Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Spaziergang
Herbstspaziergang Marzoll

Kleiner Mann mit großem (Unters-)Berg im Hintergrund

Dieses Wochenende war bei uns recht vollgepackt mit allerlei Aktivitäten, ein kleiner herbstlicher Spaziergang in das benachbarte Marzoll ging sich jedoch allemal aus; getreu dem Motto: „Warum in die Ferne schweifen…“

Wir halten uns mit den Kindern gerne in der Nähe des Schwarz-/Weißbaches und rund um das Marzoller Schloss auf, da es dort einige nette Feldwege gibt, auf denen die Kinder frei herumsausen können und es genügend Gelegenheiten gibt, mit den Kindern an den Bach runterzugehen, um Herbstblätter schwimmen zu lassen. Und den Blick in die Berge genießen wir hier jedesmal wieder, vor allem auf den Untersberg, der hier zum Greifen nah scheint, aber auch auf das mächtige Lattengebirge.

Herbstspaziergang Marzoll

Wolkenstimmung am Lattengebirge- die Schlafende Hexe allerdings bleibt unverhüllt

Unser Rückweg führte uns  dann heute wieder einmal durch die schöne Saalachau, diesmal eben auf Marzoller Seite. Auf dem Weg dort konnten wir uns dann sogar noch etwas weiterbilden, denn wir entdeckten eine Informationstafel über den Lebensraum „Totholz“ und dank der abgebildeten Tiere waren auch unsere beiden Jungs recht interessiert… (Nähere Informationen zum  Naturkundelehrpfad Marzoller Au gibt es hier)weiterlesen

Unterwegs mit Kindern: in der Saalachau

 von Regina
Wasser ist immer wieder spannend für die Kinder

Wasser ist immer wieder spannend für die Kinder

Jetzt also beginnt für uns die Zeit der ausgedehnten Spaziergänge- die Almen haben schon geschlossen, die Senner/innen hoffentlich alle Tiere sicher ins Tal bringen können und zum Schlittenfahren,Skifahren und sonstige Wintergaudi ist es noch zu früh.

Was bietet sich da besser an,um mit den Kindern frische Luft zu tanken,sie nahezu unbeschwert sausen zu lassen und die zahlreichen Schätze der Natur zu entdecken,  als ein Gang in die Saalachauen?

Teamwork beim Astlschleppen

Teamwork beim Astlschleppen

Gehen wir mit den Kindern zu Fuß von daheim aus weg, führt uns der Weg meist rund um den Marzoller(Pidinger) Steg, die Verbindungsbrücke zwischen Piding und Marzoll.

Dort erkunden wir den Wald auf einem der zahlreichen kleinen Trampelpfade  (bitte wirklich auch auf diesen bleiben!), beobachten die Vögel, denn gleich nach der Brücke von Piding Richtung Marzoll aus kommend gibt es eine kleine Beobachtungsstelle mit einer Informationstafel über den Lebensraum Auenwald oder wir gehen direkt zur Saalach hinunter auf eine Kiesbank, wo die Jungs Staudämme und Hafen bauen, Stöckchen und Steinchen ins Wasser werfen und ich in der Zwischenzeit aufpasse, dass sie vor Übermut nich zu weit in den Fluss laufen…

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Karfreitags-Spaziergang zur Kunterwegkirche

 von Sepp
Wallfahrtskirche Maria Kunterweg | Ramsau

Wallfahrtskirche Maria Kunterweg | Ramsau

Der Karfreitag ist ein stiller Feiertag, immerhin gedenken wir an diesem Tag des Tods Jesu. Passend zu diesem Anlass präsentiert sich auch das Wetter heute: Nachdem es am Vormittag noch halbwegs freundlich ist, wird es ab Mittag zunehmend trüb und regnerisch. Einen kleinen Spaziergang will ich aber trotzdem machen. Und so entscheide ich mich, der Wallfahrtskirche Maria Kunterweg mal wieder einen Besuch abzustatten.

Der Kunterweg beginnt im Ortszentrum des Bergsteigerdorfes Ramsau: Etwa 100 Meter hinter dem Wirtshaus Oberwirt neben der Ramsauer Pfarrkirche St. Sebastian zweigt nach recht der Weg von der Straße ab. An der Kalvarienberg-Kapelle vorbei führt der Wanderweg an 15 Gebets- Stationen des Kreuzweges durch den Wald aufwärts bis zur Kirche unserer lieben Frau am Kunterweg.

Wallfahrtskirche unserer lieben Frau am Kunterweg

Wallfahrtskirche unserer lieben Frau am Kunterweg

Die Wallfahrtskirche Maria Kunterweg liegt etwas versteckt im Wald, vom Tal aus ist sie nicht zu sehen. Lediglich von den Bergen sieht man zur Kirche, zum Beispiel während des Aufstiegs zum Blaueis oder auch vom Wartstein am Hintersee.weiterlesen

Spaziergang zur Mordaualm

 von Sepp
Die Mordau Alm

Die Mordau Alm

Beim Blick aus dem Fenster glaubt man es zwar nicht, doch wird haben schon Ende Dezember. Da der Schnee immer noch auf sich warten lässt, wird eben weiter gewandert! Ich war heute nachmittag auf der Mordaualm, ein wunderbarer kleiner Spaziergang! Die Kaser auf der Alm sind zwar nur in den Sommermonaten bewirtschaftet, die Mordaualm ist dennoch ein Ganzjahres-Wanderziel: Sowohl der Aufstieg zur Alm als auch die Alm selbst sind immer sonnnig. Wenn viel Schnee liegt, ist die Mordaualm auch ein schönes Ziel mit Schneeschuhen oder Tourenskiern. Heute reichen allerdings auch Turnschuhe.

Genau ein Parkplatz ist am Parkplatz oberhalb des Taubensees an der Alpenstraße frei, als ich nach Mittag dort oben ankomme. Zahlreiche Wanderer nutzen das Traumwetter zu einer kleinen Wanderung im Bergsteigerdorf Ramsau: Ein paar werden wohl am Taubensee unterwegs sein, ein paar auf der Soleleitung, doch die meisten sind wohl auf der Mordaualm und dem weiterführendem Almerlebnisweg unterwegs. Ich werde heute nur bis zur Mordaualm gehen, für eine grüßere Tour ist es schon zu spät. Zuerst geht’s auf der geteerten Straße durch den lichten Wald nur sanft bergauf. Der Wegbelag ändert sich bald, nun wandere ich auf einer breiten Forststraße aus Sand. Und auch der Wald am Wegrand wird dichter. Nach dem ersten steilen Stück erscheint das erste Mal das Wegkennzeichen des SalzAlpenSteigs, der von Bischofswiesen über die Mordaualm und den Soleleitungsweg nach Ramsau führt.

Jetzt ist das Almgelände erreicht, kein Baum unterbricht nun die Strahlen der Sonne. Da ich außerdem recht zügig gegangen bin, ist mir tatsächlich heiß; meine Jacke habe ich schon am Anfang des Weges im Rucksack verstaut. Über die großen weiten Kurven des Almwegs erreiche ich die Hütten auf der Mordaualm. Die Südseite des Kederbacherkaser ist auf der ganzen Breite von Sonnenanbetern besetzt.

Sonnenanbeter am Kederbacherkaser auf der Mordau

Sonnenanbeter am Kederbacherkaser auf der Mordau

Ich wandere ein Stück weiter zum höhergelegenen Almkreuz. Hier oben weht zwar ein leichter Wind, doch mit Jacke, Buff und Strinband lässt es sich auf einer der hier aufgestellten Bänke sehr gut aushalten.

Das Almkreuz auf der Mordau Alm

Das Almkreuz auf der Mordau Alm

Besonders bei diesem Ausblick: Im Süden der Mordaualm begrenzen Watzmann und Hochkalter das Bergsteigerdorf Ramsau.weiterlesen

Advent-Spaziergang Wartstein

 von Sepp
Der Wartstein im Bergsteigerdorf Ramsau

Der Wartstein im Bergsteigerdorf Ramsau

Der momentane Mangel an Schnee hat auch etwas Gutes: Es herrschen beste Bedingungen zum Wandern und Spazierengehen. Ich habe heute nach langer Zeit mal wieder dem Wartstein einen Besuch abgestattet. Dieser kleine Hügel (893 Meter) oberhalb von Zauberwald und Hintersee ist ein wunderbarer Ort im Bergsteigerdorf Ramsau – besonders jetzt in der staaden Zeit.

Der Weg zum Wartstein zweigt an der Nordseite des Hintersees vom Prinzregent Luitpold-Weg ab, der rund um den See führt. An der Nordseite des Hintersees hat sich bereits eine kleine Eisschicht gebildet, zumindest in der Verlandungszone, die im Winter nahezu vollständig im Schatten liegt. Dementsprechend kalt ist es hier.

Der Hintersee

Der Hintersee

Durch den Wald führt der Wanderweg aufwärts, nach wenigen Metern zweigt bereits der Weg zum Wartstein nach rechts ab.weiterlesen

Abend-Spaziergang um den Hintersee

 von Sepp
Göll und Brett Spiegelung im Hintersee

Göll und Brett Spiegelung im Hintersee

Ganz überraschend endete der gestrige Regentag mit einem wunderschönen Abend: Blauer Himmel, angenehme Temperaturen und Abendrot schreien förmlich nach einem kleinen Abend-Spaziergang. Da ich zum Champions League Spiel FC Barcelona gegen FC Bayern wieder daheim sein will, kommt nur eine kleine Runde in Frage: Also entscheide ich mich für den Prinzregent Luitpold Weg, der rund um den Hintersee in Ramsau führt.

Am Parkplatz Seeklause starte ich und marschiere gemütlich in den Zauberwald. Die Gipfel um das Blaueis sind noch hell erleuchtet, doch der Weg zwischen den Bäumen hindurch ist schon ziemlich dunkel. An der Verlandungszone des Sees vorbei führt mich der Rundweg an die Nordseite des Sees. Hier begegne ich einem Paar ambitionierter Fotografen, die – mit Stativ und Spiegelrefelexkamera mit großen Objektiven ausgerüstet – die Felsen im Hintersee fotografieren wollen. Diese mit kleinen Bäumen bewachsenen Felsen im See sind ein beliebtes Motiv für Fotografen. Die schwierigen Lichtverhältnisse am Abend übersteigen allerdings meine fotografischen Fähigkeiten, besonders da ich kein Stativ dabei habe. Zudem blockieren die beiden Fotografen den besten Platz und ich muss mir ein anderes Plätzchen suchen, um ein paar Bilder zu machen. Das Ergebnis meiner Versuche stellt mich dementsprechend nicht wirklich zufrieden.weiterlesen

Sabrina Moriggl

Salzburghofen Rundweg

 von Sabrina
Bergpanorama

Blick auf die Berge, v.l.n.r.: Untersberg, Lattengebirge und Staufen.

Ich beginne den Rundweg durch Salzburghofen beim Rieschenwirt und folge der Straße hinab Richtung Bauhof. Der Rundweg bietet einen wundervollen Blick auf die Berge und verspricht trotz der Nähe zur Bundesstraße und der Stadt, Ruhe und Entspannung. In einem zügigen Tempo schafft man die Runde in einer halben Stunde. Normale Geher können 45 Minuten einrechnen und Genießer marschieren am Besten ohne Uhr los.

Kaum ein paar Meter gegangen, biege ich links auf den geschotterten Huber-Jakl-Weg ein. Einst markierte dieser Weg die Grenze zwischen Deutschland und Österreich und führte als einzige Straße in die nächst größere Stadt – Laufen.

Der Weg wird breiter. Freilassing will den Huber-Jakl-Weg verbreitern und an den Kanal anschließen. Sehr zum Ärger der Anwohner. Zwei Seitenstraßen locken zurück auf die Hauptstraße, aber ich halte stur meinen Weg und lasse den Blick nach rechts gleiten. Die Häuser weichen und öffnen den Blick auf den österreichischen Gaisberg.weiterlesen

Feierabend auf der Soleleitung

 von Sepp
Abend auf der Ramsauer Soleleitung

Abend auf der Ramsauer Soleleitung

Hell bis in den Abend und angenehme Temperaturen: Der Frühling ist nun wirklich angekommen! Und damit auch die Zeit für Feierabend Wanderungen! Zwar ist mein klassisches Feierabend-Ziel, der Grünstein, noch verschneit, doch ein kleiner Abendspaziergang auf der Ramsauer Soleleitung ging sich aus.

Ich ging dabei vom Zipfhäusl in Richtung Westen, also den seltener begangenen Teil der Ramsauer Soleleitung. Hier laden schon nach wenigen Metern mehrere Bänke zum Hinsetzen ein. Die Sonne steht noch deutlich über der Reiteralm und man merkt deutlich, dass die Strahlen schon ordentlich Kraft haben. Es ist richtig mild, obwohl es schon etwa 18 Uhr ist. Ich gehe noch weiter nach Westen auf dem Soleleitungsweg. Genau auf dieser historischen Trasse wird zukünftig auch der SalzAlpenSteig, der neue Premiumwanderweg vom Chiemsee über den Königssee zum Hallstätter See am Dachstein, entlang führen. Genauer gesagt die achte Etappe des Weitwanderweges. Durch die vereinzelten Bäume am Wegrand brechen sich jetzt die Sonnenstrahlen ihre Bahn.

Sonnenuntergang auf der Soleleitung

Sonnenuntergang auf der Soleleitung

Etwa auf Höhe der Hindenburglinde, einem der ältesten Bäume in ganz Bayern, stehen weitere Bänke, hier mache ich Rast und schaue der Sonne zu, wie sie langsam hinter der Reiteralm verschwindet.weiterlesen

Winter auf der Soleleitung

 von Sepp
Auf dem Weg zum Lockstein

Auf dem Weg zum Lockstein

Vom Salzbergwerk zum Haus der Berge

Als ich heute Nachmittag am Salzbergwerk Berchtesgaden bin, scheint das Wetter von Minute zu Minute besser zu werden. Um die Sonnenstrahlen und die verschneite Landschaft genießen zu können, entscheide ich mich, zu Fuß ins Büro zurück zu gehen. Und zwar über den Soleleitungsweg. Der Soleleitungsweg beginnt nämlich direkt am Salzbergwerk und führt über den Steg oberhalb des Marktes Berchtesgaden bis zum Haus der Berge! Bei strahlendem Sonnenschein marschiere ich los in Richtung Nonntal, dem ältesten Ortsteil von Berchtesgaden.

Zwischen den alten Bürgerhäusern mit wunderschönen Fassaden führt der Weg entlang der Straße in Richtung Zentrum. Gerade als der Watzmann am Ende der Straßenschlucht über Berchtesgaden auftaucht, zweigt beim sogenannten Kanzlerhaus der Soleleitungsweg nach rechts ab. Über Treppen und einen schmalen Weg geht`s auf den Lockstein.

Unterhalb der Lockstein-Kapelle zweigt sich der Weg, ich folge der Soleleitung in Richtung Haus der Berge. Obwohl die Kirchleiten-Kapelle immer einen Abstecher wert ist.

Wegweiser unterhalb der Locksteinkapelle

Wegweiser unterhalb der Locksteinkapelle

Vorbei an den Info-Tafeln zu den Deicheln/Holzröhren, aus denen die historische Soleleitung bestand, geht`s unterhalb des Mitterweinfeld-Lehens über die Doktorberg-Straße zum Wald in Richtung des Soleleitungssteges.

Auf dem Soleleitungssteg über Berchtesgaden

Zuerst führt der Weg fast durchgehend auf einer Holzkonstruktion durch den Wald, bevor sich immer wieder schöne Blicke auf den Markt Berchtesgaden mit der dominanten Stiftskirche ergeben.

Blick von der Soleleitung zum Markt Berchtesgaden

Blick von der Soleleitung zum Markt Berchtesgaden

An der Reichenbachnische, einem markierten Aussichtspunkt mit Info-Tafeln, genieße ich den schönen Ausblick auf Berchtesgaden: ein Bad im Whirlpool auf der Dachterrasse des Hotel Edelweiss wäre jetzt auch nicht schlecht.weiterlesen

Belohntes Wandern

 von Sepp

Wanderführer und Gutscheinheft in einem

belohntes Wandern: Wanderführer und Gutscheinheft

Belohntes Wandern

Der neue Wanderführer „Belohntes Wandern“ ist nicht nur ein Wanderführer mit beliebten Spaziergängen, Wanderungen und Bergtouren in allen Schwierigkeistgraden in den Berchtesgadener Bergen, sondern zugleich auch noch ein Gutscheinheft. So könnt Ihr Euch an den teilnehmenden Almen und Berggasthöfen für die zurückgelegte Wanderung selbst belohnen. Der Wanderführer wird herausgegeben vom Outdoor-Club und ist seit 6. Mai zum Preis von 12 Euro in der neuen Geschäftsstelle in der Griesstätterstraße 9 in Berchtesgaden erhältlich. Das handliche Heft entstand in Zusammenarbeit mit dem Hofbrauhaus Berchtesgaden und enthält Gutscheine im Wert von insgesamt 120 Euro. Ihr seht, dieser Wanderführer lohnt sich wirklich!

 

Wandern zu Almen und Bergaststätten

Zu den teilnehmenden Berghütten und Berggasthöfen gehören zum Beispiel die Schärtenalm und die Blaueishütte, die man beide bei einer Wanderung zum Blaueis, dem nördlichsten Gletscher der Alpen passiert.

Die Blaueishütte

Die Blaueishütte

Oder die Kühroint-Hütte, ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen im Gebiet des Watzmann.weiterlesen