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Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Ski

Vor 50 Jahren am Jenner: Der erste Ski Weltcup

 von Sepp
Der erste Ski Weltcup am Jenner 1967 © TRBK

Der erste Ski Weltcup am Jenner 1967 © TRBK

Am 5. und 6. Januar 1967 fanden die ersten Ski Weltcup Rennen in der Geschichte statt. Austragungsort der damals noch FIS A-Rennen genannten Bewerbe war der Jenner.

82 Skiläufer aus 16 Nationen kämpfen am 5. Januar 1967 im Slalom am Skiberg am Königssee um Sekunden. Start des Spezialslaloms war am Spinnerkaser, das Ziel an der Mittelstation der Jennerbahn. Der erste Vorläufer bei diesem Rennen ist übrigens Sebastian Aigner vom Skiclub Berchtesgaden, der Vater von Thomas Stangassinger, dem Slalom Olympiasieger von 1994 in Lillehammer.

Ski Wletcup Slalom 1967 am Jenner © TRBK

Ski Weltcup Slalom 1967 am Jenner © TRBK

Nach dem ersten Lauf führt der schwedische Holzfäller und Weltklasse-Slalomfahrer Bengt Erik Grahn mit mehr als einer Sekunde Vorsprung. Allerdings wird dem Schweden im zweiten Lauf die anspruchsvolle Piste am Jenner zum Verhängnis und er scheidet wenige Meter vor dem Ziel mit einem Einfädler aus. Erster Sieger eines Ski-Weltcup-Rennens ist damit der Österreicher Heini Messner, der den Franzosen Melquinod und den Schweizer Dumeng Giovanoli auf die Plätze verweist. Jean-Claude Killy, der spätere dreifache Olympiasieger, schafft es an die vierte Stelle, beeindruckt aber die zahlreichen Zuschauer mit seiner eleganten Fahrweise. Bester Deutscher im Spezialslalom ist Willi Lesch vom SC Kreuth. Lokalmatador Rudi Schaupp, der heutige Betreiber der Rossfeld-Skilifte kommt an die 48. Stelle.weiterlesen

Skifahren wie anno dazumal am Jenner

 von Sepp
Charivari Teilnehmer

Charivari Teilnehmer vor der Mitterkaseralm am Jenner

18. Berchtesgadener Charivari am 12. März 2016

Am Samstag, 12. März 2016 veranstaltet der Skiklub Berchtesgaden in Kooperation mit der Jennerbahn und der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee den 18. Berchtesgadener Charivari, einen Nostalgie-Ski-Wettkampf der besonderen Art auf dem Jenner, dem Skiberg im Berchtesgadener Land.

„Wie zu alten Zeiten“ präsentieren sich die Teilnehmer auf Holzbrettln mit oder ohne Stahlkante und in nostalgischer Kleidung. Auch der Fahrstil ist an „anno dazumal“ angepasst. Bei dem Wettkampf geht es nicht hundertstel Sekunden. Besonderen Wert legt die sachkundige Jury bei der Bewertung neben einer Mittelzeit auf Haltung, Stil entsprechend der alten Zeit, Ausrüstung und Gewand. All diese Kriterien entscheiden letztendlich, wer als Sieger hervorgeht und den heiß begehrten Preis, einen Charivari, mit nach Hause nehmen darf.

Die Nostalgie-Veranstaltung auf dem Mitterkaser-Hang am Jenner ist bereits liebe Tradition geworden. Teilnehmer vorwiegend aus Österreich, Slowenien und Deutschland gehen um 12 Uhr an den Start und auf eine Rennstrecke mit historischen Toren und Zielband. Im Anschluss wird die Siegerehrung bei zünftiger Musi und geselligem Beisammensein in der Mitterkaser-Alm zelebriert. Die Startgebühr macht  5 Euro, die Nachmeldung 10 Euro aus.weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Kleine Skitour am Rossfeld

 von Lisa
Rossfeld - ausreichend Schnee

ausreichend Schnee am Rossfeld

Endlich ist er da, der Schnee, auf den wir im Berchtesgadener Land schon seit Dezember warten. Zum Skifahren reicht’s freilich noch nicht überall, aber nun soll es auch so kalt werden, dass die Schneekanonen am Jenner nicht mehr nur auf Spatzen schießen, sondern auch Schnee machen können.

Am Rossfeld sind jedenfalls alle vier Lifte in Betrieb und Familien, Schulklassen und einige Gäste von jenseits des Weißwurstäquators schwingen schon eifrig die Hänge hinunter, während die Karawane der Skitourengeher vom Madlerlehen oder von der Mautstelle aus den Berg aus eigener Kraft hinaufziehen. Das Wetter ist herrlich, die Schneelage ausreichend. Rundum wandert der Blick vom Untersberg im Norden, über den Talausblick nach Salzburg und auf die Salzachebene, nach Osten hin der Dachstein und nach Süden das Tennengebirge und der Hohe Göll.

Untersberg

Blick vom Rossfeld zum Untersberg

Tennengebirge

Das Tennengebirge im Salzburger Land

Am Gipfel

Am Rossfeld Gipfel

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Geschwindigkeit bringt Sicherheit

 von Ann-Kathrin

„Geschwindigkeit bringt Sicherheit!“ Diesen Satz habe ich heute gefühlte 100 Mal gehört. Was soll  mir das sagen? Ich kann doch nur schnell sein, wenn ich sicher bin. Ein unsicherer Skifahrer fürchtet sich doch vor der Geschwindigkeit. Also wie ist dieser Satz zu verstehen?
Heute finden meine zweiten zwei Skikursstunden statt. Wieder zusammen mit Friedl Höllbacher vom Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg.

Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg

Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg

Auch er verwedet des öfteren eben diesen Satz. Ich frage Friedl nach dem tieferen Sinn dieses Satzes, da ich einfach nicht dahinter komme, wie dieser zu verstehen ist. Das eine funktioniert doch nur mit dem anderen. Friedl Höllbacher verdeutlicht mir die Bedeutung durch das Fahrrad fahren. Erst wenn ich eine gewisse Geschwindigkeit mit dem Fahrrad fahre, kann ich stabiler auf dem Fahrrad sitzen und auch Kurven fahren. Bin ich sehr langsam oder bleibe stehen, kann ich nicht mehr ohne das Gleichgewicht zu verlieren auf dem Fahrrad sitzen. Das macht Sinn!

 

Und so soll es auch beim Skifahren sein. Je schneller man ist umso leichter fällt das Kurven fahren. Theorie verstanden, jetzt muss das Ganze in die Praxis umgesetzt werden! Auch heute nutzen wir das beim Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg gelegene Skigebiet beim staatlichen Gutshof am Obersalzberg. Leider ist es heute nicht so sonnig wie beim letzten Mal. Man erahnt durch den grauen Schleier die Sonne, aber sie hat einfach nicht die Kraft sich gegen die graue Suppe durchzusetzen. Ganz schön eisig ist es! Das habe ich nun auch gelernt, dass in der Skifahrersprache „eisig“, nicht wie ich es tue auf die Luft oder Temparatur bezogen wird, sondern man bezeichnet damit den Untergrund beziehungsweise die Piste. Jedenfalls mir war trotz der Skibekleidung ziemlich kalt.

 

Heute trage ich außerdem den perfekten Skischuh! Ein Modell von Lowa. Es ist genauso wie es eine Freundin mir beschrieb: Wenn du den perfekten Skischuh gefunden hast, dann fühlt er sich an wie ein Hausschuh. Wir gleiten sofort hinüber zum Tellerlift, um sich wieder „einzufahren“. Die erste Abfahrt ist wieder ein bisschen holprig, aber bei der zweiten läuft es wieder. Bei der dritten Auffahrt mit dem Tellerlift erklärt mir Friedl, dass ich mal wenn ich das Gewicht auf ein Bein verlagere, das andere Bein anheben soll vom Boden auf dem kein Gewicht liegt. Klingt für mich erst einmal nach einer Akrobatenummer. Bin schon froh, wenn ich im Stehen meine Ski inklusive Schuh vom Boden abheben kann. Friedl fährt wieder vor und gibt mir Zeichen zum anheben meines Beines. Auch wenn ich es gerne täte, das schaffe ich nicht. Wieder Auffahrt mit dem Tellerlift. Zweiter Versuch immer das Bein kurz anzuheben, auf dem gerade kein Gewicht liegt. Ich konzentriere mich und es klappt.

so langsam fühle ich mich sicherer auf den Ski

so langsam fühle ich mich sicherer auf den Ski

Dann ist es soweit. Es soll zu einem anderen Lift gewechselt werden und die Piste dort ist steiler. Friedl Höllbacher traut mir das zu. Ich mir selbst nicht so ganz. Aber dank Friedls ruhiger und einfühlsamer Art fühle ich mich an seiner Seite sicher und lasse mich auf die Steigerung ein. Diesmal fahren wir mit einem sogenannten Schlepplift. Hierbei kann man zu zweit nebeneinander hinauffahren. Und es ist die Möglichkeit sich auch mal zu unterhalten. Oben angekommen, geht mir sprichwörtlich die Flatter. Meine Beine werden irgendwie butterweich. Es ist schon steiler, als die Piste auf der ich sicher und sogar „voll Schuss“ hinunterdüsen konnte. Friedl fährt wieder rückwärts mir gegenüber, sodass er mich jedes Mal auffangen kann, falls was wäre. Er gibt wieder die Richtung an, ob nun rechts oder links.weiterlesen

Ann-Kathrin lernt Skifahren

 von Ann-Kathrin

Heute ist es nun endlich soweit: Ich lerne Ski zu fahren. Erst vor kurzem habe ich mir das Skilanglaufen als Autodidakt beigebracht. Aus meiner persönlichen Sicht ist das Ski fahren im Gegensatz zum Skilanglauf im klassischen Stil ein ganz anderes Kaliber. Dementsprechend wäre das ganz schöner „Harrakiri“ sich das Ski fahren Autodidakt beizubringen! Hier sind Profis gefragt, bei denen das Skifahren auch ohne Knochenbruch erlernt werden kann. Dazu kommt, dass ich ziemlich ängstlich auf Geschwindigkeit reagiere. Ich werde jeweils zwei Mal zwei Privatlehrerstunden beim Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg in Anspruch nehmen. Diese Skischule befindet sich im staatlichen Gutshof Obersalzberg (im Sommer Golfplatz) und ist in wenigen Minuten mit der Buslinie 838 ab Berchtesgaden Bahnhof erreicht.

Eingang Skischule und Skigebiet

Eingang Skischule und Skigebiet

Dort erwartet mich schon am Morgen Friedl Höllbacher. Einer der ersten Snowboard-Rennläufer hier im Berchtesgadener Land. Fast alle Ski- und SnowboardlehrerInnen haben eine besondere Leidenschaft für den Wintersport. Beispielsweise der Bruder meines heutigen Skilehrers Stefan Höllbacher ist ehemaliger Skirennläufer und gehört dem Team des Deutschen Skilehrerverbandes (DSLV) an. Zuerst geht es in den Skiverleih. Dort muss die Ausrüstung auf mein Köpergewicht und meine Körpergröße angepasst werden. Vor allem ein bequemer Schuh ist Gold Wert, wie ich am Ende der zwei Stunden merken werde. Der Schuh fühlt sich an wie ein Schraubstock. So müssen sich wohl die Ritter in ihren Rüstungen gefühlt haben. Je länger ein Ski ist, umso rasanter kann man mit diesem eine Abfahrt herunter fahren. Für den Anfang genügt natürlich ein relativ kurzer Ski. Zu guter letzt wird ein passender Helm ausgesucht.

Skilehrer Friedl stellt die Ski ein

Skilehrer Friedl stellt die Ski ein

In meiner Skifahrer Ritterrüstung geht es dann zu Piste. Das laufen in den Skischuhen fällt mir sehr schwer. Klar, denn ich kenne vom Berggehen, Schneeschuhgehen und dem Skilanglauf die absolute Bewegungsfreiheit. Diese ist im Skischuh nicht erwünscht bzw. förderlich.  Die Spannung steigt je näher ich dem Skigebiet komme. Sonst bin ich eher die entspannte mit dem niedrigen Blutdruck, aber so langsam spüre ich wie sich der Puls erhöht. Als erstes wird eine Liftkarte besorgt. Ich ahne schon, dass es nicht nur beim Kinderhügelchen heute bleiben wird. Hoffentlich schaffe ich das. Friedl erklärt mir zuerst die Funktionsweise der Ausrüstung. Dann steige ich in einen der Ski. Hier ist es wichtig, dass dieser auch richtig einrastet! Auf einem Bein balancierend fahren wir auf ebener Strecke geradeaus. Dies dient dazu zu lernen, das Gleichgewicht zu halten. Das gleiche wird auch mit dem anderen Bein gemacht.

 

Dann ist es soweit, ich stecke mit beiden Beinen bzw. Füßen fest auf den Ski. Ich erlerne den sogenannten Schneepflug. Hierbei muss ich die hinteren Enden der Ski auseinander drücken um somit auch zu bremsen. Friedl erklärt mir, dass es wie bei einem Auto auch beim Ski fahren einen Bremsweg gibt. Man kommt nicht sofort zum stehen. Friedl sieht mir meine Anspannung an. Ich bin von den Haarspitzen bis zu den Zehennägeln vollkommen verkrampft. Er fährt mir gegenüber frontal und ich kann mich wenn Nötig an ihm fest halten. Die Skistöcke wurden erstmal zur Seite gelegt. Das gibt mir Sicherheit. Seine Kompetenz und sein Können geben mir Sicherheit.

Skigebiet staatlicher Gutshof Obersalzberg

Skigebiet staatlicher Gutshof Obersalzberg

Um das Stück, das man herunterfuhr wieder „hinauf“ zu kommen hält man sich an einem Seillift fest. Auch das muss man erst einmal lernen. Als das mit dem sogenannten Schneepflug reibungslos klappt, geht es ans Kurven fahren. Hierbei wird immer das Gewicht auf ein Bein verlegt. Hier am Hügelchen klappt das ganz gut. Nach mehrmaligen Versuchen, bis eine gewisse Sicherheit meinerseits da ist, wird hinüber gewechselt zum Tellerlift, dem sogenannten Oberaulift.weiterlesen

Das Skilanglaufen ist der Anka's Sucht

 von Ann-Kathrin

Ja, ich gebe es zu: ich bin einfach vollkommen empfänglich für Süchte. Glücklicherweise nicht für die, die Leben zerstören. Bei mir ist das Berggehen auch eine Art Sucht, vor allem im Sommer und Herbst ist an Schlaf kaum zu denken, wenn da draußen vor die Haustüre diese Berge stehen. Das ist für mich Lebensqualität! Es gibt mir ein unheimliches Glücksgefühl!

 

Mittlerweile lebe ich ein Jahr und ein paar zerquetschte Monate im Berchtesgadener Talkessel. Das Berggehen lag mir schon seit Kindesbeinen durch meine Familie im Blut, nur eines war vollkommen neu für mich nach meinem Umzug: WINTER! Den gab es in meiner alten Heimat kaum noch. Ich kann mich noch nicht einmal erinnern wann das letzte Mal ein paar Zentimeter Schnee dort lagen. Dementsprechend war Wintersport nie ein Thema. Da wir alle in der Familie eher Freunde der Wärme sind, kamen auch Wintersporturlaube nie in Frage. So, und nun lebe ich Mitten in den Bergen und es ist Winter. Irgendwas muss man ja tun. Dementsprechend habe ich schnell angefangen viel auf Schneeschuhen in meinem ersten Winter unterwegs zu sein. Allerdings sollte man sich für das Erlebnis Schneeschuhwandern einen ganzen Tag Zeit nehmen (siehe: http://blog.berchtesgadener-land.com/2015/02/22/schneeschuh-trekking-stahlhaus/). Somit ist Schneeschuhwandern nicht unbedingt in den Arbeitsalltag miteinbaubar.

 

Also musste ich mir etwas anderes überlegen. Ein zusätzliches Hobby suchen. Nur eines sollte es nicht sein: kostspielig. Viele von euch werden wissen, wie teuer die Erstanschaffung einer Skiausrüstung und erst recht wie teuer eine Skitourengeherausrüstung beim Neuerwerb ist. Also fällt das schon einmal flach. Dann musste ich daran denken, wie all diese Skilangläufer bei mir in der Schönau ihre Kreise ziehen und wie elegant das Ganze aussieht und es liegt quasi vor der Haustüre. Mein Interesse war definitiv geweckt. Bevor ich mich mit dem Thema Wintersport befasste, dachte ich es gäbe nur eine Sorte Ski und mit der kann man alles machen, wie zum Beispiel Langlauf und Skitouren. Weit gefehlt! Es gibt für jede verschiedene Bewegungs-/Gleitart einen speziellen Ski. Also habe ich mich erst einmal informiert bei einer Bekannten, wie schwer Skilanglaufen denn sei. Das sei einfach zu lernen, meinte sie. Schritt zwei folge zugleich indem ich mich nach einer Ausrüstung umschaute. Und habe dabei definitv ein Schnäppchen gemacht. Ich habe eine komplette Skilanglaufausrüstung für 140 € bekommen. Zudem entschied ich mich für den klassischen Laufstil. Da es ja mein neues Hobby werden soll, möchte ich lange davon zehren, dementsprechend möchte ich mir das Ganze selbst beibringen (bitte nicht nachmachen: eure Leisten werden es euch danken!).

 

Ganz früh morgens war es dann soweit. Das erste Mal auf Brettern, die gleiten können. Eine vollkommen neue und fremde Bewegungsart. Der erste Schritt ist getan, ich kann darauf stehen ohne umzufallen oder auszurutschen. Im Internet habe ich mir zuvor diverse „Tutorials“ angeschaut. Dann mal los! Da ich das Thema „Schwierigkeitsunterschiede“ ausversehen ignorierte, war meine erste Loipe eine mittelschwere Loipe. So stehe ich auf meinen Ski und fange an zu fahren. Und es klappt!  Es macht Spaß – eine ganz neue Bewegung!

 

Da die Sicht schlecht war, habe ich ausversehen und glücklicherweise bei meinen ersten Langlaufschritten das Gefälle hinunter zu fahren auser Acht gelassen.

Auf der Loipe Watzmann Schönau

Auf der Loipe Watzmann Schönau

Am nächten Morgen als ich wieder auf eben dieser Loipe stand bei klarer Sicht, ging es dann für mich das Gefälle hinunter. Drei mal leicht kurvig gehts in einem Zug runter. Davor stand ich gerade, nicht ganz sicher ob ich es wagen soll. Aber was soll schon passieren, denke ich naiv.

morgens auf der Langlaufloipe 'Watzmann' in Schönau

morgens auf der Langlaufloipe 'Watzmann' in Schönau

Erstes Gefälle: die linke Spur ist weg, Gleichgewicht verloren und batsch auf den Hintern! Zweites Gefälle: ich werde super schnell und die Ski werden schon richtig laut, vor Schock verliere ich das Gleichgewicht, wieder Hinternlandung! Drittes Gefälle: soll ich mir das noch geben?! Ich überlege, mache es, da die letzten beiden Stürze gar nicht so schlimm waren und sause hinunter ohne Sturz. Diese Liason meines Gesäßes mit der Loipe wurde dann belohnt mit einem starken Ziehen bei beiden Leisten. Allerdings nahm mir das Fallen ein bisschen die Angst und die Tage danach bin ich auf eine leichte Loipe gewechselt.

 

Mittlerweile bin ich in meiner dritten Skilanglaufwoche und ich kann kaum an etwas anderes denken. Ich liebe dieses Gleitgefühl, der ganze Körper kommt in Bewegung und es macht bessere Laune. Jeden Morgen gehe ich in der Schönau für mindestens eine Stunde Skilanglaufen. Wenn es mal nicht klappte, war es kein guter Tag. Leider ist in den letzten Tagen des öfteren der Regen in den Talkessel gekommen, wodurch meine geliebte Loipe so langsam vor sich hin vegetiert. Heute fuhr ich schon fast nur auf Grasbüscheln. Dementsprechend schaue ich mich nach einer Alternative um. Hier am Hochschwarzeck, Scharitzkehl, Scheffau und in der Oberau gibt es sogenannte Höhenloipen bei denen der Schnee einfach länger lieben bleibt und die Qualität des Schnees besser ist. In der Oberau hat man einfach ein tolles Watzmannpanorama und auf Scharitzkehl beeindruckt die hohe Göllwand. Beide haben auch Anfängerloipen und auch Skating ist dort möglich.weiterlesen

Gebirgsjäger bei Skimeisterschaft

 von Sepp

Mannschaft der Militärpatrouille einsatzbereit

Vom 10. bis 14. März 2014 findet zum wiederholten Mal die Internationale Divisionsskimeisterschaft (IDSM) der 10. Panzerdivision statt. Dabei ist dieses Jahr das Gebirgsjägerbataillon 232 federführend in den Ablauf dieses Events eingebunden, weil zwei Wettkämpfe im Standortbereich des Verbandes durchgeführt werden. Im Wettkampf selbst setzt das Bataillon verstärkt auf die Mannschaft für die Militärpatrouille. Nach dem Sieg im Vorjahr ist die Erwartungshaltung groß.

 

Gebirgsjägerbataillon 232 bei Divisionsskimeisterschaft

Die Militärpatrouille wird durch Oberleutnant Suckau geführt und setzt sich aus insgesamt sechs Soldaten zusammen. Zur Vorbereitung auf die IDSM gab es eine enge Zusammenarbeit zwischen OLt Suckau und dem Trainer der Militärpatrouille, Oberfeldwebel Strehhuber. Startschuss für diese Vorbereitungen auf die IDSM war bereits im Sommer 2013. Hier setzte Strehhuber von Anfang an auf viel Kraft– und Ausdauertraining. Dabei konnten bei einer Alpenrundfahrt mit dem Rad im Rahmen eines Lehrgangs in 8 Tagen über 900km und über 14.000 Höhenmeter auf einer anspruchsvollen Strecke von Bischofswiesen über Zell am See – Cortina da Pezzo – Brixen bis zum Kitzbühler Horn und zurück bewältigt werden.

Sommervorbereitung auf dem Fahrrad

Sommervorbereitung auf dem Fahrrad

Im Winter stand wöchentlich ein Langlauftechnik-Training auf dem Programm. Hier konnte Oberfeldwebel Strehhuber viel von seiner Erfahrung im klassischen sowie im Skating Langlauf weitergeben. Zusätzlich erfolgte in einer späteren Trainingsphase einmal pro Woche eine Skitour auf den Jenner, wo schwerpunktmäßig auf die Technik eingegangen wurde. Durch ein einwöchiges „Ablauftraining“ war es weiter möglich, die einzelnen Handlungsschritte im Militärpatrouillen-Wettkampf zu optimieren. Dadurch sollten unter anderem die Handgriffe bei Fellwechsel sitzen und schnell erfolgen können. Wichtiger Bestandteil des Trainings war ebenso das Schießtraining für die Mannschaftssoldaten des Skizuges.weiterlesen

Berchtesgadener Charivari

 von Sepp

Skifahren wie anno dazumal

ein Skifest wie aus einer anderen Zeit findet jedes Jahr im März am Jenner statt. Zum Rennen um den Berchtesgadener Charivari kommen Ski und Bekleidung von anno dazu Mal wieder zu Wettkampf-Ehren.

Nostalgie auf Skiern: Berchtesgadener Charivari

Nostalgie auf Skiern: Berchtesgadener Charivari

Runter, egal wie – heißt das Motto: Es macht viel Spaß die Rennläufer ohne Stahlkanten oder gar taillierten Brettern auf dem Steilhang zu beobachten. Erstaunlich, wie gut viele Teilnehmer das meistern

 

 

Nostalgie auf Ski: Berchtesgadener Charivari

Zuschauer sind herzlich willkommen! Zuschauer in nostalgischer Kleidung erhalten als Fußgänger die Tal-Berg-Tal-Fahrkarte incl. Mitterkaserbahn zum Preis von 5 Euro und Zuschauer in nostalgischer Kleidung als Skifahrer eine Tageskarte zum Preis von 10 Euro.weiterlesen

Ski und Rodel gut!

 von Sepp

Skigebiet Hochschwarzeck eröffnet am Samstag

Die Kälte und die ergiebigen Schneefälle der vergangen Tage sorgen für einen frühen Saisonbeginn am Hochschwarzeck: Das Familienskigebiet in Ramsau eröffnet am Samstag, den 30. November die Skisaison. Während in den meisten Skigebieten noch die Vorbereitungen laufen, ist die Sesselbahn aufs Hirscheck und der Schmuckenlift schon bereit, Skifahrer den Berg hoch zu befördern. Am Samstag und am Sonntag sind die beiden Liftanlagen von 9 bis 16 Uhr in Betrieb!

Familien Skigebiet Hochschwarzeck

Familien Skigebiet Hochschwarzeck

Nachdem die letzten Tage schon unzählige Skitourengeher am Hochschwarzeck ihre Spuren in den frischen Pulverschnee gezogen haben, kommen ab Samstag auch die Pistenfahrer auf ihre Kosten. Der Schmuckenlift bedient den perfekten Übungshang für Kinder und Einstieger, während auf der 2,5 Kilometer langen Abfahrt vom Hirscheck auch erfahren Skifahrer rasante Schwünge in die Piste carven können.

 

Rodelbahn Hirscheckblitz

Auch der Hirscheckblitz, die beliebte Rodelbahn von der Bergstation der Sesselbahn zur Talstation, ist schon präpariert. Viele Kurven und steile Stellen bringen die Schlittenfahrer in wenigen Minuten die 2,2 Kilometer lange Strecke über ca. 400 Höhenmeter ins Tal.weiterlesen

Skitouren-Ausrüstungen von Riap Sport

 von Sepp

Sonderpreise zum Skitouren-Festival

Wie schon letztes Jahr bietet Riap Sport, der Spezialist fürs Skibergsteigen aus Bad Reichenhall und Sponsor des Berchtesgadener Land Skitouren-Festivals wieder ein spezielles Festival-Sortiment an Tourenskiern, Tourenschuhen, Fellen, Stöcken, Funktions-Bekleidung und weiterer Skitourenausrüstung an.

Dynafit Schuhe beim Skitouren_festival

Dynafit Schuhe beim Skitouren_festival

Zu den angebotenen Produkten gehören Ski und Bekleidung von Dynafit, Funktionswäsche. Lawinenpiepser, -sonden und -schaufeln von Pieps oder auch die LawinenTwinBag Rucksäcke von ABS und Schlafsäcke von Mountain Equipment. Auch die Ski und Schuhe die während des Wochenendes verliehen werden, können ab Sonntag dann günstig erworben werden. Der Verkauf findet währed des Festival-Wochenendes vom 22. bis 24. Februar  im Verasnstaltungszelt am Hochschwarzeck statt. Alle Angebote sind nur gültig, solange Vorrat reicht.
Das gesamte Sortiment seht Ihr im Flyer:

 

Angebote Riap by Berchtesgadener Land Tourismus


 

Euer Sepp BGLT