Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Skitour
Christian Thiel

Ostermontags-Skitour auf den Jenner

 von Christian
Amelie und MIchi auf dem Abstieg vom Gipfel

Amelie und Michi auf dem Abstieg vom Gipfel

Die Bedingungen zum Frühjahrsskifahren sind nachwievor ideal, das Wetter traumhaft, da gibts keine zwei Meinungen – Raus in die Natur. Meine Motivation zum Skitourengehen ist ohnehin riesig, da ich endlich ohne lange Planung mit dem eigenen Material einfach drauf losgehen kann. Geplant war eigentlich eine Tour ins Watzmannkar, die auf Grund der Lawinensituation aber zu riskant gewesen wäre, deshalb die Sicherheitsvariante Jenner.

Im Skigebiet herrschen noch beste Bedingungen

Im Skigebiet herrschen noch beste Bedingungen

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Waldi

Funtensee im Steinernen Meer: Skitourenparadies

 von Waldi
Skitour Steinernes Meer

Skitour Steinernes Meer

Die letzte Schönwetterperiode haben wir gleich ausgenutzt und suchten uns das Ziel Funtensee aus, auch aus dem Grund, da das Kärlinger-Haus ein paar Wochen geöffnet war.

Wir fuhren nach Maria Alm und gingen über die Buchauerscharte rauf, hier war noch ganz schön Schnee, so daß wir nur kurz unsere Skier tragen mussten. Nach 2 3/4 Stunden waren wir oben und machten eine kurze Rast. Dann wanderten wir weiter in Richtung Selbhorn. Ein wunderschönes Landschaftsbild bot sich uns.

Skitour im Steinernen Meer

Blick vom Selbhorn im Steinernen Meer

Nach dem wir das Skidepot erreicht hatten, mussten wir noch ca 20 Minuten zu Fuß zum Gipfel gehen. Ein herrlicher Rundblick bot sich uns auf diesem schönen Gipfel, der fast 2700 m hoch ist. Nach dem Abstieg fuhren wir weiter Richtung Niederbrunnsulzen, immer mal ein bischen aufwärts und dann glitt es wieder dahin.weiterlesen

Christian Thiel

Premieren-Skitour auf die Hohen Rossfelder

 von Christian
Hohe Rossfelder

Querung am Grat entlang hinüber zu den Hohen Rossfeldern

Seit ein paar Jahren spielte ich schon mit dem Gedanken mir einen Skitouren-Ausrüstung zu kaufen. Als begeisterter Alpinskifahrer waren mir die vielen Abfahrten beim „Lifteln“ bisher lieber – bis letzte Woche. Am Mittwochabend fuhr ich beim Bergsportgeschäft meines Vertrauens vorbei, um Tourenskischuhe auszuleihen – verlassen habe ich das Geschäft allerdings mit einer eigenen Skitouren-Ausrüstung. Am Donnerstagmittag musste die neue Ausrüstung dann natürlich sofort getestet werden.

Mit einem Freund traf ich mich um 12:00 Uhr am Königsseeparkplatz unterhalb der Jennerbahn. Das hineinkommen in die ungewohnte Bindung ist noch etwas holprig, dann gehts endlich los. Von der Talstation geht es die ersten paar Meter an der Skipiste entlang aufwärts.

Startpunkt der Tour - Die Jennerbahn Talstation

Startpunkt der Tour – Die Jennerbahn Talstation

Nach wenigen Metern zweigt nach rechts der Aufstiegsweg über die „Hochbahn“ ab. An manchen Stellen ist im unteren Bereich nur noch wenig Schnee, für die Tourenski beim Aufstieg jedoch kein Problem. Auf der rechten Seite des Weges ergeben sich immer wieder imposante Ausblicke auf den Königssee. Wir sind realtiv schnell unterwegs und ich frag mich schon nach einigen Metern, ob ich das Tempo bis ganz oben durchhalte. Nach einer guten Stunde erreichen wir die Königsbachalm und gönnen uns eine kurze Trinkpause.

Hochbahn

Blick von der „Hochbahn“ auf den Königssee

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Waldi
In der Bockskehl

In der Bockskehl

Nach dem letzten Schneefall entschloßen wir uns, auf den Schneibstein zu gehen, da der Berg so schön weiß ausschaute. Am Jennerparkplatz starteten wir und gingen über die gesamte Abfahrt bis zum Stahlhaus hinauf. Es war sehr gut zum Gehen und die Sonne strahlte vom Himmel.

Der Schneibstein

Der Schneibstein: Ein echter Skitourenberg

Der Aufstieg auf den Schneibstein war auch in Ordnung, der ist oft sehr eisig und schlecht zum Gehen, das war an diesem Tag nicht der Fall. Schon beim Raufgehen sahen wir, dass es nicht optimale Bedingungen zum Runterfahren waren, da der Schnee nur die Spitzen bedeckte, aber es grundsätzlich sehr steinig war. Nach 3 1/4 Stunden Aufstieg waren wir am Gipfel. Eine herrliche Sicht belohnte unsere Anstrengung. Nach kurzer Gipfelrast entschloßen wir uns,über die „Bockskehl“ abzufahren. Es ist ein tolles und steiles Kar, das Lawinensicherheit voraussetzt. Der Schnee war etwas windverfrachtet, aber wir konnten noch schöne  Zöpfchen runter ziehen.weiterlesen

Wolfi-Schmid-Gedächtnislauf auf dem Predigtstuhl

 von Sepp
Dritter Wolfi-Schmid-Gedächtnislauf auf dem Predigtstuhl

Dritter Wolfi-Schmid-Gedächtnislauf auf dem Predigtstuhl © BRK BGL

Auch wenn der richtige Winter nach wie vor auf sich warten lässt oder gar nicht mehr kommt, hat die Bergwacht Bad Reichenhall am Samstag ihr drittes Skirennen zum Gedächtnis an den am 16. Dezember 2005 bei einem Lawinenunglück an der Hochalm am Hochkalter verstorbenen Bergretter und Ausbildungsleiter Wolfgang „Wolfi“ Schmid durchgeführt. Allerdings hatte der Organisator des Skirennens, Urs Strozynski, die Rennstrecke aufgrund des mangelnden Schnees verkürzen müssen; die Abfahrt vom Hochschlegel endete an der Jagahüttn (obere Schlegelalm). „Insgesamt waren die Schneeverhältnisse auf der Rennstrecke jedoch sehr gut; eine kleine Pulverschneeauflage auf kompaktem Harschdeckel ermöglichte eine sehr zügige Abfahrt“, schwärmt Bergwacht-Pressesprecher Marcus Goebel.

Dritter Wolfi-Schmid-Gedächtnislauf auf dem Predigtstuhl

Wolfi-Schmid-Gedächtnislauf auf dem Predigtstuhl © BRK BGL

„Bei diesem Wettkampf der Reichenhaller Bergretter geht es weniger um sportliche Höchstleistungen, als vielmehr um Bewegung und Spaß in der Natur und das gemeinsame Unternehmen, abseits von Ausbildung und Einsatz. Allem voran steht jedoch das Gedächtnis an Wolfgang Schmid, der im Dezember 2005 in einer Lawine auf der Hochalm tödlich verunglückte. Wolfgang hat als Rettungsassistent sein medizinisches Fachwissen, als Skihochtouren- und Hochtourenführer sein bergsteigerisches Können und als sehr umsichtiger und besonnener Mensch immer auch Ruhe in die Hektik gebracht. Damit war er als Bergretter immer universell einsetzbar. Diesem, immer sehr geschätzten Reichenhaller Bergretter, gilt das Gedächtnisrennen“, erklärt Goebel.weiterlesen

Immer wieder Stahl-Haus!

 von Ann-Kathrin
Hütte am Torrener Joch

Das Stahl-Haus: Hütte am Torrener Joch

Einige von euch haben schon mitbekommen, dass ich im Sommer in einer Berghütte gearbeitet habe. Das war das Carl-von-Stahl Haus 1734m am Torrener Joch. Mittlerweile bin ich dort nicht mehr angestellt, trotzdem trifft man mich gerade im Winter des Öfteren dort den Kopf über einer Kaspressknödelsuppe hängend (bei mir müssen immer 2 Knödel drin sein und mit wenig Brühe :-D). Natürlich gibt es dort auch andere Gerichte, bitte auch immer den Aushang und die Tages-/Wochengerichte beachten.

Die aktuelle Schneelage ist sicherlich kein Geheimnis: miserabel. Trotzdem sind tolle Schneeschuhtouren möglich. Denn genau dann wenn es zu viel zum wandern und zu wenig zum Skitourengehen ist, ist es genau richtig zum Schneeschuhtouren.

Selfie im Aufstieg

Selfie im Aufstieg

Für die Tour zum Stahl-Haus kann man wahlweise vom Wanderparkplatz Hinterbrand oder von der Talstation der Jennerbahn starten. Ich starte bevorzugt von der Talstation, da ich nicht weit davon entfernt wohne und keine Buslinie nutzen muss. Der Hochbahnweg nagt schon zu Beginn der Tour an der Kondition. Weniger konditionierte starten da besser von Hinterbrand, denn dort spart man sich ganz viele Höhenmeter im Aufstieg. Wer von der Talstation der Jennerbahn startet und dort auch wieder hin absteigt macht an einem Tag insgesamt rund 2100 Höhenmeter.

So nahm ich letzte Woche meine Freundin mit zum Stahlhaus. Das erste Mal im Winter für sie. Im Tal grau in grau. Bei Hinterbrand dichter Nebel sodass man kaum etwas sehen konnte. Das hatte schon was von Expeditionsstimmung. Erst kurz vor dem Carl-von-Stahl Haus öffnete sich die dichte Nebelsuppe.

meine Freundin im Aufstieg

meine Freundin im Aufstieg

Blick zum steinernen Meer - markant der große Hundstod

Blick zum Steinernen Meer – markant der große Hundstod

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Waldi

Skitour auf die Hochalm

 von Waldi
Blick vom Wald zur Hochalm

Blick vom Wald zur Hochalm

Eine meiner persönlichen Lieblings-Skitouren ist die Hochalm.Wenn frischer Pulverschnee da ist, hat man Genuß pur.

Da es letzte Woche ganz schön geschneit hat, gingen wir an der Pfeiffenmacherbrücke am Orstausgang der Ramsau los. Auf dem Forstweg war nicht viel Schnee, eigentlich nur ein Hauch, aber es reichte. Bis zur Eckaualm benötigt man ca  1 bis 1 1 /2 Stunden. Nun gehts in den Wald hinauf, auch hier war genügend Schnee, so dass wir schön auf die Märchenwiese gehen konnten. Ab hier hat man schon eine Vorschau auf das Skivergnügen. Bis zur Hochalmscharte geht man ca 2 Stunden und dann steigt die Spur ziemlich steil die Hänge zur Hochalm hinauf. Die Sonne glitzert vom Himmel, der Schnee ist strahlend weiß und flockig, und wir freuen uns auf das Ziel, das wir nach ca 2 3/4 Stunden erreicht haben. Nach einer kurzen Gipfelrast gings‘ dann in die Abfahrt.

Es waren noch nicht viele Skifahrer unterwegs, so hatten wir unberührte Hänge mit herrlichem Pulverschnee. Wir wedelten hinunter und konnten gar nicht mehr aufhören mit dem Fahren, da es so gut ging. Einfach herrlich!

Unsere Spuren

Unsere Spuren

Durch den Wald mußten wir ein kurzes Stück die Skier tragen,da zu wenig Schnee lag und dann konnten wir bis auf die letzten 20 Minuten runter fahren.

Trotz der Tragepassagen hat sich die Tour sehr gelohnt. Ski Heil Waldi

Skitour am Faschingssamstag

 von Sepp
Der Hirschkaser

Der Hirschkaser

Dass der Winter dieses Mal erst  mit Verspätung kam, hat mich bis jetzt nicht gestört. Ganz im Gegenteil: Da ich mir im Herbst eine Schulterverletzung zuzog, die eine Operation erforderte musst ich die letzten Monate ohnehin sehr vorsichtig sein und durfte die Schulter nicht belasten. Statt Skitouren habe ich speziell um Weihnachten herum schöne Wanderungen gemacht, war am Toten Mann, auf der Halsalm und auf dem Wartstein. Doch seit dieser Woche darf ich meine Schulter wieder belasten. Zum Glück hat es Ende der Woche etwas geschneit und so teste ich am Samstag, ob meine Schulter wieder Stöcke bewegen können und ob ich das Skifahren nicht verlernt habe!

Wie jedes Jahr ist das Ziel meiner ersten Skitour der Saison der Hirschkaser. Am Faschingssamstag herrscht wunderschönes Wetter. Und es ist nichts los: Die meisten Ramsauer sind wohl schon unterwegs zum Faschingsumzug. Und so bin ich fast alleine unterwegs als ich durch den wunderschön verschneiten Wald am Hochschwarzeck  aufsteige.

Verschneiter Wald am Hochschwarzeck

Verschneiter Wald am Hochschwarzeck

Im oberen Teil des Skitouren-Aufstiegsweges am Hochschwarzeck gibt der Wald an manchen Stellen den Blick zum gegenüberliegenden Watzmann frei.

Ausblick zum Watzmann

Ausblick zum Watzmann

Das letzte Stück des Aufstiegs erfolgt dann nicht mehr durch den Wald, sondern am Rand der wieder einmal wunderbar präparierten Skipiste des Familienskigebiets Hochschwarzeck.

Aufstieg am Rand der Skipiste

Aufstieg am Rand der Skipiste

Auf der Terrasse des Hirschkasers bin ich kurz nach neun in der Früh noch ganz alleine. weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Kleine Skitour am Rossfeld

 von Lisa
Rossfeld - ausreichend Schnee

ausreichend Schnee am Rossfeld

Endlich ist er da, der Schnee, auf den wir im Berchtesgadener Land schon seit Dezember warten. Zum Skifahren reicht’s freilich noch nicht überall, aber nun soll es auch so kalt werden, dass die Schneekanonen am Jenner nicht mehr nur auf Spatzen schießen, sondern auch Schnee machen können.

Am Rossfeld sind jedenfalls alle vier Lifte in Betrieb und Familien, Schulklassen und einige Gäste von jenseits des Weißwurstäquators schwingen schon eifrig die Hänge hinunter, während die Karawane der Skitourengeher vom Madlerlehen oder von der Mautstelle aus den Berg aus eigener Kraft hinaufziehen. Das Wetter ist herrlich, die Schneelage ausreichend. Rundum wandert der Blick vom Untersberg im Norden, über den Talausblick nach Salzburg und auf die Salzachebene, nach Osten hin der Dachstein und nach Süden das Tennengebirge und der Hohe Göll.

Untersberg

Blick vom Rossfeld zum Untersberg

Tennengebirge

Das Tennengebirge im Salzburger Land

Am Gipfel

Am Rossfeld Gipfel

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Waldi

kammerlinghorn 001

Letzte Woche packte ich meinen Rucksack, um noch einmal mit Skiern auszurücken.Das Kammerlinghorn stand auf dem Plan.

Kammerlinghorn

Kammerlinghorn

Nach Radfahrt zur Bindalm schnallten wir unsere Skier auf den Rücken und dann gings zügig auf die Mittereisalm, von dort  über die herrlich mit Krokus übersäte Wiese den Sommerweg aufs Kammerlinghorn. Nach ca knapp einer Stunde Tragezeit kam der Schnee und wir konnten mit den Skiern weitergehen. Da der Sommerweg schon ziemlich ausgeapert ausschaute, gingen wir gleich Richtung Eisrinne und  stiegen da hinauf. Auf dem „Karlboden“, den wir nach gut 2 Stunden erreichten, wurde kurz etwas getrunken und dann mußten wieder die Skier geschultert werden, da der Fels bereits ausgeapert war. Den letzten langen Gipfelhang konnten wir wieder mit Skier gehen und nach ca 3 Stunden waren auf dem Gipfel.weiterlesen