Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Skitour
Waldi

kammerlinghorn 001

Letzte Woche packte ich meinen Rucksack, um noch einmal mit Skiern auszurücken.Das Kammerlinghorn stand auf dem Plan.

Kammerlinghorn

Kammerlinghorn

Nach Radfahrt zur Bindalm schnallten wir unsere Skier auf den Rücken und dann gings zügig auf die Mittereisalm, von dort  über die herrlich mit Krokus übersäte Wiese den Sommerweg aufs Kammerlinghorn. Nach ca knapp einer Stunde Tragezeit kam der Schnee und wir konnten mit den Skiern weitergehen. Da der Sommerweg schon ziemlich ausgeapert ausschaute, gingen wir gleich Richtung Eisrinne und  stiegen da hinauf. Auf dem „Karlboden“, den wir nach gut 2 Stunden erreichten, wurde kurz etwas getrunken und dann mußten wieder die Skier geschultert werden, da der Fels bereits ausgeapert war. Den letzten langen Gipfelhang konnten wir wieder mit Skier gehen und nach ca 3 Stunden waren auf dem Gipfel.weiterlesen

Waldi

Skitour zur Hocheis-Messe

 von Waldi
Das Gipfelkreuz der Hocheis-Spitze

Das Gipfelkreuz der Hocheis-Spitze

Bereits seit 50 Jahren gibt es die traditionelle „Hocheismesse“, die immer in Gedenken an die verunglückten Bergkameraden abgehalten wird. Letzten Samstag starteten wir bei schönem idealen Wetter am Hintersee in den Nationalpark. Mit Rad oder Fahrzeug (aber nur die ,die eine Erlaubnis haben) gings bis zur Bindalm. Das ist schon ein ganz schön anstrengender Teil.

Panorama vom Hocheis

Panorama vom Hocheis

Nun mußten wir noch eine halbe Stunde die Skier rauf tragen, bis zur Mittereisalm und noch ein Stück weiter. Endlich konnten wir die Ski anschnallen und wanderten gemütlich weiter, da ich zwei gemütliche Bergkameraden dabei hatte. Die Vögel zwitscherten um die Wette. Stetig bergauf kamen wir ins Hocheiskar. Schöne freie Flächen und der Schnee trug gut. Nach ca 2 Stunden, am Ende vom Kar, direkt unter dem Hocheisgipfel wird seid ein paar Jahren die Messe abgehalten, früher war sie meistens auf dem Gipfel. weiterlesen

Waldi
Watzmann Hocheck: Frühjahrs-Skitouren-Klassiker

Watzmann Hocheck: Frühjahrs-Skitouren-Klassiker

Im Frühjahr, wenn noch mal frischer Schnee auf den Bergen gefallen ist, muss ich auf das Hocheck rauf, es ruft direkt zu mir runter: Waldi komm!

Frühjahrs Skitour Watzmann Hocheck

Frühjahrs Skitour Watzmann Hocheck

Also startete ich mit einer Bergfreundin um 7 Uhr an der Wimbachbrücke. Die Skier auf den Rucksack geschnallt, wanderten wir bis zur Stubenalm rauf. Hier konnten wir unsere Skier anschnallen und weiter gings im Schnee auf die Gugl. Herrlicher Sonnenschein empfing uns und das Hocheck leuchtete in der Sonne, wunderschön!weiterlesen

Frühlingssonne auf der Priesbergalm

 von Ann-Kathrin
Almkaser auf der Priesbergalm

Almkaser auf der Priesbergalm

Sonne. Sonne, die wärmt. Sonne, die stark ist. Sonne, die so viel Kraft hat, dass ich nur ein T-Shirt tragen muss. Sonne – die meiner Nase einen Sonnenbrand beschert.

Ursprünglich komme ich aus einer Region, da dauert der Winter höchstens vier Wochen, dann ist diese Liason auch schon vorbei. Nun verbringe ich schon meinen zweiten Winter im Berchtesgadener Land. Am Anfang war dieser weiße kalte Freund noch recht befremdlich. Doch so langsam gewöhne ich mich daran. Und nun wo offiziell Frühling ist, freue ich mich besonders darüber wieviel Kraft die Sonne nun hat. Wie sollte es auch anders sein, liegt auch im Frühling noch auf hohen Lagen der Schnee (was die Skitourengeher freut – Sonne und Schnee). Dementsprechend musste ich auch meine Schneeschuhe noch nicht einmotten.

Morgens dick eingecremt mit Kindersonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor mache ich mich auf dem Weg zur Jennerbahn-Talstation. Von dort aus folge ich der Beschilderung Jenner / Königsbachalm. Erst über eine stetig steigende Straße durch eine Wohnsiedlung kommt man auf den sogenannten Hochbahnweg. Der Hochbahnweg – ich könnte ein Lied über ihn singen oder schon fast ein Buch damit befüllen. Seit November 2013 bestimmt aber Male begangen und mittlerweile nur noch notwendiges Mittel zum Zweck, obwohl viele positive Erinnerungen in diesem Aufstiegsweg stecken. Zum Beispiel als mir meine Mutter den Sinn hinter all den kleinen Steinen, die im roten Kasterl hingelegt werden, erklärte. Oder wie ich mit voller Freude ganz Früh im Herbst Richtung Hochgeschirr aufstieg um von dort zur Wasseralm zu gelangen. Im Winter stört mich als Schneeschuhgeherin das Queren der Jennerskiabfahrt. Denn wo man schon gemütlich auf Waldboden gehen kann, so müssen doch des Öfteren beim Queren der Piste die Schneeschuhe umgeschnallt werden, wenn diese noch am Morgen frisch präpariert ist. Mit den Schneeschuhen richte ich auch nicht zuviel Schaden an, als zu Fuß kleine Löcher in der Piste zu hinterlassen. Bis kurz vor der Priesbergalm konnte ich ohne Schneeschuhe gehen – auf schneefreiem Boden! Danach habe ich mich gesehnt. Von der Königsbachalm sind es nur noch knappe 45 Minuten bis zur Priesbergalm.

Die Königsbachalm

Blick zur Königsbachalm

meine Schneeschuhspur

meine Schneeschuhspur

Warum ich gerade zur Priesbergalm wandere? Klar, zuerst einmal wegen all der positiven Erinnerungen an meine Eltern, die mich das vor der Hütten sitzen verbinde und natürlich all die tollen Erinnerungen, wenn dort eine Tour für mich startete oder ich im Endspurt einer Tour dort vorbei kam. Und zu guter letzt natürlich die tolle Lage unterhalb der hohen Rossfelder.weiterlesen

Waldi

Skitour auf die Falz…

 von Waldi
Falzalm mit Kleinem Watzmann

Falzalm mit Kleinem Watzmann

…unterm Watzmannhaus

Ausgangspunkt ist die Wimbachbrücke. Wir steigen mit unseren Skiern zur Stubenalm und biegen dann links einen Forstweg hinein. Den gehen wir einganzes Stück bis wir zur Mitterkaseralm kommen. Nun gehts in Serpentinen steiler hinauf. Wir haben schon den kleinen Watzmann im Blick und auf der Falzalm steht er in ganzer Pracht vor uns.weiterlesen

Waldi
Blick zu den Palfenhörnern

Blick zu den Palfenhörnern

Am Sonntag starten wir bei schönstem kalten Wetter an der Wimbachbrücke zur Hundstodreibn. Schon lange bin ich sie nicht mehr gegangen und freue mich auf das Kommende. Schon nach 4o Minuten Tragezeit können wir unsere Ski anschnallen und wandern in das endlos lange Wimbachgries hinein

Am Trischübel

Am Trischübel

An der Grieshütte machen wir kurz Trinkpause, die Sonne bescheint uns auch bereits und dann geht s zum Trischübel hinauf.weiterlesen

Ann-Kathrin lernt Skifahren

 von Ann-Kathrin

Heute ist es nun endlich soweit: Ich lerne Ski zu fahren. Erst vor kurzem habe ich mir das Skilanglaufen als Autodidakt beigebracht. Aus meiner persönlichen Sicht ist das Ski fahren im Gegensatz zum Skilanglauf im klassischen Stil ein ganz anderes Kaliber. Dementsprechend wäre das ganz schöner „Harrakiri“ sich das Ski fahren Autodidakt beizubringen! Hier sind Profis gefragt, bei denen das Skifahren auch ohne Knochenbruch erlernt werden kann. Dazu kommt, dass ich ziemlich ängstlich auf Geschwindigkeit reagiere. Ich werde jeweils zwei Mal zwei Privatlehrerstunden beim Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg in Anspruch nehmen. Diese Skischule befindet sich im staatlichen Gutshof Obersalzberg (im Sommer Golfplatz) und ist in wenigen Minuten mit der Buslinie 838 ab Berchtesgaden Bahnhof erreicht.

Eingang Skischule und Skigebiet

Eingang Skischule und Skigebiet

Dort erwartet mich schon am Morgen Friedl Höllbacher. Einer der ersten Snowboard-Rennläufer hier im Berchtesgadener Land. Fast alle Ski- und SnowboardlehrerInnen haben eine besondere Leidenschaft für den Wintersport. Beispielsweise der Bruder meines heutigen Skilehrers Stefan Höllbacher ist ehemaliger Skirennläufer und gehört dem Team des Deutschen Skilehrerverbandes (DSLV) an. Zuerst geht es in den Skiverleih. Dort muss die Ausrüstung auf mein Köpergewicht und meine Körpergröße angepasst werden. Vor allem ein bequemer Schuh ist Gold Wert, wie ich am Ende der zwei Stunden merken werde. Der Schuh fühlt sich an wie ein Schraubstock. So müssen sich wohl die Ritter in ihren Rüstungen gefühlt haben. Je länger ein Ski ist, umso rasanter kann man mit diesem eine Abfahrt herunter fahren. Für den Anfang genügt natürlich ein relativ kurzer Ski. Zu guter letzt wird ein passender Helm ausgesucht.

Skilehrer Friedl stellt die Ski ein

Skilehrer Friedl stellt die Ski ein

In meiner Skifahrer Ritterrüstung geht es dann zu Piste. Das laufen in den Skischuhen fällt mir sehr schwer. Klar, denn ich kenne vom Berggehen, Schneeschuhgehen und dem Skilanglauf die absolute Bewegungsfreiheit. Diese ist im Skischuh nicht erwünscht bzw. förderlich.  Die Spannung steigt je näher ich dem Skigebiet komme. Sonst bin ich eher die entspannte mit dem niedrigen Blutdruck, aber so langsam spüre ich wie sich der Puls erhöht. Als erstes wird eine Liftkarte besorgt. Ich ahne schon, dass es nicht nur beim Kinderhügelchen heute bleiben wird. Hoffentlich schaffe ich das. Friedl erklärt mir zuerst die Funktionsweise der Ausrüstung. Dann steige ich in einen der Ski. Hier ist es wichtig, dass dieser auch richtig einrastet! Auf einem Bein balancierend fahren wir auf ebener Strecke geradeaus. Dies dient dazu zu lernen, das Gleichgewicht zu halten. Das gleiche wird auch mit dem anderen Bein gemacht.

 

Dann ist es soweit, ich stecke mit beiden Beinen bzw. Füßen fest auf den Ski. Ich erlerne den sogenannten Schneepflug. Hierbei muss ich die hinteren Enden der Ski auseinander drücken um somit auch zu bremsen. Friedl erklärt mir, dass es wie bei einem Auto auch beim Ski fahren einen Bremsweg gibt. Man kommt nicht sofort zum stehen. Friedl sieht mir meine Anspannung an. Ich bin von den Haarspitzen bis zu den Zehennägeln vollkommen verkrampft. Er fährt mir gegenüber frontal und ich kann mich wenn Nötig an ihm fest halten. Die Skistöcke wurden erstmal zur Seite gelegt. Das gibt mir Sicherheit. Seine Kompetenz und sein Können geben mir Sicherheit.

Skigebiet staatlicher Gutshof Obersalzberg

Skigebiet staatlicher Gutshof Obersalzberg

Um das Stück, das man herunterfuhr wieder „hinauf“ zu kommen hält man sich an einem Seillift fest. Auch das muss man erst einmal lernen. Als das mit dem sogenannten Schneepflug reibungslos klappt, geht es ans Kurven fahren. Hierbei wird immer das Gewicht auf ein Bein verlegt. Hier am Hügelchen klappt das ganz gut. Nach mehrmaligen Versuchen, bis eine gewisse Sicherheit meinerseits da ist, wird hinüber gewechselt zum Tellerlift, dem sogenannten Oberaulift.weiterlesen

Skitour im Nebel aufs 3. Watzmann-Kind

 von Sepp
Bergführer ins Watzmannkar

Bergführer ins Watzmannkar

Neben der 12 Stunden Schneeschuhwanderung war die Skitour durchs Watzmannkar aufs 3. Watzmann-Kind der sportliche Höhepunkt der Winter Outdoor Tage 2015. Insgesamt meldeten sich 15 Personen an, die unter Führung eines erfahrenen Bergführers das 3. Kind erstürmen wollen. Auch das schlechte Wetter am Sonntag mit dichtem Nebel in den Hochlagen hielt die Tourengeher nicht von ihrem ambitionierten Vorhaben ab.

Startpunkt unserer Skitour ist der Parkplatz Hammerstiel in Schönau. Nach der Überprüfung unserer LVS-Geräte brechen wir auf. Zuerst führt ein eingefahrener Forstweg durch den Wald unterhalb des Grünsteins zur Schapbachalm. Die Alm am Fuße des Watzmann überqueren wir auf der breiten Forststraße, die nach Kühroint führt. Allerdings nur bis zur sogenannten Benzinkurve. Hier machen wir ein erstes Mal eine kurze Rast und trinken etwas.

Erste Rast an der Benzinkurve

Erste Rast an der Benzinkurve

Denn jetzt beginnt der anstrengende Teil der Skitour: Bis zur Benzinkurve ist es relativ flach, und man bewegt sich auf befestigten Wegen mit geilchmäßiger Schneeauflage. In der Kurve allerdings zweigt der Weg in Richtung Watzmann-Kar ab. Über eine steile Schneise machen wir jetzt richtig viele Höhenmeter.

Schneise oberhalb Benzinkurve

Schneise oberhalb Benzinkurve

Die Steilheit des Geländes erfordert sauberes Gehen: je steiler das Gelände ist, umso wichtiger ist die zentrale Position auf dem Ski, um genügend Druck auf die Felle ausüben zu können. Andernfalls rutscht man nach hinten weg! Oft hilft aber beim Aufstieg ins Kar nur noch eine Spitzkehre, d.h. die Skier werden nacheinander um nahezu 180 ° gedreht. So steigen wir in Serpentinen bis zur Waldgrenze auf. Der anfangs dichte Wald wird immer lichter, statt zwischen Bäumen, gehen wir jetzt zwischen Felsen entlang.

Skitour im Nebel im Watzmannkar

Skitour im Nebel im Watzmannkar

Und schon beim Eintritt ins untere Watzmann-Kar bemerken wir  immer wieder Felsen, die man zwar kaum sieht, aber unter einer dünnen Schneedecke deutlich spürt. Viel Schnee liegt auch hier oben nicht!weiterlesen

Auf Skiern übers Lattengebirge

 von Sepp
Blick vom Predigtstuhl auf Bad Reichenhall

Blick vom Predigtstuhl auf Bad Reichenhall

Skitour vom Predigtstuhl nach Bischofswiesen

Was war das heute wieder für ein Traumtag: Strahlender Sonnenschein und fast schon frühlingshafte Temperaturen. Dabei ist es am Morgen, als wir in Bad Reichenhall zu unserer Skitour über das Lattengebirge aufbrechen, noch etwas neblig. Mit der ersten Gondel der Predigtstuhlbahn fahren wir um 9 Uhr auf den Reichenhaller Hausberg, den Nebel haben wir bereits nach wenigen Metern hinter und gelassen. Nach etwas mehr als 8 Minuten haben wir die Bergstation der Seilbahn erreicht. Im Tal sehen wir noch etwas Nebel, doch hier oben herrscht bereits bestes Wetter.

Vom Predigtstuhl zum Karkopf

Wir legen unsere Skier an, die Felle sind schon drauf, und folgen dem Höhenkurweg von der Bergstation der Predigtstuhlbahn zur Schlegelmulde.

Bergstation der Predigtstuhlbahn

Bergstation der Predigtstuhlbahn

Der Weg ist mit den Fellen unter den Skiern etwas gewöhnungsbedürftig, da es bis zur Almhütte immer leicht bergab geht. Doch neben dem geräumten Winterweg ist der Predigtstuhl tief verschneit und so weichen wir stellenweise in den unverspurten Tiefschnee neben dem Wanderweg aus. Die Schlegelmulden Alm erscheint vor uns: In strahlendem Sonnenschein schaut die Terrasse der Almhütte schon sehr verlockend aus, doch jetzt haben wir keine Zeit dafür. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns.

Schlegelmulde

Schlegelmulde

Der Hochschlegel erhebt sich aus der Schlegelmulde, er ist der erste Gipfel unserer Lattengebirgs-Überschreitung. Der Anstieg führt auf der ehemaligen Abfahrt des Hochschlegelliftes stellenweise steil auf den Gipfel des 1.688 Meter hohen Berges.

Das Gipfelkreuz auf dem Hochschlegel

Das Gipfelkreuz auf dem Hochschlegel

Am Gipfel angekommen, erkennen wir, dass sich der Nebel über Bad Reichenhall schon aufgelöst hat, weiter nördlich hingegen scheint er etwas hartnäckiger zu sein. Der Ausblick ist atemberaubend, bei besten Sichtverhältnissen lassen wir unseren Blick über Bad Reichenhall und die Berchtesgadener Alpen schweifen: Was für ein traumhafter Tag heute!weiterlesen

Skitour auf den Schneibstein 2.276m

 von Sepp
Blick auf den Watzmann während des Auffstiegs

Blick auf den Watzmann während des Auffstiegs

Eigentlich wollte ich am Samstag eine Skitour durchs Watzmannkar aufs 3.Kind machen, doch Lawinenwarnstufe 3 machte meinen Plan zunichte. Stattdessen war ich mit den Tourenskiern auf dem Schneibstein im Hagengebirge, wo es bei weitem nicht so lawinengefährlich ist. Mit dem Start am Königssee weist die Skitour auf den Schneibstein zudem eine ähnliche Höhendifferenz und Distanz auf wie die Tour aufs 3. Kind. Im Sommer gilt der Schneibstein nach der Auffahrt mit der Jennerbahn als leichtester Zweitausender in den Berchtesgadener Alpen. Im Winter ist der formschöne und weithin sichtbare Berg besonders im Rahmen der Kleinen Reibn von großer Bedeutung für Skitourengeher.

Ich starte meine Skitour zusammen mit einem Kumpel am Parkplatz Königssee. Mit angelegten Tourenskiern gehen wir an der Talstation der Jennerbahn vorbei und am am Rand der Skipiste einige Meter in den dichten Nebel. Nach wenigen Minuten Gehzeit erreichen wir die beschilderte Aufstiegsspur für Skitouren, die nach rechts in den Wald abzweigt. Dieser Weg führt auf den sogenannten Hochbahnweg, der oberhalb des Königssees entlang führt und an einer Stelle den Blick auf den See freigibt. Allerdings ist es an diesem Tag richtig kalt, trotz zügigen Tempos und Handschuhen friert es mich etwas an den Fingern. Der Fotoapparat bleibt also erstmal im Rucksack. Erst an der Königsbachalm, wo wir ein kurze Trinkpause einlegen, zücke ich meine Kamera um die merkwürdige Stimmung am Himmel festzuhalten: Ein tiefdunkles Blau schiebt sich  durch die Nebeldecke und zeugt vom schönen Wetter ein paar hundert Meter weiter oben.

Morgens an der Königsbachalm

Morgens an der Königsbachalm

Also gehen wir weiter über das Gelände der Königsbachalm, an dessen Ende ein steiles Stück wartet, das die Felle unter unseren Skiern auf die Probe stellt. Durch den Wald machen wir Höhenmeter um Höhenmeter wett und als sich der Wald lichtet und das Tal der Königsbergalm sich vor uns  öffnet, umschmeicheln uns das erste Mal an diesem Tag die Sonnenstrahlen. Was für eine Wohltat! Auf dem Weg zum Schneibsteinhaus durchqueren wir ein traumhafte Winterlandschaft: Tief verschneite Bäume, schneebedeckte Gipfel rundum und unter uns im Tal der Nebel. Und natürlich einzelne Skispuren im Tiefschnee.

Auf dem Weg zum Schneibsteinhaus

Auf dem Weg zum Schneibsteinhaus

Am Schneibsteinhaus machen wir eine Pause, um uns vor dem Gipfelanstieg nochmals zu stärken.

Hütte hinterm Schneibsteinhaus

Hütte hinterm Schneibsteinhaus

Immerhin sind es vom Schneibsteinhaus bis zum Gipfel des Schneibsteins noch mehr als 600 Höhenmeter. Der Aufstieg zum Schneibstein erfolgt erst in schöner Spur, das Carl von Stahl-Haus immer im Blick, über einen schönen Hang. Aber langsam wird es steiler und stellenweise eisig. Da der Wind hier oben den meisten Schnee verbläst, liegen stellenweise nur wenige Zentimeter Schnee und bedecken oftmals nur notdürftig Felsen und Latschen.weiterlesen