beschilderung zur Priesbergalm folgend. An der Priesbergalm ist leider noch kein/e Senner/in da, wodurch ich leider dort kein Frühstück machen konnte.

Priesbergalm

Priesbergalm

Bis zur Priesbergalm ist der Weg breit und gut ausgebaut. Hinter der Almhütte wird der Weg zu einem schmalen Pfad der über die Wiesenhänge führt. Immernoch ebenmäßig und bequem zu gehen. Relativ früh kommt man dann an eine Weggabelung, wo man rechts dem Hirschenlauf folgend zur Gotzenalm gelangt. Ich gehe links hinauf in Richtung Seeleinsee/Kahlersberg. Der Pfad ist noch immer schmal und geht den sogenannten „Stiergraben“ entlang. Besondere alpine Erfahrung ist in diesem Bereicht des Weges noch immer nicht von Nöten.

 

Von der Preisbergalm durch den Stiergraben zum Seeleinsee

Da ich selbst noch nie am Seeleinsee zuvor war, las ich mir im Internet verschiedene Wegbeschreibungen durch. Oft wird der Weg als unproblematisch von der Priesbergalm zum Seeleinsee beschrieben. Aber es gibt auch Meinungen mancher Bergwanderer, die das nicht so sehen und ihn (wie auch die gelben Wegschilder ihn kategorisieren) als mittelschweren Steig beschreiben. Ich bin gespannt was mich erwarten wird! Bald wird aus dem schattigem Waldpfad ein der Sonne schonungslos ausgesetzter Steig. Es geht stetig bergauf. Trotz dass es noch morgens ist, ist es schon super heiß. Der Schweiß läuft in Bächen. Auch hier bewährt sich wieder mein Trinkschlauch, wodurch ich nicht andauernd meinen Rucksack ab- und aufsetzen muss um etwas zu trinken. An den Steilstufen des Weges läuft permanent ein Rinnsal Wasser hinunter, was die Steine rutschiger macht. Bisher war ich ab der Weggabelung zum Seeleinsee komplett alleine auf der Tour. Nach fast einer Stunde führt der Bergsteig (der keineswegs unproblematisch ist, wenn man kein erfahrener Berggeher ist!) zu einem Altschneefeld, das wie in einer Art Graben liegt. Man kann dem Schneefeld nicht ausweichen, man muss darüber wandern. Glücklicherweise ist dieses erste Schneefeld ohne starke Steigung, ein sicherer Tritt genügt. Wie ich aber auf den Fußabdrücken anderer Wanderer sehen kann, war dieser sicherer Tritt nicht bei jedem vorhanden.

Altschneefeld hinter dem Stiergraben

Altschneefeld hinter dem Stiergraben

Nachdem dieses Altscheefeld überquert wurde, lies auch das nächste nicht lange auf sich warten. Dieses Schneefeld ist deutlich breiter und länger und diesmal kann ich sehen wie vorherige Berggeher in den Altschnee eingesürzt sind, meist mit einem Fuß. Dadurch konnte ich gut erkennen, wie tief dieser Schnee noch ist. Vorsichtig gehe ich darüber, als dieses dann zu Ende ist gilt es sich zu orientieren. Rote Punkte an den Steinen sind nicht zu erkennen und auch kein durchgetretener Pfad.

Altschneefeld hinter dem Stiergraben

Altschneefeld hinter dem Stiergraben

Ich verlies mich auf mein Gefühl und ging links seitlich hoch. Bald darauf war dann auch wieder der Steig zu erkennen. Diesmal war ich auf einer Art Plateau angelangt. Schon sehe ich auch die vertrauten gelben Hinweisschilder. An dieser Stelle hat man die Möglichkeit weiterzugehen über das Hochgeschirr zur Gotzenalm oder zur Wasseralm. Ausdauernde Berggeher können natürlich von dort aus noch den Kahlersberg besteigen.weiterlesen

Wanderungen am Wasser

 von Sepp

Erfrischende Touren für heiße Tage

Auf den Berg oder an den See? An heißen Sommertagen, wie Sie uns in den Pfingstferien bevorstehen, stellt sich diese Frage so manchem Bergsteiger und Wanderer. Dabei kann man das „oder“ einfach durch ein „und“ ersetzten und schon wird aus der Frage eine Aussage: Berge und Wasser! Viele Wanderungen und Bergtouren im Berchtesgadener Land führen nämlich an erfrischenden Gewässern entlang und sorgen an heißen Tagen für Abkühlung während einer anstrengender Wanderung. 7 erfrischende Wanderungen aus unserer Region hat nun Stefan Herbke, der bekannte Berg-Journalist, in seinen neuen Wanderführer Touren am Wasser – 35 erfrischende Wanderungen zu Bergseen und Klammen in den Bayerischen Alpen aufgenommen.

Stefan Herbke: Touren am Wasser|35 erfrischende Wanderungen zu Bergseen und Klammen in den Bayerischen Alpen

Stefan Herbke: Touren am Wasser | 35 erfrischende Wanderungen zu Bergseen und Klammen in den Bayerischen Alpen

Wanderungen und Bergtouren am Wasser

Die von Stefan Herbke aufgeführten Touren decken das ganze Spektrum des Wanderns ab: Von einfachen und gemütlichen Wanderungen bis zur Touren im hochalpinen Gelände. Die einzelnen Touren sind:weiterlesen

Skitour auf den Jenner

 von Sepp

Unterwegs auf dem Königsweg

Absolutes Traumwetter herrschte gestern! Und auch wenn im Tal schon alles nach Frühling aussieht, sind die Skitourenbedingungen in den höheren Lagen noch sehr gut. Ich entschied mich gestern zu einer kleinen Skitour am Jenner. Da die Schneesituation in den Tallagen schwierig ist, startete ich meine Tour an de Mittelstation der Jennerbahn. Von dort ging ich über den Königsweg in Richtung Wasserfallalm. Noch im Schatten liegend, herrschten hier noch relativ kühle Temperaturen. Dafür ergaben sich optisch tolle Kontraste zwischen der dunklen Almfläche und dem sonnenbeschienenen Watzmann gegenüber.

Der Watzmann von der Wasserfallalm

Der Watzmann von der Wasserfallalm

Hin und wieder offenbarte sich ein Blick auf den Königsee, der sich bis in den Vormittag unter einer Nebeldecke versteckte. Ohne große Steigungen führt mich der Weg bis zur Königsbachalm.

Die Königsbachalm

Die Königsbachalm

Natürlich hätte ich auch den Weg über Lohmais einschlagen können. doch ich wollte an diesem Tag ganz gemütlich gehen, ohne die Minuten zu zählen.

 

Von der Königsbachalm zur Königsbergalm

Hinter der Königsbachalm wird der Weg dann steiler: Durch den Wald  führt eine gut gespurte Spur als Abkürzung abseits des bekannten Sommerweges zur Königsbergalm. An der Alm ansgekommen grüßt von oben bereits die Bergstation und das Restaurant unterhalb des Jennergiofels.weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Kleine Reibn im Sommer

 von Lisa

Aufstieg auf  den Schneibstein

Am Sonntag soll das Wetter bis Mittag oder Nachmittag aushalten. Geht sich das aus? Für den Schneibstein bestimmt. Im ersten Drittel gibt es sogar Sonne, dann erobern die Nebelschwaden das Torrener Joch und ziehen weiter hinauf Richtung Schneibsteingipfel (2.276 m). Stein-Pyramiden markieren den Weg. Oben reißt es wieder auf und wir wagen es und steigen nicht auf demselben Weg wieder ab, sondern gehen weiter Richtung Seeleinsee, die sogenannte Kleine Reibn, eine insgesamt ca. 6-stündige Tour durch das Hagengebirge. Beim Übergang vom Schneibstein zur Windscharte (2.164 m) sehen wir ein Schneehuhn –  leider zu schnell weggeflogen, um es zu fotografieren – und ein Tier, das von Weitem aussieht wie ein Kamel, dann aber doch nur eine große Gämse ist. Ein Stück weiter lagert eine Steinbock-Familie, deren Mitglieder uns aber leider nur den Allerwertesten zudrehen.

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Waldi

Traumskitour "Kleine Reibe"

 von Waldi

Ein Muß für jeden Skitourengeher im Berchtesgadener Land ist, einmal die Kleine Reibe zu machen.

Schneibstein Gipfelkreuz

Schneibstein Gipfelkreuz

Wir machten uns bei strahlendem kaltem Wetter auf und starteten vom Parkplatz Hinterbrand aus. Die schwächeren Tourengeher fahren mit der Jennerbahn rauf.

Kleine Reibe

verblasener Schnee in Richtung Seelein See

Ca 1 1/2 Stunden benötigen wir bis zum Stahlhaus. Bis hierher ist es fast nur Pistengeherei. Ab dem Stahlhaus gehts ins Gelände, das landschaftlich schon ab der Scharte beim Jenner sehr reizvoll ist: Gemsen blicken immer wieder neugierig von allen Ecken herüber,wir steigen stetig bergauf und sind in ca 1 Stunde auf dem Schneibstein. Ein herrlicher Rundblick belohnt uns. weiterlesen

Jenner-Skitour bei Traumwetter

 von Sepp
Hochbahn Weg am Königssee

Hochbahn Weg am Königssee

Skitour vom Königssee auf den Jenner

Was war das für ein Traumtag gestern. Sonne satt und frischer Pulverschnee. Da schlägt das Skitourengeher-Herz höher! Leider habe ich den Morgen verchlafen, so konte ich keine große Tour machen.  Aber die Tour auf den Jenner ist auch noch machbar, wenn mann erst gegen Mittag aufbricht. Zusammen mit zwei Freunden machten wir uns vom Parkplatz Königssee an der Talstation der Jennerbahn auf Richtung Skipiste. Diese nutzen wir allerdings nur die ersten paar hundert Meter, bevor wir in die sogenannte Hochbahn abzweigten.

Dieser Weg führt oberhalb des Königssees entlang und erlaubt an einigen Stellen auch einen Blick auf den See und führt zur Königsbachalm. Während wir gerade erst mit dem Aufstieg begonnen hatten, kam uns auf der Hochbahn unsere Bloggerin Waldi entgegen. Sie befand sich mit ihren Begleitern bereits in der Abfahrt, ich nehme an sie kamen von den Hohen Rossfeldern. Vielleicht berichtet sie uns ja darüber!

 Auf dem Weg zur Königsbachalm

Auf dem Weg zur Königsbachalm

Auf der Königsbachalm angekommen bot sich ein fantastisches Bild: Die Hänge waren von frischen Pulverschnee bedeckt und von nur wenigen Skispuren durchzogen, die Alm selbst war von frischem Schnee bedeckt, die Bäume verschneit und eine besondere Atmosphäre entstand durch den harten Licht-Schatten Kontrast.

Königsbachalm in Licht und Schatten

Königsbachalm in Licht und Schatten

Etwas oberhalb der Almhütten zeigte sich dann auch der Watzmann in seiner beeindruckenden Gestalt, seine schneebedeckten Hänge und die Sonne verliehen ihm an diesem Tag imposanten Glanz.weiterlesen

Die Kleine Reibn – Skitour

 von Sepp

Der Skitouren-Klassiker: Die Kleine Reibn

Die Kleine Reibn ist die wahrscheinlich bekannteste und beliebteste Skitour in den Berchtesgadener Alpen. Dafür gibt es viele Gründe, im besonderen ist es bei dieser Tour die abwechslungsreiche Landschaft: von den präpierten Hängen des Skigebietes Jenner über den alpinen Aufstieg zum Schneibstein, die sanften Hänge  und leichten Gegenanstiege bis zum zugfrorenen Seeleinsee, die traumhafte Abfahrt über die Hohen Roßfelder und schließlich die Almen Priesberg und Königsbach. Das letzte Stück auf der sogenannten Hochbahhn bietet dann noch einige Male einen Tiefblick zum Königssee.

Geführte Skitour Kleine Reibn

Geführte Skitour Kleine Reibn

Mehr Landschaft und Natur kann man auf 18 Kilometern kaum erleben!

 

Geführte Kleine Reibn beim Skitouren-Festival

Natürlich ist die Kleine Reibn auch ein wesentlicher Bestandteil des Berchtesgadener Land Skitouren-Festivals vom 22. bis 24. Februar. Sie ist einer der geführten Touren, die am kommenden Samstag und Sonntag angeboten werden. Das ist dann die perfekte Gelegenheit für alle, die sich schon immer mal diese Skitour wagen wollten, es bisher aber nicht geschafft haben. Ihr könnt Euch immer noch anmelden, auf der Kleinen Reibn ist genug Platz für euch alle:

 

Kontakt Veranstalter Skitouren-Festival
Grassl Event & Promotion Services GmbH
Holzengasse 26, 83486 Ramsau
Ihr Ansprechpartner: Toni Grassl
Tel.: +49-8657-98352-0
toni.grassl@grassl-eps.de
www.grassl-eps.de

 

Details zur Skitour

Je nach Kondition oder Schneeverhältnissen kann man den Ausgangspunkt der Tour individuell wählen: Sportliche Skibergsteiger starten an der Talstation der Jennerbahn direkt am Königssee, die meisten aber am Parkplatz Hinterbrand. Von hier führt der Wanderweg Richtung Mittelstation, die Aufstiegsspur für Tourengeher zweigt kurz vorher ab und führt links des Krautkaserhanges bis zur Mitterkaseralm und von dort auf den Jennersattel. Natürlich kann man auch mit der Jennerbahn bis zur Bergstation fahren und dann mit dem Mitterkaserschlepplift und sich so schon ein anstrengendes Stück des Weges sparen. Hier verlässt man die präparierte Pistenwelt, ab jetzt gibt es nur noch Naturschnee. Der Weg führt zum Stahlhaus und ist immer gut gespurt, verirren ist hier also kaum möglich.

Skitouren-Treffpunkt Stahlhaus

Skitouren-Treffpunkt Stahlhaus

An der Deutsch-Österreichischen grenze schlängelt sich der Weg zum Schneibstein entlang, dieser Aufstieg kann recht mühsam sein, da der Nordhang meistens windabgeweht und dementsprechend gerne vereist ist. Mit seinen 2.275 Metern bildet der Schneibsteingipfel den höchsten Punkt der Tour. Nach der obligatorischen Gipfelrast und dem Abziehen der Felle folgt die erste Abfahrt des Tages. Rechts des Windschartenkopfes beginnt ein ganz leichter Gegenanstieg und am Fagstein vorbei wieder in Abfahrt zum Seeleinsee auf 1.890 Metern Höhe. Jetzt heißt es wieder Felle aufziehn: Wir umqueren den Fagstein in Richtung Hohe Roßfelder.weiterlesen

Faschingsgaudi am Stahlhaus

 von Sepp

Das Carl von Stahl Haus lädt zur Faschingsgaudi

Nächsten Dienstag, also am 12. Februar erreicht der Fasching seinen Höhepunkt. Und auch wenn das bunte Treiben bei uns im Berchtesgadener Land nicht so ausgelassen betrieben wird, wie bei unseren fränkischen Freunden oder gar bei den Rheinländern, gibt es doch auch einige besonders erwähnenswerte  Faschings-Veranstaltungen. So zum Beispiel am Stahlhaus: Unter dem Motto „Bringst eire Musi soiber mid, sunst spüid da Schlosssa Beda!“ findet am beliebten Skitourenziel ab 10 Uhr vormittags eine Faschingsgaudi statt.

Skitour zum Stahlhaus

Das Stahlhaus auf dem Torrener Joch, ganz in der Nähe des Skigebietes Jenner auf 1.736 Metern Höhe gelegen, ist im Winter beliebtes Ziel für Tourengeher aus Bayern und Österreich. Entweder als Etappenziel auf der kleinen Reibn oder bei einer Skitour auf den Schneibstein oder als Endpunkt einer eigenständigen Skitour.

 

Viel Spaß, Euer Sepp BGLT