St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Ski fahren
Ann-Katrin

Anka unterwegs als Schnee-Checkerin

 von Ann-Kathrin
Sonne, Schnee und ich

Sonne, Schnee und ich

Aktuell wird ja gerne über das viel zu warme Wetter gejammert und dass ja gar kein Wintersport betrieben werden kann. Ja, das Leben ist ein Jammertal und wie schön ist es sich darin zu baden. Wer die Augen offen hält und auch für Neues offen ist, der bekommt auch aktuell hier im Berchtesgadener Talkessel gute Wintersportbedingungen beziehunsgweise wunderschöne Naturerlebnisse.

So verschlug es mich gestern mit den Scheeschuhen am Rucksack ins Hagengebirge. So mancher im Talgebliebener würde nun annehmen, dass ich da nur meine Schneeschuhe spazieren trug. Doch weit gefehlt! In der Mitte des Stiergraben waren diese wirklich angenehm und Gold Wert.

Naturschnee im Hagengebirge

Naturschnee im Hagengebirge

Mein Wunsch war es die Region um den Seeleinsee mit einer ordentlichen Schneemenge mal im Winter zu sehen und nicht nur mit Altscheeresten im Frühjahr. Gespannt was mich erwartet startete ich in Schönau am Königssee. Am Seeleinsee war ich komplett alleine. Ich stieg noch ein bisschen oberhalb des Sees und dem was von ihm übrig ist (wir sehen uns im Sommer) und genoß die Sonne wie eine Schlange nach der Winterstarre.

Sonne über dem Hochgeschirr

Sonne über dem Hochgeschirr

Wie so oft konnte ich mich von dieser unwirklich schönen fast schon kitschigen Szenerie kaum trennen. Doch am nächsten Tag ging es vom natürlichen Schnee in den Kunstschnee.weiterlesen »

Ann-Katrin

Ann-Kathrin lernt Skifahren

 von Ann-Kathrin

Heute ist es nun endlich soweit: Ich lerne Ski zu fahren. Erst vor kurzem habe ich mir das Skilanglaufen als Autodidakt beigebracht. Aus meiner persönlichen Sicht ist das Ski fahren im Gegensatz zum Skilanglauf im klassischen Stil ein ganz anderes Kaliber. Dementsprechend wäre das ganz schöner „Harrakiri“ sich das Ski fahren Autodidakt beizubringen! Hier sind Profis gefragt, bei denen das Skifahren auch ohne Knochenbruch erlernt werden kann. Dazu kommt, dass ich ziemlich ängstlich auf Geschwindigkeit reagiere. Ich werde jeweils zwei Mal zwei Privatlehrerstunden beim Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg in Anspruch nehmen. Diese Skischule befindet sich im staatlichen Gutshof Obersalzberg (im Sommer Golfplatz) und ist in wenigen Minuten mit der Buslinie 838 ab Berchtesgaden Bahnhof erreicht.

Eingang Skischule und Skigebiet

Eingang Skischule und Skigebiet

Dort erwartet mich schon am Morgen Friedl Höllbacher. Einer der ersten Snowboard-Rennläufer hier im Berchtesgadener Land. Fast alle Ski- und SnowboardlehrerInnen haben eine besondere Leidenschaft für den Wintersport. Beispielsweise der Bruder meines heutigen Skilehrers Stefan Höllbacher ist ehemaliger Skirennläufer und gehört dem Team des Deutschen Skilehrerverbandes (DSLV) an. Zuerst geht es in den Skiverleih. Dort muss die Ausrüstung auf mein Köpergewicht und meine Körpergröße angepasst werden. Vor allem ein bequemer Schuh ist Gold Wert, wie ich am Ende der zwei Stunden merken werde. Der Schuh fühlt sich an wie ein Schraubstock. So müssen sich wohl die Ritter in ihren Rüstungen gefühlt haben. Je länger ein Ski ist, umso rasanter kann man mit diesem eine Abfahrt herunter fahren. Für den Anfang genügt natürlich ein relativ kurzer Ski. Zu guter letzt wird ein passender Helm ausgesucht.

Skilehrer Friedl stellt die Ski ein

Skilehrer Friedl stellt die Ski ein

In meiner Skifahrer Ritterrüstung geht es dann zu Piste. Das laufen in den Skischuhen fällt mir sehr schwer. Klar, denn ich kenne vom Berggehen, Schneeschuhgehen und dem Skilanglauf die absolute Bewegungsfreiheit. Diese ist im Skischuh nicht erwünscht bzw. förderlich.  Die Spannung steigt je näher ich dem Skigebiet komme. Sonst bin ich eher die entspannte mit dem niedrigen Blutdruck, aber so langsam spüre ich wie sich der Puls erhöht. Als erstes wird eine Liftkarte besorgt. Ich ahne schon, dass es nicht nur beim Kinderhügelchen heute bleiben wird. Hoffentlich schaffe ich das. Friedl erklärt mir zuerst die Funktionsweise der Ausrüstung. Dann steige ich in einen der Ski. Hier ist es wichtig, dass dieser auch richtig einrastet! Auf einem Bein balancierend fahren wir auf ebener Strecke geradeaus. Dies dient dazu zu lernen, das Gleichgewicht zu halten. Das gleiche wird auch mit dem anderen Bein gemacht.

 

Dann ist es soweit, ich stecke mit beiden Beinen bzw. Füßen fest auf den Ski. Ich erlerne den sogenannten Schneepflug. Hierbei muss ich die hinteren Enden der Ski auseinander drücken um somit auch zu bremsen. Friedl erklärt mir, dass es wie bei einem Auto auch beim Ski fahren einen Bremsweg gibt. Man kommt nicht sofort zum stehen. Friedl sieht mir meine Anspannung an. Ich bin von den Haarspitzen bis zu den Zehennägeln vollkommen verkrampft. Er fährt mir gegenüber frontal und ich kann mich wenn Nötig an ihm fest halten. Die Skistöcke wurden erstmal zur Seite gelegt. Das gibt mir Sicherheit. Seine Kompetenz und sein Können geben mir Sicherheit.

Skigebiet staatlicher Gutshof Obersalzberg

Skigebiet staatlicher Gutshof Obersalzberg

Um das Stück, das man herunterfuhr wieder „hinauf“ zu kommen hält man sich an einem Seillift fest. Auch das muss man erst einmal lernen. Als das mit dem sogenannten Schneepflug reibungslos klappt, geht es ans Kurven fahren. Hierbei wird immer das Gewicht auf ein Bein verlegt. Hier am Hügelchen klappt das ganz gut. Nach mehrmaligen Versuchen, bis eine gewisse Sicherheit meinerseits da ist, wird hinüber gewechselt zum Tellerlift, dem sogenannten Oberaulift.weiterlesen »

Outdoor aktiv im Berchtesgadener Land

 von Sarita

Schneeschuhwandern in der Region

Etwas gemütlicher geht bei der Schneeschuhwanderung zu. Hier erleben Outdoor-Freunde die unberührte Schönheit des Berchtesgadener Landes ganz unmittelbar. Abseits von Trubel und Hektik der Pisten lassen sich die eindrucksvollen Panoramen von Hochkalter und Watzmann in Ruhe genießen. So können auch Nichtskifahrer die winterliche Natur der Region erkunden, die ansonsten unerreichbar für sie wäre. Beim Schneeschuhwandern verbinden sich Sport und Naturerlebnis ganz einfach miteinander. Doch wie beim Skifahren und Snowboarden geht auch beim Schneeschuhwandern nichts ohne das entsprechende Equipment. Neben einer angemessenen Bekleidung kommt es vor allem auf das Schuhwerk an. Den richtigen Schneeschuh zum Stiefel bietet etwa Campz an.

Schneeschuhwandern im Berchtesgadener Land

Schneeschuhwandern im Berchtesgadener Land

Der Outdoor-Ausrüster empfiehlt Einsteigern, die an einem der vielen geführten Ausflüge in der Region teilnehmen, Schneeschuhe aus Kunststoff. Diese sind robust genug für die ersten Touren und günstiger im Vergleich zu den Profi-Modellen aus Aluminium. Erfahrene Wanderer in den Berchtesgadener Alpen, aber auch Snowboarder abseits der Pisten sollten dann zur leichteren Variante greifen. So erhalten sie genügend Traktion, um Hänge zu überqueren, und eine Steighilfe, um viele Höhenmeter zu überwinden, ist auch integriert. Um auf leichtem Neu- oder Pulverschnee zu laufen, kommt man auch im Berchtesgadener Land nicht um einen Aluminium-Schneeschuh herum.

 

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