St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Sportarten
Ann-Katrin

Warum tun wir uns das an?

 von Ann-Kathrin

Warum tue ich mir das an?

Der Schweiß fließt mir das Gesicht runter, meine Atmung verschnellt sich, die Kleidung klebt und es ist heiß. Von einer Frisur kann man mittlerweile auch nicht mehr sprechen. Warum tue ich mir das an? Das sind so Gedanken, die einem in den Kopf kommen können in den ersten paar Metern des Aufstieges. Erst überwiegt die Vorfreude auf die geplante Wander- oder Bergtour. Doch eines vergisst man vielleicht vor Freude darüber ein bisschen: es ist Sport! Wie passt das zusammen, man möchte sich erholen und treibt den Körper zu Höchstleistungen, die er im Alltag nicht kennt.

im Winter auf dem Weg zum Kehlstein

im Winter auf dem Weg zum Kehlstein

anstrengendes Schneestapfen

anstrengendes Schneestapfen

Warum tun wir uns das an?

Ja, so begann schon in Kindheitstagen ein Urlaubstag. Urlaub. Die schönste Zeit des Jahres in der man sich vom Alltag erholt. So hat nun  jeder seine eigene Ansicht von Erholung. Und mittlerweile konnte ich für mich herausfinden, dass eben genau diese körperliche Ertüchtigung für mich Erholung ist. Erholung für das Gehirn. Was mich eben noch belastete wird ganz klein. Ganz klein wie die Häuser im Tal, wenn ich immer weiter nach oben schreite. Ja, ich tue mir das an, weil ich so meinem Kopf Erholung geben kann.

 

Nach einiger Zeit wurde ich fitter und schneller und dann merke ich dieses Konkurrenzgefühl auf den Wanderwegen und Bergsteigen. Irgendwie ist es bei manchen kein Miteinander sondern ein Gegeneinander. Ich fühle mich vom Hintermann gehetzt schneller zu sein und wie schon durch offene Aussagen mancher mir entgegenbracht wurde, hatte man den Willen mich zu überholen. Wie paradox das doch ist, denn sind denn nicht die Berge genau die Region wo man hingeht um zu entschleunigen.

Aufstieg zum Watzmannhaus

Aufstieg zum Watzmannhaus

auf dem Hochgeschirr

auf dem Hochgeschirr

im Stiergraben

im Stiergraben

im unteren Hirschenlauf

im unteren Hirschenlauf

Ist unsere Schnelllebigkeit schon in den Bergen angekommen?

Ich erinnere mich noch gut wie ich diesen Sommer mit meiner schwer Herzkranken Mutter zum Kärlingerhaus/Funtensee aufstieg. Natürlich kann sie nicht besonders schnell aufsteigen und braucht ihre Verschnaufpausen. Als meine Mutter eine Pause brauchte, gab es von so manchem einen nicht wohlüberlegten Spruch oder Gelächter uns gegenüber. Warum verurteilt man jemanden, von dem man nicht weiß warum diese Person nicht in Windeseile den Aufstieg meistern kann? Am besten ist es solche Menschen zu ignorieren. Denn nicht um jemanden etwas zu beweisen geht meine Mutter in die Berge, sondern wegen der unglaublichen Schönheit der Natur. Ja, das Naturerlebnis steht im Vordergrund.weiterlesen »

Nach dem Froschsprung und dem Froschsitz von Teil 1, wird jetzt der Bücksprung im Wasser und als Langsitz an Land trainiert.

Mit beiden Füssen vom Boden abspringen und sofort die Beine nach vorne zu den Händen strecken. Sie können mit und ohne Ball üben. Kombinieren Sie diese Übung:
Im Wechsel einmal den Frosch- und einmal im Bücksprung.
Das Ganze 10x 🙂   

Beine gestreckt geschlossen halten. Durch die Gewichtsverlagerung der Oberkörpers nach hinten, wird der Rücken rund. Zum Gewichtsausgleich halten Sie die Arme schulterbreit nach vorne. Die Fußspitzen zeigen nach unten. Bauch- und Brustmuskeln werden automatisch angespannt.

Dann führen Sie die Arme zur Seite, richten den Oberkörper schräg nach vorne auf – der Rücken wird lang und gerade, die Fußspitzen zeigen nach oben.
Bauch-, Brustmuskeln und die hintere Oberschenkelmuskulatur werden gedehnt, die Rückenstrecker und vordere Oberschenkelmuskulatur gekräftigt 🙂

Wiederholen Sie diesen Übungsablauf 4 bis 8 mal.

Versuchen Sie dann mit geradem Rücken und hochgezogenen Fußspitzen die Hände über die Zehen zu legen 🙂
Zählen Sie in dieser Position bis acht und wiederholen alles noch einmal. Kombinieren können Sie diese Übungaabläufe natürlich auch mit der Froschsitzübung.

Viel Spaß bei der weiteren Vorbereitung auf den Wintersport
„train-in and chill-out“ mit WET`n DRY, Eure Margot 🙂

Egal ob Sie den Froschsprung im Wasser oder den Froschsitz an Land ausführen, die gesamte Beckenmuskulatur wird dabei sanft gedehnt, gekräftigt und gelockert.

Wenn Sie die Übung lieber an Land ausführen möchten, können Sie durch Beugen und Strecken der Arme die Dehnung und Kräftigung der Rückenstrecker und Innenschenkelmuskulatur noch spezieller trainieren. Der Rücken wird gerade gehalten.

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