St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Schweiz
Sepp Wurm

Bayerische Seen entlang der Deutschen Alpenstraße

 von Sepp
Mystische Stimmung: Herbst auf St. Bartholomä am Königssee

Mystische Stimmung: Herbst auf St. Bartholomä am Königssee

Wo nicht nur Wasser und Berge von erster Qualität zeugen

Mitte Oktober besuchten 18 Schweizer Reiseveranstalter das Berchtesgadener Land. Gemeinsam mit anderen bayerischen Destinationen stellte man sich unter dem Titel „Bayerische Seen entlang der Deutschen Alpenstraße“ den anspruchsvollen Urlaubsprofis aus dem  Nachbarland vor.

Das Reiseprogramm setzte auf Erlebnisse an bekannten Seen und Bewegung in der Natur. Startpunkt der Reise war natürlich der Königssee, der die Besucher auch ohne strahlenden Sonnenschein  beeindruckte.  „Die mystische Stimmung, die roten Türme der Wallfahrtskirche und eine ausgezeichnete Brotzeit in St. Bartholomä begeisterten die Gäste“ beschreibt  Raphaela Anfang, die bei der Berchtesgadener Land Tourismus unter anderem für das Auslandsmarketing zuständig ist, die Stimmung.weiterlesen »

Sepp Wurm

Von Zermatt nach Verbier

 von Sepp

Skitourenrennen Patrouille des Glaciers

Am Sonntag, 4. Mai, nahmen neun Heeresbergführer der Gebirgsjägerbrigade 23 bei der 30. Auflage des härtesten Skitourenrennens der Welt in der Schweiz teil. Was für den Triathleten der Ironman auf Hawaii oder die Tour de France für den Radfahrer, das ist für den Skibergsteiger die Patrouille des Glaciers von Zermatt nach Verbier. Vergessen sind die zahllosen Trainingsstunden, die Blasen an den Füßen, die Krämpfe in den Waden, die kalten Finger, die es im Laufe der letzten Monate gab und vor allem alle Strapazen der zurückliegenden Nacht.

Jubel beim Zieleinlauf

Jubel beim Zieleinlauf

Applaudierend erheben sich in diesem Moment Menschen auf den Terrassen der noblen Hotels und Restaurants im Schweizer Skiort Verbier und rufen „Bravo!“. Sie bilden das Spalier für die einlaufenden Patrouilleure, wie die Teilnehmer der Patrouille des Glaciers genannt werden.

 

Das härteste Skitourenrennen der Welt

Die Strecke von Zermatt nach Verbier fordert den Dreier-Patrouillen alles ab: 4000 Höhenmeter, 53 Kilometer, 40 Grad steile Abfahrten im vergletscherten Gelände und das größtenteils bei Dunkelheit. Auf dem höchsten Punkt der Strecke, der 3.700 Meter hoch gelegenen Tete Blanche, waren es nachts -20 Grad kalt. Mehr als 5.300 Teilnehmer aus 30 Nationen stellten sich dieser Herausforderung.

Hunderte Zuschauer und ausgelassene Stimmung beim nächtlichen Start in Zermatt.

Hunderte Zuschauer und ausgelassene Stimmung beim nächtlichen Start in Zermatt.

„Durch die Neuschneefälle kurz vor dem Rennen war die Strecke dieses Jahr in einem exzellenten Zustand. Auf der Tete Blanche war es aber mal wieder brutal. Die Temperaturen und der Wind haben einige Mannschaften zum Aufgeben gezwungen. Wenn man da oben nicht schnell wegkommt, kann es gefährlich werden für die eigene Gesundheit“, erklärt der staatlich geprüfte Bergführer, Oberstleutnant Johannes Schwegler aus Bad Reichenhall.

 

Sportlicher Wettkampf statt Mobilmachung

Im ursprünglichen Sinn war die Patrouille des Glaciers 1943 als Mobilmachungsübung der Schweizer Armee gedacht, um Truppenteile von Zermatt nach Verbier zu bringen. weiterlesen »

Sepp Wurm

Winter-Vortragsreihe des Nationalparks

 von Sepp

Schutzgebiete in der Schweiz

Deutschland hat insgesamt 14. Österreich sechs. Und die Schweiz? Nur einen einzigen. Und dem sollen nun weitere folgen. Die Rede ist von Nationalparks –  Schutzgebieten zum Erhalt der Natur ich ihrer ursprünglichen Dynamik. Simone Remund vom Bundesamt für Naturschutz in Bern berichtet zum Auftakt der traditionellen Winter-Vortragsreihe des Nationalparks Berchtesgaden am Mittwoch, 12. Dezember, um 19:00 Uhr vom Bestreben der Eidgenossen, neue Schutzgebiete im Herzen Europas auszuweisen.

Schweizerischer Nationalpark

Schweizerischer Nationalpark

Beginn der Wintervortragsreihe

Der Schweizerische Nationalpark wurde 1914 als einer der ersten in Europa gegründet. Danach passierte lange nichts. Erst seit 2008 hat die Schweiz die Möglichkeit, neue Schutzgebiete auszuweisen. Mit Erfolg: Seitdem sind bereits 14 Naturparks und ein Naturerlebnispark entstanden. Und Nationalparks? Zwei befinden sich derzeit in Vorbereitung. Wo genau und mit welchen Herausforderungen sich die Planer auseinandersetzen müssen verrät Simone Remund im ersten Vortrag der Winter-Vortragsreihe des Nationalparks Berchtesgaden am 12. Dezember 2012 um 19:00 Uhr im Nationalpark-Haus Berchtesgaden, Franziskanerplatz 7. Unter dem Titel „Schutzgebiete in der Schweiz“ erklärt die bergbegeisterte Schweizerin, wie diese Parks entstehen und warum sie nicht nur für Naturfreunde eine Reise wert sind. Noch bis März 2013 stellt der Nationalpark Berchtesgaden an jedem zweiten Mittwoch im Monat Themen aus Forschung, Brauchtum und Naturschutz vor. Beginn der Veranstaltungen im Nationalpark-Haus ist jeweils um 19:00 Uhr. Der Eintritt kostet 2,50 Euro.

 

Pressmitteilung Nationalpark Berchtesgaden